L’Araba Fenice – Brindisi – Italien

Die Hafenstadt Brindisi an der Adria gelegen wirkt nicht gerade einladend. Das Zentrum jedoch glänzt mit seiner schönen Altstadt und seinem besonderen Flair, was nur ab und zu durch tief fliegende und sehr laute Militärflieger gestört wird. In der Nähe dieses Zentrums liegt das Restaurant L Araba Fenice. In einem ehemaligen Palast untergebracht, wirkt das Ambiente immer noch sehr erhaben und die hohen Decken vermitteln einen guten Eindruck von der ehemaligen Pracht dieses Hauses. Die dargebotenen Speisen lassen hingegen alles Prunkvolle vermissen, glänzen jedoch mit einer sehr guten Produktgüte, fein abgestimmten, frischen Gewürzen und auch mit dem richtigen Koch-, Gar- und Bratpunkten. Hier schmeckt es einfach italienisch lecker und genau hierfür wird die italienische Küche auch zurecht gerühmt.

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L_Araba_Fenice_Brindisi_Italien_8Makkaroni mit Thunfisch.

L_Araba_Fenice_Brindisi_Italien_1Tagliolini mit Gambas.

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Tagliata unter Ruccola und Parmesan.

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Gebratener Thunfisch mit Polenta.

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Nougateis mit Schokolade.

L’Araba Fenice
Corso Roma, 31
72100 Brindisi
Italien
Telefon: 0039 0831 090353

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Weine

Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022 Magnum

Rotwein · Cornas · Syrah

Syrah Cornas AOC Cuvée C (ehem. Chaillot) Nördliche Rhône Handarbeit im Weinberg · Handarbeit im Weinberg Magnum 1,5 l 2022

Der Thierry Allemand Cornas Cuvée C 2022 ist ein Syrah von Weltklasse – aus den steilen Terrassenlagen von Cornas, von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Bereits in der Jugend von bemerkenswerter Klarheit und Präzision; in der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Thierry Allemand – Ikone von Cornas

Thierry und sein Sohn Théo Allemand zählen zu den eindrucksvollsten Persönlichkeiten im Rhônetal. In den steilen Terrassenlagen von Cornas – die zu den anspruchsvollsten Weinbergen Frankreichs gehören – erzeugen sie Syrah-Weine von unvergleichlicher Reinheit, Energie und Ausdruckskraft. Thierry, Autodidakt mit feinem Gespür und tiefem Respekt vor der Natur, lernte das Handwerk von der lokalen Legende Robert Michel – der ihm einst sogar das Leben rettete, als Thierry in ein Weinfass fiel.

Die Cuvée C, ehemals „Chaillot", stammt aus einer Einzellage mit 25 bis 35 Jahre alten Reben. Thierry Allemand arbeitet von Hand, ohne Herbizide und mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise sogar ganz ohne. Und dennoch sind seine Weine makellos sauber, von atemberaubender Präzision und Tiefe. Die Cuvée C ist dabei der zugänglichere der beiden großen Cornas-Weine des Hauses – der große Bruder Reynard stammt von 55–65 Jahre alten Reben auf Granitboden und zeigt eine noch tiefere, mineralisch geprägte Komplexität.

Jahrgang 2022 – Cornas

2022 war an der nördlichen Rhône ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, konzentrierte Syrahs mit satter dunkler Frucht hervorbrachte – bei Allemand gezähmt durch sorgfältige Arbeit und das kühle Gespür des Hauses. Die Cuvée C zeigt sich entsprechend klar und präzise, mit charmantem Duft frischer Syrahfrucht und der für das Gut typischen energiegeladenen Spannung. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2022, trocken. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Trauben von 25 bis 35 Jahre alten Reben der Einzellage, von Hand bewirtschaftet, ohne Herbizide. Vinifikation und Ausbau mit minimalem Schwefeleinsatz – teilweise gänzlich ohne –, kompromisslos auf Reinheit, Präzision und die unverfälschte Ausdruckskraft der Lage ausgerichtet.

