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26. Mai 2009

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Spirituosen

Faude feine Brände Blutorangen aus Sizilien / Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Blutorange aus Sizilien ist ein vollaromatischer Blutorangengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus der ohne Herbizide angebauten Sorte Tarocco di Catania – die Blutorange im Glas, umspielt von floralen Noten und einer Ahnung von Vanille.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Blutorangen der Sorte Tarocco di Catania stammen aus Anbau ohne Herbizide in Sizilien, von Florians Erzeuger Giancarlo – vollreif und intensiv im Aroma.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die vollreifen Blutorangen werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase vollfruchtig nach reifer Blutorange, mit feinen floralen Noten und einer Ahnung von Vanille. Am Gaumen saftig-fruchtig und duftig-fein, mit klarer Zitrusfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Blutorangengeist (Zitrus-Geist), -Blutorange Sorte Tarocco di Catania aus Sizilien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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Rebsorten

Metzger Spätburgunder vom Kalkstein

Rotwein · Spätburgunder · Pinot Noir · Pfalz

Metzger Spätburgunder vom Kalkstein ist ein eleganter Pinot Noir aus der Pfalz. Der kalkreiche Boden, die selektive Lese und die schonendste Verarbeitung bringen diesen besonderen Wein hervor und ebnen den Weg zu den Spitzengewächsen des Weinguts. Im Glas rote Frucht und feine Würze.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die kalkreichen Böden der Heimat verleihen dem Spätburgunder Eleganz, Frische und eine feine mineralische Prägung.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Spätburgunder (Pinot Noir). Selektive Lese und schonendste Verarbeitung bewahren die feine Frucht und sorgen für einen eleganten, klaren Stil.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Früchte wie Kirsche und Himbeere, dazu feine Würze. Am Gaumen elegant und saftig, mit feinen Tanninen und frischer Säure. Der Abgang ist klar.

Am Tisch

Bei 15–17 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Geflügel, Kalb, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkstein
Klassifikation: Pfalz – Rotwein (Spätburgunder)
Ausbau: Spätburgunder, selektive Lese, schonende Verarbeitung

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Fixin Vieilles Vignes 2023

Rotwein · Fixin · Pinot Noir

Pinot Noir Fixin AOC Vieilles Vignes · Reben ~50 Jahre 0,75 ha · 4.500 Flaschen 2023

Der Fixin Vieilles Vignes 2023 von Denis Mortet ist eine reinsortige Pinot-Noir-Cuvée aus zwei gleich großen Parzellen im Norden der Côte de Nuits. Champs Pennebaut liefert Struktur und Fülle, Champs des Charmes Frucht und Eleganz – das Ergebnis ist ein strukturierter, fruchtiger Wein mit reifem Tannin.


Fixin – zwei Parzellen, ein Gleichgewicht

Fixin ist eine der nördlichen Gemeinden der Côte de Nuits und steht für kräftige, strukturierte Pinots. Champs Pennebaut im Norden der Appellation zeigt eine Zweiteilung: oben Kalksteinschutt, der die Reben tief wurzeln lässt (Tiefe und Komplexität), unten tonreichere Böden mit erdiger Note – das gibt Fülle und einen kräftigen, robusten Körper.

Champs des Charmes liegt im Süden nahe Gevrey-Chambertin am Fuß des Hangs. Die durchlässigen, kalksteinreichen Böden mit guter Drainage bringen gesunde Reife und konzentrierte Frucht – und damit Eleganz und Balance. Die Cuvée umfasst 0,75 Hektar mit rund 50 Jahre alten Reben; die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, eine Cuvée aus den Parzellen Champs Pennebaut und Champs des Charmes mit rund 50 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 4.500 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Strukturiert und fruchtig, mit schön gereiften Tanninen. Dunkle Frucht trifft auf erdige Noten; am Gaumen ein Spiel aus kräftigen und zarten Elementen, das Fülle und Eleganz verbindet.

Struktur und Fülle aus Champs Pennebaut, Frucht und Eleganz aus Champs des Charmes – ein ausgewogener, fein gereifter Fixin.

In der Jugend zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein kräftiger, zugleich eleganter Begleiter.


