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21. Oktober 2010

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Rebsorten

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot Daunia IGT

Rotwein · Daunia IGT · Cuvée

Sangiovese & Merlot Daunia IGT Nordapulien Fantini by Farnese Ausbau im Stahltank trocken

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot ist eine süffige Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Apulien. Die Komposition aus Sangiovese und Merlot (Daunia IGT) zeigt blitzsaubere, reife Kirschfrucht – weich und rund am Gaumen, getragen von frischer Primäraromatik. Ausgebaut im Stahltank, ohne Holz.


Daunia – der Norden Apuliens

Die Daunia ist der nördlichste Teil Apuliens, benannt nach den Daunern, einem der drei antiken Stämme der Region. Sie umfasst die Provinz Foggia mit dem Tavoliere delle Puglie, der nach der Po-Ebene zweitgrößten Ebene Italiens, und reicht im Westen bis an die Ausläufer des Apennin, im Osten bis an den Gargano.

Das Klima ist mediterran mit kontinentalem Einschlag: heiße, trockene Sommer, wenig Niederschlag, dazu der Wind, der von der Adria über die offene Ebene streicht und die Trauben nach Regen schnell abtrocknet. Die Böden sind überwiegend tonig-kalkhaltig und speichern Wasser für den Sommer. Reife Trauben sind hier die Regel; die Aufgabe im Keller besteht eher darin, Frische zu erhalten, als Reife zu erreichen.

Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens. Das Haus stammt aus den Abruzzen und arbeitet mit Partnerbetrieben in mehreren süditalienischen Regionen – daher auch der Name Ortonese, der auf die abruzzische Küstenstadt Ortona verweist.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese und Merlot. Der Sangiovese bringt Säure, Kirschfrucht und Saftigkeit, der Merlot weiche Gerbstoffe und Fülle – eine Kombination, die die kantige Seite des Sangiovese abpuffert, ohne ihm die Frische zu nehmen.

Der Ausbau erfolgt im Stahltank, ohne Holz. Das ist bei diesem Weintyp die richtige Entscheidung: Fassaromen würden die klare Primäraromatik überdecken, auf der die Cuvée beruht. Gefüllt wird früh, damit die Frucht im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase blitzsaubere, reife Kirschfrucht, dazu rote Beeren und ein Hauch Pflaume. Am Gaumen weich und rund, saftig und süffig, von frischer Primäraromatik getragen, mit weichem Tannin und unkompliziertem Trinkfluss.

Sangiovese für die Säure, Merlot für die Rundung, Stahl statt Holz für die Frucht – mehr braucht dieser Wein nicht.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig. Jung zu trinken, solange die Frucht im Vordergrund steht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Antipasti und Gegrilltes. Ebenso zu Tomatensaucen aller Art, Salami, gefülltem Gemüse und mittelaltem Pecorino – der Wein ist für den Alltagstisch gemacht, nicht für das Menü.


Produzent Fantini by Farnese
Rebsorte Sangiovese und Merlot
Lage Daunia, Provinz Foggia, Nordapulien · tonig-kalkhaltige Böden
Klassifikation Daunia IGT · trocken
Ausbau Stahltank, ohne Holz
Trinkempfehlung jung trinken

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Spanien

Juan Manuel Burgos AVAN 3er Terroir Paket

Rotwein-Paket · Ribera del Duero · Tempranillo (3 Einzellagen)

Tempranillo (Tinta del País) Ribera del Duero 3 Einzellagen Torrubio · Los Cantillos · Valdehernando je 18 Monate franz. Eiche Juan Manuel Burgos

Drei x Tempranillo, drei x der identische Produktionsprozess, aber drei x unterschiedliche Böden, auf denen die Reben wachsen. Das AVAN 3er Terroir-Paket lädt ein, das unterschiedliche Terroir der einzelnen Weine zu entdecken – und zu schmecken, welche Auswirkungen Klima und Boden auf den Geschmack haben können.


AVAN – das Terroir-Projekt von Juan Manuel Burgos

Das Terroir-Einzellagen-Projekt von Juan Manuel Burgos aus der Ribera del Duero macht den Boden zum eigentlichen Hauptdarsteller: drei Weine aus derselben Rebsorte (Tempranillo, hier Tinta del País bzw. Tinto Fino), nach identischem Verfahren erzeugt und je 18 Monate in französischer Eiche ausgebaut – und doch grundverschieden, weil jeder von einem anderen Bodentyp stammt. Ein lehrreiches und genussvolles Nebeneinander, das die Idee des Terroirs unmittelbar erfahrbar macht.

