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25. Oktober 2025

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USA

Saxum Broken Stones 2014

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden überwiegend neue Barriques 2014

Der Saxum Broken Stones 2014 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität, mit der mineralischen Prägung des Kalksteins. Aus dem sehr trockenen Jahrgang 2014 besonders dicht und straff gewoben.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2014 – Paso Robles

2014 war an der kalifornischen Central Coast ein sehr trockener Jahrgang, der besonders dichte, straff gewobene und konzentrierte Weine mit guter Mineralität, Würze und feinem, verfeinertem Tannin hervorbrachte. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der Broken Stones 2014 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend würzig-erdigen Sekundäraromen, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 41 % Syrah, 19 % Grenache, 16 % Petite Sirah, 13 % Mourvèdre, 8 % Tempranillo und 3 % Roussanne, Jahrgang 2014, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Petite Sirah Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Mourvèdre Struktur und herzhafte Erdigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Dichte und Mineralität: tiefes Granat-Purpur im Glas, dazu schwarze und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Cassis sowie Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und Potpourri, Lakritz, zartbittere Schokolade und eine rauchig-pfeffrige Note. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, dicht und straff gewoben, mit samtiger Textur, feinem, verfeinertem Tannin und einer kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Granat-Purpur, Brombeere, Blaubeere und Veilchen über Lakritz, Schokolade und rauchigem Pfeffer – dicht und mineralisch, mit feinem Tannin.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 41 % Syrah, 19 % Grenache, 16 % Petite Sirah, 13 % Mourvèdre, 8 % Tempranillo, 3 % Roussanne (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate in überwiegend neuen französischen Barriques; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Spanien

Envinate Migan Teneriffa tinto 2022

Rotwein · Teneriffa · Valle de la Orotava · Listán Negro

100 % Listán Negro Teneriffa · Valle de la Orotava Migan (La Perdoma) Envínate Vulkanboden · bis 120-J.-Reben neutrales Holz & Beton 2022

Der Envínate Migan 2022 ist ein reinsortiger Listán Negro von bis zu 120-jährigen Rebstöcken auf den Vulkanböden Teneriffas – geprägt von sehr feiner, fast kühler Frucht nach Himbeeren und Rosen, mit dezenter Würze. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.


Migan – Listán Negro aus dem Valle de la Orotava

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs auf den Kanaren, in der Ribeira Sacra und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Migan ist der alte Name des Orts La Perdoma im Valle de la Orotava (Nordhang des Teide), woher dieser Rotwein stammt. Bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Listán-Negro-Reben – traditionell im geflochtenen „Cordón trenzado" erzogen – gedeihen hier auf Vulkanböden aus Ton, Sand und Basalt. Anders als die steilen Anaga-Lagen ist das Terrain etwas flacher, was die feine, fast kühle Frucht des Migan begünstigt.

Jahrgang 2022 – Teneriffa

Das atlantische Klima und die Vulkanböden des Valle de la Orotava prägen auch 2022 einen frischen, hochtonigen und vibrierenden Listán Negro mit klarer roter Frucht, feiner Würze und lebendiger Säure. Migan wird bewusst ein Jahr später freigegeben, damit der Wein zugänglicher und harmonischer in die Flasche kommt.

Ausbau

Reinsortiger Listán Negro aus dem Jahrgang 2022, Teneriffa / Valle de la Orotava, trocken.

Handlese aus mehreren alten Parzellen, Gärung im Betontank mit (teils ganzen) Trauben, anschließend rund ein Jahr Ausbau in neutralem französischem Holz (228/600 l) und Beton. Unfiltriert, mit nur minimalem Schwefel abgefüllt.

Im Glas

Geprägt von einer sehr feinen, fast kühlen Frucht nach Himbeeren und Rosen, bei der zugleich eine gewisse Würze schmeckbar ist. Im Nachhall wirken dezente ätherische Aromen wie Minze sowie weiche Tannine, die den Tinto wunderbar ausbalancieren. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.

