Blog

7. März 2018

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Schittler Becker Selzener Gottesgarten Riesling trocken

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Schittler & Becker Selzener Gottesgarten Riesling ist ein mineralischer Charmeur, der mit verführerischem Pfirsichgeflüster von seinen salzigen Geheimnissen erzählt. Ein Wein mit klarer Frucht und mineralischer Spannung.


Rheinhessen / Selzener Gottesgarten

Die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker sind in Rheinhessen beheimatet. Die Trauben stammen vom Selzener Gottesgarten, einer kleinen Lage am Rande des Zornheimer Bergs. Der Boden besteht hauptsächlich aus Kalk, der dem Wein seine mineralische Spannung verleiht.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau betont die klare Pfirsichfrucht und die salzig-mineralische Prägung der Kalklage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase verführerische Pfirsichfrucht mit salzigen Anklängen. Am Gaumen mineralisch und spannungsvoll, mit klarer Frucht, animierender Säure und einem salzig-mineralischen, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – solo ein Genuss oder als vielseitiger Speisebegleiter. Schon zu einer gut gewürzten Leberwurst entfaltet er dank seiner fruchtigen Aromatik eine kleine Geschmacksexplosion.

Passt zu: Fisch und Meeresfrüchten, Geflügel und einem sahnigen „Coq au Riesling".


Lage: Rheinhessen, Selzener Gottesgarten (am Zornheimer Berg, Deutschland); Vereinigte Weingüter Schittler & Becker
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont (Kalkboden)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Keller Riesling von der Fels 2024

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen von der Fels Kalkstein / Grosse Lagen trocken 2024

Der Keller Riesling von der Fels 2024 ist ein Musterbeispiel dafür, wie ein Riesling schmecken kann – und eigentlich auch schmecken sollte. Hier trifft Frische auf Rasse, Kraft auf Mineralität und feinste Spannung.


Von der Fels – Kalkstein aus den Grossen Lagen

Das Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim zählt unter Klaus-Peter Keller zu den weltweit gefeierten Adressen für trockenen Riesling – akribische Weinbergsarbeit, niedrige Erträge, Spontanvergärung und langes Hefelager sind die Grundlagen dieser Spitzenqualität.

Für den „von der Fels" – zu Deutsch „vom Fels" – verwendet Keller die jüngeren Reben (im Schnitt 20–25 Jahre) seiner besten Kalkstein-Parzellen, die allesamt als Grosse Lagen klassifiziert sind, allen voran rund um den Dalsheimer Hubacker. Diese Reben bilden gleichsam die Vorstufe zu den Großen Gewächsen eines jeden Jahrgangs. Die Parzellen bestehen aus Tonböden auf Kalkstein – die Quelle der salzigen Frische und mineralischen Spannung des Weins.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der Rieslinge von großer Frische und Präzision hervorbrachte. Auf den Kalkstein-Parzellen ergibt das einen besonders rassigen, mineralischen Wein mit lebendiger Säure und klarer Frucht – Spannung und Eleganz statt Opulenz.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Handlese, Ganztraubenpressung nach kurzer Maischestandzeit von einigen Stunden, anschließend Spontangärung mit eigenen Hefen – überwiegend im Holzfass (Fuder), zu kleinen Teilen im Edelstahl. Reife auf der Vollhefe, gefolgt von einer leichten Filtration vor der Füllung.

Im Glas

Ein nobles Bukett von Weinbergspfirsich, Quitte, Marille und reifem Apfel, dazu Wildkräuter, Zitronengras und ein Hauch Minze. Am Gaumen rassig und mit viel Substanz: Die Länge ist frappierend, die Säure wirbelt wie ein Sturm durch den Mund, und die Frucht bleibt stets präsent – getragen von einer herrlich erfrischenden, verführerischen Kalkstein-Mineralität.

Ein Musterbeispiel dafür, wie ein Riesling schmecken kann – und schmecken sollte.

Schon jung ein Genuss („der liebste Zechwein" des Winzers), zugleich über viele Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu Spargel sowie zu mild-würziger asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Flörsheim-Dalsheim; jüngere Reben der besten Kalkstein-Parzellen (Grosse Lagen, u. a. Dalsheimer Hubacker), Tonböden auf Kalkstein
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling trocken (Gutswein-Stufe aus Grosse-Lagen-Parzellen)
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung überwiegend im Fuder, Reife auf der Vollhefe, leichte Filtration

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Dietrich Weißer Burgunder Oaked

Weißwein · Pfalz · Weißer Burgunder

Großkarlbach, Pfalz Südhang Tiefgründiger Kalkboden Amerikanische Eiche, erstbelegt Trocken

Dietrich Weißer Burgunder Oaked ist ein holzausgebauter Weißburgunder aus der nördlichen Pfalz, gewachsen an einem Südhang bei Großkarlbach. Die Brüder Dietrich legen den Wein für einige Monate in erstbelegte amerikanische Eichenfässer – ein Ausbau, der die Frucht nicht überdeckt, sondern ihr Struktur und Textur gibt. Das Ergebnis liegt zwischen klassischem Pfälzer Burgunder und einem Weißwein neuweltlicher Machart.


