Tortilla

Die spanische Tortilla: Ein kulinarisches Zeugnis spanischer Geschichte und Kultur

Die ersten Aufzeichnungen über die Tortilla finden sich bereits in den Werken von Francisco Martínez Montiño, einem spanischen Koch und Schriftsteller aus dem 17. Jahrhundert.

Einige sagen, die Tortilla de patatas, wie wir sie heute kennen, wurde während der Karlistenkriege des 19. Jahrhunderts erfunden, als eine Bäuerin in Navarra mit begrenzten Zutaten – nur Kartoffeln, Eiern und Zwiebeln – eine Mahlzeit für den dort stationierten General Zumalacárregui zaubern musste. Dieses Gericht erfuhr seine erste offizielle Erwähnung in einem anonymen Brief aus dem Jahr 1817 an das spanische Parlament, in dem die harten Lebensbedingungen der Bauern in Navarra thematisiert wurden.

Heute steht die Tortilla neben der Paella und der Gazpacho als Symbol für die spanische Küche und wird landesweit sowohl frisch zubereitet als auch verpackt in Supermärkten verkauft. Die Zubereitung ist ein einfacher Prozess, bei dem Kartoffelscheiben und Zwiebelwürfel in Olivenöl gebraten und anschließend mit verquirlten, gesalzenen Eiern gemischt werden. Dieser Mix wird langsam in einer Pfanne gegart, bis er eine feste Form annimmt und dann wie ein Kuchen gestürzt wird.

Über die Jahrhunderte hinweg haben sich regionale Variationen entwickelt, mit Madrid, das Zwiebeln und manchmal Knoblauch bevorzugt, und Katalonien, das nie auf reichlich Knoblauch verzichtet. Der einfache, aber vielseitige Charakter der Tortilla erlaubt endlose Variationen, indem verschiedene Zutaten wie Paprika, Zucchini, Fisch oder Wurst hinzugefügt werden, wobei das Ur-Rezept nur Kartoffeln, Eier, Olivenöl und Salz beinhaltet.

Die spanische Tortilla erzählt also nicht nur die Geschichte von Not und Erfindungsgeist, sondern ist auch ein Zeugnis für die regionalen Präferenzen und Variationen Spaniens und bleibt ein geliebtes nationales Gericht, das überall genossen wird.

Selbstverständlich hat die Tortilla die spanischen Landesgrenzen längst überschritten und ihren kulinarischen Siegeszug rund um den Globus angetreten.

Auch in Donostia-San Sebastián gibt es gefühlt in jeder Bar und in jedem Restaurant Tortillas in Hülle und Fülle, und das in unterschiedlichsten Qualitäten. Was liegt also näher, als diese geschmacklich einmal genauer unter die Lupe zu nehmen?

Es gibt rund 1.400 Restaurants in Donostia-San Sebastián, und da sind die ganzen Bars, die keinen Restaurantbereich haben, noch nicht einmal mitgezählt. Da in der Stadt um die 186.000 Einwohner wohnen, kommen theoretisch auf ein Restaurant etwa 132 Einwohner. Touristen gibt es hier natürlich auch noch jede Menge, und so ist die Bandbreite der offerierten Tortillas unüberschaubar. Es gibt einfach zu viele, um sie alle einmal probieren zu können. Das Qualitätsniveau ist insgesamt sehr hoch, wie ein Taxifahrer grinsend zum Thema Tortilla in Donostia-San Sebastián zum besten gibt: Wer in dieser Stadt keine gute Tortilla anbietet, wird sein Lokal recht schnell wieder schließen müssen.

