Neu im Sortiment oder Tinedo Cala No 2 oder Wein und Design

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Hier präsentiert sich nun der zweite Wein der Bodegas Tinedo. Sinnigerweise auch direkt Cala 2 genannt, reifte dieser aus 85 % Tempranillo und 15 % Cabernet Sauvignon gewonnene Rote über 18 Monate in gebrauchten 225 Liter-Barriques. Vorab durchlief der Wein die malolaktische Gärung in neuen und teilweise gebrauchten Barriquefässern. Der Wein präsentiert sich in einem dichten, violetten Farbgewand und das hohe Glyceringerüst macht sich bereits an der Glaswand bemerkbar. Dunkle Fruchtkomponenten, gepaart mit reifen Kirschen, aber auch balsamische, leicht rauchige Noten geben sich im Geruchsbild ein Stelldichein. Zupackend mit reifen Gerbstoffen, dabei frisch und klar präsentiert sich der Cala 2 im Geschmack und am Gaumen. Durch eine weitere Flaschenreife wird dieser Wein noch mehr zulegen! Gesamtproduktion: 4.500 Flaschen.

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Schaumweine

Sekthaus Krack Blanc de Blancs Brut Nature

Wein · Sekt · Pfalz · Deutschland

Sekthaus Krack Blanc de Blancs Brut Nature macht keine Umwege: kein Zucker, kein Polster, kein doppelter Boden. Ein reinsortiger Weißburgunder, der einfach machen darf – im Glas zunächst zurückhaltend, beim genaueren Hinschauen und Schmecken aber straff, klar und fokussiert.


Pfalz / Laumersheim

Das Sekthaus Krack ist in der Pfalz beheimatet und hat sich auf handwerklich erzeugte Winzersekte spezialisiert. Der Weißburgunder als Basis steht für klare, mineralisch geprägte Sekte mit Struktur und Reifepotenzial.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus Weißburgunder (Blanc de Blancs). Der Sekt wird spontan vergoren, in klassischer Flaschengärung hergestellt, reift über zwei Jahre auf der Hefe und wird ohne Dosage als Brut Nature abgefüllt – pur, ohne weichzeichnenden Zucker.

Im Glas

Helles Gelb mit feiner, wacher Perlage. In der Nase kein Feuerwerk, sondern ein leises Aufziehen klarer Linien: heller Stein, frische Birne, ein Hauch Zitrus und geröstete Mandeln. Am Gaumen übernimmt die Struktur: straff, klar und durchgezogen, nie streng, eher fokussiert und ruhig – mit langem, trockenem Nachhall.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als präziser Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, Fisch, Sushi, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Pfalz (Deutschland); Sekthaus Krack
Klassifikation: Winzersekt – Blanc de Blancs, 100 % Weißburgunder, Brut Nature (naturherb)
Herstellung: Spontangärung, klassische Flaschengärung, über 2 Jahre Hefelager, ohne Dosage
Jahrgang: 2022

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Rebsorten

Gran Maestro Rosso Puglio Appassimento

Rotwein · Puglia · Salento · Appassimento · Italien

Cielo e Terra Gran Maestro Rosso Appassimento ist eine dunkelrote Cuvée aus Sangiovese- und Primitivo-Trauben aus dem Salento in der Region Puglia. Nach der Appassimento-Methode aus angetrockneten Trauben gewonnen, besticht er durch ein Potpourri an roten Früchten. Im Glas vollmundig, weich und rund.


Salento (Puglia)

Der Salento bildet die südliche Spitze der Region Puglia (Apulien). Das warme, mediterrane Klima und die sonnenverwöhnten Lagen bringen vollreife, fruchtbetonte Rotweine hervor. Sangiovese und Primitivo finden hier ideale Bedingungen.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sangiovese und Primitivo und wird nach der Appassimento-Methode erzeugt: Die Trauben werden vor der Gärung angetrocknet, was Konzentration, Fülle und reife Frucht verstärkt. Das Ergebnis ist ein vollmundiger Wein mit milden Tanninen.

Im Glas

Dunkles Rot. In der Nase ein Potpourri an roten Früchten. Am Gaumen weich und rund, getragen von reifen Primäraromen, mit vollem Körper, milden Tanninen und guter Balance. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Pasta mit kräftigen Saucen, Schmorgerichte und mittelreifer Käse.


Lage: Salento, Puglia (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT/IGP – Rosso (Appassimento)
Ausbau: Sangiovese/Primitivo, Appassimento (angetrocknete Trauben)

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Schaumweine

Billecart-Salmon Champagner Le Rosé Extra Brut

Champagner Rosé · Marne · Extra Brut

Der Billecart-Salmon Le Rosé Extra Brut ist der Rosé-Champagner des 1818 gegründeten Familienhauses Billecart-Salmon aus Mareuil-sur-Aÿ, das die Kategorie Rosé-Champagner früh mitgeprägt hat. Es ist ein Assemblage-Rosé aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier, dem ein kleiner Anteil rot vinifizierter Pinot Noir Farbe und Struktur gibt. Als Extra Brut sehr trocken dosiert, zeigt er Aromen von Walderdbeere und Zitruszeste, getragen von prägnanter, gut ausbalancierter Säure.


