Allergene – Ei, Milch, Schwefel und Co. im Wein.

Allergene – Ei, Milch, Schwefel und Co. im Wein.

Albumine (Eiweiße, u.a. in Ei enthalten) und Kaseine (in Milch enthalten) werden dazu eingesetzt, bei der Weinbereitung eine Geschmacksschönung zu erzielen. Dabei handelt sich um eine gängige, seit Jahrhunderten angewendete Methode zur Klärung und zur geschmacklichen Stabilisierung von Weinen.

Nach der Zugabe dieser natürlichen Lebensmittel werden die im Fass oder Tank schwebenden trüben Partikel zersetzt und fallen auf den Boden des Behältnisses hinunter. Der Wein wird so geklärt und wird vor Verderb und neuen Trübstoffen geschützt.

Es gibt viele mögliche Zusätze bei der Weinbereitung und es werden je nach Hersteller verschiedene Substanzen für dieses Verfahren eingesetzt. Dazu zählen, wie oben schon beschrieben, das Ei und die Milch, aber auch die getrocknete Blase des Störs oder des Welses. Einige Weinmacher verwenden auch Bentonit (Gestein) oder Gelatine zur Klärung ihrer Weine.

Es handelt sich hier um traditionelle Herstellungsverfahren und nicht um moderne Zusätze im Wein. Seit 2012 gilt die erweiterte Allergenkennzeichnungspflicht, um Allergiker zu schützen. Je nach Anwendungsmethode wurden diese Stoffe allerdings schon immer bei der Weinbereitung eingesetzt.

Dasselbe gilt für den Konservierungsstoff Schwefel. Diese sogenannten Sulfite sind auf der einen Seite immer in einem bestimmten Maße in der Natur zu finden und somit auch immer im Wein enthalten, werden aber auch zusätzlich beim Weinausbau eingesetzt. Schwefel macht den Wein haltbar. Bei ökologisch bereiteten Weinen ist der Grenzwert der Schwefelzugabe geringer als bei herkömmlich produzierten Weinen, wobei der Produzent selber entscheiden kann, wie hoch dosiert er seine Weine schwefelt und trotzdem noch unter den gesetzlichen Grenzwerten liegt.

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Weine

Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 BIO

Weißwein (Maischevergoren) · Burgenland · Roter Traminer

Roter Traminer Burgenland · Gols Freyheit (Tonflasche) Heinrich maischevergoren 17 Monate Amphore Biodynamie (AT-BIO-402) 2021

Der Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 ist ein maischevergorener, in Amphoren ausgebauter Naturwein aus dem Burgenland – würzig, spritzig und vielschichtig, mit Orangenzesten, Rosenblättern und Litschi. So schmecken außergewöhnliche Weine, mit viel Liebe produziert.


Freyheit – Heinrichs Amphorenweine in der Tonflasche

Gernot und Heike Heinrich in Gols zählen zu den Topbetrieben Österreichs und gelten als Pioniere für eleganten Naturwein. Rund 100 Hektar, biodynamisch zertifiziert (Demeter und Respekt-BIODYN seit 2006), Spontangärung, langes Feinhefelager und minimale Eingriffe im Keller prägen den Stil – präzise und rein statt laut.

Die „Freyheit"-Linie (benannt nach Rudolf Steiners „Philosophie der Freiheit") umfasst die maischevergorenen Amphorenweine des Guts, erkennbar an der charakteristischen Tonflasche – ganz im Sinne des Ausbaus. Der Rote Traminer wird hier bewusst auf der Schale vergoren, um die ganze aromatische Vielfalt der Beerenhaut einzufangen, und kommt nahezu ohne Schwefelzusatz aus.

Jahrgang 2021 – Burgenland

2021 gilt in Österreich als klassischer, kühlerer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Im Roten Traminer Freyheit trifft diese Frische auf die Würze und Textur der langen Maische- und Amphorenreife – ein spannungsreicher, eigenständiger Wein.

Ausbau

Reinsortiger Roter Traminer aus dem Jahrgang 2021, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Maischevergoren und über 17 Monate in Amphoren ausgebaut, im minimal-invasiven Stil des Hauses (Spontangärung, kaum Schwefel). Daraus entsteht ein rosa-/bernsteinfarbener „Weißwein" von Würze und Struktur. Abgefüllt in die charakteristische Tonflasche.

Im Glas

Dieser Rote Traminer benötigt nach dem Entkorken der Tonflasche erst einmal jede Menge Luftkontakt. Wenn die deutlich wahrnehmbare Sauerkraut-Note verfliegt, schälen sich Orangenzesten, Rosenblätter und Litschi-Aromen heraus. Würzig und spritzig präsentiert er sich dann im Glas. Der Abgang spielt mit den Sinnen: Er vereint Kraft, Eleganz und eine profunde Säurestruktur mit Biss, Druck und Länge.

