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Christian Fenske

Quique Dacosta – Denia – Spanien

>Der Autodidakt Quique Dacosta betreibt in der Nähe des Ferienortes Denia sein kleines Restaurant. Er bereitet eine valencianische Heimatküche, die er neu interpretiert. Es werden

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Länder/Regionen

Henri Boillot Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru blanc 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Folatières · 1er Cru Puligny-Montrachet Oberhang · steiniger Kalk/Mergel 2022

Der Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru 2022 von Henri Boillot ist ein kraftvoller, zugleich mineralischer Chardonnay aus einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Puligny. Klare Frucht, feine Mineralität und eine elegante Struktur prägen diesen Wein aus der Hand einer gesuchten Adresse.


Les Folatières – Premier Cru am Oberhang

Les Folatières zählt zu den größeren und angesehensten Premier Crus von Puligny-Montrachet. Die Lage liegt am oberen, teils steilen Hang in Richtung Blagny, auf steinigem Kalk- und Mergelboden; der Name leitet sich von „Folles terres" ab. Diese Bedingungen geben den Weinen Kraft, Mineralität und Finesse.

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays. Die Domaine Henri Boillot zählt zu den renommierten Adressen für weißen Burgunder.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der die kraftvolle, mineralische Art der Folatières schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche, im präzisen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Neuholzanteil, ganz auf Mineralität und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und gelbe Frucht wie Birne und Aprikose über steiniger Mineralität. Am Gaumen kraftvoll und zugleich präzise, mit feinem Schmelz, klarer Säure und einem langen, salzig-mineralischen Abgang.

Zitrus, weiße Blüten und gelbe Frucht über steiniger Mineralität – kraftvoll, präzise und mit langem Abgang.

Jung schon zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Folatières (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); Oberhang, steiniger Kalk/Mergel
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Ausbau in französischer Eiche

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Rebsorten

Domaine Michel Niellon Chassagne Montrachet 2024

Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet (Village) Côte de Beaune 2024 3 Parzellen · 2,21 ha

Der Chassagne-Montrachet 2024 der Domaine Michel Niellon ist ein präziser, terroirgeprägter Chardonnay aus kalkreichem Boden – fein, mineralisch und von kühler Eleganz. Ein Village-Wein auf hohem Niveau aus einer der renommiertesten Weißwein-Appellationen Burgunds.


Chassagne-Montrachet – drei Village-Parzellen

Chassagne-Montrachet in der Côte de Beaune zählt zu den großen Weißwein-Adressen Burgunds; die nördlichen Hänge mit feinem Kalkstein bringen besonders angesehene Chardonnays hervor. Michel Niellon selektiert nur die besten Trauben aus bekannten Parzellen – „La Bergerie", „Les Chênes" und „Les Voillenots".

Die Rebfläche umfasst 2,21 Hektar auf kalk-, lehm- und steinreichem Boden. Genau dieses Terroir verleiht dem Wein seine mineralische Tiefe und Präzision.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: milder, sehr nasser Winter mit frühem Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost, Hagel und hohem Krankheitsdruck, dazu eine uneinheitliche Blüte. Der trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese begann spät und verlangte strenge Selektion; die Erträge fielen teils um bis zu 60 % geringer aus.

Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, eher leichtere Weine. Die Weißweine wirken klar und fein strukturiert, mit pikanter Frische, präziser Linienführung und kühler Eleganz – ein klassischer Jahrgangsausdruck mit deutlicher Herkunft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024.

Manuelle Lese, spontane Gärung im Barrique und rund zehn Monate Ausbau im selben Holz. Der Anteil neuer Eichenfässer ist bewusst auf 15 bis 30 % begrenzt. Abgefüllt wird unfiltriert und ungeschönt.

Im Glas

Im Profil des Jahrgangs und des Hauses: helles Steinobst und Zitrus, weiße Blüten und feine Haselnuss über einem kalkig-salzigen Grund. Am Gaumen pikante Frische, präzise Linie und kühle Eleganz, getragen von mineralischer Spannung und klarem, anhaltendem Abgang.

