Das Weinland Portugal

Portugals Weinvielfalt: Eine Reise durch Zeit, Tradition und einzigartige Aromen

Hier sprechen die Statistiken für sich: zwar liegt Portugal mit einer Gesamtrebfläche von 195 000 Hektar nur auf Platz neun der Weltrangliste – was sich allerdings schnell relativiert, wenn man das in Bezug zur ziemlich geringen Größe des nach wie vor landschaftlich urtümlichen, agrarisch geprägten Landes setzt. Und mit über 60 Litern pro Kopf trinken die Portugiesen jährlich so viel Wein wie kein anderes Volk auf der Welt. Das ist kein Wunder, denn zu der verbreiteten Ausgeh-Kultur und der äußerst vielfältigen Küche passt ein guter Tropfen immer. Ob zum portugiesischen Nationalgericht, dem Bacalhau genannten getrockneten und eingesalzenen Kabeljau, oder anderen Küstengerichten wie gegrillten Sardinen, Taschenkrebsen oder Muscheleintöpfen aus dem traditionellen Cataplana-Kochtopf – ein spritziger Weißwein aus dem Norden des Landes passt immer. Gehaltvoll-trockene Rotweine, etwa von den gebirgigen Granitböden Dãos im Landesinneren, harmonieren hingegen perfekt mit dem omnipräsenten Rindersteak, aber auch mit dem ehemaligen Arme-Leute-Essen Feijoadas, einem deftigen Bohneneintopf mit Einlage aus Schweineohren, -schwanz und -füßen. Da in der Landesküche, außer mit dem allseits beliebten Koriander und hin und wieder mit der scharfen Chilischote Piri Piri nicht allzu ausgiebig gewürzt wird, sind charakterstarke Speisebegleiter umso wichtiger.

Wie die meisten Mittelmeer-Anrainerstaaten profitierte das Land zuerst vom Know-how der Phönizier und Griechen, später auch der Römer, die sich in Küstennähe ansiedelten und im Hinterland die ersten Reben zogen. In ihrer Mythologie malten sich die Römer gar eine Abstammung der einheimischen Lusitanier vom Sohn des Weingottes Bacchus aus. So selbstverständlich der Weinbau allerdings in den Hochkulturen der Antike verankert war, so radikal wurde er bekämpft, als ab dem 8. Jahrhundert die muslimischen Mauren von Nordafrika her auf die Iberische Halbinsel vordrangen. Weinberge wurden zwar nicht vollständig vernichtet, sondern oft für den Anbau von Rosinen weiterbetrieben, das reichhaltige Wissen um Kellertechnik allerdings versank vorerst im Dunkel der Geschichte. Erst einige Jahrhunderte später, nach der Rückeroberung durch christliche Herrscher, bemühten sich Mönchsorden wie die Zisterzienser um eine Renaissance. Diese Entwicklung, die sich parallel auch in anderen Teilen Europas wie etwa dem Burgund oder dem Rheingau vollzog, erfüllte zunächst eher praktische Ansprüche: man bedurfte des Weines zur Feier des Messopfers. Schnell wurden aber weltliche Herren, eher die geistige als die geistliche Wirkung schätzend, auf den neuen Wirtschaftszweig aufmerksam und förderten ihn nach Kräften – nicht nur für den eigenen Genuss, sondern auch als beliebtes Exportgut, das den Aufstieg des kleinen Portugals zur einflussreichen Seefahrernation wahrscheinlich erst ermöglichte. Den größten Sprung dorthin wagte man Anfang des 14. Jahrhunderts ausgerechnet unter einem König mit dem Namen Dionysius.