Großkarlbach: Südhang auf Kalk

Großkarlbach liegt im Leiningerland am nördlichen Rand der Pfälzer Weinbauregion, zwischen Haardtrand und Rheinebene. Die Parzelle ist nach Süden ausgerichtet und steht auf tiefgründigem, kalkreichem Boden – die Kombination sorgt für vollreife Trauben ohne Säureverlust.

Der hohe Kalkanteil ist der Grund, warum dieser Weißburgunder trotz Fassausbau nicht breit wird: Er liefert das Rückgrat, das die Cremigkeit trägt.

Rebsorte und Ausbau

Sortenrein Weißer Burgunder, trocken ausgebaut. Nach der Gärung reift der Wein einige Monate in erstbelegten amerikanischen Eichenfässern. Erstbelegung bedeutet maximale Holzabgabe – hier bewusst kurz gehalten, damit Vanille und Röstnote dosiert bleiben.

Amerikanische Eiche bringt ein anderes Aromenspektrum als französische: süßere Vanille, Kokos- und Gebäcknoten statt trockener Würze. Der Hefekontakt im Fass verstärkt zusätzlich den Schmelz.

Im Glas

In der Nase erdige Birne und Quitte, dahinter frisches Gebäck und dezente Vanille. Am Gaumen cremig und breit angelegt, mit feiner Würze und seidigem Körper. Der Abgang bleibt trocken und wird vom Kalkboden getragen, das Holz klingt im Hintergrund nach.

Birne und Quitte treffen auf amerikanische Eiche: Schmelz und Würze, ohne dass der Wein seine Frucht verliert.

Bei 10 bis 12 °C servieren – zu kalt verschließt sich das Holz. Ein großes Glas hilft, der Wein öffnet sich über zwanzig Minuten deutlich. Trinkreif, mit Reservepotenzial von zwei bis drei Jahren.

Am Tisch

Passt zu gebratenem Kalbfleisch, Poularde mit Rahmsauce, gegrilltem Kabeljau und Risotto mit Pilzen. Auch zu gereiftem Hartkäse und Kürbisgerichten. Der Fassausbau verträgt Röstaromen – Wein und Grillgericht funktionieren hier besser als Wein und Salat.


Lage Südhang bei Großkarlbach, Pfalz
Klassifikation Qualitätswein trocken
Boden Tiefgründig, kalkreich
Ausbau Einige Monate in erstbelegten amerikanischen Eichenfässern
Trinktemperatur 10–12 °C

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Domaine Denis Mortet Gevrey Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Lavaux St. Jacques · 1er Cru Gevrey-Chambertin 1,20 ha · Reben ~60 Jahre · 6.000 Flaschen 2021

Der Gevrey-Chambertin Lavaux St. Jacques 1er Cru 2021 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Premier-Cru-Lagen der Gemeinde. Bekannt für Komplexität und Tiefe, braucht er Flaschenreife – und zeigt dann dichte, samtige Texturen, reife dunkle Beerenfrucht und einen sehr langen Abgang.


Lavaux Saint-Jacques – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

Mortets Parzelle liegt in idealer Südausrichtung und guter Hanglage: maximale Sonneneinstrahlung trifft auf kühle Nächte. Oben am Hang ist der Boden arm und steinig, weiter unten tiefer, tonhaltiger und ebenso steinig. Die Lage umfasst hier 1,20 Hektar mit rund 60 Jahre alten Reben und liefert etwa 6.000 Flaschen.

Lavaux Saint-Jacques liegt westlich des Dorfes Gevrey-Chambertin am Eingang der Combe de Lavaux. Kalte Westwinde aus dem Tal verlangsamen die Reife und bewirken große Tag-Nacht-Schwankungen, was einen etwas schlankeren, frischeren Stil als beim Nachbarn Clos Saint-Jacques fördert. Die steinigen Kalk-Ton-Böden mit guter Drainage halten die Erträge niedrig. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 forderte die Winzer. Auf einen milden Winter folgten kalte Phasen und Ende März kurze Wärme bis 27 °C, die einen frühen Austrieb auslöste. Drei Frostperioden im April mit Tiefstwerten bis −8 °C und nächtlichem Schneefall richteten erhebliche Schäden an; starke Hagelgewitter im Juni und Fruchtansatzabfall reduzierten den Ertrag weiter.

