Cocolo Ramen X-Berg – Berlin – Deutschland

Trendig, lecker, locker und bekömmlich

Berlin ist bunt und der Stadtteil Kreuzberg ist noch viel bunter. In diesem Konglomerat verschiedener Kulturen gibt es auch im kulinarischen Bereich sehr viel zu entdecken. Hier sind Restaurants, Kneipen, Bars und Buden entstanden, die im Grunde genommen nur in ihrem lokalen Umfeld wahrgenommen werden. Wenn man in dieser Subkultur aber keine Lust auf usbekische, brasilianische, karibische oder kambodschanische Küche hat, kann man sich auch in Kreuzberg an Ramen erfreuen – dem aus Japan stammenden Essen, das einst als Speise armer Menschen galt. Das Cocolo Ramen X-Berg hat hier eine seiner Filialen in Kreuzberg etabliert und hier können sich Gäste wirklich kulinarisch verwöhnen lassen. Die Nudeln für die Ramen werden vor Ort händisch selbst produziert, die anderen Zutaten sind ebenfalls von höchster Qualität. Die Suppen wärmen, sättigen und erfreuen das Herz. Mehr braucht es zumeist nicht für ein kleines Glücksgefühl.

Die Speisen: Gyoza (gebratene Teigtaschen mit Schweinefleisch und Gemüse), Miso Ramen, Tan Tan Ramen, Käsekuchen mit Orange und Granatapfel im Glas.

Cocolo Ramen X-Berg, Graefestraße 11, 10967 Berlin, Deutschland, Telefon: +49 30 98339073, https://kuchi.de/restaurant/cocolo-x-berg/

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Rebsorten

Josef Dockner Rosé Selektion J.D.

Roséwein · Kremstal, Niederösterreich · Zweigelt & Pinot Noir

Höbenbach · Göttweiger Berg Qualitätswein Niederösterreich Löss & Lehm mit Kalkanteil Stahltank trocken 10–12 °C

Der Josef Dockner Rosé Selektion J.D. ist ein duftiger, feinfruchtiger Rosé aus den Rotweinsorten Zweigelt und Pinot Noir. Der Winzerhof Dockner bewirtschaftet seine Weingärten in Höbenbach im Kremstal, am Fuß des Göttweiger Bergs zwischen Donau und Stift Göttweig. Der Wein bleibt hell in der Farbe, trocken im Ausbau und setzt auf Primärfrucht statt Holz.


Höbenbach am Göttweiger Berg

Die Rieden des Betriebs liegen im westlichen Kremstal, südlich der Donau, auf tiefgründigem Löss und Lehm mit Kalkanteil, stellenweise auf sandigem Löss und altem Donauschotter. Das Klima ist zweigeteilt: warme pannonische Luft aus dem Osten, kühle Fallwinde aus dem Waldviertel im Norden.

Diese Temperaturspreizung zwischen Tag und Nacht ist der Grund für den Stil des Weins – die Trauben behalten Säure, während die Aromatik reift. Genau darauf ist ein Rosé angewiesen, der aus früh gelesenen Rotweintrauben entsteht.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée verbindet Zweigelt und Pinot Noir. Zweigelt liefert Kirschfrucht und Struktur, Pinot Noir die feinere, kühlere Aromatik und die zurückhaltende Farbe.

Die Trauben werden früh gelesen und nach kurzer Maischestandzeit sanft abgepresst. Die Gärung und der Ausbau erfolgen ausschließlich im Stahltank, kühl geführt und ohne Holzeinsatz. Der Wein wird jung gefüllt, um Primärfrucht und Säure zu erhalten.

Im Glas

Helles Lachsrosa mit kupfrigem Schimmer. In der Nase klare Primärfrucht: Erdbeere, Sauerkirsche, dahinter etwas Himbeere und Zitruszeste. Am Gaumen schlank und elegant, die Frucht wird von einer salzig-mineralischen Ader getragen, die Säure bleibt frisch und trägt bis in den trockenen Abgang.

