Central Bar – Valencia – Spanien

Central Bar – Valencia – Spanien

Der Mercado Central wurde 1914, also vor über 100 Jahren, von den beiden Architekten Alexandre Soler und Francesc Guardia i Vial in Valencia erschaffen. Er ist flächenmässig nicht nur einer der größten öffentlich zugänglichen Lebensmittelmärkte Europas, er ist nebenbei auch noch einer der schönsten seiner Art. An die 450 verschiedene Bauern, Fischer, Metzger, Bäcker und Händler bieten hier verführerisch ihre Produkte an. So lag die Idee nahe, hier am Ort der frischesten und besten Lebensmittel auch ein Bistro zu eröffnen. Ricard Camarena, einer der besten Köche der Stadt Valencias, hat hier im Jahr 2012 dieses gewagt. Das Konzept ist einfach und genial. Tagesfrisch wird das, was gerade Saison hat direkt im Markt eingekauft und dann flott zubereitet. Die Gäste sitzen dabei direkt am Tresen der Bar und können dem bunten Treiben in der kleinen offenen Küche zuschauen oder die Blicke über die verschiedenen, verführerischen Stände gleiten lassen. Die hier belegten Brötchen, kleinen Tagesgerichte oder kurz in gutem Olivenöl angebratenen Kleinigkeiten aus Feld und Meer sind somit zwar Fast Food, allerdings in ihrer perfektesten und leckersten Art. Sozusagen schnelles und gutes Essen.

So gehört das auf den Namen Central Bar hörende Restaurant von Ricard Camarena zu den spannendsten Genusswerkstätten Valencias, und das an einem quirligen und faszinierenden Ort, wo das Wort Lebensmittel noch ausgiebig gelebt wird.

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Central_Bar_Valencia_Spanien_6 Central_Bar_Valencia_Spanien_3 Central_Bar_Valencia_Spanien_4 Central_Bar_Valencia_Spanien_5Artischocken mit Romesco Sauce.

Central_Bar_Valencia_Spanien_1Kaisergranat.

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Central Bar
Plaza Ciudad de Brujas s/n
46002 Valencia
Spanien
www.centralbar.es

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Wachenheimer Altenburg PC 2019 BIO

Weißwein · Wachenheim (Pfalz) · Riesling (Premier Cru)

Riesling Wachenheimer Altenburg P.C. (Premier Cru) Dr. Bürklin-Wolf Mittelhaardt · Pfalz kühlste Lage · Osthang am Waldrand Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2019

Der Dr. Bürklin-Wolf Wachenheimer Altenburg Riesling P.C. 2019 stammt aus der kühlsten Lage des Guts. Ein Premier-Cru-Riesling mit typischer eleganter Cremigkeit und frischer Mineralität – ausgewogen, präzise und sehr lagerfähig.


Wachenheimer Altenburg – die kühlste Lage des Guts

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. entsprechen den Grand Crus und Premier Crus der wertvollsten Lagen.

Die Altenburg ist eine 1,22 Hektar große Wachenheimer Toplage (130–150 m über NN), deren Ursprung ins hohe Mittelalter zurückreicht; der Anteil des Guts beträgt 0,4 Hektar. Sie ist die kühlste Lage des Weinguts: Die östliche Hangneigung und die Lage direkt am Waldrand bringen Sonne bis in den Nachmittag und eine frühere Beschattung als in allen anderen Lagen – die Grundlage für Frische und Eleganz.

Jahrgang 2019 – Pfalz

2019 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und markanter, lebendiger Säure. Die kühle Ostlage und die biodynamische Arbeit bewahrten Frische, Eleganz und mineralische Präzision – Reife und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation P.C./Premier Cru) aus der Wachenheimer Lage Altenburg, Jahrgang 2019; 100 % Riesling von Buntsandstein-Verwitterung mit tonig-lehmigen Anteilen.

Selektive Handlese gesunder, vollreifer Trauben, anschließend schonende Kelterung. Spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, mit Lagerung auf der Vollhefe bis kurz vor der Füllung. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein eleganter, ausgewogener Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine frische, mineralische Ader. Am Gaumen von typischer cremiger Textur, getragen von einer lebendigen Säure und feiner Struktur, mit einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und frischer Mineralität – elegant cremig, getragen von lebendiger Säure und feiner Struktur, mit langem, mineralisch-frischem Nachhall.

