Weinprobe mit Uli Metzger im Schloss Lüntenbeck

Weinprobe mit Uli Metzger im Schloss Lüntenbeck

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei allen Beteiligten der Weinprobe bedanken:  dem SchlossGut im Schloss Lüntenbeck und dem sympathischen Winzer Ehepaar Karin und Uli Metzger aus der Pfalz.

Ein toller genussvoller Abend mit netten Menschen in schöner Atmosphäre. Danke!

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Rebsorten

Etienne Sauzet Puligny Montrachet La Garenne 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay La Garenne · 1er Cru Puligny-Montrachet (Blagny) Sauzet-Parzelle 0,99 ha (1989) 2023

Der Puligny-Montrachet La Garenne 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet ist ein delikater, kühler und knisternder Chardonnay mit begeisterndem Finish. Die Domaine bepflanzte hier 1989 ein 0,99 Hektar großes Teilstück; La Garenne steht für präzise, steinige und geradlinige Weißweine.


La Garenne – Premier Cru in der Blagny-Zone

Mit 10 Hektar ist La Garenne einer der größten Premier Crus in der Blagny-Zone von Puligny-Montrachet. Der Weinberg liegt an einem ostwärts gerichteten Hang, etwas südwestlich des Weilers Blagny; im Westen grenzt die Gemeinde Saint-Aubin an. Nicht zu verwechseln mit dem Clos de la Garenne, einem kleinen ummauerten Abschnitt rund 500 Meter östlich.

Die kühlere Höhenlage bringt äußerst präzise, steinige und geradlinige Chardonnays hervor. Die Familie Sauzet bepflanzte hier 1989 eine 0,99 Hektar große Parzelle. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die kühle, präzise Art von La Garenne unterstreicht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Delikat, kühl und knisternd: Zitrus und weiße Blüten treffen auf steinige Mineralität. Am Gaumen präzise und geradlinig, mit klarer Säure und einem begeisternden, langen Finish.

Kühl, knisternd und steinig – ein präziser, geradliniger Puligny mit begeisterndem Finish.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die steinige Frische passt besonders zu Schalentieren.


Lage: La Garenne (1er Cru), Puligny-Montrachet (Blagny-Zone, Côte de Beaune); Ostlage, kühl, kalksteinreich; Sauzet 0,99 ha (1989), 10 ha gesamt
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Länder/Regionen

Tenuta Sant´Antonio Amarone della Valpolicella

Wein · Rotwein · Amarone · Italien

Tenuta Sant'Antonio Amarone della Valpolicella überrascht schon im Duft: neben den typischen Rosinenaromen zeigt er reife, rote Frucht- und Würznoten. Auch der Geschmack überrascht, denn eine feine Frische verleiht diesem mächtigen Wein eine gewisse „Leichtigkeit". Ein Wein, der seine Zukunft noch vor sich hat und dennoch jetzt schon ein Geschmackserlebnis ist.


Valpolicella / Veneto

Die Tenuta Sant'Antonio wurde von den vier Brüdern Castagnedi gegründet und liegt auf den Höhen von Monti Garbi im östlichen Valpolicella (Veneto). Die kalkreichen Böden dieser Zone verleihen den Weinen Frische und klare Kirschfrucht. Der Amarone ist der prestigeträchtigste Rotwein der Region.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina (und Corvinone), Rondinella und Croatina – häufig um etwas Oseleta ergänzt. Kennzeichnend ist die Appassimento: Die Trauben trocknen rund drei Monate und schrumpfen zu Rosinen, wobei Zucker, Aromen und Extrakt konzentriert werden. Nach der Gärung im Stahl reift der Wein etwa 24 Monate in neuen 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche, gefolgt von einer Flaschenreife. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Granatrot. In der Nase Rosinen und getrocknete rote Frucht, dazu Pflaume, Tabak, Lakritz, Gewürze und ein Hauch Schokolade. Am Gaumen mächtig, vollmundig und warm, doch mit überraschender Frische und Eleganz; samtige Tannine und ein langer, nachhallender Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 17–18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten oder als Meditationswein.

