Die Geschichte von Ribera del Duero Teil 1: Ribera del Duero – das War

Die Geschichte von Ribera del Duero Teil 1: Ribera del Duero – das War

Krisen kannte Ribera del Duero wahrlich viele. Aber jene der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts war dann doch noch einmal stärker, gravierender, existenzbedrohender. Weinbau gab es in dem, was heute als Ribera del Duero bekannt ist, nur noch an wenigen Ecken,  Absatzmärkte gingen verloren, Arbeitskräfte auch, die Industrie im Norden oder die Verwaltung in der Hauptstadt zahlten einfach besser, das Leben war geregelter, das Einkommen stabiler. Das Sterben der Dörfer begann, auch wenn das damals niemand so richtig wahrnehmen wollte.

Nach einhundert und zehn Jahren auf einem Hochplateau am Verbindungsweg von Aranda gen Sotillo braucht auch der tapferste Rebstock eine Stütze.

Weingüter mit so etwas wie einem Markt, einem bekannten Namen, Weine von ordentlicher bis guter Qualität, all dies fand man damals nur vereinzelt. Selbst Weinberge waren knapp. Ein paar Jahre später waren es gerade einmal dreizehn Weingüter, die eine Weinbauregion namens Ribera del Duero ins Leben riefen. In Extremis, könnte man meinen. Denn man hatte keine Zeit (und wohl auch keine Lust), ein eigenes Regelwerk zu generieren, man nahm das der Rioja und ersetzte nur die geographischen Begriffe.

Aus heutiger Sicht ist dieses Regelwerk ein Kompendium von Problemen: keine Teilregionen, sinnbefreite Auflagen hinsichtlich Reifedauer und -art der Weine, eine seltsam zusammengeschusterte Rebsortenliste, das Verbot von Weißweinen ist schon fast eine Petitesse. Betrachtet man das Werk indes aus damaliger Sicht, so war es schon fast alternativlos. Warum hätte man sich den Kopf über Teilregionen zerbrechen sollen, wenn es doch aus Soria kein einziges Weingut gab, das die Denominación de Origen mitgründete? Es gab zwar die Cooperative aus San Esteban de Gormaz, sie sollte aber erst wesentlich später beitreten. Wie sollte man über eine Klassifizierung von Riberadolid, Peñafiel gen Westen, nachdenken, wenn es dort kaum Rebland gegeben hat, und gerade einmal drei Weingüter? Es ging schlicht und ergreifend um das Überleben. Mal wieder.

Jahrhunderte zuvor war das alles ganz anders. Damals, in Zeiten wirtschaftlicher Blüte, war das System des Weinhandels schon einmal regional gegliedert, in jeder Grafschaft gab es eine Verwaltungsstelle, die Preise festlegte, aber auch darüber befand, welche Weine wann und von wo auf dem heimischen Markt verkauft werden durften. Protektionismus nennt man das, und insbesondere Kastilien war Profi in dieser Angelegenheit.

Dieses Verwaltungszentrum, natürlich eine religiöse Einheit, war La Vid, ein kleiner Marktflecken östlich von Aranda de Duero. Der Einflussbereich ragte indes weit über die Grenzen des heutigen Ribera del Duero hinaus, denn auch Arlanza und andere, etwas weiter im Norden gelegene Gegenden wurden von La Vid aus mitverwaltet.

Dieses System funktionierte, nicht zuletzt wegen der doch etwas isolierten Lage der Region. Längs des Duero lebten nicht so viele Menschen, für Händler aus anderen Regionen war dieser Markt nicht wirklich attraktiv. Dazu kam, dass die Verkehrswege nicht gerade in optimaler Verfassung waren. Die Böden in der Gegend um Aranda, Roa, Lerma, bis hin gen Peñafiel oder Soria, bestanden und bestehen aus Lehm, heftige Regenfälle oder harte Winter brachten den Warenverkehr schon einmal zum Erliegen.

Damals tranken die Menschen viel Wein, sehr viel Wein. Allerdings waren die Alkoholgrade geringer, man trank schließlich unter anderem deswegen, weil das Wasser einfach nicht sauber genug war. Als sich dieses Problem zu legen begann, ging auch der Weinbau in der Region zurück. Es sollte aber nicht das Hauptproblem von Ribera del Duero werden.

Früher pflanzten Weinbauern einen Obstbaum in den Wingert, um von der Fruchtreife auf die Traubenreife zu schließen. Blöd nur, wenn der Kirschbaum ständig Frühjahrsfrost abbekommt. Finca El Cerezo in Fuentelcésped.

