Im gelobten Land der Whisky Jünger! Reisebericht meiner Whiskytour durch Schottland.

Im gelobten Land der Whisky Jünger! Reisebericht meiner Whiskytour durch Schottland.

… ein kleiner Reisebericht über 5 intensive Tage im gelobten Land der Whisky Jünger.

Am Sonntag dem 29. April war es soweit und ich durfte zu meiner ersten fachkundig geführten Whisky Reise nach Schottland aufbrechen. Nach einem holprigen Start von 4 Std. Flugverspätung und einer abenteuerlichen Taxifahrt quer durch Schottland hatte ich meine Reisegruppe am frühen Abend eingeholt. Direkt mit dem Koffer in der Hand ging es ab zum ersten Info Tasting und im Anschluss zum gemeinsamen Abendessen mit der 17 köpfigen Reisegruppe. Untergebracht war ich im wunderschönen Hotel Crear Loch Fyne Hotel.

An Tag 2 hieß es früh aufstehen, um 3.45 Uhr klingelte mein Wecker, denn um 4.30 Uhr starteten wir mit dem Bus, um dann mit der Fähre auf die Whisky Insel Islay zu gelangen.

Schon beim Verlassen der Fähre in Port Ellen füllten sich die Lungen mit einen ganz speziellen Duft von Seetang, Salz und Torf. Mit dem ersten Atemzug erschließt sich das Geheimnis der Islay-Whiskys, man muss es selbst erleben um es zu verstehen. Auf dem Plan standen Führungen und Tastings bei Ardbeg, Kilchoman (inkl. Mittagessen) und einem sehr spannenden Warehouse Tasting bei Bruichladdich.

Da wir aber noch viel Zeit hatten, haben wir letztendlich ALLE Destillerien mit der Maid of Laphroaig (einem alten Schulbus aus dem letzten Jahrhundert) abgeklappert.

Bei Ardbeg hatten wir eine sehr professionelle Führung durch die komplette Produktionstätte mit anschließender Verkostung diverser Whiskys. Kurzer Fotostopp und Shopbesuch bei Laphroaig und Lagavulin.

Weiter ging es über schmale Straßen und idyllische Heidelandschaft mit gefühlt mehr Schafen als Einwohnern zur relativ jungen Farmdestillerie Kilchoman, wo auch noch der Chef selbst Führungen durchführt.

Danach ging es zum Warehouse Tasting zu Bruichladdich. Es gab 3 Fassproben: Bruichladdich 1989, Port Charlotte 2004 und Octomore 2005.

Zur Erfrischung haben wir uns im Anschluss einen wunderbaren Botanist Tonic mixen lassen; dies ist ein Gin, der ebenfalls bei Bruichladdich produziert wird.

Gut gelaunt ging es weiter nach Bowmore, dem Hauptort der Insel, der nicht nur wegen der hervorragenden Whiskys bekannt ist.

Dort gibt es die bekannte kreisrunde Dorfkirche, damit sich der Teufel, laut einer alten Sage, nicht in einer dunklen Ecke verstecken kann.

Schlussendlich fuhren wir nach Bunnahabhain und letztendlich nach Caol Ila, wo wir nur Fotos machen konnten, da um 16 Uhr Besucher Zentren auf der Insel geschlossen werden.

Um 20.00 Uhr startete unsere Fähre von Port Askaig aus nach Kennacraig, wo unser Tourbus auf uns wartete und uns glücklich, aber sehr müde von den vielfältigen Eindrücken, gegen 23.30 Uhr im Hotel ablieferte.

Dritter Tag. Nach einem echten Schottischen Frühstück hieß es Abschied nehmen vom Loch Fyne. Das malerische Küstenstädtchen Oban mit Führung und Tasting stand auf dem Programm.

Fotografieren war hier verboten, wegen laufender Produktion. Es wurden Little Bay und Oban 14 Jahre verkostet. Zu letzterem wurde kandierter Ingwer gereicht, um die Geschmacksrezeptoren anzuregen. In Oban zur Mittagszeit gibt es nichts besseres als frischen Fisch in Form von Fish & Chips zu verspeisen.

Nachmittags stand die wunderbare Dewar`s World of Whisky Aberfeldy auf dem Programm.