Feine, fast kühle Frucht nach Himbeeren und Rosen – würzig, mit ätherischer Minze und weichen, balancierten Tanninen.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft im Glas. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fleisch und Geflügel, zu kräftigen Fischgerichten, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, Valle de la Orotava (Gegend La Perdoma; Kanaren, Spanien); Vulkanböden mit Ton, Sand und Basalt; wurzelechte Reben bis ~120 Jahre (Cordón trenzado)
Klassifikation: Rotwein, Teneriffa / Valle de la Orotava; 100 % Listán Negro (trocken)
Ausbau: Handlese, Gärung im Beton mit teils ganzen Trauben, ~1 Jahr in neutralem franz. Holz (228/600 l) und Beton, unfiltriert; organischer Anbau

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Weine

Tentenublo Escondite del Ardacho Veriquete Magnum 2016

Rotwein · Rioja Alavesa · gemischter Satz (Single Parcel · Magnum)

Tempranillo · Garnacha · Viura · Malvasía u. a. Escondite del Ardacho · Veriquete gemischter Satz · Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) Sandstein & Mergel · 595 m · 50+ J. Magnum 1,5 l · nur 25 Flaschen 2016

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Veriquete" 2016 in der 1,5-Liter-Magnum ist eine echte Rarität – nur 25 Flaschen dieses Großformats wurden gefüllt. Ein reiner Einzellagenwein von einer nur 0,40 Hektar großen Parzelle auf 595 Metern Höhe über Viñaspre: ein gemischter Satz aus allen im Weinberg stehenden Sorten, facettenreich und sehr mineralisch.


Veriquete – 0,40 Hektar auf 595 Metern

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Dorf Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Veriquete wird aus einer lediglich 0,40 Hektar großen Parzelle gewonnen. Die Reben sind hier über fünfzig Jahre alt, ihr Ertrag ist entsprechend niedrig. Der Wingert liegt auf 595 Metern auf den Anhöhen von Viñaspre und ist im Vegetationszyklus dem atlantischen Klima ausgesetzt. Anders als bei den meisten Rotweinen stehen hier auch Weißweinreben – Roberto Oliván macht aus der Not eine Tugend und verwendet alle auf dem Weinfeld stehenden Sorten: Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía und weitere. Die kargen Sandstein-Mergel-Böden ergeben einen facettenreichen, sehr mineralischen Wein.

Jahrgang 2016 – Rioja

2016 war an der Rioja ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihrem stark atlantischen Einfluss und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung der Sandstein-Mergel-Böden. Im Magnumformat, das langsamer und gleichmäßiger reift, zeigt sich der Wein besonders frisch und langlebig.

Assemblage und Ausbau

Gemischter Satz aus Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía und weiteren Sorten, Jahrgang 2016, trocken; von über 50 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Veriquete (0,40 ha). Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Alle im Weinberg stehenden Rebsorten – rote wie weiße – werden gemeinsam vinifiziert, ganz im Sinne des historischen gemischten Satzes. Der Wein wird kompromisslos handwerklich und terroirgetreu ausgebaut. Gesamtproduktion: nur 25 Magnums.

Im Glas

Noch mostig und tintig, dann Teer, dunkle Schokolade, Mokka, Graphit, Sauerkirschen, Süßholz, eine reife, aber dennoch knackige Säure und ein formvollendeter Abgang lassen sich in diesem mustergültigen Rioja in Duft und Geschmack wiederfinden. Großes Genusskino für alle, die den besonderen Geschmack suchen und finden wollen.

Teer, dunkle Schokolade, Mokka, Graphit, Sauerkirsche und Süßholz, dazu eine reife, aber dennoch knackige Säure und ein formvollendeter Abgang – großes Genusskino.

Sollte vor dem Genuss mindestens drei Stunden dekantiert werden; im Magnumformat mit großem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse – ein Großformat für die festliche Tafel.