Ein Rosé, der die Kirschfrucht des Zweigelt mit der kühlen Zurückhaltung des Pinot Noir zusammenbringt – ohne dass eine der beiden Sorten dominiert.

Bei 10–12 °C servieren, nicht kälter – zu kalt verschließt sich die Frucht. Dekantieren ist nicht nötig. Der Wein trinkt sich in den ersten zwei bis drei Jahren am besten.

Am Tisch

Passt zu gegrilltem Fisch, Forelle, Vitello tonnato, Antipasti und mediterranen Vorspeisen. Auch zu hellem Geflügel wie Perlhuhn oder Putenpiccata, zu Pasta mit Tomate und Basilikum sowie zu jungem Ziegenkäse. Als Aperitif solo gut, ohne Zusatz.


Herkunft Höbenbach, Kremstal, Niederösterreich
Lage Weingärten am Göttweiger Berg
Klassifikation Qualitätswein Niederösterreich
Boden Löss und Lehm mit Kalkanteil
Ausbau Stahltank, ohne Holz
Geschmack trocken
Trinktemperatur 10–12 °C

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Rebsorten

Ziereisen Schulen Spätburgunder 2023

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Schulen Spätburgunder 2023 – auf dem Etikett als „S 23" gekennzeichnet – stammt aus dem Weingut Hp. Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck. „Schulen" ist eine Parzellenbezeichnung des Guts im Markgräflerland. Konsequent minimale Eingriffe im Keller – keine Filtration, keine Schönung – prägen diesen präzisen Pinot Noir.


Markgräflerland / Jurakalk

Efringen-Kirchen liegt im äußersten Südwesten Badens, direkt am Rhein, mit Blick auf das Elsass und die Nordwestschweiz. Die Weinberge der Lage Schulen stehen auf Jurakalk – kalkreich, gut drainiert, mineralisch geprägt. Diese Unterlage gibt dem Spätburgunder Rückgrat und eine kühle Säurestruktur, die ihn auch in warmen Jahrgängen in Balance hält. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Der Jahrgang 2023 brachte im Markgräflerland reife, konzentrierte Trauben bei erhaltener Säure.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Blauem Spätburgunder (Pinot Noir). Die handgelesenen Trauben wurden teilweise abgebeert und auf der Maische vergoren – mit einer sechswöchigen Maischestandzeit. Der Ausbau erfolgte über 20 Monate in traditionellen 225-Liter-Aßmann-Fässern (10 % neu, 90 % gebraucht). Abgefüllt ohne Filtration; ein kleines Depot ist produktionsbedingt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

In der Nase dominiert Schwarzkirsche, unterlegt von würzigen und erdigen Noten. Am Gaumen reife Tannine, die von einer frischen Säure getragen werden – präzise, ohne Schwere. Der Abgang ist mineralisch, mit anhaltendem Nachhall dunkler Frucht.

Am Tisch

Jetzt trinkfertig, Lagerpotenzial bis ca. 2030–2033. Kurzes Dekantieren von 30 Minuten öffnet den Wein; liegend bei 12–14 °C lagern.

Passt zu: Wildgeflügel, Lammrücken und gereiftem Hartkäse.


Lage: Markgräflerland, Parzelle Schulen, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir), trocken
Ausbau: 6 Wochen Maischestandzeit; 20 Monate in 225-l-Aßmann-Fässern (10 % neu), unfiltriert
Jahrgang: 2023

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Spanien

Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2024

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha

Garnacha Rioja Alavesa San Andrés · San Vicente de la Sonsierra Buschreben Jade Gross 12 Monate franz. Eiche 2024

Der Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2024 ist die fünfte Cuvée dieses Garnacha-Weins und zugleich der erste Jahrgang aus einem neu erworbenen Weinberg in San Andrés. Der Name ist eine Hommage an die Freiheitsbewegung der 1960er-Jahre – und steht sinnbildlich für einen offenen, unverfälschten Ausdruck der Garnacha.