Das Unheil der Region begann in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Im Jahr achtzehnhundert vierundsechzig fuhr die Königin Isabel II mit dem Zug von Madrid nach Donosti, die Bahnlinie, welche Madrid mit Frankreich verband, war eröffnet. Für den Weinbau war dies ein optimaler Moment, konnte man so doch Wein preisgünstig von Kastilien gen Frankreich schicken. Dort wütete die Reblaus, aber auch echten und falschen Mehltau hatte man nur notdürftig im Griff. Die Nachfrage nach spanischem Wein, insbesondere Rotwein, war immens. Am stärksten profitierte Toro (und Morales de Toro). Denn dort gab es einen Bahnhof, Wein konnte das ganze Jahr hindurch verschickt werden, die kastilischen Schlammpisten stellten kein Hindernis mehr dar. Toro, Nava del Rey, Medina del Campo als zentraler Umschlagplatz sowie Dueñas, am Nordrand der heutigen Region Cigales gelegen, waren die zentralen Orte. Ribera del Duero indes gehörte nicht dazu, die Transporte waren schlicht und ergreifend nicht rentabel: der Transport eines großen Fasses per Ochsenkarren von Lerma nach Burgos war wesentlich teurer als der Transport eines gleichgroßen Fasses von Toro nach Frankreich, der schlechte Zustand der Straßen verschärfte die Situation.

In jener Zeit musste der Staat eine Entscheidung treffen darüber, wie Madrid mit dem Norden Spaniens verbunden werden soll. Ávila, Medina del Campo, Valladolid, die Verbindung nach León und an die Nordküste, all dies waren Argumente, die für die Westanbindung sprachen. Für eine Verbindung Madrid-Aranda-Burgos sprach einfach nichts. Damit war das ökonomische Schicksal der Region eigentlich besiegelt.

Wie in vielen Ländern Europas so konzentrierte man sich auch in Spanien zunächst auf Verbindungen von Madrid gen Peripherie, Querverbindungen waren eigentlich eine Seltenheit. Die einzige Ausnahme war Zaragoza – Miranda de Ebro, eine Strecke die über Logroño, Cenicero und Haro führte, sie legte den Grundstein des Barrio de la Estación in Haro, vinophiles Zentrum der Rioja. Sie sorgte auch dafür, dass Orte wie Burgos, Santander, Bilbo, selbst León problemlos mit Wein aus der Rioja versorgt werden konnten. Ribera del Duero hatte erneut das Nachsehen. Dreißig Jahre später wurde die Strecke Valladolid-Soria eingeweiht, zu spät für den Weinbau. In Frankreich hatte man das Reblaus-Problem gelöst, die Importe aus Spanien brachen in sich zusammen; im Norden Spaniens hatte sich die Rioja breit gemacht und gut eingenistet. Ribera kam spät, zu spät.

Jenseits der Grenzen der Region hatten es die Weine vom Mittellauf des Duero schwer. Valladolid war fest in den Händen von Cigales, von La Seca, von Nava del Rey. In Burgos regierte die Rioja, in Madrid ersetzten die billigen Weine aus der Mancha alles, was vorher in den Tavernen der Stadt getrunken wurde. Soria und Aranda waren bessere Dörfer, Roa, Peñafiel oder Lerma ganz normale Dörfer, einen wirklichen Markt konnte man so nicht aufbauen.

Ein paar Ausnahmen gab es: Fuentelcésped, etwa, auch andere Orte, in denen die Trauben gut ausreifen konnten, um hohe Zuckerwerte zu erhalten. Dies war bereits aus Toro bekannt: die Händler suchten starke, kräftige Weine aus der Dueroregion, um diese dann mit eher leichten, dafür säurehaltigen Weinen aus dem Norden der Halbinsel zu verschneiden. Das klappt auch in der Ribera, aber halt nur an wenigen Stellen; nicht nur in Fuentelcésped, eigentlich alle Dörfer im Süden von Aranda de Duero waren und sind geeignet, diese Art Weine zu erzeugen.

Im Norden war das anders. In Lerma, aber auch rings um Gumiel de Izán, war man froh, wenn Weine mit zwölf Grad auf dem Tisch standen; normal waren eher zehn Umdrehungen. Das Interesse an solchen „leichten“ Weinen ging zurück, die Flächen schrumpften erneut.

In jener Zeit trank man in der Region, aber auch in Cigales, in León, will sagen im gesamten Osten und Norden von Kastilien eine Art Rosado, Clarete genannt. Rote und weiße Trauben wurden zusammen vergoren, es entstand ein etwas dunklerer Rosado. Der Vorteil: Albillo Mayor, die wichtigste weiße Sorte, brachte Säure, Tempranillo brachte Frucht, die Tannine konnten gut integriert werden. Aber auch dieser Wein war nur in der Region gefragt, schließlich konnte man ihn so oder so ähnlich an allen Ecken und Enden Spaniens keltern.

