Tortilla

Die spanische Tortilla: Ein kulinarisches Zeugnis spanischer Geschichte und Kultur

Die ersten Aufzeichnungen über die Tortilla finden sich bereits in den Werken von Francisco Martínez Montiño, einem spanischen Koch und Schriftsteller aus dem 17. Jahrhundert.

Einige sagen, die Tortilla de patatas, wie wir sie heute kennen, wurde während der Karlistenkriege des 19. Jahrhunderts erfunden, als eine Bäuerin in Navarra mit begrenzten Zutaten – nur Kartoffeln, Eiern und Zwiebeln – eine Mahlzeit für den dort stationierten General Zumalacárregui zaubern musste. Dieses Gericht erfuhr seine erste offizielle Erwähnung in einem anonymen Brief aus dem Jahr 1817 an das spanische Parlament, in dem die harten Lebensbedingungen der Bauern in Navarra thematisiert wurden.

Heute steht die Tortilla neben der Paella und der Gazpacho als Symbol für die spanische Küche und wird landesweit sowohl frisch zubereitet als auch verpackt in Supermärkten verkauft. Die Zubereitung ist ein einfacher Prozess, bei dem Kartoffelscheiben und Zwiebelwürfel in Olivenöl gebraten und anschließend mit verquirlten, gesalzenen Eiern gemischt werden. Dieser Mix wird langsam in einer Pfanne gegart, bis er eine feste Form annimmt und dann wie ein Kuchen gestürzt wird.

Über die Jahrhunderte hinweg haben sich regionale Variationen entwickelt, mit Madrid, das Zwiebeln und manchmal Knoblauch bevorzugt, und Katalonien, das nie auf reichlich Knoblauch verzichtet. Der einfache, aber vielseitige Charakter der Tortilla erlaubt endlose Variationen, indem verschiedene Zutaten wie Paprika, Zucchini, Fisch oder Wurst hinzugefügt werden, wobei das Ur-Rezept nur Kartoffeln, Eier, Olivenöl und Salz beinhaltet.

Die spanische Tortilla erzählt also nicht nur die Geschichte von Not und Erfindungsgeist, sondern ist auch ein Zeugnis für die regionalen Präferenzen und Variationen Spaniens und bleibt ein geliebtes nationales Gericht, das überall genossen wird.

Selbstverständlich hat die Tortilla die spanischen Landesgrenzen längst überschritten und ihren kulinarischen Siegeszug rund um den Globus angetreten.

Auch in Donostia-San Sebastián gibt es gefühlt in jeder Bar und in jedem Restaurant Tortillas in Hülle und Fülle, und das in unterschiedlichsten Qualitäten. Was liegt also näher, als diese geschmacklich einmal genauer unter die Lupe zu nehmen?

Es gibt rund 1.400 Restaurants in Donostia-San Sebastián, und da sind die ganzen Bars, die keinen Restaurantbereich haben, noch nicht einmal mitgezählt. Da in der Stadt um die 186.000 Einwohner wohnen, kommen theoretisch auf ein Restaurant etwa 132 Einwohner. Touristen gibt es hier natürlich auch noch jede Menge, und so ist die Bandbreite der offerierten Tortillas unüberschaubar. Es gibt einfach zu viele, um sie alle einmal probieren zu können. Das Qualitätsniveau ist insgesamt sehr hoch, wie ein Taxifahrer grinsend zum Thema Tortilla in Donostia-San Sebastián zum besten gibt: Wer in dieser Stadt keine gute Tortilla anbietet, wird sein Lokal recht schnell wieder schließen müssen.

Hier sind unsere Tortilla Favoriten aus Donostia-San Sebastián

Nr. 1 Bar Antonio

Ohne Frage der persönliche Tortilla-Favorit der ganzen Stadt. Für diese Tortilla werden die Zwiebeln über 1 1/2 Stunden in Olivenöl gebraten bis sie karamellisiert sind. Auch etwas grüne Paprika wird der Tortilla für die Würze hinzugefügt, unzählige Eier und die zu Bratkartoffeln vorbereiteten Knollen ergeben ein perfekt mit Salz und Pfeffer gewürztes Prachtexemplar einer perfekten Tortilla. In der Bar Antonio werden jeden Tag acht dieser Riesentortillas verputzt. Ein kulinarisches Highlight mit einem riesigen Nachhall im Geschmacksbild. Genial und lecker! Unsere unangefochtene Nr. 1!

