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15. Dezember 2025

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Spanien

Tentenublo Los Corrillos Las Chicas de Oro tinto Rioja 2020

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo · Garnacha · Graciano

Tempranillo · Garnacha · Graciano Los Corrillos „Las Chicas de Oro" Ganztraubenvergärung DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 70–100 J. Reben gebrauchtes Barrique nur 510 Flaschen · 2020

Der Tentenublo Los Corrillos „Las Chicas de Oro" tinto 2020 bricht bewusst mit dem klassischen Rioja-System und versucht den gelungenen Spagat zwischen Kraft, Eleganz und bestechendem Terroir-Gedanken. Aus Tempranillo, Garnacha und Graciano von knorrigen alten Reben – ein Solitär zum Verlieben in nur 510 Flaschen.


Los Corrillos – Terroir statt System

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Mit den Los-Corrillos-Weinen bricht er bewusst mit dem klassischen Rioja-System und stellt den Terroir-Gedanken in den Mittelpunkt.

Die Trauben für „Las Chicas de Oro" gedeihen auf den Weinfeldern Pieza Naya, El Pino und La Quemada. Auf sandigen Kalkböden wachsen hier die siebzig bis hundert Jahre alten, knorrigen Reben – die Grundlage für eine frische Mineralität mit immensem Tiefgang.

Jahrgang 2020 – Rioja

2020 war in der Rioja ein Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders frische, ausgewogene Weine hervorbrachte. Die Höhenlagen mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Klarheit und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano, Jahrgang 2020, trocken; von 70 bis 100 Jahre alten Reben.

Die Trauben werden mit ihren natürlichen Hefen zusammen mit Stielen und Stängeln (Ganztraube) im großen offenen Fass vergoren, bevor der Wein weitere neun Monate in gebrauchten Barriquefässern ruht. Diese kompromisslos natürliche Machart sichert frische Mineralität und Tiefgang. Gesamtproduktion: nur 510 Flaschen.

Im Glas

Der Los Corrillos versucht den gelungenen Spagat zwischen Kraft, Eleganz und bestechendem Terroir-Gedanken. Die Frucht ist reif, satt, ungestüm und wild; nach genug Luftkontakt ist er jedoch von seidiger Struktur, und die mineralischen Aspekte lassen sich mit jedem Atemzug riechen und mit jedem Schluck auch schmecken. Ein Solitär zum Verlieben!

Reife, satte, ungestüm-wilde Frucht, nach genug Luft von seidiger Struktur – die mineralischen Aspekte mit jedem Atemzug und jedem Schluck spürbar. Ein Solitär zum Verlieben!

Unbedingt großzügig dekantieren – er braucht Luft, um seine seidige Seite zu zeigen. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ibérico und gegrilltem Lamm, zu Schmorgerichten und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Weinfelder Pieza Naya, El Pino und La Quemada, Rioja Alavesa (Spanien); sandige Kalkböden; 70 bis 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano (trocken)
Ausbau: Ganztraubenvergärung mit natürlichen Hefen im großen offenen Fass, ~9 Monate in gebrauchten Barriquefässern; 510 Flaschen

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Weine

Battenfeld Spanier Blanc de Blancs 2016 Extra Brut BIO

Sekt · Hohen-Sülzen (Rheinhessen) · Chardonnay (Blanc de Blancs)

Chardonnay Blanc de Blancs · Extra Brut Battenfeld-Spanier Hohen-Sülzen · Rheinhessen kalkhaltige Böden · Champagnerklone Tonneau · Flaschengärung 8–10 J. Hefelager BIO (DE-ÖKO-006) · 2016

Der Battenfeld-Spanier Blanc de Blancs 2016 Extra Brut ist ein Chardonnay-Jahrgangssekt von den kalkhaltigen Böden in Hohen-Sülzen. Ein handwerklicher Sekt mit feiner, anhaltender Perlage und komplexer Brioche-Aromatik.


