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12. März 2012

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Länder/Regionen

Château Troplong Mondot 1er Grand Cru Classé 2009 Saint-Émilion

Rotwein · Saint-Émilion · Merlot · Premier Grand Cru Classé

Château Troplong Mondot Saint-Émilion ist ein großer Bordeaux-Rotwein und ein Premier Grand Cru Classé vom rechten Ufer der Gironde. Das Weingut liegt auf dem Kalksteinplateau von Saint-Émilion, einem der höchsten Punkte der Appellation. Die Cuvée besteht aus 86 % Merlot, 10 % Cabernet Sauvignon und 4 % Cabernet Franc. Im Glas sehr dunkel, körperreich und dicht.


Saint-Émilion

Château Troplong Mondot liegt auf dem Kalksteinplateau von Saint-Émilion, in unmittelbarer Nähe zu Château Pavie, auf einem der höchsten Punkte der Appellation. Die kalk- und tonhaltigen Böden verleihen dem Wein Dichte, Frische und Tiefe. Das Gut ist ein Premier Grand Cru Classé.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht aus 86 % Merlot, 10 % Cabernet Sauvignon und 4 % Cabernet Franc. Nach der Gärung reift der Wein im Barrique mit hohem Anteil neuer Eiche, was ihm Struktur, Würze und großes Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Sehr dunkles Rot. In der Nase intensive Aromen reifer, dunkler Beeren: Kirsche, Brombeere und Cassis. Am Gaumen sehr körperreich, dicht und intensiv, mit einem komplexen, von Frucht und Extrakt geprägten Geschmacksbild, klaren, samtigen Tanninen sowie Eleganz und Finesse. Im Nachhall erneut Cassis, Holunder und dunkle Kirsche.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Wild und geschmortes Fleisch.


Lage: Kalksteinplateau, Saint-Émilion (Bordeaux); Kalk/Ton
Klassifikation: Saint-Émilion Premier Grand Cru Classé
Ausbau: 86 % Merlot / 10 % Cabernet Sauvignon / 4 % Cabernet Franc, Barriqueausbau (hoher Neuholzanteil)

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Spanien

Antonio Arraez Mala Vida tinto

Rotwein · D.O. Valencia · Ostspanien

Cuvée: Monastrell, Tempranillo, Syrah, Cabernet D.O.P. Valencia Subzone Clariano Reben über 30 Jahre 8 Monate Barrique

Der Antonio Arráez Mala Vida 2022 ist ein Rotwein der D.O. Valencia und das bekannteste Gewächs des valencianischen Familienbetriebs Antonio Arráez. Hinter dem augenzwinkernden Namen – dem „Wein fürs lockere Leben" – steckt eine ernsthafte Cuvée aus vier mediterranen Rebsorten: Cabernet Sauvignon, Syrah, Tempranillo und Monastrell. Sie reift acht Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche und zeigt rote Früchte über balsamischen Noten. Der zurückhaltende Holzeinsatz hält den Ostspanier frisch und lang.


Terres dels Alforins

Der Wein stammt aus den Terres dels Alforins rund um La Font de la Figuera im Landesinneren der Provinz Valencia – Teil der Subzone Clariano der D.O. Valencia in Ostspanien. Hier herrscht ein kontinental-mediterranes Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Die Reben sind über 30 Jahre alt und wurzeln in kalkhaltigen Lehmböden, die dem Wein Struktur und Frische geben. Der Wein trägt die Klassifikation D.O.P. Valencia.

Assemblage und Ausbau

Der Coupage des Jahrgangs 2022 setzt sich aus 30 % Monastrell, 30 % Tempranillo, 20 % Syrah und 20 % Cabernet Sauvignon zusammen. Die Trauben stammen von über 30 Jahre alten Anlagen. Anschließend reift der Wein acht Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche. Das Holz ist dosiert eingesetzt und stützt die Frucht, statt sie zu überlagern. Hinter dem Wein steht die seit 1950 tätige Familie Arráez.

Im Glas

Kirschrote Farbe mit violetten Reflexen. In der Nase rote Früchte, ergänzt um balsamische Noten sowie Gewürze und feine Röstaromen aus dem Fass. Am Gaumen runde, seidige Tannine, saftige Frucht und eine klare, frische Säure. Der Abgang ist frisch und lang.

