Schloss Reinhartshausen Erbacher Siegelsberg Traminer Spätlese trocken 1976 – Rheingau – Deutschland

Schloss Reinhartshausen Erbacher Siegelsberg Traminer Spätlese trocken 1976 – Rheingau – Deutschland

Dass der Weinjahrgang 1976 einer der ganz großen in Deutschland war, wusste schon die Firma Pallhuber und Söhne… und dass in diesem sonnenreichen Jahr viele exquisite edelsüsse Tropfen nach wie vor noch nicht einmal den Beginn ihrer Trinkreife erreicht haben, wird der ein oder andere Weinliebhaber auch schon festgestellt haben. Dass es auch trockene Weine schaffen gut zu reifen, beweist ein Schloss Reinhartshausen Erbacher Siegelsberg Spätlese Traminer trocken. Es ist immer noch ein ganz leichter Rosenwasserduft zu erkennen. Es schälen sich dann auch noch ganz leichte Gewürznoten heraus. Das ganze wirkt ziemlich klar dabei. Im Duft sind eigentlich kaum Alterstöne festzustellen. Auch geschmacklich zunächst ein knackiger Hinschmecker. Klar, straff und mit einer den Gaumen säubernden Säure. Kerniger und leicht ausgezehrter Abgang. Für einen richtig guten Genuss fehlt ohne Zweifel noch ein wenig Frucht und Süße und dennoch kann hier von einem sehr gut gereiften Weißwein gesprochen werden. Nichts für jeden Tag, aber zur Fortbildung ….

 

 

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Ungeheuer Forst Riesling trocken GC 2025 BIO

Weißwein · Forst, Pfalz · Riesling

100 % Riesling Forster Ungeheuer 0,9 ha im historischen Kern Basalt, Sandstein, Ton Spontangärung Doppelstück-Holzfass, DE-ÖKO-003

Ungeheuer G.C. 2025 kommt aus der einzigen Bodenformation, die in der Mittelhaardt wirklich aus dem Rahmen fällt: Vulkanischer Basalt liegt hier inmitten des allgegenwärtigen Buntsandsteins. Dr. Bürklin-Wolf bewirtschaftet 0,9 Hektar im historisch wertvollsten Teil der knapp 33 Hektar großen Forster Lage – und füllt daraus einen Riesling, der zu den kraftvollsten des Guts zählt.


Ungeheuer – Basalt im Sandsteinland

Die Lage liegt am Fuß des Haardtgebirges zwischen 130 und 170 Metern, nach Süden und Südosten ausgerichtet, mit bis zu dreißig Prozent Hangneigung; etwa ein Drittel der Flächen ist terrassiert. Was den Ungeheuer geologisch von seinen Nachbarn trennt, liegt darunter: Zum verwitterten Buntsandstein mit Kalkgeröll tritt vulkanischer Basalt. Dieses dunkle, dichte Gestein erwärmt sich schnell und speichert Wärme über die Nacht – zusammen mit der südöstlichen Neigung erklärt das, warum die Reben hier früh in die Blüte gehen und die Reife zügig beginnt. Darunter liegen dichte Ton- und Sandschichten, die tiefgründig Wasser halten und die Nährstoffversorgung sichern.

Der Name führt in die Irre, und das gleich doppelt. Die markanten Sandsteinfiguren am Ortseingang von Forst legen ein Fabelwesen nahe, sind aber jüngeren Datums und reine Publikumsattraktion. Tatsächlich geht der Lagenname auf den Familiennamen eines Deidesheimer Stadtschreibers zurück, wobei eine Flurbezeichnung „an dem ungehuwern" bereits aus dem 14. Jahrhundert überliefert ist. Die Anekdote, Otto von Bismarck habe Ende der 1880er-Jahre befunden, dieses Ungeheuer schmecke ihm ungeheuer, hat zur Bekanntheit beigetragen – die königlich-bayerische Lagenklassifikation hatte den Weinberg allerdings schon 1828 als Spitzenlage geführt.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Nach mildem Winter und regenarmem Frühjahr trieben die Reben etwas später aus als im Mittel, Spätfrost blieb vereinzelt. Der Sommer war sehr heiß und trocken bei außergewöhnlich niedrigem Pilzdruck – für einen biodynamisch geführten Betrieb ein entspanntes Pflanzenschutzjahr. Die Beeren blieben klein und gewannen aromatisch. Ab Mitte Juli setzten flächendeckende Niederschläge ein und regten den Wuchs noch einmal an. Auf dem Ungeheuer trifft Hitze auf einen Boden, der Wärme ohnehin verstärkt; entscheidend war deshalb der tiefgründige Ton- und Sanduntergrund, der Wasser hält, wo flachgründigere Lagen früher in den Stress geraten.