Im Glas

Bereits in ihrer Jugend zeigt die Cuvée C eine bemerkenswerte Klarheit, Präzision und den charmanten Duft frischer Syrahfrucht. Im Glas entfaltet sie eine feingliedrige Aromatik von schwarzen Johannisbeeren, reifen Kirschen, geräuchertem Speck, Zimt und einer Spur Teer. Am Gaumen überzeugt sie mit feinen, reifen Tanninen, großer Balance und einer klaren Säure, die ihr ein langes Leben garantiert.

Ein Syrah von Weltklasse, der sich würdevoll neben den berühmten Appellationen Côte-Rôtie und Hermitage behauptet.

Schon jung zugänglich, doch mit großem Reifepotenzial – 15 bis 25 Jahre und mehr sind keine Seltenheit, in der Magnum umso mehr. Profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem rotem Fleisch, zu Wild und Lamm mit Kräutern, zu Ente sowie zu kräftigen, würzigen Schmorgerichten. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Cornas, nördliche Rhône (Frankreich); steile Terrassenlage, Einzellage (ehem. Chaillot), Reben 25–35 Jahre
Klassifikation: Cornas AOC, Syrah (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Syrah; Handarbeit im Weinberg, minimaler bis kein Schwefeleinsatz; kompromisslos auf Reinheit und Präzision ausgerichtet

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Schaumweine

Egly-Ouriet Rosé Grand Cru Extra Brut

Der Egly-Ouriet Rosé Grand Cru Extra Brut ist ein Rosé für den Esstisch: 70 % Pinot Noir, 30 % Chardonnay, fast alles aus Ambonnay. Seine Farbe bekommt er von etwas stillem Rotwein vom eigenen Gut, nicht von langer Maischestandzeit.

Im Glas

Feine Perlen und ein klarer Duft nach Cranberry und Johannisbeere, dazu Mandarinenschale und ein Hauch Brioche. Am Gaumen eher schlank als üppig, mit straffer Säure, weil Egly auf den biologischen Säureabbau verzichtet. Die Kreide bringt Salz. Lang, präzise und trocken.

Mach was draus

Entenbrust mit Kirschen, Taube, Kalbsfilet in heller Rahmsoße oder ein kräftiger Ziegenkäse. Auch ein feiner Fischgang passt. Als Aperitif macht er sich gut, richtig glänzt er aber beim Essen. Genau der Champagner für ein Dinner zu zweit oder den Abend, an dem du zeigen willst, was Rosé-Champagner kann. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Am schönsten ist er ein, zwei Jahre nach dem Degorgieren. Dann ist die Frucht offen und die Säure gut eingebunden.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird dieser Champagner rosa? Durch Verschnitt: Etwa 5 % stiller Pinot Noir aus Ambonnay kommen zum weißen Grundwein. Innerhalb der EU darf so nur die Champagne Rosé machen.

Wie lange kann ich ihn lagern? Gut über zehn Jahre. Alle Aromen zeigt er ab etwa ein bis zwei Jahren nach dem Degorgieren.

70 % Pinot Noir, 30 % Chardonnay · rund 90 % aus Ambonnay, dazu Bouzy und Verzenay · etwa 5 % stiller Rotwein (Coteaux Champenois) · Spontangärung im Holz (ca. 10 % neu) · ohne biologischen Säureabbau · 48 Monate Hefelager · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1 g/l Restzucker · Champagne Egly-Ouriet, Ambonnay · Stand: Oktober 2026

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Spirituosen

Pech Classic Lakritzlikör mit Chili

Spirituose · Likör · Lakritz

Pech Classic Lakritzlikör mit Chili ist das Original, hergestellt nach alter bergischer Rezeptur. Ein Hochgenuss intensiv-lakritziger Natur, der durch die Chili immer schärfer wird.


Herkunft / Bergisches Land

Der Pech Classic wird nach alter bergischer Rezeptur hergestellt und steht damit in der Tradition des Bergischen Landes. Lakritzlikör verbindet die kräftige, würzig-süße Note der Süßholzwurzel mit Alkohol – hier ergänzt um die feurige Komponente der Chili.

