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22. Mai 2012

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Spirituosen

Hendrick s Gin

Gin · Rose und Gurke · Girvan · Schottland

Hendrick's Gin ist ein schottischer Dry Gin, bekannt für seine Infusion von Rose und Gurke. Aromen von Wacholder, Rosen, Blüten und Zitrone treffen auf einen frischen, milden und weichen Charakter mit einem Hauch Süße – klassisch im Gin Tonic mit Gurke serviert.


Herkunft

Hendrick's wird seit 1999 von William Grant & Sons in der Hendrick's Gin Palace in Girvan (Schottland) hergestellt, entwickelt von Master Distiller Lesley Gracie. Der Gin gilt als einer der Wegbereiter der modernen Gin-Renaissance.

Botanicals und Destillation

Hendrick's vereint elf Botanicals – darunter Wacholder, Zitrone, Orange, Kamille und Holunderblüte – und wird ungewöhnlich auf zwei verschiedenen Brennblasen destilliert: einer Bennett-Pot-Still und einer seltenen Carter-Head-Still. Nach dem Verschnitt kommen die Essenzen von bulgarischer Rose und Gurke hinzu.

Im Glas

In der Nase floral und frisch, mit Rose, Gurke, mildem Wacholder und Zitruszesten. Am Gaumen weich und rund, mit Wacholder, blumigen Noten und erfrischender Gurke. Langer, floraler Abgang mit einem Hauch Süße.

Pur und im Drink

Klassisch im Gin Tonic – statt Zitrone mit drei Gurkenscheiben, die die Signatur des Gins aufgreifen. Ebenso fein im Martini oder in floralen Cocktails.

Klassisch im Drink: Gin Tonic mit Gurke, Martini und florale Cocktails.


Herkunft: Girvan, Schottland
Art: Dry Gin (mit Rose und Gurke)
Botanicals: 11 Botanicals, u. a. Wacholder, Zitrone, Kamille, Holunderblüte; dazu Rose und Gurke

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Deutschland

Von Winning Mäushöhle 2023

Weißwein · Deidesheim (Pfalz) · Riesling

Riesling Deidesheimer Mäushöhle VDP.Erste Lage von Winning · Deidesheim Sandstein & Kalk trocken komplett im Holz · ~1 Jahr Feinhefe 2023

Der von Winning Deidesheimer Mäushöhle Riesling trocken 2023 stammt aus einer geschützten, kühlen Tallage in Deidesheim. Straff und fokussiert, mit kühlen Apfelaromen und feiner Kräuterwürze – einer der strafferen, mineralischen Rieslinge aus dem Hause von Winning.


Deidesheimer Mäushöhle – geschützte Tallage

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge – ganz im Sinne der Zeit vor 1960 – vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen, was ihnen Textur, Schmelz und Tiefe verleiht.

Die Deidesheimer Mäushöhle ist eine VDP.Erste Lage: ein etwa 28 Hektar großer, geschützt in einem langgezogenen Tal gelegener Weinberg mit Ost- bis Südost-Ausrichtung. Der Boden ist von Sandstein und Buntsandsteingeröll im Untergrund sowie Kalk im Oberboden geprägt. Durch ihre geschützte, kühle Lage zählt die Mäushöhle seit jeher zu den strafferen, energiegeladenen Weinen des Guts.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Die kühle, geschützte Tallage der Mäushöhle und der reduktionsarme, herkunftsbetonte Holzfassausbau bewahrten Frische, Straffheit und mineralische Präzision – Kraft und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling aus der VDP.Erste Lage Deidesheimer Mäushöhle, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Sandstein und Kalk.

Wie alle Lagen-Rieslinge bei Stephan Attmann wird auch die Mäushöhle komplett im Holz vergoren und reift für rund ein Jahr auf der Feinhefe. Diese Machart verleiht dem straffen, kühlen Wein Schmelz, seidige Textur und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein straffer, fokussierter Riesling: kühle Aromen von grünem Apfel und Steinobst, dazu Zitrus, feine Kräuterwürze und eine steinig-salzige Mineralität aus Sandstein und Kalk. Am Gaumen elektrisierend frisch und präzise, mit lebendiger Säure und – aus dem langen Feinhefeausbau im Holz – seidigem Schmelz und einem langen, mineralischen Nachhall.