Am Tisch

Bei 16–17 °C servieren. Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Rind, Tapas, Charcuterie, Pasta mit Fleischsauce und mittelkräftiger Käse. Ein Rotwein, der sich gut glasweise trinkt; der 2022 ist jetzt zugänglich und hält bei guter Lagerung noch einige Jahre, etwa bis 2027.



Lage: Terres dels Alforins, La Font de la Figuera
Klassifikation: D.O.P. Valencia (Subzone Clariano)
Ausbau: 8 Monate Barrique, amerikanische & französische Eiche

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Feinkost

Le 2 Mele Ragù Salsiccia e Funghi - Ragu mit Salsiccia und Pilzen

Feinkost · Ragù / Pastasauce · Ligurien · Italien

Le 2 Mele Ragù Salsiccia e Funghi ist ein herzhaftes italienisches Ragù aus Salsiccia und Steinpilzen. Mit reichlich grober Salsiccia und Boletus-Steinpilzen in fruchtiger Tomatensauce – eine vollmundige, schnelle Sauce für Pasta direkt aus dem Glas.


Herkunft

Hergestellt von der Manufaktur Le 2 Mele in Borgomaro in Ligurien, im Hinterland der italienischen Riviera. Verarbeitet werden italienisches Schweinefleisch für die Salsiccia und echte Steinpilze (Boletus edulis).

Zutaten und Herstellung

Auf Basis von Tomatenfruchtfleisch, mit 28 % Salsiccia (Schweinefleisch, Salz, Pfeffer) und 8 % Steinpilzen. Abgerundet mit einem klassischen Soffritto aus Zwiebeln, Karotten und Sellerie, nativem Olivenöl extra, Rotwein, Knoblauch und Pfeffer. Enthält Sulfite.

Geschmack

Vollmundig und herzhaft, mit der würzigen Note der Salsiccia und dem erdig-waldigen Aroma der Steinpilze. Die fruchtige Tomate und das Soffritto geben Tiefe und runden Geschmack.

In der Küche

Einfach erwärmen und mit frisch gekochter Pasta vermengen. Passt besonders zu kräftigen Nudelsorten und lässt sich mit etwas Parmigiano verfeinern.

Passt zu: Tagliatelle, Pappardelle, Rigatoni, Gnocchi und Polenta.


Hersteller: Le 2 Mele, Borgomaro (Ligurien, Italien)
Produkt: Ragù Salsiccia e Funghi (Pastasauce)
Zutaten (Auszug): Tomate, 28 % Salsiccia, 8 % Steinpilze, Soffritto, natives Olivenöl extra, Rotwein; enthält Sulfite
Mindesthaltbarkeit (MHD): 11.07.2027

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Rebsorten

Sottimano Pairolero Barbera d Alba 2024 Superiore DOC

Rotwein · Barbera d'Alba Superiore DOC · Barbera

100 % Barbera Neive · Basarin 2024 Spontangärung Malo und Ausbau im Holzfass ungeschönt · ungefiltert

Der Sottimano Pairolero Barbera d'Alba Superiore 2024 kommt aus Neive im Barbaresco-Gebiet, wo die Familie Sottimano vor allem für ihre Einzellagen-Barbaresco bekannt ist. Andrea Sottimano behandelt seinen Barbera mit derselben Sorgfalt: wilde Hefen, mehrere Wochen auf der Maische, Ausbau in gebrauchtem Holz, ungeschönt und ungefiltert gefüllt. Der kühle, regenreiche Jahrgang 2024 gibt ihm eine frische, saftige Linie.


Basarin in Neive – Barbera aus einer Barbaresco-Lage

Die Trauben für den Pairolero wachsen in Neive, vor allem in der Lage Basarin, einer der fünf Crus, aus denen Sottimano auch Barbaresco erzeugt. Die Böden bestehen aus kalkhaltigem Mergel mit sandigen Adern in mittlerer Höhenlage. Der Kalk hält die Säure der Barbera hoch, der Sand macht die Weine duftiger und feiner im Gerbstoff.

Rino Sottimano kaufte Ende der 1960er Jahre einen kleinen Hof in Neive; 1974 wurde daraus das Weingut. Heute führt Sohn Andrea den Keller, die Familie bewirtschaftet rund 19 Hektar in Neive und den Nachbarlagen. Im Weinberg verzichtet Sottimano nach eigenen Angaben seit den Anfängen auf Herbizide, die Rebzeilen sind begrünt und werden nur zwei- bis dreimal im Jahr gemäht.