Lage: Fixin (nördliche Côte de Nuits); Parzellen Champs Pennebaut & Champs des Charmes, Kalk/Ton, 0,75 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Fixin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Feinkost

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra kaltgepresst 0,25 l

Feinkost · Olivenöl · Mani · Griechenland

Psaltiras Olivenöl Nativ Extra stammt aus der malerischen Region Mani auf dem südlichen Peloponnes, wo die Olivenbäume seit Generationen inmitten der Kulisse des Taygetos-Gebirges wachsen. Ein hochwertiges, kaltgepresstes Öl der Familie Psaltiras – fruchtig-mild, weich und rund. In der praktischen 0,25-Liter-Flasche.


Herkunft / Mani

Die Mani auf dem südlichen Peloponnes ist eine der traditionsreichsten Olivenölregionen Griechenlands. Am Fuße des Taygetos-Gebirges wachsen die Olivenbäume der Familie Psaltiras, deren Öl für Tradition und Spitzenqualität steht.

Zutaten und Herstellung

Natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst. Die schonende Verarbeitung der Oliven bewahrt Aroma, Frische und die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls.

Geschmack

Fruchtig-mild, weich und rund. Die Frische von frisch geschnittenem Gras schwingt mit, begleitet von einer subtilen Süße nach Äpfeln; eine erdige Komponente, die an Artischocken erinnert, rundet das Geschmackserlebnis harmonisch ab.

In der Küche

Wegen seiner feinen Aromatik besonders zum Verfeinern geeignet.

Ideal: für Salate, Dips und kalte Vorspeisen sowie als besondere Note in warmen Gerichten.

Flaschengröße 0,25 Liter

Die 0,25-Liter-Flasche ist ideal zum Kennenlernen, für kleine Haushalte und als Geschenk. Weil angebrochenes Olivenöl mit der Zeit an Aroma verliert, bleibt es in der kleinen Flasche bis zum letzten Tropfen frisch.

Für den täglichen Gebrauch gibt es das Öl auch in der 0,5-Liter-Flasche und im 5-Liter-Vorratsgebinde.

Häufige Fragen

Was bedeutet „nativ extra“?
Natives Olivenöl extra ist die höchste Güteklasse für Olivenöl in der EU. Es wird ausschließlich mechanisch gewonnen, ohne chemische Behandlung, und darf höchstens 0,8 % freie Fettsäuren enthalten.

Was heißt „kaltgepresst“?
Der Begriff darf nur verwendet werden, wenn die Oliven bei höchstens 27 °C verarbeitet wurden. Die niedrige Temperatur schont Aromen und wertvolle Inhaltsstoffe.

Wie wird Olivenöl richtig gelagert?
Kühl, dunkel und gut verschlossen, nicht im Kühlschrank. Nach dem Öffnen am besten innerhalb weniger Monate verbrauchen.


Hersteller: Psaltiras Ölmühle, Mani (Griechenland)
Produkt: natives Olivenöl extra (Extra Virgin), kaltgepresst
Inhalt: 0,25 Liter
Herkunft: Mani, südlicher Peloponnes (Griechenland)
Füllmenge: 0,25 Liter
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.01.2027

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Weine

Domaine Bousquet Malbec Reserva BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Reserva · Bio

Domaine Bousquet Malbec Reserva ist ein Bio-Rotwein aus Mendoza in Argentinien. Im Glas zeigt er eine dunkelviolette bis fast schwarze Farbe und eine intensive, würzige Frucht. Als Reserva mit Fassreife gewinnt er an Struktur und Tiefe.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt in Tupungato im Uco Valley, einer hochgelegenen Weinregion in Mendoza am Fuße der Anden. Die Höhenlage verleiht den Malbec-Weinen Farbe, Frische und Tiefe. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec. Als Reserva reift er im Eichenfass, das ihm zusätzliche Struktur, Würze und eine feine Schokoladennote verleiht.