Anfang September beschleunigte die Hitze die Reife mehrerer Sorten gleichzeitig, ab Mitte September brachten Niederschläge stellenweise Botrytis und erzwangen schnelles Lesen der hochreifen Trauben. Um den 23. September war die pfälzische Ernte abgeschlossen, so früh wie selten zuvor. Mengenmäßig bleibt 2025 klein: rund 1,8 Millionen Hektoliter für das Gebiet, etwa 30 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt, die Erträge vielfach 25 bis 30 Prozent unter Vorjahr. In den Keller kamen kleine Beeren mit hohen Mostgewichten bei ausgewogener Säure – auf einer warmen Basaltlage die Konstellation, bei der die Kraft nicht in Breite umschlägt.

Spontangärung und langer Fassausbau

Im Januar 2005 stellte Dr. Bürklin-Wolf alle Weinberge auf biologisch-dynamische Bewirtschaftung um, zertifiziert durch die Kontrollstelle LACON und als erster deutscher Betrieb Mitglied der französischen Vereinigung SIVCBD mit der Marke Biodyvin. Die rund 85 Hektar in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg bewirtschaftet das Gut ausschließlich selbst, ohne Traubenzukauf; die G.C.-Lesegüter werden von Hand gelesen und selektioniert.

Im Keller gilt für alle Grands Crus dasselbe Verfahren: temperaturkontrollierte Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, danach ein langer Ausbau im Doppelstück-Holzfass. Beim Ungeheuer hat dieser lange Fassausbau eine besondere Funktion – er nimmt der Lage die jugendliche Ungestümheit, für die sie bekannt ist, und formt aus Kraft Struktur. Neues Holz kommt dabei nicht zum Einsatz: Bei diesem Fassvolumen ist die Holzoberfläche im Verhältnis zur Weinmenge zu klein für einen Fasston, was bleibt, ist der langsame, geringe Sauerstoffeintrag, der die Phenolik glättet.

Im Glas

Kräftiges Gelb mit grünem Rand. Die Nase ist dunkler getönt als bei den Deidesheimer Lagen des Guts: gelbe Steinfrucht und Zitrusschale, dahinter eine rauchig-erdige Note und eine deutliche Würze, wie sie basaltgeprägte Böden häufig mitbringen. Am Gaumen zeigt der Wein Masse – breite Schultern, viel Extrakt aus den kleinen Beeren des Jahrgangs, ein fester, fast salziger Kern. Die Säure ist reif und steht der Kraft nicht entgegen, sondern gibt ihr Richtung. Der Abgang ist lang, mineralisch unterlegt und trocken, mit einem griffigen, leicht phenolischen Schluss.

Kein Wein, der Feinheit vorführt – einer, der sie sich erarbeitet.

Am Tisch

Die Kraft dieses Rieslings verlangt entsprechend kräftige Gerichte. Gut passen Bresse-Poularde und Perlhuhn aus dem Ofen, Kalbsbraten, Schweinebauch mit Kruste, Wildgeflügel, Saibling und Steinbutt mit Speck oder Brotkruste, Pilzrisotto mit Steinpilzen. Auch gereifter Hartkäse trägt der Wein mühelos. Bei 11 bis 12 °C im großen Glas servieren; jung gehört er in die Karaffe und braucht dort mindestens eine Stunde.