Blanc de Blancs – Chardonnay vom Kalk in Hohen-Sülzen

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier in Hohen-Sülzen zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Weine bekannt (DE-ÖKO-006).

Der Sekt stammt von den kalkhaltigen Böden in Hohen-Sülzen. Der Weinberg wurde 1994 mit Champagnerklonen bepflanzt; Rebalter und Herkunft bilden die Grundlage für die Qualität der Sekte. Die Trauben werden früh gelesen, um Frische und moderaten Alkohol zu bewahren.

Herkunft – Hohen-Sülzen (Rheinhessen)

Der Chardonnay wächst auf den kalkhaltigen Böden von Hohen-Sülzen. Die frühe Lese und die kalkgeprägte Herkunft bewahren Frische, Säurespannung und mineralische Präzision – die Grundlage für einen langlebigen, handwerklichen Jahrgangssekt.

Herstellung und Ausbau

Chardonnay-Jahrgangssekt (Blanc de Blancs, Extra Brut) aus Hohen-Sülzen, Jahrgang 2016; 100 % Chardonnay von kalkhaltigen Böden, traditionelle Flaschengärung.

Der Grundwein wird früh gelesen und spontan im Tonneau vergoren. Nach der Flaschengärung folgt ein langes Hefelager von acht bis zehn Jahren, in dem der Sekt seine feine, anhaltende Perlage und komplexe Aromatik entwickelt. Zum Abschluss wird die Hefe durch traditionelle Handrüttelung in den Flaschenhals bewegt, degorgiert und mit minimaler Dosage ergänzt (Extra Brut). Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In der Nase Brioche mit einem Hauch Orangenblüten, dazu Nüsse, Quitte und feiner Butter-Biskuit. Am Gaumen griffig, puristisch und präzise, mit straffer Struktur und einem Nachhall von Grapefruit und Salzzitrone, getragen von feinen Brioche-Noten.

Brioche mit Orangenblüten, Nüssen, Quitte und Butter-Biskuit – griffig, puristisch und präzise, mit straffer Struktur und einem Nachhall von Grapefruit und Salzzitrone.

Ein reifer, präziser Blanc de Blancs mit feiner Perlage. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Austern und Meeresfrüchten, zu Sushi und rohem Fisch, zu Geflügel und hellem Fleisch sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Hohen-Sülzen, Rheinhessen; kalkhaltige Böden; Champagnerklone (gepflanzt 1994)
Klassifikation: Chardonnay-Jahrgangssekt, Blanc de Blancs, Extra Brut; 100 % Chardonnay
Ausbau: frühe Lese, Spontangärung im Tonneau, traditionelle Flaschengärung, 8–10 Jahre Hefelager, Handrüttelung, minimale Dosage; biologisch, DE-ÖKO-006

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2022

Weißwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache Blanc

Grenache-Blanc-Cuvée Magis blanc Châteauneuf-du-Pape Kalkstein · Bédarrides Rotem & Mounir Saouma neue 500-l-Fässer 2 Jahre auf der Hefe · Bâtonnage 2022

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2022 ist ein außergewöhnlicher Rhône-Weißwein, hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc. Zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-Liter-Fässern gereift, ist er kraftvoll und geschmeidig zugleich – mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung.


Magis – weißes Châteauneuf von Kalkstein

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. Als großer Weißwein-Erzeuger des Burgunds ließ sich Mounir Saouma von den Möglichkeiten der weißen Sorten Châteauneufs verzaubern – nur rund 6 % der Appellation sind Weißwein, und fast alles wird jung gefüllt. Der Magis geht den umgekehrten Weg.

Die Trauben stammen aus kalksteinreichen Lagen rund um Bédarrides. Der hohe, aktive Kalkanteil im Boden verleiht dem Wein seine unverwechselbare, salzig-mineralische Spannung, seine Frische und seine Länge – Eigenschaften, für die der Magis bereits mit großen weißen Burgundern verglichen wurde. „Magis" bedeutet „mehr, viel mehr" – Programm für einen Weißwein von außergewöhnlicher Tiefe.