 

Ein absolutes Muss, mein Favorit! Abends stand ein Hotelwechsel an und wir checkten im Hotel Atholl Palace ein. Ein wunderschönes Hotel Schloss inkl. Schlossgespenst wie mir aus gut informierter Quelle versichert wurde. In der gemütlichen Hotelbar konnten wir unseren langen Tag bei einem Dram und Fachsimpeleien ausklingen lassen.

An Tag 4 ging es nach dem Frühstück Richtung Balmoral, um die Royal Lochnagar Distillery zu besuchen.

Die Destille gehört zum Diageo Konzern, zu dem unter anderem auch Talisker, Lagavulin und Oban gehören. Weiter ging es Richtung Speyside Cooperage, aber nicht ohne vorher in Dufftown Halt zu machen. Das beschauliche Örtchen ist einmal im Jahr Pilgerstädtchen für tausende Whisky Liebhaber.

Das weltberühmte Whisky Festival Spirit of Speyside findet dort alljährlich statt und wir waren leider genau einen Tag zu früh dort, um daran teilnehmen zu können.
Also weiter zu den Küfern in die Speyside Cooperage, wo wir zusehen konnten wie Fässer in 100 % Handarbeit hergestellt und aufgearbeitet werden.

Als Küfer durchläuft man eine 4 jährige Ausbildung ohne schulischen Unterricht, danach verdient man laut Reiseleiter besser als mancher Manager.
Die Arbeit ist körperlich unglaublich anstrengend und glaubt mir, diese Jungs brauchen definitiv keine Muckibude mehr.

Am Nachmittag stand die vorletzte Destille unserer Reise auf dem Programm. Ebenfalls zum Diageo Konzert gehört Cragganmore.

Klein und übersichtlich, aber mit striktem Fotografieverbot durften wir einen Blick in die Gärbehälter der Fermentation werfen, wo wir vom Wash oder Bier, welches vor der Destillation entsteht, probieren durften.

Zurück im Hotel stand am Abend ein weiteres Highlight auf dem Programm. Mr. Brian Townsend erfreute uns in deutscher Sprache mit einem Vortrag über die geschichtliche Bedeutung der Whiskys für Schottland.

Er schrieb bereits vor über 20 Jahren ein sehr interessantes Buch über die „ Lost Distillerys of Scotland“. Müde vom ereignisreichen Tag ging es lange nach der „Last Order“ ins Bett, denn am letzten und 5. Tag meiner Studienreise stand nur noch der Besuch von Tullibardine auf dem Programm. Der Besuch bei Tullibardine hatte es jedoch in sich!

Um 9.30 Uhr starteten wir mit der Besichtigung eines ultramodernen Komplexes. Ein altes Einkaufszentrum wurde vor einigen Jahren umgebaut und fungiert heute als Besucherzentrum.
Gebrannt wird dort jedoch nicht. Da der Alkoholausschank in Schottland erst ab 10.00 Uhr erlaubt ist und die Zeit etwas drängte durften wir 5 Whiskys in knapp 30 Minuten verkosten … es fühlte sich für mich aber eher wie eine „Schnellbetankung“ an.

Da die meisten Reiseteilnehmer gegen Mittag wieder Richtung Heimat starteten, endete unsere feucht fröhliche Reise schließlich mit Aussteigestopp am Flughafen Edinburgh und danach im Zentrum an der Waverly Station.

Zum Ausklang an diese perfekt und straff organisierte Rundreise verbrachte ich noch zwei weitere Tage in Edinburgh. Die Hauptstadt lockt mit vielen urigen Pubs und spannender Geschichte. Whiskyshops und allerlei Trendläden, die speziell auf Touristen ausgerichtet sind, runden das Bild der sehr schönen Altstadt ab.

