Intermezzo: Schloss Reinhartshausen Cabinet 1937er Erbacher Markobrunn Riesling Trockenbeereauslese

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Schloss Reinhartshausen Cabinet 1937er Erbacher Markobrunn Riesling Trockenbeereauslese

Eine sehr klare und helle Farbe erstaunt schon kurz nach dem Eingießen im Glas. Der anfängliche Duft von einem seit Jahren nicht mehr betretenen staubvollen Keller weicht nach kurzer Zeit der Frische und Klarheit einer Schneesturmbrise in nördlichen Gefilden. Ein ganz leichter Firnton gesellt sich nach mehrmaligen Schnuppern noch hinzu. Auch der Geschmack überzeugt mit einer frischen Brillanz, die man einen so „alten“ Knochen nicht zutraut. Im Geschmack zeigt dieser Riesling dann sein wahres Gesicht! Eine geballte Säureladung, gepaart mit einer präsenten Kernobstaromatik, die dann wieder in einem Säurefeuerwerk endet. Wenn Sodbrenntabletten nicht schon erfunden wären, müssten diese nach dem mehrmaligen Genuss dieses Weines zum Pflichtmedikament werden. Dennoch ein ganz großer, im Übrigen, trockener Weißwein. Der noch viele, viele Jahre weiter positiv reifen wird. Hier zeigt sich die wahre Größe deutscher Rieslinge!

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Schaumweine

Bertrand-Delespierre Enfant de la Montagne

Champagner · Montagne de Reims · Extra Brut

Der Bertrand-Delespierre Enfant de la Montagne ist ein Champagner Premier Cru aus der Montagne de Reims, gekeltert aus den drei klassischen Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Bertrand-Delespierre ist ein Familienweingut (Récoltant-Manipulant) in Chamery, das ausschließlich Trauben aus eigenen Premier-Cru-Lagen verarbeitet. Als Extra Brut sehr trocken ausgebaut, zeigt er Feinheit, Frische und Klarheit. Eine feine Perlage und eine mineralisch klare Note prägen den Abgang.


Montagne de Reims – Chamery (Premier Cru)

Das Weingut Bertrand-Delespierre liegt in Chamery in der Montagne de Reims, zwischen Reims und Épernay. Die Reben stehen ausschließlich in Premier-Cru-Lagen der Dörfer Chamery, Écueil, Villedommange und Montbré, mit einem Durchschnittsalter von rund 30 Jahren. Geführt wird das Gut von der Familie Bertrand-Delespierre, heute in zweiter Generation durch Adrien und Clémence. Bewirtschaftet wird nach biologischen Prinzipien.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay aus verschiedenen Premier-Cru-Lagen, ergänzt um einen Anteil Reserveweine früherer Jahrgänge. Vergärung und Ausbau erfolgen im Edelstahltank, um die klare Frucht zu erhalten; anschließend reift der Champagner rund drei Jahre auf der Hefe. Dosiert wird als Extra Brut mit sehr niedriger Dosage. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Gold mit feiner, anhaltender Perlage. In der Nase Zitrusfrucht, zarte florale Noten und ein Hauch Brioche. Am Gaumen trocken, präzise und frisch, mit feinem Schmelz. Der Abgang bleibt mineralisch klar und lang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Sushi und gegrillter Fisch. Gut auch als Aperitif oder zu hellem Geflügel und mildem Käse. Serviertemperatur 8–10 °C.


Lage Chamery, Écueil, Villedommange, Montbré (Montagne de Reims, Premier Cru)
Klassifikation Champagne Premier Cru
Ausbau Vergärung und Ausbau im Edelstahltank, Anteil Reserveweine, ca. 3 Jahre Reife auf der Hefe

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Baudes 1er Cru 2022

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Baudes · 1er Cru Chambolle-Musigny nördl. Chambolle · nahe Bonnes-Mares 2022

Der Chambolle-Musigny Les Baudes 1er Cru 2022 der Domaine Ghislaine Barthod verbindet Finesse mit innerer Energie. Ein seidiger, tiefgründiger Pinot Noir mit reifer Himbeere, Herzkirsche und Cassis, floralen Noten und einer mineralischen Spannung aus dem kühlen Terroir von Les Baudes.


Les Baudes – Premier Cru im Norden von Chambolle

Les Baudes liegt im nördlichen Teil von Chambolle-Musigny, unmittelbar angrenzend an den Grand Cru Bonnes-Mares. Das eher kühle Terroir auf Kalk- und Tonböden verleiht den Weinen eine präzise mineralische Spannung und eine frische Säure.