Kühle Eleganz und pikante Frische – Chassagne-Montrachet in klassischem Ausdruck.

Jung schon zugänglich, profitiert aber von etwas Reife; Trinkfenster etwa 2027–2032. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Jakobsmuscheln, Geflügel in heller Sauce oder gereifter Hartkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Chassagne-Montrachet (Côte de Beaune); Parzellen La Bergerie, Les Chênes, Les Voillenots; kalk-, lehm- und steinreich, 2,21 ha
Klassifikation: Chassagne-Montrachet (Village)
Ausbau: Chardonnay; spontane Gärung, ~10 Monate Barrique, 15–30 % neues Holz, unfiltriert und ungeschönt

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Deutschland

Vollenweider Goldgrube Aurum 2017 ausgegoren

Weißwein · Mosel · Riesling

Riesling Mosel · Traben-Trarbach Wolfer Goldgrube (Grand Cru) Aurum · ausgegoren wurzelechte Reben bis 100 J. grauer Schiefer ~2 Jahre Vollhefe 2017

Der Vollenweider Goldgrube Aurum 2017 ist die trockene Grand-Cru-Selektion aus den besten Parzellen und ältesten Reben (bis 100 Jahre) der Wolfer Goldgrube – die Quintessenz dieses Hanges. Intensive, verspielt-würzige Frucht und substanzielle Mineralität, die Zeit braucht, um sich voll zu öffnen.


Goldgrube Aurum – Quintessenz eines großen Hanges

Das Weingut Vollenweider in Traben-Trarbach zählt zu den Kultadressen der Mosel. 1999 legte der Schweizer Daniel Vollenweider den Grundstein mit nur einem Hektar in der Wolfer Goldgrube – seiner Paradelage, gewissermaßen seinem Scharzhofberg. Mit alten, wurzelechten Reben am Einzelpfahl, Spontangärung und langem Hefelager entstehen mineralisch geprägte Rieslinge, die sich weniger über die Frucht als über Salzigkeit und Struktur definieren. Seit 2022 führt Moritz Hoffmann das Gut weiter.

Die ›Goldgrube‹ stammt aus den besten Parzellen und von den ältesten (bis zu 100 Jahren) Rebstöcken der Wolfer Goldgrube. Sie ist sozusagen die Quintessenz dieses Hanges; die Goldgrube liefert Weine mit intensiver, verspielt-würziger Frucht, die gelegentlich fast tropische Anklänge zeigt, und einer substanziellen Mineralität. Sie brauchen oft einige Zeit, um sich voll zu öffnen. Die Böden bestehen weitestgehend aus grauem Schiefer, mit einigen Adern einer eher rötlichen Varietät. Die Ausrichtung des Hanges von Süd nach West ermöglicht eine lange Reifeperiode, was der Aromenbildung immensen Vorschub leistet. Felsnasen, Steilwände und Trockenmauern bilden dabei zusätzliche Wärmespeicher.

Jahrgang 2017 – Mosel

2017 gilt an der Mosel als sehr guter, klassisch-frischer Riesling-Jahrgang mit reifer Frucht und lebendiger Säure. In der Goldgrube und in der langen Aurum-Reife ergibt das einen besonders dichten, tiefgründigen und langlebigen Wein, der Zeit braucht, um seine ganze Vielschichtigkeit zu entfalten.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2017, ausgegoren (trocken). „Ausgegoren" bedeutet bei Vollenweider, dass die Gärung natürlich endet – je nach Jahrgang kann eine feine Restsüße verbleiben, die der steinig-salzigen Art jedoch nie anzumerken ist.

Nach spontaner Gärung mit weingutseigenen Hefen reift der Aurum rund zwei Jahre auf der Vollhefe – schonend im großen Holzfass bzw. Stahl, im puristischen, minimal-invasiven Stil des Hauses. Anbau ohne Herbizide; sehr kleine Menge.