Nach 7 Tagen Schottland und mit vielen neuen Eindrücken und neuem Wissen über das Nationalgetränk der Schotten im Gepäck, ging meine erst Reise in die Welt der Whiskys zu ENDE. Text und Bilder: Susanne

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Weine

Wittmann Westhofen Brunnenhäuschen Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofen Brunnenhäuschen VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Tonmergel · Kalkstein Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofen Brunnenhäuschen Riesling Großes Gewächs 2023 ist ein präziser, dichter Bio-Riesling von einer der hochwertigsten Lagen Rheinhessens – geprägt von Kalkstein und einer cremigen Mineralität, mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Brunnenhäuschen – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge Rheinhessens aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Wenngleich die Lage Brunnenhäuschen, östlich vom Morstein gelegen, rein nach Süden ausgerichtet ist, bringt sie doch sehr späte Reife. Das liegt an der hohen Lage bis 240 Meter über NN und der Exposition zum Westwind, der trotz intensivem Sonnenlicht die Temperatur immer kühl hält. Tonmergel mit Kalkstein sowie Kalksteinfelsen definieren den präzisen, dichten Charakter des Weines. Dazu kommen partielle Teile von Terra Rossa – rote Böden mit hohem Eisenoxidanteil –, die den Rieslingen eine cremige Mineralität verleihen.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. In der hohen, kühl belüfteten Lage Brunnenhäuschen mit ihrer späten Reife entsteht so ein besonders klarer, dichter und mineralischer Wein – Spannung und Tiefe statt bloßer Opulenz. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein feines, klares Bukett von Zitrus (Grapefruit, Limette), weißem Pfirsich und Quitte, dazu weiße Blüten, Kräuter und ein deutlicher, kalkig-mineralischer Zug. Am Gaumen präzise und dicht, mit straffer, animierender Säure und der für die Terra Rossa typischen cremigen Mineralität – fokussiert, salzig und sehr lang im Abgang.

Präziser, dichter Charakter vom Kalkstein – mit cremiger Mineralität und besonderem Reifepotenzial.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe – in der Magnum umso mehr; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofen Brunnenhäuschen (Deutschland); Südlage bis 240 m, westwindgekühlt, Tonmergel mit Kalkstein und Kalksteinfelsen, partiell Terra Rossa; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Spanien

Jade Gross Chiguita 2023

Weißwein · Rioja · Tempranillo Blanco / Garnacha Blanca / Viura

Tempranillo Blanco / Garnacha Blanca / Viura DOCa Rioja Jade Gross 6 Monate Feinhefe (500-l-Fass) nur 3.900 Flaschen 2023

Der Jade Gross Chiguita Blanco 2023 ist eine vielschichtige Weiß-Cuvée, die an eine Mischung aus einem erstklassigen weißen Hermitage und einem Grand-Cru-Burgunder erinnert – voller Körper, reife Frucht und ein leicht rauchiger Abgang. Einzigartig, köstlich, großartig.


Chiguita Blanco – drei Sorten, mehrere Lagen

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Die Cuvée vereint Tempranillo Blanco und Garnacha Blanca, die auf eisenhaltigem Lehmboden im Alto-de-Najerilla-Tal wachsen, sowie Viura von kalkhaltigem Lehmboden in Labastida und San Vicente de la Sonsierra. Aus dem Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Terroirs entsteht die besondere Tiefe und Vielschichtigkeit des Weins.

Jahrgang 2023 – Rioja

Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo Blanco, Garnacha Blanca und Viura, Jahrgang 2023, trocken.

Die Lese fand zwischen dem 12. und dem 14. September 2023 statt. Die ganzen Trauben wurden direkt gepresst, fermentierten und reiften dann weitere sechs Monate in französischen 500-Liter-Eichenfässern auf der eigenen Hefe. Gesamtproduktion: 3.900 Flaschen.

Im Glas

Der Wein erinnert an eine Mischung aus einem erstklassigen weißen Hermitage und einem Grand-Cru-Burgunder. Aromen von reifem Apfel, saftigem Pfirsich, Felsenbirne und Brioche, ergänzt durch frischen Kräutergarten, prägen den vollen Körper und den leicht rauchigen Abgang. Die klare Säure verleiht dem Wein Frische und Klarheit.

Wie weißer Hermitage trifft Grand-Cru-Burgunder – einzigartig, köstlich, großartig.

Schon jetzt ausdrucksstark, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Reisgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: DOCa Rioja (Spanien); Tempranillo Blanco und Garnacha Blanca aus dem Alto-de-Najerilla-Tal (eisenhaltiger Lehm), Viura aus Labastida und San Vicente de la Sonsierra (kalkhaltiger Lehm)
Klassifikation: DOCa Rioja blanco (trocken); nur 3.900 Flaschen
Ausbau: Ganztraubenpressung, Gärung und 6 Monate Reife auf der eigenen Hefe in französischen 500-l-Fässern; handwerklich

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Spirituosen

Andres Williams-Christ

Spirituose · Pfalz · Birnenbrand (Williams-Christ)

Williams-Christ Birnenbrand Pfalz Weingut Andres · Deidesheim klar destilliert intensiv fruchtig

Der Andres Williams-Christ Birnenbrand ist ein feiner Obstbrand aus Williams-Christ-Birnen von den Gebrüdern Andres aus Deidesheim in der Pfalz – ein klarer Brand mit dem intensiven, saftigen Aroma reifer Williamsbirnen.


