Scharfes Curry.

Eine Zucchini, Kohlrabi, Paprika und einen halben Blumenkohl in mundgerechte Stücke schneiden.
Hühnchenfleisch im Wok anbraten und bei Seite nehmen.
Klein geschnittenen Ingwer, Knoblauch und Lauchzwiebeln anbraten, 2-3 TL rote Currypaste hinzugeben und mit 400 ml Kokosmilch auffüllen.
Eine Weile köcheln lassen…
… und dann das Gemüse nach und nach zugeben und al dente kochen.
Darauf achten, das das weichste Gemüse am Ende in das köchelnde Curry gegeben wird.
Das Fleisch ebenfalls hinzugeben. Abschmecken.
Mit Basmatireis servieren.

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Rebsorten

Paul Schumacher Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder

Wein · Rotwein · Ahr · Deutschland

Paul Schumacher Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder besticht durch die elegante Komposition von Frucht und Kräuterwürze. Vielschichtig und stoffig, mit dezenten Rauchnoten aus der Barriquereife und fein eingebundenen Gerbstoffen, die die feine Spätburgunderfrucht tragen.


Ahr / Walporzheimer Kräuterberg

Das Weingut Paul Schumacher liegt an der Ahr, einem der renommiertesten Rotweingebiete Deutschlands. Die Lage Walporzheimer Kräuterberg zählt zu den traditionsreichen Steillagen des Tals; ihre Schieferböden und das geschützte Klima bringen elegante, würzige Spätburgunder hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir). Die Reife im Barriquefass verleiht dem Wein dezente Rauchnoten, Stoffigkeit und fein eingebundene Gerbstoffe, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Mittleres bis tiefes Rubinrot. In der Nase elegante Frucht und Kräuterwürze, unterlegt von dezenten Rauchnoten. Am Gaumen vielschichtig und stoffig, mit feiner Spätburgunderfrucht, dezent schmeckbaren Gerbstoffen und langem, würzigem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Speisebegleiter.

Passt zu: Wild, Lamm, gebratener Ente, Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Ahr, Walporzheimer Kräuterberg (Deutschland); Weingut Paul Schumacher
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir), trocken
Ausbau: Reife im Barriquefass

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Weine

Von Winning Riesling Jesuitengarten GG 2020 Magnum

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs · Magnum)

Riesling Forster Jesuitengarten VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe Magnum 1,5 l · 2020

Der von Winning Forster Jesuitengarten Riesling GG 2020 in der 1,5-Liter-Magnum stammt aus einer der großen Lagen von Forst, am Hang unterhalb des Ungeheuers. Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht prägen dieses seltene Große Gewächs – eines der rarsten GGs des Guts.


Forster Jesuitengarten – Großes Gewächs von drei Böden

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Jesuitengarten ist eines der Flaggschiff-GGs – und das rarste GG des Guts.

Die Lage liegt am Hang unterhalb des Ungeheuers in Forst. Im Boden finden sich Buntsandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein Würze, Struktur und Tiefe verleiht: Der Buntsandstein gibt Fülle, der Kalk Frische und Salzigkeit, der Basalt Wärme und eine rauchige Prägung.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die vielschichtigen Böden des Jesuitengartens und der lange Holzfassausbau bewahrten Würze, Tiefe und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht. Das Magnumformat, das langsamer und gleichmäßiger reift, unterstreicht die Langlebigkeit des Weins.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Jesuitengarten, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Buntsandstein, Kalk und Basalt. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm feine Reduktion, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Ein tiefgründiges Großes Gewächs voller Würze und feiner Reduktion: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Anklang vom Basalt und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und tief, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG im Magnumformat; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse – ein Großformat für die festliche Tafel.