Marne – Mareuil-sur-Aÿ

Das Haus Billecart-Salmon hat seinen Sitz in Mareuil-sur-Aÿ und wird seit 1818 in Familienhand geführt. Die Trauben stammen aus den besten Lagen der Marne, unter anderem aus der Montagne de Reims und den Südhängen von Épernay. Billecart-Salmon gehörte zu den ersten Häusern, die konsequent auf Rosé-Champagner setzten; Le Rosé gilt heute als eine Referenz des Stils.

Assemblage und Ausbau

Assemblage-Rosé aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier (etwa 45 / 35 / 20), ergänzt um einen Anteil Reserveweine. Die Farbe entsteht durch Zugabe eines kleinen Anteils rot vinifizierten Pinot Noir. Vergärung und Ausbau erfolgen im Edelstahltank; anschließend reift der Champagner rund 36 Monate auf der Hefe. Dosiert wird als Extra Brut. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles, strahlendes Rosé mit goldenen Reflexen und feiner, anhaltender Perlage. In der Nase rote Früchte – Walderdbeere und Himbeere – mit Zitruszeste und floralen Noten. Am Gaumen seidig und cremig, präzise und frisch, nach leicht gesüßter Walderdbeere. Das Finale bleibt fein und leicht säuerlich.

Am Tisch

Klassische Begleitung: feine Charcuterie, Sushi, gegrillter Lachs und rote Früchte. Als Aperitif ebenso geeignet wie zu hellem Fleisch. Serviertemperatur 8–10 °C.


Lage Marne – Montagne de Reims, Coteaux Sud d'Épernay (Mareuil-sur-Aÿ)
Klassifikation Champagne Rosé (AOC), jahrgangslos
Ausbau Assemblage-Rosé, Vergärung und Ausbau im Edelstahltank, Anteil Reserveweine, ca. 36 Monate Reife auf der Hefe

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Rebsorten

Kissinger-Bähr Schwabsburg Orbel Riesling trocken

Weißwein · Schwabsburg/Nierstein (Rheinhessen) · Riesling

Riesling Schwabsburg Orbel (Einzellage) Kissinger-Bähr Roter Hang (Südende) · Rheinhessen Löss & Rotliegendes (Schieferschotter) trocken · kleines Holzfass nur 864 Flaschen 2024

Der Kissinger-Bähr Schwabsburg Orbel Riesling trocken 2024 stammt aus einer der traditionsreichsten Lagen Rheinhessens, am südlichen Ende des Roten Hangs. Ein kraftvoller, saftiger Riesling von eindrucksvoller Fülle – präzise, tiefgründig und mit eleganter Spannung.


Schwabsburg Orbel – Riesling am Südende des Roten Hangs

Am südlichen Ende des Roten Hangs, in einem sanften Seitental bei Schwabsburg, liegt die Einzellage Orbel – eine der traditionsreichsten Weinlagen Rheinhessens. Ihr Name taucht bereits 1386 in alten Gemeindechroniken auf und geht auf das Dialektwort „Ölbel" zurück, mit dem man einst einen kräftigen, breitschultrigen Mann bezeichnete. Ein derber Ausdruck, der hier zum liebevollen Kompliment wird: Denn die Weine aus dem Orbel sind genau das – kraftvoll, saftig und von eindrucksvoller Fülle.

Die Reben wurzeln tief in Lössböden und dem typischen Rotliegenden, das hier als zerklüfteter Schieferschotter auftritt. Der humusreiche Kolluvisol aus dem Quartär ist locker, gut durchwurzelbar und nährstoffreich; er schenkt den Weinen dichte Struktur, reife Frucht und feine Würze, ohne sie schwer wirken zu lassen. Nur einen Steinwurf entfernt ragt der Schlossturm von Schwabsburg empor – stiller Zeuge einer jahrhundertealten Weinbautradition.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Der geschützte, südlichste Teil des Roten Hangs mit seinem warmen Mikroklima brachte reife Trauben, während Löss und Rotliegendes für Salzigkeit und feine Würze sorgten – Fülle und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Einzellage Schwabsburg Orbel, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Löss und Rotliegendem.

Aus dem geschützten, südlichsten Teil des Roten Hangs stammend, profitiert der Wein von warmem Mikroklima und reifen Trauben. Der Ausbau im kleinen Holzfass verleiht ihm eine geschmeidige Textur, feinen Schmelz und eine sanfte Cremigkeit. Bewirtschaftet wird biologisch. Gesamtproduktion: nur 864 Flaschen.