Lage: Forst a. d. Weinstraße, Ungeheuer (VDP.Große Lage; gutsintern G.C.) – Einzellage knapp 33 ha, 130–170 m ü. NHN, süd- bis südostexponiert, bis 30 % Hangneigung, rund ein Drittel terrassiert; davon 0,9 ha im historisch wertvollsten Teil im Besitz des Weinguts; verwitterter Buntsandstein mit Kalkgeröll und vulkanischem Basalt über dichten Ton- und Sandschichten; 1828 als Spitzenlage klassifiziert
Klassifikation: Riesling trocken, Großes Gewächs (VDP.Große Lage); gutsinterne Klassifikation G.C. nach dem Kataster von 1828
Ausbau: Handlese und Selektion, temperaturkontrollierte Spontangärung, langer Ausbau im Doppelstück-Holzfass; biologisch-dynamische Bewirtschaftung seit Januar 2005, LACON-zertifiziert, Mitglied SIVCBD / Biodyvin / DE-ÖKO-003

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Schaumweine

Étienne Calsac Rosé de Craie Extra Brut

Der Étienne Calsac Rosé de Craie Extra Brut richtet sich an alle, die eigentlich Blanc de Blancs trinken: fast nur Chardonnay, ein Hauch Pinot Noir, herb und kreidig statt süß.

Im Glas

Blasses Rosa, feine Perlen. Duft nach Rose und Litschi, Orange und Erdbeere. Im Mund herb und leicht würzig, Walderdbeere trifft auf frischen Pfeffer. Hinten raus seidig und salzig. Ein Rosé mit klarer Linie.

Mach was draus

Thunfisch-Tataki, Rote-Bete-Carpaccio, Ente mit Kirschen oder eine Tarte mit Erdbeeren und wenig Zucker. Als Aperitif zu Prosciutto und Melone funktioniert er ebenfalls. Und wer Rosé sonst zu süß findet, sollte genau diesen probieren. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Zu Gerichten mit roten Früchten ist er eine Wucht, gerade weil er so herb ist. Probier ihn mal zu Ente mit Kirschen.“

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Kurz gefragt

Warum heißt er „de Craie“? Craie ist französisch für Kreide. Der Name verweist auf die kalkigen Böden der Côte des Blancs, aus der ein Großteil der Trauben stammt.

Wie viel Pinot Noir steckt drin? Nur ein kleiner Teil, deshalb die blasse Farbe. Den Rest stellt Chardonnay.

überwiegend Chardonnay, wenig Pinot Noir · Côte des Blancs und Grande Vallée de la Marne · Spontangärung · 20 % Holz, 80 % Edelstahl · Rosé · Extra Brut, 4 g/l Restzucker · Étienne Calsac, Avize · Stand: Oktober 2026

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Portugal

Justino´s Madeira Fine Dry

Madeira · Likörwein · trocken · Portugal

Justino's Madeira Fine Dry ist ein trockener Madeira aus Portugal – ein gespriteter Likörwein aus den Rebsorten Negra Mole und Complexa. Mit leicht oxidativen Noten und getrockneten Früchten eignet er sich als Aperitif ebenso wie zum Verfeinern kräftiger Saucen.


Madeira

Madeira liegt als subtropische Insel im Atlantik, rund 850 km vom portugiesischen Festland entfernt. Justino's Madeira zählt mit Wurzeln bis 1870 zu den ältesten und größten Madeira-Häusern der Insel.

Bereitung und Reifung

Aus Negra Mole und Complexa. Die Gärung wird durch Zugabe von Weindestillat gestoppt; bei der trockenen Stilistik geschieht das spät, sodass kaum Restsüße bleibt. Anschließend durchläuft der Wein die typische Estufagem (Erwärmung auf 45–50 °C) und reift drei Jahre im Eichenfass.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase leicht oxidative Noten, getrocknete Datteln und Unterholz. Am Gaumen trocken und würzig, mit Anklängen von dunklem, frischem Brot, Nuss und Karamell, getragen von einer lebhaften Säure. Langer, herber Abgang.

Als Aperitif

Leicht gekühlt bei 10–13 °C servieren – ein klassischer Starter in den Abend oder Aperitif, auch auf Eis mit einer Zeste Zitrone. In der Küche verfeinert er kräftige Saucen und Schmorgerichte.

