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26. August 2015

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Weine

Wittmann Westhofen Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofener Kirchspiel VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Kalkstein Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofener Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 ist ein eleganter, frischer Bio-Riesling vom Kalkstein – mit Aromen gelber Früchte und einer klaren, leicht salzigen Mineralität. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Kirchspiel – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge der Region aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Das Kirchspiel mutet wie ein Amphitheater an, das sich zum Rhein hin öffnet; die Reben in Ost- bis Südostausrichtung sind vor kalten Westwinden geschützt – Grund für das hervorragende Kleinklima. Die Reben für dieses Große Gewächs fußen auf schwer durchwurzelbarem Kalkstein (Tonmergel mit Kalksteineinlagen, auch der tiefe Untergrund von Kalkstein dominiert). Genau dieser karge, kalkreiche Boden verleiht den Rieslingen des Kirchspiels ihre filigrane Eleganz und die klare, leicht salzige Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. Auf dem Kalkstein des Kirchspiels ergibt das einen besonders eleganten, geradlinigen Wein mit lebendiger Säure, klarer gelber Frucht und feiner, salziger Mineralität – Spannung und Finesse statt Opulenz. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein elegantes, frisches Bukett von gelben Früchten – reifer Apfel, Birne, gelbe Zitrus –, ergänzt um weiße Blüten und feine Kräuter. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure und der für das Kirchspiel typischen klaren, leicht salzigen Mineralität, die den Wein trägt und ihm einen langen, animierenden Abgang verleiht.

Elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten – mit klarer, leicht salziger Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe – in der Magnum umso mehr; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Kirchspiel (Deutschland); Ost-/Südostausrichtung, amphitheaterartig zum Rhein geöffnet, Tonmergel mit Kalksteineinlagen über kalksteindominiertem Untergrund; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Deutschland

Metzger Hausmarke rose Liter

Roséwein · Cuvée · Pfalz · 1 Liter

Metzger Hausmarke rosé ist der saftig-fruchtige Pfälzer Rosé für jeden Tag vom Weingut Uli Metzger – hier in der 1-Liter-Flasche. Er überzeugt durch seine leuchtende Farbe und die Harmonie zwischen Säure und Süße. Ein Korb voll roter Früchte – der perfekte Begleiter für warme Sommertage.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima bringt reife, fruchtbetonte Trauben hervor – Grundlage für diesen unkomplizierten Alltags-Rosé.

Assemblage und Ausbau

Der Rosé wird fruchtbetont ausgebaut, mit einer Harmonie zwischen Säure und Süße. Das stellt die saftige rote Frucht in den Vordergrund.

Im Glas

Leuchtender Rosé-Ton. In der Nase und am Gaumen ein Korb voll roter Früchte. Saftig und fruchtig, mit harmonischer Balance aus Säure und Süße. Der Abgang ist frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – der ideale Begleiter für warme Sommertage.

Klassische Begleitung: Salate, Grillgerichte, Fingerfood oder solo.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rosé-Cuvée
Ausbau: Rosé, fruchtbetont; 1,0 l

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Portugal

Kompassus Coleção Privada Tête De Cuvée Nature Baga

Weißwein (Blanc de Noirs) · Bairrada · Baga

Baga (weiß ausgebaut) DOC Bairrada Coleção Privada · Tête de Cuvée Nature / Naturwein Kompassus · João Póvoa 2017

Der Kompassus Coleção Privada Tête de Cuvée Nature Baga ist eine echte Rarität: ein weiß ausgebauter Naturwein aus der roten Baga-Traube der Bairrada – spontan, ohne Zugabe von Hefen vergoren und aus einer ganz persönlichen Geschichte heraus entstanden.


Kompassus – Baga-Spezialist aus der Bairrada

Kompassus ist das Boutique-Weingut von João Póvoa in der portugiesischen DOC Bairrada – Augenarzt von Beruf, Winzer aus Leidenschaft. Seit 1991 erzeugt er Wein, seit 2005 unter dem Namen Kompassus; die Baga, die große rote Sorte der Bairrada, ist die Basis all seiner Rot- und Schaumweine. Die Reben in Cordinhã sind rund 70 Jahre alt und wachsen auf tonig-kalkigen Böden mit starker Südexposition, naturnah und minimal-invasiv bewirtschaftet. Seit 2012 verantwortet kein Geringerer als Anselmo Mendes, der „Alvarinho-Magier" aus dem Vinho Verde, die Önologie.