Im Glas

In der Nase zunächst zurückhaltend, dann zunehmend offen mit Aromen von reifen Quitten, gelbem Steinobst und einem Hauch Zitruszeste. Am Gaumen verbinden sich salzige Mineralität und zarte Rauchanklänge zu einem präzisen, tiefgründigen Eindruck. Die Säure zeigt sich fein ausbalanciert und trägt den Wein mit eleganter Spannung. Im Nachhall bleibt er klar, druckvoll und harmonisch – ein Wein mit Energie und Charakter.

Reife Quitte, gelbes Steinobst und Zitruszeste, dazu salzige Mineralität und zarte Rauchanklänge – präzise und tiefgründig, mit fein ausbalancierter Säure und eleganter Spannung.

Ein kraftvoller, tiefgründiger Lagen-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Schwabsburg Orbel, Schwabsburg/Nierstein (Südende Roter Hang), Rheinhessen; Löss und Rotliegendes (zerklüfteter Schieferschotter), humusreicher Kolluvisol
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Ausbau im kleinen Holzfass; biologisch bewirtschaftet; 864 Flaschen

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Rebsorten

Le Moine Clos Saint Denis Grand Cru 2021

Rotwein · Clos Saint-Denis Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Saint-Denis Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Clos Saint-Denis Grand Cru 2021 stammt aus dem aromatischsten und feinsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein eleganter, parfümierter Pinot Noir von großer Finesse. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos Saint-Denis – feinster Grand Cru von Morey

Clos Saint-Denis ist ein Grand-Cru-Weinberg am Mittelhang von Morey-Saint-Denis in der Côte de Nuits, rund 6,6 Hektar groß, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Seine Weine gelten als aromatischer und feiner als die des benachbarten Clos de la Roche – die Lage steht für Eleganz, Parfüm und Finesse. Der Name reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als ein religiöser Orden den Weinberg anlegte; 1927 gab er dem Dorf Morey seinen Namenszusatz.

Der Boden aus dem Mitteljura ist kalksteinbasiert, steinig und tonhaltig mit dünner, gut durchlässiger Oberschicht – mit etwas mehr wasserhaltendem Ton als im Clos de la Roche. Die östliche Ausrichtung bringt Morgensonne und Schutz vor Westwinden: Das lässt die Trauben volle Reife erreichen und zugleich ihre Säure bewahren – die Basis für balancierte, langlebige Weine.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer feinen, aromatischen Lage wie Clos Saint-Denis ergibt das einen besonders eleganten, parfümierten Grand Cru mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Clos Saint-Denis Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem kalk-tonigen, ostexponierten Hang von Morey lebt dieser Grand Cru von Finesse und Parfüm: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, kühl-mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Veilchen und Waldbodenwürze, seidig und elegant mit kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Clos Saint-Denis Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Mittelhang, ~6,6 ha; kalksteinbasierter, steinig-toniger Boden (Mitteljura), Ostausrichtung
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Frankreich

Raquillet Mercurey Les Veleys 1er Cru blanc 2021

Weißwein · Mercurey Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Mercurey · 1er Cru Les Veleys Côte Chalonnaise Reben 55 Jahre · 0,7 ha 2021

Der Mercurey Les Veleys 1er Cru Blanc 2021 von François Raquillet ist ein Chardonnay von einer 0,7 Hektar großen Parzelle mit 55 Jahre alten Reben. Kraft und Eleganz treffen auf frische florale Frucht, mineralische Länge und ein herausragendes Preis-Genuss-Verhältnis – ein noch unentdeckter weißer Burgunder.


Mercurey – Premier Cru der Côte Chalonnaise

Mercurey in der Côte Chalonnaise ist eine von fünf Gemeinde-Appellationen der Region; angebaut werden vor allem Pinot Noir und Chardonnay. Die Appellation (gegründet 1936, inklusive Saint-Martin-sous-Montaigu) umfasst rund 650 Hektar auf vielen kleinen Kalksteinhügeln, davon 32 Hektar als Premier Cru. Historisch zählten die Mercurey-Weine zu den besten und lagerfähigsten der Côte Chalonnaise.

Deutlich wärmer als die nördlichen Burgunder Appellationen, gelingt hier eine zuverlässige Reife. Die Reben für Les Veleys sind rund 55 Jahre alt; François Raquillet zählt zu den führenden Erzeugern von Mercurey.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der die Mengen reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure und moderatem Alkohol – passend zur mineralischen, frischen Art dieses Mercurey.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, von rund 55 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass; der dezente Holzeinsatz gibt feine Vanille- und Toastnoten, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Kraft und Eleganz mit frischer, floraler Frucht: weiße Blüten, Vanille und Toast. Am Gaumen geschmeidig, aber komplex, mit Haselnuss und Honig. Der Abgang ist intensiv und frisch, mit mineralischer Länge.