Lage: Einzelparzelle Veriquete (0,40 ha), Anhöhen von Viñaspre, Rioja Alavesa (Spanien); karge Sandstein-Mergel-Böden, 595 m, atlantisches Klima; über 50 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; gemischter Satz aus Tempranillo, Garnacha, Viura, Malvasía u. a. (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: gemeinsame Vinifikation aller Sorten, kompromisslos handwerklich und terroirgetreu; nur 25 Magnums

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Weine

Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling GG 2022

Weißwein · Piesporter Goldtröpfchen (Mosel) · Riesling

Riesling Piesporter Goldtröpfchen Piesport · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Grauschiefer · Blau- & Rotschiefer steiles Süd-Amphitheater Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling Großes Gewächs 2022 stammt aus einer der renommiertesten Einzellagen der Mittelmosel – einem steilen, südlich ausgerichteten Amphitheater über Piesport. Ein kühler, präziser und kraftvoller Riesling mit tiefgründiger Struktur, rauchiger Steinigkeit und langem, salzig-mineralischem Nachhall.


Piesporter Goldtröpfchen – das Amphitheater der Mosel

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Naturnahe Bewirtschaftung und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den nachhaltigen, sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Das Piesporter Goldtröpfchen ist als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südlich ausgerichtete Hang oberhalb von Piesport bildet ein natürliches Amphitheater, das durch die Reflexion der Mosel und den Schutz vor Nordwinden ein einzigartiges Mikroklima bietet. Der Boden besteht überwiegend aus tiefgründigem, verwittertem Grauschiefer mit Anteilen von Blau- und Rotschiefer – eine geologische Vielfalt, die den Weinen ausgeprägte Mineralität, Finesse und Komplexität verleiht. Schloss Lieser bewirtschaftet hier eine der jüngsten Parzellen seines Großen-Gewächs-Portfolios.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen; dank tiefer Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven hielten sie stand. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – bewahrte Frische und Zartheit. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit entstand ein GG mit moderatem Alkohol, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Piesporter Goldtröpfchen, Jahrgang 2022; 100 % Riesling.

Die Trauben werden ausschließlich per Hand gelesen und mit großer Sorgfalt vinifiziert. Der Ausbau erfolgt traditionell und spontan vergoren, meist im Edelstahltank, um die charakteristische Klarheit und Mineralität der Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen. So entsteht ein terroirgeprägter, langlebiger Riesling mit großem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Aus dem vielschichtigen Grauschiefer des Goldtröpfchens lebt dieser Riesling von Kühle und Präzision: feine Zitrusnoten, reifer Pfirsich und grüner Apfel, dazu florale und kräuterwürzige Nuancen, untermalt von einer rauchigen Steinigkeit und salziger Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und kraftvoll, mit tiefgründiger Struktur und knackiger, klarer Säure – markant, geradlinig und mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Feine Zitrus, reifer Pfirsich und grüner Apfel über rauchiger Steinigkeit und salziger Mineralität – kühl, präzise und kraftvoll, mit langem, salzigem Nachhall.

Ein terroirgeprägter Mosel-Riesling mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Piesporter Goldtröpfchen, Piesport an der Mittelmosel; steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater; tiefgründiger, verwitterter Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditioneller Ausbau meist im Edelstahltank

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 2022 18 Monate Holz · 50% neu

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2022 von Arnaud Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. Satte, saftige Frucht, samtige Textur und elegante Tannine münden in einen langen Ausklang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaux (Lavaut) Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin in der Côte de Nuits und zählt zu den besten Premier Crus der Gemeinde. Der 9,5 Hektar große Weinberg liegt am Eingang der Combe de Lavaux, eines kleinen Tals, das in die Côte d'Or einschneidet.

Die südexponierten Hänge bieten gute Sonne, während kalte Westwinde aus dem Tal die Reife verlangsamen und große Tag-Nacht-Schwankungen bewirken. Dieses kühlere Mesoklima bringt einen etwas schlankeren, frischeren Stil als der direkte Nachbar Clos Saint-Jacques. Die flachen, steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig und lenken die Energie in hochwertige Trauben.

Benannt ist die Lage nach einer nahen Saint-Jacques-Statue an der Pilgerroute nach Santiago de Compostela. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die kühle Linie des Lavaux Saint-Jacques mit Substanz unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022. Ein Teil wird als ganze Traube vergoren, was Intensität und Komplexität gibt; die Gärung erfolgt ausschließlich mit natürlichen Hefen.

Reife über 18 Monate im Eichenfass: 50% neue Fässer, 25% aus dem Vorjahr, 25% aus dem zweiten Vorjahr. Diese Staffelung hält die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten.