Würzig und spritzig – Orangenzeste, Rosenblätter, Litschi; im Abgang Kraft, Eleganz und Säure mit Biss.

Unbedingt großzügig dekantieren und belüften; gewinnt mit Luft deutlich. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zur asiatisch-würzigen Küche, zu kräftigem Geflügel und Schwein, zu Gerichten mit Kraut und Sauerkraut sowie zu gereiftem, würzigem Käse.


Lage: Burgenland, Gols (Österreich); biodynamischer Anbau
Klassifikation: Roter Traminer (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: maischevergoren, 17 Monate in Amphoren, kaum geschwefelt; biodynamisch; Abfüllung in Tonflasche

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2013

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2013

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2013 ist ein Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – konzentriert, vollmundig und salzig, mit Hermitage-artiger „scorched earth"-Würze von den Basaltsteinen des Rocks District und zwei Jahrzehnten Reifepotenzial.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt direkt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2013 – Walla Walla Valley

2013 gilt in Washington als warmer, reifer Jahrgang, der vollreife, gesunde Trauben hervorbrachte.

Ein idealer Jahrgang für tief konzentrierte, kraftvolle und zugleich balancierte Syrahs mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2013.

Christophe Baron gehörte ab 2002 zu den Ersten, die in Walla Walla mit Pferdezug und Kompostwirtschaft arbeiteten. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts. Die Erzeugungsmengen sind winzig, der Wein ist streng allokiert.

Im Glas

Ein dunkles, brütend-präzises Bouquet: schwarze Kirsche, Cassis und Brombeere über schwarzer Olive, geräuchertem Schinken, Steak Tartar und Schießpulver, dazu zerdrückte Veilchen, Lagerfeuer, nasser Stein, Funk und Torf. Am Gaumen konzentriert, vollmundig und geschichtet, mit Hermitage-artiger „scorched earth"-Würze, salziger Mineralität und großer Tiefe – ein klar im Côte-Brune-Stil gehaltener Syrah.

Konzentriert, salzig und tief – ein Hermitage-naher Côte-Brune-Syrah von den Basaltsteinen des Rocks District.

Noch jung und straff: braucht Kellerzeit und profitiert vom Dekantieren. Potenzial bis etwa 2033. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard, Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; Pferdezug, Erziehung sur échalas

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Whisky

Ardbeg Islay Single Malt 25 years old Whisky

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 25 Jahre Ex-Bourbon-Fässer (1990er) non chill-filtered ältester Core-Range-Ardbeg

Der Ardbeg 25 Jahre ist der älteste Whisky im festen Kernsortiment der Islay-Destillerie Ardbeg, erstmals 2022 vorgestellt. Das Destillat stammt aus den 1990er-Jahren – einer schwierigen Zeit der Brennerei – und reifte 25 Jahre in seltenen ehemaligen Bourbon-Fässern. Trotz des langen Alters bleibt der charakteristische Ardbeg-Rauch erhalten, ergänzt um ausgeprägte Eleganz und Komplexität. Non chill-filtered und mit natürlicher Farbe.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Der 25 Jahre alte Ardbeg reift ausschließlich in seltenen ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche, die in den 1990er-Jahren befüllt wurden. Diese Reifung ohne Sherry- oder Wein-Einfluss stellt den reinen Ardbeg-Charakter in den Vordergrund. Über ein Vierteljahrhundert gewinnt der Whisky an Tiefe, ohne seinen Rauch zu verlieren. Abgefüllt wird er non chill-filtered und ohne künstliche Färbung. Als ältester Core-Range-Ardbeg ist die Verfügbarkeit naturgemäß begrenzt.

Im Glas

Warmes Bernstein im Glas. In der Nase geräucherte Sahne, Pfefferminz und Toffee, dazu Fenchel, Pinienharz, ferne Lagerfeuernoten sowie Banane und tropische Frucht. Am Gaumen kräftig und pfeffrig, zugleich mit Zitronen-Brause-Süße, kandiertem Apfel und Birne, Teer, cremigem Toffee und Anis. Der Nachhall ist lang und mild, mit Sahne, Fudge und einer dezenten medizinischen Note.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser öffnen die vielschichtigen Aromen. Passt zu geräuchertem Fisch, gereiftem Hartkäse, dunkler Schokolade und feinen Karamell-Desserts. Ein eleganter, reifer Islay-Malt für besondere Anlässe.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 25 Jahre
Ausbau: ehemalige Bourbon-Fässer (in den 1990ern befüllt), 25 Jahre

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Rebsorten

Knab Endinger Engelsberg Chardonnay Alte Reben Spätlese trocken

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Endinger Engelsberg Chardonnay Alte Reben Spätlese trocken stammt aus einem über 30 Jahre alten Chardonnay-Weinberg. Er zeigt eine präzise Fruchtaromatik und florale Noten mit viel Frische und Klarheit am Gaumen.