Hier sind unsere Tortilla Favoriten aus Donostia-San Sebastián

Nr. 1 Bar Antonio

Ohne Frage der persönliche Tortilla-Favorit der ganzen Stadt. Für diese Tortilla werden die Zwiebeln über 1 1/2 Stunden in Olivenöl gebraten bis sie karamellisiert sind. Auch etwas grüne Paprika wird der Tortilla für die Würze hinzugefügt, unzählige Eier und die zu Bratkartoffeln vorbereiteten Knollen ergeben ein perfekt mit Salz und Pfeffer gewürztes Prachtexemplar einer perfekten Tortilla. In der Bar Antonio werden jeden Tag acht dieser Riesentortillas verputzt. Ein kulinarisches Highlight mit einem riesigen Nachhall im Geschmacksbild. Genial und lecker! Unsere unangefochtene Nr. 1!

Und dies ist das Geheimnis hinter der Tortilla der Bar Antonio: Die Tortilla de Patatas wird in der Bar Antonio von der erfahrenen Köchin Ana Ulia, die seit 2011 ein fester Bestandteil des Teams ist, zubereitet. Ana beginnt ihren Arbeitstag sehr früh und bereitet zwischen 7 Uhr morgens und 12 Uhr mittags insgesamt acht dieser außergewöhnlichen Tortillas zu. Aus jeder ihrer Tortillas können etwa 35 Pintxos (Tapas) geschnitten werden.

Das hervorstechende Merkmal der Tortillas von Ana ist ihre beeindruckende Größe: Jede Tortilla wiegt satte 5 Kilogramm und misst 8 Zentimeter in der Dicke. Eine solche Dimension erreicht sie durch die großzügige Verwendung der Zutaten. Für eine Tortilla benötigt sie 34 Eier, 2,5 Kilogramm Zwiebeln, 600 g grüne Paprika und eine nach Augenmaß bestimmte Menge an Kartoffeln.

Bar Antonio, Bergara Kalea, 3, 20005 San Sebastian-Donostia, Spanien, Telefon: +34 943 42 98 15, www.antoniobar.com

Nr. 2 Ezkura

Die Bar Ezkura im Stadtteil Gros in Donostia-San Sebastián repräsentiert eine der typischen spanischen Old-School-Kneipen. An Theke, Wänden, Tischen und Stühlen hat sich bereits eine gewisse Patina gebildet. In der Küche werkeln gefühlt immer ältere Damen, die noch mit Leidenschaft kochen – als ob jede Tortilla, die sie zubereiten, für ihre Lieblingsenkel bestimmt wäre. Die Zwiebeln in der hier servierten Tortilla sind leicht karamellisiert, die Eimasse nahezu flüssig und doch gerade so fest. Die Kartoffeln sind perfekt gekocht und gut gesalzen. Ein echter Geheimtipp für Kenner, der weit abseits der bekannten Tortilla-Bestenliste dieser Stadt mit jeder anderen Tortilla mithalten kann.

Bar Ezkura, Mirakruz Kalea, 17, 20001 Donostia-San Sebastián , Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 27 13 74

Nr. 3 Bar Nevada

Cremig, flüssig, richtig schlotzig – und alles auf den Punkt zubereitet: So präsentiert sich die Tortilla in der unscheinbaren Bar Nevada im Ortsteil Ondarreta. Sie ist zwar gehaltvoll, aber absolut köstlich und hat schon den ein oder anderen Wiederholungsbesuch verursacht.

Bar Nevada, Antonio Arzak Kalea, 4, 20018 Donostia,San-Sebastián, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 31 67 42

Nr. 4 Bar Ciaboga

Eine altbekannte Kultadresse für Tortillas ist die bereits 1964 gegründete Bar Ciaboga im historischen Zentrum von Donostia-San Sebastián. Hier gibt es zahlreiche unterschiedliche Tortillavarianten zu entdecken, wobei jede besser schmeckt als die andere. Man bestellt einfach gute Kartoffeln, perfekte Eier und die gewünschten zusätzlichen Zutaten für die Tortilla, um dann in einem lokalen, leicht ranzig wirkenden Ambiente in den Tortillahimmel zu gleiten. Dies bietet ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Die Tradition hat an diesem Ort einen einzigartigen Kultstatus erreicht.