Straff und fokussiert: kühler grüner Apfel, Zitrus und feine Kräuterwürze über steinig-salziger Mineralität – elektrisierend frisch und präzise, mit seidigem Schmelz und langem Nachhall.

Ein kühler, langlebiger Erste-Lage-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Deidesheimer Mäushöhle (VDP.Erste Lage), Deidesheim, Pfalz; geschützte, langgezogene Tallage; Sandstein und Buntsandsteingeröll mit Kalk
Klassifikation: Riesling, VDP.Erste Lage, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: komplett im Holz vergoren, rund ein Jahr auf der Feinhefe; naturnahe Bewirtschaftung

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Weine

Knab Endinger Engelsberg Grauer Burgunder

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Engelsberg Grauer Burgunder zeigt knackige, saftige Apfelaromen mit einem erdigen Touch. Ein fruchtbetonter, klarer Grauburgunder vom Kaiserstuhl.


Baden / Endinger Engelsberg

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet – einer der wärmsten Weinbauregionen Deutschlands mit vulkanisch geprägten Böden. Die Lage Endinger Engelsberg vereint Vulkangestein und Löss und bringt gehaltvolle, zugleich frische Burgunderweine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der Ausbau bewahrt die knackige, saftige Apfelfrucht und den erdigen Charakter der Lage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase knackige, saftige Apfelaromen mit einem erdigen Touch. Am Gaumen fruchtbetont und saftig, mit klarer Apfelfrucht, animierender Säure und einem klaren, runden Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Pasta und mildem Käse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endinger Engelsberg (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: fruchtbetont (Vulkangestein, Löss)

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Weine

Dominio de Pingus Pingus 2018 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo Ribera del Duero (La Horra) Biodynamie / Bio 2018 14,50 % vol

Der Pingus 2018 von Peter Sisseck ist einer der gesuchtesten Rotweine Spaniens – ein nahezu reinsortiger Tempranillo aus uralten Buschreben in La Horra, präzise, floral und auf lange Reife gebaut.


La Horra – die Lage

Pingus stammt aus weniger als fünf Hektar alter Buschreben in La Horra, einem der höchstgelegenen und östlichsten Dörfer der Ribera del Duero. Auf rund 850 bis 900 Metern sorgen heiße Tage und kühle Nächte für Reife bei erhaltener Frische; der hohe Kalksteinanteil prägt die mineralische Tiefe.

Die Frucht kommt aus zwei benachbarten Parzellen, die 1929 gepflanzt wurden: San Cristóbal, das kräftigere Rückgrat des Weins, und das feinere, delikatere Barroso – mit einem kleinen Anteil von rund 2 % weiterer alter Sorten. Die Reben werden biodynamisch und biozertifiziert bewirtschaftet (ES-ECO-031-CL).

Jahrgang 2018 – Ribera del Duero

Nach mehreren heißen, trockenen Jahrgängen brachte 2018 wieder Regen und einen kühleren Verlauf – mit einer Rückkehr zu normalen Erträgen.

Der Pingus 2018 gilt als einer der höchstbewerteten Weine in Sissecks Karriere und folgt der präzisen, eleganten Linie des 2016ers.

Ausbau

Nahezu reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus dem Jahrgang 2018, 14,50 % vol.

Die Parzellen werden getrennt spontan mit eigenen Hefen vergoren. Der Ausbau erfolgt langsam und behutsam in französischem Eichenholz – seit 2012 ohne neues Holz, in gebrauchten Barriques, im Jahrgang 2018 erstmals teils in großen Holzfudern, mit minimalem Abstich. Biodynamische, biozertifizierte Bewirtschaftung (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Sehr parfümiert und aromatisch: Brombeere, Kirsche und Heidelbeere über frischen Blüten wie Veilchen. Am Gaumen vollmundig, mit straffer, feingliedriger Tanninstruktur und einem langen, fokussierten Finale – verfeinert und linear.

Präzise, floral und langlebig – ein vielschichtiger Pingus von großer Reintönigkeit.

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: La Horra, Ribera del Duero (Spanien); San Cristóbal & Barroso, Buschreben (1929), Kalkstein, ~850–900 m
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinto Fino), trocken
Ausbau: Tempranillo; gebrauchte französische Barriques und Holzfuder (kein Neuholz); Biodynamie / Bio (ES-ECO-031-CL)

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Weine

Jörg Geiger !Wehmut Apfelwermutwein

Wermut · Aperitif · Streuobstwiese · Deutschland

Jörg Geiger !Wehmut ist ein Apfelwermutwein – eine Aromenentführung in die alte Wiesenobst-Landschaft am Nordrand der Schwäbischen Alb, wo noch heute Wermut angebaut wird. Bewusst herb und trocken, mit Kräuternoten, duftenden Gewürzen und Blüten – einfach außergewöhnlich.