Als kluge Strategen machen sich die Portugiesen in der Geschichte ein ums andere Mal Streitereien ihrer Nachbarn zunutze: so etwa, als England mal wieder im Clinch mit Frankreich liegt und dessen Weine mit astronomischen Einfuhrzöllen belegt. Hier beginnt die Erfolgsstory der wohl bekanntesten portugiesischen Weine – die eigentlich gar keine Weine im klassischen Sinne sind, sondern Liköre, oder, wie die nach ihnen verrückten Engländer sie nannten, „fortified“, also verstärkte Weine. Ebendies mussten sie aber auch sein, um den langen Transport zu überstehen, ohne ungenießbar zu werden. Die Mönche fügten dem Most also Neutralalkohol hinzu – dessen Herstellung sie ironischerweise von den muslimischen Invasoren übernommen hatten, die damit Duftstoffe anfertigten. Ein Nebeneffekt der Aufspritung war allerdings, dass dadurch die Gärung des Mostes abrupt gestoppt wurde – und der bisher noch unvergorene Zucker erhalten blieb, was den Wein zwangsläufig süß machte. Eine Region, die sich schon sehr bald als optimal für die Herstellung des edlen Tropfens erwies, war das durch seine Windungen und Steilhänge ein wenig an die Mosel erinnernde Douro-Tal im Nordosten Portugals, heute UNESCO-Welterbe. Mit kleinen Booten, den Rabelos, brachte man die Fässer schließlich den Fluss hinab in die Hafenstadt Porto – daher auch der Name. Hier gründeten im Laufe der Zeit vor allem Engländer, aber auch Niederländer und Deutsche Handelsniederlassungen, die einen direkten Transport in ihre Heimatländer organisierten. Alle diese Portweine waren damals „tawny“, also hauptsächlich im Fass gereift, wo sie oxidierten und nussige Aromen annahmen. Heutzutage haben sich auch „ruby“-Ports etabliert, die größtenteils in der Flasche reifen und sich aufgrund der langsameren Alterung ein fruchtiges Bukett erhalten. Durch den hohen Zuckergehalt und Alkohol um die 20 Volumenprozent ist Portwein lange lagerfähig, was die mit einem Jahrgang versehenen Vintage-Editionen zu raren Sammlerobjekten macht. Hin und wieder tauchen sogar mal Flaschen aus der Zeit um 1756 auf, als der umtriebige Ministerpräsident Marquês de Pombal das Gebiet mit Grenzsteinen abstecken ließ und damit eine der ersten geschützten Herkunftsregionen der Welt begründete.

Zu dieser Zeit, im 18. und 19. Jahrhundert, spielen „klassische“ Weine mit regulärem Alkoholgehalt für das Renommee Portugals so gut wie keine Rolle. Diese konsumierte man hauptsächlich im Inland, was allerdings ebenso wie der Export erst mit dem Mehltau, dann mit der Reblauskatastrophe ein jähes Ende fand: fast der gesamte wertvolle Bestand wurde vernichtet. Einzig im Gebiet Colares in der Nähe der Stadt Sintra finden sich noch wurzelechte Rebstöcke der seltenen Sorte Ramisco: auf den tiefen Sandböden konnten sich die Rebläuse nicht fortbewegen. Fast 50 Jahre dauerte es, bis einige mutige Winzergenossenschaften – die heute in der Organisation des portugiesischen Weinbaus noch immer eine große Rolle spielen – die Initiative ergriffen und mit dem flächendeckenden Wiederaufbau begannen. Unter der anschließenden autokratischen Regierung Salazars hatte der Weinbau allerdings keinen guten Stand: der Zugang zu internationalen Absatzmärkten fehlte, die Branche wurde nicht gefördert und befand sich technisch auf einem hoffnungslos veralteten Stand. Das Resultat waren herbe, sehr alkoholreiche Rotweine ohne jede Finesse. Doch diese lange Durststrecke, die erst mit der Aufnahme in die EU Mitte der 80er endete, barg auch einige Vorteile für das Land: anders als in vielen anderen Weinbaunationen importierte man nicht massenhaft französische Reben und zerstörte damit eine historisch gewachsene Weinkultur. Statt also auf Merlot, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Co. zu setzen, blieben über 250 autochthone Rebsorten erhalten – die sogenannten „Castas“, deren Namen selbst weintechnisch Bewanderten oft nur ein Achselzucken entlocken. Einige von ihnen werden im ganzen Land angebaut, andere hingegen finden sich nur punktuell auf kleinen Flächen, wo eine einzigartige Kombination aus Bodenbeschaffenheit und Mikroklima die perfekte ökologische Nische für sie bereithält. Zu den Platzhirschen aufseiten der roten Trauben zählt auf jeden Fall die Touriga Nacional – mit der tiefdunklen Farbe, dem hohen Alkoholgehalt, der gewaltigen Tanninstruktur und dem vollmundigen, harzig-würzigen Geschmack quasi eine iberische Traube schlechthin. Ein großer Teil geht in die Portwein-Produktion, wenn aber Rotweine aus ihr gekeltert werden, ist das Potential für Spitzenerzeugnisse mit jahrzehntelanger Lagerfähigkeit hoch. Wie bei vielen „alten Sorten“ bleibt der Ertrag eher gering, dafür ist allerdings die Resistenz gegen Krankheiten, Schädlinge und Umwelteinflüsse relativ hoch – zunutze macht sich das seit 2021 das französische Bordeaux, wo die Touriga Nacional dank ihrer Hitzetoleranz neu zugelassen wurde. Eine weitere wichtige Rolle spielt der Tempranillo, den man hier eher unter den Namen Tinta Roriz oder Aragonez kennt. Er gilt als vergleichsweise feinduftig mild und ist die meistverbreitete Rebe im Land – allerdings mit gerade einmal 17 000 Hektar, was als Beleg dafür gelten kann, wie ungeheuer vielfältig das portugiesische Trauben-Portfolio ist. Als besondere Spezialität gilt der Baga, eine robuste Rebe, die sich in ihrer Jugend aufgrund aggressiver Säure und bitter-pelziger Tannine oft als nahezu untrinkbar erweist, nach langjähriger Flaschenreife aber wunderbar elegante Weine mit einem delikaten Pflaumen- oder Cassis-Aroma und würzig-tabakigen Noten hervorbringt.

