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26. April 2019

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Australien

Noon Eclipse 2020

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

92 % Grenache · 8 % Shiraz McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2020

Der Noon Eclipse 2020 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – wunderbar parfümiert, am Gaumen mit süßer Frucht und fester Struktur, fast Pinot-artig im Stil, aber mit mehr Körper.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943) aus den estate-eigenen Blocks in McLaren Vale, ergänzt um etwas Shiraz. Der 2020er ist eine Cuvée aus 92 % Grenache und 8 % Shiraz.

Jahrgang 2020 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2020er: „Der 2020 Noon Eclipse ist sehr gut geraten. Er ist wunderbar parfümiert und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich daran rieche. Im Mund zeigt er beim Auftakt süße Frucht, dann übernimmt eine richtig feste Struktur und hinterlässt einen wunderbar langen Aromenschwanz. Er ist im Stil recht Pinot-artig, aber mit mehr Körper. Er wird ab Freigabe jederzeit köstlich zu trinken sein, und ich erwarte, dass er langsam reift." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 92 % Grenache und 8 % Shiraz, Jahrgang 2020, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Wunderbar parfümiert in der Nase, mit duftiger roter Frucht und feiner Würze. Am Gaumen beim Auftakt süße Frucht, der eine richtig feste Struktur folgt; ein langer, anhaltender Aromenschwanz prägt das Finale. Im Stil fast Pinot-artig, dabei aber mit deutlich mehr Körper und Tiefe.

Recht Pinot-artig im Stil, aber mit extra Körper – wunderbar parfümiert, mit langem Aromenschwanz.

Ab Freigabe jederzeit köstlich, reift aber langsam über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 92 % Grenache, 8 % Shiraz; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Rebsorten

Knab Weißer Burgunder/Chardonnay Selektion P... ***

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Weißer Burgunder / Chardonnay Selektion P… *** 2017 ist eine hochklassige Weißwein-Cuvée vom Kaiserstuhl. Sie brilliert durch Schmelz und Cremigkeit: Nussaromen, frisch gebackenes Brot und reife Birnen verwöhnen in Duft und Geschmack – lang, vielschichtig und kraftvoll am Gaumen.


Baden / Kaiserstuhl

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet. Der Jahrgang 2017 war von erheblichen Frostschäden geprägt: Kellermeister Thomas Rinker berichtet von extrem niedrigen Erträgen von nur 15–20 hl/ha in einigen Lagen – die wenigen verbliebenen Trauben aber von phänomenaler Qualität. Die ***-Kennzeichnung steht bei Knab für die höchste Qualitätsstufe.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay. Der Ausbau erfolgte über 11 Monate in besten französischen Eichenfässern, was dem Wein starke Röst- und Würzaromen sowie seinen ausgeprägten Schmelz verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Gelb. In der Nase Nussaromen, frisch gebackenes Brot und reife Birne, untermalt von feiner Röst- und Holzwürze. Am Gaumen cremig und schmelzig, lang, vielschichtig und kraftvoll, mit großem Reifepotenzial.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und gereiftem Hartkäse.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endingen (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Selektion, Spitzenklasse (***) – Cuvée Weißburgunder & Chardonnay, trocken
Ausbau: 11 Monate in französischen Eichenfässern
Jahrgang: 2017

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Weine

Ruppert-Leroy Champagne Fosse Grely brut nature BIO

Champagner · Côte des Bar · Cuvée · Brut Nature · Bio

Ruppert-Leroy Fosse-Grely Brut Nature ist eine Assemblage aus je 50 % Chardonnay und Pinot Noir aus der Parzelle „La Fosse" in Essoyes an der Côte des Bar. Ein finessenreicher, cremiger und mineralischer Champagner aus dem biodynamisch arbeitenden Hause Ruppert-Leroy. Im Glas klar, salzig und tief.


Essoyes (Côte des Bar)

Ruppert-Leroy bewirtschaftet seine Reben in Essoyes an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne, auf kalk- und mergelhaltigen Böden. Die Parzelle „La Fosse" prägt die mineralische, salzige Stilistik. Die Arbeit erfolgt konsequent biologisch und biodynamisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint je 50 % Chardonnay und Pinot Noir. Die Moste vergären spontan mit natürlichen Hefen, der Ausbau erfolgt überwiegend im Holz, gefolgt von langem Hefelager. Ohne Schönung, Filtration und Dosage; Schwefel nur in minimalen Mengen.

Im Glas

Helles Gold mit natürlicher, feiner Perlage. Ein finessenreicher Champagner mit cremiger Textur und klarer, salziger Mineralität. Am Gaumen präzise, tief und gut strukturiert. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: La Fosse, Essoyes, Côte des Bar (Champagne); Kalk/Mergel
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature
Ausbau: 50 % Chardonnay / 50 % Pinot Noir, Spontangärung, überwiegend Holz, langes Hefelager, ohne Dosage

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Italien

Mabis Neropasso rosso

Wein · Rotwein · Venetien · Italien

Mabis Neropasso Rosso ist ein Klassiker aus dem Veneto, gekeltert nach der „Appassimento"-Methode: Ein Teil der reifen, gesunden Trauben wird nach der Lese getrocknet und anschließend gekeltert. So ergibt sich schon in der Farbe ein intensives Rot.