Die politischen Unruhen, die sich durch die letzten zwei Jahrhunderte der spanischen Geschichte zogen, betrafen Ribera del Duero eigentlich wenig. Die Karlistenkriege fanden hier quasi nicht statt, die Frontlinie zog sich von Kantabrien über die Rioja bis hin gen Katalonien. Selbst der spanische Bürgerkrieg hinterließ nur wenige Spuren: Aranda de Duero und Burgos waren fest in der Hand der Falange und der Franco-Diktatur. Nordkastilien, von Franco gerne Castilla La Vieja genannt, profitierte durchaus, denn der Diktator (vielleicht eher einige seiner Minister oder Generäle) fand Gefallen an der Region, die Landwirtschaft entwickelte sich durchaus. In vielen Dörfern gibt es noch immer eine Calle Franco, ein Dorf, Quntanilla de Abajo, wurde in Quintanilla de Onésimo umbenannt, Onésimo Redondo war Wegbereiter des JONS und der Falange, Grundpfeiler des spanischen Faschismus in der Zeit von Primo de Rivera. Er fiel am Anfang des Bürgerkrieges, sein Geburtsort muss noch heute seinen Namen tragen.

Für den Weinbau galt dies nur bedingt. Denn da das Franco-Spanien von internationalen Märkten abgeschnitten war, teils aus politischen, teils aus ökonomischen Gründen, setzte er ein Dekret verstärkt um, das noch aus republikanischer Zeit stammte: Grundnahrung hatte Priorität. In jener Zeit wurden viele Rebanlagen gerodet um Weizen anzubauen. Genz besonders hart traf es Riberadolid. Gerade in Peñafiel, in Pesquera oder in Quintanilla wurden fast alle alten Weinberge gerodet, es sollte Jahrzehnte dauern, ehe Rebstöcke dort wieder Fuß fassten.

Für die Ribera Burgalesa, die Region zwischen Aranda, Roa und Gumiel de Izán, galt dies weniger, oftmals waren die Böden zu karg, nicht für Getreideanbau geeignet. Aber auch das half nicht, denn im Laufe der Jahre zog es immer mehr Menschen von der Duero Region gen Norden, zu den Arbeitsplätzen. In Kantabrien, im Baskenland und in Asturien boomte die Industrie, diverse Werften, aber auch Erzabbau und die chemische Industrie boten Arbeitsplätze.

Wie auch in anderen Regionen Spaniens, so bestand in Ribera del Duero die Lösung der Probleme in einem Wort: Cooperative. Anfangs gab es nur eine: die Bodega Ribera Duero de Peñafiel, ihre Weine nannten und nennen sich Protos.

Von Vega Sicilia einmal abgesehen, basiert eigentlich alles, was man seitdem in Riberadolid gesehen hat, auf dieser Bodega. Teófilo Reyes war hier aktiv, er sollte später der Weinmacher einer Bodega werden, die von einem Alteisenhändler namens Alejandro Fernández gegründet wurde. Diese drei Bodegas waren auch die einzigen aus der Provinz Valladolid, welche die Gründungsurkunde der Denominación Origen Ribera del Duero unterschrieben. Es sollte bis in das Jahr neunzehnhundert achtundachtzig dauern, ehe sich in diesem Teil der Region ernsthaft etwas bewegte.

Noch komplizierter war die Situation am anderen Ende der Region, weit im Osten, mehr als einhundert Kilometer von Pesquera de Duero entfernt. In der Provinz Soria gab es Weinbau, vor allem in Atauta, in San Esteban de Gormaz, auch ein wenig in El Burgo de Osma. Jedoch waren die klimatischen Bedingungen anstrengend, Missernten waren nicht selten, die Qualität oftmals von überschaubarem Niveau. Eigentlich gab es nur ein Weingut: eine Genossenschaft in San Esteban de Gormaz; sie wurde aber erst Ende der sechziger Jahre ins Leben gerufen, es war, wieder einmal, fast schon zu spät. Dort verbesserte sich die Situation erst, als Miguel Sánchez eine Bodega in Atauta ins Leben rief: Dominio de Atauta. Aber da war die Weinbauregion Ribera del Duero bereits siebzehn Jahre alt.

