La Fermette – Falaën – Belgien

La Fermette – Falaën – Belgien

Die kleine Ortschaft Falaën zählt zu den schmuckesten Dörfern ganz Walloniens. Im Zentrum von Falaën liegt eine schöne Kirche und die ganz in der Nähe liegende Burg ist auch einen Ausflug wert.

Etwas abseits des Ortes, an einer Ausfallstraße gelegen, gibt es ein tolles Lokal namens La Fermette. Sarah Bohet im Service und Michaël Vancraeynest an den Kochtöpfen und Pfannen verwöhnen hier den Gast und bringen eine solide belgische Küche mit mediterranem Touch auf den Teller.

Im La Fermette wird ein dreigängiges Menü angeboten oder wahlweise kann auch à la carte gespeist werden. Die Auswahl der Tagesgerichte erfolgt über eine an den Tisch gestellte Schiefertafel und hier wird vor allen Dingen die saisonale Kost angeboten.

Ob das sehr gute, frische Kalbstatar mit grünem Apfel Sorbet, Gambas in Karotten Süppchen, das Kalbsfilet mit frischem Gemüse oder die fantastische Aprikosen Dessert Variation, alles war hier à la bonne heure, authentisch, sehr lecker und einen Abstecher in das Restaurant La Fermette wert.

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Gutes Sauerteigbrot.

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Kalbstatar und Apfel Sorbet.

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Gegrillte Gambas in einer Karottensuppe.

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Kalbsfilet mit frischem Gemüse der Saison.

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Aprikosen Variation.

La Fermette
Rue du Château Ferme 30
5522 Falaën
Belgien
Telefon: +32 82 68 86 68
www.lafermette.be

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Rebsorten

Knab Endinger Engelsberg Muskateller trocken

Weißwein · Baden · Muskateller

Gelber Muskateller Endinger Engelsberg Kaiserstuhl, Baden Löss auf Vulkangestein trocken

Knab Endinger Engelsberg Muskateller ist ein trockener Gelber Muskateller vom Weingut Knab in Endingen am Kaiserstuhl. Gewachsen auf kalkreichem Löss über verwittertem Vulkangestein, zeigt er die typische Muscat-Aromatik – klar, leicht und spritzig. Als Aperitif ebenso wie zur indischen Küche.


Endinger Engelsberg – Löss über Vulkangestein am Kaiserstuhl

Das Weingut Knab liegt in Endingen am Nordrand des Kaiserstuhls. Regina und Thomas Rinker übernahmen den Betrieb 1994. Heute führt Sohn Johannes Rinker das Weingut maßgeblich; er studierte Weinbau und Önologie in Geisenheim und sammelte Erfahrung in Neuseeland, Italien und der Schweiz. Die rund 22 Hektar Reben liegen in der Einzellage Endinger Engelsberg.

Die Böden des Engelsbergs bestehen aus verwittertem Vulkangestein, überlagert von kalkreichen Lössablagerungen, die sich über Jahrtausende angesammelt haben. Der Löss speichert Wasser und Wärme, das Vulkangestein darunter gibt den Weinen Mineralität. Die ältesten Anlagen sind über 40 Jahre alt.

Der Kaiserstuhl gehört zu den wärmsten und sonnenreichsten Weinbauregionen Deutschlands, bei ausreichend Niederschlag. Für den früh reifenden, aromaintensiven Muskateller ist das eine gute Kombination: volle Aromenreife, während die Nächte die Frische erhalten.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Gelbem Muskateller, einer der ältesten bekannten Rebsorten. Die Erträge werden reguliert, die Trauben von Hand gelesen.

Im Keller gärt der Most temperaturkontrolliert. Das bewahrt die flüchtigen Muskat-Aromen und den leichten, spritzigen Charakter. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase intensiv aromatisch, mit Muskat, frischen Trauben, Holunderblüte und einem Hauch Zitrus. Am Gaumen klar, leicht und spritzig, mit frischer Säure und trockenem, sauberem Abgang.

Gelber Muskateller von Löss über Vulkangestein: Muskat und Blüten, trocken, leicht und klar.