Venetien / Italien

Der Wein stammt von Mabis (Biscardo), einem Familienbetrieb im Veneto bei Verona mit über 150 Jahren Erfahrung. Neropasso ist der Auftakt der „passo"-Trilogie des Hauses – neben Oropasso (weiß) und Rosapasso (rosé).

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina, Merlot und Cabernet Sauvignon. Nach der „Appassimento"-Methode wird ein Teil der Trauben vor dem Keltern angetrocknet; die Beeren verlieren Wasser und gewinnen an Zucker- und Aromenkonzentration. Das verleiht dem Wein Kraft, Struktur und samtige Fülle.

Im Glas

Intensives Rubinrot. Das Bouquet ist würzig, mit Aromen von schwarzen Kirschen und Pflaumenkompott. Am Gaumen elegant und samtig, mit weichen Tanninen im Abgang.

Am Tisch

Bei 18–20 °C servieren – ein hervorragender Begleiter zur italienischen Küche.

Passt zu: Pasta, hellem und rotem Fleisch, Gegrilltem sowie frischem und gereiftem Käse.


Lage: Venetien (Italien); Mabis (Biscardo)
Klassifikation: Veneto IGT – Cuvée aus Corvina, Merlot & Cabernet Sauvignon
Ausbau: Appassimento (ein Teil der Trauben vor dem Keltern angetrocknet)

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Spanien

Jade Gross Harrobia 2024

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo

Tempranillo Rioja Alavesa Harrobia · La Cantera alte Buschreben (39 J.) ~650 m Höhe 13 Monate franz. Eiche 2024

Der Jade Gross Harrobia 2024 stammt aus dem ersten Weinberg, den Jade Gross zu Beginn ihres Projekts erwerben konnte – einer hochgelegenen Einzellage unterhalb der Sierra de Toloño. Ein Tempranillo von ausgeprägter Frische und pikanter Säure, der trotz seiner Kraft eine bemerkenswerte Spannung besitzt.


Harrobia – der erste eigene Weinberg

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Harrobia ist der erste Weinberg, den sie zu Beginn ihres Projekts erwerben konnte. Der Name stammt aus dem Baskischen und bedeutet „Steinbruch" – eine Anspielung auf den Namen der Lage La Cantera. Die Parzelle liegt direkt unterhalb der Sierra de Toloño in der Rioja Alavesa, im baskischen Teil der Rioja.

Die Trauben stammen aus einer nach Westen ausgerichteten Einzellage. Die 39 Jahre alten Buschreben wachsen auf kalkhaltigen Tonböden mit Anteilen von Sandstein in rund 650 Metern Höhe. Durch die kühle Lage und die besonderen Bodenverhältnisse verlängert sich die Vegetationsperiode der Tempranillo-Reben deutlich – die Kombination aus Höhe, Exposition und Bodenstruktur prägt den Wein mit Frische, Struktur und mineralischer Tiefe.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

Die Trauben wurden am 29. September 2024 von Hand gelesen. Der Jahrgang zeigt den Harrobia mit ausgeprägter Frische und pikanter Säurestruktur, die dem Wein trotz seiner Kraft eine bemerkenswerte Spannung verleiht – die kühle Höhenlage gibt ihm Energie und mineralische Tiefe.

Ausbau

Reinsortiger Tempranillo aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Handlese in kleinen Kisten. Etwa 30 % der Trauben wurden als ganze Trauben vergoren, die Gärung erfolgte in offenen Gärbehältern. Anschließend reifte der Wein 13 Monate in französischen Eichenfässern, überwiegend in 500-Liter-Fässern, davon rund 30 % neues Holz. Produktion: 2.258 Flaschen.

Im Glas

Ein kühl-frischer, mineralisch geprägter Tempranillo: klare rote und dunkle Frucht, getragen von einer pikanten, lebendigen Säurestruktur und feiner Würze. Am Gaumen kraftvoll, doch von bemerkenswerter Spannung und Frische, mit Struktur und mineralischer Tiefe bis in den langen Abgang.

Trotz seiner Kraft eine bemerkenswerte Spannung – Frische, Struktur und mineralische Tiefe.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Ibérico-Schwein, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Rioja Alavesa, Harrobia/La Cantera unterhalb der Sierra de Toloño (Spanien); nach Westen ausgerichtete Einzellage, kalkhaltige Tonböden mit Sandstein, ~650 m, 39 J. alte Buschreben
Klassifikation: DOCa Rioja, Tempranillo (trocken); 2.258 Flaschen
Ausbau: Tempranillo; ~30 % Ganztrauben, Gärung in offenen Behältern; 13 Monate franz. Eiche (überwiegend 500 l, ~30 % neu); handwerklich

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Spanien

Envinate Benje blanco 2024

Weißwein · Teneriffa · D.O. Ycoden-Daute-Isora · Listán Blanco

100 % Listán Blanco D.O. Ycoden-Daute-Isora Santiago del Teide Envínate Vulkanboden · ~1.000–1.100 m wurzelechte Altreben Beton & Barrique · 8 Mon. Hefe 2024

Der Envínate Benje Blanco 2024 ist ein salzig-mineralischer Listán Blanco aus rund 1.000 Metern Vulkanhöhe bei Santiago del Teide – frisch, vertikal und herkunftsgenau. „Benje" bedeutet in der Sprache der Guanchen „Krater". Vulkanweiß von großer Spannung.


