Das Weinjahr 2022 bei Julian Haart

Piesport

2022: Das Jahr mit den Reben

Die ausgiebigen Niederschläge des Vorjahres waren ein Segen und sollten unseren Reben noch als wichtige Reserve zugute kommen. Auch der regnerische Start in das neue Jahr 2022 sah zunächst sehr vielversprechend aus. Das bereits warme Frühjahr ließ die Rebentwicklung schnell voranschreiten und der sommerliche Mai sorgte für ein rapides Wachstum der Laubwände und eine optimale Blüte, die schöne lockerbeerige Trauben hervorbrachte. Im Juli wurden unsere ersten Sekte aus dem Jahrgang 2021 für die zweite Gärung auf die Flasche gebracht. Schon die Grundweine für einen Riesling- und Rosésekt überzeugen durch eine klare Säure und tolle Fruchtkomplexität. Diese werden nun noch einige Jahre im Keller schlummern, bis sie dann degorgiert werden.

Es folgte ein schöner Sommertag auf den nächsten und unsere Reben wurden mit viel Sonne verwöhnt. Während wir also vor der Sommerhitze in den Schatten oder in den kühlen Keller fliehen konnten, mussten unsere Rebstöcke den hohenTemperaturen draußen im Weinberg standhalten. Seit Ende Mai fiel kaum ein Tropfen Regen vom Himmel und die andauernde Hitze wurde allmählich zur Herausforderung. Wir haben eine große Verantwortung unseren Reben gegenüber. Gerade in so einem herausfordernden und trockenen Jahr müssen wir die Reben daher noch mehr unterstützen, auch wenn dies mit großen Ernteeinbußen einher geht. Tagsüber haben wir draußen mit unseren Reben geschwitzt und unzählige noch grüne Trauben auf die Erde geschnitten, um die Stöcke bestmöglich zu entlasten.

Julian Haart am Steilhang

Die Weinlese: Von Pinot Noir bis Riesling

Bereits Anfang September konnten wir die ersten Spätburgunder Trauben vom Stock schneiden. Unsere französischen Reben haben wunderbar kleine Trauben hervorgebracht. Durch den niedrigen Anschnitt und die zusätzliche Ertragsreduzierung im Sommer kamen wir auf lediglich drei Trauben pro Stock und einen Ertrag von nur 9 hl auf den Hektar- sozusagen eine Essenz von Pinot Noir.

Die Messlatte für Kabinettweine liegt mit dem Ausnahmejahrgang 2021 hoch.
Dank eines guten Laubmanagements haben wir uns das ganze Jahr über perfekt auf diese Weine eingestellt.
Nun war es wichtig, den richtigen Lesezeitpunkt zu treffen, wenn es um Eleganz und Finesse geht. Nicht anders zu erwarten, brachte der Sommer uns einen gewissen Reifevorsprung und das rasant zunehmende Mostgewicht der Trauben ließ die Kabinett Weinlese zu einem Wettlauf gegen die Zeit werden. Der hohe Einsatz über das Jahr hinweg bescherte uns perfektes Traubenmaterial und Kabinettweine, auf die wir uns jetzt schon freuen können. Nachdem die letzten Kabinett Trauben im Keller waren, änderte sich die Wetterlage und brachte die lang ersehnten Niederschläge.

Die Beerenschalen wurden – dank guter Weinbergsarbeit – über das Jahr hinweg abgehärtet und die Traubenstruktur war sehr stabil, sodass sie dem feuchten Wetter stand hielten. Wir sind unglaublich dankbar, dass alle Arbeiten mit unserer eingespielten Erntemannschaft Hand in Hand gehen, denn die schmalen Arbeitsfenster zwischen dem Regen erforderten vollen Einsatz. Vom MoselRiesling bis hin zu den Große Lagen Weinen konnten wir in unseren Mosellagen Piesport und Wintrich hocharomatische und gesunde Trauben ernten. Außerordentliche Qualitäten konnten wir auch aus den Weinbergen in Rheinhessen nach Hause bringen. Mit der Lage „Zellerweg am Schwarzen Herrgott“ in Mölsheim haben wir mit dem Jahrgang 2022 einen Neuzugang. Eine kleine Parzelle, deren Böden neben Kalkstein von Löss und Mergel geprägt sind und die uns in diesem Herbst schönere Trauben nicht hätte einbringen können. Durch die Erfahrung der vergangenen Jahre können wir uns bei der Verarbeitung der Trauben im Keller immer besser auf die Jahrgänge einstellen und wissen, was zu tun ist. Der schonende Ausbau spielt hierbei ebenfalls eine entscheidende Rolle. Für eine behutsame Pressung der Trauben setzen wir bei den besten Weinen auf den Einsatz unserer Korbkelter.