Weiße Blüten, Haselnuss und Honig über geschmeidigem Gaumen – ein Chardonnay mit intensiver, mineralischer Länge.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter mit gutem Preis-Genuss-Verhältnis.


Lage: Les Veleys (1er Cru), Mercurey (Côte Chalonnaise); Kalksteinhügel; Reben 55 Jahre, 0,7 ha
Klassifikation: Mercurey Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau (dezenter Holzeinsatz)

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Weine

Piollot Champagne Champs Rayés 2018 Brut Nature BIO

Champagner · Côte des Bar · Chardonnay · Brut Nature · Bio

Piollot Champs Rayés Brut Nature ist ein reiner Chardonnay-Champagner (Blanc de Blancs) von feiner Eleganz. Die Reben stehen in der westexponierten Parzelle Noé-les-Mallets und sind rund 17 Jahre alt. Ohne Dosage hergestellt, gewinnt er durch den Ausbau in Tank und Eichenfass besondere Tiefe und Komplexität. Im Glas elegant und mineralisch.


Côte des Bar

Die Reben stehen in der Parzelle Noé-les-Mallets an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne. Die westliche Ausrichtung schafft ideale Bedingungen für die Reifung der Trauben, die kalkgeprägten Böden verleihen dem Chardonnay seine mineralische Tiefe. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-09).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Der Ausbau erfolgt sowohl im Tank als auch im Eichenfass, was ihm Tiefe und Komplexität gibt. Nach fünf Jahren Hefelager wird er ohne Dosage abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase intensive Aromen von Zitrusfrüchten und exotischen Früchten. Am Gaumen fein und elegant, mit Tiefe und mineralischer Frische. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Noé-les-Mallets, Côte des Bar (Champagne); Westlage, Kalk
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, Tank + Eichenfass, 5 Jahre Hefelager, ohne Dosage

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Rebsorten

Henri Prudhon Puligny Montrachet La Garenne 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet Premier Cru La Garenne · 0,09 ha Reben ~60 Jahre · 50% neues Holz 2023

Der Puligny-Montrachet La Garenne 1er Cru 2023 von Henri Prudhon ist eine Rarität: Aus der nur 8,83 Ar (0,0883 ha) großen Premier-Cru-Parzelle entstehen jährlich lediglich zwei Fässer, davon eines in neuem Eichenholz. Ein Chardonnay von großer Komplexität und Eleganz, der einen etwas längeren Ausbau mühelos trägt.


La Garenne – auf dem Hügel neben Blagny

Die Lage La Garenne liegt auf dem Hügel oberhalb von Puligny-Montrachet, direkt neben Blagny – eine höhere, kühlere Premier-Cru-Lage auf Kalkstein-Ton, nach Ost-Südost ausgerichtet. Die Reben sind rund 60 Jahre alt; ihre Tiefe und die kühle Höhe geben dem Wein Mineralität und Spannung.

Das Familiengut Henri Prudhon & Fils sitzt im benachbarten Saint-Aubin und wird heute von Vincent und Philippe Prudhon geführt – mit 14,5 ha über Saint-Aubin, Chassagne- und Puligny-Montrachet. La Garenne zählt zu den kleinsten, feinsten Cuvées des Hauses.

Jahrgang 2023 – Burgund (Côte de Beaune)

2023 brachte im Burgund eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein milder Winter und ein kühl-feuchtes Frühjahr gingen in einen warmen Sommer über; Niederschläge im September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei tragender Säure – Substanz und Frische zugleich, wie sie diese Höhenlage besonders gut vereint.

Im Glas

Ein komplexer, eleganter Puligny-Montrachet: mineralisch geprägt, mit der kühlen Frische und Spannung der höher gelegenen Lage neben Blagny. Der Ausbau auf der Feinhefe im Eichenfass (50% neu) über 15–18 Monate gibt Schmelz, Tiefe und Reifepotenzial, ohne die feine Linie zu überdecken.

Am Tisch

Edelfisch und Krustentiere, Geflügel oder Kalb in heller Sauce, cremige Gerichte und feiner Käse – oder solo. Bei 12–13 °C servieren; mit einigen Jahren Reife gewinnt der Wein zusätzlich.


Lage: La Garenne, Puligny-Montrachet (auf dem Hügel, neben Blagny); Kalkstein-Ton, Ost-Südost; Reben ~60 Jahre, 0,0883 ha
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru AOC
Ausbau: Chardonnay; pneumatische Pressung, Ausbau auf der Feinhefe im Eichenfass, 50% neues Holz; Füllung nach 15–18 Monaten

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