Die VDP.Prädikatsweingüter melden drei Neuaufnahmen zum 01 Januar 2014.

„Mit diesen Neuaufnahmen ist der VDP nun über die 200 Mitglieder hinaus gewachsen.Wachstum ist jedoch kein Selbstzweck. Für uns ist allein wichtig, die besten und ambitioniertesten Weingüter einer Region unter dem Traubenadler zu vereinen. Jene, die mit Elan und Ernsthaftigkeit mit uns zusammen die Klassifikation der Herkünfte in Deutschland etablieren und gemeinsam und dauerhaft den deutschen Spitzenweinbau voranbringen“ betont der Präsident der VDP.Prädikatsweingüter, Steffen Christmann.

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Baden, Franz Keller Schwarzer Adler
Das Weingut Franz Keller – Schwarzer Adler kam vor mehr als hundert Jahren wieder in Familienbesitz und steht seit Jahrzehnten für durchgegorene Weine. Die Weine dieses Hauses spiegeln das ganze Potential des Kaiserstuhls und seines einzigartigen Mikroklimas wieder. Fritz Keller leitet das Gut in dritter Generation. Zusammen mit seiner Frau Bettina, Sohn Friedrich und dem ganzen Team setzt er sich kompromisslos für Qualität ein, angefangen beim individuell auf Boden und Mikroklima abgestimmten Pflanzgut, über schonende Bearbeitung der Reben, bis zur Lese zum optimalen Zeitpunkt. Mit dem neuen Weingutsgebäude wurde auch der Ausbau der Weine in Edelstahl oder in traditionellen Eichenholzfässern und Barriques weiter optimiert. Keller-Weine sollen ideale Speisenbegleiter sein. Dieser Anspruch ergibt sich schon aus der Geschichte des Hauses, dessen Ursprung das heutige Restaurant Schwarzer Adler ist, seit 1969 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.
„Die Aufnahme in den Verband ist für uns eine wunderbare Bestätigung unserer Arbeit und für die herausragende Qualität unserer Weine – Ein fantastischer Start ins neue Jahr“ (Fritz Keller)

Franken, Rudolf May
Das Weingut Rudolf May hat seinen Sitz in Retzstadt, einer kleinen Winzergemeinde nördlich von Würzburg. In dem Seitental des Mains stehen die Reben auf kargem Muschelkalkboden. Petra und Rudolf May betreiben seit 1998 dieses Weingut, das aus einem kleinen Nebenerwerbsbetrieb entstanden ist. Die Rebfläche beträgt 13,5 Hektar mit der Hauptlage Retzstadter Langenberg. Aber auch in Thüngersheim und Stetten werden Weinberge bewirtschaftet. Besonders gepflegt wird der Silvaner, der auf über 60 Prozent der Fläche wächst und schnörkellose, mineralisch geprägte Weine ergibt. Die englische Weinkritikerin Jancis Robinson schrieb über den Silvaner „Wellenkalk“: „Jeder, der daran zweifelt, dass der Silvaner zugleich eine großartige Textur und säurebetonte Rasse haben kann, wird eines Besseren belehrt. Toll, jemanden so hingebungsvoll arbeiten zu sehen, und dies auf derart kargen Böden.“
„Die VDP.Prädikatsweingüter sind für uns wichtig, weil im VDP ein hohes Qualitätsdenken herrscht und wir uns gerne dieser Herausforderung stellen wollen. Den Adler auf der Kapsel zu haben ist eine besondere Auszeichnung. Dabei zu sein macht uns sehr stolz.“ (Rudolf May)

Nahe, Joh. Bapt. Schäfer
Das Weingut Joh. Bapt. Schäfer liegt an der unteren Nahe in Burg Layen. Sebastian Schäfer übernahm 2002 den Betrieb von seinem Vater und führt ihn nun in vierter Generation. Mittlerweile werden sieben Hektar Weinberge bewirtschaftet. Neben den Burgundersorten spielt der Riesling mit 60 Prozent die Hauptrolle im Sortiment. Die bis zu 40 Jahre alten Rieslingreben wurzeln im steinigen Verwitterungsboden der steilen Südlagen Dorsheimer Pittermännchen und Goldloch sowie Burg Layer Schlossberg. Sebastian Schäfer strebt charakterstarke, individuelle Rieslinge an, die ihr Terroir perfekt widerspiegeln. Der überwiegende Teil der ausdrucksstarken, mineralischen Weine wird trocken ausgebaut. Edelsüße Raritäten, die zu den Spitzen an der Nahe zählen können, krönen in manchen Jahren die Produktion.
„Die Prädikatsweingüter sind für mich die wichtigste Winzervereinigung in Deutschland, weil sie durch strenge Richtlinien und hohe Qualitätsanforderungen das Ansehen des deutschen Weines auf eine neue Dimension bringen.“ (Sebastian Schäfer) Quelle: VDP.Prädikatsweingüter.

