Arzak – San Sebastian – Spanien

Allen Unkenrufen zum Trotz wird im Restaurant Arzak immer noch in einer anderen Spähre gekocht. Was hier auf die Teller kommt ist wohl durchdacht, hat Charme und Witz und überzeugt durch hochwertigste Zutaten. Oder wo kann man sonst so ein gutes Ei essen, sich eine so hervorragende Auster munden lassen und so ein perfektes Stück Ochsenfilet am Gaumen zergehen lassen (Foto fehlt leider)? Dabei wird so detailverliebt gekocht, dass sich bei jedem Biss verschiedene Aromen zu neuen Geschmackserfahrungen zusammen- fügen. (Manchmal habe ich den Eindruck, der Koch möchte uns so viel mitteilen; wir können es aber einfach als Laien nicht erfassen und verstehen.) Ein ganz großes Genusskino!

Maissüppchen mit gefriergetrockneten Früchten.
Kartoffel auf Amaranth.
Ziegenkäse.
Hummer, Hanf und Senffrüchte.
Auster auf Citrusfrüchten unter Seealgen.
Pochiertes Ei unter Kräuternest und Miesmuschel.
Geräucherter Yoghurt.
Schweinebauch und Physalisfrüchte.
Seeteufel.
Seezunge.
Tribute an Chillida (Pistazienschwamm, Schokolade und Curacaoschaumsee).
Eiscremevariationen aus heller und dunkler Schokolade.
Pistazientexturen und Rote Beete.
Schokolade und Honig.
Petit Fours.

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Spirituosen

Faude feine Brände Rote Bete Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Rote-Bete-Geist ist ein ungewöhnlicher Gemüse-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus feldfrischer junger Roter Bete – „ländlich exotisch", mit kräftigem Auftritt, erdiger Note und leichter Süße im Abgang.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Die feldfrische junge Rote Bete stammt von einem Landwirt aus Bötzingen – regional und tagesfrisch verarbeitet.

Mazeration und Destillation

Da die Rote Bete zu wenig Zucker für eine vergärbare Maische liefert, entsteht ein Geist: Das Gemüse wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase erdig und würzig, mit dem typischen Charakter frischer Roter Bete. Am Gaumen kräftig und intensiv, mit einer fein süßlichen Note im Abgang – ein ausdrucksstarkes, ungewohnt erdiges Aroma.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als außergewöhnliche, erdig-würzige Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Rote-Bete-Geist (Gemüse-Geist), Rote Bete aus Bötzingen
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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Weine

Dominio del Bendito Las Sabias 2023 BIO

Rotwein · D.O. Toro · Tinta de Toro

Tinta de Toro Pago la Jara · Valdefinjas 2023 wurzelecht · 45–80 Jahre 2.000–3.000 kg/ha 16–18 Monate Barrique Bio · ES-ECO-002-CL

Der Dominio del Bendito Las Sabias 2023 ist ein Toro aus wurzelechten Buschreben zwischen 45 und 80 Jahren, gewachsen in kleinen Parzellen im Pago la Jara und auf den Höhen von Valdefinjas. Antony Terryn arbeitet hier ökologisch zertifiziert (ES-ECO-002-CL) und mit Erträgen von 2.000 bis 3.000 Kilogramm je Hektar. 2023 war in Toro ein niederschlagsreicher Jahrgang, der von der Appellation als „excelente" eingestuft wurde.


Pago la Jara und die Höhen von Valdefinjas

Die D.O. Toro liegt in der Provinz Zamora auf einem Hochplateau zwischen rund 620 und 750 Metern über dem Meer. Das Klima ist ausgeprägt kontinental: heiße, trockene Sommer, harte Winter, nur etwa 350 bis 400 Millimeter Jahresniederschlag und eine Tag-Nacht-Amplitude, die im Spätsommer 20 Grad erreichen kann. Diese Spanne zwischen Hitze am Tag und kühlen Nächten ist der Grund, warum Tinta de Toro trotz voller physiologischer Reife noch Säure und Aroma behält. Der Pago la Jara im Süden der Appellation gilt als eine der besten Herkünfte der Region; Antony Terryn hat seinen Betrieb – rund 22 bewirtschaftete Hektar, davon 15 im Eigenbesitz – von Anfang an auf diese Lage ausgerichtet.