Im Herzen von Ribera del Duero sprossen die Genossenschaften aus dem Boden wie Pilze nach einem warmen Septemberregen. In den fünfziger und sechziger Jahren wurden nicht weniger als achtzehn Cooperativen gegründet, jedoch nicht eine einzige private Kellerei. Für viele Weinbauern war dies die letzte Rettung, denn so musste man sich weder um das Keltern der Weine kümmern noch, viel entscheidender, um das Verkaufen. Es gab etwas Geld für die Trauben, wenig zwar und oft nur nach langer Durststrecke bezahlt, aber immerhin. Man kaufte Zeit, die alten Rebanlagen blieben erhalten, die Grundlage für das heutige Ribera blieb bestehen.

Ökonomisch brachten die Genossenschaften nicht viel auf die Reihe. Auf der anderen Seite weigerten sich diverse Cooperativen der Region, an der Gründung der Denominación de Origen mitzuarbeiten, man fürchtete zu viel Kontrolle, zu viel Verwaltung, die Möglichkeit, einfach so vor sich hinwerkeln zu können, geriet in Gefahr. Am Ende waren es gerade einmal vier Genossenschaften aus der Provinz Burgos, jene aus Aranda, Roa, La Horra sowie Fuentespina, die an der Gründung von Ribera del Duero beteiligt waren. Alle anderen kamen im Laufe der Zeit hinzu, man pflegte die Dinge lange aus guter Distanz zu betrachten. Letztendlich hatten sie natürlich keine Chance; denn sobald Ribera del Duero als Weinregion ins Laufen kam, hatten Genossenschaften die nur Tafelwein verkaufen durften, eine Landweinregion Castilla y León gab es damals noch nicht, auf keinem Markt der Welt eine echte Perspektive.

Private Weingüter existierten natürlich, aber auch deren Markt war überschaubar. Wie groß der Markt von Vega Sicilia wirklich war, ist aus heutiger Sicht schwer einzuschätzen. Stünde die Bodega in der Rioja es wäre wohl eine (weitere) mit gutem Namen. In Nordkastilien gab es in jener Zeit aber nur zwei Bodegas mit einem auch jenseits der Region bekannten Namen: Vega Sicilia und Yllera, beheimatet in Rueda.

Auch wenn die eine oder andere klassische Bodega über die eine oder andere lange, weit in die Vergangenheit reichende Geschichte verfügt, so ist doch fast alles neueren Datums: Alejandro Fernández, Santa Eulalia, Peñalba López, Ismael Arroyo, Hermanos Pérez Pascuas und Balbás (letztere war die einzige privat geleitete Bodega der Region die, obwohl schon seit langem existent, nicht an der Gründung der Region mitwirkte) waren nicht etwa die Leuchttürme der Region, es gab schlicht und ergreifend nicht mehr.

Als im Jahr neunzehnhundert zweiundachtzig die Denominación de Origen Ribera del Duero offiziell gegründet wurde, war der Weinbau der Region fest in den Händen der Genossenschaften. Von Olivares de Duero im Westen bis El Burgo de Osma, von Gumiel de Izán im Norden bis Fuentenarro, mehr als neunzig Prozent des in Ribera del Duero gekelterten Weines stammte aus einer Cooperative. Anders als in vielen Regionen Spaniens sollten die Cooperativen in Ribera del Duero aber auch im weiteren Verlauf der Geschichte eine entscheidende Rolle spielen. Text: El oso alemán

Teil 2. Ribera del Duero – das Warum erscheint auf diesem Blog am 14.08.2018 um 11.00 Uhr.

 

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Rebsorten

Florent Garaudet Puligny-Montrachet Vieilles Vignes 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet AOC Côte de Beaune 2023 Reben ~45 Jahre

Der Puligny-Montrachet Vieilles Vignes 2023 von Florent Garaudet ist ein reinsortiger Chardonnay aus rund 45 Jahre alten Reben. Die kalkhaltigen Böden Pulignys zeigen sich in einer salzigen Mineralität, getragen von Tiefe und klarer Frische.


Puligny-Montrachet Vieilles Vignes – alte Reben auf Kalk

Puligny-Montrachet zählt zu den berühmtesten Weißwein-Gemeinden der Côte de Beaune. Garaudets Vieilles Vignes stammt aus rund fünfundvierzig Jahre alten Reben in den tiefer gelegenen Lagen Les Boudrières, La Rue aux Vaches, Les Reuchaux und Derrière la Velle.

Der kiesige Kalk-Ton-Boden in süd-südöstlicher Ausrichtung prägt diesen Wein. Er gibt ihm feine Mineralität, feste Struktur und die für Puligny typische salzige Linie.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr. Der Austrieb setzte Mitte April ein, häufige Niederschläge bis Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch. Ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer, die Blüte verlief Anfang Juni weitgehend ohne Störungen. Eine Hitzewelle im August beschleunigte die Reife deutlich.