Das Land verfügt allerdings nicht nur über begehrte Rebenschätze, sondern auch über das global größte Vorkommen einer anderen Pflanze, die für die Weinwelt (noch) von zentraler Bedeutung ist: die Korkeiche. Fast ein Drittel der weltweiten Bestände finden sich hier auf 750 000 Hektar, jeder zweite Korken stammt aus Portugal. Im Alter von 12 bis 15 Jahren werden die Bäume zum ersten Mal entrindet, was sich dann im Durchschnitt alle zehn Jahre wiederholt, um ihnen genug Zeit zu geben, die drei bis vier Zentimeter dicke Borke erneut zu bilden. Da sie bereits abgestorben ist, nimmt der Baum keinerlei Schaden und kann in seiner Lebensspanne bis zu 200 Kilo Ertrag liefern. Der sich immer flächendeckender durchsetzende Trend hin zu Schraubverschlüssen oder anderen maschinell erzeugten Lösungen allerdings gefährdet inzwischen nicht nur die Baumbestände selbst, sondern auch die hohe Artenvielfalt, die durch sie gewährleistet wird: gegen die immer häufiger auftretenden Waldbrände sind sie dank ihrer dicken Rinde immun und stellen so faktisch eine optimale Fauna in Zeiten des Klimawandels dar.