Entscheidend ist der Boden: tiefe, arme Sande über Kies und Lehm. Sand bietet der Reblaus keinen Lebensraum, weshalb in Toro Rebanlagen die Phylloxera überstanden haben und bis heute wurzelecht stehen – ohne amerikanische Unterlage, mit einem Wurzelwerk, das über Jahrzehnte in die Tiefe gewachsen ist. Genau solche Parzellen liefern Las Sabias. Die Stöcke sind im traditionellen Buschschnitt erzogen, stehen weit auseinander und tragen wenig: Die 2.000 bis 3.000 Kilogramm je Hektar entsprechen etwa 14 bis 21 Hektolitern – ein Bruchteil dessen, was die Appellation zulässt.

Die Parzellen auf den Höhen von Valdefinjas östlich von Toro liegen am oberen Ende des Höhenbandes der Appellation und werden später reif als die Sandböden im Süden. Sie bringen Frische, Säure und ein feineres Tannin in die Assemblage, während der Pago la Jara Tiefe und Wucht beisteuert. Beide Herkünfte werden getrennt gelesen.

Jahrgang 2023 – D.O. Toro

2023 fiel in Toro deutlich mehr Niederschlag als 2022 und mehr als im langjährigen Mittel – in einer Region, die chronisch unter Wassermangel steht, war das der prägende Faktor des Jahres. Der Austrieb verlief je nach Lage ungleichmäßig, der weitere Vegetationsverlauf dann regulär. Bemerkenswert für einen feuchteren Jahrgang: Der Krankheitsdruck blieb praktisch aus, das Lesegut kam gesund in den Keller. Die alten, wurzelechten Buschreben mit ihrem tiefen Wurzelwerk profitierten von der besseren Wasserversorgung, ohne in vegetatives Wachstum zu kippen.

Die Lese in der D.O. Toro lief vom 21. August bis zum 16. Oktober, der Großteil der Betriebe war bis Ende September fertig. Insgesamt wurden 22,48 Millionen Kilogramm eingebracht, gegenüber einem Vorjahresmittel von rund 19,1 Millionen – davon 20,83 Millionen Kilogramm Tinta de Toro. Der Kontrollrat stufte die Añada als „excelente" ein. Für Las Sabias bleibt die Menge dennoch klein: Die Ertragsbegrenzung kommt hier aus den Parzellen selbst, nicht aus dem Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

100 % Tinta de Toro, Jahrgang 2023, aus wurzelechten Buschreben von 45 bis 80 Jahren in kleinen Parzellen im Pago la Jara und auf den Höhen von Valdefinjas. Handlese, Selektion parzellenweise, Ertrag 2.000–3.000 kg/ha. Die Weinberge sind ökologisch zertifiziert (ES-ECO-002-CL).

Vergoren wird in kleinen Beton- und Epoxidharztanks – Gebinde ohne eigene Aromatik, die die Gärtemperatur über die Masse puffern und den Wein nicht mit Holz überlagern, bevor er strukturiert ist. Anschließend folgen 16 bis 18 Monate in französischen Barriques. Das Holz arbeitet hier an der Gerbstoffstruktur des Toro, nicht an der Würze: Die dicken Beerenschalen der Tinta de Toro liefern reichlich Tannin, das über die lange Fasszeit gerundet wird.

Im Glas

Ein fast undurchdringliches, sehr dunkles Rot mit schmalem violettem Rand. In der Nase schwarze Kirsche, Brombeere und Pflaume, dahinter Teer, Mokka, Lakritz und eine rauchige Note aus dem Fassausbau. Am Gaumen dicht und breitschultrig, mit reifem, körnigem Tannin und deutlichem Extrakt; die Frucht bleibt trotz der Wucht klar konturiert. Der Anteil aus den höheren Lagen hält den Wein aufrecht und verhindert, dass die Dichte in Marmelade kippt. Sehr langer, kräftiger Abgang mit dunkler Schokolade und Salz.

14 bis 21 Hektoliter je Hektar von wurzelechten Buschreben – die Dichte dieses Toro entsteht im Weinberg, nicht im Fass.