Ein eleganter, sehr lagerfähiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Wachenheimer Altenburg, Mittelhaardt (Pfalz); kühlste Lage des Guts, Osthang am Waldrand, 130–150 m über NN; Buntsandstein-Verwitterung mit tonig-lehmigen Anteilen; Gutsanteil 0,4 ha (Lage gesamt 1,22 ha)
Klassifikation: Riesling P.C. (gutseigene Premier-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, Spontangärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, Vollhefelager bis kurz vor der Füllung; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Rebsorten

Weiss Simod Cabernet Sauvignon Zweigelt

Wein · Rotwein · Neusiedlersee · Österreich

Weiss Simod ist eine Barrique-Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Zweigelt vom Weingut Manfred Weiss am Neusiedlersee. In der Nase Noten von Kirschen und Vanille, am Gaumen leicht rauchig, komplex und harmonisch, mit feiner Holzwürze im Abgang.


Neusiedlersee / Burgenland

Das Weingut Manfred Weiss bewirtschaftet rund 15 Hektar in Apetlon am Neusiedlersee im österreichischen Burgenland. Das warme pannonische Klima und Böden aus Schwarzerde, Schotter und Sand prägen die Weine. Der Name „Simod" ist die Mundartbezeichnung für die Riede Siebenmath, eine der besten Lagen des Guts.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Zweigelt. Der Wein reift rund 12 Monate im Barriquefass, was ihm seine feine Holzwürze und Struktur verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot mit reifen Reflexen. In der Nase Kirschen und Vanille, dazu gereifte Tertiäraromen von getrockneten Früchten, Leder, Tabak und dunkler Schokolade. Am Gaumen leicht rauchig, komplex und harmonisch, mit reifen, weichen Tanninen und feiner Holzwürze im langen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren und vor dem Genuss etwas atmen lassen – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und gereiftem Käse.


Lage: Neusiedlersee, Apetlon (Burgenland, Österreich); Weingut Manfred Weiss
Klassifikation: Qualitätswein, trocken – Cuvée aus Cabernet Sauvignon & Zweigelt
Ausbau: ~12 Monate im Barriquefass

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Spanien

Mauro 2022

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla y León · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée VT Castilla y León Tudela de Duero · Traspinedo 16 Monate Eiche 2022 14,50 % vol

Der Mauro 2022 ist die klassische Cuvée des Guts von Mariano García – überwiegend Tempranillo, geprägt von reifen Früchten und zarten floralen Primärnoten. Gut strukturiert, weich und voll im Mund, mit langem, präzisem Abgang.


Mauro – Mariano García in Tudela de Duero

Bodegas Mauro ist das persönliche Projekt von Mariano García, der 30 Jahre lang technischer Leiter von Vega Sicilia war. Seit 1978 entstehen hier in Tudela de Duero bei Valladolid kleine Mengen großer, lagerfähiger Rotweine, getragen von der Identität des Terroirs und einem präzisen Ausbau. Der namensgebende Mauro ist die Visitenkarte des Guts – ein Wein, der seinen unverwechselbaren Stil über die Jahrgänge geprägt hat.

Da der Ort knapp außerhalb der DO Ribera del Duero liegt, führt Mauro die Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla y León – ein reines Etiketten-Detail, keine Frage der Qualität. Die Trauben stammen aus Tudela de Duero und Traspinedo, von tonig-kalkigen Böden im rauen Kontinentalklima des Duero-Tals; bewirtschaftet wird ökologisch, ohne Herbizide.

Jahrgang 2022 – Castilla y León

2022 war im Duero-Tal ein herausfordernder, sehr trockener und heißer Jahrgang mit ausgeprägter Sommerhitze. Das zeigt sich in der reifen, ausdrucksvollen Frucht des Weins. Sorgfältige Weinbergsarbeit und perfekte Lese bewahren dennoch Balance und Frische – ein konzentrierter, aber zugänglicher und harmonischer Mauro.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus rund 85 % Tempranillo sowie Syrah und Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2022, 14,50 % vol.