Jung zu trinken. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Indische Küche, würzige Currys, thailändische und andere asiatische Gerichte, Spargel und frisches Obst – oder einfach solo als Aperitif.


Produzent Weingut Knab, Endingen am Kaiserstuhl
Rebsorte Gelber Muskateller
Lage Endinger Engelsberg, Kaiserstuhl, Baden · kalkreicher Löss über verwittertem Vulkangestein
Klassifikation Baden · trocken
Vinifikation Handlese · temperaturkontrollierte Gärung

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Pechstein Forst GC 2023 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Pechstein G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz schwarzer Basalt trocken biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2023

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Pechstein Riesling G.C. 2023 stammt aus einer der großen Basaltlagen von Forst. Ein Grand-Cru-Riesling von außergewöhnlicher Mineralität – tief, salzig und geradlinig.


Forster Pechstein – Riesling auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C.- und P.C.-Rieslinge stammen aus den wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Die Forster Toplage Pechstein umfasst 21 Hektar, der Anteil des Guts beträgt 2,33 Hektar. Ihren Namen und ihre außerordentliche Mineralität verdankt sie dem hohen Anteil an schwarzem, vulkanischem Basalt. Oberhalb, im Wald, liegt der Pechsteinkopf, wo bis Ende der 1970er Jahre in zwei Basaltbrüchen Gestein abgebaut wurde.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der Basaltboden und die biodynamische Arbeit bewahrten Frische, salzige Mineralität und Spannung – Kraft und Präzision im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Pechstein, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom Basaltboden.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der basaltgeprägten Mineralität, Präzision und Tiefe ausgerichtet. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein tiefer, geradliniger Basalt-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Mineralität. Am Gaumen straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und rauchig-salziger Basaltmineralität – straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst (Pfalz); schwarzer, vulkanischer Basalt; Gutsanteil 2,33 ha (Lage gesamt 21 ha)
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Spanien

O Estranxeiro Mencia Garda 2022

Wein · Rotwein · Ribeira Sacra · Spanien

O Estranxeiro Mencía Garda 2022 wird aus zumeist sehr altem Rebbestand der Sorte Mencía gewonnen – ein Rotwein, der es in sich hat. Leicht vegetal im Duft, durchzogen von frischer Frucht nach Walderdbeeren und unreifen Kirschen, wirkt er am Gaumen wie ein in Stein gemeißeltes Meisterwerk: frisch, knackig, mit tänzelnder Säure, mundfüllend, tief und lang.


Ribeira Sacra / Galicien

Die alten Mencía-Reben wachsen auf den Steilhängen der Weinberge A Cova (Ribeiras do Miño) und Doade (Amandi) in der DO Ribeira Sacra (Galicien). Die Böden bestehen aus purem Granitgestein, stellenweise mit Schieferschichten durchzogen. Das raue kontinentale Klima mit atlantischen Einflüssen prägt den Wein. Erzeuger sind Rebeca Montero und Eulogio Pomares.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Mencía von alten Reben. Die Lese erfolgt in mehreren Durchgängen von Hand; die Trauben werden schonend in einem Kastanienholz-Fuder und in Betontanks über zwanzig Tage eingemaischt und vergoren. Der Ausbau erfolgt über sieben Monate in gebrauchten Fuderfässern aus französischer Eiche und Zementtanks (1.000 bis 4.000 Liter). Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase leicht vegetal, mit frischer Frucht nach Walderdbeere und unreifer Kirsche. Am Gaumen frisch und knackig, mit tänzelnder Säure, mundfüllender Tiefe und großer Länge – elegant und fein, ohne marmeladige oder alkoholbetonte Attribute.