Die ersten Betriebe lasen bereits ab Ende August, andere warteten die volle Reife ab. Der Regen Mitte September brachte Abkühlung und Balance. Die Ernte fiel gesund und mengenmäßig großzügig aus, bei niedrigen pH-Werten. Für die weißen Burgunder steht 2023 für einen klaren Fruchtkern bei tragender Frische. Beides unterstreicht die tiefe, komplexe Art dieses Puligny.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mehrfach manuell und streng selektiv gelesen.

Der Ausbau erfolgte rund eineinhalb Jahre auf der Vollhefe in gebrauchten und neuen Fässern aus französischer Eiche. Diese Wahl zielt auf Tiefe, Cremigkeit und Frische.

Im Glas

Helles Goldgelb im Glas. In der Nase grüner Apfel, Zitrusfrüchte, Haselnuss und gelbe exotische Früchte. Am Gaumen bestimmt eine dichte, salzige Mineralität den Chardonnay. Die lange Hefelagerung bringt cremige Textur, die Säure hält den Wein straff bis in den langen Abgang.

Kiesiger Kalk-Ton und 18 Monate Vollhefe: salzige Mineralität, cremige Textur, straffe Frische.

Schon zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Hummer, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Produzent Domaine Florent Garaudet, Monthelie
Rebsorte Chardonnay
Lage Les Boudrières, La Rue aux Vaches, Les Reuchaux, Derrière la Velle · kiesiger Kalk-Ton · Süd-Südost
Klassifikation Puligny-Montrachet AOC
Jahrgang 2023
Vinifikation Handlese · mehrfach selektiv
Ausbau ~18 Monate auf der Vollhefe · neue und gebrauchte Fässer aus französischer Eiche
Rebenalter ~45 Jahre

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Frankreich

Domaine Latour-Giraud Meursault Charmes 1er Cru 2022

Weißwein · Meursault Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault · 1er Cru Les Charmes unter Genevrières & Perrières · Südhang Côte de Beaune 2022

Der Meursault Charmes 1er Cru 2022 der Domaine Latour-Giraud stammt aus einer der größten und bekanntesten Premier-Cru-Lagen von Meursault. Ein Chardonnay von kraftvoller Eleganz – mit Tiefe, Struktur und mineralischer Finesse, getragen von einem Spannungsbogen aus Frische und Fülle.


Les Charmes – Premier Cru in Meursault

Les Charmes gehört zu den größten und bekanntesten Premier Crus von Meursault und steht sinnbildlich für die kraftvolle Eleganz, die die Meursault-Weine weltberühmt gemacht hat. Die Parzelle liegt am sanften Südhang unterhalb der Toplagen Genevrières und Perrières. Die kalkhaltigen, teils steinigen und gut durchlässigen Böden zwingen die Reben zu tiefem Wurzelwachstum – ideal für Weine mit Tiefe, Struktur und mineralischer Finesse.

Das Mikroklima mit viel Morgensonne und kühleren Nachmittagen sorgt für eine langsame, gleichmäßige Reife. Besonders begehrt ist der höher gelegene Teil (Les Charmes-Dessus). Die Domaine Latour-Giraud zählt zu den renommierten Adressen von Meursault.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für den Spannungsbogen dieses Meursault Charmes.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Eichenfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, der Tiefe und feine Würze gibt, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Helle gelbe Frucht, Haselnuss und ein Hauch Honig über Zitrus und steiniger Mineralität. Am Gaumen voll und cremig, zugleich frisch und präzise, mit einer langen, mineralischen Linie und aromatischer Komplexität.

Gelbe Frucht, Haselnuss und Mineralität über cremiger Fülle und klarer Frische – kraftvolle Eleganz aus Meursault.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Charmes (1er Cru), Meursault (Côte de Beaune); Südhang unterhalb Genevrières & Perrières, kalkig-steinig, gut durchlässig
Klassifikation: Meursault Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Spanien

Bodega K5 Sobre Lias Txakoli 2021

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Aia · 300 m Granit mit Schiefer nur Vorlaufmost 11 Monate Feinhefe

K5 Sobre Lías ist der Lagerwein-Txakoli der Bodega K5 von Karlos Arguiñano aus Aia: reinsortiger Hondarrabi Zuri von eigenen Reben auf 300 Metern über dem Kantabrischen Meer. Gekeltert ausschließlich aus dem Vorlaufmost, spontan vergoren und mindestens elf Monate auf der Feinhefe im Stahltank gereift, zeigt er Klarheit, Struktur und eine salzige Mineralität. Ein Txakoli, gebaut für viele Jahre Flaschenreife.