Reife über 16 Monate in Foudres und Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche, neu und gebraucht; Abfüllung im April 2024. Ein Tinto modernen Zuschnitts, der dennoch die Identität des Terroirs und die Tradition des Hauses widerspiegelt. Ökologisch bewirtschaftet.

Im Glas

Geprägt von reifen Früchten und zarten floralen Primärnoten. Gut strukturiert, weich und voll im Mund, spiegelt der Mauro wieder einmal die Eigenheiten der Bodega wider. Lang anhaltender Abgang mit frischen, präzisen Tanninen.

Opulent, weich und ausdrucksstark – ein Tinto, der die Handschrift von Mauro über die Jahrgänge trägt.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von einer Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kastilischen Braten, zu rotem Fleisch und Lamm vom Grill, zu Ibérico-Schwein sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Vino de la Tierra de Castilla y León, Tudela de Duero und Traspinedo (Spanien); tonig-kalkige Böden, raues Kontinentalklima
Klassifikation: VT Castilla y León, Tempranillo-Cuvée (trocken)
Ausbau: Tempranillo-Cuvée (85 % Tempranillo, Syrah, Cabernet Sauvignon); 16 Monate Foudres/Barriques franz. und amerik. Eiche; ökologisch bewirtschaftet

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Rebsorten

Metzger Riesling Well Done

Weißwein · Riesling · Pfalz · Deutschland

Metzger Riesling Well Done ist ein verblüffend feiner, mineralischer Riesling aus der Pfalz. Mal ehrlich: Kaum ein Weintrinker mag sein Steak gut durch – doch bei diesem Riesling ist alles anders. Saftig und klar, vermittelt er Trinkvergnügen ab dem ersten Schluck.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands, einer der besten Riesling-Regionen. Die kalkgeprägten Böden verleihen dem Riesling seine feine Mineralität und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Riesling. Der Ausbau stellt die feine Mineralität und die saftige Frucht in den Vordergrund und sorgt für einen klaren, zugänglichen Stil.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen verblüffend fein, mineralisch und saftig, mit klarer Frucht und frischer Säure. Trinkvergnügen ab dem ersten Schluck, mit saftigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel, Salate und leichte Gerichte.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein (Riesling)
Ausbau: Riesling, mineralisch-fruchtbetont

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Weine

Adega Algueira Dolio Ribeira Sacra tinto 2019

Rotwein · Ribeira Sacra (Spanien) · Cuvée

Mencía 66% · Brancellao 20% · Sousón/Caíño/Garnacha Tintorera DO Ribeira Sacra (Galicien) straff · mineralisch · würzig 6.655 Flaschen 2019

Der Dólio Ribeira Sacra Tinto 2019 der Adega Algueira ist eine Cuvée aus Mencía (66 %), Brancellao (20 %), Sousón (6 %), Caíño (4 %) und Garnacha Tintorera (4 %). Straff, geradlinig, tief mineralisch und voller Würze – ein besonderer Tinto aus Galicien, nur 6.655 Flaschen.


Ribeira Sacra – Steilterrassen in Galicien

Ribeira Sacra im Nordwesten Spaniens ist für seine dramatischen Steilterrassen entlang der Flüsse Sil und Miño bekannt. Schiefer- und Granitböden sowie ein kühles, atlantisch beeinflusstes Klima bringen frische, mineralische Rotweine hervor; Hauptrebsorte ist die Mencía.

Die Adega Algueira zählt zu den Pionieren und führenden Erzeugern der Ribeira Sacra und steht für präzise, terroirtreue Weine.

Jahrgang 2019 – Ribeira Sacra

2019 brachte in Galicien einen guten Jahrgang mit gesunden, reifen Trauben.

Für die Rotweine der Ribeira Sacra steht 2019 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die straffe, mineralische Art dieses Dólio.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Mencía (66 %), Brancellao (20 %), Sousón (6 %), Caíño (4 %) und Garnacha Tintorera (4 %), Jahrgang 2019. Gesamtproduktion: 6.655 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Mineralität, Würze und eine klare Struktur ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase Muskatnuss, weißer Pfeffer, wilde Beeren, Orange, Leder und frische Gewürze. Am Gaumen straff und geradlinig, tief mineralisch und würzig; die feinkörnigen Tannine harmonieren fein mit der klaren Säure. Der lange Abgang hinterlässt einen schönen Nachhall.