Zutaten und Herstellung

Basis ist Lakritz (Süßholz), das dem Likör seine intensive, dunkle Würze verleiht, abgerundet mit Zucker. Chili setzt einen scharfen Akzent, der sich am Gaumen nach und nach aufbaut – je länger, desto schärfer.

Im Glas

Tiefes Schwarzbraun. In der Nase intensives Lakritz mit würzigen Anklängen. Am Gaumen süß und vollmundig lakritzig, gefolgt von einer aufbauenden Chili-Schärfe im Abgang – ein kräftiges, markantes Geschmackserlebnis.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder auf Eis genießen – als Digestif oder Shot.

Ideal: eisgekühlt pur, als Shot oder auf Eis; für Lakritz- und Schärfe-Liebhaber.


Marke: Pech
Art: Lakritzlikör mit Chili
Zutaten: Lakritz (Süßholz), Chili, Alkohol, Zucker
Herkunft: Bergisches Land (Deutschland)
Geschmack: intensiv lakritzig, scharf

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Kalkofen Deidesheim Riesling trocken GC 2025 BIO

Weißwein · Deidesheim, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Deidesheim Kalkofen 0,7 ha von 5 ha Lehm und Kalksteingeröll Spontangärung Doppelstück-Holzfass, DE-ÖKO-003

Kalkofen G.C. 2025 stammt aus der Lage, die ihren Namen am direktesten aus dem Boden bezieht: Hier stand einmal ein Kalkofen, in dem der Kalkstein des Untergrunds gebrannt wurde. Fünf Hektar misst die Lage insgesamt, 0,7 Hektar davon bewirtschaftet Dr. Bürklin-Wolf. Unter den Grands Crus des Guts ist dies der kalkgeprägteste – und der, dessen Weine am ehesten burgundisch gelesen werden.


Kalkofen – der Weinberg, der nach seinem Brennofen heißt

Die Lage gehört zur warmen Hangzone, einem schmalen Gürtel entlang der Vorhügelzone der Mittelhaardt mit überdurchschnittlichen Temperaturen und wenig Niederschlag. Darunter verläuft ein schmales Kalkriff, und im Kalkofen tritt es deutlicher zutage als in den Nachbarlagen: Der Boden besteht aus Lehm und Kalksteingeröll, nicht aus der Buntsandsteinverwitterung, die sonst die Mittelhaardt prägt. Genau dieser Kalk war einst Rohstoff – der Brennofen, der der Lage den Namen gab, verarbeitete ihn zu Branntkalk. Der Weinberg neigt sich leicht nach Süden und wird an der Nordseite von Sandsteinmauern begrenzt.

Topografisch liegt der Kalkofen dem benachbarten Grainhübel fast wie ein Plateau auf, unweit des Ortsrands von Deidesheim. Die Parzelle von Bürklin-Wolf grenzt an die der Brüder Seckinger – bei fünf Hektar Gesamtfläche teilen sich hier wenige Betriebe einen sehr kleinen Weinberg. Für den Riesling bedeutet die Bodenkombination zweierlei: Die Wärme der Hangzone bringt reife, intensive Trauben, der hohe Kalkanteil zieht diese Reife wieder in eine straffe Form. Das Ergebnis ist ein Wein mit Fülle und gleichzeitig mit dem festen, salzigen Rückgrat, das kalkgeprägte Böden liefern – und mit der Lagerfähigkeit, die daraus folgt.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Auf einen milden Winter und ein regenarmes Frühjahr folgte ein etwas verzögerter Austrieb, Spätfrost blieb vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken, der Pilzdruck außergewöhnlich niedrig – ein Jahr, in dem ein biodynamisch geführter Betrieb mit seinem begrenzten Instrumentarium nicht in Bedrängnis geriet. Die Beeren blieben klein und gewannen aromatisch an Konzentration. Für eine Lage in der niederschlagsarmen warmen Hangzone war entscheidend, dass ab Mitte Juli flächendeckende Regenfälle einsetzten; der Lehmanteil im Kalkofen hielt dieses Wasser besser als die leichten Sandböden weiter südlich.