Peace, Love & Garnacha – neuer Weinberg in San Andrés

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir. Der Name dieser Cuvée ist eine Hommage an die Freiheitsbewegung der 1960er-Jahre und steht für einen offenen, unverfälschten Ausdruck der Garnacha.

Die Trauben stammen aus einer einzelnen Parzelle mit Buschreben in San Andrés bei San Vicente de la Sonsierra, die auf sandig-tonigen Böden wachsen. Diese Böden verleihen der Garnacha eine besonders leichte, würzige und fruchtbetonte Stilistik. Mit der neuen Lage hat sich der Stil des Weins verändert und erinnert nun an große Châteauneuf-du-Pape der klassischeren Schule.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

Der Jahrgang 2024 war im Weinberg von Herausforderungen geprägt: Frost und Hagel reduzierten den Ertrag deutlich und führten zu kleineren Trauben und lockeren Traubenstrukturen. Das Ergebnis ist ein konzentrierter, zugleich eleganter und frischer Garnacha, in dem Erde und Würze den Ton angeben.

Ausbau

Reinsortige Garnacha aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Die Lese erfolgte am 29. September 2024 von Hand in 18-kg-Kisten. Rund 80 % der Trauben wurden entrappt, bevor die Gärung in offenen Gärbehältern stattfand. Anschließend reifte der Wein zwölf Monate in französischen Eichenfässern mit 225 und 500 Litern Fassungsvermögen, davon etwa 10 % in neuen Fässern. Produktion: 2.550 Flaschen.

Im Glas

Durch die neue Lage erinnert der Wein nun an große Châteauneuf-du-Pape der klassischeren Schule: viel Erde, würzige Noten und eine dezente Schärfe, dazu mehr Eleganz und Frische. Die Frucht tritt stärker in eine unterstützende Rolle, während die Balance dieses Weins beinahe als magisch zu bezeichnen ist.

Erinnert an große Châteauneuf-du-Pape der klassischeren Schule – die Balance beinahe magisch.

Schon jetzt faszinierend, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu würzigen Eintöpfen sowie zu kräuterbetonten mediterranen Gerichten.


Lage: Rioja Alavesa, San Andrés bei San Vicente de la Sonsierra (Spanien); einzelne Parzelle mit Buschreben, sandig-tonige Böden
Klassifikation: DOCa Rioja, Garnacha (trocken); 2.550 Flaschen
Ausbau: Garnacha; ~80 % entrappt, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate franz. Eiche (225 und 500 l, ~10 % neu); handwerklich

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Weine

Finca Milena Rosé Castilla BIO

Roséwein · Bio-Cuvée · Castilla-La Mancha · Spanien

Finca Milena Rosé ist ein trockener Bio-Roséwein von Hammeken Cellars aus Spanien. Die Cuvée aus Bobal und Tempranillo zeigt sich frisch, fruchtig und sehr aromatisch.


Castilla-La Mancha

Die Trauben stammen von der Finca Milena im Herzen von La Mancha, dem zentralspanischen Hochland. Hinter dem Wein steht Hammeken Cellars (Jávea/Alicante), das zunehmend auf Bio-Qualität setzt. Wein aus biologischem Anbau, ES-ECO-002-CM.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Bobal und Tempranillo aus ökologischem Anbau. Die Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren, um die frische, fruchtbetonte Aromatik zu bewahren.

Im Glas

Hellrosa. In der Nase und am Gaumen ein Potpourri roter Früchte – Erdbeere, Kirsche und Himbeere. Frisch, saftig und sehr aromatisch, mit frischer Säure.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder leichter Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Salate, Gemüsegerichte, leichte Pasta und Sommerküche.


Lage: La Mancha, Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, jung gefüllt

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Rebsorten

Schwedhelm Kreuzberg Chardonnay 2022 trocken

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Kreuzberg Chardonnay 2022 ist ein sehr fruchtbetonter, mineralischer Chardonnay aus dem Zellertal. Geschmacklich klar, druckvoll und komplex, bleibt er lange am Gaumen und zeigt dennoch eine sehr feine Art.