Und dies ist das Geheimnis hinter der Tortilla der Bar Antonio: Die Tortilla de Patatas wird in der Bar Antonio von der erfahrenen Köchin Ana Ulia, die seit 2011 ein fester Bestandteil des Teams ist, zubereitet. Ana beginnt ihren Arbeitstag sehr früh und bereitet zwischen 7 Uhr morgens und 12 Uhr mittags insgesamt acht dieser außergewöhnlichen Tortillas zu. Aus jeder ihrer Tortillas können etwa 35 Pintxos (Tapas) geschnitten werden.

Das hervorstechende Merkmal der Tortillas von Ana ist ihre beeindruckende Größe: Jede Tortilla wiegt satte 5 Kilogramm und misst 8 Zentimeter in der Dicke. Eine solche Dimension erreicht sie durch die großzügige Verwendung der Zutaten. Für eine Tortilla benötigt sie 34 Eier, 2,5 Kilogramm Zwiebeln, 600 g grüne Paprika und eine nach Augenmaß bestimmte Menge an Kartoffeln.

Bar Antonio, Bergara Kalea, 3, 20005 San Sebastian-Donostia, Spanien, Telefon: +34 943 42 98 15, www.antoniobar.com

Nr. 2 Ezkura

Die Bar Ezkura im Stadtteil Gros in Donostia-San Sebastián repräsentiert eine der typischen spanischen Old-School-Kneipen. An Theke, Wänden, Tischen und Stühlen hat sich bereits eine gewisse Patina gebildet. In der Küche werkeln gefühlt immer ältere Damen, die noch mit Leidenschaft kochen – als ob jede Tortilla, die sie zubereiten, für ihre Lieblingsenkel bestimmt wäre. Die Zwiebeln in der hier servierten Tortilla sind leicht karamellisiert, die Eimasse nahezu flüssig und doch gerade so fest. Die Kartoffeln sind perfekt gekocht und gut gesalzen. Ein echter Geheimtipp für Kenner, der weit abseits der bekannten Tortilla-Bestenliste dieser Stadt mit jeder anderen Tortilla mithalten kann.

Bar Ezkura, Mirakruz Kalea, 17, 20001 Donostia-San Sebastián , Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 27 13 74

Nr. 3 Bar Nevada

Cremig, flüssig, richtig schlotzig – und alles auf den Punkt zubereitet: So präsentiert sich die Tortilla in der unscheinbaren Bar Nevada im Ortsteil Ondarreta. Sie ist zwar gehaltvoll, aber absolut köstlich und hat schon den ein oder anderen Wiederholungsbesuch verursacht.

Bar Nevada, Antonio Arzak Kalea, 4, 20018 Donostia,San-Sebastián, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 31 67 42

Nr. 4 Bar Ciaboga

Eine altbekannte Kultadresse für Tortillas ist die bereits 1964 gegründete Bar Ciaboga im historischen Zentrum von Donostia-San Sebastián. Hier gibt es zahlreiche unterschiedliche Tortillavarianten zu entdecken, wobei jede besser schmeckt als die andere. Man bestellt einfach gute Kartoffeln, perfekte Eier und die gewünschten zusätzlichen Zutaten für die Tortilla, um dann in einem lokalen, leicht ranzig wirkenden Ambiente in den Tortillahimmel zu gleiten. Dies bietet ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Die Tradition hat an diesem Ort einen einzigartigen Kultstatus erreicht.

Bar Ciaboga, Easo Kalea 9, 20006 Donostia-San Sebastián, Spanien, Telefon: +34 943 42 29 26

Nr. 5 Resaca

Resaca ist eine Kult-Gin-Bar und eine Tortilla-Meisterschmiede der ersten Stunde. Was Iñaki Guetaria hier aus Eiern, Kartoffeln und einer Prise scharfem Zauberpulver in seiner Mini-Küche jeden Abend aus der Pfanne zaubert, ist atemberaubend lecker. Kleine Meisterwerke, die Iñaki bereits einen Platz unter den zehn besten Tortilla-Bars ganz Spaniens eingebracht haben. Der Zauber seiner Tortillas bleibt ungebrochen.

