Valdespino Moscatel Toneles – Jerez – Spanien

Valdespino Moscatel Toneles – Jerez – Spanien

Es gibt sie noch, die uralten Schätze in flüssiger Form längst vergangener Epochen. Einer dieser Wunderwerke der Natur ist der Moscatel Tonelas der Kellerei Valdespino. Eduardo Ojeda ist der Eigentümer und Gralshüter von Valdespino und auch gleichzeitig Mitbegründer von Equipo Navazos, einem kleinem Unternehmen, welches alte Sherryfässer von verschiedenen Kellereien im Sherry Gebiet aufkauft und dann vermarktet.

Der Valdepino Moscatel Toneles wird aus einem uralten Solera System gewonnen, bei dem die jüngsten Fässer 100 Jahre alt sind. Das Durchschnittsalter dieses Moscatel ist somit also mindestens 100 Jahre. Da jedes Jahr nur 100 Flaschen von diesem dickflüssigen und edlen Elixier auf den Markt kommen, muss hier von einer einzigartigen Rarität gesprochen werden.

Und die hat es wahrlich in sich. Dickflüssig wie Motorenöl schwappt dieser uralte Moscatel im Glas. Im Duft verbreiten sich geröstete Pistazien, Rosinen, Honig, Herbstlaub, dunkle Schokolade, Mokka und jede Menge getrockneter Früchte. Geschmacklich wirkt hier jeder einzelne Tropfen wie eine Geschmacksexplosion im Mund. Haselnuss, wieder Rosinen, Rumtopf, reinste Schokolade, Kaffee und, und, und …. Der absolute Hammer ist dann noch der Abgang, welcher sich wie ein reißender Strom seinen Weg durch den Körper bahnt. Die Säurestruktur macht dieses Elixier dabei trotzt seines hohen Alters noch frisch und klar im Mundgefühl und begleitet auch kongenial den über dreißig minütigen Abgang. Der Valdespino Moscatel Tonelas ist ein vor Viskosität nur so strotzendes Gesamtkunstwerk. Ganz, ganz großes Kino!

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Feinkost

Olasagasti Ventresca Weißer Thunfischbauch

Feinkost · Thunfisch · Baskenland · Spanien

Olasagasti Ventresca ist der besonders zarte Bauch des Weißen Thuns, eingelegt in Olivenöl. Das Bauchfleisch ist das edelste und feinste Stück des Thunfischs – am besten pur mit feinem Olivenöl oder, wie im Baskenland, zu frischem Salat genossen.


Herkunft / Baskenland

Olasagasti ist eine traditionsreiche Konservenmanufaktur aus dem Baskenland (Gipuzkoa). Verarbeitet wird der Weiße Thun (Langflossenthun, Bonito del Norte), dessen Fleisch besonders zart und bissfest ist. Der Gattungsname Thunnus leitet sich vom altgriechischen Wort für „Geschwindigkeit" ab – Thunfische sind schnell und ausdauernd und legen täglich bis zu 200 km zurück.

Zutaten und Herstellung

Verarbeitet wird die Ventresca – der Bauch des Weißen Thuns –, das zarteste und fettreichste Teilstück. Die Filets werden schonend gegart und in Olivenöl eingelegt, was ihre saftige, schmelzende Textur bewahrt.

Geschmack

Besonders zart und saftig, mit feinem, mildem Thunfischaroma und schmelzender Textur. Das Olivenöl rundet den delikaten Geschmack ab.

In der Küche

Am besten pur und nur leicht abgerundet genießen, damit die feine Qualität zur Geltung kommt.

Ideal: pur mit feinem Olivenöl, zu frischem Salat, auf geröstetem Brot als Pintxo, mit gegrilltem Paprika (Piquillo) oder zu Tomaten.


Hersteller: Olasagasti, Baskenland (Spanien)
Produkt: Ventresca – weißer Thunfischbauch in Olivenöl
Zutaten: Weißer Thun (Ventresca), Olivenöl, Salz
Herkunft: Baskenland (Spanien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 12.08.2031

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Weine

Georges Laval Garennes 13-23 Extra Brut BIO

Champagner · Vallée de la Marne · Cuvée · Extra Brut · Bio

Georges Laval Garennes 13-23 Extra Brut ist ein Bio-Champagner des Hauses Georges Laval. Die Assemblage vereint Petit Meunier, Chardonnay und Pinot Noir aus den Parzellen Chambrecy, Cumières und Hautvillers. Der Grundwein ist eine mehrjährige Cuvée – eine fortlaufende Reserve, die dem Champagner Tiefe und Komplexität verleiht. Im Glas pur und mineralisch.