Andres Williams-Christ – Birnenbrand aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt. Neben ihren Weinen und Sekten stammt aus ihrem Hause auch dieser Williams-Christ-Birnenbrand – gewonnen aus der aromatischsten aller Birnensorten.

Herstellung

Der Birnenbrand entsteht durch Vergärung und anschließende Destillation vollreifer Williams-Christ-Birnen. Charakteristisch sind seine klare Erscheinung und das besonders intensive, sortentypische Birnenaroma, das diese Birnensorte auszeichnet.

Im Glas

Klar und ausdrucksstark, mit dem intensiven, saftigen Duft und Geschmack reifer Williams-Christ-Birnen. Am Gaumen fruchtbetont und fein, mit einem sauberen, langen Nachhall.

Klar und ausdrucksstark – der intensive, saftige Duft und Geschmack reifer Williams-Christ-Birnen, fruchtbetont und fein mit sauberem, langem Nachhall.

Am besten gut gekühlt bei 6–10 °C aus dem Tulpenglas genießen.

Zum Genuss

Als Digestif nach dem Essen, als Begleitung zu Obst- und Cremedesserts oder zum Verfeinern in der feinen Küche und Patisserie.


Produkt: Williams-Christ Birnenbrand (Obstbrand aus Williams-Christ-Birnen)
Herkunft: Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Genuss: als Digestif; gut gekühlt servieren

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Schaumweine

Sekthaus Krack Chardonnay 2021 Brut Nature

Wein · Sekt · Pfalz · Deutschland

Sekthaus Krack Chardonnay Brut Nature zeigt ohne Dosage und ohne Ablenkung, worauf es bei einem guten Sekt wirklich ankommt: Herkunft, Zeit und ein feines Gefühl für Balance. Klar, ruhig und elegant in seinem gesamten Auftreten – großes Sektkino aus der Pfalz.


Pfalz / Laumersheim

Das Sekthaus Krack ist in der Pfalz beheimatet und auf handwerklich erzeugte Winzersekte spezialisiert. Die salzige Mineralität, die diesem Chardonnay-Sekt besonders gut steht, verweist auf die kalkgeprägte Herkunft.

Rebsorte und Herstellung

Reinsortig aus Chardonnay. Der Sekt entsteht in klassischer Flaschengärung mit Reifezeit auf der Hefe; ein dezenter Holzeinsatz gibt Struktur, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Ohne Dosage als Brut Nature abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase feine Zitrusnoten, Apfel und ein Hauch Crème brûlée – klar und elegant. Am Gaumen straff und zugleich harmonisch, mit elegant zirkulierender Säure und salziger Mineralität; das dezente Holz gibt im Hintergrund Struktur. Langer, trockener Abgang.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als präziser Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, Fisch, Geflügel, Kalb und feinem Fingerfood.


Lage: Pfalz (Deutschland); Sekthaus Krack
Klassifikation: Winzersekt – 100 % Chardonnay, Brut Nature (naturherb)
Herstellung: klassische Flaschengärung, dezenter Holzeinsatz, ohne Dosage
Jahrgang: 2021

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Spanien

Ausàs Interpretación 2020

Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Tempranillo 100 % D.O. Ribera del Duero alte Reben, ~900 m Höhe 16 Monate franz. Eiche (1/3 neu)

Der Ausàs Interpretación 2020 ist ein reinsortiger Tempranillo (Tinto Fino) aus der Ribera del Duero. Hinter dem Projekt steht Javier Ausàs, der rund 25 Jahre lang technischer Leiter und Kellermeister von Vega Sicilia war, bevor er seine eigene Bodega gründete. Die Trauben stammen aus mehreren Hochlagen-Parzellen auf über 900 Metern, von alten Reben auf sandigen Kalkböden. Der Ausbau erfolgt über 16 Monate in französischer Eiche, ein Drittel davon neu.