Schwäbische Alb

Die Manufaktur Jörg Geiger aus Schlat in Baden-Württemberg ist bekannt für ihre Streuobst-Spezialitäten. Der !Wehmut führt in die alte Wiesenobst-Landschaft am Nordrand der Schwäbischen Alb – eine Region, in der noch heute Wermut angebaut wird.

Zutaten und Reifung

Im Gegensatz zum klassischen Wermut auf Traubenweinbasis bildet hier Apfelwein von der Streuobstwiese die Grundlage. Er wird mit Wermutkraut, Gewürzen und Blüten aromatisiert und bewusst herb und trocken abgestimmt.

Im Glas

Goldgelb mit bernsteinfarbenen Reflexen. In der Nase duftende Kräuter, Gewürze und Blüten über feiner Apfelfrucht. Am Gaumen trocken und herb-würzig, mit der typischen Wermut-Bitternote und langem, kräuterwürzigem Nachhall.

Im Glas und in der Küche

Gut gekühlt pur oder auf Eis als Aperitif, ebenso mit Tonic oder Soda und im Cocktail. Auch zum Würzen und Ablöschen in der Küche geeignet.

Ideal: pur, auf Eis, mit Tonic/Soda, im Cocktail.


Herkunft: Nordrand der Schwäbischen Alb (Deutschland); Manufaktur Jörg Geiger
Art: Apfelwermutwein (aromatisierter Wermut auf Apfelbasis), herb/trocken
Zutaten: Apfelwein, Wermutkraut, Gewürze, Blüten
Charakter: bewusst herb und trocken abgestimmt

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo 2021

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben 1960–2000 24 Monate franz. Barrique 2021

Der Revello Fratelli Barolo 2021 DOCG ist der klassische Gemeinde-Barolo des Hauses – aus Nebbiolo-Reben in der Frazione Annunziata bei La Morra. Ein eleganter, fein strukturierter Barolo, der den parfümierten, harmonischen Stil von La Morra verkörpert.


Barolo aus La Morra – der Annunziata-Stil

Die Trauben stammen aus rund 2,3 Hektar Weinbergen in der Frazione Annunziata in La Morra – mit südöstlicher (250 m) und südwestlicher Ausrichtung (260 m). Die Nebbiolo-Reben wurden zwischen 1960 und 2000 gepflanzt und wurzeln in kalk- und tonhaltigen Böden, die in La Morra für besonders parfümierte, feingliedrige und elegante Baroli stehen.

La Morra gilt als die Gemeinde der zugänglicheren, aromatisch offenen und harmonischen Barolo-Stilistik – ein Kontrast zu den straffen, kraftvollen Weinen aus Serralunga oder Monforte. Der bewusst moderate Ertrag von 6,0 bis 7,0 t pro Hektar sorgt für Konzentration und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Barolo

2021 gilt im Barolo als klassischer, hochwertiger Jahrgang: Ein kühleres, ausgeglichenes Jahr brachte Nebbioli mit klarer, frischer Frucht, feiner Säurespannung und präziser, fein gewobener Tanninstruktur. Aus den Annunziata-Lagen in La Morra ergibt das einen eleganten, harmonischen Barolo mit Tiefe, Frische und großem Reifepotenzial. Die Lese erfolgte Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barolo DOCG, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs bis acht Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 24 Monate in französischen Barriques, davon 20 % neu und 80 % gebraucht. Abfüllung im Juli des Jahres vor der Verkaufsfreigabe, Verkauf im März des vierten Jahres nach der Ernte.

Im Glas

Aus den kalk-tonigen Annunziata-Lagen lebt dieser Barolo vom parfümierten La-Morra-Stil: rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, dazu die sortentypische florale Note von Rose und Veilchen, untermalt von Leder, Teer und feiner Würze. Der überwiegend gebrauchte Barrique-Ausbau bindet das Holz dezent ein und lässt der Frucht den Vortritt. Am Gaumen elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem, gut eingebundenem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, harmonischen Nachhall.