Torrubio – Lehmboden (gepflanzt 1943)

Das Terroir des Torrubio besteht aus Lehm – einer Mischung aus Sand, Schlamm und Ton, die durch jahrzehntelange Verwitterung entstanden ist. Die lockere, fruchtbare, gut durchlüftete Lehmschicht speichert Niederschlag gut, sodass die Reben in den obersten Schichten wurzeln; der Boden erwärmt sich schnell. Das Ergebnis: ein sehr fruchtiger, frischer und saftiger Wein, in dem die klare Beerenfrucht der Tinta del País regiert – Himbeere und Brombeere dominieren. Mächtig und powervoll am Gaumen, zugleich mit der richtigen Säurebalance, damit er nicht breit wirkt; die klare Beerenfrucht trägt auch den langen, anhaltenden Abgang. Der Weinberg Torrubio wurde bereits 1943 gepflanzt; Ausbau über 18 Monate in französischen Eichenfässern.

Los Cantillos – Kalkgestein (Reben 75+ Jahre)

Das Terroir des Los Cantillos besteht aus reinem Kalkgestein; der Weinberg liegt in bis zu 800 Metern Höhe, die Tinto-Fino-Reben sind über 75 Jahre alt. Der Kalkboden nimmt Regenwasser schnell auf, kann es aber nicht lange speichern – die Reben wurzeln daher tief, um dauerhaft an Wasser zu gelangen, und entnehmen der Kalkschicht wertvolle Nährstoffe und Mineralien. Das verleiht dem Wein eine kühle Aromatik und lässt ihn elegant und fein schmecken. Die Fruchtnoten kommen klar, aber zurückhaltender heraus. Ausbau über 18 Monate in französischen Barriquefässern. Der frischeste und knackigste der drei Terroir-Weine.

Valdehernando – Sandboden (Reben 90+ Jahre)

Das Terroir der Einzellage Valdehernando besteht aus besten Sandböden mit sehr tief darunter liegendem Kalkgestein. Wegen des hohen Sandanteils speichert der Boden an der Oberfläche nur wenig Wasser, sodass die über 90 Jahre alten Tinta-del-País-Reben bis zu zehn Meter tief wurzeln, um Wasser und Mineralien zu erschließen. Das zeigt sich in Dichte und Komplexität: Es dominieren würzige Noten wie Lakritze und Schokolade, während die beerigen Noten eher hintergründig bleiben. Langer, verspielter Abgang mit vielschichtigem Nachgeschmack, untermalt von feiner Fruchttextur und reifer Säure – jede Menge Trinkspaß und große Ernsthaftigkeit zugleich. Ausbau über 18 Monate in Barriquefässern aus französischer Eiche.

Gemeinsamer Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinta del País / Tinto Fino) aus drei Einzellagen, je 18 Monate in französischer Eiche. Gleicher Produktionsprozess für alle drei Weine – der einzige Unterschied liegt im Boden, sodass das Terroir umso klarer zutage tritt.

Am Tisch

Ideal als vergleichende Probe nebeneinander im Glas. Dazu passen gegrilltes und geschmortes rotes Fleisch, Lamm und Wild, kräftige Eintöpfe sowie gereifte Hartkäse. Bei 16–18 °C servieren.


Lage: Ribera del Duero (Spanien); drei Einzellagen – Torrubio (Lehm, 1943), Los Cantillos (Kalkgestein, bis 800 m, 75+ J.), Valdehernando (Sand über Kalk, 90+ J.)
Klassifikation: Ribera del Duero, Tempranillo (trocken); 3er-Terroir-Paket
Ausbau: je 18 Monate französische Eiche, identischer Produktionsprozess; Einzellagen-Projekt von Juan Manuel Burgos

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Feinkost

Jacques Gonidec Les Mouettes d'Arvor Jahrgangs Sardinen 2023

Jahrgangs Sardinen 2020 aus Frankreich. MHD: 31.12.2032

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Länder/Regionen

Shangri La Ao Yun 2020

Rotwein · Yunnan · China

Cabernet Sauvignon 60 % Cab Franc 18 % · Merlot 10 % Syrah 6 % · Petit Verdot 6 % Yunnan, China 2.200–2.600 m Höhe 12 Monate Holz & Steingut

Der Ao Yun 2020 ist der Icon-Wein der Shangri-La Winery, eines Weingutsprojekts des Luxuskonzerns LVMH (Moët Hennessy) im Norden der chinesischen Provinz Yunnan. Die Weinberge liegen im Vorland des Himalaya auf rund 2.200 bis 2.600 Metern Höhe – der Name Ao Yun bedeutet „über den Wolken fliegen". Vorbild ist Bordeaux: ein Cabernet-geprägter Rotwein aus einem Terroir, das es so kein zweites Mal gibt. Der erste Jahrgang kam 2013 auf den Markt.


