PPP – Parker, Punkte, Peñín: Hilfe oder Unfug?

PPP – Parker, Punkte, Peñín: Hilfe oder Unfug?

Unlängst war es wieder soweit: die inzwischen gen Reich der Mitte verzogene Zeitschrift The Wine Advocate, aka „Parker“, hat mal wieder das Füllhorn geöffnet und weit mehr als einhunderttausend Punkte vergeben. Das machen die sechs Mal im Jahr, sie sind aber natürlich nicht alleine auf der Welt. Wine Spectator oder Wine Enthusiast, Decanter, José Peñín (Spanien) oder Gerhard Eichelmann (Deutschland) werfen mit Punkten um sich. Millionen, Millarden, ach was, Trillkwarden von Punkten regnen vom Himmel. Ist das alles Humbug oder braucht man das wirklich? Nun – die Antwort ist so ganz einfach nicht.

Eine der beiden wichtigen Fragen, die man sich in in diesem Zusammenhang stellen muss: ist das gerecht, objektiv, wahr? Oder werden die Punkte, nun ja, gelost? Und was ist die Aussagekraft? Gibt es Freundschaftspunkte oder herrscht Chancengleichheit? Nicht alle Verkostungen laufen gleich ab. Manchmal verkostet nur eine Person die Weine einer bestimmten Region oder eines bestimmten Landes, manchmal wird in Gruppen verkostet. Letzteres stellt die Weine in den Vordergrund, die in keinster Weise außergewöhnlich sind. Weine, die abseits der bekannten Geschmacksmuster stehen, werden von manchen Verkostern sehr geschätzt, oftmals aber von der Mehrzahl mit eher niedrigeren Punkten bedacht, während durchschnittliche Weine kaum Ausreißer verursachen. Je größer die Gruppe, desto eher gewinnt der Durchschnitt. Wine Enthusiast und Wine Spectator verkosten auf diese Art und Weise.

Parker (wobei er selber ja kaum mehr verkostet) und seine Nachahmer verkosten einzeln – und in der Regel nicht blind; sie wissen stets genau, was sie im Glas haben. Manche Leute finden das falsch; man lasse sich vom Namen blenden, ist das geläufigste Argument. Das ist jedoch nur bedingt richtig. Denn immer dann, wenn die genaue Herkunft eine Rolle spielt, geht es gar nicht anders. Wenn da etwa Trittenheim auf dem Etikett steht, dann sollte man die Herkunft schon erkennen. Schmeckt der Riesling dann eher nach Bernkastel, Bacherach oder Eltville, dann ist etwas schief gegangen. Der Wein mag ja immer noch gut oder sogar sehr gut sein, er ist nur halt nicht typisch für seine Herkunft. Ab einem gewissen Qualitätsniveau ist so etwas durchaus nicht unwichtig. Wer gerade mal einen Weißwein fürs Abendessen braucht, wird darauf wohl eher weniger Wert legen, für Leute, ein ein paar Dutzend Moselrieslinge im Keller liegen haben, mag das schon ganz anders aussehen.

Natürlich ist dieses System anfällig für Gefälligkeitsverkostungen. Ein bekannter spanische Tester sagt einst, dass er den einen eines bekannten spanischen Winzers immer mindestens 90 Punkte gebe, weil dieser eben ein sehr guter Freund von ihm sei. Mit solchen Dummheiten kann man indes nur Leute blenden, die sich zum ersten Mal mit einer bestimmten Zeitschrift beschäftigen, die Freundschaftspunkte erkennt man eigentlich relativ rasch. Dann zieht man von den verliehenen Punkten halt, je nach Freundschaftsgrad, derer drei, fünf oder zehn ab – und schon passt die Geschichte wieder. Innerhalb eines Weingutes stimmt das Ranking eigentlich fast immer – zumindest in den Publikationen, mit denen sich der Oso so beschäftigt.