Im Glas

Dunkelviolette bis fast schwarze Farbe. In der Nase Cassis und schwarze Johannisbeeren mit Noten von schwarzem Pfeffer. Am Gaumen runden ein Hauch Schokolade und eine intensive Frucht das Bild ab; kraftvoll und vollmundig. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Grillfleisch, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Uco Valley / Tupungato, Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec, Reserva
Ausbau: Malbec, Eichenfassreife

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Portugal

Justino´s Madeira Fine Rich

Madeira · Likörwein · süß · Portugal

Justino's Madeira Fine Rich ist ein süßer Madeira aus Portugal – ein gespriteter Likörwein aus den Rebsorten Negra Mole und Complexa. Mit kraftvoller Süße, langem und kompaktem Abgang begleitet er Trockenkuchen, reifen Käse und verfeinert Saucen.


Madeira

Madeira liegt als subtropische Insel im Atlantik, rund 850 km vom portugiesischen Festland entfernt. Justino's Madeira zählt mit Wurzeln bis 1870 zu den ältesten und größten Madeira-Häusern der Insel.

Bereitung und Reifung

Aus Negra Mole und Complexa. Die Gärung wird durch Zugabe von Weindestillat gestoppt; bei der süßen Stilistik geschieht das früh, sodass eine kräftige Restsüße erhalten bleibt. Anschließend durchläuft der Wein die typische Estufagem (Erwärmung auf 45–50 °C) und reift drei Jahre im Eichenfass.

Im Glas

Dunkles Bernstein. In der Nase reife und getrocknete Früchte, Karamell und ein Hauch Kaffee. Am Gaumen kraftvoll und süß, vollmundig mit Anklängen von Toffee und Dörrobst, getragen von einer frischen Säure. Langer, kompakter Abgang.

Als Digestif

Leicht gekühlt bei 13–16 °C servieren – ein klassischer Begleiter zum Abschluss des Essens. In der Küche verfeinert er Saucen und Desserts.

Passt zu: Trockenkuchen, reifem Käse, Schokoladendesserts und Kaffeegebäck.


Lage: Madeira (Portugal)
Klassifikation: Madeira DOP – Fine Rich (süß, 3 Jahre)
Ausbau: Estufagem, 3 Jahre im Eichenfass

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2022

Weißwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache Blanc

Grenache Blanc Magis blanc Rotem & Mounir Saouma Kalkstein · Bédarrides neue 500-l-Fässer 2 Jahre auf der Hefe · Bâtonnage 2022

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2022 ist ein Rhône-Weißwein, wie ihn die Appellation selten hervorbringt: hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc. Zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-Liter-Fässern gereift, ist er kraftvoll und geschmeidig zugleich – mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung.


Magis – weißes Châteauneuf von Kalkstein

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltbekannt. Als großer Weißwein-Erzeuger des Burgunds ließ sich Mounir Saouma von den Möglichkeiten der weißen Sorten Châteauneufs einnehmen – nur rund 6 % der Appellation sind Weißwein, und fast alles wird jung gefüllt. Der Magis geht den umgekehrten Weg.

Die Trauben stammen aus kalksteinreichen Lagen rund um Bédarrides. Der hohe, aktive Kalkanteil im Boden verleiht dem Wein seine salzig-mineralische Spannung, seine Frische und seine Länge – Eigenschaften, für die der Magis bereits mit großen weißen Burgundern verglichen wurde. „Magis" bedeutet „mehr, viel mehr" – Programm für einen Weißwein, der auf Tiefe angelegt ist.

Jahrgang 2022 – Châteauneuf-du-Pape

Der Jahrgang 2022 brachte in Châteauneuf-du-Pape warme, trockene Bedingungen mit sich, die zu früher Reife und kleinen, konzentrierten Beeren führten. Trotz der sommerlichen Hitze bewahrten viele Weißweine dank kühler Nächte eine bemerkenswerte Frische und Balance. Ein kräftiger Sturm Mitte August brachte dringend benötigten Regen und half den Reben, die letzten Wochen der Reife gut zu überstehen.

Die besten Weißweine des Jahrgangs vereinen Reife und Spannung: aromatisch dicht, mit Steinobst, weißen Blüten und feiner Mineralität, getragen von einer klaren Struktur. Ein Jahrgang mit Charakter und Strahlkraft – weniger von kühler Finesse geprägt, dafür umso mehr von sonniger Tiefe und mediterraner Eleganz.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc, Jahrgang 2022, trocken.