Yunnan – Vorland des Himalaya

Die Reben wachsen in vier abgelegenen Bergdörfern – Adong, Xidang, Sinong und Shuori – am Fuß des heiligen Meili-Massivs, beidseits des Mekong. Auf 2.200 bis 2.600 Metern Höhe sorgen große Tag-Nacht-Unterschiede und ein zwischen Bordeaux und Napa liegendes Klima für eine langsame Reife. Ursprünglich brachten französische Missionare im 19. Jahrhundert Cabernet in die Region. China kennt kein europäisches Herkunftssystem; der Wein wird der Provinz Yunnan zugeordnet.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2020 ist eine Cuvée aus 60 % Cabernet Sauvignon, 18 % Cabernet Franc, 10 % Merlot, 6 % Syrah und 6 % Petit Verdot. Der Wein reift rund zwölf Monate – etwa zu je 30 % in neuen und gebrauchten französischen Barriques, der Rest in Steingut-Amphoren. Verantwortlich ist der Bordelaiser Önologe Maxence Dulou. Nur ein Teil der Ernte gelangt in die finale Assemblage.

Im Glas

Klare, glänzende Farbe, weniger dunkel und dicht als viele Neue-Welt-Weine. Das Bukett wird zunächst von Cassis dominiert; mit Luft kommen Pfefferminz, Brombeere, Zartbitterschokolade sowie Anklänge von Rauch und Kaminholz hinzu. Am Gaumen ein kräftiges Tanningerüst – die Gerbstoffe sind reif und von schwarzer Johannisbeere unterlegt. Voll und opulent im Mund, mit langem Abgang. Mit Luftkontakt wird der Wein weicher und zugänglicher.

Am Tisch

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; bei 17–18 °C zeigt er sich am offensten. Klassische Begleitung: kräftiges rotes Fleisch, Lamm, Wild, Schmorgerichte und reifer Hartkäse. Der 2020 hat Lagerpotenzial und entwickelt sich über die nächsten ein bis zwei Jahrzehnte weiter.



Herkunft: Yunnan, China (Vorland des Himalaya, 2.200–2.600 m)
Ausbau: ca. 12 Monate, französische Barriques & Steingut-Amphoren

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2011

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2011

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2011 ist der allererste Jahrgang dieses Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – ein klassisch nordrhôneartiger, mineralisch-würziger Wein von den Basaltsteinen des Rocks District.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt nahe Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2011 – Walla Walla Valley

2011 war einer der kühlsten und spätesten Jahrgänge der Region – ein ausgesprochen klassisches Jahr mit niedrigeren Alkoholgraden, lebendiger Säure und einem nordrhôneartig zurückhaltenden, eleganten Stil.

Zugleich ist 2011 der allererste Jahrgang von Horsepower Vineyards – der Beginn einer der gesuchtesten Syrah-Serien Nordamerikas.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2011.

Christophe Baron gehörte ab 2002 zu den Ersten, die in Walla Walla mit Pferdezug und Kompostwirtschaft arbeiteten. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts.

Im Glas

Ein klassisches Nord-Rhône-Profil: Brombeere und Cassis treffen auf Eisen, flüssiges Mineral, geräuchertes Fleisch und eine fast blutige Note, dazu Speck, Jod und kreidige Salinität. Am Gaumen vollmundig, geschichtet und fabelhaft konzentriert, mit

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Rebsorten

Conte di Campiano Primitivo Riserva

Rotwein · Primitivo · Puglia · Riserva · Italien

Conte di Campiano Primitivo Riserva ist ein kräftiger Primitivo Riserva aus der Region Puglia, der 12 Monate in Holzfässern reifte. Fast tintig in der Farbe, verströmt er komplexe Aromen von dunklen Früchten, Kaffee und Vanille. Im Glas reichhaltig, intensiv und vollmundig.


Puglia

Die Region Puglia (Apulien) im Süden Italiens ist für ihre kräftigen, vollmundigen Primitivo-Weine bekannt. Das warme, mediterrane Klima bringt vollreife Trauben mit viel Substanz hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Primitivo und reift als Riserva 12 Monate im Holzfass. Die Fassreife verleiht ihm seine intensiven, würzigen und geschmeidig-kraftvollen Aromen.

Im Glas

Fast tintiges, tiefes Rot. In der Nase komplexe Aromen von dunklen Früchten, Kaffee und Vanille. Am Gaumen sehr reichhaltig und intensiv, mit vollmundigen Nuancen, würzig und geschmeidig-kraftvoll zugleich. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: dunkles Fleisch, Schmorgerichte, Grillfleisch und gereifter Käse.