Danach beschleunigte sich alles. Mitte August erreichten die Frühsorten Qualitätsweinniveau, Ende August begann die Lese, und die Hitze Anfang September trieb die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig voran. Ab Mitte September brachten Niederschläge stellenweise Botrytis und erzwangen zügiges Lesen der hochreifen Trauben; um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten. Mengenmäßig fällt 2025 klein aus: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. Was in den Keller kam, waren kleine Beeren mit hohen Mostgewichten bei ausgewogener Säure – für eine Kalklage die günstigste Konstellation, weil der Boden die Reife ohnehin abfedert.

Spontangärung und Doppelstück

Im Januar 2005 stellte Dr. Bürklin-Wolf sämtliche Weinberge auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung um, zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb aufgenommen in die französische Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst und kauft keine Trauben zu. Die Lesegüter der G.C.- und P.C.-Weine werden von Hand gelesen und selektioniert; die gutseigene Pyramide stützt sich auf die königlich-bayerische Lagenklassifikation von 1828.

Der Keller arbeitet für alle Grands Crus nach demselben Muster: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, anschließend Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Neues Holz kommt nicht zum Einsatz, und bei diesem Fassvolumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge ohnehin zu klein für einen Fasston. Was bleibt, ist ein langsamer, geringer Sauerstoffeintrag, der die Phenolik glättet und Textur aufbaut. Weil an allen Lagen identisch gearbeitet wird, bleibt der Unterschied zwischen Kalkofen und den sandsteingeprägten Nachbarlagen im Glas als Bodenunterschied lesbar.

Im Glas

Helles Gelb mit grünem Rand. Die Nase hat einen deutlich kreidigen Grundton, darüber Quitte, gelber Pfirsich und Zitrusschale, dazu eine Würze nach getrockneten Kräutern. Am Gaumen ist das Bild anders gewichtet als bei den sandsteingeprägten Lagen des Guts: Der Wein wirkt kompakter, weniger duftig, dafür mit einer festen, fast kreidigen Mitte, die ihn von Anfang an zusammenhält. Der Extrakt aus den kleinen Beeren des Jahrgangs 2025 gibt zusätzlichen Druck, ohne dass der Wein breit wird. Die Säure ist reif und eingebunden, die salzige Griffigkeit zieht sich durch bis in einen langen, trockenen Abgang mit steinigem Nachhall.

Der Kalk macht hier nicht die Frucht, sondern das Gerüst, in dem sie steht.

Am Tisch

Die kompakte, kalkgetragene Anlage verlangt Gerichte mit Textur und Fett. Gut passen Steinbutt und Loup de mer am Stück, Hummer und Jakobsmuscheln, Bries und Kalbsrücken mit heller Sauce, Perlhuhn, dazu Morcheln und Spargel. Auch gereifter Hartkäse – Comté ab achtzehn Monaten, alter Bergkäse – funktioniert gut. Salzige Vorspeisen wie Bottarga oder eingelegte Sardellen nimmt der Wein dank seiner eigenen Salzigkeit besser auf als die meisten Rieslinge. Bei 11 bis 12 °C im großen Glas servieren; jung braucht er eine Stunde Luft oder die Karaffe.


Lage: Deidesheim Kalkofen (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Lage insgesamt 5 ha, davon 0,7 ha im Besitz des Weinguts; warme Hangzone auf schmalem Kalkriff entlang der Vorhügelzone der Mittelhaardt, Boden aus Lehm und Kalksteingeröll; Lagenname nach einem ehemals dort betriebenen Kalkofen
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Temperaturkontrollierte Spontangärung, Ausbau im Doppelstück-Holzfass; Handlese und Selektion; biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin / DE-ÖKO-003

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Weine

Calalenta Pecorino Terre di Chieti Bianco

Weißwein · Terre di Chieti IGT · Pecorino

100 % Pecorino Terre di Chieti IGT Ortona · Adriaküste kalkhaltiger Ton Gärung bei 12 °C 80 % Edelstahl · 20 % großes Holzfass trocken

Fantini Calalenta Pecorino ist ein frischer, trockener Weißwein der Fantini-Farnese-Gruppe aus den Abruzzen. Reinsortiger Pecorino von Weinbergen um Ortona an der Adriaküste, kühl vergoren überwiegend im Edelstahl, zu einem Fünftel im großen Holzfass. Im Glas strohgelb mit grünlichen Reflexen, mit Birne, weißen Früchten und einer balsamischen Note, elegant und saftig am Gaumen.