Im Glas

Ein kraftvoller, tiefgründiger Grand-Cru-Riesling: intensive, verspielt-würzige Frucht mit fast tropischen Anklängen, dazu rauchiger Schiefer, Kräuter und eine feine Hefewürze aus dem langen Vollhefelager. Am Gaumen dicht und vielschichtig, mit kraftvollem Rückgrat, steinig-herber, geradezu extremer Mineralität und feiner Frucht – mächtig im Körper und doch präzise proportioniert, mit langem, salzigem Abgang.

Die Quintessenz der Goldgrube – dicht und vielschichtig, mit steinig-herber Mineralität und feiner, würziger Frucht.

Braucht Luft und Zeit, um sich voll zu öffnen; mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur würzig-asiatischen Küche sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Mosel, Wolfer Goldgrube (Traben-Trarbach, Deutschland); grauer Schiefer mit rötlichen Adern, Süd-West-Ausrichtung; beste Parzellen, wurzelechte Reben bis 100 Jahre
Klassifikation: Mosel, Riesling, ausgegoren (trocken); Grand-Cru-Selektion „Aurum"; sehr kleine Menge
Ausbau: Riesling; Spontangärung, ~2 Jahre auf der Vollhefe, schonend in Holz/Stahl; Anbau ohne Herbizide

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Länder/Regionen

Ponsot Chambolle Musigny Cuvée de la Violette 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny Cuvée de la Violette Côte de Nuits Maison Laurent Ponsot 2019

Der Laurent Ponsot Chambolle-Musigny Cuvée de la Violette 2019 ist ein seidiger, veilchenduftiger Villages-Pinot aus dem Herzen der Côte de Nuits – „très Chambollesque", mit spitzenklöppelartiger Textur, feiner roter Frucht und großer Eleganz.


Maison Laurent Ponsot – Chambolle in Reinkultur

Laurent Ponsot ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Burgunds. 2017 verließ er die berühmte Familien-Domaine Ponsot in Morey-Saint-Denis und gründete sein eigenes Haus, Maison Laurent Ponsot – mit einem futuristischen Weingut und einem kompromisslosen Anspruch an Präzision und Reinheit. Seine Cuvées tragen poetische Namen statt klassischer Etiketten-Konventionen.

Die Cuvée de la Violette ist sein Chambolle-Musigny auf Dorf-Ebene – der Name spielt auf das für Chambolle so typische Veilchenaroma an. Der Wein wird aus rund acht bis zehn verschiedenen Parzellen über das gesamte Gemeindegebiet von Chambolle-Musigny assembliert und vereint so den charakteristischen Stil dieses Dorfes: parfümiert, spitzenfein und elegant, mit einer substanziellen Tanninstruktur im Kern.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 gilt an der Côte de Nuits als hervorragender Jahrgang, der reife, konzentrierte und zugleich frische Pinots mit feiner Tanninstruktur hervorbrachte. Trockenheit und Sonne sorgten für sehr reife Frucht, während die kühlen Nächte Spannung und Balance bewahrten. Die Cuvée de la Violette zeigt sich entsprechend reif, aber stets innerhalb der für Chambolle typischen Eleganz.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, trocken.

Assemblage aus mehreren Parzellen über das Dorf Chambolle-Musigny, klassisch im Burgunderfass ausgebaut. Laurent Ponsot ist bekannt für einen behutsamen, auf Reinheit und Transparenz ausgerichteten Stil, der die Frucht und die Finesse der Herkunft in den Mittelpunkt stellt.

Im Glas

Helles, leuchtendes Rubinrot. In der Nase Veilchen und rote bis dunkle Kirsche, ergänzt um Anklänge von Kräutertee, Gewürzen und einen exotischen Hauch Orangenschale. Am Gaumen seidig und „spitzenfein", mit guter Fülle und zugleich mineralischer Spannung, feinem Tannin und einer beeindruckenden, balancierten Länge.