Lage: Forster Jesuitengarten (VDP.Große Lage), am Hang unterhalb des Ungeheuers, Forst, Pfalz; Buntsandstein, Kalk und Basalt
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; Handarbeit im Weinberg

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Weine

Bico do Cabo Albarino

Weißwein · D.O. Rías Baixas · Val do Salnés

Albariño Val do Salnés 2025 Verwitterter Granit 50–150 m 4 Monate Hefelager Ohne malolaktische Gärung

Der Fento Bico do Cabo Albariño 2025 kommt aus dem Val do Salnés, der atlantischsten Subzone der D.O. Rías Baixas. Der Name verweist auf einen Strand der Küste, an der die Parzellen liegen. Eulogio Pomares vinifiziert ihn ohne Holz, ohne biologischen Säureabbau und mit vier Monaten Hefelager – ein Albariño, der auf Salzigkeit und Zug setzt statt auf Fülle.


Val do Salnés – Granitzersatz auf Meereshöhe

Die Parzellen liegen zwischen 50 und 150 Metern über dem Meer, wenige Kilometer von der Ría de Arousa entfernt. Der Untergrund besteht aus verwittertem Granit, in Galicien xabre genannt: ein grobkörniger, sandiger Zersatz, der Wasser rasch abführt und die Wurzeln zwingt, in die Klüfte des anstehenden Gesteins zu gehen. Diese Kombination aus armem Sand über hartem Fels ist die Grundlage der salzig-mineralischen Ader, die Albariño aus dem Salnés von den weicheren Weinen des Condado do Tea unterscheidet. Die Reben sind 15 bis 25 Jahre alt.

Salnés ist die kühlste und feuchteste der fünf Subzonen. Über 1.200 Millimeter Jahresniederschlag und die ständige atlantische Brise halten die Nächte kühl und die Säure hoch, erzeugen aber zugleich hohen Pilzdruck. Die traditionelle Antwort darauf ist die Pergola-Erziehung auf Granitpfosten: Das Laub hängt in zwei bis drei Metern Höhe, die Trauben bleiben durchlüftet, und der Boden darunter trocknet ab.

Der Weinbau im Salnés ist kleinteilig. Historisches Erbrecht hat die Flächen über Generationen in Parzellen von wenigen Hundert Quadratmetern zerlegt, oft eingefasst von Trockenmauern aus Granit. Der Wein entsteht deshalb nicht aus einer Einzellage, sondern aus einer Vielzahl kleiner Lagen mit unterschiedlicher Exposition – die Handlese mit Vorselektion im Weinberg ist unter diesen Bedingungen keine Stilentscheidung, sondern Voraussetzung.

Jahrgang 2025 – Rías Baixas

Auf einen milden, niederschlagsreichen Winter folgte ein ebenso feuchtes Frühjahr, das einen frühen Austrieb auslöste. Die Fruchtbarkeit der Augen lag bei rund 90 Prozent bei 2,3 Trauben je Auge – die Anlage für einen mengenreichen Jahrgang stand damit früh fest. Blüte im Mai, Fruchtansatz im Juni, beides ohne nennenswerte Verrieselung. Der Sommer verlief stabil und thermisch ausgeglichen, ohne die Hitzespitzen der Vorjahre, was den Säureabbau in der Reifephase bremste. Der Pilzdruck des feuchten Frühjahrs ließ sich im trockeneren Sommer kontrollieren.

Die Lese in Rías Baixas begann am 20. August und lief bis zum 8. Oktober; die Hauptmenge im Val do Salnés wurde in der ersten Septemberhälfte geholt, zwischen den Niederschlägen, die den Monat zeitweise unterbrachen. Der Gesundheitszustand des Leseguts war durchgehend gut. Mit 47,5 Millionen Kilogramm (+12,7 Prozent) und einem Durchschnittsertrag von 9.881 kg/ha war 2025 einer der mengenreichsten Jahrgänge der Denominación; Val do Salnés stellte mit 65 Prozent den größten Anteil. Das Consejo Regulador stufte den Jahrgang als „muy buena" ein – hohe Menge bei erhaltener Säure, ein Jahr für präzise, straffe Weine statt für Opulenz.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Albariño aus dem Jahrgang 2025, von Hand gelesen und bereits im Weinberg selektiert. Die Gärung findet ausschließlich im Edelstahltank statt, temperaturkontrolliert und ohne Holzeinsatz – die Entscheidung zielt auf die primäre Sortenfrucht des Albariño: Apfel, Zitrus, Steinobst, Fenchel.