Am Tisch

Am besten leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren – ein eleganter, vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Geflügel, gebratenem Fisch, Schweinefleisch, Pilzgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: DO Ribeira Sacra, Steillagen A Cova (Ribeiras do Miño) & Doade (Amandi), Galicien (Spanien); Rebeca Montero & Eulogio Pomares
Klassifikation: DO Ribeira Sacra – 100 % Mencía (alte Reben), trocken
Ausbau: ~20 Tage Maischegärung in Kastanienholz-Fuder & Beton; 7 Monate in gebrauchten franz. Fudern und Zementtanks
Jahrgang: 2022

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Weine

Von Winning Riesling Jesuitengarten GG 2020

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Forster Jesuitengarten VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe 2020

Der von Winning Forster Jesuitengarten Riesling GG 2020 stammt aus einer der großen Lagen von Forst, am Hang unterhalb des Ungeheuers. Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht prägen dieses seltene Große Gewächs – eines der rarsten GGs des Guts.


Forster Jesuitengarten – Großes Gewächs von drei Böden

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Jesuitengarten ist eines der Flaggschiff-GGs – und das rarste GG des Guts.

Die Lage liegt am Hang unterhalb des Ungeheuers in Forst. Im Boden finden sich Buntsandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein Würze, Struktur und Tiefe verleiht: Der Buntsandstein gibt Fülle, der Kalk Frische und Salzigkeit, der Basalt Wärme und eine rauchige Prägung.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die vielschichtigen Böden des Jesuitengartens und der lange Holzfassausbau bewahrten Würze, Tiefe und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Jesuitengarten, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Buntsandstein, Kalk und Basalt.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm feine Reduktion, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Ein tiefgründiges Großes Gewächs voller Würze und feiner Reduktion: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Anklang vom Basalt und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und tief, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Jesuitengarten (VDP.Große Lage), am Hang unterhalb des Ungeheuers, Forst, Pfalz; Buntsandstein, Kalk und Basalt
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; Handarbeit im Weinberg

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Spanien

Monteabellon Finca Matambres 2021

Rotwein · D.O. Ribera del Duero · Tempranillo

Tempranillo (Tinta del País) Finca Matambres · Nava de Roa 2021 800–830 m ca. 4.500 kg/ha 20 Monate Barrique · 80 % französisch D.O. Ribera del Duero

Der Monteabellón Finca Matambres 2021 ist der Einzellagenwein von Bodegas y Viñedos Monteabellón aus Nava de Roa in der Ribera del Duero. Reinsortiger Tempranillo von einer Parzelle auf 800 bis 830 Metern, 20 Monate im Barrique gereift. 2021 ist in der Ribera als „excelente" eingestuft – ein Jahrgang mit hohem Tanninpotenzial und klarer Balance.


Finca Matambres – Nava de Roa auf 800 bis 830 Metern

Nava de Roa liegt in der Provinz Burgos im Herzen der Ribera del Duero. Monteabellón, gegründet um die Jahrtausendwende von der Familie García, bewirtschaftet hier rund 175 Hektar, verteilt auf 49 einzeln geführte Parzellen zwischen 760 und 950 Metern Höhe. Die Betriebsphilosophie liegt in dieser Aufgliederung: Statt die Weine über das klassische Alterungsschema Crianza–Reserva–Gran Reserva zu definieren, werden die stärksten Parzellen separat ausgebaut und unter eigenem Namen gefüllt. Finca Matambres ist einer dieser Einzellagenweine.

Die Parzelle liegt zwischen 800 und 830 Metern und damit in der mittleren Höhenzone des Betriebs. Der Boden ist sandig-lehmig, durchsetzt mit Rollkieseln und kalkhaltigem Untergrund – ein magerer, gut dränierender Standort ohne Wasserreserve, der den Stock von selbst kleinhält. Die Kiesel speichern Tageswärme und geben sie nachts ab; der Kalkanteil steuert die Frische bei, die diesen Wein von wuchtigeren Ribera-Interpretationen trennt.

Die Höhe ist der klimatische Hebel der Appellation. Rund 500 Millimeter Jahresniederschlag fallen überwiegend in Frühjahr und Herbst, die Sommer sind trocken und sonnenreich, die Nächte auf über 800 Metern deutlich kühl. Dazu kommen die Nebel vom Duero, die im Spätsommer zusätzliche Feuchtigkeit bringen. Dieser Tag-Nacht-Wechsel hält Säure und Farbstoffe im Beerenmaterial, während die Sonne für vollständige Gerbstoffreife sorgt.