Jahrgang 2022 – Châteauneuf-du-Pape

Der Jahrgang 2022 brachte in Châteauneuf-du-Pape warme, trockene Bedingungen mit sich, die zu früher Reife und kleinen, konzentrierten Beeren führten. Trotz der sommerlichen Hitze bewahrten viele Weißweine dank kühler Nächte eine bemerkenswerte Frische und Balance. Ein kräftiger Sturm Mitte August brachte dringend benötigten Regen und half den Reben, die letzten Wochen der Reife gut zu überstehen. Die besten Weißweine des Jahrgangs vereinen Reife und Spannung: aromatisch dicht, mit Steinobst, weißen Blüten und feiner Mineralität, getragen von einer klaren Struktur. Ein Jahrgang mit Charakter und Strahlkraft – weniger von kühler Finesse geprägt, dafür umso mehr von sonniger Tiefe und mediterraner Eleganz.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc, Jahrgang 2022, trocken.

Der Wein wurde in neuen 500-Liter-Fässern vergoren und reifte dort zwei Jahre auf der Hefe. Durch das regelmäßige Aufrühren (Bâtonnage) gewann er zusätzliche Tiefe, Textur und Komplexität. Diese lange Reife im Holz verleiht ihm Fülle und Charakter, ohne dabei seine Frische zu überdecken – ein burgundisch inspirierter Ausbau, wie ihn Mounir Saouma bei Lucien Le Moine perfektioniert hat.

Im Glas

Im Duft entfaltet sich ein intensives Aromenspiel von reifer Mandarine, Limettenschale und feinen orientalischen Gewürznoten, begleitet von Anklängen an Toffee, Vanille und geröstete Nüsse. Am Gaumen präsentiert sich der Magis kraftvoll und geschmeidig, mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung. Noten von Zitrusfrüchten, weißen Blüten und einer zarten Meeresbrise verleihen ihm Energie und Präzision. Das lange, mineralisch-frische Finale unterstreicht einmal mehr die Klasse dieses außergewöhnlichen Weißweins aus der Rhône.

Reife Mandarine, Limettenschale und orientalische Gewürze über Toffee und gerösteten Nüssen – kraftvoll und cremig, mit feiner, salziger Spannung und langem, mineralischem Finale.

Verfügt über großartiges Reifepotenzial; jung wie gereift ein Genuss. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: kalksteinreiche Lagen um Bédarrides, Châteauneuf-du-Pape (südliche Rhône, Frankreich); hoher aktiver Kalkanteil
Klassifikation: AOC Châteauneuf-du-Pape (blanc); Cuvée hauptsächlich Grenache Blanc mit Clairette, Roussanne, Bourboulenc (trocken)
Ausbau: Gärung und zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-l-Fässern mit Bâtonnage; ohne Abstich, minimaler Schwefel

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Weine

Domaine Guffens-Heynen Saint-Véran Premier Jus 2022

Weißwein · Saint-Véran · Chardonnay

Chardonnay Saint-Véran AOC Mâconnais 2022 Nur erste Pressung

Der Saint-Véran Premiers Jus 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein kräftiger, exotischer Chardonnay aus ausschließlich erster Pressung – geradlinig, kreidig und salzig. Nach Aussage von Jean-Marie Guffens erinnert er an den großen 2015er.


Saint-Véran aus drei Davayé-Parzellen

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen stehen seit den 1980ern für Chardonnays, die das Mâconnais auf das Niveau der großen weißen Burgunder gehoben haben. Seit 2008 bewirtschaften sie knapp einen Hektar in der Appellation Saint-Véran, verteilt auf drei Parzellen in Davayé.