Jahrgang 2024 – Langhe und Roero

Nach zwei sehr trockenen Jahren brachte 2024 dem Piemont endlich Wasser: Bis zum Sommer fiel etwa doppelt so viel Regen wie im Mittel der letzten 25 Jahre, vor allem im Frühjahr. Mai und Juni waren kühl, die Feuchtigkeit sorgte für hohen Druck durch Falschen und Echten Mehltau und verlangte viel Handarbeit im Weinberg. Juli und August lagen dann deutlich über den langjährigen Temperaturwerten, mit guten Unterschieden zwischen Tag und Nacht.

Die Reife verlief rund eine Woche später als in den Vorjahren, die Barbera wurde in den Langhe meist Ende September gelesen. Die Mengen lagen im Piemont etwa 5 % über 2023, die Mostgewichte spürbar niedriger als in den heißen Vorjahren. 2024 bringt deshalb Rotweine mit moderatem Alkohol, klarer Frucht und präsenter Säure – feiner und schlanker als 2022 und 2023.

Lange Maische, Malo im Holz

Der Pairolero ist ein reinsortiger Barbera. Nach Handlese mit Selektion gärt der Most spontan mit den eigenen Hefen des Hofs im Edelstahltank. Maischegärung und Mazeration dauern 25 bis 30 Tage – lang für Barbera, und der Grund für Tiefe und Struktur.

Anschließend kommt der Wein in überwiegend gebrauchte Holzfässer, wo er die malolaktische Gärung durchläuft und rund neun Monate reift. Das gebrauchte Holz rundet ab, ohne die Frucht zu überdecken. Als Superiore muss der Wein mindestens zwölf Monate reifen, davon vier im Holz. Gefüllt wird er ungeschönt und ungefiltert. Die Jahresmenge liegt bei rund 12.000 Flaschen.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violettem Rand. In der Nase Sauerkirsche und Amarena, rote Johannisbeere, dazu Pflaume, Veilchen und ein Hauch Pfeffer. Am Gaumen saftig und mittelgewichtig: Die Barbera-typische Säure trägt den Wein, das Tannin ist fein und kaum spürbar, das Holz bleibt im Hintergrund. Der Abgang ist frisch, fruchtig und hat eine leicht kräuterige Note.

Barbera aus einer Barbaresco-Lage in Neive, vier Wochen auf der Maische und im gebrauchten Holz gereift: Struktur ohne Schwere.

Wir empfehlen, ihn eine halbe Stunde vor dem Essen zu öffnen und bei 16–17 °C zu servieren. Unsere Trinkempfehlung: jetzt bis 2032.

Am Tisch

Barbera gehört im Piemont auf den Alltagstisch, und dort passt auch der Pairolero: Tajarin mit Ragù, Agnolotti del plin, Vitello tonnato, Brasato oder Salsiccia von der Bratwurstschnecke aus Bra. Die Säure macht ihn außerdem zum Begleiter für Pizza, Lasagne, Pilzrisotto und Hartkäse wie Castelmagno oder Toma.


Produzent Azienda Agricola Sottimano, Neive
Rebsorte 100 % Barbera
Lage Neive, vor allem Basarin · kalkhaltiger Mergel mit Sandadern
Klassifikation Barbera d'Alba Superiore DOC
Jahrgang 2024
Vinifikation Handlese · Spontangärung im Edelstahl · 25–30 Tage Maischestandzeit
Ausbau ca. 9 Monate gebrauchtes Holzfass · Malo im Fass · ungeschönt, ungefiltert
Trinkempfehlung jetzt bis 2032
Auflage ca. 12.000 Flaschen

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Spanien

Imperial Gran Reserva 2016

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Gran Reserva · Spanien

CVNE Imperial Gran Reserva 2016 stammt aus einem sehr guten Jahrgang mit Frische und Balance: dicht, vielschichtig und mit außergewöhnlich feinen Tanninen. Ein Gran Reserva, der schon heute Freude macht und über viele Jahre weiter reifen kann.