Passt zu: Oliven, Mandeln, Suppen, herzhaften Saucen und Hartkäse.


Lage: Madeira (Portugal)
Klassifikation: Madeira DOP – Fine Dry (trocken, 3 Jahre)
Ausbau: Estufagem, 3 Jahre im Eichenfass

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Rebsorten

Dietrich Riesling trocken 1,00 Liter

Weißwein · Riesling · Pfalz · Deutschland

Dietrich Riesling trocken ist ein saftiger Weißwein aus 100 % Riesling vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach in der Pfalz. Abgefüllt in der 1-Liter-Flasche, ist er der unkomplizierte Typ für jeden Tag – auch als Schorle. Geführt wird das Familienweingut von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich, die 25 Hektar Rebfläche rund um Großkarlbach, Weisenheim am Sand und Laumersheim bewirtschaften.


Herkunft

Die Trauben wachsen im Norden der Pfalz rund um Großkarlbach, geschützt durch den Haardtrand. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr sorgen für reife, aromatische Trauben. Der Wein ist als Qualitätswein (QbA) aus der Pfalz eingestuft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Riesling, trocken ausgebaut. Der Ausbau stellt die klare Sortenfrucht und die typische Rieslingsäure in den Vordergrund; ein zarter Schmelz und eine feine Fruchtsüße runden den Wein ab. Als klassischer Literwein ist er auf unkomplizierten, geselligen Genuss angelegt.

Im Glas

Intensiver Duft nach reifem Apfel, Quitte, Weinbergpfirsich und Aprikose. Am Gaumen setzt sich die Frucht fort, getragen von einer frischen Mineralität und saftiger Säure. Der Abgang bleibt fein, mit zartem Schmelz.

Am Tisch

Ein Wein für den Alltag: solo als Schoppen, als Riesling-Schorle oder zu leichten Gerichten wie Salaten, hellem Fleisch und Gemüseküche. Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren.


Herkunft: Pfalz, Großkarlbach
Klassifikation: Qualitätswein (QbA), trocken
Ausbau: trocken, klassischer Literwein

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Weine

Aurore Casanova Puisieulx Grand Cru "Les Petites Vignes" Pinot Noir

Der Aurore Casanova Les Petites Vignes Pinot Noir: ein Blanc de Noirs aus Puisieulx, einem der kleinsten Grand-Cru-Dörfer der Champagne. Alte Reben, eine einzige Lage, gut 7.000 Flaschen – ein Champagner für Kenner und kräftige Gerichte.

Im Glas

Goldfarben, zarte Perlen. Rote Früchte wie kandiert, dazu schwarzer Pfeffer und Süßholz. Im Mund fruchtig und tief, mit sanfter Säure. Zum Schluss Salz, ein Hauch Meeresbrise und eine angenehm herbe Note, die zum nächsten Bissen einlädt.

Mach was draus

Ente mit Orangensoße, Thunfischsteak, ein Pilzragout oder gereifte Mimolette. Er verträgt kräftige Aromen und auch etwas Rauch vom Grill. Ein Glas für lange Abende. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Das ist ein Blanc de Noirs für den Esstisch. Zu Thunfisch oder Pilzgerichten zeigt er, wie viel Frucht und Würze in ihm stecken.“

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Kurz gefragt

Wie alt sind die Reben? Sie stammen aus einer alten Selektion von 1968/69. Alte Reben tragen wenig, dafür konzentrierte Trauben.

Wie wird er ausgebaut? Spontan vergoren und mindestens elf Monate im Fass auf der Hefe, ohne Abstich. Dazu kommt eine ewige Reserve. Geschönt und filtriert wird nicht.

100 % Pinot Noir · Lieu-dit Les Petites Vignes, Puisieulx Grand Cru · Reben von 1968/69 · Spontangärung, mind. 11 Monate Fassreife auf der Hefe · Réserve perpétuelle · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut · 7.165 Flaschen · Aurore Casanova, Mardeuil · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Ziereisen Hard Chardonnay 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Hard Chardonnay 2023 ist ein Landwein Oberrhein vom Weingut Ziereisen aus Efringen-Kirchen am Dreiländereck. Handgelesene Trauben bilden die Basis; der Wein reifte 20 Monate auf der Hefe und wurde ohne Filtration abgefüllt – knochentrocken, straff und mineralisch.