Sommerliches Wetter in der ersten Septemberhälfte ließ die Trauben gut ausreifen; die Lese begann am 17. September. Die Erntemenge war etwa halbiert, die Trauben jedoch gesund und reif. Für 2021 stehen eine feine Tanninqualität sowie ein ausgewogener, frischer Charakter.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von rund 60 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 6.000 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagenausdruck und langes Reifepotenzial ausgerichtet.

Im Glas

Dichte, samtige Textur mit reifer, edler dunkler Beerenfrucht, Veilchen und Zeder. Am Gaumen komplex und tief, getragen von feinem Tannin, mit einem nahezu endlosen Abgang. Ein Wein, der seine ganze Eleganz erst mit Flaschenreife zeigt.

Dichte, samtige Frucht mit Veilchen und Zeder und nahezu endlosem Abgang – Eleganz, die Flaschenreife belohnt.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Lavaux Saint-Jacques (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Südhang, steiniger Kalk-Ton-Boden, Combe de Lavaux, 1,20 ha, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Metzger Glühvieh Glühwein rot

Glühwein · Rot · Pfalz · Deutschland

Metzger Glühvieh Glühwein rot begleitet dich durch die kalte Jahreszeit – ein roter Glühwein vom Weingut Uli Metzger aus der Pfalz. Mit einem Korb voller Orangen, Nelken, Anis und Zimt wärmt er auch bei frostigen Temperaturen. Bei 73 °C fühlt er sich am wohlsten.


Pfalz

Das Weingut und die Weinmanufaktur Metzger liegen in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus den Weinen entsteht dieser rote Glühwein – ein aromatisiertes, weinhaltiges Getränk für die kalte Jahreszeit.

Herstellung

Basis ist ein Rotwein, der mit Orangen, Nelken, Anis und Zimt zu einem aromatisierten, weinhaltigen Getränk verfeinert wird. Die klassische Gewürzmischung sorgt für die typische Glühwein-Würze.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase und am Gaumen die klassischen Glühwein-Aromen von Orange, Nelken, Anis und Zimt. Würzig, fruchtig und rund – ein harmonisches Zusammenspiel von Rotwein und Gewürzen.

Zum Genuss

Heiß, aber nicht kochend servieren (ca. 73 °C); auf Wunsch mit einer Orangenscheibe oder Zimtstange garnieren.

Klassische Begleitung: Weihnachtsgebäck, Lebkuchen, Bratäpfel und winterliche Snacks.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Glühwein rot (aromatisiertes weinhaltiges Getränk)
Aromatik: Orange, Nelken, Anis, Zimt

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Conte di Campiano Primitivo di Manduria

Rotwein · Primitivo di Manduria · Puglia · Italien

Conte di Campiano Primitivo di Manduria ist ein sonnenverwöhnter Primitivo aus der DOC Primitivo di Manduria in Apulien. Er besticht durch eine marmeladige Frucht, die an intensiv eingekochte Früchte erinnert. Im Glas weich, aromatisch und rund.


Primitivo di Manduria (Puglia)

Die DOC Primitivo di Manduria liegt im Süden Apuliens rund um die Stadt Manduria. Das warme, sonnenverwöhnte Klima bringt besonders reife, konzentrierte Primitivo-Weine mit warmer Fruchtsüße hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Primitivo. Die vollreifen Trauben sorgen für die marmeladige, konzentrierte Frucht; der Ausbau stellt die warme, weiche Aromatik in den Vordergrund.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase und am Gaumen ein Potpourri aus Kirsche, Pflaume, Zimt und Vanille, dazu eine marmeladige, an eingekochte Früchte erinnernde Note. Weich und aromatisch, abgerundet von einer warmen, konzentrierten Fruchtsüße. Das Finish ist rund.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Grillfleisch, Schmorgerichte, kräftige Pasta und gereifter Käse.


Lage: Manduria, Puglia (Italien)
Klassifikation: Primitivo di Manduria DOC
Ausbau: Primitivo, vollreife Trauben

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

De Sousa Champagne Mycorhize Grand Cru Extra Brut BIO

Champagner · Avize Grand Cru · Chardonnay · Extra Brut · Bio

De Sousa Mycorhize Grand Cru Extra Brut ist ein Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus der Grand-Cru-Lage Les Hauts Némery in Avize. Die über 60 Jahre alten Reben wurzeln auf reiner Kreide und werden biologisch und biodynamisch bewirtschaftet. Der Name „Mycorhize" verweist auf die natürliche Symbiose zwischen Rebwurzeln und Pilzen. Im Glas ein leuchtendes Goldgelb mit feiner Perlage.