Reife Riesling Trauben

Die Weine: Kraftvolle trockene Weine und elegante Kabinette

Am Ende der Lese war es gut, die Natur nach einem kräftezehrenden Sommer endlich wieder aufatmen zu sehen. Wie erwartet fällt der Jahrgang 2022 durch die niedrigen Erträge mengenmäßig deutlich kleiner aus.
Doch unsere Geduld und harte Arbeit werden mit ausdrucksstarken Weinen mehr als belohnt. Selten hatten wir einen schöneren Gutsriesling im Keller. Der MoselRiesling präsentiert sich kraftvoller und noch eine Spur animierender als in den Jahren zuvor. Insgesamt liefert der Jahrgang 2022 ein vielschichtiges Aromenpaket. Der trockene Ortswein bringt neben seiner Dichte eine enorme Saftigkeit ins Glas, begleitet von einer kräuterwürzigen Mineralität und schönem Grip am Gaumen. Der Jahrgang hat den Große Lagen Weinen vollends in die Karten gespielt und perfektes Lesegut für starke trockene Rieslinge gebracht. Bodengeprägte Weine, mit viel Kraft und Tiefe, deren feine Frucht eher im Hintergrund steht. Diese Weine sind Langstreckenläufer; jung noch sehr verschlossen, entwickeln sie sich über die Jahre zu hochkomplexen Weinen mit langem Nachhall. Feingliedrige und verspielte Kabinettweine liegen im Keller. Trotz eines so warmen Jahrgangs wirken sie anmutend kühl und überzeugen durch höchste Eleganz. Sie offenbaren eine von Schiefer geprägte Würze und glasklare Fruchtaromatik. Es war ein intensives und anspruchsvolles Weinjahr, aber es machte viel Freude dieses gemeinsam zu bestreiten. Wir möchten uns bei unserer Familie, Freunden und unseren Mitarbeitern bedanken, die uns das ganze Jahr über so tatkräftig zur Seite stehen. Ebenso bei der Familie Keller und den vielen tollen Menschen, die uns im schönen Rheinhessen so unermüdlich bei der Lese unterstützt haben. Es ist schön zu wissen, dass so viele Kunden unsere Weine genießen und ein gutes Glas mit Familie und Freunden teilen. Das motiviert uns, mit jedem Jahrgang draußen im Weinberg alles zu geben.

Schieferboden

Als erstes Weingut weltweit wurden wir zum zweiten Mal in Folge mit 100 Punkten für einen Kabinettwein ausgezeichnet, was für uns eine unglaubliche Ehre ist.

100 Punkte

2021 Wintricher Ohligsberg Kabinett (white label)

99 Punkte

2021 Wintricher Ohligsberg Große Lage -Reserve-

98 Punkte

2021 Wintricher Ohligsberg Kabinett -wurzelecht-

2021 Piesporter Goldtröpfchen Kabinett (white label)

2021 Wintricher Ohligsberg Große Lage

Text: Julian Haart

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Deutschland

Oliver Zeter Viognier trocken

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Oliver Zeter Viognier ist ein facettenreicher, typischer Vertreter dieser seltenen Rhône-Sorte aus der Pfalz. Duft nach frisch gebackenem Mandelkuchen, Marzipan, einem Hauch Vanille und Kompott aus reifen Birnen; cremig am Gaumen mit elegant eingebundener Säure.