Der 2023er ist jung noch verschlossen und braucht Luft: zwei Stunden vorher karaffieren, bei 16–18 °C servieren. Über zwei bis drei Jahre auf der Flasche baut sich das Tannin weiter ein; Trinkfenster bis etwa 2035.

Am Tisch

Zu kastilischem Milchlamm aus dem Holzofen, Lammkeule mit Rosmarin, Entrecôte und Rinderrippe vom Grill, geschmortem Ochsenschwanz und Wildgerichten wie Hirschrücken oder Wildschweinragout. Bei Käse zu langgereiftem Manchego und kräftigem Hartkäse. Für leichte Küche ist dieser Wein die falsche Wahl – er braucht Fett, Röstaromen und Zeit.


Produzent Dominio del Bendito, Antony Terryn, Toro, Zamora
Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage Pago la Jara und Höhen von Valdefinjas, Sandböden über Kies und Lehm
Klassifikation D.O. Toro
Jahrgang 2023
Vinifikation Handlese · Gärung in kleinen Beton- und Epoxidharztanks
Ausbau 16–18 Monate französische Barriques
Trinkempfehlung 2026–2035
Rebenalter 45–80 Jahre, wurzelecht, traditionelle Buschreben
Ertrag 2.000–3.000 kg je Hektar
Bewirtschaftung biologisch zertifiziert, ES-ECO-002-CL

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Weine

Battenfeld–Spanier Riesling Mölsheim Auf dem Kalkofen 1G Erste Lage 2023 BIO

Weißwein · Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Erste Lage)

Riesling Auf dem Kalkofen VDP.Erste Lage (1G) Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen pure Kalksteinböden Cool Climate · bis 280 m BIO (DE-ÖKO-006) · 2023

Der Battenfeld-Spanier Auf dem Kalkofen 1G 2023 stammt aus dem Zellertal, wo kühle Fallwinde vom Donnersberg auf pure Kalksteinböden treffen. Ein Cool-Climate-Riesling voller Mineralität und Tiefe – fokussiert, frisch und kühl-elegant.


Auf dem Kalkofen – Cool Climate im Zellertal

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Das Zellertal mit seinen über tausend Jahre alten, durchgehend bewirtschafteten Weinbergen fasziniert H. O. Spanier seit jeher.

Hier, wo kühle Fallwinde vom Donnersberg auf pure Kalksteinböden treffen und die Reben auf bis zu 280 Metern Höhe wachsen, entsteht ein Wein, der das „Cool Climate" eindrucksvoll in die Flasche bringt. Der Kalkofen ist H. O. Spaniers persönliche Interpretation dieses Landstrichs – ein Wein, der die charakteristische Mineralität und Tiefe des Kalksteinterroirs in sich vereint.

Jahrgang 2023 – Zellertal (Rheinhessen)

2023 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die kühlen Fallwinde und der reine Kalkstein bewahrten Frische, Fokus und salzige Mineralität – Reife und kühle Eleganz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Erste Lage (1G) aus der Lage Auf dem Kalkofen, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von purem Kalkstein.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Fokus, kühle Eleganz und die Prägung des Kalksteins ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In sattem, klarem Gelb leuchtend, entfaltet sich ein spannungsreicher Duft zwischen Frucht und Stein: Zitrusnoten, weißes Fruchtfleisch von Zitrone und Pfirsich, fein verwoben mit subtilen Kräuternuancen. Am Gaumen fokussiert und frisch, mit kühler Eleganz und prägnanter Mineralität, die lange nachhallt – pur Zellertal.

Zitrus, weißes Fruchtfleisch von Zitrone und Pfirsich, fein verwoben mit subtilen Kräuternuancen – fokussiert und frisch, mit kühler Eleganz und prägnanter Mineralität, die lange nachhallt.

Ein fokussierter, kühl-eleganter Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Auf dem Kalkofen (VDP.Erste Lage), Zellertal, Rheinhessen; bis 280 m, kühle Fallwinde vom Donnersberg; pure Kalksteinböden
Klassifikation: Riesling, VDP.Erste Lage (1G), Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Torre il Cerreto Governo IGT

Wein · Rotwein · Toskana · Italien

Torre il Cerreto Governo ist ein toskanischer Rotwein aus selektionierten Sangiovese- und Merlot-Trauben. Ein schmeichelnder Tinto, der nach roten Früchten und feiner Würze duftet und schmeckt – weich und kraftvoll im Mundgefühl, mit samtigen Tanninen und komplexem Nachhall.