Besonders präsent sind die knorrigen Zeitgenossen mit ihrer ausladenden Krone, unter denen sich umherstreifende Schweine oft an den herabfallenden Eicheln mästen, im Süden des Landes, wo der Weinbau nicht ganz so ausgeprägt ist. Ansonsten verteilen sich die 14 Weinregionen recht gleichmäßig über die gesamte Fläche. Die bekanntesten sind das Douro-Tal, dessen Schieferböden komplexe Rotweine hervorbringen, und Alentejo, wo die lehmigen Untergründe dem Rebensaft Frucht und Fülle verleihen. Beide sind eher kontinental geprägt und deutlich mehr der Hitze ausgesetzt als jene Regionen in Küstennähe, wo Atlantik oder Mittelmeer für viele Niederschläge und eine sanfte Regulation der Temperaturen sorgen. Ein Beispiel ist das Gebiet Rios do Minho, wo auf kargen Granitböden der portugiesische Wein schlechthin, der Vinho Verde, produziert wird, der für viele Portugiesen geradezu den Charakter eines Erfrischungsgetränks hat. Für den „grünen Wein“ liest man noch nicht voll ausgereifte Trauben, was sich im Endprodukt durch den geringen Alkoholgehalt und das leichte Moussieren bemerkbar macht, das bei der zweiten Gärung entsteht, wenn die enthaltene Apfelsäure abgebaut und in Kohlensäure umgewandelt wird. Wie bei den meisten portugiesischen Weinen handelt es sich beim Vinho Verde, von dem es übrigens auch eine rote, sehr gerbstoffreiche Variante gibt, um eine Cuvée aus verschiedenen Rebsorten. Den größten Anteil daran hat der bekannte Alvarinho. Obwohl der Name und die Legende besagen, dass es sich bei ihm um einen einen vom Rhein stammenden, mit dem Riesling verwandten Weißwein handelt, ist die Traube höchstwahrscheinlich heimischen Ursprungs – auch wenn der Vergleich zum Riesling aufgrund der Säurebetontheit und zitrisch unterlegten Grünfruchtigkeit durchaus naheliegend ist. Seine Hitzetoleranz ist vergleichsweise hoch, sodass auch er mittlerweile in Bordeaux angebaut werden darf, allerdings gehen die portugiesischen Winzer gern auf Nummer sicher und ziehen die Reben bevorzugt auf Pergolen, wo sie einerseits vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sind und andererseits genug Freiraum haben, um die hohe Luftfeuchtigkeit verdunsten zu können und nicht zu faulen. Als Verschnittpartner eignen sich besonders die alkohol- und körperreiche Trajadura und der Loureiro mit seinem hocharomatischen Bukett. Andere vielversprechende weiße Reben sind etwa der im ganzen Land verbreitete Bical, der mit seinem feinen Spiel aus barocker Aromenfülle und rassiger Säure hohes Reifepotential besitzt und auch gern für die Schaumweinproduktion genutzt wird. Oder der meistangebaute Weiße, der Fernão Pires – dank seiner Ausgewogenheit zwischen Säure und Frucht bei recht hohem Alkoholgehalt und – je nach Boden – hohem Mostgewicht ein echter Allrounder, der als stiller Verschnittpartner ebenso eine gute Figur macht wie als Grundlage für feine Schaum- und Süßweine. Keineswegs vergessen sollte man, dass auch außerhalb des Festlandes Weinbau betrieben wird: auf den im Atlantik gelegenen Azoren und Madeira. Auf ersteren gedeihen die Reben, besonders der weiße Verdelho, auf tiefschwarzen, als perfekter Wärmespeicher fungierenden Vulkanböden in direkter Nähe zum Ozean, was ihnen eine expressive, salzig-mineralische und säurebetonte Aromatik verleiht. Madeiraweine hingegen werden auf ähnliche Weise hergestellt wie Portwein – mit einem Unterschied: für seine Entwicklung spielt Hitze eine große Rolle. Nachdem Matrosen eher zufällig bemerkt hatten, dass der Wein auf einer Schiffsreise durch die Tropen geschmacklich stark profitiert hatte, wurde er in der Folge ganz gezielt in Überseeprovinzen wie Macau oder Angola und wieder zurück geschippert. Obwohl es ihn vom trockenen Sercial über den feinherben Boal bis zum süßen Malvasia in etlichen Stilrichtungen gibt, wird er heutzutage eher selten pur genossen – dafür schätzt man ihn aber als Zutat der gehobenen Küche, etwa in der berühmten Madeirasauce. Text: Dario Sellmeier