Bar Resaca, Paseo de Miraconcha, 24, 20007 Donostia-San Sebastián, Spanien, Telefon: +34 943 46 25 59

Nr. 6 Boulevard Antonio

Das Boulevard Antonio gehört denselben Eigentümern wie die Bar Antonio, und die Tortilla wird nach dem gleichen Rezept wie dort zubereitet. Dennoch fehlt es im Gegensatz zum Original ein wenig an Cremigkeit und der perfekten Textur. Warum dieser kleine Unterschied überhaupt besteht, kann nur gemutmaßt werden. Vielleicht liegt es an den Pfannen, dem letzten Quäntchen Soul in der noch recht neuen Küche oder einfach an der eigenen, stets subjektiven Wahrnehmung. Großartig schmeckt die Tortilla natürlich auch hier bei jedem Bissen.

Boulevard Antonio, C. Mayor, 2, bajo, 20003 Donostia-San Sebastian, Gipuzkoa, Spanien, Telefon:+34 943 18 74 39, https://antoniobar.com/

Nr. 7 Bar Belarra

Die Bar Bellara auf der Calle Arrasate 48 in Donostiá-San Sebastián ist winzig klein und besteht im Grunde genommen lediglich aus einer kleinen Theke, fünf Bistrotischen und ein paar Barhockern. Bei gutem Wetter können die Gäste hier auch im Außenbereich eine Kleinigkeit trinken und essen. Die hier zubereitete handgemachte Tortilla ist ohne Frage ein kleiner Geheimtipp, da diese kleine „Bude“ kaum jemand auf dem Schirm hat. Sie ist semi-flüssig in ihrer Konsistenz, schmeckt einfach nur lecker, ist saftig, gut gewürzt und der perfekte Snack für zwischendurch.

Nr. 8 La Bodeguilla

Wenn du möchtest, lasse ich die Tortilla für dich lachen … 3, 2, 1. Gesagt, getan. Ein Stück der Tortilla-Variante mit Zwiebeln wird schnell und sicher auf einen Teller drapiert und schon mit einem stolzen und breiten Grinsen serviert. Die Bar La Bodeguilla an der Plaza Easo Nummer 3 hält ihr Versprechen und begeistert mit einer relativ klassischen Tortilla, die hier mit verschiedenen Zutaten zur Auswahl steht. Harmonisch und mit einem leichten Lächeln begeistert dieses Kartoffelomelett mit jedem Biss aufs Neue.

La Bodeguilla, Easo Plaza, 3, 20006 Donostia-San Sebastián, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 47 55 46

Nr. 9 Baluarte

Direkt am Museum San Telmo am Zuloaga-Platz befindet sich das Restaurant und die Bar Baluarte. Bei gutem Wetter können Gäste hier die Sonnenterrasse in vollen Zügen genießen. Die hübschen und großzügigen Innenräume sind bei jedem Wetter einen Besuch wert. Eine gute Tortilla zum Frühstück oder Apero gehört hier natürlich immer zum guten Ton.

Baluarte, Soraluze Kalea, 1, 20003 Donostia-San Sebastián, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 53 03 48, https://baluarte-donostia.negocio.site/

Nr. 10 Zabaleta

Die Bar Zabaleta ist für ihre hervorragende Tortilla berühmt und wird allenthalben über den grünen Klee gelobt. Ohne Frage handelt es sich hier um ein wirklich gutes Kartoffel-Ei-Omelett. Im Vergleich zur teils großen Konkurrenz in Donostia-San Sebastián kann es geschmacklich und texturlich jedoch nicht ganz mithalten. Die Masse wirkt im Mund etwas zu trocken; es fehlt ihr an Tiefe und Struktur. Auch der Würzgrad erreicht nicht die Perfektion vieler anderer Tortillas.

