Zarate – Bilbao – Spanien

Zarate: Baskische Klassiker und innovative Küche – ein Genuss ohne Zwänge

Das Restaurant Zarate unter der Leitung von Sergio Ortiz gehört ohne Frage zu den besten der ganzen Region. Dass es sich auch noch innovativ weiterentwickelt, ist dabei umso bemerkenswerter. Fantastisch ist, dass hier nicht nur verschiedene Menüs angeboten werden, sondern auch viele Klassiker der baskischen Küche à la carte gewählt werden können. Hier dürfen die Gäste noch das wählen, wonach ihnen wirklich ist, und müssen nicht ein vorab abgestimmtes Menü nach Schema F verspeisen. Wohltuend altmodisch und dabei herausragend in Szene gesetzt.

Sauerteigbrot.
Anchoa.
Marinierte Sardine mit Migas und Trauben.
Mi-cuit vom Seeteufel und der Ente mit Wakame und Apfel.
Langostino vom Grill.
Pulpo a la Vizcaina mit ...
... Pulpo Kalbszungen Suppe.
Konfierter Pimiento Paprika gefüllt mit Kalbsnase und Bacalao Kutteln.
Risotto vom Tintenfisch. Komplett ohne Reis. Das Risotto wird nur aus dem Tintenfisch gewonnen. Sommertrüffel.
Steinbutt mit Kartoffeln.
Rinderfilet in einer Senfsauce, Pfifferlinge, Miesmuscheln.
Gurken/Austern Sorbet mit Gin und Limette.
Tiramisu mit Algen.
Petit Fours.

Zarate, Poza Lizentziatuaren Kalea, 65, 48013 Bilbao, Bizkaia, Spanien, Telefon: +34 944 41 65 21, https://zarate.restaurant/

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Länder/Regionen

Domaine Francois Raveneau Chablis Premier Cru Butteaux 2018

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Butteaux linkes Serein-Ufer (Montmains) Kimmeridgium · 1,5 ha · SO-Lage 2018

Der Chablis 1er Cru Butteaux 2018 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay am linken Serein-Ufer. Butteaux gilt als besonders tiefe, mineralreiche und langlebige Lage – Raveneau zählt zu den legendärsten und rarsten Adressen von Chablis.


Butteaux – Premier Cru am linken Serein-Ufer

Butteaux ist ein Premier Cru am linken Ufer und gehört zum Verbund der Lage Montmains. Raveneaus Parzelle umfasst 1,5 Hektar in südöstlicher Ausrichtung; die Reben stammen zu einem Drittel aus den 1950er- und zu zwei Dritteln aus den 1980er-Jahren. Der kimmeridgische Kalksteinboden bringt tiefe, mineralreiche und straffe Weine hervor.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet, zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2018 – Chablis

2018 blieb in Chablis von Frostschäden verschont. Die Vegetationsperiode begann normal, wurde dann sehr trocken und heiß; leichte Sommerregen weckten die durch Trockenstress träge gewordenen Reben und führten zu einer reichen Ernte. Die Lese begann am 30. August und dauerte rund sieben Tage – bei ausgesprochen sauberem Lesegut.

Statt der erwarteten rund 50 hl/ha lag der Ertrag im Schnitt bei etwa 75 hl/ha. Die potenziellen Alkoholwerte waren mit rund 13 % hervorragend; die Trauben zeigten sich unerwartet saftig und ergaben trotz sehr leichter Pressung viel Most. Das Ergebnis sind energiegeladene, verführerische Weine.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2018, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Tiefe und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen tief und straff, mineralreich, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang – in der Jugend noch fest und zurückhaltend.

Tief und mineralreich, mit Austernschale und Feuerstein über salziger Mineralität – ein straffer Chablis mit großem Reifepotenzial.

In der Jugend noch verschlossen; sein Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Butteaux (1er Cru), Chablis; linkes Serein-Ufer (Montmains), Kimmeridgium-Kalk, SO-Lage, 1,5 ha, Reben aus den 1950er/1980er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

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Spanien

Zarate Tras da Vina Albarino 2020

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage Tras da Viña Zárate Granitboden (Xabre) 30 Monate Feinhefe nur 0,6 ha 2020

Der Zárate Tras da Viña Albariño 2020 stammt von der nur 0,6 Hektar kleinen Lage „Tras da Viña" – handgelesen, spontan vergoren und 30 Monate auf der Feinhefe gereift. Sehr frisch am Gaumen, man schmeckt förmlich den Granitboden: mineralisch, komplex und mit enormem Spannungsbogen.