Rioja Alta

CVNE (Compañía Vinícola del Norte de España) wurde 1879 von den Brüdern Real de Asúa im Bahnhofsviertel von Haro gegründet und ist bis heute in Familienhand. Für den Jahrgang 2016 stammen die Trauben aus den kleinen Fincas Remedio und Encinas in Villalba auf 550 bis 650 Metern am Fuß der Sierra de Toloño sowie aus den rund 40 Jahre alten Weinbergen Barbarroja und Antoñana in Torremontalbo. Alte Buschreben, atlantisch-kontinentales Klima.

Assemblage und Ausbau

85 % Tempranillo, 10 % Graciano und 5 % Mazuelo, gelesen von Hand zwischen dem 10. und 25. Oktober 2016. Nach doppelter Selektion im Weinberg und im Keller gelangen die Trauben per Schwerkraft in kleine Holzgärbottiche und vergären mit eigenen Hefen; der biologische Säureabbau erfolgt im Beton. Anschließend reift der Wein 24 Monate in neuen und einmal belegten Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche und danach mindestens 36 Monate auf der Flasche in den jahrhundertealten Kellern des Hauses.

Im Glas

Intensives Kirschrot. In der Nase schwarze Früchte, Johannisbeere und Pflaume, dazu Zedernholz, Rauch und Gewürze. Am Gaumen vollmundig und straff strukturiert, mit sehr feinen, dichten Tanninen und langem, eindrucksvollem Nachhall.

Am Tisch

Bei 18 °C servieren und vorher dekantieren – der Wein braucht Luft, um sich zu öffnen. Bereits trinkreif, mit Lagerpotenzial bis etwa 2040.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch vom Grill, Wild, kräftiger Fisch und gereifter Käse.


Lage: Villalba (Fincas Remedio, Encinas) und Torremontalbo (Barbarroja, Antoñana), Rioja Alta (Spanien)
Klassifikation: Rioja DOCa – Gran Reserva
Jahrgang: 2016 (sehr guter Jahrgang, abgefüllt Juli 2019)
Rebsorten: 85 % Tempranillo, 10 % Graciano, 5 % Mazuelo
Ausbau: 24 Monate französische und amerikanische Eiche, mind. 36 Monate Flaschenreife

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Frankreich

Henri Boillot Meursault blanc 2023

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault AOC Côte de Beaune 10 Monate Eiche · 20% neu 2023

Der Meursault Blanc 2023 von Henri Boillot ist ein eleganter Chardonnay aus dem renommierten Weinort an der Côte de Beaune. Cremige Textur trifft auf mineralische Frische, gelbe Frucht und einen langen, salzigen Abgang – ein Wein mit Tiefgang und Eleganz.


Meursault – Chardonnay an der Côte de Beaune

Meursault an der Côte de Beaune steht für gehaltvolle, zugleich mineralische Weißweine. Die Reben wachsen auf ton- und kalkhaltigen Böden und liefern bei einem Ertrag von rund 50 Hektolitern pro Hektar konzentrierte, charaktervolle Trauben.

Die Domaine Henri Boillot zählt zu den renommierten Adressen für weißen Burgunder; ihr Meursault zeigt die Handschrift des Guts bereits auf Dorfebene.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der zur cremig-mineralischen Art dieses Meursault passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Der Ausbau erfolgt über zehn Monate in französischer Eiche, davon 20 % in neuen 350-Liter-Fässern – genug, um dem Wein Struktur zu geben, ohne ihn zu dominieren.

Im Glas

Leuchtendes Gelb mit grünlichen Reflexen. Die Nase ist klar und fokussiert, mit einer ganz leichten, feinen Reduktion, unterlegt von gelben Früchten wie Aprikose und Mirabelle. Am Gaumen eine feine Balance aus cremiger Textur und mineralischer Frische: voll und doch präzise und straff, mit Tiefgang. Der Abgang ist lang, salzig-frisch und harmonisch.