Le Clos de Poncetys liegt auf Kalkstein mit dünner Humusauflage in südöstlicher Lage, Les Combes auf tiefem, lehmigem Boden nach Norden, Les Carettes auf steinigem Lehm-Kalk nach Nordosten. Diese Bandbreite verleiht dem Wein zugleich Frische, Mineralität und Tiefe.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten und erlebte danach lange Hitze und Trockenheit. Ein Saftstau bremste den Zuckeranstieg und erhielt die Säure; das warme Vorlese-Wetter brachte zudem ein leichtes Antrocknen (Passerillage) und damit zusätzliche Konzentration.

Der Saint-Véran Premiers Jus fällt entsprechend kräftiger und exotischer aus – ein Wein, der den Erzeuger an den Jahrgang 2015 erinnert.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, aus den drei Saint-Véran-Parzellen.

Verwendet wird ausschließlich die erste, pH-niedrige Pressung (Premier Jus), schonend auf der modifizierten Coquard-Presse gewonnen. Der Ausbau erfolgte im Fass (rund 25 % neues Holz); im Februar wurde der Wein unfiltriert gefüllt.

Im Glas

Ein feines, leicht reduktives Bouquet mit viel Kalkstein, weißem Pfirsich, grüner Birne, Orangeat, Zitronenschale, Mandelpaste und weißen Blüten. Am Gaumen fleischig und texturreich im Antrunk, dann straff und elektrisch – geradlinig, kreidig ausgekleidet, mit langem, salzigem Finale.

Ein Laserstrahl von Saint-Véran: geradlinig, kreidig und salzig – kräftiger und exotischer als üblich.

Schon jetzt zugänglich, über viele Jahre lagerfähig (etwa 2025–2036). Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Hartkäse. Ein präziser, salziger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Saint-Véran, drei Parzellen in Davayé (Mâconnais); Kalk, Lehm und steiniger Lehm-Kalk
Klassifikation: Saint-Véran AOC
Ausbau: Chardonnay; erste Pressung, ~25 % neues Holz, unfiltriert · Organische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert)

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Länder/Regionen

Le Moine Echezeaux Grand Cru 2021

Rotwein · Echézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Echézeaux Grand Cru Côte de Nuits · Flagey-Échézeaux Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Echézeaux Grand Cru 2021 ist ein floral-eleganter Pinot Noir aus der Côte de Nuits – luftig, rein und vielschichtig, mit würziger Breite über sehr frischer roter Frucht. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität.


Echézeaux – Grand Cru oberhalb des Clos de Vougeot

Echézeaux ist ein Grand-Cru-Weinberg an den Hängen oberhalb des Clos de Vougeot, in der Gemeinde Flagey-Échézeaux nördlich von Vosne-Romanée. Mit über 37 Hektar ist das fragmentierte Climat deutlich größer als die meisten Grands Crus und in elf Lieux-dits sowie rund 80 Eigentümer unterteilt. Echézeaux-Weine entstehen ausschließlich aus Pinot Noir und liegen am vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums: viel rote Frucht, Gewürz- und Unterholznoten, gutes Tannin und Lagerfähigkeit. Als beste Terroirs gelten die steinigen, gut dränierten Lieux-dits am oberen Mittelhang wie Echézeaux du Dessus, Les Poulaillères und En Orveaux.

Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders feiner, herkunftsgenauer Grand Cru: Mounir Saoumas Ausbau betont Reinheit, Textur und florale Eleganz, ohne die würzige Tiefe der Lage zu verdecken.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In Echézeaux ergibt das einen besonders eleganten, luftigen Pinot Noir mit floralem Charme und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Echézeaux Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Ein Pinot Noir vom vollmundigeren Ende des Burgunder-Spektrums, vom kühlen Jahrgang 2021 in elegante Bahnen gelenkt: rote Beeren und Kirsche, florale Anklänge und die für Echézeaux typische Würze von Unterholz und feinem Gewürz. Das lange Vollhefelager und der Ausbau im neuen Holz geben dem Wein eine feine Röstwürze und eine seidige Textur. Am Gaumen mittelgewichtig und vielschichtig, mit feinkörnigem Tannin, kühler Frische und langem, präzisem Nachhall.