Dieser Nature Baga entspringt einer ganz persönlichen Geschichte von João Póvoa: „In der Weinkellerei meiner Eltern, wo ich seit meiner Kindheit an der Weinlese teilnahm, gab es nur zwei Arten von Wein: Weiß und Rot. Letztere wurden nach einer traditionellen Technik hergestellt: Die Trauben kamen in großen Körben an und wurden in eine obere Presse entladen, von der der Most durch Schwerkraft in die unteren Gärtanks floss; dort wurden sie mit den Füßen gestampft. Eines Tages während der Weinlese, als ich ein junger Universitätsstudent war, beschloss ich, etwas Neues auszuprobieren: Ohne jemandem etwas zu sagen, nahm ich den Most, der aus der oberen Presse floss, und füllte ein altes 200-Liter-Fass, das bis dahin für Weißwein genutzt worden war. Mein Vater bemerkte es erst, als die Gärung begann."

„Zum Glück begannen bald darauf die Vorlesungen wieder, und ich kehrte nach Coimbra zurück. Trotzdem entging ich nicht einer Standpauke, weil ich ‚gute Trauben für ein Wasser-Wein-Gemisch verschwendet' hatte. In den Weihnachtsferien machte ich den ersten Abstich, und zu Ostern füllte ich, mit der Hilfe meiner Mutter, die Flaschen aus diesem Fass ab – denn mein Vater wollte mit diesem ‚Zeug' nichts zu tun haben. Später erfuhr ich jedoch, dass er die Flaschen heimlich trank, um nicht zuzugeben, dass es ihm schmeckte."

Jahrgang 2017 – ein Experiment, wiederholt

„Mein Freund Anselmo Mendes, der die Geschichte kannte, forderte mich heraus, das Experiment zu wiederholen. So habe ich während der Weinlese 2017 den Most von ganzen Baga-Trauben, der eigentlich für die Grundweine von Schaumwein bestimmt war, ‚abgezweigt'." So entstand aus dem Jahrgang 2017 dieser außergewöhnliche, weiß ausgebaute Baga.

Ausbau

Weiß ausgebauter Baga (Blanc de Noirs) aus dem Jahrgang 2017, Nature.

Der Most ganzer Baga-Trauben wurde ohne Zugabe von Hefen in Edelstahlbehältern vergoren und durchlief eine Bâtonnage mit Weißweinhefen. Nach einer leichten Filtration wurde der Wein im August 2018 abgefüllt und reift seither in der Flasche.

Im Glas

Ein eigenständiger, naturnaher Weißwein aus einer roten Traube: klar und fein, mit heller Frucht, einem dezent kräutrig-würzigen Ton und der von der Bâtonnage getragenen, leicht cremigen Textur. Die kühle Bairrada-Herkunft und die lange Flaschenreife geben dem Wein Frische, Spannung und feine Tiefe.

Ein weiß ausgebauter Baga aus einer ganz persönlichen Geschichte – eigenständig, naturnah und voller Charakter.

Eine echte Rarität für Entdecker. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce, zur traditionellen Bairrada-Küche (Spanferkel/Leitão) sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOC Bairrada, Cordinhã (Portugal); tonig-kalkige Böden, Südexposition, alte Baga-Reben (~70 Jahre)
Klassifikation: DOC Bairrada, Baga weiß ausgebaut (Blanc de Noirs), Nature
Ausbau: Most ganzer Baga-Trauben, spontan ohne Hefezugabe im Edelstahl vergoren, Bâtonnage mit Weißweinhefen, leichte Filtration; abgefüllt 8/2018, seither Flaschenreife

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Frankreich

Groffier Bonnes Mares Grand Cru 2020

Rotwein · Bonnes Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes Mares Grand Cru (Frankreich) 2020 13,50 % vol

Der Robert Groffier Bonnes Mares Grand Cru 2020 stammt von 80 Jahre alten Reben aus einer der großen Grand-Cru-Lagen der Côte de Nuits – kraftvoll und zugleich seidig-elegant, von Neal Martin als womöglich raffiniertester Bonnes Mares aus Nicolas Groffiers Hand gefeiert.


Bonnes Mares – die Lage

Bonnes Mares ist ein Grand Cru der Côte de Nuits, der größtenteils in Chambolle-Musigny und mit einem kleineren Teil in Morey-Saint-Denis liegt. Die rund 15 Hektar bringen ausschließlich Pinot Noirs hervor, die schwerer und robuster sind als die aus Musigny und über viele Jahre reifen.