Aia – Steilhänge auf Granit und Schiefer über dem Kantabrischen Meer

Die Bodega K5 liegt in Aia, rund neun Kilometer von Zarautz und etwa 30 Kilometer von San Sebastián entfernt, auf 300 Metern Höhe mit Blick auf das Kantabrische Meer. Karlos Arguiñano und vier Freunde kauften das Land 2005 und pflanzten die Weinberge zwischen 2006 und 2010 von Grund auf neu. Der erste Jahrgang wurde 2010 abgefüllt. Heute leitet Arguiñanos Tochter Amaia die Bodega, die Weine verantworten Andrea Vargas und Lauren Rosillo.

Das Anwesen umfasst 15 Hektar Reben, ausschließlich Hondarrabi Zuri am Drahtrahmen, umgeben von Wald aus Kastanien, Eichen und Buchen. Das Gelände ist steil und zerklüftet, die Parzellen haben unterschiedliche Ausrichtungen. Die Böden bestehen aus Granit mit Schieferanteilen. Die Erträge liegen bei nur 1,5 bis 2,0 Kilogramm je Stock.

Das Klima ist ausgeprägt atlantisch, mit hohen Niederschlägen. Die Höhenlage bringt große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und gute Durchlüftung. Die Trauben reifen langsam und werden zu Herbstbeginn gelesen. Das Ergebnis ist eine Stilistik, die auf Frische und Mineralität statt auf Fülle setzt.

Vorlaufmost und langes Hefelager im Stahltank

Reinsortiger Hondarrabi Zuri. Die Trauben werden von Hand selektiert und gelangen per Schwerkraft in die Kellerei. Nach einer kalten Maischestandzeit vor der Gärung wird ausschließlich der Vorlaufmost verwendet – der Saft, der ohne Pressdruck abläuft. Er gärt mit autochthonen Hefen im Edelstahltank.

Anschließend reift der Wein mindestens elf Monate auf der Feinhefe im temperaturkontrollierten Edelstahltank. Das Hefelager gibt Struktur und Tiefe, der Stahl bewahrt die Frische. Lauren Rosillo gilt als einer der Pioniere dieser Methode in der D.O. Getariako Txakolina. Seit dem ersten Jahrgang 2010 hat K5 gezeigt, dass Txakoli über viele Jahre in der Flasche reifen kann.

Im Glas

Blass grünlich-gelb mit limettengrünen Reflexen, klar und glänzend. In der Nase Renette-Apfel, Grapefruit und Zitrone, dazu Kamille und eine deutliche steinige Note. Am Gaumen knackig und straff, mit intensiver Mineralität und salzigen Anklängen. Der Säurebogen ist präzise, der Abgang kühl, lang und vielschichtig.

Nur Vorlaufmost von Granit und Schiefer auf 300 Metern, elf Monate Feinhefe: Txakoli mit salziger Mineralität und langem Reifepotenzial.

Bei 9–11 °C servieren. Gut gelagert entwickelt er sich über zehn bis fünfzehn Jahre weiter.

Am Tisch

Steinbutt, Thunfisch, Meeresfrüchte, Austern und Sushi. Die Struktur aus dem Hefelager trägt auch Foie gras, helles Fleisch und gereiften Käse.


Produzent Bodega K5 Arguiñano, Aia (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Eigene Weinberge, Aia, Baskenland · ca. 300 m · Drahtrahmen · Granit mit Schiefer · 15 ha
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Handselektion · Traubenannahme per Schwerkraft · kalte Maischestandzeit · nur Vorlaufmost · autochthone Hefen · Edelstahltank
Ausbau mindestens 11 Monate auf der Feinhefe im temperaturkontrollierten Edelstahltank
Trinkempfehlung 10–15 Jahre
Ertrag 1,5–2,0 kg je Stock

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Spanien

San Roman Cartago Paraje del Pozo 2012

Rotwein · DO Toro · Einzellage

überwiegend Tinta de Toro Paraje El Pozo · rund 5 ha ca. 700 m · Sand über Lehm wurzelechte Reben bis 50 Jahre 36 Monate französische Eiche Mariano García

San Román Cartago Paraje del Pozo ist der Spitzenwein des Toro-Projekts von Mariano García, dem langjährigen Kellermeister von Vega Sicilia und Gründer von Mauro. Er stammt aus der Einzellage El Pozo mit bis zu 50 Jahre alten, wurzelechten Reben und reift 36 Monate in französischer Eiche. Dicht und tief, mit dunkler Frucht, Würze, Tabak und Leder.