Der Wein wurde in neuen 500-Liter-Fässern vergoren und reifte dort zwei Jahre auf der Hefe, ohne Abstich und mit minimalem Schwefel. Durch das regelmäßige Aufrühren (Bâtonnage) gewann er zusätzliche Tiefe, Textur und Komplexität. Diese lange Reife im Holz verleiht ihm Fülle und Charakter, ohne dabei seine Frische zu überdecken – ein burgundisch inspirierter Ausbau, wie ihn Mounir Saouma bei Lucien Le Moine über Jahre entwickelt hat.

Im Glas

Im Duft entfaltet sich ein intensives Aromenspiel von reifer Mandarine, Limettenschale und feinen orientalischen Gewürznoten, begleitet von Anklängen an Toffee, Vanille und geröstete Nüsse. Am Gaumen präsentiert sich der Magis kraftvoll und geschmeidig, mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung. Noten von Zitrusfrüchten, weißen Blüten und einer zarten Meeresbrise verleihen ihm Energie und Präzision. Das lange, mineralisch-frische Finale unterstreicht einmal mehr die Klasse dieses Weißweins aus der Rhône.

Zwei Jahre Hefelager im 500-Liter-Fass geben den cremigen Schmelz, der aktive Kalk von Bédarrides die salzige Spannung dagegen.

Verfügt über großartiges Reifepotenzial; jung wie gereift ein Genuss. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Châteauneuf-du-Pape, südliche Rhône
Rebsorte hauptsächlich Grenache Blanc, dazu Clairette, Roussanne, Bourboulenc
Lage kalksteinreiche Lagen um Bédarrides, hoher aktiver Kalkanteil
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape blanc
Jahrgang 2022
Vinifikation Gärung im Fass · ohne Abstich · minimaler Schwefel
Ausbau zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-l-Fässern · Bâtonnage
Trinkempfehlung 2026–2035

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Weine

Hermann Ludes Mosel Riesling

Weißwein · Mosel · Riesling (feinherb)

Riesling Mosel · Thörnich feinherb Schieferböden

Der Mosel Riesling feinherb von Hermann Ludes ist der süffige, saftige Basis-Riesling des Guts – steinig, intensiv und von makelloser Frische. Ein Paradebeispiel für einen authentischen Mosel-Riesling, wie er sein sollte.


Mosel-Riesling – Steillagen rund um Thörnich

Es wird Zeit, mehr Werbung für die herausragenden Mosel-Rieslinge zu machen, die quasi um die Ecke wachsen. Was hier in mühevoller Handarbeit und in respekteinflößenden Steillagen den Schieferböden abgerungen wird, ist spektakulär lecker, unfassbar lagerfähig – und sollte von mehr Menschen wahrgenommen werden.

Der Basis-Riesling stammt aus Weinbergen der Gemarkung Thörnich und der Steillage Ritsch – Riesling von den typischen Schieferböden der Mittelmosel.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling von der Mosel, feinherb ausgebaut, mit gerade einmal 10 % Alkohol – damit angenehm leicht.

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Wie alle Ludes-Weine profitiert auch dieser stark von Luft: am besten einige Stunden, besser noch ein paar Tage vor dem Genuss öffnen.

Im Glas

Süffig, saftig, weinig und intensiv, mit makelloser Frische. Die vorhandene Restsüße wirkt durch die tragende Säurestruktur frisch und transparent – fast knackig, immer steinig und deutlich nach den Schieferböden der Mosel schmeckend. Leicht und animierend, ein perfekt gemachter Alltags-Riesling von echter Herkunft.

Steinig, knackig und makellos frisch – ein authentischer Mosel-Riesling, wie er sein sollte.

Vor dem Genuss unbedingt einige Stunden, besser ein paar Tage belüften. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Vielseitig zu hellem Fleisch, Fisch, würziger asiatischer Küche oder mild-würzigem Käse. Ebenso ein süffiger Aperitif.


Lage: Mosel (Gemarkung Thörnich, Steillage Ritsch); Schieferböden
Klassifikation: Mosel Riesling, feinherb
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

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