Toskana

Der Wein stammt aus der Toskana, von Riolite Vini. Sangiovese ist die klassische Leitsorte der Region; ergänzt um Merlot entsteht ein zugänglicher, fruchtbetonter Rotwein im traditionellen toskanischen Stil.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese und Merlot. Kennzeichnend ist das Governo all'uso toscano: Rund 10 % der Trauben werden angetrocknet und erst dann der Vinifikation zugegeben. Sie lösen eine zweite Gärung aus, die dem Wein Weichheit, Fülle und Geschmeidigkeit verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase rote Früchte und feine Würze. Am Gaumen weich und kraftvoll zugleich, mit reifer Frucht, samtigen Tanninen und komplexem, intensivem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter der toskanischen Küche.

Passt zu: Pasta mit Fleischsauce, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Wild und mittelreifem Käse.


Lage: Toskana (Italien); Riolite Vini
Klassifikation: Toscana IGT – Cuvée aus Sangiovese & Merlot, trocken
Ausbau: Governo all'uso toscano (~10 % angetrocknete Trauben, zweite Gärung)

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Rebsorten

San Donaci Duca del Salento Primitivo

Wein · Rotwein · Salento · Italien

San Donaci Duca del Salento Primitivo duftet nach Pflaumen und Dörrobst und zeigt sich vollmundig und weich am Gaumen. Ein Primitivo, urwüchsig wie er leibt und lebt – bestens zur kraftvollen Küche.


Salento / Apulien

Die Winzergenossenschaft Cantina San Donaci (gegründet 1933) liegt in San Donaci bei Brindisi im Herzen des Salento, der Südspitze Apuliens. Das warme, mediterrane Klima und die tonig-kalkhaltigen Böden – oft mit traditionellen Alberello-Buschreben bepflanzt – bringen vollreife, kraftvolle Primitivo-Trauben hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Primitivo. Nach der Lese werden die Trauben rasch gepresst; die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert bei 25–27 °C über rund zehn Tage. Anschließend reift der Wein im Edelstahltank, wodurch die reife, weiche Frucht und die typisch mediterrane Würze erhalten bleiben.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Pflaumen und Dörrobst, dazu dunkle Beeren und eine warme Würze. Am Gaumen vollmundig und weich, samtig und kraftvoll, mit reifer Frucht und langem, warmem Abgang – urwüchsiger Primitivo, wie er leibt und lebt.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein kraftvoller Begleiter zur herzhaften, mediterranen Küche.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Pasta mit kräftigen Saucen, Lamm und gereiftem Hartkäse.


Lage: Salento, San Donaci (Brindisi, Apulien, Italien); Cantina San Donaci
Klassifikation: Primitivo del Salento IGT – 100 % Primitivo
Ausbau: temperaturkontrollierte Gärung, Reife im Edelstahltank

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Rebsorten

Caliterra Merlot Reserva

Rotwein · Colchagua Valley · Merlot · Chile

Caliterra Reserva Merlot ist ein weicher, fruchtbetonter Rotwein aus dem Colchagua Valley in Chile. Das Weingut Caliterra bewirtschaftet ein großes Estate-Weingut im zentralen Längstal, geschützt durch den Rapel-See und die Anden. Der Wein basiert überwiegend auf Merlot, ergänzt um einen kleinen Anteil Malbec. Im Glas ein zugänglicher Merlot mit Pflaume und Vanille.


Colchagua Valley

Das Colchagua Valley liegt rund zwei Autostunden südlich von Santiago im chilenischen Valle Central. Granit- und Tonböden, viel Sonne und kühlende Brisen sorgen für reife, ausgewogene Trauben. Das Estate von Caliterra liegt geschützt zwischen dem Rapel-See, dem Apalta-Tal und dem Pazifik.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht überwiegend aus Merlot, ergänzt um einen kleinen Anteil Malbec für Farbe und Struktur. Nach der Gärung reift er mehrere Monate in Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, die ihm Vanille- und Würznoten geben, ohne die weiche Frucht zu überdecken.