Tras da Viña – Granit-Albariño aus dem Val do Salnés

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der organisch und weitgehend biodynamisch arbeitet. Seine Einzellagenweine zählen zu den größten Weißweinen Spaniens.

Die nur 0,6 Hektar kleine Parzelle Tras da Viña wurde 1970 mit Stecklingen aus der uralten El-Palomar-Lage bepflanzt. Ihr Boden aus zersetztem, gelblichem Granit („Xabre") ist etwas reicher als auf den übrigen Güterlagen – das verleiht dem Wein Körper und Gewicht bei rassigem, energiegeladenem Kern. Man schmeckt förmlich den Granitboden.

Jahrgang 2020 – Rías Baixas

2020 war im Val do Salnés ein klassischer, frischer Albariño-Jahrgang mit lebendiger Säure und klarer Frucht. In der Granitlage Tras da Viña und nach 30 Monaten auf der Feinhefe ergibt das einen besonders vielschichtigen, mineralisch geprägten Wein mit großem Spannungsbogen.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2020, Rías Baixas, trocken.

Die Trauben werden per Hand geerntet und selektioniert, anschließend spontan vergoren. Der Wein verbrachte eine sehr lange Reifezeit von 30 Monaten auf der Feinhefe, die ihm seine Komplexität und Individualität verlieh.

Im Glas

Sehr frisch am Gaumen, man schmeckt förmlich den Granitboden. Eine schöne Mineralität, Aromen von Zitrone, Steinobst, Vanille und Wiesenblumen machen sich im Glas breit. Nach Luftkontakt zeigen sich noch intensivere, fast cremige Aromen von Honig und Kräutern, perfekt ausbalanciert und mit einem enormen Spannungsbogen versehen.

Sehr frisch – man schmeckt förmlich den Granitboden: Zitrone, Steinobst, Wiesenblumen und ein enormer Spannungsbogen.

Schon jetzt faszinierend, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Der perfekte Begleiter zu Meeresfrüchten – zu Austern, Muscheln und Krustentieren, zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage Tras da Viña (Galicien, Spanien); zersetzter gelblicher Granit (Xabre), ~0,6 ha; 1970 mit Stecklingen aus El Palomar bepflanzt
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, Spontangärung, 30 Monate auf der Feinhefe; organischer/biodynamischer Anbau

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Rebsorten

Domaine Bachelet Bourgogne Pinot Noir 2022

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC 0,66 ha · Reben ~70 Jahre 2022 Côte de Nuits

Der Bourgogne Pinot Noir 2022 von Denis Bachelet zeigt, dass hinter einem „einfachen" Bourgogne keineswegs große Mengen stehen müssen. Nur 0,66 Hektar, bestockt mit Reben, die auf 70 Jahre zugehen: ein filigraner, komplexer und saftiger Pinot Noir, bei dem Erde, Frucht und Mineralität in feiner Balance nebeneinanderstehen.


Bourgogne aus alten Reben – Handschrift einer Top-Domaine

Bourgogne ist die regionale Appellation des Burgunds. Dieser Wein stammt aus einer nur 0,66 Hektar großen Parzelle, deren Rebstöcke auf rund 70 Jahre zugehen. Penible Pflege und sehr niedrige Erträge sorgen für Konzentration und Tiefe – weit über das übliche Niveau dieser Stufe hinaus.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Sorgfalt prägt auch den Bourgogne Rouge.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der diesem Bourgogne Substanz und Saft gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von fast 70 Jahre alten Reben bei sehr niedrigen Erträgen.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Feine, klare Frucht, getragen von einer filigranen, komplexen Struktur. Am Gaumen saftig und ernsthaft, mit erdigen und mineralischen Noten, feinem Tannin und frischer Säure.

Erde, Frucht und Mineralität nebeneinander – ein filigraner, ernsthafter Bourgogne weit über seiner Stufe.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Charcuterie, Brathähnchen und Geflügel, Ente, Gerichte mit Pilzen oder mittelreifer Weichkäse. Ein feiner Allrounder für die gehobene Alltagsküche.