Bar Zabaleta, Zabaleta Kalea, 51, 20002 Donostia-San Sebastian, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 27 64 88

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Spanien

Equipo Navazos de Fino Amontillado Bota 45

Generoso · Fino-Amontillado · Montilla-Moriles · Spanien

Equipo Navazos La Bota de Fino 45 ist ein reifer Fino auf dem Weg zum Amontillado – ganz natürlich und ohne Aufspritung. Aus Montilla-Moriles, mit reifen Aromen von Nüssen, Hefe, frischem Brot und Karamell. Sehr komplex und vielschichtig.


Montilla-Moriles

Equipo Navazos wählt herausragende Fässer aus und füllt sie nummeriert ab. Dieser „Fino, der zum Amontillado wird" stammt aus Montilla-Moriles (Bodega Pérez Barquero) im Süden Spaniens. Hier wird – anders als im Jerez – aus Pedro Ximénez ein trockener Fino erzeugt, der von Natur aus genug Alkohol erreicht und nicht aufgespritet wird.

Bereitung und Reifung

Reinsortig aus Pedro Ximénez, trocken vergoren. Der Wein reifte sehr lange – rund 15 Jahre – biologisch unter dem Flor; mit nachlassender Florschicht beginnt eine sanfte Oxidation, sodass er sich auf natürliche Weise vom Fino zum Amontillado entwickelt (ein „Fino-Amontillado"). Unfiltriert abgefüllt, um Farbe und Charakter zu bewahren.

Im Glas

Tiefes Gold. In der Nase reif und komplex, mit Hefe, Kreide, Brotteig, gerösteten Nüssen und einem Hauch Karamell. Am Gaumen geschmeidig und salzig, mit feiner Würze und leichter Rustikalität; sehr langer Abgang, der trocken ausklingt.

Am Tisch

Kühl bei 10–13 °C servieren – je kühler, desto frischer; je wärmer, desto komplexer.

Passt zu: Mandeln, Oliven, iberischer Charcuterie, Thunfisch, Reisgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Montilla-Moriles (Spanien); Bodega Pérez Barquero
Klassifikation: Fino-Amontillado (Generoso), trocken – 100 % Pedro Ximénez; Auswahl & Abfüllung Equipo Navazos „La Bota 45"
Ausbau: ~15 Jahre biologische Reifung unter Flor mit beginnender Oxidation; unfiltriert, nicht aufgespritet

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2025 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Jean-Claude Mas Blanc Elégance IGP 12er Set

Wein · Weißwein-Cuvée · Pays d'Oc IGP · 12er-Set

Jean-Claude Mas Blanc Élégance IGP ist eine trockene südfranzösische Weißwein-Cuvée aus dem Languedoc – hier im günstigen 12er-Set. Aus Grenache Blanc, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Vermentino, mit Aromen von reifer Honigmelone, Mango und Kräutern der Provence.


Languedoc / Pays d'Oc

Die Weine von Jean-Claude Mas (Domaines Paul Mas) stammen aus dem Languedoc in Südfrankreich, klassifiziert als Pays d'Oc IGP. Das mediterrane Klima mit viel Sonne und Wärme bringt reife, fruchtbetonte Weißweine hervor.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache Blanc, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Vermentino. Die Rebsorten ergänzen sich zu einem frischen, fruchtbetonten Stil – Grenache Blanc und Chardonnay geben Schmelz, Sauvignon Blanc Frische, Vermentino mediterrane Würze. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase reife Honigmelone, Mango und Kräuter der Provence. Am Gaumen frisch und fruchtbetont, trocken, mit saftiger Frucht; im Nachhall dezent exotisch.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – ein unkomplizierter Begleiter für jeden Tag, solo oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, mediterraner Küche und Salaten.

Ehrliche und gute Schoppenweine zum besonderen Vorteilspreis im 12er-Paket – versandkostenfrei innerhalb Deutschlands (12 Flaschen à 0,75 Liter). Lieferzeit 7 Tage. Nur Online-Bestellung möglich.