Lage: Puglia (Italien)
Klassifikation: Primitivo – Riserva (Puglia)
Ausbau: Primitivo, 12 Monate Holzfass

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Las Paredes 2018

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

95 % Garnacha · 5 % Tempranillo Escondite del Ardacho · Las Paredes Single Parcel · 0,37 ha DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) eisenhaltiger Lehmkalk · 70+ J. Reben nur 296 Flaschen 2018

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Paredes" 2018 ist eine Single-Parcel-Rarität von nur 0,37 Hektar in der Rioja Alavesa. Aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo von über 70 Jahre alten Reben entsteht ein Wein von kraftvoller Struktur, der entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Château Rayas erinnert – opulent, wollüstig und zugleich von großer Tiefe.


Las Paredes – 0,37 Hektar auf Lehmkalk

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Das Geheimnis der nur 0,37 Hektar großen Parzelle Las Paredes ist ihr eisenhaltiger Lehmkalkboden. Bestockt ist sie mit 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo, die inzwischen ein Alter von über siebzig Jahren erreicht haben. Ein Wein, der so vollkommen sein Terroir widerspiegelt und alle Facetten der Traube einfängt, hat bisher die Keller der Rioja-Winzer noch nicht verlassen.

Jahrgang 2018 – Rioja

2018 war an der Rioja ein eher kühler, klassischer Jahrgang mit ausgewogener Reife und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des eisenhaltigen Lehmkalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, reifen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo, Jahrgang 2018, trocken; von über 70 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Las Paredes (0,37 ha).

Der Wein entsteht aus einer einzigen, winzigen Parzelle und wird kompromisslos handwerklich und terroirgetreu vinifiziert – mit gut eingebetteten Gerbstoffen und überragendem Schmelz. Gesamtproduktion: nur 296 Flaschen.

Im Glas

Der Wein hat eine kraftvolle Struktur und erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Château Rayas. Er ist auf der einen Seite opulent und wollüstig, hat aber auch die Tiefe, gut eingebettete Gerbstoffe, die pfiffige Mineralität und den überragenden Schmelz eines der ganz großen Weine dieser Erde. Nie banal oder aufdringlich, immer fordernd und sich mit jedem Schluck verändernd – das bekannteste Anbaugebiet Spaniens hat doch noch viele Geheimnisse, die sich zu entdecken lohnen.

Kraftvoll, opulent und wollüstig, zugleich tief, mit gut eingebetteten Gerbstoffen, pfiffiger Mineralität und überragendem Schmelz – erinnert entfernt an einen jungen Châteauneuf-du-Pape von Rayas.

Vor dem Genuss dekantieren; ein Wein, der sich mit jedem Schluck verändert. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Las Paredes (0,37 ha), Rioja Alavesa (Spanien); eisenhaltiger Lehmkalkboden; über 70 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus 95 % Garnacha und 5 % Tempranillo (trocken)
Ausbau: handwerkliche, terroirgetreue Vinifikation aus einer einzigen Parzelle; 296 Flaschen

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Schaumweine

Sekthaus Krack Rosé Brut

Ein Rosé-Sekt mit Haltung: der Sekthaus Krack Rosé Brut. Pinot Noir und Meunier, in Deutschland auch Schwarzriesling genannt, reifen nach der Flaschengärung einige Zeit auf der Hefe. Das Ergebnis ist kein süßer Fruchtsekt, sondern ein präziser Begleiter.

Im Glas

Blasses Lachsrosa, feine Perlen. In der Nase rote Johannisbeere und Himbeere, frische Zitronenzeste und ein wenig Hefegebäck, alles fein verbunden. Am Gaumen gespannt und genau, mit einem kühlen, salzigen Finale, das sofort Lust auf mehr macht.

Mach was draus

Antipasti, Garnelen, Thunfisch-Tatar, Hühnchen vom Grill oder Schweinefilet. Ein Rosé, der am Tisch noch besser ist als im Stehen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C, gern im Weißweinglas statt in der Flöte.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ein Rosé ohne Kitsch. Den nehme ich gern zum Grillen mit.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist Meunier? Eine rote Rebsorte aus der Pinot-Familie, in Deutschland als Schwarzriesling bekannt. In der Champagne ist sie neben Pinot Noir und Chardonnay die dritte große Sorte.

Wie arbeitet das Sekthaus? Die Trauben werden von Hand gelesen und als ganze Trauben gepresst. Der Grundwein gärt überwiegend im Holzfass und bleibt bis zum folgenden Sommer auf der Vollhefe. Gerüttelt und degorgiert wird im eigenen Haus.

Wie trocken ist er? Brut mit 4 g/l Restzucker.

Pinot Noir, Meunier (Schwarzriesling) · Pfalz, Deidesheim · Rosé · traditionelle Flaschengärung · Hefelager · Jahrgang 2022 · Brut, 4 g/l · Sekthaus Krack, Deidesheim · Stand: Oktober 2026

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