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6. April 2015

Allgemein

Kochclub – Zarautz – Spanien

Kochclub – Zarautz – Spanien Dieser Besuch in einem baskischen Kochclub in Zarautz diente zur weiteren Erkundung wie eine solche Gemeinschaft funktioniert, um dieses System

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Weine

Piollot Champagne Champs Rayés 2018 Brut Nature BIO

Der Piollot Champs Rayés 2018 Brut Nature ist ein Blanc de Blancs aus reinem Chardonnay von der Côte des Bar. Er wächst auf Noé-les-Mallets, einer nach Westen geneigten Parzelle. Ausgebaut im Tank und im Eichenfass, nach fünf Jahren auf der Hefe ohne Dosage gefüllt. Bio-zertifiziert.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Im Duft Zitrus und exotische Früchte. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, tief, mit kalkiger Frische und einem langen Nachhall.

Mach was draus

Ein Champagner für die Küche: Austern und andere Meeresfrüchte, Fisch oder eine feine Vorspeise. Aber auch als Aperitif ein Genuss. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Champs Rayés zeigt Chardonnay von der Côte des Bar – kreidig, klar und ganz ohne Zucker.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Reiner Chardonnay, vergoren mit natürlichen Hefen, ausgebaut teils im Edelstahl, teils im Eichenfass. Fünf Jahre Hefelager, dann ohne Dosage.

Was macht die Lage aus? Noé-les-Mallets schaut nach Westen und hat kalkige Böden. Das gibt dem Chardonnay Reife und mineralische Tiefe.

Wer steht dahinter? Roland Piollot und Tochter Jeanne aus Polisot, die das Familiengut in fünfter Generation führen – biodynamisch seit 2014.

100 % Chardonnay (Blanc de Blancs) · Lage: Noé-les-Mallets, Westseite, im Süden der Champagne · kalkiger Boden · Jahrgang 2018 · Edelstahl und Eiche · 5 Jahre Hefelager · Brut Nature · bio · Champagne Piollot, Polisot · Stand: Oktober 2026

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet 2023 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC 7 Parzellen · 3,34 ha (1989) Côte de Beaune 2023 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet 2023 der Domaine Etienne Sauzet zeigt, dass Chardonnay alles andere als eindimensional ist. Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei stets fein und elegant am Gaumen – ein Village-Chardonnay, der regelrecht durch den Mund tanzt.


Puligny-Montrachet – Village aus sieben Parzellen

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune ist weltberühmt für seine Chardonnays; vier Grand Crus und 17 Premier Crus haben hier ihre Heimat. Die kalksteinreichen Böden geben den Weinen feine Mineralität und feste Struktur, die sie von den Nachbarn Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Der Village-Wein von Sauzet stammt aus sieben Parzellen rund um das Dorf (rund 3,34 Hektar, gepflanzt 1989) und verbindet florale Eleganz mit mineralischem Biss. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die mineralische Tiefe dieses Puligny trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, biologisch (FR-BIO-01), aus sieben Parzellen rund ums Dorf.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant. Florale Noten und Zitrus treffen auf steinige Mineralität; am Gaumen tänzelt der Wein leichtfüßig und endet lang.

Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant – ein Village-Chardonnay, der durch den Mund tanzt.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter für die feine weiße Küche.


Lage: Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); 7 Parzellen rund ums Dorf, kalksteinreich; Sauzet 3,34 ha (1989)
Klassifikation: Puligny-Montrachet AOC; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Weine

Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling trocken 2022 BIO

Weißwein · Mölsheim/Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Erste Lage)

Riesling Mölsheim VDP.Erste Lage Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen reiner Kalk mit Schotterauflage kühles Terroir · ~200 m BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling 2022 stammt aus einer der höchsten, kühlsten Lagen des Guts im Zellertal. Ein solitärer Riesling von kristallin-kühlem Charakter, mineralischem Rückgrat und salinem Tiefgang.


Mölsheim – kühles Kalkterroir im Zellertal

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Mölsheim ist eine VDP.Erste Lage auf rund 200 Metern, mit etwa 40 % Neigung und einem Boden aus Kalk mit Schotterauflage.

Die Weingärten in Mölsheim liegen höher und sind damit kühler als die Hohen-Sülzener Lagen des Guts. Die Reben wurzeln tief in steinig-kargen Böden aus reinem Kalk mit geringer Humusauflage. Im Zusammenspiel mit den kühlen Winden aus dem Donnersbergmassiv entstehen hier solitäre Weine mit kristallin-kühlem Charakter, mineralischem Rückgrat und salinem Tiefgang.