Rote Beeren, florale Würze und Unterholz – seidig, feinkörnig und kühl, mit langem, präzisem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Echézeaux Grand Cru, Flagey-Échézeaux, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Hänge oberhalb des Clos de Vougeot, nördlich von Vosne-Romanée; über 37 ha, fragmentiertes Climat
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Whisky

Ardbeg AN OA

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe PX-, Bourbon- & neue Eichenfässer im Gathering Room vermählt

Der Ardbeg An Oa ist ein torfiger Islay Single Malt aus dem festen Kernsortiment der Destillerie Ardbeg, erstmals 2017 vorgestellt. Benannt ist er nach dem Mull of Oa, der wild-einsamen Südwestspitze der Hebrideninsel Islay. Charakteristisch ist der Kontrast aus mächtiger Rauchintensität und cremiger Süße. Verschiedene Fasspartien werden im eigens geschaffenen „Gathering Room" der Destillerie in einem großen, stehenden Fass aus französischer Eiche vermählt. 


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und für rauchige, torfgeprägte Single Malts bekannt. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Namensgeber des An Oa ist der nahe Mull of Oa, dessen hohe Felsklippen den Atlantikstürmen trotzen. Atlantik, Torf und Meeresluft prägen den Stil.

Assemblage und Ausbau

An Oa führt mehrere Fasspartien zusammen: Pedro-Ximénez-Sherryfässer für süße, dunkle Frucht, neue Eichenfässer für Würze und ehemalige Bourbon-Fässer für die typische Ardbeg-Intensität. Diese Partien werden im „Gathering Room" der Destillerie in einem großen, stehenden Fass aus französischer Eiche vermählt und runden sich dort über die Zeit zu einem komplexeren Ganzen. Der An Oa trägt keine Altersangabe. Verantwortlich für die Kreation ist Dr. Bill Lumsden.

Im Glas

In der Nase cremiges Toffee, Anis, Datteln sowie etwas Pfirsich und Banane. Am Gaumen eine sanfte, cremige Textur mit ausgeprägter Sirupsüße: Milchschokolade, Melassetoffee, Orange und der rauchige Ton von Lapsang-Souchong-Tee, dazu süße Gewürze wie Muskat und Zimt, ein Hauch Zigarrenrauch und eine ungewöhnliche Note von gegrillter Artischocke. Der Nachhall ist dezent, dabei intensiv und süß-rauchig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser öffnen die Aromen. Passt zu dunkler Schokolade, Karamell-Desserts, reifem Hartkäse und geräuchertem Fisch. Auch als Digestif oder Begleiter zu einer Zigarre eine klassische Wahl.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe)
Ausbau: Pedro-Ximénez-, Ex-Bourbon- und neue Eichenfässer; Vermählung in französischer Eiche

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Feinkost

Olio Viola Olio Extra Vergine di Oliva la Vecchia Macina

Feinkost · Natives Olivenöl extra · Italien

La Vecchia Macina Natives Olivenöl Extra von Olio Viola ist ein leichtes, frisches und sehr fruchtiges Olivenöl für die tägliche Küche – universell einsetzbar. Das „Hausolivenöl" im praktischen Literformat.


Herkunft

Olio Viola ist ein italienisches Haus für Olivenöl. Bei diesem nativen Olivenöl extra handelt es sich um eine Mischung aus Olivenölen aus der Europäischen Union, die ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen werden.

Gewinnung und Herstellung

Natives Olivenöl extra entsteht ausschließlich auf mechanischem Weg – über schonende Pressung und Zentrifugation, ohne chemische Verfahren. Das bewahrt Aroma und die fruchtige Frische des Öls.

Geschmack

Leicht, frisch und sehr fruchtig, mit milder, harmonischer Note. Ein zugängliches Alltagsöl, das Speisen unterstützt, ohne sie zu dominieren.

In der Küche

Universell einsetzbar: zum Verfeinern von Salaten, Gemüse, Pasta und Suppen, zum Marinieren oder zum Dünsten und Braten. Als „Hausöl" der Allrounder für die tägliche Küche.