Anders als viele andere europäische Weinbaunationen, die in den vergangenen 20 bis 30 Jahren stagnierten oder sogar an Rebfläche verloren, ging es für Portugal steil bergauf. Das hängt auch damit zusammen, dass der Klimawandel für das Land eher Segen als Fluch ist und das früher von Jahr zu Jahr stark schwankende Qualitätsniveau durch die nun durchgehend heißen Sommer auf ein konstant hohes Level gehoben wurde. Hinzu kommt der hohe Bestand an sogenannten „Vinhas Velhas“, uralter, teils vor über 100 Jahren gepflanzter Rebstöcke, die sich im ganzen Land finden und eine zwar geringe, dafür aber geschmacklich unvergleichliche Ausbeute liefern. Man darf sich von den billigen, restsüßen und überschwefelten Vinho Verdes und den massenhaft produzierten Rosés in auffälligen Bocksbeutelflaschen also nicht täuschen lassen – Portugal ist viel mehr als das. Von frischen Jungweinen, den „Verdes“, über gehaltvolle, tanninbetonte „Maduros“ bis hin zu den mindestens zehn Jahre gereiften, vielschichtigen „Garrafeiras“ findet sich hier für jeden Gaumen etwas. Zudem gelten die Weine angesichts ihrer durchweg soliden bis außergewöhnlichen Qualität im internationalen Vergleich nach wie vor als sehr günstig. Die nach alter Sitte im gemischten Satz gekelterten Rotweine vom Douro sind dabei ebenso spannende Entdeckungen wie die zu Unrecht immer etwas im Schatten von Port und Madeira stehenden Süßweine von Setúbal oder die experimentierfreudige junge Weinszene am Tejo, wo man sich seit einiger Zeit dem Assemblieren alter, heimischer Reben mit den international geläufigen französischen verschrieben hat. Einen Versuch ist die ungeheuer abwechslungsreiche Weinkultur Portugals, diese sympathische Synthese aus stolzem Traditionsbewusstsein und optimistischer Zukunftsorientierung mit einem Schuss iberischer Verwegenheit, definitiv wert!

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Weine

Christian Ottenbreit Obernbreiter Chardonnay O wie schön ist Franken 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Chardonnay Qualitätswein Obernbreit · Franken trocken · 12,5 % vol. spontan vergoren Barrique

Der Obernbreiter Chardonnay „O wie schön ist Franken" ist der spontan vergorene Chardonnay von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken. Der Jahrgang 2024 wird selektiv gelesen und im kleinen Barriquefass ausgebaut. Stilistisch orientiert er sich am Burgund: kraftvoll und schmelzig, zugleich mineralisch und frisch. Trocken, mit nussigen Fasstönen und kreidig-salziger Mineralität.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf Muschelkalk- und Keuperböden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein, trocken, eingestuft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus selektiver Lese. Spontan vergoren und im kleinen Barriquefass ausgebaut, was dem Wein nussige und rauchige Fasstöne sowie eine schmelzige Textur gibt. 

Im Glas

In der Nase kühl und fein vegetabil, noch leicht hefig, mit Zitrus und Kernobst, dazu ein Hauch Pilze, gratinierte Auster und florale Spuren. Am Gaumen reife, geschliffene und saftige Frucht mit leichtem Schmelz, verhaltene nussige und rauchige Fasstöne, sehr feine Säure. Warme und kühle Elemente ohne Schwere, im Hintergrund kreidig-salzige Mineralität. Der Abgang ist lang und trägt einen klaren Zug.

Am Tisch

Klassische Begleitung: pochierter oder gebratener Fisch, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbraten, Hummer und gereifter Hartkäse. Die Fasstöne tragen auch cremige Risotti und Pilzgerichte. Trinkreif ab sofort, mit Reifepotenzial bis etwa 2029. Ein kurzes Schwenken im Glas öffnet das Bouquet. Serviertemperatur rund 11–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Spontangärung, kleines Barriquefass

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Spanien

Jade Gross Chiguita GARNACHA BLANCA 2024

Weißwein · Rioja · Garnacha Blanca

Garnacha Blanca DOCa Rioja Alto de Najerilla Jade Gross österr. Eiche · 6 Monate Feinhefe nur 120 Flaschen 2024

Der Jade Gross Chiguita Garnacha Blanca 2024 ist ein echtes Debüt – der erste reinsortige Garnacha Blanca von Jade Gross und gleich eine Rarität mit nur rund 120 abgefüllten Flaschen. Ein charaktervoller Weißwein mit Frische, feiner Würze und subtiler Holznote: elegant, individuell und ein bisschen zum Verlieben.