Vallée de la Marne

Die Trauben stammen aus den Parzellen Chambrecy, Cumières und Hautvillers in der Vallée de la Marne. Georges Laval bewirtschaftet die Reben naturnah und ökologisch; die kalkgeprägten Böden verleihen dem Champagner seine Tiefe und Mineralität. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Petit Meunier, Chardonnay und Pinot Noir. Der Grundwein ist eine Assemblage aus mehreren Jahrgängen (fortlaufende Reserve), die für Tiefe und Komplexität sorgt. Der Ausbau folgt der naturnahen Handschrift des Hauses; abgefüllt als Extra Brut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Ein puristischer, mineralischer Champagner mit der charakteristischen Tiefe der Laval-Weine, getragen von präziser Säure. Der Abgang ist lang und klar.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Chambrecy, Cumières, Hautvillers, Vallée de la Marne (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut
Ausbau: Mehrjahrgangs-Assemblage (fortlaufende Reserve), naturnah

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Schaumweine

Guy Charbaut Bruit Blanc 1er Cru Brut

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Guy Charbaut Blanc de Blancs Fig. 4 1er Cru ist ein Champagner, der es nicht eilig hat: Sieben Jahre liegt er auf der Hefe, bevor er das Licht der Welt erblickt – und das schmeckt man. Ein reinsortiger Chardonnay aus dem Premier-Cru-Dorf Bisseuil, der Mineralität und Spannung liefert, ohne laut zu sein.


Champagne / Bisseuil

Mareuil-sur-Aÿ ist der Stammsitz der Familie Charbaut, gegründet 1936 von André Charbaut und heute in dritter Generation geführt. Die Trauben für den Fig. 4 stammen ausschließlich aus Bisseuil, einem Premier-Cru-Dorf in der Grande Vallée de la Marne – klassifiziert, aber selten im Rampenlicht. Genau dort liegt die Stärke der Cuvée: ein Terroir, das Mineralität und Spannung liefert.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Basis ist die Ernte 2017, ergänzt durch 15 % Reserveweine aus mehreren Jahrgängen. Die Vinifikation erfolgt ausschließlich im Edelstahltank – kein Holz, keine Ablenkung vom Terroir –, gefolgt von sieben Jahren Hefelager in den historischen Kreidekellergewölben unter Mareuil-sur-Aÿ. Die niedrige Dosage lässt die Frucht sprechen. In der Geschmacksrichtung brut ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase weiße Blüten, frische Haselnuss und ein Hauch Zitrusschale. Am Gaumen straff strukturiert und zugleich cremig, salzig und präzise, mit einer Länge, die man in dieser Kategorie nicht selbstverständlich erwarten darf.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als ernsthafter Aperitif oder zum Essen. Trinkfenster: jetzt bis 2030+.

Passt zu: weißem Fisch, Jakobsmuscheln, Krustentieren und Geflügel.


Lage: Champagne, Grande Vallée de la Marne, 1er Cru Bisseuil (Frankreich); Guy Charbaut (Mareuil-sur-Aÿ)
Klassifikation: Champagne 1er Cru – Blanc de Blancs, 100 % Chardonnay, brut
Ausbau: Edelstahlvinifikation, 7 Jahre Hefelager, niedrige Dosage; Basis Ernte 2017 + 15 % Reserveweine

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Rebsorten

I Muri Sangiovese Puglia Vigneti del Salento

Rotwein · Sangiovese · Salento · Italien

I Muri Sangiovese ist ein saftiger Rotwein der Fantini Group aus dem Süden Italiens. Reinsortiger Sangiovese aus dem Salento in Apulien, mit klarer Kirschfrucht in Duft und Geschmack – weich und samtig im Finish.


Salento

Die Trauben stammen aus dem Salento, dem sonnigen Süden Apuliens (Vigneti del Salento). Fantini by Farnese zählt zu den bekanntesten Erzeugern Süditaliens; das warme, mediterrane Klima bringt reife, fruchtbetonte Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Sangiovese. Der fruchtbetonte Ausbau im Stahltank bewahrt die klare Kirschfrucht und die weiche, samtige Art des Weins. Ein unkomplizierter, zugänglicher Rotwein.

Im Glas

Rubinrot. In Nase und Gaumen klare Kirschfrucht. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, weich und samtig, mit geschmeidigem, rundem Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vielseitiger, zugänglicher Begleiter zur italienischen Küche.

Klassische Begleitung: Antipasti, Pasta mit Tomatensauce, Pizza und Hartkäse.