Rote Frucht, Rose und Veilchen, Leder und feine Würze – elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem Tannin und langem, harmonischem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Gutes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Weinberge in der Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 2,3 ha, Südost- (250 m) und Südwest-Ausrichtung (260 m); Kalk-Ton-Boden; Reben 1960–2000
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (6–8 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; 24 Monate französische Barriques (20 % neu, 80 % gebraucht)

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Champ-Canet 1er Cru 2024 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Champ Canet · 1er Cru Puligny-Montrachet Sauzet-Parzelle 1 ha (1959) 2024 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet Champ Canet 1er Cru 2024 der Domaine Etienne Sauzet ist ein dichter, satter und facettenreicher Chardonnay aus einer 1959 bepflanzten Parzelle. Champ Canet bringt spannungsgeladene, mineralische Weine hervor – im kühlen Jahrgang 2024 besonders frisch und knackig.


Champ Canet – Premier Cru im Norden von Puligny

Die Einzellage Champ Canet umfasst 5,6 Hektar im nördlichen Teil der Puligny-Montrachet-Appellation und liegt auf gleicher Höhenlinie wie das Perrières-Climat von Meursault. Der exponierte Premier-Cru-Weinberg bietet bröckeligen Kalkstein als Untergrund, bedeckt von einer dünnen Schicht steinigen Mergels – beste Voraussetzungen für spannungsgeladene, frische und mineralische Weine.

Die Familie Sauzet bepflanzte hier 1959 ein rund 1 Hektar großes Teilstück mit Chardonnay. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst der stabilere, trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät, mit strenger Selektion; die Erträge waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische mit kühler Eleganz – das unterstreicht die dichte, mineralische Art des Champ Canet.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Dicht, satt und facettenreich: Zitrus, weiße Blüten und Haselnuss treffen auf steinige Mineralität und feinen Schmelz aus dem Hefelager. Am Gaumen spannungsgeladen, im kühlen 2024er mit besonders frischer, knackiger Säure und langem Abgang.

Zitrus, weiße Blüten und Haselnuss über steiniger Mineralität – dicht, spannungsgeladen und im kühlen 2024er besonders frisch.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Champ Canet (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); bröckeliger Kalkstein unter steinigem Mergel, Höhe wie Meursault Perrières; Sauzet 1 ha (1959), 5,6 ha gesamt
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Schaumweine

Christmann & Kauffmann Cuvée No 104 Brut Nature

Wein · Sekt · Pfalz · Deutschland

Christmann & Kauffmann Cuvée No. 104 Brut Nature ist ein puristischer Riesling-Winzersekt aus der Pfalz. Nach über 30 Monaten auf der Hefe zeigt er sich in klarem Weißgold mit bemerkenswerter Tiefe und zugleich feiner Eleganz – trocken, schlank und mit innerer Spannung.


Pfalz / Gimmeldingen & Königsbach

Das Sektgut Christmann & Kauffmann ist in der Pfalz beheimatet und auf handwerkliche Winzersekte spezialisiert. Die Trauben dieser Cuvée stammen von 15 bis 35 Jahre alten Rebstöcken, die auf Sandstein- und Kalkböden in den Toplagen rund um Gimmeldingen und Königsbach wurzeln. Die Cuvées werden mit jeder Tirage fortlaufend nummeriert; die 100er-Serie steht dabei für Riesling.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus Riesling. Der Sekt entsteht in klassischer Flaschengärung (Tirage) und reift über 30 Monate auf der Hefe. Ohne Dosage als Brut Nature abgefüllt, was seine puristische, klare Stilistik unterstreicht.

Im Glas

Klares Weißgold mit feiner Perlage. In der Nase reife gelbe und weiße Frucht, zarte Butter-Croissant-Noten, Zitrusfrische, ein Hauch Feuerstein und eine subtile salzige Mineralität. Am Gaumen puristisch und glockenklar: trocken und schlank, mit feinster Textur, innerer Spannung und einer packenden, von leichter Salzigkeit getragenen Säure, die in ein frisches, zitroniges Finale führt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als präziser Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, Fisch, Sushi, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Pfalz, Gimmeldingen & Königsbach (Deutschland); Sektgut Christmann & Kauffmann
Klassifikation: Winzersekt – 100 % Riesling (100er-Serie), Brut Nature (naturherb)
Herstellung: klassische Flaschengärung, über 30 Monate Hefelager, ohne Dosage; alte Reben (15–35 Jahre) auf Sandstein und Kalk

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