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8. März 2024

Anbaugebiete

Das Weinbaugebiet Südtirol

Südtirols Weinbau: Ein kulturelles Kaleidoskop zwischen alpiner Tradition und mediterraner Innovation Vom Elsass einmal abgesehen gibt es in ganz Europa wohl kein Weinbaugebiet, das so

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Spanien

Hika Txinpart Txakoli Sparkling Extra Brut

Schaumwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Villabona, Oria-Tal Traditionelle Flaschengärung 26 Monate Hefereife Extra Brut

Hika Txinpart Extra Brut ist ein Txakoli-Schaumwein in traditioneller Flaschengärung aus der Bodega Hika im baskischen Villabona. Reinsortiger Hondarrabi Zuri, nach der klassischen Methode versektet und über zwei Jahre auf der Hefe gereift. „Txinpart" heißt auf Baskisch Funke – der Name steht für die feine Perlage dieses Extra Brut.


Villabona – Reben im Oria-Tal

Bodega Hika liegt im Oria-Tal bei Villabona in Gipuzkoa, mit Blick auf den Berg Ernio. Das junge Boutique-Weingut bewirtschaftet rund sieben Hektar Reben in der D.O. Getariako Txakolina und ist an das Restaurant Hika by Roberto Ruiz angeschlossen.

Die Weine des Hauses sind mehrfach ausgezeichnet – James Suckling, Decanter Silber, Guía Peñín. Für Txinpart wird ausschließlich Hondarrabi Zuri verwendet, die autochthone Weißweintraube des Baskenlands.

Assemblage und Ausbau

Txinpart ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, versektet nach der traditionellen Methode mit Flaschengärung wie in der Champagne.

Der Grundwein reift zunächst 14 Monate auf der Feinhefe im Tank. Danach folgt die zweite Gärung in der Flasche über 12 Monate bei 16 °C – zusammen rund 26 Monate Hefereife. Gerüttelt wird von Hand, die Dosage ist auf Extra Brut eingestellt.

Im Glas

Strohgelb mit klaren, grünlichen Reflexen und feiner, anhaltender Perlage. In der Nase weißes Steinobst und Birne, dazu salzige Anklänge und eine feine Brioche-Note aus der Hefereife. Am Gaumen frisch im Antrunk, mit gut eingebundenem Mousseux, Volumen und Struktur.

Zwei Jahre auf der Hefe geben dem Txinpart Brioche und Struktur, ohne die salzige Frische des baskischen Txakoli zu überdecken.

Gut gekühlt bei 6 bis 8 °C servieren. Der Extra Brut trägt vom Aperitif bis durch ein ganzes Menü.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Aperitif, Austern, Meeresfrüchte und gegrillter Fisch. Durch Struktur und Hefereife trägt der Extra Brut auch reichere Vorspeisen und Frittiertes.


Produzent Bodega Hika, Villabona (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Villabona, Oria-Tal (Gipuzkoa, Baskenland)
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Traditionelle Flaschengärung · 14 Monate Feinhefe im Tank · zweite Gärung 12 Monate bei 16 °C
Ausbau 26 Monate auf der Hefe · manuelles Rütteln
Dosage Extra Brut
Trinktemperatur 6–8 °C

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Frankreich

Dujac Vosne Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2022

Rotwein · Vosne-Romanée Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Beaux Monts · 1er Cru Vosne-Romanée Côte de Nuits 2022

Der Vosne-Romanée Les Beaux Monts 1er Cru 2022 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer Premier-Cru-Lage an der Grenze zu Echézeaux. Elegant und ausbalanciert, mit roter Frucht, floralen Noten und feiner Würze – im Stil dieser Ikone der Côte de Nuits.


Les Beaux Monts – Premier Cru in Vosne-Romanée

Les Beaux Monts (gelegentlich „Beaumonts") erstreckt sich über rund 11,4 Hektar als Flickenteppich über die Gemeindegrenzen von Vosne-Romanée und Flagey-Echézeaux. Der untere Teil (Les Beaux Monts Bas) liegt auf gleicher Höhe wie Echézeaux und erreicht durchweg ein sehr hohes Niveau; der etwas kühlere obere Teil liefert gute Premier-Cru-Weine. Im Süden grenzt der Premier Cru Aux Brûlées.

Vosne-Romanée gilt als Inbegriff fein ausbalancierter Pinots und beherbergt sechs Grand Crus, darunter Romanée-Conti und La Tâche. Die Domaine Dujac aus dem benachbarten Morey-Saint-Denis zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet biologisch.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Eleganz des Beaux Monts mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Rote Frucht nach Kirsche und Himbeere, ergänzt um Veilchen, Waldboden, Lakritz und rauchige Anklänge. Am Gaumen elegant und ausbalanciert, mit Fülle, feiner Struktur und langem Abgang.

