Five – Bochum – Deutschland

Five – im lockeren Operationssaal

Gerade einmal fünf Tische, die jeweils vier hungrigen Mäulern Platz bieten, stehen auf einem alten, roten Teppich im Restaurant Five in Bochum. Five steht aber nicht nur für die fünf Tische, sondern auch für das Menü, welches wahlweise aus fünf vegetarischen oder „normalen“ Gängen besteht, oder für die fünf offenen Weißweine und auch für die fünf offenen Rotweine, die alle regelmässig durch neue Weine ausgetauscht werden.

Das Restaurant Five würde man vom Konzept eher in Berlin oder Wien erwarten. Eine lediglich mit einem Vorhang lässig verschlossene Fensterfront. Ein locker hingeklatschtes Interieur. Ein Raum, der überhaupt eher an ein Wohnzimmer mit integrierter kleiner Wohnküche, als an ein ernsthaftes Restaurant erinnert. Ein moderner, urbaner Ort, an dem Koch und Service zu dritt mit viel Freude und Spaß in den Backen eine heimelige Atmosphäre schaffen. Nichts wirkt im Five aufgesetzt oder erzwungen. Unprätentiös und locker taucht der Gast hier in eine wunderbare kulinarische Märchenwelt ein.

Ein bunter Cross Over Mix ist dabei der Küchenstil. Asien, Italien und auch Elemente aus der alten deutschen Hausmannskost stehen Pate für eine jugendliche Lockerheit in der Küche. Die über der offenen Küche hängende und auch vierstrahlig leuchtende Krankenhaus Operationslampe macht aber auch klar, dass hier gewissenhaft, sehr genau und mit der nötigen Erfahrung gekocht und arrangiert wird. Ein großes „High Five“ für Gastgeber und Gast!

Sehr gute warme Brotauswahl in der Papiertüte.
Die Speisekarte im Five liegt lustigerweise zerknüllt auf dem Tisch.
Kleine Vorspeise vorab: Bio Cheddar, Spinat, Fregola-Sarda Nudeln.
Ike-Jime Gelbflossenmakrele mit Gurke und Minze.
Kaisergranat, Blumenkohl und Sauerampfer.
Kaninchenleber, Wachtelbohnen, Feldsalat und Rhabarber.
Kalbshaxe, Markknochen, Wirsing und getrüffeltes Weißbrot.
Khanom Chan (Thailändisches Dessert): Kokos, Mango, Reis.

Das vegetarische Menü:

Warme Gurke, Rettich und Minze.
KOSHIHIKARI Reis aus Toyama, Bete, Avocado, Kopfsalat Spiegel und Senf.
Schwarzwurzel, Apfel, wilde Zwiebel, Portulak.
Cremespinat, Kräutersaibling, Kartoffelpüree und gebeiztes Eigelb.
Khanom Chan (Thailändisches Dessert): Kokos, Mango, Reis.

Five – Hellweg 28-30 – 44787 Bochum – Deutschland – Telefon: +49 1575 8805864 – www.five-bochum.de

  • Punkte
123

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Weine

Francois Montand Sekt Blanc de Blancs brut Magnum

Schaumwein · Jura, Frankreich · Chardonnay & Chasselas

Magnum 1,5 Liter Jura, Ostfrankreich Blanc de Blancs Traditionelle Flaschengärung 9 Monate Hefelager Brut

Francois Montand Blanc de Blancs brut Magnum ist ein in der Flasche vergorener Sekt aus dem Jura im 1,5-Liter-Format, erzeugt von Maison du Vigneron auf den Kalk- und Mergelböden zwischen Lons-le-Saunier und dem ersten Juraplateau. Die Cuvée aus 90 % Chardonnay und 10 % Chasselas setzt auf Zug und Klarheit statt auf Fülle. Unsere Hausmarke – in der Flaschengröße, die den Abend trägt.


Jura – Kalk, Mergel und kühle Nächte

Das Jura liegt zwischen Burgund und dem Schweizer Grenzgebiet, die Rebflächen auf 250 bis 400 Metern, west- bis südwestexponiert. Kalk und grauer Mergel prägen die Böden, kühle Nächte halten die Säure hoch – die Grundvoraussetzung für Schaumwein mit Rückgrat.

Chasselas ist hier kein Lückenfüller, sondern historischer Bestand: Die Rebe hat im Jura und im benachbarten Bugey lange Tradition und liefert die runde Mitte, die den straffen Chardonnay auffängt.

Assemblage, Ausbau und das Magnum-Format

Die Cuvée besteht aus 90 % Chardonnay und 10 % Chasselas. Maison du Vigneron verwendet nur die erste, feine Pressfraktion; die Grundweine gären kühl im Edelstahl, ohne Holz und ohne biologischen Säureabbau. Die zweite Gärung erfolgt in der traditionellen Flaschengärung, gefolgt von mindestens neun Monaten auf der Feinhefe. Die Dosage bleibt im Bereich Brut.