So die Verkoster noch in ihren Lehrjahren sind, dies tritt gerade in Spanien recht häufig auf, versuchen sie gerne, Politik zu machen. Weine, ja ganze Regionen, werden „zurechtgestutzt“, weil sie irgend etwas machen, was vordergründig der Qualität schadet. Darunter leiden dann auch schon einmal jene Weingüter eben dieser Regionen, die sich eigentlich von dem Problem entfernt haben. Oder aber die Weine einer bestimmten Region, es gab da vor etwa einem Jahr eine Parker-Verkostung zum Thema Sierra de Gredos, werden extrem überhöht, um die vermeintliche Bedeutung einer Region zu visualisieren, eine Bedeutung, die eigentlich gar nicht da ist. Aber all das ist schnell zu erkennen, und außerdem gibt es ja mehrere solche Teile, man kann da schon mal die Relevanz abchecken.

Der zweite Fragekomplex beschäftigt sich mit der Nützlichkeit dieser Punkterei. Viele Weinhändler kritisieren die Punkterei und verweisen auf ihre eigenen Empfehlungen, insbesondere in Mitteleuropa. Und manche, wenn auch nicht ganz so viele, halten das auch relativ stringent durch. Nun hat aber Zentraleuropa (plus London) einen klaren Standortvorteil: es gibt im Prinzip alles, man muss im Zweifelsfall nur etwas länger suchen. Der Verbraucher kann sich schon selbst ein Urteil bilden. Dies ist heute so, im Jahr zweitausend und siebzehn. Vor zwanzig Jahren war das indes noch nicht so. Damals hatten all die Punkte – Parker, Bettane, Veronelli, Payne/Diel in Deutschland – eine viel größere Relevanz, weil das Produkt in seinen Facetten noch weit weniger bekannt war als es heute ist. Das erste Buch, welches der oso alemán vor fast dreißig Jahren verschlungen hat, war ein Weinführer eines gewissen Herrn Scheuermann. Oh jah… Er hantierte noch mit Buchstaben anstelle von Zahlen.

Jedes Jahr, das sollte man nicht vergessen, gibt es weit über zehn Millionen verschiedene Weine, der Weinmarkt ist nun einmal der komplizierteste Verbrauchsgütermarkt der Welt, da kann niemand auch nur grob den Überblick behalten. Das, was vor zwanzig Jahren in Deutschland und seinen Nachbarländern geschah, erlebt man heute in Spanien. Viele Konsumenten kennen Begriffe, aber nur wenige kennen dazugehörige Weine. Und irgendwie muss sich der Verbraucher ja informieren. In solchen noch nicht wirklich entwickelten Märkten sind Händler in der Regel überfordert – in Spanien beträgt der Anteil der Importweine gerade einmal drei Prozent!!! Dementsprechend sind die Kenntnisse bezüglich internationaler Weine. Ernsthaft gut geschriebene Bücher gibt es nur über wirklich bekannte Weinbauregionen – Burgund, Bordeaux, Barolo, eventuell noch Toskana und die Rhône – ein halbwegs unfallfrei geschriebenes Buch über spanische Weinbauregionen und spanische Weine, das halbwegs aktuell ist, gibt es nicht. Und das Weltweitweb mit seiner Unzahl sinnbefreiter oder/und werbefinanzierter Blogs hilft da auch nicht weiter.

Noch wesentlich komplizierter ist der Markt in Osteuropa oder in Asien. In Russland und in China gibt es, entgegen vieler Klischees, nicht nur Bonzen, die gerne mal die teuersten Weine der Welt kippen. Dort wächst ein durchaus großer Markt an interessierten Konsumenten heran, denen aber im Prinzip kaum Hilfsmittel zur Verfügung stehen. In Berlin gibt es etwa dreihundert Stellen, an denen Wein verkauft wird, plus Supermärkte; chinesische Millionenstädte sind weit von dieser Dichte entfernt. Man kann nicht mal eben die Stadt abgrasen, um eine repräsentative Verkostung von Loire-Weinen zu organisieren. An irgend etwas müssen sich die Konsumenten und die Händler dann halten. Und das ist dann im Zweifelsfall Parker. Kein Wunder, dass sich die Firmenzentrale inzwischen in China befindet. Es gibt übrigens auch eine chinesische Ausgabe des Wine Advocate.