Aprikose und Mirabelle über cremiger Textur und mineralischer Frische – voll, präzise und mit langem, salzigem Abgang.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Meursault (Côte de Beaune); ton- und kalkhaltige Böden
Klassifikation: Meursault AOC
Ausbau: Chardonnay; 10 Monate französische Eiche (20% neu, 350-l-Fässer)

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Frankreich

Triennes rosé 2025

Roséwein · Provence · IGP Méditerranée

Cinsault · Syrah · Grenache · Merlot IGP Méditerranée Nans-les-Pins · Var Nachtlese · Direktpressung 2025

Der Triennes Rosé 2025 ist ein eleganter Provence-Rosé aus Cinsault, Syrah, Grenache und Merlot. Die Trauben werden in den kühlen Nachtstunden gelesen, was die frische Aromatik und die zarte, blassrosa Farbe bewahrt. Nach sanfter Direktpressung und Ausbau auf der Feinhefe entwickelt der Wein seine harmonische Struktur.


Triennes – Burgund trifft Provence

Das Weingut wurde 1989 von zwei Ikonen des Burgund gegründet: Jacques Seysses (Domaine Dujac) und Aubert de Villaine (Domaine de la Romanée-Conti), gemeinsam mit ihrem Pariser Freund Michel Macaux. Der Name verweist auf die Triennia, das römische Bacchus-Fest, das alle drei Jahre gefeiert wurde – das Präfix „Tri" steht zugleich für die drei Gründer.

Die Domaine liegt in Nans-les-Pins im Var, östlich von Aix-en-Provence, am Fuß der Sainte-Baume. 46 Hektar südausgerichtete Reben wachsen auf Kalkstein-Ton in rund 350–450 m Höhe – ein kühleres Mikroklima, das den Weinen Frische und Spannung verleiht. Das Gut ist ohne Herbizide zertifiziert.

Im Glas

Im Duft feine Noten von roten Früchten, untermalt von einem Hauch Marshmallow. Am Gaumen rund, ausgewogen und seidig, ohne jede Schärfe – ein Rosé voller Eleganz und Finesse, der gleichermaßen erfrischt wie begeistert.

Am Tisch

Der perfekte Aperitif – ebenso ein Begleiter zu sommerlicher Küche, mediterranem Gemüse, Fisch, Geflügel oder hellem Fleisch. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.


Lage: Nans-les-Pins, Var (Provence); Kalkstein-Ton, südausgerichtet, ~350–450 m am Fuß der Sainte-Baume
Klassifikation: IGP Méditerranée
Ausbau: Nachtlese, sanfte Direktpressung, Mazeration der Feinhefe, Ausbau auf Feinhefe; Ertrag 45–55 hl/ha

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Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits Les Dames Huguette 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 Les Dames Huguette · 1,45 ha

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits Les Dames Huguette 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die straffste und mineralischste der drei Hautes-Côtes-Cuvées – ein linearer, spannungsreicher Pinot Noir von dünnen Kalksteinböden über Nuits-St-Georges.


Les Dames Huguette – dünne Kalksteinböden über Nuits

Der 1,45 Hektar große Weinberg liegt oberhalb von Nuits-St-Georges und bildet die Fortsetzung von Aux Chaumes, dort wo der Hang zu den großen NSG-Premiers-Crus abfällt. Die Böden sind ärmer, dünner und noch kalksteinreicher als bei Chaumes – Grundlage für die ausgeprägte mineralische Spannung und den linearen Stil. Die Reben sind 35 bis 55 Jahre alt.

Die Lage hält ihre Säure gut und reift ein bis zwei Tage später; sie ergibt die spannungsreichste der drei Hautes-Côtes-Cuvées. Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine vinifiziert sie seit 2019.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Gerade in warmen Jahrgängen spielt die kühlere Höhenlage ihren Vorteil aus: kühle Reife und erhaltene Frische bei klarer Linie.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Ein florales, elegantes Bouquet mit dem Eindruck weißer Steine und einer tiefen, reifen Erdbeerfrucht. Am Gaumen straffer und spannungsreicher als die beiden anderen Hautes-Côtes-Weine: kiesiger Grip und eine salzige Länge tragen die rote Frucht in einem deutlich mineralisch-linearen Stil. Das in der Jugend noch präsente Holz fügt sich mit Reife ein; der Abgang wirkt fast sinnlich.

Kiesiger Grip und salzige Länge – die mineralischste, linearste der drei Hautes-Côtes-Cuvées.

Trinkfenster etwa 2027–2033. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Federwild, Geflügel, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein präziser, mineralischer Begleiter für die feine Küche.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits „Les Dames Huguette"; oberhalb Nuits-St-Georges, dünne, kalksteinreiche Böden, 1,45 ha, Reben 35–55 Jahre
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

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