Region: Languedoc, Pays d'Oc IGP (Südfrankreich)
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Weißwein-Cuvée, trocken
Rebsorten: Grenache Blanc, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Vermentino
Set: 12 Flaschen à 0,75 Liter (versandkostenfrei innerhalb Deutschlands)

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Spanien

Torre de la Pobleta Vino tinto dulce

Rotwein · süß · Valencia · Spanien

Cheste Agraria Torre de la Pobleta Vino Tinto Dulce ist ein süßer Rotwein aus der Region Valencia in Spanien. Weich und mild präsentiert er sich mit zarter Süße und runder Textur. Die Säure tritt deutlich zurück. Ein zugänglicher, fruchtsüßer Rotwein.


Valencia

Cheste Agraria ist eine Genossenschaft in Cheste in der Region Valencia im Osten Spaniens. Das warme, mediterrane Klima bringt reife Trauben mit viel Frucht und milder Säure hervor – ideal für einen weichen, süßen Rotwein.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Garnacha und Tempranillo, als süßer Rotwein (Vino tinto dulce) ausgebaut. Die natürliche Fruchtsüße bleibt erhalten, die Säure bleibt dezent.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase reife rote und dunkle Beeren mit fruchtsüßen Noten. Am Gaumen weich, mild und rund, mit zarter Süße und kaum spürbarer Säure. Saftiger, fruchtbetonter Abgang.

Am Tisch

Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.

Klassische Begleitung: Schokoladendesserts, Blauschimmelkäse, Trockenfrüchte oder solo als Dessertwein.


Lage: Valencia (Spanien)
Klassifikation: Vino tinto dulce (süßer Rotwein)
Ausbau: Garnacha & Tempranillo, süß ausgebaut

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Länder/Regionen

Sottimano Barbaresco Basarin 2021 DOCG

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Cru Basarin (Neive) alte Reben Sottimano bis zu 3 Monate Maische nur 9.000 Flaschen 2021

Der Sottimano Barbaresco Basarin 2021 stammt aus einer rund drei Hektar großen Einzellage mit alten Reben in Neive – ein präziser, vielschichtiger Cru-Nebbiolo mit kühler, wilder Frucht, floraler Struktur und langen, seidig-kreidigen Tanninen. Aus einem von Andrea Sottimano hochgeschätzten Jahrgang.


Basarin – Cru aus Neive

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im großen Holzfass, ungeschönt und ungefiltert.

Der Barbaresco Basarin stammt aus der renommierten Gemeinde Neive. Die Trauben kommen aus einer rund drei Hektar großen Einzellage mit alten Reben auf hellen, weißen Böden – ein Terroir, das dem Wein seine kühle Frucht, mineralische Präzision und florale Eleganz verleiht.

Jahrgang 2021 – Barbaresco

Der Jahrgang 2021 gilt für Andrea Sottimano als einer der besten seiner Laufbahn: Ein schneereicher Winter sorgte für ausgezeichnete Wasserreserven, der Sommer verlief moderat mit kühlen Nächten, und die späte Lese bis fast Ende Oktober ermöglichte eine langsame, gleichmäßige Reifung der Nebbiolo-Trauben. Die Produktion ist auf etwa 9.000 Flaschen limitiert.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.

Die Vinifikation erfolgt konsequent traditionell. Nach sorgfältiger Selektion setzt die alkoholische Gärung spontan ein. Es folgen sehr lange Maischestandzeiten mit bis zu drei Monaten unter getauchtem Tresterhut. Der Ausbau erfolgt in großen Holzfässern, in denen auch die malolaktische Gärung abgeschlossen wird. Eine zusätzliche Flaschenreife von rund einem Jahr verleiht dem Wein seine Ausdruckstiefe und Balance.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Barbaresco Basarin präzise und vielschichtig, mit balsamischen Kräutern, feinen Gewürznoten sowie Anklängen von Cassis, Blutorange, Lakritz und zerstoßenem Stein. Am Gaumen verbindet sich eine kühle, wilde Frucht mit einer intensiven floralen Struktur. Die langen, kreidigen Tannine wirken zugleich seidig und tragend und verleihen dem Wein Eleganz, Spannung und einen bemerkenswert langen, fein mineralischen Nachhall.