Chiguita Garnacha Blanca – ein Debüt aus dem Alto de Najerilla

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Dieser erste reinsortige Garnacha Blanca markiert ein echtes Debüt. Die Trauben stammen aus einem Weinberg im Alto-Najerilla-Tal mit eisenhaltigen Lehmböden – ein kühleres Terroir, das dem Wein Frische und Struktur verleiht.

Jahrgang 2024 – Rioja

Der Jahrgang 2024 in der Rioja war von großen Herausforderungen geprägt: Mit nur 275,6 Millionen Kilogramm geernteten Trauben markiert die Lese die kleinste des letzten Jahrhunderts. Ein kühler Spätsommer und sehr wechselhafte Wetterbedingungen im September verlangten höchste Flexibilität und Präzision; die Lese glich einer Achterbahnfahrt. Doch der Aufwand zahlte sich aus – die Trauben zeigen sich vielschichtig und individuell, beste Voraussetzungen für charaktervolle Weine mit Persönlichkeit.

Ausbau

Reinsortige Garnacha Blanca aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Handlese am 24. September 2024. Im Keller erfolgte eine direkte Pressung, anschließend wurde der Most in einem 500-Liter-Fass aus österreichischer Eiche vergoren. Sechs Monate reifte der Wein anschließend auf der Feinhefe, was ihm Tiefe und Struktur verleiht. Gesamtproduktion: 120 Flaschen.

Im Glas

Ein charaktervoller Weißwein mit Frische, feiner Würze und subtiler Holznote – elegant und individuell. Die Reife auf der Feinhefe gibt ihm Tiefe und Struktur, ohne die lebendige Frische zu überlagern. Ein bisschen zum Verlieben.

Elegant, individuell und ein bisschen zum Verlieben – ein echtes Debüt.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOCa Rioja, Alto-Najerilla-Tal (Spanien); eisenhaltige Lehmböden
Klassifikation: DOCa Rioja blanco, Garnacha Blanca (trocken); nur 120 Flaschen
Ausbau: Garnacha Blanca; Direktpressung, Gärung im 500-l-Fass aus österreichischer Eiche, 6 Monate auf der Feinhefe; handwerklich

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Feinkost

Agrigenus Pomodoro San Marzano geschälte ganze Tomaten

Feinkost · Tomaten · Kampanien

Die Agrigenus Pomodoro San Marzano sind geschälte ganze Tomaten der Sorte San Marzano aus Kampanien. Die San-Marzano-Tomate wächst auf dem fruchtbaren Vulkanboden rund um den Vesuv und gilt als besonders delikate, aromatische Sorte. Sie behält ihren Geschmack auch nach dem Einkochen und eignet sich für Sugo, Pizza und Schmorgerichte. Fruchtig, mild in der Säure und vielseitig.


Herkunft

Die San-Marzano-Tomate stammt aus dem Agro Sarnese-Nocerino, einer fruchtbaren Ebene zwischen Vesuv und Sarno in Kampanien. Der vulkanische Boden und das milde Klima prägen die längliche, dünnhäutige Frucht mit ihrer typischen Süße und feinen Säure. Die Sorte ist empfindlich und wird mit großer Sorgfalt angebaut und geerntet.

Anbau und Verarbeitung

Die Tomaten werden ähnlich wie Reben kultiviert und nur vollreif geerntet – von Anfang August bis Ende September in mehreren Durchgängen, drei- bis viermal oder öfter. Verarbeitet werden ausschließlich reife Früchte; sie werden geschält und ganz konserviert, um Aroma und Struktur zu erhalten.

Geschmack

Fruchtige, vollmundige San-Marzano-Tomaten mit feiner Süße und milder Säure. Das Fruchtfleisch ist dicht, die Haut wird vor dem Einlegen entfernt. Der Geschmack bleibt auch nach dem Einkochen lang und intensiv.

Am Tisch

In der Küche rund 10 Minuten köcheln lassen, dann mit Salz und einem Schuss nativem Olivenöl extra abschmecken. Klassisch für Sugo, Pizza Napoletana, Schmorgerichte und Suppen. Kühl und trocken lagern, nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und rasch verbrauchen.