Jahrgang 2022 – Zellertal (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Die kühle Höhenlage, der reine Kalk und die Winde aus dem Donnersbergmassiv bewahrten kristalline Frische, salzige Mineralität und Tiefgang – Reife und kühle Klarheit im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Erste Lage aus Mölsheim, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von reinem Kalk mit Schotterauflage.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf kristalline Kühle, salzige Mineralität und Tiefgang ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kristallin-kühler, kalkgeprägter Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen straff und klar, mit kühlem, mineralischem Rückgrat, lebendiger Säure und einem langen, salin-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, feiner Kräuterwürze und salzig-mineralischer Kalksteinnote – kristallin und kühl, mit mineralischem Rückgrat, lebendiger Säure und langem, salinem Nachhall.

Ein kristallin-kühler, langlebiger Kalk-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Mölsheim (VDP.Erste Lage), Zellertal, Rheinhessen; ~200 m, ~40 % Neigung; reiner Kalk mit Schotterauflage, geringe Humusauflage
Klassifikation: Riesling, VDP.Erste Lage, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Spirituosen

Túnel Green Absinthe

Absinth · Spirituose · Mallorca · Spanien

Túnel Green Absinthe ist ein hochprozentiger Absinth, der auf der Insel Mallorca in der Destillerie Antonio Nadal hergestellt wird. Das Geheimnis ist die Mischung natürlicher Extrakte von Sternanis, Koriander und Wermutkraut. Traditionell mit Wasser, Eis und Zucker genossen.


Mallorca

Die Destillerie Antonio Nadal auf Mallorca blickt auf eine lange Tradition in der Herstellung von Spirituosen und Likören zurück. Hier entsteht der Túnel Green Absinthe nach überlieferter Rezeptur.

Herstellung und Reifung

Der Absinth wird aus natürlichen Extrakten von Sternanis, Koriander und Wermutkraut komponiert. Diese Kräutermischung verleiht ihm seinen charakteristischen, anisgeprägten Geschmack und die typisch grüne Farbe.

Im Glas

Leuchtend grün. In der Nase und am Gaumen intensiv anisgeprägt, mit der würzig-bitteren Note des Wermuts und einem Hauch Koriander. Hochprozentig, aromatisch und lang im Abgang.

Zum Genuss

Traditionell mit kaltem Wasser, Eis und etwas Zucker zubereiten – das Wasser lässt den Absinth milchig eintrüben (Louche-Effekt). Auch als Zutat in Cocktails geeignet.

Klassische Begleitung: als Apéritif oder Digestif, klassisch im Absinth-Ritual.


Herkunft: Mallorca (Spanien)
Art: Absinth (hochprozentige Spirituose)
Herstellung: natürliche Extrakte: Sternanis, Koriander, Wermut

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Feinkost

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Olivenöl Cornicabra BIO

Feinkost · Olivenöl · Cornicabra · Murcia · Bio

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Cornicabra ist ein natives Bio-Olivenöl extra aus der Cornicabra-Olive aus Murcia in Spanien. Die Frucht erinnert in ihrer Form an ein kleines Horn – daher der Name „Cornicabra" (spanisch für Ziegenhorn). Das Öl schimmert gold-gelb mit einem leichten Grünton.


Herkunft

Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).

Anbau und Verarbeitung

Das Öl wird aus der Cornicabra-Olive gewonnen, deren Frucht an ein kleines Ziegenhorn erinnert. Als natives Olivenöl extra wird es schonend kalt gepresst, was seine fruchtige Aromatik bewahrt.

Geschmack

Gold-gelb mit leichtem Grünton. Im Geschmack fruchtig und leicht süß, mit einer dezenten zartbitteren Note. Ausgewogen und harmonisch.

Am Tisch

Am besten roh und kalt verwenden, um die Aromatik voll zur Geltung zu bringen.

Klassische Verwendung: zu mediterranem Gemüse und Fisch, über Salate und Brot.