Die direkten Auswirkungen auf den Weinmarkt sind im Übrigen überschaubar. Die Preisexplosion etwa in Bordeaux oder im Burgund ist eher auf eine stark gestiegene Nachfrage zurückzuführen denn auf viele Parker-Punkte. Osteuropa, Asien, Amerika jenseits von New York, Seattle oder Los Angeles – da kam in wenigen Jahren vieles zusammen. Hier in Spanien liegt die Wahrnehmungsgrenze bei 96 Punkten. Die wenigen Weine, die diese Punktzahl erreichen oder übertreffen, sind in der Regel ausverkauft, oftmals aber schon lange bevor derartige Verkostungsergebnisse publiziert werden. Schließlich gibt es alleine bei Parker, grob geschätzt, jedes Jahr mindestens siebentausend Weine mit 90 Punkten oder mehr. 93-Punkte-Leichen gibt es zuhauf. Dementsprechend ist auch der mediale Hype, den es vor zehn oder fünf Jahren durchaus gab, merklich abgeflaut. Mancherorts hört man dann sogar schon ein „¿Parker? Ach ja…“. Text: El oso alemán

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USA

Saxum Broken Stones 2016

Rotwein · Paso Robles · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Broken Stones Multi-Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden Eiche, Foudre & Amphore 2016

Der Saxum Broken Stones 2016 ist die einzige Multi-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum – Syrah-basiert, aus allen Lagen, die das Gut bezieht. Vollgewichtig, reich und intensiv, dabei von großer Reinheit, Fokus und Komplexität. Ein herzhafter, mineralischer Wein mit der für 2016 typischen Frische.


Broken Stones – die Multi-Vineyard-Cuvée

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Der Broken Stones ist der einzige Wein des Guts, der als Multi-Vineyard-Blend aus allen Lagen entsteht, die Saxum bezieht – der 2016er stammt aus den Spitzenlagen James Berry, G2 und Paderewski westlich von Paso Robles. Der Name verweist auf die gebrochenen, kalkreichen Steine dieser Böden. Der Name Saxum selbst ist lateinisch für „Stein".

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, eine kreidige Textur, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2016 – Paso Robles

2016 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, „klassischer" Jahrgang mit reifer Frucht und besonders guter Frische und Säure. Auf den kalkreichen Lagen ergibt das einen herzhaften, präzisen und mineralisch geprägten Wein. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt er sich heute am Beginn seiner Reifephase: Die primäre Frucht gewinnt zunehmend würzig-erdige Sekundäraromen hinzu, während die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 52 % Syrah, 18 % Mataro (Mourvèdre), 10 % Grenache, 10 % Tempranillo, 8 % Petite Sirah und 2 % Roussanne – aus den Lagen James Berry, G2 und Paderewski –, Jahrgang 2016, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Grenache rote Frucht und Großzügigkeit; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; Petite Sirah Farbe und festes Tannin; der mitvergorene Roussanne hebt Aromatik und Textur. Vergoren mit rund 8 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 22 Monate in unterschiedlichen Gebinden – 51 % neue Eiche, 31 % Foudres und 13 % Amphoren –, was ihm Tiefe, Frische und eine besondere Textur verleiht. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-basierten Multi-Vineyard-Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Herzhaftigkeit und Mineralität: mittleres bis tiefes Rubin im Glas, dazu schwarze Frucht wie schwarze Kirsche und Blaubeere, florale Anklänge von Veilchen und getrockneten Rosenblättern, Potpourri, geröstete Kaffeebohne, Unterholz und eine rauchig-erdige Note. Mit der Reife treten würzig-erdige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, intensiv, herzhaft und fleischig, mit festem, körnigem Tannin und einer großen, kreidig-mineralischen Frische, die in einen langen Nachhall mündet.

Schwarze Kirsche und Blaubeere, Veilchen und Rosenblätter über Kaffee, Unterholz und rauchiger Erde – herzhaft und mineralisch, mit langem Finale.