Im Glas

Ein Mund voll satter, saftiger Früchte, getragen von Tiefe und Komplexität. Die Textur ist samtig, die Tannine elegant; der Abgang ist lang.

Satte, saftige Frucht über samtiger Textur und eleganten Tanninen – ein Premier Cru mit langem Ausklang.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube, Spontangärung; 18 Monate Holz (50% neu, 25% 1 Jahr, 25% 2 Jahre)

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Whisky

Ardbeg Heavy Vapours Limited Edition

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe ohne Purifier destilliert Ex-Bourbon-Fässer non chill-filtered 46 % vol. Limited Edition / Ardbeg Day 2023

Der Ardbeg Heavy Vapours ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day 2023. Erstmals wurde der Whisky ohne den Purifier destilliert – jenen Filter über der Brennblase, der normalerweise schwere Dämpfe durch Reflux zurückhält und Ardbeg seine Balance aus Torfrauch und floraler Fruchtigkeit gibt. Ohne ihn gelangen schwerere Dämpfe in den Brand, daher der Name „Heavy Vapours". Das verschiebt das „torfige Paradoxon" deutlich zugunsten der rauchigen, dunklen Noten. Non chill-filtered, 46 % vol.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Das Besondere am Heavy Vapours liegt in der Destillation: Ardbeg verzichtete erstmals auf den Purifier an der Brennblase. Dieser Reflux-Filter lässt sonst die schwersten Dämpfe in die Blase zurückfallen und sorgt für die typische florale Fruchtigkeit. Ohne ihn gelangen mehr schwere, robuste Aromen in das Destillat. Gereift wurde der Whisky in klassischen Ex-Bourbon-Fässern, ohne Altersangabe, und non chill-filtered abgefüllt. Director of Whisky Creation Dr. Bill Lumsden beschreibt den Verzicht auf den Purifier als lange gehegtes Experiment.

Im Glas

Strohgelb im Glas. In der Nase aufsteigender Rauch mit etwas Süße – intensiv, würzig und aromatisch, mit einem typischen Bauernhofduft, knusprigen Noten alter Eisenbahnschwellen und geteerten Seilen; ein Spritzer Wasser setzt dunkle Schokocreme und geräucherte Artischocke frei. Am Gaumen brechen Ardbegs dunkle Aromen hervor: ein bittersüßer Schub über aschigem Kohlestaub, Kardamom, Pfefferminz und Kaffeemehl, dazu dunkle Schokolade mit Menthol-Eukalyptus sowie Anis, Zimtgebäck und antiseptische Bonbons. Der Nachhall ist lang und kräftig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; ein Spritzer Wasser unterbricht die Dämpfe und öffnet weitere Aromen. Passt zu geräuchertem Fleisch, dunkler Schokolade, reifem Hartkäse und über Holzkohle Gegrilltem. Ein Whisky für Liebhaber des kompromisslos rauchigen Ardbeg-Stils.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, Limited Edition, Ardbeg Day 2023)
Ausbau: klassische Ex-Bourbon-Fässer; erstmals ohne Purifier destilliert

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Whisky

Octomore Edition 06.1_167 Progressive Herbidean Distillers

Whisky · Single Malt · Islay · Octomore

Octomore Edition 06.1_167 ist ein super-stark getorfter Islay Single Malt der Bruichladdich Distillery. Octomore fordert seit 2008 die gängige Whisky-Weisheit heraus: fünf Jahre gereift, extrem hoch getorft und nahe der Fassstärke abgefüllt. Mit 167 ppm zählt diese Edition zu den am stärksten getorften Whiskys der Welt. Wegen seiner überraschenden Eleganz trotz dieser Wucht nennt Bruichladdich ihn „die unmögliche Gleichung".


Islay

Die Bruichladdich Distillery steht seit 1881 auf den Rhinns of Islay. Octomore ist nach einem ehemaligen Hofgut oberhalb von Port Charlotte benannt. Für diese „Scottish Barley"-Edition wird Gerste vom schottischen Festland verwendet; der außergewöhnlich hohe Torfgehalt entsteht beim Mälzen.