Baden / Endinger Engelsberg

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet – einer der wärmsten Weinbauregionen Deutschlands mit vulkanisch geprägten Böden. Die Lage Endinger Engelsberg vereint Vulkangestein und Löss; die über 30 Jahre alten Reben liefern besonders präzise, ausdrucksstarke Trauben.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay von alten Reben, in der Prädikatsstufe Spätlese trocken. Der Ausbau bewahrt die präzise Fruchtaromatik, die floralen Noten und die klare, frische Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase präzise Frucht und florale Noten. Am Gaumen frisch und klar, mit fein gezeichneter Frucht, animierender Säure und einem präzisen, saftigen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: edlem Fisch, Geflügel, Kalb, Pasta in cremigen Saucen und mildem Käse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endinger Engelsberg (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Alte Reben, Spätlese trocken – 100 % Chardonnay
Ausbau: alte Reben (30+ Jahre); frische- und präzisionsbetont (Vulkangestein, Löss)

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2021

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit · Löss trocken · großes Holzfass Spontangärung · Handarbeit im Weinberg 2021

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2021 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch im Rheingau. Ein kühler, feuchter Sommer prägte den Jahrgang – mit Geduld und Sorgfalt erreichte das Team eine optimale Reife und einen Wein von Tiefe, Zug und Spannung.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer und Kellermeister Markus Lundén geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, Handarbeit im Weinberg, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Lage Pfaffenwies ist geprägt von flachgründigen, steinigen Hunsrückschiefer- und Taunusquarzitböden sowie tiefgründigem Löss. Die südwestliche Ausrichtung schenkt den Rebstöcken längere, kühlere Nächte, während die steilen Hänge am Nachmittag von intensiver Sonneneinstrahlung verwöhnt werden – die Grundlage für die unverwechselbare, salzig-mineralische Charakteristik dieser Lage.

Jahrgang 2021 – Rheingau

Der kühle und feuchte Sommer 2021 stellte das Weingut vor besondere Herausforderungen, doch mit Geduld und Sorgfalt erreichte das Team eine optimale Traubenreife. Das Ergebnis ist ein klassischer, kühler Rheingau-Riesling mit zartgliedriger Struktur, frischer Säure und großer Spannung.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer, Taunusquarzit und Löss.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er seine salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

In der Nase verführen warme Nuancen von Mandeln, grünem Apfel und Kamille, während der Gaumen von gelben Früchten und subtilen floralen Noten umschmeichelt wird. Eine wunderbar eingebundene Säure und dichte Struktur verleihen ihm Tiefe und Raffinesse. Trotz seiner Leichtigkeit beeindruckt er mit Zug und Spannung sowie einem sanften Hauch von Herbe und einem kernigen Finish.

Mandel, grüner Apfel und Kamille, dazu gelbe Früchte und florale Noten – eingebundene Säure und dichte Struktur, mit Zug, Spannung, einem Hauch Herbe und kernigem Finish.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge; flachgründiger Hunsrückschiefer und Taunusquarzit sowie tiefgründiger Löss
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; Handarbeit im Weinberg

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Feinkost

Crêperolles Mini-Crêpe gefüllt mit Cheddarfüllung

Feinkost · Aperitif-Gebäck · Frankreich

Gavottes Crêperolles Cheddar sind kleine, knusprig gefüllte Mini-Crêpes aus Frankreich – ein herzhaftes Aperitif-Gebäck mit hauchdünner, blättriger Hülle und cremiger Cheddar-Füllung.


Herkunft

Die Crêperolles stammen von Gavottes, einer französischen Gebäckmarke aus der Bretagne. Sie gehört zur Traditionsbäckerei Traou Mad de Pont-Aven (gegründet 1920), heute Teil von Loc Maria Biscuits. Die kleinen Amuse-Bouches gibt es seit rund 60 Jahren.

Zutaten und Herstellung

Eine hauchdünne, blättrige Crêpe wird mit einer cremigen Käsefüllung gerollt. Die Füllung basiert auf aromatischem Cheddar. So entsteht ein knuspriges Gebäck mit herzhaftem Kern.

Geschmack

Außen knusprig und blättrig, innen cremig. Kräftiger, würziger Cheddar-Geschmack. Ein herzhafter, salziger Snack.