Jetzt am Beginn der Reife; vor dem Genuss dekantieren. Mit weiterem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu Short Ribs und kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Multi-Vineyard-Cuvée aus den Lagen James Berry, G2 und Paderewski, Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkreiche Böden; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 52 % Syrah, 18 % Mataro, 10 % Grenache, 10 % Tempranillo, 8 % Petite Sirah, 2 % Roussanne (trocken)
Ausbau: ~8 % Ganztraube, ~22 Monate in 51 % neuer Eiche, 31 % Foudres und 13 % Amphoren; nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Deutschland

Metzger Hausmarke rose Liter

Roséwein · Cuvée · Pfalz · 1 Liter

Metzger Hausmarke rosé ist der saftig-fruchtige Pfälzer Rosé für jeden Tag vom Weingut Uli Metzger – hier in der 1-Liter-Flasche. Er überzeugt durch seine leuchtende Farbe und die Harmonie zwischen Säure und Süße. Ein Korb voll roter Früchte – der perfekte Begleiter für warme Sommertage.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima bringt reife, fruchtbetonte Trauben hervor – Grundlage für diesen unkomplizierten Alltags-Rosé.

Assemblage und Ausbau

Der Rosé wird fruchtbetont ausgebaut, mit einer Harmonie zwischen Säure und Süße. Das stellt die saftige rote Frucht in den Vordergrund.

Im Glas

Leuchtender Rosé-Ton. In der Nase und am Gaumen ein Korb voll roter Früchte. Saftig und fruchtig, mit harmonischer Balance aus Säure und Süße. Der Abgang ist frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – der ideale Begleiter für warme Sommertage.

Klassische Begleitung: Salate, Grillgerichte, Fingerfood oder solo.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rosé-Cuvée
Ausbau: Rosé, fruchtbetont; 1,0 l

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Deutschland

Ellermann Spiegel Windrosé Cuvée

Roséwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Windrosé ist ein saftiger Rosé-Cuvée vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Die Cuvée aus Spätburgunder und Cabernet Sauvignon zeigt sich zartrosa im Glas – herrlich frisch und leicht, mit Fruchtnoten von Johannisbeere, Veilchen und Erdbeere.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Die Windrosé ist der frische Rosé des Hauses.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Spätburgunder und Cabernet Sauvignon. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, fruchtbetonte Aromatik. So entsteht ein leichter, animierender Rosé mit zartrosa Farbe.

Im Glas

Zartrosa. In der Nase und am Gaumen frische Fruchtnoten von Johannisbeere, Veilchen und Erdbeere. Herrlich frisch und leicht, saftig mit animierender Säure und unkompliziertem Trinkfluss. Frischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder leichter Speisenbegleiter. Ein vielseitiger Sommerwein.

Klassische Begleitung: Vorspeisen, Fischgerichte, Salate und leichte Sommerküche.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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Weine

Weinreich Mineral brut BIO

Wein · Sekt · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Mineral Brut ist ein biozertifizierter, handgerüttelter Winzersekt, dessen Name Programm ist: Die von Kalkmergel geprägten Löss-Lehm-Verwitterungsböden geben ihm seine unvergleichliche Mineralität. Elegant, mit sehr zarter Perlage, duftig und frisch wie Meeresgischt.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen. Die Löss-Lehm-Verwitterungsböden, geprägt von Kalkmergel, verleihen dem Sekt seine namensgebende Mineralität. Das Gut arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022).

Assemblage und Herstellung

Cuvée aus 50 % Pinot Noir, 30 % Pinot Meunier (Schwarzriesling) und 20 % Chardonnay. Der Saft wurde mittels Ganztraubenpressung gewonnen und langsam mit traubeneigenen Hefen vergoren. Nach dem Hefelager im Tonneau folgte die klassische Flaschengärung und ein weiteres Hefelager über 30 Monate. Anschließend handgerüttelt. In der Geschmacksrichtung brut ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold mit sehr zarter, anhaltender Perlage. In der Nase duftig und frisch, mit Walderdbeeren und einem Hauch Brioche. Am Gaumen elegant und mineralisch, mit einer dezenten Salznote und einem geraden, knackigen Finish; klarer, langer Nachhall.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als festlicher Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Aperitif, Austern und Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel und feinem Fingerfood.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Winzersekt – Cuvée aus 50 % Pinot Noir, 30 % Pinot Meunier (Schwarzriesling) & 20 % Chardonnay, brut
Herstellung: Ganztraubenpressung, Spontangärung, Hefelager im Tonneau, klassische Flaschengärung, 30 Monate Hefelager, handgerüttelt