Passt zu: Wild, Schmorgerichten, Braten, Trüffelgerichten, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Lage: Amarone della Valpolicella DOCG, Monti Garbi (Veneto, Italien); Tenuta Sant'Antonio
Klassifikation: Amarone della Valpolicella DOCG – Corvina/Corvinone, Rondinella, Croatina (ggf. Oseleta), trocken
Ausbau: Appassimento (~3 Monate Trocknung); ~24 Monate in 500-l-Fässern aus französischer Eiche, anschließend Flaschenreife

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Spanien

Jade Gross Harrobia 2023

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

Tempranillo Rioja Alavesa Harrobia · La Cantera alte Buschreben (36 J.) ~600 m Höhe 12 Monate franz. Eiche nur 2.250 Flaschen 2023

Der Jade Gross Harrobia 2023 ist ein charakterstarker Tempranillo aus der hochgelegenen Parzelle La Cantera in Labastida – kraftvoll und zugleich präzise, mit Finesse, Tiefe und mineralischer Frische. Ein ausdrucksstarker Rioja mit großem Potenzial.


Harrobia – La Cantera auf 600 Metern

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Harrobia – baskisch für „Steinbruch", eine Anspielung auf den Lagennamen La Cantera – ist der erste Weinberg, den sie zu Beginn ihres Projekts erwerben konnte.

Aus dieser hochgelegenen Parzelle in Labastida stammt der charakterstarke Tempranillo. Auf 600 Metern Höhe wurzeln 36 Jahre alte Buschreben in kargen Kalk- und Sandsteinböden – ideale Bedingungen für konzentrierte Trauben mit klarer Struktur. Der Wein vereint die Eigenständigkeit seiner Lage mit zeitgemäßem Winzerhandwerk.

Jahrgang 2023 – Rioja

Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Die Handlese am 28. September 2023 erfolgte mit größter Sorgfalt. 70 % der Beeren wurden entrappt, bevor die Gärung traditionell in offenen Gärbehältern stattfand. Anschließend reifte der Wein 12 Monate in französischer Eiche, wobei 30 % der Fässer neu waren – ein Ausbau, der Eleganz mit einer feinen Holzwürze verbindet. Gesamtproduktion: 2.250 Flaschen.

Im Glas

Kraftvoll und zugleich präzise: Aromen dunkler Beeren, feine Gewürzanklänge, mineralische Frische und eine zupackende Säure verleihen ihm Spannung und Länge. Ein ausdrucksstarker Rioja, der die Eigenständigkeit seiner Lage mit zeitgemäßem Winzerhandwerk vereint.

Kraftvoll und zugleich präzise – ein ausdrucksstarker Rioja mit großem Potenzial.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit großem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Ibérico-Schwein, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Rioja Alavesa, Harrobia/La Cantera in Labastida (Spanien); ~600 m, karge Kalk- und Sandsteinböden, 36 J. alte Buschreben
Klassifikation: DOCa Rioja, Tempranillo (trocken); nur 2.250 Flaschen
Ausbau: Tempranillo; 70 % entrappt, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate franz. Eiche (30 % neu); handwerklich

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Frankreich

Raquillet Mercurey Les Veleys 1er Cru blanc 2021

Weißwein · Mercurey Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Mercurey · 1er Cru Les Veleys Côte Chalonnaise Reben 55 Jahre · 0,7 ha 2021

Der Mercurey Les Veleys 1er Cru Blanc 2021 von François Raquillet ist ein Chardonnay von einer 0,7 Hektar großen Parzelle mit 55 Jahre alten Reben. Kraft und Eleganz treffen auf frische florale Frucht, mineralische Länge und ein herausragendes Preis-Genuss-Verhältnis – ein noch unentdeckter weißer Burgunder.


Mercurey – Premier Cru der Côte Chalonnaise

Mercurey in der Côte Chalonnaise ist eine von fünf Gemeinde-Appellationen der Region; angebaut werden vor allem Pinot Noir und Chardonnay. Die Appellation (gegründet 1936, inklusive Saint-Martin-sous-Montaigu) umfasst rund 650 Hektar auf vielen kleinen Kalksteinhügeln, davon 32 Hektar als Premier Cru. Historisch zählten die Mercurey-Weine zu den besten und lagerfähigsten der Côte Chalonnaise.

Deutlich wärmer als die nördlichen Burgunder Appellationen, gelingt hier eine zuverlässige Reife. Die Reben für Les Veleys sind rund 55 Jahre alt; François Raquillet zählt zu den führenden Erzeugern von Mercurey.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der die Mengen reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure und moderatem Alkohol – passend zur mineralischen, frischen Art dieses Mercurey.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, von rund 55 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass; der dezente Holzeinsatz gibt feine Vanille- und Toastnoten, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Kraft und Eleganz mit frischer, floraler Frucht: weiße Blüten, Vanille und Toast. Am Gaumen geschmeidig, aber komplex, mit Haselnuss und Honig. Der Abgang ist intensiv und frisch, mit mineralischer Länge.