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Rebsorten

Ziereisen Lügle Weißer Burgunder 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Lügle Weißer Burgunder 2023 ist ein Pinot Blanc vom Weingut H.P. Ziereisen in Efringen-Kirchen am Dreiländereck. Handwerklich konsequent vinifiziert – Korbpresse, Spontangärung, 20 Monate Reife im großen Holzbehälter, Abfüllung ohne Filtration – ein Weißburgunder mit Substanz und klarer Herkunft.


Baden / Oberrhein

Das Weingut Ziereisen liegt in Efringen-Kirchen im südlichsten Zipfel Badens, unmittelbar am Dreiländereck D/F/CH. Die Weinberge profitieren vom kontinentalen Einfluss des Rheintals und von burgundisch geprägten Böden – Kalk und Lösslehm dominieren die Lagen rund um den Isteiner Klotz. Der Wein trägt die Bezeichnung Landwein Oberrhein.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißem Burgunder (Pinot Blanc). Die handgelesenen Trauben wurden in der Korbpresse schonend gepresst; die Gärung erfolgte spontan mit traubeneigenen Hefen im großen traditionellen Holzbehälter. Nach 20 Monaten Hefelager wurde der Wein ohne Filtration abgefüllt – ein kleines natürliches Depot in der Flasche ist daher möglich. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Die Nase zeigt reife Birne, weißen Pfirsich und einen dezenten Ton von frischem Brotteig – typisch für den langen Hefekontakt. Am Gaumen dicht und vollmundig, mit klarer Säure, die dem Holzausbau Frische entgegensetzt. Der Abgang ist lang, mineralisch und leicht nussig.

Am Tisch

Ab sofort trinkbereit, entwickelt sich im Keller jedoch bis mindestens 2030 positiv. Vor dem Servieren 30 Minuten dekantieren oder im Glas öffnen lassen; bei 10–14 °C servieren.

Passt zu: Kalbsbries, Steinbutt, Jakobsmuscheln, reifem Comté sowie asiatisch inspirierten Gerichten mit Kokosmilch.


Lage: Baden, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Deutschland); Weingut H.P. Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Weißer Burgunder (Pinot Blanc), trocken
Ausbau: Korbpresse, Spontangärung, 20 Monate großes Holz, unfiltriert
Jahrgang: 2023

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Feinkost

Conservas Rosara Salsa de Tomate Tomaten Sauce

Feinkost · Tomatensauce · Navarra · Spanien

Conservas Rosara Salsa de Tomate ist eine spanische Tomatensauce in Manufakturqualität von Conservas Artesanas Rosara aus Navarra. Aus sonnengereiften Tomaten hergestellt, ist sie fruchtig, vielseitig und unkompliziert in der Küche. Eine feine Basis für viele mediterrane Gerichte.


Herkunft

Conservas Artesanas Rosara ist eine traditionsreiche Manufaktur aus Navarra im Norden Spaniens, bekannt für handwerklich hergestellte Gemüsekonserven. Die Region liefert sonnengereifte Tomaten mit intensivem Geschmack.

Anbau und Verarbeitung

Die Sauce wird aus sonnengereiften Tomaten in Manufakturqualität hergestellt. Eine schonende Verarbeitung bewahrt die fruchtige Aromatik und natürliche Frische der Tomate.

Geschmack

Leuchtendes Rot. Fruchtig und natürlich im Geschmack, mit der Süße reifer Tomaten und einer feinen, ausgewogenen Säure. Unkompliziert und vielseitig.

Am Tisch

Vielseitig einsetzbar als Basis in der Küche – einfach erwärmen und nach Belieben verfeinern.

Klassische Verwendung: Pasta, Pizza, Aufläufe und mediterrane Schmorgerichte.


Hersteller: Conservas Artesanas Rosara
Produkt: Salsa de Tomate (Tomatensauce)
Herkunft: Navarra (Spanien)
Verarbeitung: aus sonnengereiften Tomaten, Manufakturqualität
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2028

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Feinkost

Deortegas Hojiblanca Olivenöl Extra Virgen BIO

Feinkost · Olivenöl · Hojiblanca · Murcia · Bio

Deortegas Hojiblanca Olivenöl Virgen Extra ist ein natives Bio-Olivenöl extra bester Güte aus Murcia in Spanien. Kalt gepresst unter 27 °C und ungefiltert abgefüllt, zeigt es eine tiefgrüne Farbe und eine enorme Aromenvielfalt. Aus der Hojiblanca-Olive gewonnen.