Pfalz / Zeller Kreuzberg

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Die Lage Zeller Kreuzberg mit ihren kalkmergelgeprägten Böden bringt fruchtbetonte, mineralische Weine mit klarer Herkunftshandschrift hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Der Ausbau betont die klare Frucht, die mineralische Prägung der Lage und eine weiche Säurestruktur, die dem Wein Balance verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase feine Aromatik nach Banane, mit etwas Feuerstein und Aprikose. Am Gaumen sehr klar, druckvoll und komplex, mit langem Nachhall und dennoch feiner Art; eine weiche Säurestruktur rundet das Ganze ab.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: edlem Fisch, Geflügel, Kalb, Pasta in cremigen Saucen und mildem Käse.


Lage: Pfalz, Zellertal, Zeller Kreuzberg (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: frucht- und mineralitätsbetont (Kalkmergel)
Jahrgang: 2022

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Italien

Montevertine Le Pergole Torte 2020

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

100 % Sangiovese Toscana IGT Le Pergole Torte Radda in Chianti Montevertine 2 Jahre Holz (Barrique + Botte) unfiltriert 2020

Der Montevertine Le Pergole Torte 2020 ist die Ikone des Guts – der erste reinsortige Sangiovese der modernen Toskana. Er versprüht eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann, ist vielschichtig und sehr langlebig. Wahre italienische Winzerkunst.


Le Pergole Torte – die Sangiovese-Ikone aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Le Pergole Torte (frei übersetzt „die krummen Pergolen") war die erste Lage, die Sergio Ende der 1960er pflanzte – und mit dem Jahrgang 1977 der erste reinsortige Sangiovese der Radda-Region, ein Pionier der Supertoskaner. Heute stammt der Wein aus den ältesten Parzellen des Guts (ab 1968), reinsortig Sangiovese, von den hochgelegenen, mineralischen Alberese-Böden. Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen.

Jahrgang 2020 – Toscana

2020 brachte in der Toskana einen ausgewogenen, eher klassisch gefärbten Sangiovese-Jahrgang mit reifer Frucht und feiner Frische. Im Le Pergole Torte ergibt das einen eleganten, mineralisch geprägten Wein mit großer Spannung, seidiger Textur und langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Sangiovese aus dem Jahrgang 2020, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank mit rund dreiwöchiger Maischestandzeit, anschließend zweistufiger Ausbau über zwei Jahre: ein Jahr in kleinen Allier-Barriques (gebraucht) und ein Jahr in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Der Le Pergole Torte versprüht für einen Rotwein eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann; zudem ist er vielschichtig und sehr langlebig. Im Geschmack dominieren reife Kirschfrüchte und Zedernholz neben balsamischen Noten. Sehr harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen – ein wahrer Connaisseur-Wein italienischer Winzerkunst.

Frisch und saftig, vielschichtig und langlebig – harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen.

Schon jetzt zugänglich nach kräftigem Dekantieren, mit großem Reifepotenzial über 20+ Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Bistecca alla Fiorentina und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Alberese-/Galestro-Böden (~350–450 m); älteste Parzellen, ab 1968
Klassifikation: Toscana IGT, 100 % Sangiovese (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 2 Jahre Holz (ein Jahr Allier-Barrique, ein Jahr großes slawonisches Fass), unfiltriert

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Schaumweine

Egly-Ouriet Les Vignes de Bisseuil Premier Cru Extra Brut

Champagner · Premier Cru · Chardonnay-dominant · Extra Brut

Egly-Ouriet Les Vignes de Bisseuil Premier Cru Extra Brut ist die einzige Chardonnay-dominante Cuvée im Portfolio der Domaine Egly-Ouriet – und trägt dennoch unmissverständlich die Handschrift des Hauses. Kein leichter Blanc-de-Blancs-Stil, sondern Chardonnay mit Substanz, Spannung und dem typischen Biss der Kreide. Im Glas klar, präzise und kreidig.