Weiße Blüten, Haselnuss und Honig über geschmeidigem Gaumen – ein Chardonnay mit intensiver, mineralischer Länge.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter mit gutem Preis-Genuss-Verhältnis.


Lage: Les Veleys (1er Cru), Mercurey (Côte Chalonnaise); Kalksteinhügel; Reben 55 Jahre, 0,7 ha
Klassifikation: Mercurey Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau (dezenter Holzeinsatz)

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Italien

Caldora Trebbiano d'Abruzzo 12er Set

Weißwein · Trebbiano · Abruzzen · 12er-Set

Caldora Trebbiano d'Abruzzo ist ein klarer, frisch-fruchtiger Weißwein der Fantini Group aus den italienischen Abruzzen – hier im günstigen 12er-Paket. Reinsortiger Trebbiano mit Aromen von Blüten und grünem Apfel, unkompliziert und zugänglich.


Abruzzen

Fantini by Farnese aus den Abruzzen zählt zu den bekanntesten Erzeugern Süditaliens. Die Trebbiano d'Abruzzo ist die klassische Weißweinsorte der Region und bringt frische, fruchtbetonte Weine hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Trebbiano d'Abruzzo. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, klare Frucht. Ein unkomplizierter Alltagswein – ein ehrlicher Schoppenwein zum fairen Preis.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Blütennoten und grüner Apfel. Am Gaumen frisch und fruchtig, klar und zugänglich, mit animierender Säure und unkompliziertem Trinkfluss.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo, als Schoppen oder zu leichter Küche. Auch als Schorle geeignet.

Klassische Begleitung: Fisch, Antipasti, Pasta, Salate und leichte Küche.


Lage: Abruzzen (Italien)
Klassifikation: Trebbiano d'Abruzzo DOC – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank
Inhalt: 12 Flaschen à 0,75 l

Ehrliche und gute Schoppenweine zum besonderen Vorteilspreis im 12er-Paket – versandkostenfrei innerhalb Deutschlands (12 Flaschen à 0,75 Liter). Lieferzeit 7 Tage. Nur Online-Bestellung möglich.

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Sentiers 1er Cru 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers 2019 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2019 stammt von rund 80 Jahre alten Reben am nördlichen Rand von Chambolle, direkt an der Grenze zu Morey – im reifen Jahrgang 2019 der opulenteste der Groffier-Crus, dicht und würzig, mit der Finesse von Chambolle.


Les Sentiers – die Lage

Les Sentiers ist der nördlichste Premier Cru von Chambolle-Musigny, rund 500 Meter nordöstlich des Dorfes gelegen, unterhalb des Grand Cru Bonnes-Mares und unmittelbar an der Grenze zu Morey-Saint-Denis (Les Ruchots). Auf 4,9 Hektar zeigt sich das Terroir eher mit Morey verwandt und ergibt eine kräftigere Stilistik als die feingliedrigen Chambolle-Lagen.

Wo Chambolle sonst für leichte, steinige Böden bekannt ist, liegt hier ein höherer Tonanteil über dem Kalkstein, was dem Boden seine braune Färbung und dem Wein Dichte und Kraft gibt. Groffier bewirtschaftet rund 80 Jahre alte Reben, erzogen im seltenen Cordon-Royat-System für niedrige Erträge und konzentrierte Trauben.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war in der Côte de Nuits ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und hoher Konzentration.

Trotz der Reife blieb eine bemerkenswerte Frische erhalten – die Weine zeigen dichte, reife Frucht, festes Tannin und gutes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, 13,50 % vol.

Vergoren mit hohem Ganztrauben-Anteil (rund 80–90 %), ausgebaut in etwa 20–25 % neuem Holz. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Sattes Purpur. In der Nase Kirsch und Orangenzeste über reifer roter Beerenfrucht. Am Gaumen mittelgewichtig und sehr saftig, mit gutem Gewicht und – für einen Chambolle – muskulöser Statur; reichlich schwarzer Pfeffer hebt das Finale, während die Ganztrauben dem Abgang Frische verleihen.

Opulent und reif, würzig und muskulös – der dichteste der Groffier-Crus, getragen von frischer Ganztrauben-Würze.

Jung noch etwas stämmig: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Rind, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreicher Ton über Kalkstein, alte Reben (~80 J.), 4,9 ha (Cru gesamt)
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Sentiers), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; ~80–90 % Ganztrauben; ~20–25 % Neuholz

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Weine

Dominio del Águila Canta la Perdiz 2014 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo (Feldmischsatz)

Tempranillo & alte Sorten Ribera del Duero · Einzellage La Aguilera Bio 2014 14,00 % vol

Der Dominio del Águila Canta la Perdiz 2014 ist ein rarer Einzellagenwein von Jorge Monzón – aus 100 bis 150 Jahre alten, oft wurzelechten Reben in La Aguilera. Nur 1.053 Flaschen.