Hersteller: Deortegas
Produkt: Aceite de Oliva Virgen Extra (natives Olivenöl extra)
Sorte: Cornicabra
Herkunft: Murcia (Spanien)
Verarbeitung: kalt gepresst, nativ extra
Mindesthaltbarkeit (MHD): 10.2027

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Weine

Saouma Le petit Livre d´A.M. Bach 2009 Magnum

Rotwein · Châteauneu​f-du-Pape · Grenache

Grenache-basiert Le Petit Livre d'A.M. Bach Rotem & Mounir Saouma 2009 60 Monate Amphore und Fass 333 Magnums Magnum 1,5 l

Der Rotem & Mounir Saouma Le Petit Livre d'A.M. Bach 2009 in der Magnum ist die rarste Cuvée des Saouma-Projekts in Châteauneuf-du-Pape: ein Grenache-basierter Rotwein, den das Ehepaar über fünf Jahre in Amphoren und Fässern reifen ließ, bevor er auf die Flasche kam. Vom Jahrgang 2009 wurden nur 333 Magnums gefüllt.


Le Petit Livre d'A.M. Bach – Burgund trifft Rhône

Dieses Projekt des Ehepaars Rotem und Mounir Saouma von Lucien Le Moine ist eine der aufregendsten Geschichten in Châteauneuf-du-Pape. Die Erfahrung aus dem Burgund wird hier auf die dichten, intensiven Rhône-Weine übertragen: Eleganz und Finesse werden aus den sonnenverwöhnten, dickschaligen Grenache-Trauben herausgearbeitet, indem der Wein über mehrere Jahre in Amphoren und Fässern reift. „Die Trauben aus dem Burgund und dem Châteauneuf sind sich gar nicht so unähnlich", so Mounir Saouma, „beide machen seidige, elegante und mineralische Weine."

Das Ehepaar besitzt keine eigenen Rebflächen in nennenswertem Umfang, sondern kauft Trauben von alten Grenache-Anlagen der Appellation und vinifiziert sie selbst. Der Kern der Arbeit liegt nicht im Weinberg, sondern im Keller – dort, wo Mounir Saouma als Élevage-Spezialist seinen Ruf erworben hat: extrem lange Reife auf der Feinhefe, ohne Abstich, mit minimalem Schwefel.

Der Name spielt auf Johann Sebastian Bachs „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach" an – eine poetische Verbeugung, die den Anspruch dieser Cuvée unterstreicht. Sie entsteht in winzigsten Mengen und wird in der Magnum besonders selten: Vom 2009er wurden lediglich 333 Magnums gefüllt.

Jahrgang 2009 – Châteauneuf-du-Pape

Auf einen milden Winter folgte in der südlichen Rhône ein trockenes Frühjahr mit gleichmäßiger Blüte, danach ein heißer, sehr trockener Hochsommer. Der Mistral tat, was er in solchen Jahren tut: Er trocknete die Trauben nach jedem Regen ab und hielt den Krankheitsdruck praktisch bei null. Regenfälle im September nahmen der Reife die letzte Schärfe und ließen die Beeren ausreifen, statt nur einzutrocknen.

Gelesen wurde ab Mitte September, mit gesundem Lesegut, hohen Mostgewichten und – der entscheidende Punkt – reifen, runden Tanninen statt harter Kerne. 2009 gilt in Châteauneuf-du-Pape als warmer, kraftvoller Jahrgang mit großem Reifepotenzial. Genau bei diesem Profil setzt der lange Ausbau an: Fünf Jahre auf der Feinhefe bauen die üppige Frucht ab und lassen Struktur und Salzigkeit hervortreten – der Wein trinkt sich heute schlanker und kühler, als es der Jahrgangsruf erwarten lässt.

Fünf Jahre in Amphore und Fass

Grenache-basierter Châteauneuf-du-Pape, Jahrgang 2009, gefüllt in der Magnum zu 1,5 Litern; die Gesamtproduktion dieses Formats liegt bei 333 Flaschen.

Der Petit Livre ist durch seinen Ausbau definiert – der vollständige Etikettenname lautet „60 Mensis", also sechzig Monate. So lange reift der Wein in einer Kombination aus Amphoren und Fässern: auf der Feinhefe, ohne Abstich und mit minimalem Schwefel. Die Hefe verbraucht den eindringenden Sauerstoff, bevor er den Wein oxidieren kann, und gibt gleichzeitig Mannoproteine ab, die die Textur polstern. Die Amphore steuert eine sehr feine, gleichmäßige Sauerstoffzufuhr bei, ohne Aroma beizutragen. Fünf Jahre ohne Abstich sind an der südlichen Rhône die Ausnahme – die meisten Erzeuger füllen nach zwölf bis vierundzwanzig Monaten.

Im Magnumformat setzt sich diese langsame Entwicklung auf der Flasche fort: Auf die doppelte Weinmenge kommt derselbe Sauerstoffeintrag über den Korken, der Wein altert entsprechend gleichmäßiger und langsamer als aus der 0,75-Liter-Flasche.