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits gilt als Inbegriff von Eleganz und Finesse. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein Jahrgang, der diesem Les Baudes eine faszinierende Balance aus Finesse und innerer Energie verleiht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Im Bouquet reife Himbeeren, saftige Herzkirschen und ein Hauch Cassis, vereint mit Veilchen und Rosenblättern, unterlegt von Graphit, nassem Stein und feinen orientalischen Gewürzen, die an Sandelholz und Weihrauch erinnern. Am Gaumen seidig und tiefgründig, mit samtiger Textur, klarer, frischer Säure und präzise eingebundenen Tanninen. Eine mineralische Spannung und innere Kraft hallen lange nach – bis ins salzig-würzige, fast schwebende Finale.

Himbeere, Herzkirsche und Veilchen über Graphit und nassem Stein – seidig, tiefgründig und mit mineralischer Spannung.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter mit Spannung.


Lage: Les Baudes (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); nördliches Chambolle nahe Bonnes-Mares, kühles Kalk-/Tonterroir
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Rebsorten

Lafarge Volnay Clos des Chenes 1er Cru 2023

Rotwein · Volnay Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay · 1er Cru Clos des Chênes 0,9 ha (NE-Ecke) · Reben 1951/1971 biodynamisch · entrappt · sehr wenig neues Holz 2023

Der Volnay Clos des Chênes 1er Cru 2023 der Domaine Michel Lafarge gilt als Primus des Sortiments. Betörend komplex, mit roten Beeren und Gewürzen – komplett, konzentriert und kraftvoll. Noch jung und unentwickelt, lässt er seine künftige Schönheit aber bereits erahnen: ein großer Wein in jeder Beziehung.


Clos des Chênes – Flaggschiff-Lage in Volnay

Clos des Chênes zählt zu den größten und besten Premier Crus von Volnay. Die Lage liegt am oberen Mittelhang auf flachgründigem, steinigem Kalkstein mit dünnem, braun-rotem Ton – das ergibt strukturierte, mineralische und langlebige Weine, die etwas fester ausfallen als ein typischer Volnay. Lafarges 0,9 Hektar liegen in der Nordost-Ecke, am Schnittpunkt der vier großen Volnay-1er-Crus (Caillerets, Taillepieds, Champans), mit Reben aus den Jahren 1951 und 1971.

Es ist die größte Volnay-1er-Cru-Parzelle des Guts und eines seiner Aushängeschilder – schon 1934 zählte Clos des Chênes zu den ersten Eigenabfüllungen. Die Domaine Michel Lafarge gilt als Archetyp des klassischen Volnay und arbeitet biodynamisch.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare Frucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, streng sortiert und überwiegend entrappt (mit etwas Ganztraube, wenn die Stiele reif sind); Spontangärung und sanfte Extraktion.

Der Ausbau erfolgt rund 14 bis 18 Monate in gebrauchten 228-Liter-Pièces, mit sehr wenig bis keinem neuen Holz und minimalem Abstich; biodynamisch (Ecocert/Demeter), unfiltriert bzw. nur leicht filtriert.

Im Glas

Betörend komplex: rote Kirsche, Kirschwasser, Cranberry und Pflaume, dazu Veilchen, Gewürze, ein Hauch Kakao und zerriebener Kalkstein. Am Gaumen konzentriert und kraftvoll, mit dichtem, puderigem Tannin und lebhafter Säure – fester als ein typischer Volnay, mit langem Abgang.

Rote Kirsche, Kirschwasser und zerriebener Kalkstein über dichtem, puderigem Tannin – konzentriert, kraftvoll und mit großer Zukunft.

In der Jugend noch verschlossen; das Potenzial reicht über viele Jahre, oft zwei Jahrzehnte. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos des Chênes (1er Cru), Volnay (Côte de Beaune); Oberhang, flachgründiger Kalkstein mit dünnem Ton; Lafarge 0,9 ha (Nordost-Ecke), Reben 1951/1971
Klassifikation: Volnay Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, überwiegend entrappt; 14–18 Monate gebrauchte 228-l-Pièces, sehr wenig/kein neues Holz; biodynamisch

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #10 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#10) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Huber Spätburgunder Alte Reben trocken 2023

Rotwein · Malterdingen (Baden) · Spätburgunder

Spätburgunder Alte Reben (gehobener Ortswein) Bernhard Huber Malterdingen · Baden Reben ~30–70 Jahre Muschelkalk Maischegärung · ~⅓ neues Barrique unfiltriert · 2023

Der Bernhard Huber Spätburgunder Alte Reben 2023 ist ein gehobener Ortswein aus den ältesten Malterdinger Parzellen – schon unter Bernhard Huber einer der großen deutschen Pinots. Dicht und kraftvoll, zugleich elegant und mineralisch.