Canta la Perdiz – die Einzellage

„Canta la Perdiz" (Das Rebhuhn singt) ist eine der ältesten Lagen im Dorf La Aguilera am Südrand der Ribera del Duero. Der südexponierte Wingert liegt auf rund 890 Metern und ist mit ungepfropften Reben bestockt, von denen viele bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.

Der Boden ist einzigartig: hell, sandig und kalkhaltig, in horizontalen Schichten abgelagert wie Schiefer. Wie alle Lagen des Guts steht der Wingert als Feldmischsatz da – dominiert von Tempranillo, ergänzt um eine Vielzahl alter Sorten wie Albillo, Garnacha, Bobal und Bruñal, die gemeinsam vergoren werden.

Jahrgang 2014 – Ribera del Duero

2014 war in der Ribera del Duero ein ausgewogener Jahrgang, der reife, aber frische Trauben mit guter Säurestruktur brachte.

Ein Profil, das die für La Aguilera typische Spannung und Eleganz unterstreicht.

Ausbau

Feldmischsatz mit dominierendem Tempranillo aus dem Jahrgang 2014, 14,00 % vol.

Handlese; die ganzen Trauben werden ohne Entrappung per Fuß getreten und gemeinsam co-fermentiert. Spontangärung mit eigenen Hefen über rund 8–9 Monate im Betontank, anschließend etwa 31 Monate Reife in alten französischen Fässern in den kühlen, in den Fels gegrabenen Kellern. Ohne Schönung, Filtration oder Klärung. Bio-zertifiziert (ES-ECO-016-CL). Gesamtproduktion: 1.053 Flaschen.

Im Glas

Aromen von dunkler Frucht und Würze, getragen von kreidigem Tannin und einem schönen Mundgefühl. Ein Wein, geprägt von Spannung, Kraft und Eleganz.

Spannung, Kraft und Eleganz – ein herausragender Einzellagenwein aus uralten Reben.

Vor dem Servieren dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: Canta la Perdiz (Einzellage), La Aguilera, Ribera del Duero (Spanien); helle Sand-/Kalksteinböden, wurzelechte Reben (100–150 J.), ~890 m, südexponiert
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Feldmischsatz (Tempranillo dominant), trocken
Ausbau: Co-Fermentation ganzer Trauben in Beton (~8–9 Mon.), ~31 Monate alte franz. Fässer; unfiltriert; Bio (ES-ECO-016-CL)

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Rebsorten

Le Moine Clos Saint Denis Grand Cru 2020

Rotwein · Clos Saint-Denis Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Saint-Denis Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Clos Saint-Denis Grand Cru 2020 stammt aus dem aromatischsten und feinsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein eleganter, parfümierter Pinot Noir von großer Finesse. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos Saint-Denis – feinster Grand Cru von Morey

Clos Saint-Denis ist ein Grand-Cru-Weinberg am Mittelhang von Morey-Saint-Denis in der Côte de Nuits, rund 6,6 Hektar groß, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Seine Weine gelten als aromatischer und feiner als die des benachbarten Clos de la Roche – die Lage steht für Eleganz, Parfüm und Finesse. Der Name reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als ein religiöser Orden den Weinberg anlegte; 1927 gab er dem Dorf Morey seinen Namenszusatz.

Der Boden aus dem Mitteljura ist kalksteinbasiert, steinig und tonhaltig mit dünner, gut durchlässiger Oberschicht – mit etwas mehr wasserhaltendem Ton als im Clos de la Roche. Die östliche Ausrichtung bringt Morgensonne und Schutz vor Westwinden: Das lässt die Trauben volle Reife erreichen und zugleich ihre Säure bewahren – die Basis für balancierte, langlebige Weine.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer feinen, aromatischen Lage wie Clos Saint-Denis ergibt das einen eleganten, parfümierten Grand Cru mit Tiefe und Frische – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Clos Saint-Denis Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem kalk-tonigen, ostexponierten Hang von Morey lebt dieser Grand Cru von Finesse und Parfüm: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und tiefgründig, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Veilchen und Waldbodenwürze, seidig und elegant mit langer, mineralischer Tiefe.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Clos Saint-Denis Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Mittelhang, ~6,6 ha; kalksteinbasierter, steinig-toniger Boden (Mitteljura), Ostausrichtung
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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