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Weine

Dietrich Glera Secco

Wein · Perlwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Glera Secco ist ein deutscher Perlwein aus der Glera-Traube. Als Frizzante leicht und fruchtig zu genießen – ein unkomplizierter, prickelnder Begleiter.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Glera ist die Rebsorte, aus der in Italien der Prosecco entsteht – hier als deutscher Perlwein interpretiert.

Rebsorte und Herstellung

Aus der Glera-Traube gewonnen. Als Frizzante (Perlwein) erhält der Wein seine feine, lebhafte Perlage, die ihn leicht und animierend macht. Die fruchtbetonte Stilistik steht im Vordergrund.

Im Glas

Helles Strohgelb mit feiner Perlage. In der Nase frische helle Frucht und blumige Anklänge. Am Gaumen leicht, fruchtig und prickelnd, mit saftiger Frucht und animierendem Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als Aperitif oder zum Anstoßen.

Passt zu: Aperitif, Antipasti, Fingerfood, Salaten und leichten Vorspeisen – oder einfach solo zu jedem Anlass.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: deutscher Perlwein (Frizzante) – Glera
Herstellung: fruchtbetont, mit feiner Perlage

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Spanien

Sierra de Tolono NAHIKUN Tempranillo 2019

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

100 % Tempranillo Nahikun Sierra de Toloño (Sandra Bravo) Villabuena de Álava · 5 Mikro-Lagen über 80 J. Reben · ~200 g/Stock 1 Jahr gebrauchtes franz. Barrique BIO (ES-ECO-026-VAS) nur 798 Flaschen · 2019

Der Sierra de Toloño Nahikun Tempranillo 2019 ist ein reinsortiger Rioja von über 80 Jahre alten Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava. Konzentriert und geschliffen zugleich – ein schlafender Riese, der heute schon Pracht und Größe demonstriert.


Nahikun Tempranillo – alte Reben aus Villabuena

Sierra de Toloño ist das Projekt von Sandra Bravo. Nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat kehrte sie in die Rioja Alavesa zurück, um in den höchsten und ältesten Lagen der Region herkunftsgetreue Weine zu erzeugen – minimalistisch, biologisch und biodynamisch, mit schonender Handarbeit und kaum Schwefel.

Die Tempranillo-Reben für den Nahikun wachsen in Villabuena de Álava auf fünf verschiedenen Mikro-Lagen und sind über 80 Jahre alt. Der geradezu lächerlich geringe Ertrag von nur rund 200 Gramm pro Rebstock bildet die Grundlage für die außergewöhnliche Qualität und Konzentration dieses Weins.

Jahrgang 2019 – Rioja Alavesa

2019 gilt in der Rioja als ausgewogener, hochwertiger Jahrgang mit gesunder, reifer Frucht und guter Frische. Die Höhenlagen mit altem Rebbestand am Fuß der Sierra de Toloño bewahrten Säure und aromatische Präzision – die Grundlage für einen konzentrierten und zugleich geschliffenen Tempranillo, der Kraft und Frische im Gleichgewicht hält.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo von über 80-jährigen Reben aus fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Jahrgang 2019, trocken.

Die Trauben werden von Hand gelesen; der Ausbau erfolgt über ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche, ohne prägenden Holzton. Die Reben werden biologisch/biodynamisch bewirtschaftet (ES-ECO-026-VAS). Gesamtproduktion: nur 798 Flaschen.

Im Glas

Der Wein ist konzentriert und geschliffen zugleich. Feinste dunkle Früchte, Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen verbinden sich zu einem gemeinsamen Kosmos. Rauchig, wild und mit harmonischen Tanninen im Gepäck. Eine spielerische, zupackende Säure, die Länge und Durst im Abgang generiert. Ein schlafender Riese, der heute schon Pracht und Größe demonstriert.