Die Lage ist stark fragmentiert und von sichtbaren Bodenunterschieden geprägt: tiefere, reichere Böden am Morey-Ende für strengere, gehaltvollere Weine, feinere, kalkreichere Böden am Chambolle-Ende für seidigere Stilistik. Groffier bewirtschaftet rund einen Hektar, überwiegend auf den eisenreichen terres rouges.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt in der Côte de Nuits als großer Rotweinjahrgang: warm und trocken, mit vollreifen, gesunden Trauben bei zugleich bemerkenswerter Frische und Säurespannung.

Ein Jahr für tief konzentrierte, dennoch frische und langlebige Pinot Noirs.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, 13,50 % vol.

Vergoren mit 100 % Ganztrauben, ausgebaut in rund einem Drittel neuem Holz. Im Stil der Domaine wird der Wein nur einmal am Ende des Ausbaus abgestochen.

Im Glas

Die Aromatik braucht Zeit, entfaltet dann leicht tertiäre schwarze Frucht, Tabak und zerstoßenen Kalkstein bis hin zu fast feuersteinartigen Noten. Am Gaumen mittelgewichtig, mit filigranen Tanninen, seidiger Textur und ausbalancierter Säure – ein ungewöhnlich eleganter, raffinierter Bonnes Mares.

Seidig, filigran und raffiniert – womöglich der eleganteste Bonnes Mares aus Groffiers Hand.

Jung noch verschlossen: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente, Rind, Gerichten mit Trüffel oder Pilzen sowie gereiftem Weichkäse. Ein großer Begleiter für festliche Küche.


Lage: Bonnes Mares Grand Cru, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreiche terres rouges, 80 Jahre alte Reben, ca. 1 ha
Klassifikation: Bonnes Mares Grand Cru AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; ca. 33 % Neuholz; ein Abstich; 13,50 % vol

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Australien

Noon Reserve Shiraz 2013

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962) Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2013

Der Noon Reserve Shiraz 2013 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – ein vollmundiger, generös fruchtbetonter Wein aus dem alten „20 Rows"-Block in Langhorne Creek, mit dunkler Beere, Mokka und einem erstaunlich unaufdringlichen, eleganten Tanningerüst.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % vom „20 Rows"-Block des Borrett-Vineyards in Langhorne Creek. Die wurzelechten Reben (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2013 – Langhorne Creek

Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig. Der 2013er zeigt diese Handschrift mit großer Tiefe, getragen jedoch von einem überraschend feinen, eleganten Tanningerüst, das ihn zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lässt.

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2013, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Fast blickdichte kirschschwarze Farbe mit leichten Purpurreflexen und beeindruckenden „Kirchenfenstern" im Glas. In der Nase sehr kräftig nach dunklen Beeren, etwas Mokka und Kakao, recht jung wirkend – was sich mit etwas Geduld und dem richtigen Glas gibt. Am Gaumen eine Mischung aus reifer Schlehe, Brombeere und Zwetschge, dann Tabak, Kakao, Mokka, leichte Röstnoten, würzig und mit schön eingebundenem Barrique. Langer, komplexer Abgang mit dezenten rauchigen Noten und Süßholz. Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

(Verkostungsnotiz: Christina Mordhorst.) Mit großem Reifepotenzial; profitiert deutlich vom Dekantieren und dem richtigen Glas. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Steak vom Grill, zu Wild und Schmorgerichten, zu würzigen BBQ-Spezialitäten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962), Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

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Feinkost

Il Caruggiu Pesto Rosso

Feinkost · Pesto Rosso · Sauce · Ligurien

Il Caruggiu Pesto Rosso ist ein rotes Pesto des kleinen ligurischen Familienbetriebs Il Caruggiu. Im Gegensatz zum grünen Pesto Genovese steht hier die getrocknete Tomate im Mittelpunkt, abgerundet mit ligurischem Olivenöl. Ein vielseitiges Pesto für Pasta, als Aufstrich oder zum Aperitif.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, der seit über 100 Jahren Oliven anbaut und verarbeitet. Geschützt von den Seealpen herrscht hier ein mildes, sonniges Klima. Das hauseigene ligurische Olivenöl bildet die Grundlage der Pesto-Spezialitäten.

Anbau und Verarbeitung

Für das Pesto Rosso werden vor allem getrocknete Tomaten mit ligurischem Olivenöl verarbeitet. Die Zutaten werden zu einer streichfähigen, aromatischen Sauce verarbeitet, die sich vom klassischen grünen Pesto durch ihre rote Farbe und den intensiven Tomatengeschmack unterscheidet.

Geschmack

Kräftiges Rot. Im Geschmack intensiv und würzig, geprägt von der Süße und Säure getrockneter Tomaten, mediterran und vollmundig.