Hersteller Agrigenus, Kampanien (Italien)
Produkt Geschälte ganze Tomaten (Pomodori pelati)
Sorte San Marzano
Herkunft Agro Sarnese-Nocerino, Kampanien
Verarbeitung geschält, ganz konserviert
Mindesthaltbarkeit (MHD) 31.12.2027

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Whisky

Glen Scotia 25 Jahre

Whisky · Single Malt · Campbeltown · Schottland

Glen Scotia 25 Jahre ist ein Single Malt Scotch Whisky aus Campbeltown in Schottland. 25 Jahre in Eichenfässern gereift, zeigt er den maritimen Campbeltown-Stil mit fruchtig-süßem Charakter. Abgefüllt mit 48,8 % vol., ohne Farbzusatz und ohne Kühlfiltration.


Herkunft

Die Glen Scotia Distillery wurde 1832 in Campbeltown gegründet und ist eine von nur noch drei Brennereien dieser einst blühenden Whisky-Region an der schottischen Westküste. Die Küstenlage prägt den unverkennbar maritimen Stil der Brennerei.

Destillation und Reifung

Der Single Malt reift zunächst über viele Jahre in Refill-Bourbonfässern für eine sanfte Reifung und wird vor der Abfüllung in First-Fill-Bourbonfässern vermählt. So entsteht über 25 Jahre ein vielschichtiger Whisky. Abgefüllt mit 48,8 % vol., ohne Farbzusatz und ohne Kühlfiltration.

Im Glas

Goldgelb. In der Nase Vanille und Eiche, dazu Meeresbrise und würzige Frucht. Am Gaumen vollmundig und fruchtig-süß: roter Apfel, Orangenschale, Vanille und Karamell, getragen von einer salzigen Küstennote. Langer Abgang mit Meersalz und einer Spur Ingwer.

Pur genießen

Ein gereifter Single Malt zum puren Genuss – bei Zimmertemperatur, pur oder mit wenigen Tropfen Wasser, das die Aromen öffnet. Kein Whisky zum Mixen, sondern für besondere Momente.

Klassisch solo: als Digestif, zu dunkler Schokolade oder als Geschenk.


Herkunft: Campbeltown, Schottland
Art: Single Malt Scotch Whisky (25 Jahre)
Reifung: Refill- und First-Fill-Bourbonfässer
Alkohol: 48,8 % vol.

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Feinkost

Condimento Balsamico ROSE dolce 0,50 Liter

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Condimento Balsamico Rosé dolce ist ein rosafarbenes, liebliches Balsamico-Condimento der Acetaia del Casato Bertoni aus Reggio Emilia. Es entsteht aus konzentriertem Traubenmost und Weinessig und zeigt eine zarte rosé Farbe mit fruchtiger Beerennote. Der Geschmack ist süß-säuerlich und mild, die Konsistenz fein viskos. Ein vielseitiges Würzmittel für Salate, Gemüse und Obst.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Für den Rosé wird konzentrierter Traubenmost mit Weinessig vermählt; die schonende Verarbeitung gibt dem Condimento seine helle, rosafarbene Tönung.

Anbau und Verarbeitung

Konzentrierter Traubenmost wird mit Weinessig kombiniert und schonend verarbeitet, sodass die zarte rosé Farbe und die fruchtige Note erhalten bleiben. Zutaten: Weinessig, konzentrierter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Zarte rosé Farbe mit feiner Viskosität. Im Geschmack süß-säuerlich ausbalanciert, fruchtbetont mit Anklängen roter Beeren und mild abgestimmtem Essigsäuregehalt. Der Abgang bleibt fein und fruchtig.

Am Tisch

Klassisch zu Salaten, Gemüse und frischem Obst. Gut auch zu Frischkäse, Erdbeeren oder über Vanilleeis und Desserts. Pur als Finish über das fertige Gericht träufeln. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Condimento Balsamico Rosé dolce (rosafarbenes, liebliches Balsamico-Condimento)
Zutaten konzentrierter Traubenmost, Weinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung konzentrierter Traubenmost mit Weinessig, schonend verarbeitet
Mindesthaltbarkeit (MHD) 04.2030

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Weine

Monteabellon Avaniel tinto

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Avaniel Tinto ist ein Wein aus jungen Tempranillo-Trauben ohne Barriqueausbau. Massive Frucht in Nase und Geschmack, schwarze Frucht auch im Nachhall, dazu leichte Würze und sehr gute Länge.