Präzise und vielschichtig – seidig-kreidige Tannine, Eleganz, Spannung und ein fein mineralischer Nachhall.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Cru Basarin, Neive (Piemont, Italien); ~3 ha Einzellage, alte Reben, helle, weiße Böden
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur ca. 9.000 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Spontangärung, bis zu 3 Monate Maische unter getauchtem Tresterhut, große Holzfässer (inkl. Malo), ~1 Jahr Flaschenreife; ungeschönt, ungefiltert

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Rebsorten

Grauer Burgunder TOP Probierpaket 12 Flaschen

Geniessen Sie die fruchtigen Grauburgunder aus Deutschland im 12er Probierpaket. Zur Auswahl stehen je zwei Flaschen: Ellermann Spiegel Grauburgunder (2025) und Dietrich Grauburgunder (2024) aus der Pfalz. Mayer Grauer Burgunder (2024) von der Nahe, Weinreich Basis Grauburgunder (2025) aus Rheinhessen, Andres Grauburgunder (2025) aus der Pfalz und Wassmer Grauburgunder (2024) aus dem südlichen Baden. Versandkostenfreie Lieferung.

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Rebsorten

Pichler-Krutzler Grüner Veltliner Rothenhof Alte Reben 2021

Weißwein · Wachau DAC · Grüner Veltliner

Grüner Veltliner Wachau DAC · Ried Rothenhof Unterloiben Pflanzung 1940 2021 trocken

Der Pichler-Krutzler Grüner Veltliner Rothenhof Alte Reben 2021 stammt von Reben aus dem Jahr 1940 in der Ried Rothenhof bei Unterloiben, am östlichsten Rand der Wachau. 2021 ist der erste Jahrgang dieses Weins. Elisabeth Pichler-Krutzler und Erich Krutzler zeigen hier einen dichten, straffen Veltliner, dessen Kraft aus dem Alter der Stöcke kommt und dessen Spannung aus einem kühlen Wachauer Herbst.


Ried Rothenhof – Grenzlage am Fuß des Pfaffenbergs

Die Ried Rothenhof liegt bei Unterloiben und trägt den Namen eines kleinen Weilers, der die Wachau zum benachbarten Kremstal hin abschließt. Sie umfasst 5,35 Hektar auf 199 bis 256 Metern Seehöhe, ausgerichtet nach Südwest bis Süd. Die Hangneigung beträgt im Mittel 21 %, an der steilsten Stelle 81 %. Die Weingärten sind nur teilweise terrassiert. Urkundlich erwähnt ist die Lage erstmals 1756.

Die Nähe zum Strom prägt das Mikroklima: Die Rebzeilen enden rund 68 Meter vor der Donau, die tagsüber Wärme speichert und nachts kühle Luft durch das Tal führt. Pro Jahr fallen hier rund 2.206 Sonnenstunden an. Für die Bewirtschaftung der gesamten Riede werden etwa 2.400 Arbeitsstunden veranschlagt.

Pichler-Krutzlers Parzelle liegt im unteren Teil der Lage, am Fuß des Pfaffenbergs und angrenzend an die Ried Mühlpoint. Anders als die kargen Gneis- und Glimmerschieferböden des Pfaffenbergs darüber stehen die 1940 gepflanzten Veltliner hier auf tiefgründigem Löss mit Schotteranteil. Diese Böden speichern Wasser und geben dem Wein Fülle, während die Wurzeln der über 80 Jahre alten Reben tief genug reichen, um auch in trockenen Phasen gleichmäßig zu versorgen.

Jahrgang 2021 – Wachau

Das Wachauer Weinjahr 2021 begann mit einem ungewöhnlich späten Austrieb, dem eine trockene Phase bis Anfang Juli folgte. Die Blüte setzte österreichweit erst Mitte Juni ein. Im Juli und August regnete es häufig, dazu kamen Hagelschläge in Rossatz und in Dürnstein/Loiben – also genau im Umfeld des Rothenhofs. In den getroffenen Weingärten fielen die Mengeneinbußen erheblich aus, die Reife verzögerte sich. Die verletzten Beeren trockneten jedoch vollständig ab.

Ein sonniger, trockener Herbst mit kühlen Nächten brachte ideale Lesebedingungen. Über die gesamte Wachau lag die Erntemenge im langjährigen Durchschnitt. Die langsame Reife ergab gesunde Trauben mit klarer Aromatik und fester Säure. 2021 steht in der Wachau für präzise, elegante Weine mit Struktur und langem Reifepotenzial.