Am Tisch

Klassisch zu Pasta, ebenso als Aufstrich zu Weißbrot oder als Dip zum Aperitif. Auch zum Verfeinern von Saucen, Risotto oder gegrilltem Gemüse geeignet.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Pesto Rosso (rotes Pesto)
Art: Pesto auf Tomatenbasis
Herkunft: Ligurien, Italien
Verarbeitung: getrocknete Tomaten mit Olivenöl, streichfähig
Mindesthaltbarkeit (MHD): 06.02.2028

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Rebsorten

Domaine Francois Raveneau Chablis Foret Premier Cru 2023

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Forêt(s) linkes Serein-Ufer (Montmains) Kimmeridgium-Mergel/Ton · 0,67 ha 2023

Der Chablis 1er Cru Forêt 2023 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay am linken Serein-Ufer. In diesem Jahrgang zeigt sich Les Forêts weich, floral und elegant – von einer der legendärsten und rarsten Adressen von Chablis.


Les Forêts – Premier Cru am linken Serein-Ufer

Les Forêts ist ein Premier Cru am linken Ufer und gehört zum Verbund der Lage Montmains. Raveneaus Parzelle umfasst 0,67 Hektar in südöstlicher bis nordöstlicher Ausrichtung; die Reben stammen zu zwei Dritteln aus den frühen 1990er- und zu einem Drittel aus den frühen 2000er-Jahren. Der Boden aus kimmeridgischem Mergel und Ton bringt einen weichen, floralen und eleganten Stil hervor.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet, zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahre lagerfähig.

Jahrgang 2023 – Chablis

2023 brachte in Chablis einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein kühl-feuchtes Frühjahr verlangte Wachsamkeit, ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer; eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische zurück.

Für Chablis steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die weiche, florale Eleganz dieses Forêt unterstreicht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Frucht und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, weiße Blüten und Austernschale über feinem Stein. Am Gaumen weich, floral und elegant, mit sanfter Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, weiße Blüten und Austernschale über sanfter Mineralität – weich, floral und elegant.

Schon zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu Ziegenkäse. Die feine Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Les Forêts (1er Cru), Chablis; linkes Serein-Ufer (Montmains), kimmeridgischer Mergel & Ton, SO-/NO-Lage, 0,67 ha, Reben aus den 1990er/2000er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

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Rebsorten

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese 2010

Weißwein · Mosel · Riesling Spätlese (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch Mosel Spätlese · fruchtsüß großer Jahrgang 2010

Der Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese 2010 von Hermann Ludes ist ein gereifter, mineralischer Mosel-Riesling aus einem der ganz großen Mosel-Jahrgänge – ein Manifest der Sinne von alten Reben, frisch, zeitlos und bemerkenswert lang.


Thörnicher Ritsch – Monument aus Schiefer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit in Terroir und Ausdruck dieser besonderen Lage.

Jahrgang 2010 – Mosel

Dass 2010 an der Mosel einer der ganz großen Jahrgänge ist, haben viele erst in den letzten Jahren bemerkt. In der Jugend brachte er ein großes Säuregerüst mit und erschien manchen schlicht zu sauer.

Wo der Winzer Frucht und Extrakt einfangen konnte, wird der Genießer schon heute mit ganz großen Gewächsen belohnt – Weine, die sich über weitere Jahrzehnte in der Flasche positiv entwickeln werden.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2010, klassischer Prädikatswein (Spätlese, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Ein Riesling, der mit Reife und etwas Luft im Glas sein ganzes Potenzial entfaltet.

Im Glas

Ein Manifest der Sinne: stählerner Pfirsich und saftiger Apfel, nasse Schieferaromatik und ein omnipräsentes Säurespiel bilden ein weitreichendes Konzert in Duft und Gaumen. Hier passt alles zusammen, was zusammengehört – zeitlos, frisch und bemerkenswert lang anhaltend, mit spritziger Zitrus-Gesteinsfrische und dem besonderen Etwas, das nur den ganz großen Rieslingen vorbehalten ist. Ein doppeltes Wow.

Frucht, nasser Schiefer und ein omnipräsentes Säurespiel – ein doppeltes Wow.

Bereits wunderbar gereift, mit großem weiterem Potenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, kräftigem Fisch, gereiftem Käse oder Geflügelcurry. Auch ein großer Solist mit reichlich Luft im Glas.


Lage: Thörnicher Ritsch (Mittelmosel); steile Schiefer-Steillage, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

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