Benje – Vulkanweiß aus Santiago del Teide

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff. Roberto Santana lebt auf Teneriffa und bewirtschaftet die Benje-Parzellen gemeinsam mit lokalen Winzerfamilien.

Die D.O. Ycoden-Daute-Isora liegt im Nordwesten Teneriffas; die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Die mit wurzelechten Reben bepflanzten Weinterrassen liegen spektakulär bis rund 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, werden täglich von straffen Atlantikwinden umweht und wurzeln auf steinigem Vulkangeröll. Der Benje stammt aus solchen alten, ungezogenen Buschreben rund um Santiago del Teide – „Benje" ist das Guanchen-Wort für den nahen Krater.

Jahrgang 2024 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die hohen Vulkanlagen prägen auch 2024 einen frischen, vertikalen Weißwein mit klarer Frucht, lebendiger Säure und salziger Mineralität. Die kühle Höhe hält den Alkohol moderat und betont die spannungsreiche, herkunftsgenaue Stilistik.

Ausbau

Reinsortiger Listán Blanco (Palomino) aus dem Jahrgang 2024, D.O. Ycoden-Daute-Isora, trocken.

Handlese mit Selektion im Weinberg; Spontangärung mit Wildhefen in Betontanks und kleinen offenen Bottichen. Anschließend reift der Wein rund acht Monate auf der Feinhefe – etwa zu 60 % in Beton und zu 40 % in gebrauchten 228-Liter-Fässern aus französischer Eiche. Unfiltriert, mit minimalem Schwefel abgefüllt.

Im Glas

Ein frischer, saftiger und zugleich mineralisch geprägter Vulkanweiß: Aromen von frischem Apfel und knackiger Birne, dazu florale und kräutrige Noten, feine Zitrusanklänge und ein deutlicher mineralischer, salziger Hintergrund. Am Gaumen vertikal und spannungsreich, mit prägnanter Säure und einem leicht herb-mandeligen, langen Abgang – ein Wein, der nach Essen verlangt.

Frisch, saftig und vertikal – Apfel und Birne, salzige Mineralität und ein langer, herb-mandeliger Abgang.

Schon jung mit viel Spannung, gewinnt aber über einige Jahre; profitiert von etwas Luft. Bei 10–12 °C im größeren Glas servieren.

Am Tisch

Hervorragend zu Fisch und Meeresfrüchten (besonders Sardinen, Austern, Ceviche), zu Reisgerichten sowie zu weißem Fleisch und Geflügel.


Lage: Teneriffa, D.O. Ycoden-Daute-Isora, Santiago del Teide (Kanaren, Spanien); ~1.000–1.100 m, steiniges Vulkangeröll; wurzelechte, ungezogene Altreben (~70–120 J.)
Klassifikation: D.O. Ycoden-Daute-Isora, 100 % Listán Blanco (trocken)
Ausbau: Handlese, Spontangärung in Beton und offenen Bottichen, ~8 Monate auf der Feinhefe (ca. 60 % Beton / 40 % gebrauchte 228-l-Barriques), unfiltriert; organischer Anbau

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Weine

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett # 03 2025 Magnum

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Kabinett #03 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % Magnum 1,5 l · 2025

Der Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #03 2025 in der Magnum stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (#03) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt. Das Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett; die Magnum reift besonders harmonisch. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling; 1,5-l-Magnum
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Weine

Finca Milena Rosé Castilla BIO

Roséwein · Bio-Cuvée · Castilla-La Mancha · Spanien

Finca Milena Rosé ist ein trockener Bio-Roséwein von Hammeken Cellars aus Spanien. Die Cuvée aus Bobal und Tempranillo zeigt sich frisch, fruchtig und sehr aromatisch.


Castilla-La Mancha

Die Trauben stammen von der Finca Milena im Herzen von La Mancha, dem zentralspanischen Hochland. Hinter dem Wein steht Hammeken Cellars (Jávea/Alicante), das zunehmend auf Bio-Qualität setzt. Wein aus biologischem Anbau, ES-ECO-002-CM.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Bobal und Tempranillo aus ökologischem Anbau. Die Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren, um die frische, fruchtbetonte Aromatik zu bewahren.

Im Glas

Hellrosa. In der Nase und am Gaumen ein Potpourri roter Früchte – Erdbeere, Kirsche und Himbeere. Frisch, saftig und sehr aromatisch, mit frischer Säure.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder leichter Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Salate, Gemüsegerichte, leichte Pasta und Sommerküche.


Lage: La Mancha, Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, jung gefüllt

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