Lage: Bourgogne (Côte de Nuits), 0,66-ha-Parzelle; Reben rund 70 Jahre
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Weine

Wittmann Westhofen Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofener Kirchspiel VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Kalkstein Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofener Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 ist ein eleganter, frischer Bio-Riesling vom Kalkstein – mit Aromen gelber Früchte und einer klaren, leicht salzigen Mineralität. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Kirchspiel – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge der Region aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Das Kirchspiel mutet wie ein Amphitheater an, das sich zum Rhein hin öffnet; die Reben in Ost- bis Südostausrichtung sind vor kalten Westwinden geschützt – Grund für das hervorragende Kleinklima. Die Reben für dieses Große Gewächs fußen auf schwer durchwurzelbarem Kalkstein (Tonmergel mit Kalksteineinlagen, auch der tiefe Untergrund von Kalkstein dominiert). Genau dieser karge, kalkreiche Boden verleiht den Rieslingen des Kirchspiels ihre filigrane Eleganz und die klare, leicht salzige Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. Auf dem Kalkstein des Kirchspiels ergibt das einen besonders eleganten, geradlinigen Wein mit lebendiger Säure, klarer gelber Frucht und feiner, salziger Mineralität – Spannung und Finesse statt Opulenz. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein elegantes, frisches Bukett von gelben Früchten – reifer Apfel, Birne, gelbe Zitrus –, ergänzt um weiße Blüten und feine Kräuter. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure und der für das Kirchspiel typischen klaren, leicht salzigen Mineralität, die den Wein trägt und ihm einen langen, animierenden Abgang verleiht.

Elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten – mit klarer, leicht salziger Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe – in der Magnum umso mehr; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Kirchspiel (Deutschland); Ost-/Südostausrichtung, amphitheaterartig zum Rhein geöffnet, Tonmergel mit Kalksteineinlagen über kalksteindominiertem Untergrund; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Spirituosen

Christian Drouin Calvados Pays d’Auge VSOP

Calvados · Pays d'Auge · Apfelbrand · VSOP

Christian Drouin Calvados Pays d'Auge VSOP ist ein normannischer Apfelbrand des Hauses Christian Drouin, das für seine umfangreiche Sammlung an Jahrgangs-Calvados bekannt ist. Dieser VSOP reift mindestens fünf Jahre in ehemaligen Weinfässern, die ihm sinnliche Fruchtnoten und Aromen reifer Äpfel verleihen. Im Glas ein vollmundiger, zugleich eleganter Calvados.


Pays d'Auge

Calvados ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung der Normandie. Innerhalb des Départements Calvados ist das Pays d'Auge die hochwertigste Herstellungsregion, die eine zweifache Brennblasen-Destillation vorschreibt. Christian Drouin keltert hierfür Cidre aus normannischen Apfelsorten.

Herstellung und Reifung

Der Calvados entsteht durch zweifache Pot-Still-Destillation von Cidre, also vergorenem Apfelmost. Der VSOP reift mindestens fünf Jahre in ehemaligen Weinfässern (u. a. Sherry, Port, Cognac, Bordeaux) und wird ungefärbt abgefüllt. Die Fässer fördern eine aromatische Komplexität.

Im Glas

Goldgelb bis Bernstein. In der Nase sinnliche Fruchtnoten und Aromen reifer Äpfel. Am Gaumen vollmundig und zugleich elegant, mit weicher Frucht und feiner Fasswürze. Der Abgang ist rund und ausgewogen.

Zum Genuss

Pur als Digestif bei Zimmertemperatur genießen, ebenso als Basis für Cocktails oder klassisch als „trou normand" zwischen den Gängen.

Passt außerdem zu reifem Käse, Apfeldesserts und dunkler Schokolade.


Herkunft: Pays d'Auge, Normandie (Frankreich)
Art: Calvados Pays d'Auge AOC, VSOP
Reifung: mind. 5 Jahre in Weinfässern, ungefärbt

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Rebsorten

Martin Waßmer Markgräflerland Muskateller Kabinett fruchtig süß

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Waßmer Markgräflerland Muskateller Kabinett ist ein sehr feiner Aromasortenwein von einer der ältesten bekannten Rebsorten der Welt. Ein unheimlich intensiver Duft nach reifen Aprikosen, Blüten und Litschi trifft auf einen feingliedrigen Gaumen mit natürlicher Restsüße.