Kirsche und Himbeere mit Veilchen, Waldboden und Lakritz – ein elegant ausbalancierter Vosne-Romanée Premier Cru.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den besonderen Anlass.


Lage: Les Beaux Monts (1er Cru), Vosne-Romanée / Flagey-Echézeaux (Côte de Nuits); Mittelhang, rund 11,4 ha
Klassifikation: Vosne-Romanée Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2021

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit · Löss trocken · großes Holzfass Spontangärung · naturnah 2021

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2021 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch im Rheingau. Ein kühler, feuchter Sommer prägte den Jahrgang – mit Geduld und Sorgfalt erreichte das Team eine optimale Reife und einen Wein von Tiefe, Zug und Spannung.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer und Kellermeister Markus Lundén geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Lage Pfaffenwies ist geprägt von flachgründigen, steinigen Hunsrückschiefer- und Taunusquarzitböden sowie tiefgründigem Löss. Die südwestliche Ausrichtung schenkt den Rebstöcken längere, kühlere Nächte, während die steilen Hänge am Nachmittag von intensiver Sonneneinstrahlung verwöhnt werden – die Grundlage für die unverwechselbare, salzig-mineralische Charakteristik dieser Lage.

Jahrgang 2021 – Rheingau

Der kühle und feuchte Sommer 2021 stellte das Weingut vor besondere Herausforderungen, doch mit Geduld und Sorgfalt erreichte das Team eine optimale Traubenreife. Das Ergebnis ist ein klassischer, kühler Rheingau-Riesling mit zartgliedriger Struktur, frischer Säure und großer Spannung.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer, Taunusquarzit und Löss.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er seine salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

In der Nase verführen warme Nuancen von Mandeln, grünem Apfel und Kamille, während der Gaumen von gelben Früchten und subtilen floralen Noten umschmeichelt wird. Eine wunderbar eingebundene Säure und dichte Struktur verleihen ihm Tiefe und Raffinesse. Trotz seiner Leichtigkeit beeindruckt er mit Zug und Spannung sowie einem sanften Hauch von Herbe und einem kernigen Finish.

Mandel, grüner Apfel und Kamille, dazu gelbe Früchte und florale Noten – eingebundene Säure und dichte Struktur, mit Zug, Spannung, einem Hauch Herbe und kernigem Finish.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge; flachgründiger Hunsrückschiefer und Taunusquarzit sowie tiefgründiger Löss
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; naturnahe Bewirtschaftung

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Spirituosen

Marquis de Saint-Loup Calvados Réserve

Calvados · Pays d'Auge · Apfelbrand · Réserve

Marquis de Saint-Loup Calvados Réserve ist ein normannischer Apfelbrand aus dem Pays d'Auge. Das gleichnamige Gut liegt nahe Saint-Pierre im Herzen der Appellation und produziert seit Generationen Cidre und Calvados. Dieser Réserve reift lange in Holzfässern, die ihm zarte Vanillenoten geben. Im Glas ein weicher, vollmundiger Calvados mit feinem Bukett.


Pays d'Auge

Das Pays d'Auge in der Normandie ist die hochwertigste Herkunftsregion des Calvados und besitzt eine eigene AOC, die eine zweifache Brennblasen-Destillation vorschreibt. Apfelgärten, milde Lagen und das maritime Klima prägen den Charakter. Verwendet werden Äpfel von hochstämmigen Obstgärten.

Herstellung und Reifung

Der Calvados entsteht durch zweifache Pot-Still-Destillation von Cidre, also vergorenem Apfelmost. Anschließend reift er lange in kleinen Eichenfässern, vielfach ehemaligen Sherry- und Portfässern, die für mehr Austausch sorgen und feine Vanille- und Würznoten beisteuern.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase ein feines Bukett von reifem und gebackenem Apfel, dazu zarte Vanille und ein Hauch Gewürz. Am Gaumen weich und vollmundig, rund und harmonisch. Der Abgang ist lang und sanft.

Zum Genuss

Pur als Digestif bei Zimmertemperatur in einem bauchigen Glas genießen, ebenso in Cocktails oder klassisch als „trou normand" zwischen den Gängen.

Passt außerdem zu reifem Käse wie Camembert, Apfeldesserts und dunkler Schokolade.


Herkunft: Pays d'Auge, Normandie (Frankreich)
Art: Calvados Pays d'Auge AOC, Réserve
Reifung: lange Reifung in Eichenfässern (u. a. Sherry/Port)

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Schaumweine

Cielo e Terra Cielo 10° frizzante weiss

Perlwein · Weiß · Frizzante · Italien

Cielo 10° Frizzante Bianco ist ein leichter, erfrischender weißer Perlwein aus Italien mit moderatem Alkoholgehalt von nur 10 % vol. Strohgelb in der Farbe, zeigt er einen zarten Duft. Ein unkompliziertes Getränk für den Aperitif und leichte Mahlzeiten.