Der Wein bleibt anschließend vier Monate auf der Feinhefe und gewinnt daraus Textur und Bindung am Gaumen. Eine malolaktische Gärung findet nicht statt, die Apfelsäure des Jahrgangs bleibt vollständig erhalten. Vor der Füllung wird der Wein kaltstabilisiert und filtriert, um Frucht und Frische unverändert in die Flasche zu bringen.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Apfel, verhaltene Zitrusfrucht, Fenchel und ein exotischer Anklang, dazu grüne, kräuterige Noten. Am Gaumen zupackende Säure, die die Aromatik trägt statt sie zu überdecken; das Hefelager gibt der Mitte Griff, der Nachhall bleibt saftig und salzig.

Vier Monate Feinhefe geben die Textur, der ausgebliebene Säureabbau lässt den Granit ungebremst durch.

Bei 10 bis 12 Grad servieren, kälter verschließt sich die Frucht. Kein Dekantieren nötig, ein großes Glas hilft dem Fenchelton. Trinkreif ab sofort; die Säurestruktur des Jahrgangs 2025 trägt den Wein ohne Mühe bis 2030, wobei sich die Primärfrucht ab dem dritten Jahr in Richtung Kräuter und Nuss verschiebt.

Am Tisch

Der klassische Weg ist der kurze: Austern, Miesmuscheln in Weißwein, gegrillte Sardinen, Pulpo á feira mit Pimentón und Olivenöl. Ebenso gut zu Empanada mit Bacalao, zu gebratenem Wolfsbarsch, zu Sushi und Sashimi oder zu jungem Ziegenkäse. Auch zu Spargel mit Zitronenbutter, wo die Säure die Bitternoten auffängt.


Produzent Fento Wines (Eulogio Pomares), Meaño, Val do Salnés
Rebsorte 100 % Albariño
Lage Val do Salnés, Parzellen auf 50–150 m
Klassifikation D.O. Rías Baixas
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese mit Selektion im Weinberg · Gärung im Edelstahltank · ohne malolaktische Gärung
Ausbau 4 Monate auf der Feinhefe · kaltstabilisiert · filtriert
Trinkempfehlung 2026–2030
Boden Verwitterter Granit (xabre) über Granitfels
Rebenalter 15–25 Jahre

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Frankreich

Domaine Denis Mortet Bourgogne Rouge Cuvee De Noble Souche 2023

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne AOC Daix · >400 m Reben ~35 Jahre · 1 ha 18 Monate Holz · 20% neu

Der Bourgogne Rouge Cuvée de Noble Souche 2023 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus hochgelegenen Parzellen in Daix. Die langsame Reife in der Höhe gibt dem Wein einen sehr frischen Stil mit viel Frucht und Saftigkeit – ein regionaler Bourgogne aus der Hand einer Spitzenadresse.


Daix – Höhenlage bei Dijon

Alle Parzellen liegen in Daix, dem Heimatdorf der Familie Mortet, nordwestlich von Dijon. Die Reben wachsen hier auf über 400 Metern Höhe; das Grundgestein liegt fast an der Oberfläche, die Böden sind braun und sehr kalkhaltig. Die Höhenlage verlangsamt die Reife und sorgt für Frische.

Die Rebfläche beträgt rund 1 Hektar, das Durchschnittsalter der Reben liegt bei 35 Jahren. Es kommen weder Dünger noch chemische Unkrautvernichtungsmittel zum Einsatz, nur organische Bodendünger. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand in kleinen Kisten gelesen. Strenge Traubenselektion, teilweise Entrappung und Gärung ausschließlich mit natürlichen Hefen; Überpumpen und Unterstoßen werden sorgfältig kontrolliert.

Anschließend reift der Wein 18 Monate im Eichenfass, davon 20 % neues Holz. Die Weinberge werden ohne Herbizide bewirtschaftet.

Im Glas

Ein sehr frischer Pinot Noir mit viel Frucht und Saftigkeit. Klare dunkle Beerenfrucht trifft auf feine Würze; am Gaumen geradlinig, saftig und mit frischer Säure.