Jahrgang 2021 – Ribera del Duero

Das Jahr begann in Kastilien mit einem harten Winter: starke Schneefälle und strenge Kälte im Januar hinterließen Spuren in den Anlagen und drückten das Ertragspotenzial von Beginn an. Auf den Höhenparzellen von Nava de Roa verzögerte der kalte Winter den Austrieb, was die Reben später vor Spätfrostschäden bewahrte. Der Vegetationszyklus verlief in der Folge langsam und gestreckt – für Tempranillo auf über 800 Metern die günstigste Konstellation, weil Zucker- und Gerbstoffreife nicht auseinanderlaufen.

Die Lese lief in der Ribera del Duero vom 3. September bis zum 26. Oktober und damit über 53 Tage – ein langer Zeitraum, der parzellenweise Selektion erlaubte. Insgesamt kamen 123,2 Millionen Kilogramm in die Keller, die fünftgrößte Ernte der Appellationsgeschichte. Auf der Finca Matambres blieb der Ertrag mit rund 4.500 Kilogramm je Hektar dagegen sehr niedrig, als direkte Folge der winterlichen Schäden. Der Kontrollrat stufte 2021 als „excelente" ein – die 13. Spitzenbewertung in 39 Jahren. Als Jahrgangsmerkmal gelten hohes Tanninpotenzial, tiefe Farbe mit violetten Reflexen und ein ausgeglichenes Verhältnis von Alkohol, Säure und Gerbstoff.

Assemblage und Ausbau

100 % Tempranillo (Tinta del País), Jahrgang 2021, ausschließlich von der Parzelle Finca Matambres auf 800 bis 830 Metern. Ertrag rund 4.500 kg/ha. Die Trauben werden separat gelesen und separat vinifiziert – der Wein wird nie mit Material aus anderen Lagen verschnitten.

Der Ausbau dauert 20 Monate im Barrique, davon 80 % französische und 20 % amerikanische Eiche. Die französischen Fässer liefern das feinkörnige Tannin und die zurückhaltende Würze, der amerikanische Anteil gibt eine leichte Süße in der Röstnote und rundet die Textur. Das Verhältnis ist so gewählt, dass das Holz die dichte Frucht des Jahrgangs stützt, ohne sie zu überschreiben. Trocken ausgebaut, mit deutlichem Lagerpotenzial.

Im Glas

Tiefes, dichtes Kirschrot mit violettem Rand. In der Nase reife Brombeere und schwarze Kirsche, dahinter cremige Eiche, Kakao, geröstete Kaffeebohne und eine balsamische Note. Am Gaumen breit angelegt und strukturiert, mit dem körnig-feinen Tannin des Jahrgangs und einer Säure, die den Wein trotz der Konzentration aufrecht hält. Die Frucht bleibt bis in den langen Abgang präsent, der auf dunkler Schokolade und Röstwürze endet.

4.500 Kilogramm je Hektar auf 830 Metern: Die Dichte dieses Tempranillo kommt aus dem kleinen Ertrag, die Frische aus der Höhe.

Jung braucht der 2021er Luft – zwei bis drei Stunden vorher dekantieren, bei 16–18 °C servieren. Im Glas baut er über die erste Stunde spürbar aus. Trinkfenster bis etwa 2036.

Am Tisch

Zu Lammkarree und Milchlamm aus dem Ofen, zu Rinderfilet und Entrecôte vom Holzkohlegrill, zu geschmorter Rinderbacke und Wildgerichten wie Reh und Hirsch. Auch zu gegrilltem Chorizo-Gemüse oder Pilzrisotto mit Steinpilzen. Bei Käse zu gereiftem Manchego und kräftigem Bergkäse.