Herkunft

Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).

Anbau und Verarbeitung

Das Öl wird aus der Hojiblanca-Olive gewonnen. Als natives Olivenöl extra wird es kalt gepresst (unter 27 °C) und ungefiltert abgefüllt, was seine intensive, frische Aromatik bewahrt.

Geschmack

Tiefgrün in der Farbe. Die Aromenvielfalt ist enorm: grüne Tomate, fruchtig-frisches Gras, Artischocke, grüne Banane und Gemüse. Im Geschmack zunächst süßlich, dann grüne Früchte und nussige Nuancen. Sehr schmackhaft.

Am Tisch

Am besten roh und kalt verwenden, um die intensive Aromatik voll zur Geltung zu bringen.

Klassische Verwendung: über Salate, Gemüse und Brot, zu Fisch und als Finish über warme Gerichte.


Hersteller: Deortegas
Produkt: Aceite de Oliva Virgen Extra (natives Olivenöl extra)
Sorte: Hojiblanca
Herkunft: Murcia (Spanien)
Verarbeitung: kalt gepresst (unter 27 °C), unfiltriert
Mindesthaltbarkeit (MHD): 01/2027

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Frankreich

Domaine Pierre Vincent Auxey-Duresses Les Hautes 2023

Weißwein · Auxey-Duresses · Chardonnay

Chardonnay Les Hautés Auxey-Duresses (Frankreich) 2023 Biodynamie · 12,50 % vol

Der Pierre Vincent Auxey-Duresses Les Hautés 2023 stammt aus einer hochgelegenen Einzellage direkt an der Grenze zu Meursault – eine kühle, kalkreiche Lage, die einen ausgesprochen eleganten, mineralisch geprägten Chardonnay hervorbringt. Ein Geheimtipp.


Auxey-Duresses Les Hautés – die Lage

Les Hautés liegt hoch am Hang, direkt an der Grenze zu Meursault, auf kühlem, kalkreichem Boden. Die Höhe und die kalte Exposition bringen einen schlanken, vibrierend frischen Chardonnay mit kristallklarer Säure und salzig-kalkigem Unterton hervor.

Auxey-Duresses liegt im Saint-Romain-Tal im Herzen der Côte d'Or, mit guter Süd- bis Südostausrichtung. Pierre Vincent, langjähriger Leiter von Vougeraie und Leflaive, keltert hier seit 2023 unter eigenem Namen, biodynamisch und minimalistisch.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune sehr gelungene Weißweine.

In der kühlen Höhenlage bleibt trotz reifer Trauben viel Frische erhalten – ideal für einen ätherischen, transparenten Chardonnay.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 12,50 % vol. Nur 828 Flaschen.

Handwerklich und zurückhaltend ausgebaut im Stil der Domaine, mit geringem Neuholzanteil, um Terroir und Frucht in Reinform abzubilden.

Im Glas

In der Nase feine Aromen von Birne, grünem Melonenfleisch, Zitrus und weißen Blüten. Am Gaumen schlank, seidig und zugleich vibrierend frisch, mit kristallklarer Säure und markantem salzig-kalkigem Unterton. Eher ätherisch als opulent – ein Chardonnay von leiser Raffinesse, der sein Terroir mit Finesse und Transparenz widerspiegelt.

Ein Chardonnay von leiser Raffinesse – ätherisch, transparent und voller Spannung.

Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, Kalb in heller Sauce oder mittelreifem Hartkäse. Ein präziser, frischer Begleiter.


Lage: Les Hautés, Auxey-Duresses, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); kühle, kalkreiche Höhenlage an der Grenze zu Meursault
Klassifikation: Auxey-Duresses AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; handwerklicher Ausbau mit geringem Neuholzanteil; biodynamisch; 12,50 % vol

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Spanien

Jade Gross Chiguita TEMPRANILLO BLANCO 2024

Weißwein · Rioja · Tempranillo Blanco

Tempranillo Blanco DOCa Rioja Alto de Najerilla Jade Gross 6 Monate Feinhefe (500-l-Fass) nur 120 Flaschen 2024

Der Jade Gross Chiguita Tempranillo Blanco 2024 ist eine echte Rarität – der erste reinsortige Jahrgang Tempranillo Blanco von Chiguita. Ein komplexer, kraftvoller Weißwein mit Struktur und Substanz, der zeigt, wie viel Charakter und Tiefe diese seltene Rebsorte bieten kann.