Ribera del Duero

Bodegas Monteabellón liegt in Nava de Roa im Herzen der Ribera del Duero (Kastilien-León). Die hochgelegenen Weinberge mit großen Tag-Nacht-Temperaturschwankungen sorgen für tiefe Farbe und intensive Frucht. Tempranillo (hier Tinta del País) ist die Leitsorte der Region.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus jungem Tempranillo (Tinta del País). Der Ausbau erfolgt bewusst ohne Barrique, sodass die pure, fruchtbetonte Stilistik und die Frische im Vordergrund stehen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, jugendliches Rubinrot. In der Nase massive schwarze Frucht – Brombeere und Holunder – mit leichter Würze. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit dunkler Frucht bis in den Nachhall, weichen Tanninen und sehr guter Länge.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter, fruchtbetonter Begleiter.

Passt zu: Tapas, gegrilltem Fleisch, Pasta, Pizza und mittelreifem Käse.


Lage: Ribera del Duero, Nava de Roa (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: Ribera del Duero – 100 % Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: ohne Barrique, fruchtbetont

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Länder/Regionen

Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet blanc 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC Côte de Beaune 2023 kalksteinreiche Böden

Der Puligny-Montrachet Blanc 2023 von Sylvain Bzikot ist ein puristischer, sehr eleganter und feiner Chardonnay aus einer der berühmtesten Weißwein-Gemeinden der Côte de Beaune. Salzige Mineralität und packende Frische prägen diesen Wein.


Puligny-Montrachet – Heimat großer Weißweine

Puligny-Montrachet ist ein Dorf an der Côte de Beaune, weltberühmt für seine Chardonnay-Weißweine. Hier liegen vier Grand Crus und 17 Premier Crus. Die kalksteinreichen Böden und das spezifische Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Das kontinentale Klima mit warmen Sommern und kühlen Wintern verlangt wegen des frühen Frühlings und der Frostgefahr besondere Aufmerksamkeit. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht (Birne, Pfirsich, weiße Aprikose) bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass auf der Hefe, im Stil der Domaine – auf Balance zwischen Frucht, mineralischer Linie und feiner Säure ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase reifes Kernobst, frische Sauerteigbrotrinde, Limette und ein Hauch gerösteter Edelnüsse. Am Gaumen treten salzige Elemente, karges Gestein, saftiger Pfirsich und feine Hefenoten hervor – packend, spannend und vibrierend.

Salzige Mineralität, karges Gestein und saftiger Pfirsich – ein puristischer Puligny-Montrachet, vibrierend am Gaumen.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Hummer, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau auf der Hefe

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Rebsorten

Metzger Spätburgunder vom Kalkstein

Rotwein · Spätburgunder · Pinot Noir · Pfalz

Metzger Spätburgunder vom Kalkstein ist ein eleganter Pinot Noir aus der Pfalz. Der kalkreiche Boden, die selektive Lese und die schonendste Verarbeitung bringen diesen besonderen Wein hervor und ebnen den Weg zu den Spitzengewächsen des Weinguts. Im Glas rote Frucht und feine Würze.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die kalkreichen Böden der Heimat verleihen dem Spätburgunder Eleganz, Frische und eine feine mineralische Prägung.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Spätburgunder (Pinot Noir). Selektive Lese und schonendste Verarbeitung bewahren die feine Frucht und sorgen für einen eleganten, klaren Stil.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Früchte wie Kirsche und Himbeere, dazu feine Würze. Am Gaumen elegant und saftig, mit feinen Tanninen und frischer Säure. Der Abgang ist klar.

Am Tisch

Bei 15–17 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Geflügel, Kalb, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkstein
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Spätburgunder)
Ausbau: Spätburgunder, selektive Lese, schonende Verarbeitung

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