2009 Domaine de la Chapelle des Bois, AOC Chiroubles (Alk. 13%) (Chantal und Eric Condert-Appert): Mittwoch (23.5.) Die Nase wird von den Aromen aus Gartenkräutern überwältigt, da findet man Majoran, Rosmarin, wenig Minze, schwarzer Pfeffer, rote Paprika, wenig Lakritze, ein Hauch von Tannenzapfen, Pflaumen und dunkle Beeren. Am Gaumen das gleiche Spiel, die Aromen werden von guter Säure unterstützt, die aber nicht aufdringlich sind, elegante Vanillenote, weich, lang im Abgang. Heute ist Sa (25.5.): weiter viele Kräuter, Pflaumen. Teer, wenig Karamell und etwas Süßes kommen mehr zum Ausdruck. Die Säure ist präsenter als am ersten Tag, Gerbstoffe weiterhin weich und kaum vorrätig. Man hat den Eindruck, er ähnelt einem Pinot Noir. (verkostet Ende Mai 2012)
2007 Joseph Drouhin, AOC Moulin-A-Vent (Alk. 13%): Leuchtendes Rubinrot mit lila Reflexen, intensive, saftige Aromen von reifen Kirschen, Erd- und Himbeeren, Veilchen, ein Hauch von Kräutern, Zimt, Pilzen, gegen später etwas Erdiges, Mineralisches. Nicht zu viel Säure, weiche Tannine. Ein angenehmer Trinkfluss, macht Spaß, jetzt trinken. (verkostet Ende Mai 2012)
Im März 2010 habe ich per Zufall auch u.a. Domaine Gaget besucht. Echt schade, dass ich die Sprache nicht spreche…, die verkosteten Weine, die aber haben für sich gesprochen; der „einfache“ Beaujolais Villages war gut, die Crus auch:
2009 Domaine Gaget, La Cote du Py, AOC Morgon (Alk. 13%): Sowohl in der Nase wie auf dem Gaumen Frucht und Würze vereint. Reife süße Kirschen und Blaubeeren, Pfeffer, Zimt, Piment, ein Hauch vom Süßholz, Schokolade mit Chili und Kirschen, aber auch etwas Laub; das ganze wird von weichen Tanninen und guter Säure unterstützt. Am vierten Tag der Verkostung hat er kaum an seiner Qualität verloren. Eigentlich lohnt es, alle Weine von diesem Weingut zu probieren.(verkostet: 17.6.-20.6.2012)