Ribera del Duero

Die Ribera del Duero zählt zu den großen Rotweinregionen Spaniens, geprägt von kontinentalem Klima und großen Tag-Nacht-Unterschieden. Das Lesegut für den Interpretación stammt aus mehreren Gemeinden (u. a. im Raum Burgos, La Aguilera und Soria), von über 40 Jahre alten Reben in Höhenlagen über 900 Metern. Die sandigen Kalkgesteinsböden und die Höhe sorgen für Frische, Spannung und Tiefe. Der Wein trägt die Klassifikation D.O. Ribera del Duero.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2020 ist ein reinsortiger Tempranillo, parzellenweise vinifiziert. Nach kühler Maischestandzeit vergärt der Wein in Stahl- und Betontanks. Anschließend reift er 16 Monate in französischen Eichenfässern, davon rund ein Drittel neu. Der zurückhaltende Holzeinsatz stützt Struktur und Frucht, ohne sie zu überdecken. Javier Ausàs setzt auf Herkunft und Präzision statt auf reine Kraft.

Im Glas

Dichtes, dunkles Rot. In der Nase konzentrierte dunkle Beeren und frische Kräuter, dazu feines, frisches Holz, Sauerteig-Brotkruste, Vanilleschote und Kirsche. Am Gaumen noch jung und etwas verschlossen, mit reifen Gerbstoffen; mit Luftkontakt öffnet sich der Wein zusehends. Die innere Kraft verbindet sich mit einer präsenten Säurestruktur zu Tiefe, Eleganz und Druck. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Vor dem Servieren ein bis zwei Stunden karaffieren; bei 16–18 °C servieren. Klassische Begleitung: Lammbraten, gegrilltes und geschmortes Rind, Wild und reifer Hartkäse. Ein junger, lagerfähiger Wein – bei guter Lagerung kann er noch 15 bis 20 Jahre reifen.



Lage: Ribera del Duero, Hochlagen über 900 m
Klassifikation: D.O. Ribera del Duero
Ausbau: 16 Monate französische Eiche (rund 1/3 neu)

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Spanien

Coto de Imaz Reserva

Rotwein · Tempranillo · Rioja · Spanien

Coto de Imaz Reserva ist ein klassischer Rotwein von El Coto de Rioja aus dem Rioja. Der reinsortige Tempranillo reift in amerikanischer Eiche und auf der Flasche, bevor er in den Handel kommt – ein weicher, ausladender Tinto mit Erdaromen und rundem Abgang.


Rioja

El Coto de Rioja wurde 1970 in Oyón (Rioja Alavesa) gegründet und ist heute der größte Rebflächenbesitzer im Rioja, mit Lagen in Rioja Alta, Rioja Alavesa und Rioja Oriental. Der Tempranillo für den Coto de Imaz Reserva stammt aus diesen Lagen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo. Die Gärung erfolgt im Edelstahl mit mehrtägiger Maischestandzeit. Anschließend reift der Wein mindestens 18 Monate in amerikanischer Eiche und mindestens weitere 18 Monate auf der Flasche, bevor er in bestem Trinkstadium ausgeliefert wird.

Im Glas

Intensives Kirschrot mit granatfarbenem Rand. In der Nase reife Frucht, Kakao und feine Vanille- und Röstnoten aus der Eiche. Am Gaumen weich und samtig, mit reifen Tanninen, erdigen Anklängen und gutem Säurespiel. Der Abgang ist rund und lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher Rioja-Klassiker – solo wie zu kräftigen Gerichten.

Klassische Begleitung: Wild, rotes Fleisch, Lamm und gereifter Käse.


Lage: Rioja (Spanien)
Klassifikation: Rioja DOCa – Reserva
Ausbau: 18 Monate amerikanische Eiche, 18 Monate Flasche

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Spanien

Envinate Migan Teneriffa tinto 2023

Rotwein · Teneriffa · Valle de la Orotava · Listán Negro

100 % Listán Negro Teneriffa · Valle de la Orotava Migan (La Perdoma) Envínate Vulkanboden · bis 120-J.-Reben neutrales Holz & Beton 2023

Der Envínate Migan 2023 ist ein reinsortiger Listán Negro von bis zu 120-jährigen Rebstöcken auf den Vulkanböden Teneriffas – geprägt von sehr feiner, fast kühler Frucht nach Himbeeren und Rosen, mit dezenter Würze. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.