Bisseuil

Bisseuil liegt östlich von Aÿ auf südexponierten Hängen über tiefen Kreideböden und ist als Premier Cru klassifiziert – eine der wenigen Lagen im Egly-Portfolio außerhalb der Grand-Cru-Gruppe um Ambonnay. Ein anderes Terroir, dieselbe Konsequenz in Weinberg und Keller.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus 70 % Chardonnay, 15 % Pinot Noir und 15 % Pinot Meunier. Alle drei Sorten werden im Eichenholzfass vergoren und ausgebaut, was dem Wein Tiefe und Struktur gibt, ohne ihn zu überformen. Das Rückgrat bildet der Grundjahrgang, ergänzt durch Reserveweine älterer Jahrgänge. Dosage 2 g/l.

Im Glas

In der Nase frische Zitrusfrucht, Brotkruste und knackige Birne – klar und präzise, ohne cremige Schwere. Am Gaumen mittlerer bis voller Körper, konzentriert und rassig, mit prägnantem Zug und der kalkigen Struktur von Bisseuil. Der Abgang ist lang und salzig-mineralisch. Mit Zeit im Glas öffnet sich ein großer Nuancenreichtum.

Am Tisch

Kein Soforttrinker – wer Geduld hat, wird belohnt. Trinkfenster: jetzt bis 10+ Jahre. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, mit ausreichend Zeit im Glas.

Klassische Begleitung: Austern, Jakobsmuscheln, weißer Spargel und reifer Comté.


Lage: Bisseuil, Premier Cru, östlich von Aÿ (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Premier Cru, Extra Brut
Ausbau: Barrique, lange Hefelagerung, 2 g/l Dosage

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Feinkost

Feinstes Meersalz Flor de Sal de Castro Marim Algarve

Feinkost · Meersalz · Algarve · Portugal

Flor de Sal de Castro Marim ist feinstes Meersalz aus der Algarve. Die zarten Salzflocken entstehen nur an heißen, windstillen Tagen an der Wasseroberfläche der Salzgärten und werden nach jahrhundertealter Tradition von einem kleinen Familienbetrieb handgeschöpft.


Herkunft

Das Salz stammt aus den Salzgärten von Castro Marim in der Ostalgarve, im Naturreservat Sapal de Castro Marim am Guadiana nahe der spanischen Grenze. In dieser geschützten Lagunenlandschaft wird seit Jahrhunderten Meersalz gewonnen – die Flor de Sal ist dabei das edelste Erzeugnis.

Gewinnung und Herstellung

Die Flor de Sal („Salzblume") bildet sich nur an heißen, windstillen Tagen als zarte Kristallschicht an der Wasseroberfläche der Salzbecken. Sie wird in reiner Handarbeit abgeschöpft, bevor sie zu Boden sinkt – ungewaschen, naturbelassen und ohne Zusätze. So bleiben Restfeuchte und die natürlichen Mineralien des Meerwassers erhalten.

Geschmack

Feine, knusprige Flocken mit feuchtem Schmelz. Mild und mineralisch im Geschmack, ohne die Schärfe von raffiniertem Speisesalz – mit zartem Knuspern beim Zerfallen auf der Zunge.

In der Küche

Als Finishing-Salz erst kurz vor dem Servieren über das fertige Gericht streuen, damit Textur und Aroma erhalten bleiben – nicht zum Kochen verwenden.

Ideal über: Fisch, Fleisch vom Grill, Tomaten, Avocado, Salate, Eier und sogar Schokolade oder Karamell.


Hersteller: kleiner Familienbetrieb, Castro Marim (Algarve, Portugal)
Produkt: Flor de Sal – handgeschöpftes Meersalz (Finishing-Salz)
Zutaten: 100 % Meersalz, naturbelassen, ohne Zusätze
Herkunft: Salzgärten von Castro Marim, Naturreservat Sapal (Algarve)
Mindesthaltbarkeit (MHD): bei trockener Lagerung praktisch unbegrenzt haltbar

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