Sehr frisch, voller Frucht und Saftigkeit – ein hochgelegener Bourgogne, der über seine Stufe hinausweist.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Charcuterie, Brathähnchen und Geflügel, Ente, Gerichte mit Pilzen oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Daix bei Dijon; über 400 m, braune, stark kalkhaltige Böden, 1 ha, Reben ~35 Jahre
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Pinot Noir, teilweise entrappt, Spontangärung; 18 Monate Holz (20% neu); Handarbeit im Weinberg

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Rebsorten

Groffier Chambolle Musigny Les Sentiers 1er Cru 2020

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Sentiers Chambolle-Musigny 1er Cru (Frankreich) 2020

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2020 stammt von 80 Jahre alten Reben aus dem nördlichsten Premier Cru der Appellation – ein kräftigerer, salziger und spannungsreicher Chambolle mit Morey-Charakter.


Les Sentiers – die Lage

Les Sentiers („die Pfade") ist der nördlichste Premier Cru von Chambolle-Musigny, direkt unterhalb des Grand Cru Bonnes Mares und an der Grenze zu Morey-Saint-Denis. Der Boden hat einen höheren Ton- und Kalksteinanteil als im übrigen Chambolle – nur rund 40 cm eisenreicher Ton über Kalkstein. Das ergibt einen dichteren, kraftvolleren Pinot Noir, der den Morey-Charakter mit der Finesse Chambolles verbindet.

Groffier zählt zu den führenden Erzeugern der Côte de Nuits; unter Nicolas Groffier wird der Neuholzeinsatz je nach Jahrgang feinjustiert und nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt in der Côte de Nuits als großer Rotweinjahrgang: warm und trocken, mit vollreifen, gesunden Trauben bei zugleich bemerkenswerter Frische und Säurespannung.

Ein Jahr für tief konzentrierte, dennoch frische und langlebige Pinot Noirs.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020.

Vergoren mit 100 % Ganztrauben, ausgebaut in 25 % neuem Holz. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Über Kopfnoten von Wildkirsche und Bergamotte legen die Stiele eine diskrete Pfeffernote, klar umrissen und ausbalanciert. Am Gaumen knackige rote Frucht, deutlich salzig und für einen Chambolle zum Abgang hin etwas kantig – durchzogen von großer Spannung von Anfang bis Ende, gebaut für lange Reife.

Knackig, salzig und gespannt – ein kraftvoller Chambolle mit Morey-Charakter.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und Kellerzeit. Bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Entenbrust, Kalb, Taube, Reh, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie mittelreifem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für feine Küche.


Lage: Les Sentiers, Chambolle-Musigny 1er Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreicher Ton über Kalkstein, 80 Jahre alte Reben
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; 25 % Neuholz; ein Abstich

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USA

Saxum James Berry Vineyard 2012

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Beton & französische Eiche 2012

Der Saxum James Berry Vineyard 2012 ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, vielschichtig und seidig texturiert, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2012 zeigt er heute zusätzliche Tiefe.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit einem großen Anteil Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2012 – Paso Robles

2012 gilt an der kalifornischen Central Coast als großzügiger, klassischer Jahrgang mit reifer, vollmundiger Frucht bei guter Balance. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der James Berry 2012 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend vielschichtigen, würzig-erdigen Sekundäraromen, während die feine Säure und die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgen.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah und 10 % Counoise, Jahrgang 2012, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Counoise floralen Lift und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: rote und dunkle Frucht wie Himbeere, Brombeere und Cassis, dazu mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), weißer Pfeffer, florale Anklänge und eine herzhaft-würzige Note von geräuchertem Fleisch. Mit der Reife treten erdige, leicht wildwürzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, reich und vielschichtig, mit einer nahtlosen, seidigen Textur, dichtem, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Himbeere, Brombeere und Cassis, mediterrane Kräuter, weißer Pfeffer und Würze – reich und seidig, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah, 10 % Counoise (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Whisky

J & A Mitchell & Co Campbeltown Loch Blended Malt Scotch Whisky 46%

Spirituose · Blended Malt Whisky · Campbeltown · Schottland

Campbeltown Loch Blended Malt Scotch Whisky ist ein preisgekrönter Blended Malt von J & A Mitchell & Co, verschnitten und abgefüllt in der Springbank-Destillerie. Die Besonderheit: Er vereint alle fünf Malts der drei Campbeltown-Destillerien – maritim, malzig und ausgewogen, mit feinem Torfrauch.