Alte Reben – die ältesten Malterdinger Parzellen

Das VDP-Weingut Bernhard Huber in Malterdingen (Breisgau, Baden) zählt zu den führenden Spätburgunder-Erzeugern Deutschlands; nach dem frühen Tod Bernhard Hubers 2014 führt Sohn Julian mit seiner Mutter Barbara das Gut. Schon vor über 700 Jahren brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder aus dem Burgund nach Malterdingen, weil sie hier denselben verwitterten Muschelkalk vorfanden.

In den „Alte Reben" fließen viele Parzellen unmittelbar neben dem Bienenberg GG – allesamt Malterdinger Lagen, dazu abgestufte Bienenberg-Fässer. Die Reben sind zwischen rund 30 und fast 70 Jahre alt und wurzeln auf kalk- und muschelkalkreichen Böden. Ihre geringen Erträge verleihen dem Wein besondere Tiefe und Konzentration.

Jahrgang 2023 – Baden

Nach dem trockenen 2022 füllten reiche Winterniederschläge die Wasserreserven; die älteren Reben kamen gesund durch den heißen, trockenen Frühsommer. Ein regenreicher August brachte die Wende und sicherte Frische und Balance. 2023 verbindet aromatische Dichte mit rassiger Kühle – ideale Voraussetzungen für einen dichten, zugleich transparenten Pinot.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (gehobener VDP.Ortswein) aus Malterdingen, Jahrgang 2023; 100 % Spätburgunder von alten Reben auf Muschelkalk.

Traditionelle Maischegärung, 2023 komplett entrappt; im herausfordernden Jahr wurde etwas kräftiger extrahiert (sechs- bis achtmal untergestoßen), um Dichte und Gerbstoff zu gewinnen. Der Ausbau erfolgt rund 16 bis 18 Monate in burgundischen Barriques, davon etwa ein Drittel neues Holz. Unfiltrierte Füllung.

Im Glas

Ein dichter, zugleich transparenter Pinot: rote Kirsche und Himbeere, dazu Cassis und Cranberry, feine Kräuter- und Gewürznoten sowie eine rauchig-mineralische Nuance und ein Hauch Holz. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, saftig und klar strukturiert, mit feinkörnigem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und einem salzig-frischen, langen Nachhall.

Rote Kirsche, Himbeere und Cranberry über Cassis, feiner Würze und rauchiger Mineralität – saftig und klar strukturiert, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, salzig-frischem Nachhall.

Ein dichter, langlebiger Pinot mit gutem Reifepotenzial; jung gern karaffieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wild, zu Lamm und Kalb, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: Malterdingen, Breisgau (Baden); alte Reben (~30–70 Jahre) auf kalk-/muschelkalkreichen Böden, u. a. neben dem Bienenberg
Klassifikation: Spätburgunder, gehobener VDP.Ortswein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: traditionelle Maischegärung, komplett entrappt, ~16–18 Monate in burgundischen Barriques (~⅓ neu), unfiltrierte Füllung

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USA

Saxum Broken Stones 2017

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 22 % Ganztraube · 84 % neue Eiche 2017

Der Saxum Broken Stones 2017 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Eleganz und Komplexität, mit einer markanten kreidigen Mineralität.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – im Willow Creek District westlich von Paso Robles und darüber hinaus. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang. Im Broken Stones 2017 verbindet sich die Fülle dieses Jahrgangs mit einer ungewöhnlichen Eleganz und Reinheit: ein vollmundiger, zugleich fein gezeichneter Wein mit großer Klarheit. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute am Beginn seiner Reifephase, in der die primäre Frucht zunehmend würzig-erdige Sekundäraromen gewinnt, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 66 % Syrah, 16 % Grenache, 14 % Petite Sirah und 4 % Mataro (Mourvèdre), Jahrgang 2017, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Petite Sirah Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Mataro Struktur und herzhafte Erdigkeit. Vergoren mit rund 22 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 19 Monate in verschiedenen Gebinden – darunter 84 % neue Eiche und 11 % Amphoren. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Reinheit und Mineralität: tiefes Purpur im Glas, dazu schwarze und rote Frucht wie schwarze Himbeere, Brombeere und Sauerkirsche, dazu Blutorange, Weihrauch, florale Anklänge, getrocknete Kräuter (Garrigue), Minze und ein Hauch Bitterschokolade. Mit der Reife treten erdig-würzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig und doch elegant, mit reifem, geschliffenem Tannin ohne harte Kanten, einer betörenden, kreidig-mineralischen Textur und großer Frische, die in einen langen Nachhall mündet.