Très Chambollesque – seidige, spitzenfeine Textur, getragen von Veilchenduft und feiner Frucht.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Bresse-Huhn, zu Kalb und Wildgeflügel, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Chambolle-Musigny, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Assemblage aus mehreren Parzellen des Dorfes
Klassifikation: Chambolle-Musigny AOC (Villages), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; Mehrparzellen-Assemblage, klassischer Ausbau im Burgunderfass; auf Reinheit und Transparenz ausgerichteter Stil

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Spanien

Torre de la Pobleta Vino Blanco Semidulce

Weißwein · Valencia · Moscatel und Merseguera · lieblich

Moscatel · Merseguera D.O.P. Valencia Cheste Semidulce Genossenschaft seit 1918

Cheste Agraria Torre de la Pobleta Vino Blanco Semidulce ist ein lieblicher Weißwein aus Moscatel und Merseguera aus Cheste in der Provinz Valencia. Die Muskatellertraube bringt ein intensives, blumiges Bukett, die einheimische Merseguera Frische. Mild, fruchtig und zugänglich mit feiner Restsüße – ein unkomplizierter Weißwein für viele Gelegenheiten.


Cheste – Moscatel-Land im Hinterland von Valencia

Cheste Agraria wurde 1918 gegründet und gilt als erste Winzergenossenschaft der Region Valencia und als eine der ältesten Spaniens. Unter dem Namen Bodegas Reymos bewirtschaften die Mitglieder rund 2.000 Hektar Reben und liefern jährlich etwa 20 Millionen Kilogramm Trauben. Die Genossenschaft ist Spaniens größter Erzeuger von Moscatel de Alejandría.

Cheste liegt westlich der Stadt Valencia auf durchschnittlich 218 Metern Höhe. Mikroklima, Böden und die Nähe zum Mittelmeer bieten der Moscatel de Alejandría ideale Bedingungen. Der Ort gehört zur Unterzone Valentino der D.O.P. Valencia, der Heimat des traditionellen Moscatel de Valencia.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Moscatel (Muskateller) und Merseguera. Die Moscatel liefert die blumigen Muskatnoten und die natürliche Fruchtsüße. Die Merseguera, eine alte Weißweinsorte der Regionen Valencia, Alicante und Jumilla, gibt dem Wein Frische und hält die Süße im Gleichgewicht.

Der Wein wird frisch und ohne Holz ausgebaut, damit das aromatische Bukett erhalten bleibt, und halbsüß (semidulce) abgefüllt.

Im Glas

Strohgelb. In der Nase intensiv aromatisch, mit Orangenblüte, Jasmin und Muskat, dazu reife gelbe und tropische Frucht. Am Gaumen mild, rund und fruchtig, mit feiner Süße und saftigem Abgang.

Moscatel aus Cheste und einheimische Merseguera: Orangenblüte und Jasmin mit milder, runder Süße.

Jung zu trinken. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Würzige asiatische Küche, Currys, Obst und fruchtige Desserts, milder Blauschimmelkäse – oder solo als Aperitif.


Produzent Cheste Agraria Coop. V. (Bodegas Reymos), Cheste (Valencia)
Rebsorte Moscatel, Merseguera
Lage Cheste, Provinz Valencia, Spanien · ca. 218 m
Klassifikation D.O.P. Valencia · Vino blanco semidulce
Ausbau frisch, ohne Holz · halbsüß abgefüllt

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Rebsorten

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023 ist ein sortentypischer Einzellagen-Chardonnay des Weinguts Ziereisen aus Efringen-Kirchen im Dreiländereck. Der Wein stammt aus der Nägelin-Parzelle, wird zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut – eine klare, trockene Linie mit mineralischem Zug.