Herkunft

Campbeltown auf der Kintyre-Halbinsel war einst die „Whisky-Hauptstadt der Welt"; heute ist es die kleinste Whisky-Region Schottlands. J & A Mitchell & Co, Eigentümer der traditionsreichen Springbank-Destillerie, komponiert und füllt diesen Blended Malt vor Ort ab. Benannt ist er nach dem Sea Loch von Campbeltown.

Verschnitt und Reifung

Als Blended Malt enthält Campbeltown Loch ausschließlich Single Malts – keinen Grain Whisky. Verschnitten werden alle fünf Malts der Region: Springbank, Longrow und Hazelburn (Springbank), Kilkerran (Glengyle) und Glen Scotia. Die Reifung erfolgt in einer Kombination aus Bourbon- und Sherryfässern.

Im Glas

Golden. In der Nase Butter, Meersalz, Honig und Gebäcknoten mit Pekannuss. Am Gaumen cremig, mit Karamell, Kaffee, dunklem Zucker und maritimer Würze. Im Abgang baut sich ein feiner Torfrauch auf, begleitet von einer nussig-ledrigen Note. Typischer Campbeltown-Charakter.

Pur genießen

Pur aus dem Nosing-Glas, bei Bedarf mit wenigen Tropfen Wasser. Ein vielseitiger, zugänglicher Campbeltown-Malt – ideal als Einstieg in die Region und als Alltags-Dram.

Klassisch solo: pur, mit etwas Wasser, als Digestif.


Herkunft: Campbeltown (Schottland)
Art: Blended Malt Scotch Whisky (ohne Grain); verschnitten und abgefüllt bei Springbank
Verschnitt: alle fünf Campbeltown-Malts – Springbank, Longrow, Hazelburn, Kilkerran, Glen Scotia
Reifung: Bourbon- und Sherryfässer

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Rebsorten

Vite Colte Barbera d'Asti Superiore La Luna e i Falo

Wein · Rotwein · Asti · Italien

Vite Colte La Luna e i Falò Barbera d'Asti Superiore zeigt ein intensives Rubinrot mit violetten Reflexen. Aromatisches Bukett nach Sauerkirsche, Brombeere und Kräutern. Kraftvoll, trocken und elegant zugleich – ein idealer Essensbegleiter.


Asti / Piemont

Vite Colte (vormals Terre da Vino, gegründet 1980) ist eine renommierte piemontesische Erzeugergemeinschaft. Für die Barbera d'Asti Superiore DOCG werden Trauben aus rund 60 Hektar ausgewählter Hanglagen zwischen Nizza Monferrato und Agliano Terme auf kalkig-tonigen Böden zusammengeführt – das „SuperBarbera"-Projekt des Hauses. Der Name spielt auf Cesare Paveses Roman La luna e i falò an.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Barbera. Nach traditioneller Gärung und malolaktischer Gärung reift der Wein rund zwölf Monate in französischen Barriques (überwiegend gebrauchtes Holz), was ihm Struktur und Eleganz verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Intensives Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase Sauerkirsche, Brombeere und Kräuter, dazu Veilchen, Lakritz und eine dezente Vanillenote. Am Gaumen kraftvoll und gut strukturiert, getragen von der typisch frischen Barbera-Säure, mit weichen Tanninen und langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein idealer Begleiter der piemontesischen Küche.

Passt zu: Pasta mit Fleischsauce, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Risotto und mittelreifem Käse.


Lage: Barbera d'Asti Superiore DOCG, Monferrato/Asti (Piemont, Italien); Vite Colte (Terre da Vino)
Klassifikation: Barbera d'Asti Superiore DOCG – 100 % Barbera, trocken
Ausbau: ~12 Monate in französischen Barriques

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