Produzent Bodegas y Viñedos Monteabellón, Nava de Roa, Burgos
Rebsorte 100 % Tempranillo (Tinta del País)
Lage Finca Matambres, Nava de Roa; sandiger Lehm mit Rollkieseln und Kalkanteil
Klassifikation D.O. Ribera del Duero, Einzellagenwein
Jahrgang 2021
Vinifikation separate Lese und Vinifikation der Einzelparzelle
Ausbau 20 Monate Barrique · 80 % französische, 20 % amerikanische Eiche
Trinkempfehlung 2026–2036
Höhenlage 800–830 m
Ertrag ca. 4.500 kg je Hektar

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Länder/Regionen

Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet 1er Cru Les Folatieres blanc 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Folatières · 1er Cru Puligny-Montrachet alte Reben 2022

Der Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru 2022 von Sylvain Bzikot stammt aus einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Puligny-Montrachet. Geprägt von alten Reben, zeigt sich dieser Chardonnay als mineralisches, elegantes Kraftpaket mit großem Reifepotenzial.


Les Folatières – Premier Cru über Clavoillon

Les Folatières ist eine angesehene Premier-Cru-Lage von Puligny-Montrachet, ein hochgelegenes Terroir oberhalb des 1er Cru Clavoillon. Alte Reben auf kalksteinreichem Boden bringen einen der vielschichtigsten und mineralischsten Weißweine hervor.

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune beherbergt vier Grand Crus und 17 Premier Crus. Die kalksteinreichen Böden geben feine Mineralität und feste Struktur; wegen des frühen Frühlings und der Frostgefahr ist besondere Aufmerksamkeit nötig. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven. Die Lese begann sehr früh, schon im August.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische – ein gehaltvoller Jahrgang, der die satte Substanz der Folatières trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, von alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass auf der Hefe, im Stil der Domaine – auf Balance zwischen Schmelz, mineralischer Linie und reifer Säure ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase breit und sinnlich, mit kraftvollen Eindrücken, dazu Macadamianüsse, reife Äpfel, Birnen und würzige Akzente. Am Gaumen cremig, mit reifer, fein ausbalancierter Säure, die die satte Substanz trägt und in ein langes, berührendes Finish überführt – mit Schmelz, Mineralität und Kraft.

Macadamia, reifer Apfel und Würze über cremigem Schmelz und mineralischer Kraft – ein Einzellagen-Chardonnay mit langem Finish.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Krustentiere, Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Folatières (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden, Oberhang über Clavoillon
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru
Ausbau: Chardonnay, alte Reben; Holzfassausbau auf der Hefe

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Rebsorten

Michel Lafarge Bourgogne Pinot Noir 2022

Rotwein · Bourgogne · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Beaune Bourgogne (Frankreich) 2022

Der Michel Lafarge Bourgogne Pinot Noir 2022 ist ein echter Charmeur von der Top-Domaine in Volnay – ein „Baby-Volnay" von alten Reben am Fuß des Volnay-Hügels, voller Finesse, Klarheit und seidiger Eleganz.


Volnay-Hang – die Herkunft

Der Bourgogne Pinot Noir stammt von über 40 Jahre alten Reben am unteren Volnay-Hang, an der Grenze zwischen der Village-Appellation Volnay und der regionalen Bourgogne-Appellation – darunter die Parzelle Petit Pré, die früher als Volnay klassifiziert war. Kalkstein- und Tonböden prägen den Wein und geben ihm seinen Volnay-typischen Charakter, weshalb er gern als „Baby-Volnay" bezeichnet wird.

Die Domaine Michel Lafarge zählt zu den großen Adressen Volnays. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften die rund zwölf Hektar seit dem Jahr 2000 von Hand, mit Kompost und Pflanzenpräparaten – ein Wegbereiter dieser Bewegung an der Côte de Beaune.

Jahrgang 2022 – Burgund

2022 zählt im Burgund zu den heißesten und trockensten Jahrgängen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – und ist dennoch ein bemerkenswerter, großer Jahrgang. Trotz extremer Bedingungen gelangen elegante, frische und tiefgründige Weine, die an große warme Jahrgänge des 20. Jahrhunderts erinnern.