Markgräflerland / Oberrhein

Efringen-Kirchen liegt im südlichen Markgräflerland in Baden, zwischen Schwarzwald und Rhein. Die Böden wechseln zwischen Muschelkalk, Keuper und Lösslehm; das milde Klima am Dreiländereck D/F/CH sorgt für gleichmäßige Reife. Die Klassifikation Landwein Oberrhein gibt Ziereisen maximale Freiheit in Anbau und Ausbau.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Vergoren wurde zu 5 % in neuen und zu 95 % in gebrauchten 225-l-Aßmann-Holzgebinden, gefolgt von 20 Monaten Hefelager. Anschließend unfiltriert abgefüllt – ein kleines Depot oder leichte Trübung sind produktionstypisch. Knochentrocken ausgebaut.

Im Glas

Die Nase zeigt Feuerstein und Kreide, dazu verhaltene Birne und Quitte. Am Gaumen gelbe Früchte mit fest eingebundener, frischer Säure – kein Butterkaramell, keine Überreife. Das Holz ist nach 20 Monaten in gebrauchten Fässern vollständig integriert; der Abgang bleibt straff und mineralisch.

Am Tisch

Jetzt trinkbereit; mit guter Kellerlagerung (12–14 °C, liegend) bis voraussichtlich 2030–2033 entwicklungsfähig. Kein Dekantieren nötig, Flasche vor dem Öffnen ruhig stellen.

Passt zu: gebratenem Süßwasserfisch, Jakobsmuscheln, Kalbsbries und Ziegenkäse – trägt auch kräftigere Gerichte mit Buttersauce oder weißem Trüffel.


Lage: Markgräflerland, Efringen-Kirchen am Dreiländereck (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: 5 % neues / 95 % gebrauchtes 225-l-Holz, 20 Monate Hefelager, unfiltriert
Jahrgang: 2023

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Spanien

Barbadillo Cream Sherry

Der fertige Oloroso wird mit dem Süßwein Moscatel oder Pedro Ximénez verschnitten. Der Cream von Barbadillo gehört zu den Feinsten und überzeugt durch seine elegante und lang anhaltende Art.

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Italien

Cantina Angiuli Donato Nero di Troia Puglia Rosso

Rotwein · Nero di Troia · Apulien · autochthon

Nero di Troia Puglia ist ein eleganter Rotwein der Cantina Angiuli Donato aus Apulien. Nero di Troia, auch Uva di Troia genannt, ist eine autochthone Rebsorte der Region. Nach sorgfältiger Handlese zeigt der Wein ein schönes Bukett aus reifer Frucht und Gewürzen. Im Glas ein frischer, präsenter Süditaliener mit sanften Tanninen.


Apulien

Die Trauben stammen aus Apulien (Puglia) im Süden Italiens, aus Weinbergen der Cantina Angiuli Donato in der Provinz Bari. Das heiße, sonnige Mittelmeerklima bringt reife, aromatische Trauben hervor. Nero di Troia gilt als eine der charaktervollsten autochthonen Sorten Apuliens; der Wein trägt die Herkunft Puglia IGP.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Nero di Troia. Nach der Handlese folgen schonende Pressung und eine Maischegärung bei kontrollierter Temperatur. Der Ausbau erfolgt im Edelstahl, was Frische und klare Frucht der Sorte bewahrt.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase reife Frucht und Gewürze, dazu mediterrane Kräuter und ein Hauch Kaffee. Am Gaumen frisch und präsent, mit sanften, gut eingebundenen Tanninen. Der Abgang ist elegant.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jung gut trinkbar, eine kurze Belüftung empfiehlt sich.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, kräftige Pastagerichte, Schmorgerichte und mittelkräftiger Käse.


Lage: Apulien (Provinz Bari), Italien
Klassifikation: Puglia IGP – Nero di Troia
Ausbau: Edelstahl

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