Lage: Salento, Apulien (Italien)
Klassifikation: Puglia IGT – Rotwein (trocken)
Ausbau: fruchtbetont, im Stahltank

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Spanien

Vina Tondonia Reserva tinto 2009

Rotwein · Rioja · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée Rioja DOCa Viña Tondonia Reserva 2009 13,00 % vol

Der R. López de Heredia Viña Tondonia Reserva 2009 ist klassischer Rioja der alten Schule – mittelschwer, erdig-würzig und nach sechs Jahren im Barrique von zeitloser Eleganz. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlässt – und das jeden Schluck belohnt.


Viña Tondonia – das Herzstück aus Haro

R. López de Heredia, 1877 im Barrio de la Estación von Haro gegründet, ist eine der letzten konsequent traditionell arbeitenden Kellereien der Rioja und bis heute in Familienhand. Hier ignoriert man den Zeitgeist und lässt die Weine sehr lange im Fass und in der Flasche reifen. Das Gut keltert ausschließlich aus eigenen Lagen, vinifiziert in alten Holzgärständern und unterhält als einziges Weingut Spaniens eine eigene Böttcherei, in der sämtliche Fässer von Hand gefertigt werden.

Viña Tondonia ist die berühmte Paradelage und Namensgeberin des Hauses: gut 100 Hektar an einer Schleife des Ebro nahe Haro, südwestlich ausgerichtet, auf tonig-kalkigem Untergrund mit Geröll. Tondonia gilt als der feinere, elegantere Gegenpart zum kräftigeren, rustikaleren Bosconia.

Jahrgang 2009 – Rioja

2009 war in der Rioja ein warmer, reifer Jahrgang von Konzentration und Tannin. Beim Tondonia zeigt sich das in etwas reiferer, eher dunkler Frucht und einer leicht getoasteten Note – dabei aber zurückhaltender und feiner als beim Bosconia desselben Jahrgangs. Trotz der wärmebedingten Substanz behält der Wein bei moderaten 13,00 % vol seine charakteristische Finesse und Frische.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus rund 70 % Tempranillo, 20 % Garnacha sowie je etwa 5 % Mazuelo und Graciano, Jahrgang 2009, 13,00 % vol.

Vinifikation nach ältesten Methoden der Rioja: natürliche Hefen, alkoholische Gärung in alten Holzgärständern, manuelle Abstiche. Anschließend sechs Jahre Reife in gebrauchten Fässern aus amerikanischer Eiche, mehrfach von Hand abgestochen, mit frischem Eiweiß geschönt und unfiltriert gefüllt – danach lange Flaschenreife im Keller, ehe der Wein in den Verkauf kommt.

Im Glas

Mittelschwer und klassisch, mit erdigen, würzigen Komponenten – reife rote und dunkle Frucht, Kirsche, Zedernholz, getrocknete Blüten, süße Gewürze und feines Leder. Am Gaumen elegant und subtil, mit lebendiger, vibrierender Säure, feinen, integrierten Tanninen von schöner Textur und langem, raffiniertem Finale. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlassen muss.

Ein zeitloser Rioja der alten Schule – jeder Schluck, den man genießt, ist extraordinär.

Schon jetzt wunderbar zu genießen, mit weiterem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert von Luft bzw. einer Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Schmorgerichten und gebratenem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu Hasenragout oder Geflügel sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Rioja DOCa, Weinberg Viña Tondonia, Haro (Spanien); Ebro-Schleife, Südwest-Ausrichtung, tonig-kalkige Böden mit Geröll
Klassifikation: Rioja DOCa Reserva (trocken)
Ausbau: Tempranillo-Cuvée; 6 Jahre gebrauchte amerikanische Eiche, manuelle Abstiche, Eiweiß-Schönung, unfiltriert; traditionelle Vinifikation

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Länder/Regionen

Metzger Petit Rosé trocken 2024

Roséwein · trocken · Pfalz · Deutschland

Metzger Petit Rosé trocken ist ein fruchtig-frischer Roséwein vom Weingut Metzger aus der Pfalz – alles andere als gewöhnlich. Rhabarber, Paprika, Kiwi und Stachelbeere prägen das Bild, dazu eine leicht pfeffrige Art. Ein trockener Rosé, der schon im ersten Moment überzeugt. Der ideale Sommerwein zum Grillen.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus roten Trauben entsteht hier ein trockener, fruchtbetonter Rosé mit frischer, würziger Art.

Rebsorte und Ausbau

Aus roten Trauben als trockener Rosé vinifiziert. Der frische Ausbau im Edelstahl bewahrt die fruchtbetonte Aromatik und die animierende Säure.