Bar Ciaboga, Easo Kalea 9, 20006 Donostia-San Sebastián, Spanien, Telefon: +34 943 42 29 26

Nr. 5 Resaca

Resaca ist eine Kult-Gin-Bar und eine Tortilla-Meisterschmiede der ersten Stunde. Was Iñaki Guetaria hier aus Eiern, Kartoffeln und einer Prise scharfem Zauberpulver in seiner Mini-Küche jeden Abend aus der Pfanne zaubert, ist atemberaubend lecker. Kleine Meisterwerke, die Iñaki bereits einen Platz unter den zehn besten Tortilla-Bars ganz Spaniens eingebracht haben. Der Zauber seiner Tortillas bleibt ungebrochen.

Bar Resaca, Paseo de Miraconcha, 24, 20007 Donostia-San Sebastián, Spanien, Telefon: +34 943 46 25 59

Nr. 6 Boulevard Antonio

Das Boulevard Antonio gehört denselben Eigentümern wie die Bar Antonio, und die Tortilla wird nach dem gleichen Rezept wie dort zubereitet. Dennoch fehlt es im Gegensatz zum Original ein wenig an Cremigkeit und der perfekten Textur. Warum dieser kleine Unterschied überhaupt besteht, kann nur gemutmaßt werden. Vielleicht liegt es an den Pfannen, dem letzten Quäntchen Soul in der noch recht neuen Küche oder einfach an der eigenen, stets subjektiven Wahrnehmung. Großartig schmeckt die Tortilla natürlich auch hier bei jedem Bissen.

Boulevard Antonio, C. Mayor, 2, bajo, 20003 Donostia-San Sebastian, Gipuzkoa, Spanien, Telefon:+34 943 18 74 39, https://antoniobar.com/

Nr. 7 Bar Belarra

Die Bar Bellara auf der Calle Arrasate 48 in Donostiá-San Sebastián ist winzig klein und besteht im Grunde genommen lediglich aus einer kleinen Theke, fünf Bistrotischen und ein paar Barhockern. Bei gutem Wetter können die Gäste hier auch im Außenbereich eine Kleinigkeit trinken und essen. Die hier zubereitete handgemachte Tortilla ist ohne Frage ein kleiner Geheimtipp, da diese kleine „Bude“ kaum jemand auf dem Schirm hat. Sie ist semi-flüssig in ihrer Konsistenz, schmeckt einfach nur lecker, ist saftig, gut gewürzt und der perfekte Snack für zwischendurch.

Nr. 8 La Bodeguilla

Wenn du möchtest, lasse ich die Tortilla für dich lachen … 3, 2, 1. Gesagt, getan. Ein Stück der Tortilla-Variante mit Zwiebeln wird schnell und sicher auf einen Teller drapiert und schon mit einem stolzen und breiten Grinsen serviert. Die Bar La Bodeguilla an der Plaza Easo Nummer 3 hält ihr Versprechen und begeistert mit einer relativ klassischen Tortilla, die hier mit verschiedenen Zutaten zur Auswahl steht. Harmonisch und mit einem leichten Lächeln begeistert dieses Kartoffelomelett mit jedem Biss aufs Neue.

La Bodeguilla, Easo Plaza, 3, 20006 Donostia-San Sebastián, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 47 55 46

Nr. 9 Baluarte

Direkt am Museum San Telmo am Zuloaga-Platz befindet sich das Restaurant und die Bar Baluarte. Bei gutem Wetter können Gäste hier die Sonnenterrasse in vollen Zügen genießen. Die hübschen und großzügigen Innenräume sind bei jedem Wetter einen Besuch wert. Eine gute Tortilla zum Frühstück oder Apero gehört hier natürlich immer zum guten Ton.