Italien

Cielo e Terra ist ein bekanntes italienisches Weinhaus mit Sitz in Venetien. Für diesen weißen Perlwein werden weiße Trauben verarbeitet, die einen leichten, fruchtbetonten Stil ermöglichen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein wird als Frizzante (leicht perlend) aus weißen Trauben erzeugt. Der moderate Alkoholgehalt von nur 10 % vol. macht ihn besonders leicht und zugänglich.

Im Glas

Strohgelb mit feiner Perlage und zartem Duft. Am Gaumen erfrischend und leicht, mit Aromen von reifem Obst und süßen Früchten. Der Abgang ist frisch und animierend.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichten Mahlzeiten.

Klassische Begleitung: leichte Vorspeisen, Salate, Fingerfood und frische Früchte.


Lage: Italien
Klassifikation: Perlwein (Frizzante) – Weiß
Ausbau: weiße Trauben, Frizzante (leicht perlend)

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Spirituosen

Faude feine Brände Mandarinen aus Sizilien / Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Mandarine aus Sizilien ist ein intensiv-fruchtiger Mandarinengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus der biologisch angebauten sizilianischen Sorte Ciaculli – vollreif geerntet unterhalb des Ätna, mit dem vollen Duft des Mandarinenhains im Glas.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Mandarinen der Sorte Ciaculli stammen aus biologischem Anbau in Sizilien, von Florians Erzeuger Giancarlo unterhalb des Ätna. Die besonders intensive Sorte wird auch von der Slow-Food-Bewegung geschätzt.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die vollreifen Mandarinen werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv und vollfruchtig nach reifen Mandarinen, mit feiner ätherischer Würze. Am Gaumen saftig-fruchtig und ausdrucksstark, mit klarer Zitrusfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Mandarinengeist (Zitrus-Geist), Bio-Mandarine Sorte Ciaculli aus Sizilien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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Weine

Domaine de Bichery Champagne la source R20 BIO

Champagner · Côte des Bar · Cuvée · Brut Nature · Bio

Domaine de Bichery La Source Brut Nature ist ein Bio-Champagner aus der Côte des Bar. Die Cuvée vereint Chardonnay, Pinot Noir und Petit Meunier. Ohne Dosage abgefüllt, zeigt er sich naturherb, klar und fein. Ein eigenständiger Winzerchampagner.


Côte des Bar

Die Domaine de Bichery liegt in der Côte des Bar (Aube), dem südlichen Teil der Champagne. Die kalk- und mergelgeprägten Böden und das kontinentale Klima verleihen dem Champagner Frische und Tiefe. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Chardonnay, Pinot Noir und Petit Meunier. Sie wird ohne Dosage als Brut Nature (naturherb) abgefüllt, was Reinheit und Spannung des Weins betont.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase frische Frucht, Zitrus und ein Hauch Brioche. Am Gaumen naturherb und klar, mit feiner Mineralität und frischer Spannung. Der Abgang ist trocken und lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Côte des Bar / Aube (Champagne); Kalk/Mergel
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature
Ausbau: Chardonnay/Pinot Noir/Petit Meunier, ohne Dosage

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Rebsorten

Le Moine Clos de la Roche Grand Cru 2020

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Clos de la Roche Grand Cru 2020 stammt aus dem größten und kraftvollsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein tiefgründiger, mineralischer Pinot Noir mit Struktur und Lagerpotenzial. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos de la Roche – kraftvollster Grand Cru von Morey

Der Clos de la Roche ist die größte Grand-Cru-Lage von Morey-Saint-Denis, rund 16,9 Hektar, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Er liegt auf einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern, geprägt von Felsbrocken und einer braunen, kalkhaltigen Bodenauflage, die stellenweise nur 30 cm dünn ist. Der Jura-Unterboden und die großen Felsstücke („roches"), die der Lage ihren Namen geben, prägen ihren Charakter.

Stilistisch steht Clos de la Roche für Kraft, Struktur und ausgeprägte Mineralität – das kraftvollere, langlebigere Pendant zum feineren Clos Saint-Denis. Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru, dessen Ausbau Reinheit, Textur und Tiefe betont.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer kraftvollen Lage wie Clos de la Roche ergibt das einen tiefgründigen, strukturreichen Grand Cru mit großer Substanz – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Clos de la Roche Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom felsigen, dünnen Kalkboden des Clos de la Roche lebt dieser Grand Cru von Kraft und Mineralität: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, steinig-würzige Note von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und tiefgründig, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Dunkle Frucht und steinig-würzige Tiefe – kraftvoll und seidig, mit festem, feinkörnigem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Clos de la Roche Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); leicht ansteigender Osthang, 270–300 m, ~16,9 ha; felsig, dünne braune Kalkauflage über Jura-Unterboden
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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