Alte Reben und Ausbau

Reinsortiger Grüner Veltliner aus dem Jahrgang 2021, von Reben der Pflanzung 1940. Das Weingut liest ausschließlich von Hand und selektiert bereits im Weingarten.

Der Wein reift auf der Feinhefe. Das gibt ihm Schmelz, ohne die Spannung des Jahrgangs zu überdecken, und bindet die Dichte der alten Reben in eine straffe Struktur ein. Er ist trocken durchgegoren.

Im Glas

Grüngelb mit silbrigen Reflexen. In der Nase Birne und Zitrusschale, dazu Wiesenkräuter und der typische weiße Pfeffer des Veltliners. Am Gaumen dicht und kompakt, mit einer vom Löss getragenen Fülle, die von der kühlen Säure des Jahrgangs gestrafft wird. Salzige Noten ziehen sich bis in den langen Abgang.

Reben aus dem Jahr 1940 auf Löss am Fuß des Pfaffenbergs: Fülle vom Boden, Spannung vom kühlen Wachauer Herbst 2021.

Jetzt bereits zugänglich, gewinnt mit einigen Jahren Flaschenreife an Tiefe. Eine halbe Stunde Luft öffnet die Aromatik. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Wiener Schnitzel, Backhendl und gebratenes Geflügel, Zander oder Saibling aus der Pfanne, Spargel und Gemüsegerichte mit Kräutern sowie mild-würzige asiatische Küche.


Produzent Weingut Pichler-Krutzler, Oberloiben (Dürnstein)
Rebsorte Grüner Veltliner
Lage Ried Rothenhof, Unterloiben, Wachau · 5,35 ha · 199–256 m · Südwest bis Süd · Hangneigung Ø 21 %, max. 81 % · Löss mit Schotter am Hangfuß
Klassifikation Wachau DAC · Riedenwein · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation Handlese · Selektion im Weingarten
Ausbau auf der Feinhefe
Rebenalter Pflanzung 1940
Erster Jahrgang 2021

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Länder/Regionen

Fourrier Gevrey Chambertin Cherbaudes 1er Cru 2021

Gevrey-Chambertin „Les Cherbaudes“ ist eine Top-Pinot-Noir-Lage, die das Tor zu den elysischen Feldern Burgunds öffnet. Dieses erlesene, 2,20 Hektar umfassende Terroir, als Premier Cru klassifiziert, liegt majestätisch inmitten renommierter Nachbarn wie Mazis-Chambertin, Chambertin und Chapelle-Chambertin.

 

Die Geschichte dieses beeindruckenden Terroirs reicht tief in die historische Vergangenheit Burgunds, in der Klöster und Kanoniker von Langres einst Wächter dieses heiligen Landes waren. Die geschichtsträchtige Lagenbezeichnung „Les Cherbaudes“ spiegelt eine Epoche wider, in der das Land mit Hanf bewirtschaftet wurde, der seit dem Mittelalter in Burgund kultiviert wird.

Ein Weinmonument und eine Rarität aus unserem Keller. Die Weine von Jean-Marie Fourrier sind wild, wirken ungeschminkt, sind facettenreich und keine Weinbergslage gleicht hier einer anderen. Der Begriff Terroir wird hier täglich gelebt. In jungen Jahren haben die Weine von Jean-Marie Fourrier durch ihre natürliche Abfüllung vom Fass direkt in die Flasche eine natürliche Kohlensäure. Dies ist kein Fehlton, sondern Natur pur und dient der langen Haltbarkeit der Weine. In jungen Jahren sollten die Weine daher in jedem Fall dekantiert werden. Bei jedem seiner Weine handelt es sich um spektakuläre Naturerscheinungen, die ihres gleichen suchen. Erst wenn man einmal einen dieser großartigen Weine im Glas hatte, erfasst man, was durch moderne Technik, Konzentration und schulmäßiges Fachwissen dem wahren Geschmack verloren gegangen ist. Gesamtproduktion: 10 Barriques.

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