Baluarte, Soraluze Kalea, 1, 20003 Donostia-San Sebastián, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 53 03 48, https://baluarte-donostia.negocio.site/

Nr. 10 Zabaleta

Die Bar Zabaleta ist für ihre hervorragende Tortilla berühmt und wird allenthalben über den grünen Klee gelobt. Ohne Frage handelt es sich hier um ein wirklich gutes Kartoffel-Ei-Omelett. Im Vergleich zur teils großen Konkurrenz in Donostia-San Sebastián kann es geschmacklich und texturlich jedoch nicht ganz mithalten. Die Masse wirkt im Mund etwas zu trocken; es fehlt ihr an Tiefe und Struktur. Auch der Würzgrad erreicht nicht die Perfektion vieler anderer Tortillas.

Bar Zabaleta, Zabaleta Kalea, 51, 20002 Donostia-San Sebastian, Gipuzkoa, Spanien, Telefon: +34 943 27 64 88

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Länder/Regionen

Cantina Tollo Valle D´Oro Montepulcino d´Abruzzo

Ein weicher, würziger und runder Montepulciano aus den Abruzzen.

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Frankreich

Etienne Sauzet Corton Charlemagne Grand Cru 2022

Weißwein · Corton-Charlemagne Grand Cru · Chardonnay

Chardonnay Corton-Charlemagne · Grand Cru Pernand- & Ladoix-Seite Côte de Beaune 2022

Der Corton-Charlemagne Grand Cru 2022 der Domaine Etienne Sauzet ist seit diesem Jahrgang neu im Portfolio. Ein reinsortiger Chardonnay aus zwei kleinen Parzellen – eine auf der Pernand-, eine auf der Ladoix-Seite – mit großer Tiefe, Vielschichtigkeit und Länge: kraftvoll, flintig und zitrisch.


Corton-Charlemagne – der große weiße Hügel

Corton-Charlemagne liegt auf dem Corton-Hügel, einem großen Kalksteinausläufer am nördlichen Ende der Côte de Beaune, und umfasst rund 52 Hektar (Appellation seit 1937). Das Gebiet verteilt sich über Aloxe-Corton, den nordwestlich ausgerichteten Abschnitt En Charlemagne in Pernand-Vergelesses und die östlichen Climats in Ladoix. Der von der bewaldeten Hügelkuppe erodierte Boden hinterließ eine Kalkstein-Mergel-Mischung, die sich hervorragend für Chardonnay eignet.

Sauzet bezieht den Wein aus zwei kleinen Parzellen auf der Pernand- und der Ladoix-Seite. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds; Corton-Charlemagne ist seit dem Jahrgang 2022 neu im Sortiment.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der die Tiefe dieses Grand Cru trägt.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, aus zwei kleinen Parzellen.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Große Tiefe, Vielschichtigkeit und Länge. Die feine Reduktion lässt feuersteinhaltige Gesteinsnoten, Artischocke, Anis, reife Orange, Apfel und saftige Birne aufblitzen. Kraftvoll, flintig und zitrisch, von einem Brioche-Mantel und zischender Säure umhüllt, mündet der Wein in ein fulminantes Finale.

Feuerstein, reife Orange und Brioche, umhüllt von zischender Säure – kraftvoll, flintig und von großer Länge.

Schon jetzt groß, in einigen Jahren noch größer; mit langem Reifepotenzial. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Langustinen, edler Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu gereifter Comté. Ein Wein für den ganz großen Anlass.


Lage: Corton-Charlemagne, Corton-Hügel (Pernand-Vergelesses- & Ladoix-Seite, Côte de Beaune); Kalkstein-Mergel
Klassifikation: Corton-Charlemagne Grand Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Feinkost

Giuliano Tartufi Creme aus Trüffel und Oliven

Feinkost · Trüffelcreme · Italien

Giuliano Tartufi Creme aus Parmesan und Trüffel verbindet Parmigiano Reggiano DOP mit Bianchetto-Trüffel zu einer seidig-cremigen Sauce. Vielseitig in der Küche – zu Pasta, Risotto oder auf Crostini – und eines der beliebtesten Produkte des Hauses Giuliano Tartufi.


Herkunft

Giuliano Tartufi ist ein italienischer Trüffelspezialist mit Sitz in Pietralunga (Umbrien), einer Region mit langer Trüffeltradition. Das Familienunternehmen verarbeitet frische Trüffel zu Saucen, Cremes und Spezialitäten.