Schwarze Himbeere, Brombeere und Blutorange über Weihrauch, Garrigue und Bitterschokolade – vollmundig, doch elegant und rein, mit kreidiger Textur.

Jetzt am Beginn der Reife; vor dem Genuss dekantieren. Mit weiterem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen, die Saxum bezieht; Willow Creek District und weitere, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 66 % Syrah, 16 % Grenache, 14 % Petite Sirah, 4 % Mataro (trocken)
Ausbau: ~22 % Ganztraube, ~19 Monate in verschiedenen Gebinden (84 % neue Eiche, 11 % Amphoren); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Schaumweine

Clément & Fils Myosotis Champêtre Extra Brut

Champagner · Champagne · Meunier & Chardonnay · Extra Brut

Clément & Fils Myosotis Champêtre Extra Brut ist eine Champagner-Cuvée aus dem Vallée du Petit Morin, benannt nach der wild wachsenden Myosotis-Blume (Vergissmeinnicht). Meunier und Chardonnay bilden das Fundament, Reserveweine geben zusätzliche Tiefe und Kontinuität. Mit niedriger Dosage und langem Hefelager zeigt er einen puristischen, ausbalancierten Stil. Im Glas frisch und elegant.


Vallée du Petit Morin

Das Vallée du Petit Morin liegt im Süden der Champagne, nahe der Côte des Blancs. Die kalkgeprägten Böden verleihen den Weinen eine feine, salzige Mineralität und klare Spannung. Hier wachsen Meunier und Chardonnay für diese Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Meunier und Chardonnay, ergänzt um Reserveweine für Tiefe und Kontinuität. Der Ausbau erfolgt mit langem Hefelager, das Struktur, Spannung und Länge betont. Die niedrige Dosage unterstreicht den puristischen Stil als Extra Brut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase florale Noten, frische Zitrusanklänge und helle Frucht. Am Gaumen frisch und elegant, mit klarem Säurebogen, feiner mineralischer Salzigkeit und einem geradlinigen Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Vallée du Petit Morin (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut
Ausbau: Meunier/Chardonnay + Reservewein, langes Hefelager, niedrige Dosage

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Weine

Claus Preisinger Puszta Libre! 2024 BIO

Rotwein · Zweigelt & St. Laurent · Burgenland · Bio

Claus Preisinger Puszta Libre! ist ein Bio-Rotwein aus Zweigelt und St. Laurent aus der Puszta – so heißt auf Ungarisch das freie, weite Land der pannonischen Tiefebene. Eine Hommage an guten Beaujolais: süffig und leicht, ein Rotwein, der fast nach Weißwein schmeckt. Auch im Sommer schön, dann gut gekühlt.


Burgenland / Pannonische Tiefebene

Die Trauben stammen aus der pannonischen Tiefebene rund um den Neusiedler See im Burgenland (Österreich) – der „Puszta". Das warme, weite Land prägt den unkomplizierten, fruchtbetonten Charakter des Weins. Claus Preisinger arbeitet naturnah; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Zweigelt und St. Laurent. Der Ausbau zielt auf einen leichten, süffigen Stil im Geiste eines guten Beaujolais – mit viel frischer Frucht und wenig Tannin. Abgefüllt ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung.

Im Glas

Helles Rot. In der Nase frische rote Frucht. Am Gaumen leicht und süffig, saftig und unkompliziert – ein Rotwein, der fast wie ein Weißwein wirkt. Der Abgang ist frisch und animierend.

Am Tisch

Frisch gekühlt bei 12–14 °C servieren – auch im Sommer ein Genuss.

Klassische Begleitung: Charcuterie, Geflügel, leichte Gerichte und sommerliche Küche.


Lage: Pannonische Tiefebene / Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Wein ohne geschützte Ursprungsbezeichnung (Österreich) – Rotwein
Ausbau: Zweigelt/St. Laurent, leichter, fruchtbetonter Stil

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