Baden / Markgräflerland

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet. Das milde Klima der Region bietet dem aromatischen Muskateller – einer der ältesten bekannten Rebsorten der Welt – ideale Bedingungen für seine ausdrucksstarke Aromatik.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Muskateller in der Prädikatsstufe Kabinett. Der Ausbau bewahrt die intensive, exotische Aromatik und eine natürliche Restsüße, die dem Wein seinen feingliedrigen, zugleich zupackenden Charakter verleiht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase unheimlich intensiv, mit reifen Aprikosen, Blüten und Litschi. Am Gaumen schlanker als der Duft, dabei zupackend und feingliedrig, mit einer harmonisch eingebundenen natürlichen Restsüße und frischem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als fruchtiger Genuss oder zum Essen.

Passt zu: scharfer asiatischer Küche, würzigen Currys, frischem Obst und mildem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Muskateller Kabinett – 100 % Muskateller, mit natürlicher Restsüße
Ausbau: aromabetont, feingliedrig

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USA

Saxum James Berry Vineyard White 2019

Weißwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache Blanc · Roussanne · Chenin Blanc James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein-Steillage 600-l-Fass · 60 % neu 2019

Der Saxum James Berry Vineyard White 2019 zählt zu den besten Weißweinen von Paso Robles – eine rare Rhône-Cuvée aus der Heimatlage des Kult-Erzeugers Saxum. Aus Grenache Blanc, Roussanne und Chenin Blanc entsteht ein mittel- bis vollgewichtiger, reich texturierter und zugleich frischer Weißwein von großer Tiefe.


James Berry Vineyard – Kalkstein im Willow Creek District

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Kult-Erzeugern Kaliforniens. Herzstück ist das James Berry Vineyard im Willow Creek District westlich von Paso Robles – eine steile, karge Lage auf Kalkstein und Kalkschiefer der Monterey-Formation mit nur dünnem Oberboden. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf eben diesen kalkreichen Untergrund.

Die Reben wurzeln tief in den Spalten des Kalkfelses, sodass kaum bewässert werden muss; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren die Frische. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Den Weißwein erzeugt Saxum erst seit 2017 – mit einem bewusst „burgundischen" Ansatz, der Frische und Textur in den Mittelpunkt stellt.

Jahrgang 2019 – Paso Robles

2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht und guter Frische. Auf dem kühlen Kalksteinterroir des James Berry Vineyard ergibt das einen Weißwein, der Reife und Fülle mit lebendiger Säure und mineralischer Spannung verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 46 % Grenache Blanc, 31 % Roussanne und 23 % Chenin Blanc, Jahrgang 2019, trocken.

Grenache Blanc gibt dem Wein Frische und florale Klarheit, Roussanne Fülle, Schmelz und honigwürzige Tiefe, Chenin Blanc Spannung und eine lebendige Säure. Der Ausbau erfolgt zu 60 % in neuen französischen 600-Liter-Fässern – das größere Fassformat bindet eine cremige, toastige Textur ein, ohne die Frucht mit Holznoten zu überdecken. Die Reife auf der Hefe verleiht dem Wein zusätzliche Vielschichtigkeit und Länge.

Im Glas

Aus dem kalkreichen Terroir und der Rhône-Cuvée lebt dieser Weißwein von Tiefe und Spannung: weiße Blüten und reife Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Quitte, Zitrus und ein feiner Honigton, untermalt von einer steinig-kalkigen Mineralität und dezenter, toastiger Würze aus dem Holz. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, mit reicher, vielschichtiger Textur, die von einer lebendigen Säure und salzigem Zug getragen wird. Trotz seiner Fülle wirkt er frisch und präzise und mündet in ein langes, mineralisches Finale.

Weiße Blüten, Pfirsich, Quitte und Honig über kalkiger Mineralität – reich und vielschichtig, doch frisch und präzise, mit langem Finale.