Zutaten und Herstellung

Basis sind Sahne und Parmigiano Reggiano DOP, verfeinert mit Bianchetto-Trüffel (Tuber borchii), auch Märztrüffel genannt. Eine kleine Menge Maisstärke bindet die Sauce; sie ist glutenfrei.

Geschmack

Seidig-cremig in der Textur, intensiv im Geschmack. Die Süße von Sahne und der würzige Parmigiano treffen auf das durchdringende, erdige Aroma des Bianchetto-Trüffels – an eine Alfredo-Sauce in Gourmet-Qualität erinnernd.

In der Küche

Gebrauchsfertig: Für Pasta etwa 40–45 g pro Person kurz mit etwas Nudelwasser erwärmen und unterheben. Ebenso für Risotto, Gnocchi, getrüffeltes Ei oder als Aufstrich für Crostini und Bruschetta. Nach dem Öffnen kühl lagern und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.

Passt zu: Pasta, Risotto, Gnocchi, Crostini und Eiergerichten.


Hersteller: Giuliano Tartufi (Pietralunga, Umbrien)
Produkt: Trüffelcreme (weiße Sauce)
Sorte: Parmigiano Reggiano und Bianchetto-Trüffel
Herkunft: Italien (Umbrien)
Verarbeitung: cremige Sauce auf Sahnebasis, glutenfrei
Mindesthaltbarkeit (MHD): 28.11.2028

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Weine

Saxum Paderewski Vineyard 2018 Magnum

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden gemeinsam vergoren Magnum 1,5 l 2018

Der Saxum Paderewski Vineyard 2018 in der Magnum (1,5 l) ist eine rare, Syrah-dominierte Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Tief, würzig und parfümiert, vollgewichtig und strukturiert – aus einem herausragenden Jahrgang, im Großformat besonders langlebig.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry bezieht das Gut Frucht von einigen ausgesuchten Spitzenlagen – darunter das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles an der Peachy Canyon Road. Der historische Weinberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmann Ignacy Jan Paderewski bewirtschaftet; Justin Smith hat ihn mit wiederbelebt und neu bestockt.

Die Lage ist von kargen, steinig-kalkhaltigen Böden geprägt, die in Paso Robles selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Tiefe und Struktur. Auf dem kalkreichen Terroir des Paderewski Vineyard ergibt das einen tiefgründigen, würzigen und perfümierten Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und großem Reifepotenzial verbindet.

Assemblage und Ausbau

Gemeinsam vergorene Cuvée aus 44 % Syrah, 22 % Mataro (Mourvèdre), 15 % Zinfandel, 9 % Grenache, 6 % Tempranillo und 4 % Viognier, Jahrgang 2018, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Zinfandel saftige, brombeerige Frucht und Gewürz; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen – die gemeinsame Gärung der Sorten verwebt sie zu einem nahtlosen Ganzen. Im großen Magnumformat reift der Wein langsamer und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Aus der gemeinsam vergorenen, Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: tiefes Purpur im Glas, dazu dichte schwarze und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und dunkle Kirsche, florale Anklänge von Veilchen und Flieder, süße Gewürze, Lakritz und Anis sowie eine pfeffrige Note. Am Gaumen vollgewichtig und konzentriert, mit reifem, festem Tannin, einer kalkig-mineralischen Frische und langem, parfümiertem Nachhall.

Tiefes Purpur, schwarze und blaue Frucht, Veilchen und Flieder über süßer Würze, Lakritz und Pfeffer – vollgewichtig, strukturiert und sehr lang.

Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Im Magnumformat mit besonders großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard, westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, steinig-kalkhaltige Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; gemeinsam vergorene Cuvée aus 44 % Syrah, 22 % Mataro, 15 % Zinfandel, 9 % Grenache, 6 % Tempranillo, 4 % Viognier (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung (Co-Fermentation), Ausbau in französischer Eiche verschiedener Größen; naturnahe, minimalistische Kellerarbeit

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Frankreich

Sylvain Bzikot Bourgogne Côte d’Or Blanc 2023

Weißwein · Bourgogne Côte d'Or · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne Côte d'Or AOC Côte de Beaune 2023 inkl. deklassierter Dorflagen

Der Bourgogne Côte d'Or Blanc 2023 von Sylvain Bzikot zeigt gegenüber dem klassischen Bourgogne Blanc einen deutlichen Zugewinn an Fülle, Tiefe und Ausdruckskraft. In die Cuvée fließen auch Partien aus höher klassifizierten Dorflagen ein, die zugunsten der Gesamtkomposition deklassiert wurden – das gibt zusätzliche Substanz und Komplexität.


Bourgogne Côte d'Or – die engere regionale Stufe

Bourgogne Côte d'Or ist eine regionale Appellation, die ausschließlich auf die Côte d'Or beschränkt ist und damit enger gefasst als der allgemeine Bourgogne. Diese Cuvée stammt aus der Côte de Beaune und enthält Partien aus höher klassifizierten Dorflagen, die bewusst in den Wein deklassiert wurden.

Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet. So profitiert auch diese regionale Stufe von der Handschrift einer Weißwein-Spitzenadresse.

Jahrgang 2023 – Burgund (Côte de Beaune)

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht (Birne, Pfirsich, weiße Aprikose) bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer und großzügiger Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit Partien aus deklassierten Dorflagen für mehr Substanz.

Der Ausbau erfolgt in Edelstahl und Barrique, im Stil der Domaine – auf Balance zwischen Frucht, Struktur und feiner Säure ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase reife Zitruszeste, feine Mandelnoten und knackiger grüner Apfel, dazu eine dezente mineralische Spannung. Am Gaumen klar strukturiert, saftig und präzise, mit packender Frische und harmonisch eingebundener Kraft; Balance, Eleganz und Länge.

Zitruszeste, Mandel und grüner Apfel über mineralischer Spannung – ein charaktervoller Chardonnay mit Tiefe und Länge.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, milder bis mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Côte d'Or (Côte de Beaune); inkl. deklassierter Dorflagen
Klassifikation: Bourgogne Côte d'Or AOC
Ausbau: Chardonnay; Edelstahl und Barrique

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Rebsorten

Domaine Latour-Giraud Coteaux Bourguignons Chardonnay 2023

Weißwein · Coteaux Bourguignons · Chardonnay

Chardonnay Coteaux Bourguignons AOC nahe Meursault · Côte de Beaune teils neues Eichenholz 2023

Der Coteaux Bourguignons Chardonnay 2023 der Domaine Latour-Giraud stammt aus Weinbergen, die unmittelbar an die Appellation Meursault angrenzen. Ein trockener, geschmeidiger Weißwein mit feiner, eleganter Textur – weiße Blüten, Mandeln und geröstete Haselnüsse, mit nussigem Nachhall, der an Meursault denken lässt.


Coteaux Bourguignons – an Meursault angrenzend

Coteaux Bourguignons ist die regionale Appellation des Burgunds. Die Reben der Domaine Latour-Giraud liegen unmittelbar an der berühmten Appellation Meursault – das prägt den meursault-typischen, nussigen Charakter dieses Chardonnays.

Die Domaine Latour-Giraud zählt zu den renommierten Adressen von Meursault; ihre Handschrift zeigt sich hier auf regionaler Stufe mit eigenständigem Profil.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die geschmeidige, zugleich frische Art dieses Weißweins.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Ein Teil des Weins reift in neuen Eichenfässern, was ihm zusätzliche Tiefe und eine feine Würze verleiht. Die sorgfältige Vinifikation macht ihn zu einem lagerfähigen Wein mit eigenständigem Profil.

Im Glas

In der Nase zarte Aromen von weißen Blüten, Mandeln und gerösteten Haselnüssen. Am Gaumen trocken und geschmeidig, mit harmonischer Struktur, feiner Frucht und einem leicht nussigen Nachhall, der an Meursault erinnert.