Muskatnuss, weißer Pfeffer und wilde Beeren über straffer, tief mineralischer Struktur – würzig und mit langem Nachhall.

Schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Gegrilltes Fleisch, Lamm, Schwein, Wild und Schmorgerichte, dazu gereifter Käse. Ein würziger, vielseitiger Begleiter für herzhafte Küche.


Lage: Ribeira Sacra (Galicien, Spanien); Steilterrassen am Sil/Miño, Schiefer/Granit
Klassifikation: DO Ribeira Sacra
Ausbau: Cuvée Mencía/Brancellao/Sousón/Caíño/Garnacha Tintorera; Holzfassausbau

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2023

Weißwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache Blanc

Grenache-Blanc-Cuvée Magis blanc Châteauneuf-du-Pape Kalkstein · Bédarrides Rotem & Mounir Saouma neue 500-l-Fässer 2 Jahre auf der Hefe · Bâtonnage 2023

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2023 ist ein außergewöhnlicher Rhône-Weißwein, hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc. Zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-Liter-Fässern gereift, ist er kraftvoll und geschmeidig zugleich – mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung.


Magis – weißes Châteauneuf von Kalkstein

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. Als großer Weißwein-Erzeuger des Burgunds ließ sich Mounir Saouma von den Möglichkeiten der weißen Sorten Châteauneufs verzaubern – nur rund 6 % der Appellation sind Weißwein, und fast alles wird jung gefüllt. Der Magis geht den umgekehrten Weg.

Die Trauben stammen aus kalksteinreichen Lagen rund um Bédarrides. Der hohe, aktive Kalkanteil im Boden verleiht dem Wein seine unverwechselbare, salzig-mineralische Spannung, seine Frische und seine Länge – Eigenschaften, für die der Magis bereits mit großen weißen Burgundern verglichen wurde. „Magis" bedeutet „mehr, viel mehr" – Programm für einen Weißwein von außergewöhnlicher Tiefe.

Jahrgang 2023 – Châteauneuf-du-Pape

2023 war in der südlichen Rhône ein warmer, aber ausgewogener Jahrgang. Ein feuchtes Frühjahr mit gewissem Krankheitsdruck ging in einen heißen, trockenen Sommer über; die gesunde, vollreife Lese brachte großzügige, aromatische Weine hervor. Die besten Weißweine verbinden reife Frucht mit klarer Struktur und guter Frische – kraftvoll und zugleich präzise, mit gutem Reifepotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc, Jahrgang 2023, trocken.

Der Wein wurde in neuen 500-Liter-Fässern vergoren und reifte dort zwei Jahre auf der Hefe. Durch das regelmäßige Aufrühren (Bâtonnage) gewann er zusätzliche Tiefe, Textur und Komplexität. Diese lange Reife im Holz verleiht ihm Fülle und Charakter, ohne dabei seine Frische zu überdecken – ein burgundisch inspirierter Ausbau, wie ihn Mounir Saouma bei Lucien Le Moine perfektioniert hat.

Im Glas

Im Duft entfaltet sich ein intensives Aromenspiel von reifer Mandarine, Limettenschale und feinen orientalischen Gewürznoten, begleitet von Anklängen an Toffee, Vanille und geröstete Nüsse. Am Gaumen präsentiert sich der Magis kraftvoll und geschmeidig, mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung. Noten von Zitrusfrüchten, weißen Blüten und einer zarten Meeresbrise verleihen ihm Energie und Präzision. Das lange, mineralisch-frische Finale unterstreicht einmal mehr die Klasse dieses außergewöhnlichen Weißweins aus der Rhône.

Reife Mandarine, Limettenschale und orientalische Gewürze über Toffee und gerösteten Nüssen – kraftvoll und cremig, mit feiner, salziger Spannung und langem, mineralischem Finale.