Zum Genießen

Der ideale Begleiter zum Apéro – zu Wein, Sekt, Bier, Wermut oder Gin Tonic. Eine raffinierte Alternative zu Chips, auch als Topping für Salate oder Suppen.

Passt zu: Wein, Sekt, Bier und als Aperitif-Snack.


Hersteller: Gavottes (Loc Maria / Traou Mad, Bretagne)
Produkt: gefülltes Aperitif-Gebäck (Mini-Crêpes)
Sorte: Cheddar (Crêperolles)
Herkunft: Frankreich (Bretagne)
Verarbeitung: hauchdünne Crêpe, gefüllt mit Käsecreme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 22.09.2026

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Böhlig Wachenheim P.C. 2023 BIO

Weißwein · Wachenheim (Pfalz) · Riesling (Premier Cru)

Riesling Wachenheimer Böhlig P.C. (Premier Cru) Dr. Bürklin-Wolf Mittelhaardt · Pfalz Sandsteingeröll mit Kalk Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2023

Der Dr. Bürklin-Wolf Wachenheimer Böhlig Riesling P.C. 2023 stammt aus einer der großen Lagen Wachenheims. Ein Premier-Cru-Riesling, der körperreich und präzise die kalkdurchzogene Herkunft in tiefgründige, an Burgund erinnernde Mineralität übersetzt.


Wachenheimer Böhlig – Premier Cru der Mittelhaardt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. entsprechen den Grand Crus und Premier Crus der wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Der Böhlig ist eine 4,94 Hektar große Toplage im Herzen der Mittelhaardt, am Fuße des Haardtgebirges; der Anteil des Guts beträgt 3,11 Hektar. Ihr Ursprung reicht ins hohe Mittelalter zurück. Die südliche Hangneigung sorgt für optimale Sonneneinstrahlung, die das rote und gelbe, mit Kalkgestein durchzogene Sandsteingeröll erwärmt; die Rebwurzeln werden hier sehr gut mit Mineralien und Wasser versorgt.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die selektive Handlese vollreifer Trauben im September und die kalkdurchzogenen Sandsteinböden bewahrten Frische, Tiefe und mineralische Präzision – Körper und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation P.C./Premier Cru) aus der Wachenheimer Lage Böhlig, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von kalkdurchzogenem Sandsteingeröll.

Selektive Handlese gesunder, vollreifer Trauben im September, anschließend schonende Kelterung. Spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, mit Lagerung auf der Vollhefe bis kurz vor der Füllung. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein körperreicher, präziser Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine tiefgründige, kalkig-erdige Mineralität, die an Burgund erinnert. Am Gaumen gehaltvoll und straff zugleich, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und tiefgründiger, kalkig-erdiger Mineralität – gehaltvoll und straff zugleich, mit lebendiger Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein körperreicher, langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Wachenheimer Böhlig, Mittelhaardt (Pfalz); rotes/gelbes Sandsteingeröll mit Kalkgestein, Südhang; Gutsanteil 3,11 ha (Lage gesamt 4,94 ha)
Klassifikation: Riesling P.C. (gutseigene Premier-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, Spontangärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, Vollhefelager bis kurz vor der Füllung; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Rebsorten

Vite Colte Villalta Roero Arneis

Wein · Weißwein · Roero · Italien

Vite Colte Villalta Roero Arneis ist ein eleganter Weißwein aus der heimischen Piemont-Sorte Arneis. Intensives Strohgelb mit grünlichen Reflexen; in der Nase aromatisch, mit intensivem Duft nach reifen Früchten, am Gaumen trocken mit einer feinen grasigen Note.


Roero / Piemont

Heimat der alteingesessenen Rebsorte Arneis ist das Roero mit seinen Hügeln links des Flusses Tanaro im Piemont. Die kalk- und kieselhaltigen Böden dieser Zone bringen elegante, feingliedrige Weißweine hervor. Erzeuger ist die renommierte piemontesische Genossenschaft Vite Colte (vormals Terre da Vino).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Arneis. Nach einer sanften Pressung folgt die rund zehntägige Gärung bei kontrollierten 16–18 °C im Edelstahl. Eine kurze Flaschenreife rundet den Wein ab und entwickelt Struktur und Duft weiter. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Intensives Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase aromatisch, mit intensivem Duft nach reifen Früchten und einem floralen Anklang. Am Gaumen trocken und saftig, mit einer feinen grasigen Note und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Antipasti, hellem Fleisch und frischem Käse.


Lage: Roero (Piemont, Italien); Vite Colte (Terre da Vino)
Klassifikation: Roero Arneis DOCG – 100 % Arneis, trocken
Ausbau: ~10 Tage Gärung im Edelstahl bei 16–18 °C, kurze Flaschenreife

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