Im Glas

Helles Purpurrot. In der Nase Pflaume, dunkle Kirsche und Vanille, dazu ein Hauch Zimt aus dem Fassausbau. Am Gaumen zart, weich und trinkfertig, mit weichem Tannin. Der Abgang ist rund und harmonisch.

Am Tisch

Bei 15–18 °C servieren; jung und unkompliziert zu genießen.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, Schmorgerichte, geröstetes Gemüse und mittelkräftiger Käse.


Lage: Colchagua Valley (Valle Central), Chile
Klassifikation: DO Valle de Colchagua – Reserva
Ausbau: mehrere Monate Barrique, amerikanische/französische Eiche

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Weine

Benoit Marguet Sapience 2017 Premiere Cru Brut Nature BIO

Der Benoît Marguet Sapience 2017 Premier Cru Brut Nature ist der Champagner für das Herbstmenü, wenn Geflügel im Ofen ist. Pinot Noir und Meunier, kein Gramm Zucker, dafür Frucht und Tiefe.

Im Glas

Zartes Gold mit einem Schimmer von Mandarine. In der Nase Bratapfel, Weinbergpfirsich und Rosenblätter – fast üppig. Am Gaumen erst cremig, dann zieht Limette straff nach. Gelbe Frucht und eine Spur Himbeere bleiben im langen, eleganten Finale.

Mach was draus

Gebratene Perlhuhnbrust mit Pilzen, Kalbsbries oder Hummer mit brauner Butter – hier fühlt er sich wohl. Zum Käsegang passt ein reifer Brillat-Savarin. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Er ist schon jetzt rund, aber noch lange nicht am Ende. Wenn du zwei Flaschen hast: eine jetzt, die andere in ein paar Jahren. Der Vergleich lohnt sich.“

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Kurz gefragt

Ist das ein Rosé? Nein, ein weißer Champagner. Der Mandarinenschimmer kommt von den roten Rebsorten Pinot Noir und Meunier.

Was unterscheidet ihn vom Sapience Œnothèque? Der Œnothèque 2013 enthält zur Hälfte Chardonnay und lag viel länger auf der Hefe. Der 2017er ist reiner Pinot Noir und Meunier und wirkt fruchtiger.

Pinot Noir und Meunier · Meunier aus Cumières · Méthode Traditionnelle · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Schaumweine

Cielo Prosecco Frizzante Piccolo

Der Cielo Prosecco DOC Frizzante Piccolo kommt in der kleinen 0,2-Liter-Flasche – genau richtig für ein, zwei Gläser. Reiner Glera aus dem Prosecco-Gebiet, im Edelstahltank vergoren und sanft perlend abgefüllt. Ideal, wenn man keine ganze Flasche öffnen möchte.

Im Glas

Helles Strohgelb, feine Perlen. Der Duft erinnert an grünen Apfel, Birne und weiße Blüten. Im Mund fruchtig und leicht, mit einem sauberen, frischen Nachklang. Unkompliziert und angenehm prickelnd.

Mach was draus

Zum schnellen Anstoßen, zum Picknick, für die Hotelbar oder als kleine Aufmerksamkeit im Geschenkkorb. Dazu passen Antipasti, Fingerfood, Salate oder leichte Vorspeisen. Serviere ihn gut gekühlt, bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Piccolo ist mein Lieblingsmitbringsel. Klein, fein und immer willkommen.“

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Kurz gefragt

Was ist der Unterschied zwischen Frizzante und Spumante? Frizzante hat weniger Kohlensäure und prickelt sanfter. Spumante perlt kräftiger.

Wer steht dahinter? Das Weinhaus Cielo e Terra, 1908 von Giovanni Cielo gegründet und bis heute ein Familienbetrieb. Sitz ist Montorso Vicentino; zahlreiche Partnerwinzer in Venetien und Apulien liefern zu.

Warum 0,2 Liter? Die Piccolo-Flasche reicht für etwa zwei Gläser. So bleibt nichts übrig und der Prosecco ist immer frisch.

100 % Glera · Prosecco DOC, Venetien · Tankgärung im Edelstahl · Frizzante · halbtrocken · 0,2 l Piccolo · Cielo e Terra, Montorso Vicentino · Stand: Oktober 2026

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