Paraje El Pozo – wurzelechte Reben auf Sand

Die Parzelle El Pozo umfasst rund fünf Hektar im Nordosten der DO Toro, auf etwa 700 Metern Höhe nahe dem Duero. Die Böden sind sehr sandig, in der Tiefe liegt Lehm. Der Sand ist nährstoffarm und entwässert schnell; die Reben müssen tief wurzeln, um den Lehm und das darin gespeicherte Wasser zu erreichen. Das hält die Erträge klein und die Frucht konzentriert.

Der Sand hat noch eine zweite Folge: Die Reblaus, die Ende des 19. Jahrhunderts fast alle Weinberge Europas zerstörte, konnte sich darin kaum ausbreiten. In El Pozo stehen die Reben deshalb bis heute auf eigenen Wurzeln, ohne amerikanische Unterlage – in Europa eine Seltenheit. Die ältesten sind rund 50 Jahre alt.

Das Klima der kastilischen Hochebene ist extrem: heiße, trockene Sommer, kalte Winter, große Unterschiede zwischen Tag und Nacht. Tinta de Toro, der lokale Klon des Tempranillo mit kleinen, dickschaligen Beeren, reift darunter voll aus und bringt Farbtiefe und dichte Gerbstoffe. Mariano García prägte über Jahrzehnte den Stil von Vega Sicilia in der benachbarten Ribera del Duero; in Toro verfolgt er denselben Ansatz – Kraft, die durch lange Reife Eleganz gewinnt.

Rebsorte und langer Fassausbau

Der Wein basiert überwiegend auf Tinta de Toro, ergänzt um einen kleinen Anteil weiterer autochthoner Sorten. Die Trauben werden von Hand gelesen, am Tisch selektiert, entrappt und mit den eigenen Hefen vergoren.

Danach reift der Wein 36 Monate in französischer Eiche, überwiegend in neuen Fässern, und anschließend auf der Flasche, bevor er freigegeben wird. Drei Jahre Fass sind selbst für Toro lang – nötig bei einer Frucht dieser Dichte, damit sich die festen Gerbstoffe der Tinta de Toro einbinden und das neue Holz aufgenommen wird.

Im Glas

Tiefdunkles, fast undurchsichtiges Rot. In der Nase intensive dunkle Frucht, Gewürze, Tabak und Leder, dazu rauchige Röstnoten und ein Hauch Graphit. Am Gaumen kraftvoll und zugleich fein, mit reifem Tannin und großer Tiefe. Der Abgang ist sehr lang.

Wurzelechte Reben auf Sand, drei Jahre im Fass: Toro in seiner konzentriertesten Form.

Mehrere Stunden vorher dekantieren. Bei 16–18 °C servieren. Noch jung; der Wein gewinnt über viele Jahre.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Rinderfilet, gegrilltes Fleisch, Wild und gereifter Hartkäse. Besonders gut zu Lechazo, dem Milchlamm aus dem Holzofen, zu geschmorter Ochsenbacke und gereiftem Manchego.


Produzent San Román, Mariano García, DO Toro
Rebsorte überwiegend Tinta de Toro, kleiner Anteil weiterer autochthoner Sorten
Lage Paraje El Pozo, Nordosten der DO Toro · rund 5 ha · ca. 700 m · Sand über Lehm
Klassifikation DO Toro · Einzellage · trocken
Vinifikation Handlese · Selektion am Tisch · entrappt · Spontangärung mit eigenen Hefen
Ausbau 36 Monate in französischer Eiche, überwiegend neu · anschließend Flaschenreife
Trinkempfehlung abhängig vom Jahrgang, über viele Jahre lagerfähig
Rebenalter wurzelecht, bis zu 50 Jahre

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Feinkost

Il Rovo Sugo al Basilico Tomatensauce mit Basilikum

Feinkost · Tomatensauce · Italien

Il Rovo Sugo al Basilico ist eine italienische Tomatensauce mit Basilikum. Pure Tomatenfrucht trifft auf bestes Basilikum – vielseitig in der Küche und auch als Aufstrich für Bruschetta geeignet.


Herkunft

Sugo al Basilico ist ein Klassiker der italienischen Küche: Tomate und Basilikum in ihrer einfachsten, schönsten Kombination. Die Sauce stammt vom Hersteller Il Rovo aus Italien.

Zutaten und Herstellung

Basis ist reife Tomate, verfeinert mit frischem Basilikum. Die Sauce wird schonend gekocht, sodass die fruchtige Tomatennote im Vordergrund bleibt – gebrauchsfertig.

Geschmack

Fruchtig und natürlich nach reifer Tomate, abgerundet vom aromatischen Basilikum. Mild und ausgewogen.