Pfalz

Viognier ist eine alte Rebsorte von der Rhône, die in Deutschland aufgrund der klimatischen Verhältnisse bislang kaum angebaut wird. Bei Oliver Zeter sind drei Weinberge in Lagen der Orte Edenkoben, Diedesfeld und Hambach mit dieser Sorte bepflanzt. Die dauerbegrünten Weinberge und die späte Handlese sind Teil eines arbeitsintensiven, qualitätsorientierten Anbaus.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Viognier. Nach später Lese werden die Trauben gemahlen und gepresst; der Saft kommt sofort in verschiedene Eichenholzfässer und wird dort spontan vergoren. Im Frühling setzt der biologische Säureabbau (BSA) ein; anschließend liegt der Wein bis zum Sommer auf der Feinhefe, die regelmäßig aufgerührt wird (Bâtonnage). Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase frisch gebackener Mandelkuchen, Marzipan, ein Hauch Vanille und Kompott aus reifen Birnen, mit leichten Röst- und rauchigen Nuancen. Am Gaumen cremig, mit perfekt eingebundener Fruchtsüße und elegant eingebundener Säure – facettenreich und typisch Viognier.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C servieren – als ausdrucksstarker Begleiter zu aromatischen Gerichten.

Passt zu: Geflügel, hellem Fleisch, Fisch in cremigen Saucen sowie würzig-asiatischer Küche.


Lage: Pfalz – Edenkoben, Diedesfeld, Hambach (Deutschland); Oliver Zeter
Klassifikation: Pfalz – 100 % Viognier, trocken
Ausbau: spontane Gärung im Eichenfass, biologischer Säureabbau, Feinhefelager mit Bâtonnage

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Charmes Chambertin Grand Cru VV 2022

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin · Grand Cru Vieilles Vignes Gevrey-Chambertin 2022

Der Charmes-Chambertin Grand Cru Vieilles Vignes 2022 von Denis Bachelet stammt aus den besten Parzellen dieser Lage in Gevrey-Chambertin. Ein reinsortiger Pinot Noir, konzentriert und hocharomatisch, mit betörendem Duft roter Früchte, Tiefe und großer Länge – elegant und ausdrucksstark.


Charmes-Chambertin – Grand Cru in Gevrey-Chambertin

Charmes-Chambertin ist einer der Grand Crus von Gevrey-Chambertin und mit rund 30 Hektar einer der größeren der Chambertin-Familie. Er liegt am Mittelhang unterhalb von Chambertin auf Kalk- und Mergelböden mit Tonanteil und gilt als der zugängliche, duftige und besonders charmante unter den Chambertin-Lagen.

Denis Bachelet bezieht seine Frucht aus alten Reben in den besten Parzellen. Seine kleine, traditionell arbeitende Domaine in Gevrey-Chambertin steht für Finesse, Tiefe und lange Lagerfähigkeit.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Charmes-Chambertin Substanz und Länge gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von alten Reben.

Akribische Handarbeit im Weinberg und eine präzise Vinifikation prägen den Wein; nach der Gärung reift er im Holzfass. Die Handschrift des Guts zielt auf Finesse und Langlebigkeit.

Im Glas

Betörender Duft roter Früchte, konzentriert und hocharomatisch. Am Gaumen tiefgründig und sinnlich, getragen von feinem Tannin und frischer Säure, mit großer Länge im Abgang.

Konzentriert und hocharomatisch, mit betörender roter Frucht und großer Länge – Charmes-Chambertin in eleganter Form.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Charmes-Chambertin, Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalk/Mergel mit Ton, Mittelhang
Klassifikation: Charmes-Chambertin Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Länder/Regionen

La Baume Cabernet Sauvignon Les Thermes

Rotwein · Cabernet Sauvignon · Languedoc · Frankreich

Domaine de la Baume Les Thermes Cabernet Sauvignon ist ein kräftiger Rotwein aus dem Languedoc in Südfrankreich. Im Farbspiel ein dunkles Rubinrot, mit kräftiger Nase von frischen und gereiften schwarzen Früchten. Im Glas gut strukturiert, mit strammen Tanninen und schöner Länge.


Languedoc

Die Domaine de la Baume liegt im Languedoc in Südfrankreich. Das warme, mediterrane Klima und die vielfältigen Böden bringen reife, kräftige Weine hervor. Der Wein trägt die Bezeichnung Pays d'Oc.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Cabernet Sauvignon. Der Ausbau im Holzfass verleiht ihm holzige Noten, Kaffeearomen und eine gut strukturierte Tanninstruktur.