Ortona – Pecorino auf kalkhaltigem Ton an der Adria

Pecorino ist eine autochthone Weißweinsorte aus den Abruzzen und den Marken – mit dem gleichnamigen Schafskäse hat sie nichts zu tun. Die Sorte war fast verschwunden und wurde erst in den 1980er Jahren wiederentdeckt. Laut Fantini wachsen heute nur rund 300 Hektar in beiden Regionen. Der Name leitet sich der Überlieferung nach davon ab, dass eine Pecorino-Traube an die Form eines Schafskopfs erinnert.

Die Trauben für den Calalenta stammen aus Weinbergen um Ortona an der Adriaküste der Provinz Chieti. Die Reben sind nach Westen und Südwesten ausgerichtet, stehen auf kalkhaltigen Tonböden mittlerer Struktur und werden in der traditionellen Pergola erzogen.

Die Meeresnähe mildert die Sommerhitze, im Hinterland schirmt das Apennin-Massiv die Lagen gegen Niederschläge ab. Der kalkhaltige Ton speichert Wasser und hält die Säure der früh reifenden Sorte. So bleibt der Pecorino trotz südlicher Lage frisch und aromatisch.

Kühle Verarbeitung und großes Holz

Reinsortiger Pecorino. Nach dem Entrappen und Pressen wird der Most innerhalb weniger Sekunden unter Schutzgas auf −1 °C gekühlt, um Oxidation zu vermeiden und die Aromen zu bewahren. Anschließend klärt er sich statisch.

Die Gärung verläuft bei 12 °C, damit möglichst viele Aromen erhalten bleiben. 80 % des Mosts gären im Edelstahltank, 20 % in Eichenfässern von 40 Hektolitern. Das große Holz bringt Rundung und die balsamische Note, ohne die Frucht zu überdecken. Verantwortlich im Keller sind Rino Santeusanio und Francesco De Santis.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase weißfleischige Früchte, vor allem Birne, dazu eine balsamische Note aus dem Holzfass. Am Gaumen elegant, mit Frische und Saftigkeit, gut eingebundener Säure und harmonischem, trockenem Abgang.

Pecorino von kalkhaltigem Ton an der Adria, kühl vergoren mit einem Fünftel großem Holz: Birne, Frische und eine balsamische Note.

Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Meeresfrüchte, geräucherter Fisch, cremige Gemüsesuppen und Brathähnchen. Ebenso als Aperitif, zu Antipasti und Pasta mit hellen Saucen.


Produzent Fantini (Farnese-Gruppe), Abruzzen
Rebsorte 100 % Pecorino
Lage Ortona, Provinz Chieti · Adriaküste · West- und Südwestexposition · kalkhaltiger Ton · Pergola
Klassifikation Terre di Chieti IGT · trocken
Vinifikation Kühlung auf −1 °C unter Schutzgas · statische Klärung · Gärung bei 12 °C
Ausbau 80 % Edelstahltank · 20 % Eichenfässer à 40 hl

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Weine

François Bertheau Chambolle Musigny 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny AOC Côte de Nuits Kreide-/Tonböden 2021

Der Chambolle-Musigny 2021 von François Bertheau ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der elegantesten Gemeinden der Côte de Nuits. Bertheau zählt zu den klassischen Adressen von Chambolle; sein Dorfwein steht für Eleganz, feine rote Frucht und seidiges Tannin.


Chambolle-Musigny – Inbegriff von Eleganz und Finesse

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits ist seit 1936 als AOC ausgezeichnet. Auf rund 150 Hektar mit Kreide- und Tonböden entstehen Weine, die als Inbegriff von Eleganz und Finesse gelten. Die Gemeinde beherbergt 24 Premier Crus sowie die Grand Crus Bonnes-Mares und Musigny; der Ertrag der Rotweine ist auf 40 Hektoliter pro Hektar begrenzt.

Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen, gesuchten Erzeugern von Chambolle-Musigny und prägt den duftig-feinen Stil der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – passend zur duftigen, eleganten Art von Chambolle.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Feine rote Frucht nach Himbeere und Kirsche, ergänzt um florale Noten. Am Gaumen seidig und elegant, mit feinem Tannin, frischer Säure und einem duftigen, klaren Abgang.

Feine rote Frucht und florale Noten über seidigem Tannin – Chambolle-Musigny in seiner eleganten Form.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Kreide-/Tonböden
Klassifikation: Chambolle-Musigny AOC
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Weine

Metzger Glühvieh Glühwein weiß

Glühwein · Weiß · Pfalz · Deutschland

Metzger Glühvieh Glühwein weiß ist Glühwein mal anders – ein weißer Glühwein vom Weingut Uli Metzger aus der Pfalz. Seine Frische und Leichtigkeit machen ihn zum idealen Begleiter für die kalten Tage. Mit feinen Aromen von Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken.


Pfalz

Das Weingut und die Weinmanufaktur Metzger liegen in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus den Weinen entsteht dieser weiße Glühwein – ein aromatisiertes, weinhaltiges Getränk für die kalte Jahreszeit.

Herstellung

Basis ist ein Weißwein, der mit Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken zu einem aromatisierten, weinhaltigen Getränk verfeinert wird. Der Stil bleibt bewusst frisch und leicht.

Im Glas

Hell in der Farbe. In der Nase und am Gaumen feine Aromen von Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken. Fruchtig, frisch und leicht – ein harmonisches Zusammenspiel von Weißwein und Gewürzen.

Zum Genuss

Heiß, aber nicht kochend servieren (ca. 70 °C); auf Wunsch mit einer Orangen- oder Mandarinenscheibe garnieren.

Klassische Begleitung: Weihnachtsgebäck, Lebkuchen, Bratäpfel und winterliche Snacks.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Glühwein weiß (aromatisiertes weinhaltiges Getränk)
Aromatik: Orange, Mandarine, Zimt, Nelken

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USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2013

Rotwein · Grenache · Walla Walla Valley · USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2013 zeigt sich im heißen Jahrgang 2013 reich und fast maskulin: dunkle Früchte, zerriebene Kräuter, Leder und ein Hauch Wild, dazu die salzige Mineralität der Lage Armada. Ein Grenache, der an einen großen Châteauneuf-du-Pape aus warmem Jahr erinnert.


Armada, Walla Walla Valley

God Only Knows stammt aus der Lage Armada im Rocks District of Milton-Freewater, dem steinigen Teil des Walla Walla Valley. Die Reben wurden 2001 mit 1.815 Stöcken pro Acre gepflanzt – damals die dichteste Pflanzung der Region – und wurzeln in runden Basaltkieseln. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und hält die Erträge winzig klein.

Rebsorte und Ausbau

Rund 90 % Grenache; die übrigen rund zehn Prozent verrät Christophe Baron nicht – daher der Name „God Only Knows“. Der Grenache hat die Hitze des Jahres 2013 gut verkraftet und voll ausgereifte, konzentrierte Trauben gebracht. Vergoren überwiegend mit ganzen Trauben im Beton, ausgebaut in großen, gebrauchten Fässern.

Im Glas

Leuchtendes Rot. In der Nase Kirschlikör, Rosenblätter, Feuerstein, Olivenpaste, heiße Steine und Gewürze, dazu dunkle Früchte, Leder und mit Luft ein Hauch Wild. Am Gaumen breit und nahtlos, mit Kirsche, Himbeere und Orangenschale, rauchig-salziger Mineralität und feinkörnigen Tanninen. Deutlich salziges, langes Finale.

Am Tisch

Jetzt auf dem Höhepunkt und zum Trinken bereit. Kurz dekantieren und bei 15–17 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Ente und mediterrane Schmorgerichte.


Lage: Armada, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Grenache
Jahrgang: 2013 (heißer Jahrgang)
Ausbau: ca. 90 % Grenache; Ganztraube, Beton, große gebrauchte Fässer

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