In der Küche

Gebrauchsfertig: kurz erwärmen und über Pasta geben. Ebenso als Basis für Pizza, zu Gnocchi oder – kalt oder lauwarm – als Aufstrich für Bruschetta.

Passt zu: Pasta, Pizza, Gnocchi und Bruschetta.


Hersteller: Il Rovo (Italien)
Produkt: Tomatensauce (Sugo al Basilico)
Sorte: Tomate mit Basilikum
Herkunft: Italien
Verarbeitung: schonend gekochte Tomatensauce
Mindesthaltbarkeit (MHD): 10.11.2027

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Rebsorten

Metzger Ungsteiner Herrenberg Riesling trocken

Weißwein · Riesling · trocken · Pfalz

Metzger Ungsteiner Herrenberg Riesling trocken ist ein dichter, mineralischer Lagen-Riesling vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Er wächst auf purem Kalk und überzeugt mit Dichte und mineralischem Druck. Klar, straff und tiefgründig – wie es nur ein Riesling vom Kalkstein kann. Ein präziser Wein mit Lagencharakter.


Ungsteiner Herrenberg

Der Ungsteiner Herrenberg ist eine renommierte Kalklage in der Pfalz. Die Riesling-Reben wurzeln hier in purem Kalk, der dem Wein seinen mineralischen Druck, Dichte und Präzision verleiht.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling, trocken ausgebaut. Der Ausbau bewahrt Mineralität, Struktur und die typische Frische der Kalklage.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase Zitrus, gelber Apfel und feine mineralische Noten. Am Gaumen dicht und straff, mit mineralischem Druck, klarer Säure und langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren. Mit Luft gewinnt der Wein an Tiefe.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Spargel, Geflügel und asiatische Küche.


Lage: Ungsteiner Herrenberg, Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Riesling, trocken (Lagenwein)
Ausbau: reinsortig Riesling vom Kalkstein

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Spirituosen

Faude feine Brände Himbeergeist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Himbeergeist ist ein kraftvoller Frucht-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus frischen, handgepflückten Gartenhimbeeren – intensiv und ausdrucksstark, mit dem vollen Aroma reifer Himbeeren.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Verarbeitet werden frische, handgepflückte Gartenhimbeeren aus der Region – tagesfrisch und in bester Qualität.

Mazeration und Destillation

Da Himbeeren zu wenig Zucker für eine vergärbare Maische liefern, entsteht ein Geist: Die Früchte werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, saubersten Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv und vollfruchtig nach frischen Himbeeren. Am Gaumen kraftvoll und ausdrucksstark, mit klarer Beerenfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als ausdrucksstarke Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Himbeergeist (Frucht-Geist) aus handgepflückten Gartenhimbeeren
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

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Feinkost

Casata Bertoni Fragranza Balsamico Creme Classica

Feinkost · Balsamico-Creme · Emilia-Romagna

Die Bertoni Casata Fragranza Balsamico Creme Classica ist eine schwarze Balsamico-Creme der Acetaia del Casato Bertoni auf Basis von Aceto Balsamico di Modena I.G.P. Die dichte, cremige Konsistenz lässt sich exakt dosieren und bleibt auf dem Teller stehen. Geschmacklich süß-säuerlich mit der typischen Balsamico-Note. Ideal zum Würzen feiner Speisen und zum Dekorieren – besonders von Eis und anderen Süßspeisen.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige, Condimenti und Cremes her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Grundlage dieser Creme ist Aceto Balsamico di Modena I.G.P., der in der Emilia-Romagna eine jahrhundertelange Tradition hat.

Anbau und Verarbeitung

Die Creme entsteht auf Basis von Aceto Balsamico di Modena I.G.P., der zu einer dichten, streichfähigen Konsistenz eingedickt wird. So lässt sie sich präzise dosieren und zum Dekorieren einsetzen. Enthält Sulfite.

Geschmack

Tiefschwarz und glänzend, von dichter, cremiger Textur. Im Geschmack süß-säuerlich mit der typischen Balsamico-Note und reifer Fruchtsüße. Der Nachgeschmack bleibt intensiv.

Am Tisch

Zum Würzen feiner Speisen und zum Dekorieren von Tellern. Besonders schön über Eis, Panna Cotta und anderen Süßspeisen, aber auch zu Käse, Carpaccio, gegrilltem Gemüse und Erdbeeren. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Balsamico-Creme „Classica" (Crema di Balsamico)
Basis Aceto Balsamico di Modena I.G.P. (enthält Sulfite)
Herkunft Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung eingedickte Creme auf Balsamico-Basis
Mindesthaltbarkeit (MHD) 10.2027

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