Avize Grand Cru

Avize ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Côte des Blancs, dem Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne. Die Lage Les Hauts Némery wurzelt auf reiner Kreide, die dem Wein seine typische kühle Kreidigkeit verleiht. Gepflügt wird traditionell mit dem Pferd. Der Champagner ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay. Die handgelesenen Trauben werden vollständig in kleinen 225-Liter-Eichenfässern mit natürlichen Hefen vergoren; ein Viertel der Cuvée stammt aus einer fortlaufenden Perpetual Reserve. Nach drei Jahren Hefelager wird er unfiltriert und mit nur 3 g/L Dosage als Extra Brut abgefüllt.

Im Glas

Leuchtendes Goldgelb mit feiner, beständiger Perlage. In der Nase reifer Apfel, Birne und Zitrus, dazu Gebäck, Honig, Linden- und Akazienblüte; mit Luft kommen salzige und mentholartige Nuancen hinzu. Am Gaumen präzise, kühl und kreidig, dann cremig und fein strukturiert mit harmonisch eingebundenem Holz. Der Abgang ist lang, dicht und würzig.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter. Ein großzügiges Glas betont die Aromatik.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und gereifter Käse.


Lage: Les Hauts Némery, Avize Grand Cru, Côte des Blancs (Champagne); Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: 225-l-Eichenfass, Spontangärung, Perpetual Reserve, 3 Jahre Hefelager, unfiltriert, 3 g/L

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Vineyards High Contrast Vineyard Syrah 2017

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2017 Biodynamie · 14,00 % vol

Der Horsepower Vineyards High Contrast Vineyard Syrah 2017 ist ein biodynamischer Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – rauchig, elegant und kraftvoll, mit samtiger Festigkeit und einem langen, an Komplexität gewinnenden Finale aus einer Lage, in der Basaltkies und Lehmböden aufeinandertreffen.


High Contrast Vineyard – Kies trifft Lehm

Der 2013 gepflanzte Weinberg liegt am Rand des Rocks District of Milton-Freewater, dort wo das Basalt-Kiesbett ausläuft und in siltige Lehm- und Lössböden übergeht. Aus diesem Kontrast – große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape neben fruchtbareren Feinböden – leitet sich der Name „High Contrast" ab, und er prägt den zugleich würzig-mineralischen und geschmeidigen Charakter des Weins.

Gepflanzt ist die Lage ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2017 – Walla Walla Valley

2017 gilt nach drei Hitzejahren als klassischer, eleganter Jahrgang im Walla Walla Valley: ein kühler Start mit später Knospe und verzögerter Blüte, ein heißer Sommer, der die Reife wieder einholte, und ideale Erntebedingungen mit warmen Tagen und kühlen Nächten.

Das Ergebnis sind Syrahs mit mehr Anmut, Frische und Finesse als die wärmeren Vorjahre – ein idealer Jahrgang für vielschichtige, balancierte Weine mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2017, 14,00 % vol. Ausbau über 15 Monate in ausschließlich neutralen französischen Eichenfässern. Nur 386 Kisten wurden erzeugt.

Christophe Baron war ab 2002 Pionier der biodynamischen Bewirtschaftung in Walla Walla. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts.

Im Glas

Tiefes Rubin mit purpurnem Rand. Ein ausgeprägt rauchiges Bouquet mit feinen Noten von dunkler Schokolade über Brombeere, dazu gerösteter Kaffee, Petrichor, gebackene Erde und getrocknete Kräuter. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, elegant und zugleich kraftvoll, mit einem balancierten Gerüst noch jugendlicher Tannine und einer samtigen Festigkeit am Mittelgaumen. Das lange Finale gewinnt mit Luft an Komplexität und Druck.

Rauchig, elegant und kraftvoll – ein Syrah von der Bruchstelle zwischen Basaltkies und Lehm.

Jung noch verschlossen: vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit ein paar Jahren Flaschenreife gewinnt er deutlich und hat Potenzial bis etwa 2032. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: High Contrast Vineyard, Rand des Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle und siltiger Lehm, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; biodynamischer Anbau (Zugpferde, sur echalas); 15 Monate neutrale französische Eiche; 14,00 % vol

Mehr erfahren ...