Chiguita Tempranillo Blanco – aus dem Alto de Najerilla

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Die Trauben stammen aus dem Alto-Najerilla-Tal, wo sie auf eisenhaltigen Lehmböden ideale Reifebedingungen finden. Tempranillo Blanco, eine erst in jüngerer Zeit entdeckte weiße Mutation des Tempranillo, gehört zu den jüngsten Rebsorten der Rioja – die eisenhaltigen Böden geben dem Wein hier seine ausgeprägte Struktur und Substanz.

Jahrgang 2024 – Rioja

Der Jahrgang 2024 in der Rioja war von großen Herausforderungen geprägt: Mit nur 275,6 Millionen Kilogramm geernteten Trauben markiert die Lese die kleinste des letzten Jahrhunderts. Ein kühler Spätsommer und sehr wechselhafte Wetterbedingungen im September verlangten höchste Flexibilität und Präzision; die Lese glich einer Achterbahnfahrt. Doch der Aufwand zahlte sich aus – die Trauben zeigen sich vielschichtig und individuell, beste Voraussetzungen für charaktervolle Weine mit Persönlichkeit.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo Blanco aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Handlese am 17. September 2024, anschließend schonende Direktpressung und Gärung in einem einzigen 500-Liter-Fass aus französischer Eiche. Danach durfte der Wein sechs Monate auf der Feinhefe ruhen. Nur rund 120 Flaschen wurden gefüllt.

Im Glas

Ein komplexer, kraftvoller Weißwein mit Struktur und Substanz, geprägt von reifer Frucht, zarter Würze und einem Hauch Holz. Ein Wein mit Tiefe und Eigenständigkeit – ein Unikat für Entdecker und Liebhaber seltener Gewächse, die das besondere Geschmackserlebnis suchen.

Eine echte Rarität – wie viel Charakter und Tiefe diese seltene Rebsorte bieten kann.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOCa Rioja, Alto-Najerilla-Tal (Spanien); eisenhaltige Lehmböden
Klassifikation: DOCa Rioja blanco, Tempranillo Blanco (trocken); nur 120 Flaschen
Ausbau: Tempranillo Blanco; Direktpressung, Gärung in einem einzigen 500-l-Fass (franz. Eiche), 6 Monate auf der Feinhefe; handwerklich

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Weine

Dominio de Pingus Pingus 2014 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo Ribera del Duero (La Horra) Biodynamie / Bio 2014 14,50 % vol

Der Pingus 2014 von Peter Sisseck ist einer der gesuchtesten Rotweine Spaniens – ein reinsortiger Tempranillo aus uralten Buschreben in La Horra, gewachsen im dramatischen Hageljahrgang 2014.


La Horra – die Lage

Pingus stammt aus weniger als fünf Hektar alter Buschreben in La Horra, einem der höchstgelegenen und östlichsten Dörfer der Ribera del Duero. Auf rund 850 bis 900 Metern sorgen heiße Tage und kühle Nächte für Reife bei erhaltener Frische; der hohe Kalksteinanteil prägt die mineralische Tiefe.

Die Frucht kommt aus zwei benachbarten Parzellen, die 1929 gepflanzt wurden: San Cristóbal, das kräftigere Rückgrat des Weins, und das feinere, delikatere Barroso. Die Reben werden seit den frühen 2000er-Jahren biodynamisch bewirtschaftet (zertifiziert biologisch, ES-ECO-031-CL).

Jahrgang 2014 – Ribera del Duero

2014 war ein dramatischer Jahrgang: Hagel traf die Weinberge, sodass zeitweise die gesamte Ernte verloren schien – am Ende kamen nur rund 15 statt der üblichen 22 Fässer zusammen.

Wer früh lesen konnte, brachte hochwertige Trauben in den Keller. Peter Sisseck verglich 2014 mit dem legendären Erstjahrgang 1995 und sah einen besonders langen Ausbau vor – ein konzentrierter Jahrgang mit großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus dem Jahrgang 2014, 14,50 % vol.

Die Parzellen werden getrennt in stehenden Holzgärständern spontan mit eigenen Hefen vergoren. Der Ausbau erfolgt langsam und behutsam in französischem Eichenholz – seit 2012 ohne neues Holz, ausschließlich in gebrauchten Barriques und Foudres, mit minimalem Abstich. Biodynamische, biozertifizierte Bewirtschaftung (ES-ECO-031-CL).