Verfügt über großartiges Reifepotenzial; jung wie gereift ein Genuss. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: kalksteinreiche Lagen um Bédarrides, Châteauneuf-du-Pape (südliche Rhône, Frankreich); hoher aktiver Kalkanteil
Klassifikation: AOC Châteauneuf-du-Pape (blanc); Cuvée hauptsächlich Grenache Blanc mit Clairette, Roussanne, Bourboulenc (trocken)
Ausbau: Gärung und zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-l-Fässern mit Bâtonnage; ohne Abstich, minimaler Schwefel

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 2021 18 Monate Holz · 50% neu

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021 von Arnaud Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. Von Hand in kleinen Kisten gelesen, zeigt er satte, saftige Frucht, samtige Textur und elegante Tannine mit langem Ausklang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaux (Lavaut) Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin in der Côte de Nuits und zählt zu den besten Premier Crus der Gemeinde. Der 9,5 Hektar große Weinberg liegt am Eingang der Combe de Lavaux, eines kleinen Tals, das in die Côte d'Or einschneidet.

Die südexponierten Hänge bieten gute Sonne, während kalte Westwinde aus dem Tal die Reife verlangsamen und große Tag-Nacht-Schwankungen bewirken. Dieses kühlere Mesoklima bringt einen etwas schlankeren, frischeren Stil als der direkte Nachbar Clos Saint-Jacques. Die flachen, steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig und lenken die Energie in hochwertige Trauben.

Benannt ist die Lage nach einer nahen Saint-Jacques-Statue an der Pilgerroute nach Santiago de Compostela. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Schnee und Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase bis in den Mai verzögerte die Erholung der Pinot-Reben; danach brachten atlantische Regenfälle hohen Mehltaudruck.

Stabileres, wenn auch nicht heißes Wetter im August und September ließ die Trauben reifen, sorgfältige Arbeit war gegen Fäulnis nötig. Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von Hand in kleinen Kisten gelesen. Ein Teil wird als ganze Traube vergoren, was Intensität und Komplexität gibt; die Gärung erfolgt ausschließlich mit natürlichen Hefen.

Reife über 18 Monate im Eichenfass: 50% neue Fässer, 25% aus dem Vorjahr, 25% aus dem zweiten Vorjahr. Diese Staffelung hält die Balance zwischen Frucht und feinen Holznoten.

Im Glas

In der Nase reife Früchte mit einem Hauch Lakritz. Am Gaumen ein Mund voll satter, saftiger Früchte, getragen von Tiefe und Komplexität. Die Textur ist samtig, die Tannine elegant; der Abgang ist lang.

Satte, saftige Frucht mit einem Hauch Lakritz über samtiger Textur – ein Premier Cru mit langem Ausklang.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube, Spontangärung; 18 Monate Holz (50% neu, 25% 1 Jahr, 25% 2 Jahre)

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Rebsorten

Reis Moselherz Rotwein fruchtig süss

Wein · Rotwein · Mosel · Deutschland

Reis Moselherz Rotwein ist eine milde, fruchtige Alternative zu oft schweren, gerbstofflastigen Rotweinen. Aromen von Brombeere, Johannisbeere und Kirsche werden von sanften Tanninen geerdet – ein leicht-fruchtiger Dornfelder von der Mosel.


Mosel

Das Weingut Achim Reis liegt an der Mosel, die vor allem für Weißweine bekannt ist. Dornfelder ist eine deutsche Rotweinsorte, die für tiefe Farbe und üppige, zugängliche Beerenfrucht steht – hier in einer milden, fruchtbetonten Interpretation.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Dornfelder. Der Ausbau stellt die fruchtsüße, weiche Stilistik in den Vordergrund, mit sanften Tanninen und einer fruchtigen Restsüße – eine unkomplizierte, milde Alternative zu kräftigen Rotweinen.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase Brombeere, Johannisbeere und Kirsche. Am Gaumen weich und fruchtsüß, mit reifer Beerenfrucht, sanften Tanninen und mildem, harmonischem Abgang.

Am Tisch

Bei 14–16 °C servieren – ein unkomplizierter Wein zum Genießen, auch solo.

Passt zu: mildem Käse, Geflügel, leichten Fleischgerichten, herzhaftem Gebäck oder als geselliger Wein für sich.


Lage: Mosel (Deutschland); Weingut Achim Reis
Klassifikation: Mosel – 100 % Dornfelder
Ausbau: fruchtbetonter, milder Ausbau

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