Weiße Blüten, Mandeln und geröstete Haselnüsse über geschmeidiger Textur – mit nussigem, meursault-typischem Nachhall.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter.


Lage: Coteaux Bourguignons; Weinberge angrenzend an Meursault (Côte de Beaune)
Klassifikation: Coteaux Bourguignons AOC
Ausbau: Chardonnay; teils neues Eichenholz

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Rebsorten

Josef Dockner Rosé Selektion J.D.

Roséwein · Kremstal, Niederösterreich · Zweigelt & Pinot Noir

Höbenbach · Göttweiger Berg Qualitätswein Niederösterreich Löss & Lehm mit Kalkanteil Stahltank trocken 10–12 °C

Der Josef Dockner Rosé Selektion J.D. ist ein duftiger, feinfruchtiger Rosé aus den Rotweinsorten Zweigelt und Pinot Noir. Der Winzerhof Dockner bewirtschaftet seine Weingärten in Höbenbach im Kremstal, am Fuß des Göttweiger Bergs zwischen Donau und Stift Göttweig. Der Wein bleibt hell in der Farbe, trocken im Ausbau und setzt auf Primärfrucht statt Holz.


Höbenbach am Göttweiger Berg

Die Rieden des Betriebs liegen im westlichen Kremstal, südlich der Donau, auf tiefgründigem Löss und Lehm mit Kalkanteil, stellenweise auf sandigem Löss und altem Donauschotter. Das Klima ist zweigeteilt: warme pannonische Luft aus dem Osten, kühle Fallwinde aus dem Waldviertel im Norden.

Diese Temperaturspreizung zwischen Tag und Nacht ist der Grund für den Stil des Weins – die Trauben behalten Säure, während die Aromatik reift. Genau darauf ist ein Rosé angewiesen, der aus früh gelesenen Rotweintrauben entsteht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée verbindet Zweigelt und Pinot Noir. Zweigelt liefert Kirschfrucht und Struktur, Pinot Noir die feinere, kühlere Aromatik und die zurückhaltende Farbe.

Die Trauben werden früh gelesen und nach kurzer Maischestandzeit sanft abgepresst. Die Gärung und der Ausbau erfolgen ausschließlich im Stahltank, kühl geführt und ohne Holzeinsatz. Der Wein wird jung gefüllt, um Primärfrucht und Säure zu erhalten.

Im Glas

Helles Lachsrosa mit kupfrigem Schimmer. In der Nase klare Primärfrucht: Erdbeere, Sauerkirsche, dahinter etwas Himbeere und Zitruszeste. Am Gaumen schlank und elegant, die Frucht wird von einer salzig-mineralischen Ader getragen, die Säure bleibt frisch und trägt bis in den trockenen Abgang.

Ein Rosé, der die Kirschfrucht des Zweigelt mit der kühlen Zurückhaltung des Pinot Noir zusammenbringt – ohne dass eine der beiden Sorten dominiert.

Bei 10–12 °C servieren, nicht kälter – zu kalt verschließt sich die Frucht. Dekantieren ist nicht nötig. Der Wein trinkt sich in den ersten zwei bis drei Jahren am besten.

Am Tisch

Passt zu gegrilltem Fisch, Forelle, Vitello tonnato, Antipasti und mediterranen Vorspeisen. Auch zu hellem Geflügel wie Perlhuhn oder Putenpiccata, zu Pasta mit Tomate und Basilikum sowie zu jungem Ziegenkäse. Als Aperitif solo gut, ohne Zusatz.


Herkunft Höbenbach, Kremstal, Niederösterreich
Lage Weingärten am Göttweiger Berg
Klassifikation Qualitätswein Niederösterreich
Boden Löss und Lehm mit Kalkanteil
Ausbau Stahltank, ohne Holz
Geschmack trocken
Trinktemperatur 10–12 °C

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Weine

Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken 2020

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer klaren, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung

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