Im Glas

Sehr aromatisch, mit dunkler Frucht von Himbeere und Brombeere, Tuschenoten und einem Hauch Bleistiftmine. Am Gaumen vollmundig, vielschichtig und fein gewoben, getragen von ultrafeinem Tannin und großer Länge.

Vollmundig, vielschichtig und ultrafein – ein ikonischer Pingus aus einem dramatischen Jahrgang.

Vor dem Servieren großzügig dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: La Horra, Ribera del Duero (Spanien); San Cristóbal & Barroso, Buschreben (1929), Kalkstein, ~850–900 m
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Tempranillo (Tinto Fino), trocken
Ausbau: Tempranillo; gebrauchte französische Barriques/Foudres (kein Neuholz); Biodynamie / Bio (ES-ECO-031-CL)

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Weine

Vanita Nero d' Avola Sicilia BIO

Rotwein · Bio · Nero d'Avola · Sizilien

Vanita Nero d'Avola ist ein trockener Bio-Rotwein der Fantini Group aus Sizilien. Reinsortiger Nero d'Avola mit komplexem Duft nach roten Früchten und floralen Noten – vielschichtig, mit dunklen Beeren, Eukalyptus und dezenten, harmonisch eingebundenen Tanninen.


Sizilien

Die Trauben stammen aus Sizilien, der größten Insel im Mittelmeer. Nero d'Avola ist die wichtigste autochthone Rotweinsorte der Insel. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese. Wein aus biologischem Anbau, IT-BIO-009.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Nero d'Avola aus ökologischem Anbau. Der fruchtbetonte Ausbau im Stahltank bewahrt die dunkle Frucht und sorgt für die harmonische, vollmundige Art des Weins.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase ein komplexer Duft nach roten Früchten und floralen Noten, dazu dunkle Beeren und ein Hauch Eukalyptus. Am Gaumen vollmundig, mit dezenten, harmonisch eingebundenen Tanninen und vollmundigem Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vollmundiger, fruchtbetonter Sizilianer zu herzhafter, mediterraner Küche.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Sizilien (Italien)
Klassifikation: Sicilia DOC – Rotwein (trocken)
Ausbau: fruchtbetont, im Stahltank

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USA

Saxum Broken Stones 2016

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden Eiche, Foudre & Amphore 2016

Der Saxum Broken Stones 2016 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität. Ein herzhafter, mineralischer Wein mit der für 2016 typischen Frische.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – der 2016er stammt aus den Spitzenlagen James Berry, G2 und Paderewski westlich von Paso Robles. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2016 – Paso Robles

2016 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, „klassischer" Jahrgang mit reifer Frucht und besonders guter Frische und Säure. Auf den kalkreichen Lagen ergibt das einen herzhaften, präzisen und mineralisch geprägten Wein. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute am Beginn seiner Reifephase: Die primäre Frucht gewinnt zunehmend würzig-erdige Sekundäraromen hinzu, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 52 % Syrah, 18 % Mataro (Mourvèdre), 10 % Grenache, 10 % Tempranillo, 8 % Petite Sirah und 2 % Roussanne – aus den Lagen James Berry, G2 und Paderewski –, Jahrgang 2016, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; Petite Sirah Farbe und festes Tannin; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Vergoren mit rund 8 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 22 Monate in unterschiedlichen Gebinden – 51 % neue Eiche, 31 % Foudres und 13 % Amphoren –, was ihm Tiefe, Frische und eine besondere Textur verleiht. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Herzhaftigkeit und Mineralität: mittleres bis tiefes Rubin im Glas, dazu schwarze Frucht wie schwarze Kirsche und Blaubeere, florale Anklänge von Veilchen und getrockneten Rosenblättern, Potpourri, geröstete Kaffeebohne, Unterholz und eine rauchig-erdige Note. Mit der Reife treten würzig-erdige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, intensiv, herzhaft und fleischig, mit festem, körnigem Tannin und einer großen, kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen Nachhall mündet.

Schwarze Kirsche und Blaubeere, Veilchen und Rosenblätter über Kaffee, Unterholz und rauchiger Erde – herzhaft und mineralisch, mit langem Finale.

Jetzt am Beginn der Reife; vor dem Genuss dekantieren. Mit weiterem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen James Berry, G2 und Paderewski, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 52 % Syrah, 18 % Mataro, 10 % Grenache, 10 % Tempranillo, 8 % Petite Sirah, 2 % Roussanne (trocken)
Ausbau: ~8 % Ganztraube, ~22 Monate in 51 % neuer Eiche, 31 % Foudres und 13 % Amphoren; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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