Im Glas

Dunkles Rubinrot. Kräftige Nase von frischen und zugleich gereiften schwarzen Früchten wie Brombeeren und Johannisbeeren, verbunden mit holzigen Noten und Aromen von Kaffeebohnen. Am Gaumen frische schwarze Früchte mit Johannisbeernote, gefolgt von einem gut strukturierten Finish mit strammen Tanninen. Schöne Länge im feinen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Grillfleisch und gereifter Käse.


Lage: Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cabernet Sauvignon
Ausbau: Cabernet Sauvignon, Holzfassreife

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Rebsorten

Dönnhoff Tonschiefer Riesling trocken 2023

Weißwein · Nahe · Riesling

Riesling Tonschiefer (Gutsriesling) Dönnhoff Nahe Tonschieferböden · Hanglagen trocken Edelstahl & großes Holzfass 2023

Der Dönnhoff Tonschiefer Riesling trocken 2023 ist der perfekte Einsteiger-Riesling des Guts. Frisch, fruchtig und voller Finesse – ein mineralischer Nahe-Riesling, der richtig Spaß macht.


Tonschiefer – der Einsteiger-Riesling von Dönnhoff

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Tonschiefer ist der Gutsriesling des Hauses und zeigt schon auf Einstiegsniveau die klare, mineralische Handschrift des Guts.

Die Reben wachsen auf Hanglagen rund um den Leistenberg, geprägt von Tonschieferböden. Dieser Untergrund gibt dem Wein seine Frische, Finesse und mineralische Prägung.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Tonschieferböden bewahrten Frische, Finesse und eine klare mineralische Ader – Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus Hanglagen rund um den Leistenberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Tonschieferböden.

Die Gärung erfolgt im Edelstahltank und in großen Eichenholzfässern, ganz auf Frische, klare Frucht und mineralische Finesse ausgerichtet.

Im Glas

Ein frischer, mineralischer Riesling: helle Frucht nach Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine Schiefermineralität. Am Gaumen saftig und finessenreich, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner Schiefermineralität – saftig und finessenreich, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und frischem, mineralischem Nachhall.

Ein frischer, mineralischer Nahe-Riesling mit viel Trinkfluss. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und leichter asiatischer Küche sowie zu Gemüsegerichten und mildem Käse.


Herkunft: Hanglagen rund um den Leistenberg, Nahe; Tonschieferböden
Klassifikation: Gutsriesling, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Gärung im Edelstahltank und im großen Eichenholzfass

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Feinkost

Condimento Balsamico BIANCO dolce 0,50 Liter

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Condimento Balsamico Bianco dolce ist ein helles, liebliches Balsamico-Condimento der Acetaia del Casato Bertoni aus Reggio Emilia. Es entsteht aus konzentriertem Traubenmost und Weißweinessig und bleibt dabei hell-golden statt dunkel. Die Konsistenz zeigt eine feine Viskosität, der Geschmack ist süß-säuerlich mit dem passenden Essigsäuregehalt. Ein vielseitiger Begleiter für Salate, Marinaden und helle Gerichte.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Für den Bianco wird konzentrierter Traubenmost mit Weißweinessig vermählt; durch die schonende Verarbeitung behält das Condimento seine helle Farbe.

Anbau und Verarbeitung

Konzentrierter Traubenmost wird mit Weißweinessig kombiniert. Anders als der dunkle Nero wird der Most hier schonend verarbeitet, sodass die helle, goldene Farbe erhalten bleibt. Zutaten: Weißweinessig, konzentrierter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Hell-goldene Farbe mit feiner Viskosität. Im Geschmack süß-säuerlich ausbalanciert, fruchtbetont und mild, mit dem passend abgestimmten Essigsäuregehalt. Der Abgang bleibt fein und sauber.

Am Tisch

Klassisch für Salate und Marinaden. In Marinaden hebt er den Geschmack von Wild und Geflügel hervor und harmoniert mit süßen, aromatischen Gewürzen. Ebenso gut zu hellem Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Condimento Balsamico Bianco dolce (helles, liebliches Balsamico-Condimento)
Zutaten konzentrierter Traubenmost, Weißweinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung konzentrierter Traubenmost mit Weißweinessig, schonend verarbeitet
Mindesthaltbarkeit (MHD) 01.2030

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Vieilles Vignes rouge 2023

Rotwein · Santenay · Pinot Noir

Pinot Noir Santenay (Village) Vieilles Vignes Côte de Beaune Jean-Marc Vincent alte Reben kalk-mergeliger Boden 2023

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Vieilles Vignes" rouge 2023 ist ein Pinot Noir von alten Reben aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – saftig, würzig und fein strukturiert, mit der erdig-mineralischen Prägung des Santenay-Terroirs.