Im Glas

Helles Lachsrosa. In der Nase Rhabarber, Paprika, Kiwi und Stachelbeere, dazu eine leicht pfeffrige Note. Am Gaumen trocken, frisch und fruchtbetont, mit saftigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ein Sommerwein für die Terrasse.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, Salate, mediterrane Vorspeisen und leichte Sommerküche.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Roséwein, trocken
Ausbau: aus roten Trauben, Edelstahl

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Frankreich

Domaine Duroché Gevrey Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaut St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin Kalklehm & wärmespeichernder Kies 2023

Der Gevrey-Chambertin Lavaut St. Jacques 1er Cru 2023 von Pierre Duroché ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Viel Fruchtfülle, Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade treffen auf präsente Tannine, die dem Wein ein festes Gerüst für lange Reife geben.


Lavaut Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Lavaut Saint-Jacques zählt zu den besten Premier Crus von Gevrey-Chambertin. Die Böden sind von starkem Kalklehm durchzogen und weisen viel wärmespeichernden Kies auf – so wird die Tageswärme nachts besser gehalten, und die Pinot-Frucht kann sich klarer herauskristallisieren als in vielen anderen Lagen.

Die 9,5 Hektar liegen westlich des Dorfes am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und fördern einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im traditionellen Stil des Guts – ganz auf einen klaren Lagenausdruck und ein tragfähiges Tanningerüst ausgerichtet.

Im Glas

Viel Fruchtfülle mit Lakritz, kleinen reifen Walderdbeeren, Zeder, dunkler Schokolade, unreifer Kirsche und einem Anflug von Kräutern. Die Tannine sind präsent und geben dem Wein ein ideales Gerüst für lange Reife.

Lakritz, Zeder und dunkle Schokolade über präsentem Tannin – ein Premier Cru mit Gerüst für viele Jahre.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Lavaut Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalklehm mit wärmespeicherndem Kies, Combe de Lavaux, 9,5 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Spanien

Envinate Migan Teneriffa tinto 2023

Rotwein · Teneriffa · Valle de la Orotava · Listán Negro

100 % Listán Negro Teneriffa · Valle de la Orotava Migan (La Perdoma) Envínate Vulkanboden · bis 120-J.-Reben neutrales Holz & Beton 2023

Der Envínate Migan 2023 ist ein reinsortiger Listán Negro von bis zu 120-jährigen Rebstöcken auf den Vulkanböden Teneriffas – geprägt von sehr feiner, fast kühler Frucht nach Himbeeren und Rosen, mit dezenter Würze. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.


Migan – Listán Negro aus dem Valle de la Orotava

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs auf den Kanaren, in der Ribeira Sacra und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Migan ist der alte Name des Orts La Perdoma im Valle de la Orotava (Nordhang des Teide), woher dieser Rotwein stammt. Bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Listán-Negro-Reben – traditionell im geflochtenen „Cordón trenzado" erzogen – gedeihen hier auf Vulkanböden aus Ton, Sand und Basalt. Anders als die steilen Anaga-Lagen ist das Terrain etwas flacher, was die feine, fast kühle Frucht des Migan begünstigt.

Jahrgang 2023 – Teneriffa

Das atlantische Klima und die Vulkanböden des Valle de la Orotava prägen auch 2023 einen frischen, hochtonigen und vibrierenden Listán Negro mit klarer roter Frucht, feiner Würze und lebendiger Säure. Migan wird bewusst ein Jahr später freigegeben, damit der Wein zugänglicher und harmonischer in die Flasche kommt.

Ausbau

Reinsortiger Listán Negro aus dem Jahrgang 2023, Teneriffa / Valle de la Orotava, trocken.

Handlese aus mehreren alten Parzellen, Gärung im Betontank mit (teils ganzen) Trauben, anschließend rund ein Jahr Ausbau in neutralem französischem Holz (228/600 l) und Beton. Unfiltriert, mit nur minimalem Schwefel abgefüllt.

Im Glas

Geprägt von einer sehr feinen, fast kühlen Frucht nach Himbeeren und Rosen, bei der zugleich eine gewisse Würze schmeckbar ist. Im Nachhall wirken dezente ätherische Aromen wie Minze sowie weiche Tannine, die den Tinto wunderbar ausbalancieren. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.

Feine, fast kühle Frucht nach Himbeeren und Rosen – würzig, mit ätherischer Minze und weichen, balancierten Tanninen.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft im Glas. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fleisch und Geflügel, zu kräftigen Fischgerichten, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, Valle de la Orotava (Gegend La Perdoma; Kanaren, Spanien); Vulkanböden mit Ton, Sand und Basalt; wurzelechte Reben bis ~120 Jahre (Cordón trenzado)
Klassifikation: Rotwein, Teneriffa / Valle de la Orotava; 100 % Listán Negro (trocken)
Ausbau: Handlese, Gärung im Beton mit teils ganzen Trauben, ~1 Jahr in neutralem franz. Holz (228/600 l) und Beton, unfiltriert; organischer Anbau

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