Markgräflerland / Nägelin-Lage

Efringen-Kirchen liegt am südlichsten Punkt Badens, im Markgräflerland, direkt am Dreiländereck D/F/CH. Das Klima ist warm und sonnenstark, geprägt durch Föhneinfluss und die Wärmespeicherung der Rheinebene. Die Böden der Nägelin-Lage bestehen aus Keuper mit Muschelkalk-Anteilen, ein Untergrund, der dem Chardonnay Mineralität und Zug gibt. Klassifiziert als Landwein Oberrhein, was Ziereisen bewusst für weingesetzliche Freiheit im Keller wählt. Die „Jaspis"-Linie umfasst die besonderen Einzellagenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay, zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut. Der unfiltrierte Ausbau hinterlässt feine Trubstoffe, die den Charakter mitprägen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Zitrusschale, weißer Pfirsich und ein Hauch gebrannter Feuerstein – ein mineralischer Zug, der auf den Kalkstein-Untergrund verweist. Am Gaumen eine cremige, leicht griffige Textur bei straffer Säure. Der Abgang ist mittellang, salzig-mineralisch, mit nachhallender Zitrusfrucht.

Am Tisch

Jetzt trinkreif, entwickelt sich bei kühler, dunkler Lagerung bis 2028–2030 weiter. Vor dem Servieren 30–45 Minuten dekantieren; bei 11–13 °C servieren.

Passt zu: gegrilltem Steinbutt, Kalbsbries, gereiftem Ziegenkäse und Kräuterrisotto.


Lage: Markgräflerland, Nägelin-Lage, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Chardonnay (Einzellage), trocken
Ausbau: handgelesen, unfiltriert (feine Trubstoffe)
Jahrgang: 2023

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Spirituosen

Faude feine Brände Mandarinen aus Sizilien / Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Mandarine aus Sizilien ist ein intensiv-fruchtiger Mandarinengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus der ohne Herbizide angebauten sizilianischen Sorte Ciaculli – vollreif geerntet unterhalb des Ätna, mit dem vollen Duft des Mandarinenhains im Glas.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Mandarinen der Sorte Ciaculli stammen aus Anbau ohne Herbizide in Sizilien, von Florians Erzeuger Giancarlo unterhalb des Ätna. Die besonders intensive Sorte wird auch von der Slow-Food-Bewegung geschätzt.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die vollreifen Mandarinen werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv und vollfruchtig nach reifen Mandarinen, mit feiner ätherischer Würze. Am Gaumen saftig-fruchtig und ausdrucksstark, mit klarer Zitrusfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Mandarinengeist (Zitrus-Geist), -Mandarine Sorte Ciaculli aus Sizilien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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Australien

Noon Eclipse 2015

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

90 % Grenache · 3 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2015

Der Noon Eclipse 2015 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – vollmundig und konzentriert, dabei von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance, mit festen Tanninen und einem autoritativen Finale.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben des 2015ers stammen von den estate-eigenen Blocks Winery Block, Almond Block und BJ's Block in McLaren Vale, von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943), ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2015 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2015er: „Der diesjährige Eclipse stammt aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, allesamt in McLaren Vale auf dem Winery Block, Almond Block und BJ's Block gewachsen. Er hat ein wunderbares Aroma, das parfümierte Frucht und erdige Noten auf geradezu fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen schmeckt der Wein sehr vollmundig und konzentriert – und besitzt dennoch bemerkenswerte Zurückhaltung und Balance. Feste Tannine sorgen für ein autoritatives Finale. Wir finden, der Geschmackseindruck ähnelt dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!" (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2015, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein wunderbares Aroma, das parfümierte rote Frucht und erdige Noten auf fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen sehr vollmundig und konzentriert, zugleich von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance; feste, reife Tannine sorgen für ein autoritatives, langes Finale.

Ähnlich dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!

Schon jetzt mit kräftigem Essen ein Genuss, lässt sich aber gut bis zu zehn Jahre lagern; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); Winery Block, Almond Block, BJ's Block; wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 90 % Grenache, 3 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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