Santenay Vieilles Vignes – Pinot Noir aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich erdig-mineralische Stilistik der Weine.

Der „Vieilles Vignes" von Jean-Marc Vincent stammt von alten Reben; deren tiefes Wurzelwerk und die niedrigen Erträge geben dem Wein Konzentration, Tiefe und feine Würze. Der kalk-mergelige Boden verleiht ihm seine mineralische Prägung und feste Struktur.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Rotwein-Ernte mit klar definierter Frucht, feiner Säure und seidigem Tannin. Von alten Reben auf kalk-mergeligem Boden ergibt das einen saftigen, würzigen und fein strukturierten Pinot Noir mit gutem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan und reift im Holzfass – ein Ausbau, der Frucht und Terroir-Prägung bewahrt und dem Wein Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom kalk-mergeligen Boden Santenays und den alten Reben lebt dieser Pinot Noir: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine erdig-würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Die alten Reben geben Konzentration und Substanz, die der Ausbau im Holzfass in eine feine, geschmeidige Textur einbindet. Am Gaumen saftig und fein strukturiert, mit weichem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Dunkle und rote Frucht, erdig-würzige Tiefe – saftig und fein, mit weichem Tannin und langem, mineralischem Nachhall.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein in feiner Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Santenay, Village (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden; alte Reben
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Reifung im Holzfass; naturnaher, biologisch orientierter Weinbau

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Rebsorten

Gran Maestro Rosso Puglio Appassimento

Rotwein · Puglia · Salento · Appassimento · Italien

Cielo e Terra Gran Maestro Rosso Appassimento ist eine dunkelrote Cuvée aus Sangiovese- und Primitivo-Trauben aus dem Salento in der Region Puglia. Nach der Appassimento-Methode aus angetrockneten Trauben gewonnen, besticht er durch ein Potpourri an roten Früchten. Im Glas vollmundig, weich und rund.


Salento (Puglia)

Der Salento bildet die südliche Spitze der Region Puglia (Apulien). Das warme, mediterrane Klima und die sonnenverwöhnten Lagen bringen vollreife, fruchtbetonte Rotweine hervor. Sangiovese und Primitivo finden hier ideale Bedingungen.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sangiovese und Primitivo und wird nach der Appassimento-Methode erzeugt: Die Trauben werden vor der Gärung angetrocknet, was Konzentration, Fülle und reife Frucht verstärkt. Das Ergebnis ist ein vollmundiger Wein mit milden Tanninen.

Im Glas

Dunkles Rot. In der Nase ein Potpourri an roten Früchten. Am Gaumen weich und rund, getragen von reifen Primäraromen, mit vollem Körper, milden Tanninen und guter Balance. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Pasta mit kräftigen Saucen, Schmorgerichte und mittelreifer Käse.


Lage: Salento, Puglia (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT/IGP – Rosso (Appassimento)
Ausbau: Sangiovese/Primitivo, Appassimento (angetrocknete Trauben)

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Rebsorten

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 trocken

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 spiegelt das Zellertal wie kaum ein anderer. Aus den selektierten Trauben dieser sehr kalkhaltigen Lage zaubern die Brüder Schwedhelm einen kargen, aber straffen Riesling, der nur so vor Mineralität strotzt.


Pfalz / Wotan Kalkfels

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Die Lage Wotan Kalkfels am Zeller Kreuzberg ist sehr kalkhaltig und prägt Rieslinge von kargem, straffem Charakter und ausgeprägter Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Aus selektierten Trauben spontan vergoren, was dem Wein seine karge, straffe Prägung und salzige Mineralität verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klar und mineralisch. Am Gaumen karg und straff, mit salzigen Noten und einer knackigen Säure, die dem Wein das gewisse „Etwas" verleihen; langer, mineralischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Zellertal, Wotan Kalkfels (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: Spontangärung; kalkgeprägt, karg und straff
Jahrgang: 2021

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