Die Lese begann ungewöhnlich früh; bei Lafarge fiel der Startschuss am 26. August. Die Trauben kamen gesund, aromatisch und mit ausgewogener Balance zwischen Zucker und Säure in den Keller.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Wie bei Lafarge üblich wurden die Trauben vollständig entrappt, teils von Hand. Der Ausbau erfolgt in überwiegend gebrauchten Fässern mit nur geringem Neuholzanteil, mit dem domänentypischen Abstich unter Luft, ohne Schönung oder Filtration.

Im Glas

Betörende Aromen reifer Kirschen, saftiger Pflaumen und feinster Beerenfrucht – wie aus dem Bilderbuch eines klassischen Burgunders. Am Gaumen virulente Frische, seidige Textur und eine feingliedrige Struktur, ganz die Handschrift dieser Domaine. Ein Pinot Noir voller Finesse, Klarheit und Eleganz.

Ein kleiner (großer) Bourgogne mit großer Klasse – Finesse, Klarheit und Eleganz.

Bereitet schon jetzt viel Freude und hat zugleich Potenzial für einige Jahre Reife. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel, Kalb, Schweinebraten, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Ein vielseitiger, feiner Begleiter.


Lage: Alte Reben am unteren Volnay-Hang (u. a. Petit Pré), Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalkstein und Ton
Klassifikation: Bourgogne AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt; überwiegend gebrauchte Fässer; Handarbeit im Weinberg

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Kabinett Speyer 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Im Speyer Mosel Kabinett · fruchtsüß alte wurzelechte Reben

Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein straffer, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – kühle Frucht, feinste Schieferwürze und pikante, tänzelnde Säure, mit sehr großem Reifepotenzial.


Thörnicher Ritsch – Im Speyer

Die Parzelle „Im Speyer" gehört zu den eindrucksvollsten Gewannen der berühmten Mosellage Thörnicher Ritsch, gegenüber dem Ort Thörnich an der Mittelmosel. Der Weinberg erhebt sich extrem steil aus dem Moseltal und ist optimal nach Süden ausgerichtet, sodass die Reben von intensiver Sonneneinstrahlung und dem ausgleichenden Einfluss des Flusses profitieren. Die Böden aus devonischem Schiefer speichern Wärme und bieten den Reben zugleich nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und ausgeprägter mineralischer Prägung.

In „Im Speyer" stehen vielfach sehr alte Rieslingreben, teils über 80 Jahre und oft noch wurzelecht. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist diese Parzelle noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.

Jahrgang 2024 – Mosel

2024 war an der Mosel ein anspruchsvoller, kühl-feuchter Jahrgang mit hohem Pilzdruck und geringen Erträgen, der strenge Selektion und viel Arbeit im Steilhang verlangte. Ein freundlicherer Herbst ermöglichte eine reife, gesunde Lese.

Das Ergebnis sind klassische, säurebetonte und leichtfüßige Rieslinge mit moderaten Mostgewichten – ideale Bedingungen für animierende, spannungsreiche Kabinette.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett).

Handlese in der Steillage, anschließend Spontangärung mit Naturhefen; im Keller wird konsequent auf Reinzuchthefen, Enzyme und Schönung verzichtet. Der Ausbau ist traditionell und bewusst reduktiv angelegt – ein Stil, der die Weine kühl, klar und ausgesprochen langlebig macht. Jung profitieren sie stark von Luft; abgefüllt wird unter Schraubverschluss.

Im Glas

Eine klare Stilistik mit kühler Frucht, feinster Schieferwürze und pikanter, tänzelnder Säure. Am Gaumen präsentiert sich der Wein straff, mineralisch und lang, von einem salzigen Mantel umgeben und mit sehr großem Reifepotenzial ausgestattet.

Straff, mineralisch und lang – kühle Frucht und Schieferwürze in einem salzigen Mantel.

Jung mit etwas Luft zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Klassiker zu würziger, leicht scharfer Küche: Thai-Currys, Sushi, gebratenes Geflügel mit Ingwer oder kräftiger Käse. Ebenso ein animierender Aperitif.


Lage: Thörnicher Ritsch „Im Speyer" (Mittelmosel); extrem steile Südlage, devonischer Schiefer, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

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