Passt zu: Salaten, Gemüse, Pasta, Suppen und zum Braten.


Hersteller: Olio Viola (Italien)
Produkt: Natives Olivenöl extra (la Vecchia Macina)
Güteklasse: nativ extra, mechanisch gewonnen
Herkunft: Mischung von Olivenölen aus der EU
Inhalt: 1 Liter
Mindesthaltbarkeit (MHD): 09.12.2027

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Frankreich

Inopia rouge Cotes du Rhone Villages 2021

Rotwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Grenache · Syrah · Cinsault · Mourvèdre · Counoise Inopia rouge Côtes du Rhône Villages Orange · Rhône Rotem & Mounir Saouma Zementei & 500-l-Holz über 1 Jahr Ausbau 2021

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia rouge Côtes du Rhône Villages 2021 ist eine superspannende Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise. Ein Wein von ultrafeiner Machart, dem man die Handschrift eines Top-Burgunder-Winzers förmlich anschmeckt – die perfekte Mischung aus der Eleganz des Nordens und der Kraft des Südens.


Inopia – aus dem Nichts geschaffen

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. 2011 erwarben sie eine öde, verlassene Parzelle bei Orange – der minimalistische Ansatz und das Bild dieses ursprünglich kargen Landes inspirierten den Namen „Inopia", lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Auf Côtes-du-Rhône-Villages-Niveau folgt der Inopia derselben Philosophie wie die großen Weine des Guts: außergewöhnliches Terroir, hohe Qualität aus ertragsschwachen Reben und ein langer, ungestörter Ausbau nach der Gärung. So entsteht ein Wein, der weit über sein Appellations-Niveau hinausweist.

Jahrgang 2021 – südliche Rhône

2021 war in der südlichen Rhône ein kühlerer, klassischer Jahrgang mit später Reife. Nach anspruchsvollem Frühjahr und moderatem Sommer entstanden besonders frische, elegante und fein gezeichnete Rotweine mit lebendiger Säure und moderatem Alkohol – wie geschaffen für Mounir Saoumas Stil, der Transparenz und Finesse über pure Kraft stellt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise, Jahrgang 2021, trocken. Der Counoise bringt dabei Säure und Würze in den Wein.

Die Trauben werden nach der selektiven Lese über eine Woche lang natürlich vergoren. Anschließend gelangt der Most in ein Zementei und in 500-Liter-Holzfässer, um dort über ein Jahr weiter zu reifen. Dieser ruhige, burgundisch inspirierte Ausbau verleiht dem Wein seine feine Textur und seine vielschichtige Aromatik.

Im Glas

Der erste Duft wirkt unklar und merkwürdig, mit Sauerstoffzufuhr kommt eine feine pfeffrige Note hinzu. Der Wein duftet elegant und sinnlich: Kräuter der Provence, Veilchen und auch Weißer Tee erfreuen die Sinne. Auch der Geschmack ist ultrafein. Man schmeckt dem Wein die Handschrift eines „Top-Burgunder-Winzers" förmlich an. Eine perfekte Mischung von Eleganz des Nordens (Burgund) und Kraft des Südens (Rhône) mit langem Abgang und einem sich permanent verändernden Seelenleben!

Elegant und sinnlich: Kräuter der Provence, Veilchen und Weißer Tee, dazu feine Pfeffrigkeit – ultrafein, mit langem Abgang und einem sich permanent verändernden Seelenleben.

Mit Luft entfaltet sich der Wein zusehends – ruhig dekantieren und Zeit im Glas geben. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Gerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Parzelle bei Orange, südliche Rhône (Frankreich); Rotem & Mounir Saouma; ertragsschwache Reben, minimalistisch bewirtschaftet
Klassifikation: AOC Côtes du Rhône Villages; Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise (trocken)
Ausbau: selektive Lese, ~1 Woche natürliche Gärung, danach über ein Jahr im Zementei und in 500-l-Holzfässern

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