Herstellung und Reifung

Der Single Malt ist mit 167 ppm super-stark getorft und reifte fünf Jahre in American Oak (ehemalige Bourbonfässer). Abgefüllt wurde er ungefärbt und nicht kühlgefiltert nahe der Fassstärke (57 % vol.) als limitierte Auflage.

Im Glas

Helles Strohgelb, ölig und dicht im Glas. In der Nase Seeluft, Torfrauch und Malzsüße, dazu gelbe Frucht, Vanille, Mandel und Honig. Am Gaumen kräftig und zugleich erstaunlich weich, mit gerösteter Gerste, Apfel, Limette und großem, aber ausgewogenem Rauch. Der Abgang ist sehr lang und intensiv rauchig.

Zum Genuss

Pur in einem Nosing-Glas genießen; etwas Zeit im Glas lohnt sich, Wasser nur vorsichtig zugeben. Ein Whisky für Liebhaber super-rauchiger Islay-Malts.

Passt außerdem zu geräuchertem Fisch, kräftigem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Herkunft: Islay, Schottland (Bruichladdich Distillery)
Art: Super-stark getorfter Islay Single Malt, 167 ppm
Reifung: 5 Jahre in American Oak (Bourbonfässer)

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Spanien

La Esquirla del Bardallo 2016

Rotwein · Rioja · Spanien

Tempranillo & Viura D.O.Ca. Rioja El Bardallo · San Vicente de la Sonsierra biodynamisch unfiltriert

Der La Esquirla del Bardallo 2016 ist ein biodynamischer Lagenwein des Projekts 3 Viñerones aus der D.O.Ca. Rioja. Die Trauben stammen aus einer einzigen Parzelle im Paraje El Bardallo bei San Vicente de la Sonsierra, die in einem guten Jahr nur rund 3.000 Kilo liefert. Vergoren wird spontan im offenen Bottich, anschließend reift der Wein in großen Barricas. Abgefüllt wird er etwa zwei Jahre nach der Lese, unfiltriert und ohne Kälteschock – ein frischer, eleganter Rioja 


El Bardallo – San Vicente de la Sonsierra, Rioja

Die Parzelle El Bardallo liegt bei San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta, am Fuße der Sierra de Cantabria nahe Labastida. Der Lagenname geht auf einen lokalen Bach zurück; eine „Esquirla" ist ein neolithisches Steinwerkzeug, wie man es in diesem Barranco findet. Das frische Mikroklima und die Böden aus Lehm und Kalk geben dem Wein Säurespannung, feine Tannine und eine mineralische Textur. Hinter 3 Viñerones stehen drei befreundete Winzer der spanischen Szene; die Lage wird seit Jahren biodynamisch bewirtschaftet – in dieser Region eine gewisse Herausforderung.

Assemblage und Ausbau

Im Glas Tempranillo und Viura, gemeinsam vergoren – die Vielfalt der Rebsorten im Weinberg gibt dem Wein zusätzliche Komplexität. Das Lesegut wird zweimal verlesen, im Weinberg und in der Bodega; die Trauben werden nicht entrappt und im offenen Bottich spontan vergoren. Anschließend reift der Wein in großen Barricas, in denen er auch die malolaktische Gärung durchläuft. Abgefüllt wird etwa zwei Jahre nach der Lese, weder filtriert noch kältegeschockt.

Im Glas

Ein frischer, eleganter Rioja, der nicht grün wirkt. In der Nase reife dunkle Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen seidige Textur, geschliffene Tannine und die typische Rioja-Säure, getragen von der Mineralität aus Lehm und Kalk. Ein Wein, bei dem alles an seinem Platz ist – mit Spannung und Länge.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Schmorgerichte, gegrilltes rotes Fleisch und Hülsenfrüchte-Eintöpfe. Vor dem Servieren rund eine Stunde dekantieren. Schon trinkreif, bei kühler, dunkler Lagerung gut bis etwa 2030. Serviertemperatur 16–18 °C.



Lage El Bardallo, San Vicente de la Sonsierra · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau Spontangärung im offenen Bottich, Reife in großen Barricas, MLF im Fass

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