Migan – Listán Negro aus dem Valle de la Orotava

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs auf den Kanaren, in der Ribeira Sacra und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Migan ist der alte Name des Orts La Perdoma im Valle de la Orotava (Nordhang des Teide), woher dieser Rotwein stammt. Bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Listán-Negro-Reben – traditionell im geflochtenen „Cordón trenzado" erzogen – gedeihen hier auf Vulkanböden aus Ton, Sand und Basalt. Anders als die steilen Anaga-Lagen ist das Terrain etwas flacher, was die feine, fast kühle Frucht des Migan begünstigt.

Jahrgang 2023 – Teneriffa

Das atlantische Klima und die Vulkanböden des Valle de la Orotava prägen auch 2023 einen frischen, hochtonigen und vibrierenden Listán Negro mit klarer roter Frucht, feiner Würze und lebendiger Säure. Migan wird bewusst ein Jahr später freigegeben, damit der Wein zugänglicher und harmonischer in die Flasche kommt.

Ausbau

Reinsortiger Listán Negro aus dem Jahrgang 2023, Teneriffa / Valle de la Orotava, trocken.

Handlese aus mehreren alten Parzellen, Gärung im Betontank mit (teils ganzen) Trauben, anschließend rund ein Jahr Ausbau in neutralem französischem Holz (228/600 l) und Beton. Unfiltriert, mit nur minimalem Schwefel abgefüllt.

Im Glas

Geprägt von einer sehr feinen, fast kühlen Frucht nach Himbeeren und Rosen, bei der zugleich eine gewisse Würze schmeckbar ist. Im Nachhall wirken dezente ätherische Aromen wie Minze sowie weiche Tannine, die den Tinto wunderbar ausbalancieren. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.

Feine, fast kühle Frucht nach Himbeeren und Rosen – würzig, mit ätherischer Minze und weichen, balancierten Tanninen.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft im Glas. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fleisch und Geflügel, zu kräftigen Fischgerichten, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, Valle de la Orotava (Gegend La Perdoma; Kanaren, Spanien); Vulkanböden mit Ton, Sand und Basalt; wurzelechte Reben bis ~120 Jahre (Cordón trenzado)
Klassifikation: Rotwein, Teneriffa / Valle de la Orotava; 100 % Listán Negro (trocken)
Ausbau: Handlese, Gärung im Beton mit teils ganzen Trauben, ~1 Jahr in neutralem franz. Holz (228/600 l) und Beton, unfiltriert; organischer Anbau

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Spanien

Allegranza Tempranillo

Rotwein · Tempranillo · Castilla-La Mancha · Spanien

Hammeken Cellars Allegranza Tempranillo ist ein trockener Rotwein aus Zentralspanien. Der reinsortige Tempranillo von alten Reben zeigt eine klare, rubinrote Farbe mit violetten Reflexen und ein intensives Bukett aus roten Beeren, Pflaumen und schwarzen Kirschen – vollmundig, mit weichen Tanninen.


Castilla-La Mancha

Hammeken Cellars mit Sitz in Jávea (Alicante) keltert moderne spanische Weine aus Lagen im ganzen Land. Der Allegranza stammt aus Castilla-La Mancha (Vino de la Tierra de Castilla): Die Reben stehen auf der zentralspanischen Hochebene in 600 bis 800 Metern Höhe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Tempranillo von über 30 Jahre alten Reben, von Hand gelesen. Die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahl, gefolgt von rund drei Monaten Ausbau in französischer Eiche. Der Wein ist vegan.

Im Glas

Klares Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase ein intensives Bukett aus roten Beeren, Pflaume und schwarzer Kirsche, dazu Gewürze und eine markante Eukalyptusnote. Am Gaumen vollmundig und dicht, mit saftiger Frucht, feinen Röstnoten und weichen Tanninen. Langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein zugänglicher, fruchtbetonter Tempranillo zu herzhafter Küche.

Klassische Begleitung: Lammragout, Schmorgerichte, Couscous mit Fleisch und Hartkäse.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Rotwein (trocken)
Ausbau: rund 3 Monate in französischer Eiche

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