Schon jetzt ein Genuss, mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu edlem Fisch und Krustentieren, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hart- und Weichkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); steile Kalkstein-/Kalkschiefer-Hänge der Monterey-Formation, dünner Oberboden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 46 % Grenache Blanc, 31 % Roussanne, 23 % Chenin Blanc (trocken)
Ausbau: Ausbau zu 60 % in neuen französischen 600-l-Fässern, Reife auf der Hefe; minimalistische, naturnahe Kellerarbeit

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Deutschland

Vollenweider Goldgrube Aurum 2017 ausgegoren

Weißwein · Mosel · Riesling

Riesling Mosel · Traben-Trarbach Wolfer Goldgrube (Grand Cru) Aurum · ausgegoren wurzelechte Reben bis 100 J. grauer Schiefer ~2 Jahre Vollhefe 2017

Der Vollenweider Goldgrube Aurum 2017 ist die trockene Grand-Cru-Selektion aus den besten Parzellen und ältesten Reben (bis 100 Jahre) der Wolfer Goldgrube – die Quintessenz dieses Hanges. Intensive, verspielt-würzige Frucht und substanzielle Mineralität, die Zeit braucht, um sich voll zu öffnen.


Goldgrube Aurum – Quintessenz eines großen Hanges

Das Weingut Vollenweider in Traben-Trarbach zählt zu den Kultadressen der Mosel. 1999 legte der Schweizer Daniel Vollenweider den Grundstein mit nur einem Hektar in der Wolfer Goldgrube – seiner Paradelage, gewissermaßen seinem Scharzhofberg. Bio-zertifiziert, mit alten, wurzelechten Reben am Einzelpfahl, Spontangärung und langem Hefelager entstehen mineralisch geprägte Rieslinge, die sich weniger über die Frucht als über Salzigkeit und Struktur definieren. Seit 2022 führt Moritz Hoffmann das Gut weiter.

Die ›Goldgrube‹ stammt aus den besten Parzellen und von den ältesten (bis zu 100 Jahren) Rebstöcken der Wolfer Goldgrube. Sie ist sozusagen die Quintessenz dieses Hanges; die Goldgrube liefert Weine mit intensiver, verspielt-würziger Frucht, die gelegentlich fast tropische Anklänge zeigt, und einer substanziellen Mineralität. Sie brauchen oft einige Zeit, um sich voll zu öffnen. Die Böden bestehen weitestgehend aus grauem Schiefer, mit einigen Adern einer eher rötlichen Varietät. Die Ausrichtung des Hanges von Süd nach West ermöglicht eine lange Reifeperiode, was der Aromenbildung immensen Vorschub leistet. Felsnasen, Steilwände und Trockenmauern bilden dabei zusätzliche Wärmespeicher.

Jahrgang 2017 – Mosel

2017 gilt an der Mosel als sehr guter, klassisch-frischer Riesling-Jahrgang mit reifer Frucht und lebendiger Säure. In der Goldgrube und in der langen Aurum-Reife ergibt das einen besonders dichten, tiefgründigen und langlebigen Wein, der Zeit braucht, um seine ganze Vielschichtigkeit zu entfalten.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017, ausgegoren (trocken). „Ausgegoren" bedeutet bei Vollenweider, dass die Gärung natürlich endet – je nach Jahrgang kann eine feine Restsüße verbleiben, die der steinig-salzigen Art jedoch nie anzumerken ist.

Nach spontaner Gärung mit weingutseigenen Hefen reift der Aurum rund zwei Jahre auf der Vollhefe – schonend im großen Holzfass bzw. Stahl, im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses. Biologischer Anbau; sehr kleine Menge.

Im Glas

Ein kraftvoller, tiefgründiger Grand-Cru-Riesling: intensive, verspielt-würzige Frucht mit fast tropischen Anklängen, dazu rauchiger Schiefer, Kräuter und eine feine Hefewürze aus dem langen Vollhefelager. Am Gaumen dicht und vielschichtig, mit kraftvollem Rückgrat, steinig-herber, geradezu extremer Mineralität und feiner Frucht – mächtig im Körper und doch präzise proportioniert, mit langem, salzigem Abgang.

Die Quintessenz der Goldgrube – dicht und vielschichtig, mit steinig-herber Mineralität und feiner, würziger Frucht.

Braucht Luft und Zeit, um sich voll zu öffnen; mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur würzig-asiatischen Küche sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Mosel, Wolfer Goldgrube (Traben-Trarbach, Deutschland); grauer Schiefer mit rötlichen Adern, Süd-West-Ausrichtung; beste Parzellen, wurzelechte Reben bis 100 Jahre
Klassifikation: Mosel, Riesling, ausgegoren (trocken); Grand-Cru-Selektion „Aurum"; sehr kleine Menge
Ausbau: Riesling; Spontangärung, ~2 Jahre auf der Vollhefe, schonend in Holz/Stahl; biologischer Anbau

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