Im Glas

Mittleres Rubinrot mit ziegelfarbenem Rand – die Farbe eines Weins, der siebzehn Jahre hinter sich hat. In der Nase Hagebutte, rote Johannisbeere und Holunder, dazu getrocknete Kräuter der Garrigue, Leder und ein erdiger Ton; süße Frucht sucht man vergebens, die Aromatik bleibt herb und klar umrissen.

Am Gaumen schlanker gebaut, als das Wort Châteauneuf erwarten lässt: seidige Textur aus der langen Hefereife, feinkörniges Tannin, und darunter eine griffige, transparente Säure, die den Wein trägt statt ihn zu bremsen. Nach einer Stunde Luft kommen balsamische Noten, etwas Cremigkeit und frische Wiesenkräuter hinzu. Der Abgang ist lang und salzig.

Fünf Jahre auf der Feinhefe ohne Abstich: Aus der Wucht eines heißen Jahrgangs wird Textur.

Eine Stunde vor dem Servieren dekantieren; ein Depot ist nach dieser Zeit normal. Bei 16–18 °C servieren. Trinkreif und mit Reserve für weitere Jahre – in der Magnum eher mehr als weniger.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu Trüffelgerichten sowie zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten und gereiftem Käse. Die Garrigue-Note greift alles auf, was mit Thymian, Rosmarin und Lorbeer gearbeitet ist.

Die Magnum ergibt rund zwölf Gläser und gehört an einen Tisch mit mehreren Gängen – sie bleibt über den Abend offen, ohne zu ermüden, und entwickelt sich in der Karaffe weiter.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte Grenache-basiert
Lage Châteauneuf-du-Pape, südliche Rhône
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape · trocken
Jahrgang 2009
Vinifikation ohne Abstich · minimaler Schwefel
Ausbau 60 Monate in Amphoren und Fässern auf der Feinhefe
Flaschengröße Magnum · 1,5 l
Trinkempfehlung jetzt bis 2035
Auflage 333 Magnums

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Rebsorten

Markus Schneider Riesling Saumagen 2018

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Riesling Saumagen 2018 stammt aus einer der großen Kalklagen der Pfalz. Der Saumagen liegt mitten in einem einzigartigen Kalkstein-Kessel und verleiht diesem Riesling seine markante Mineralität und Typizität.


Pfalz / Kallstadter Saumagen

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Der Saumagen bei Kallstadt liegt mitten in einem einzigartigen Kalkstein-Kessel: Das dort entstandene Kalkriff ist ein Zeugnis des letzten pfälzischen Urmeeres aus dem Tertiär. Die Kalkbrüche der ersten römischen Siedler, die Korallenbänke und die Klippen verleihen dieser Pfälzer Kultlage ihre einzigartige Typizität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau stellt die markante Kalkmineralität und die klare Frucht der Kultlage in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klare Steinobst- und Zitrusfrucht mit deutlicher, kalkiger Mineralität. Am Gaumen dicht und mineralisch, mit feiner Struktur, animierender Säure und einem langen, salzig-mineralischen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Kallstadter Saumagen (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont (tertiäres Kalkriff)
Jahrgang: 2018

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Spirituosen

Faude feine Brände Gurkengeist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Gurkengeist ist ein ungewöhnlicher Gemüse-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Die absolute Konzentration der „krummen Gurke" von der Insel Reichenau – knackig, frisch-grün und intensiv, wie der Biss in eine saftige Salatgurke.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Die Gurken stammen von der Insel Reichenau im Bodensee, die dank ihres milden Mikroklimas im Untersee als traditionsreiches Gemüseanbaugebiet gilt.

Mazeration und Destillation

Da die Gurke zu wenig Zucker für eine Maische und Vergärung enthält, wird sie als Geist hergestellt: Das frische Gemüse wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die klaren, sauberen Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff, nicht kältefiltriert.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv-grün, geradezu wie eine frisch aufgeschnittene Gurke. Am Gaumen knackig, klar und intensiv, mit saftig-grüner Frucht und feinem Nachhall – ein vielschichtiges, zugleich leichtfüßiges Aroma.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als ausdrucksstarke Basis für Longdrinks und Cocktails – ein Geist, der in der gehobenen Bar-Szene zu Hause ist.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Gurkengeist (Gemüse-Geist), Gurken von der Insel Reichenau
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff, nicht kältefiltriert

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