Konzentriert und geschliffen zugleich: feinste dunkle Früchte, Holzwürze, Wald- und Wiesenaromen, rauchig und wild, mit harmonischen Tanninen und einer spielerischen, zupackenden Säure für Länge und Durst im Abgang.

Ein schlafender Riese mit großem Reifepotenzial; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: fünf Mikro-Lagen in Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); über 80 Jahre alte Reben; Ertrag nur ~200 g/Rebstock
Klassifikation: DOCa Rioja; 100 % Tempranillo (trocken)
Ausbau: Handlese, ein Jahr in gebrauchten Barriquefässern aus französischer Eiche; biologisch/biodynamisch, ES-ECO-026-VAS; 798 Flaschen

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Feinkost

Il Rovo Sugo al Basilico Tomatensauce mit Basilikum

Feinkost · Tomatensauce · Italien

Il Rovo Sugo al Basilico ist eine italienische Tomatensauce mit Basilikum. Pure Tomatenfrucht trifft auf bestes Basilikum – vielseitig in der Küche und auch als Aufstrich für Bruschetta geeignet.


Herkunft

Sugo al Basilico ist ein Klassiker der italienischen Küche: Tomate und Basilikum in ihrer einfachsten, schönsten Kombination. Die Sauce stammt vom Hersteller Il Rovo aus Italien.

Zutaten und Herstellung

Basis ist reife Tomate, verfeinert mit frischem Basilikum. Die Sauce wird schonend gekocht, sodass die fruchtige Tomatennote im Vordergrund bleibt – gebrauchsfertig.

Geschmack

Fruchtig und natürlich nach reifer Tomate, abgerundet vom aromatischen Basilikum. Mild und ausgewogen.

In der Küche

Gebrauchsfertig: kurz erwärmen und über Pasta geben. Ebenso als Basis für Pizza, zu Gnocchi oder – kalt oder lauwarm – als Aufstrich für Bruschetta.

Passt zu: Pasta, Pizza, Gnocchi und Bruschetta.


Hersteller: Il Rovo (Italien)
Produkt: Tomatensauce (Sugo al Basilico)
Sorte: Tomate mit Basilikum
Herkunft: Italien
Verarbeitung: schonend gekochte Tomatensauce
Mindesthaltbarkeit (MHD): 10.11.2027

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Feinkost

Diamir Pfefferschoten Piparra Guindilla Peppers

Feinkost · Eingelegte Pfefferschoten · Spanien

Diamir Piparra Guindilla Pfefferschoten sind milde, in Weinessig eingelegte Pfefferschoten aus dem spanischen Valencia. Ein Klassiker der spanischen und baskischen Küche – ideal zu Tapas und als Verfeinerung für jeden Pintxo.


Herkunft

Die Pfefferschoten stammen aus der Region Valencia in Spanien. Als Piparra bzw. Guindilla sind die schlanken, milden Schoten fester Bestandteil der nordspanischen und baskischen Pintxo-Kultur. Hersteller ist Grupo Nudisco S.L.

Zutaten und Herstellung

Milde grüne Pfefferschoten (Piparra/Guindilla), eingelegt in Weinessig. Die Säure des Essigs bewahrt die knackige Textur und gibt den Schoten ihre typisch frisch-säuerliche, milde Würze.

Geschmack

Knackig und mild, mit frisch-säuerlicher Essignote und nur dezenter Schärfe. Schlank und zart – unkompliziert direkt aus dem Glas zu genießen.

In der Küche

Der Klassiker für Pintxos: zusammen mit Sardelle und Olive bilden sie die berühmte Gilda. Ebenso zu Tapas, auf Spießen, in Salaten oder zu gegrilltem Fisch und Fleisch.

Passt zu: Pintxos (Gilda), Tapas, Sardellen, Oliven und Salaten.


Hersteller: Grupo Nudisco S.L. (Spanien)
Produkt: milde Pfefferschoten (Piparra/Guindilla), in Weinessig
Herkunft: Valencia (Spanien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 19.08.2027

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