Die Magnum mit 1,5 Litern ist kein reines Schaustück: Das Verhältnis von Weinvolumen zu Sauerstoffeintrag über den Korken ist günstiger als in der 0,75er, der Sekt bleibt länger frisch und die Perlage feiner. Vor dem Öffnen mindestens vier Stunden kühlen – die größere Flasche braucht deutlich mehr Zeit im Eiswasser.

Im Glas

Blasses Strohgelb mit grünlichem Rand, feine und ausdauernde Perlage. In der Nase weiße Blüten, Zitrusschale und reifer Apfel, dahinter ein Hauch frisches Hefegebäck. Am Gaumen straff und saftig zugleich: gelber Apfel, Weintraube, Zitrone, getragen von klarer Säure. Der Abgang bleibt trocken, mittellang, mit salzigem Nachhall.

Neun Monate Hefelager, 90 % Chardonnay, 1,5 Liter – dieser Sekt argumentiert mit Struktur und reicht für zwölf Gläser.

Bei 6 bis 8 °C servieren, im Weißweinglas statt in der Flöte. Aus der Magnum entwickelt sich der Wein über den Abend hinweg langsamer; angebrochen und mit gutem Verschluss hält er im Kühlschrank zwei Tage.

Am Tisch

Als Aperitif für größere Runden, zu Austern, Ceviche und Sushi, zu gebratenem Zander mit heller Sauce, zu Ziegenfrischkäse und jungem Comté. Auch zu Tempura und frittiertem Gemüse, wo die Kohlensäure das Fett aufbricht. Zwölf Gläser aus einer Flasche – die Magnum ist die Rechengröße für Empfänge, Hochzeiten und Menüs mit Aperitif-Start.


Flaschengröße 1,5 Liter (Magnum)
Herkunft Jura, Frankreich
Klassifikation Vin Mousseux · Qualitätsschaumwein
Ausbau Traditionelle Flaschengärung, mind. 9 Monate Hefelager
Geschmacksrichtung Brut
Trinktemperatur 6–8 °C

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Fleurie 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Fleurie · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Fleurie Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Fleurie 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Fleurie gilt als der blumigste und eleganteste der Beaujolais-Crus; seine rosa Granit- und Sandböden verleihen dem Gamay einen besonders feinen, floral-fruchtbetonten und seidigen Charakter.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Fleurie, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom rosa Granit- und Sandboden Fleuries und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, ausgeprägte florale Anklänge und eine feine, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und fein gezeichnet, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein besonders eleganter Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Helle rote Frucht, blumige Würze und feine Mineralität – saftig, seidig und elegant, mit langer, feiner Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Fleurie (Frankreich); rosa Granit- und Sandböden; gilt als blumigster, elegantester der Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Portugal

Justino´s Madeira Fine Medium Dry

Madeira · Likörwein · halbtrocken · Portugal

Justino's Madeira Fine Medium Dry ist ein halbtrockener Madeira aus Portugal – ein gespriteter Likörwein aus den Rebsorten Complexa und Negra Mole. Kräftig in der Art, mit feinem, mild-süßem Finish und Anklängen von Crème brûlée und getrockneten Feigen.


Madeira

Madeira liegt als subtropische Insel im Atlantik, rund 850 km vom portugiesischen Festland entfernt. Justino's Madeira zählt mit Wurzeln bis 1870 zu den ältesten und größten Madeira-Häusern der Insel.

Bereitung und Reifung

Aus Complexa und Negra Mole. Die Gärung wird durch Zugabe von Weindestillat gestoppt – bei der halbtrockenen Stilistik bleibt eine dezente Restsüße erhalten. Anschließend durchläuft der Wein die typische Estufagem (Erwärmung auf 45–50 °C) und reift drei Jahre im Eichenfass.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase getrocknete Feigen, Karamell und ein Hauch Crème brûlée. Am Gaumen kräftig mit feiner, milder Süße und Anklängen von Dörrobst, getragen von lebhafter Säure. Langer, ausgewogener Abgang.

Als Aperitif

Leicht gekühlt bei 12–15 °C servieren – vielseitig als Aperitif oder Begleiter. In der Küche zum Verfeinern von Saucen geeignet.

Passt zu: Suppen, reifem Käse, Pasteten und herzhaftem Gebäck.


Lage: Madeira (Portugal)
Klassifikation: Madeira DOP – Fine Medium Dry (halbtrocken, 3 Jahre)
Ausbau: Estufagem, 3 Jahre im Eichenfass

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Schaumweine

Pertois- Lebrun Champagne L´extravertie Grand Cru Extra Brut

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Grand Cru · Extra Brut

Pertois-Lebrun L'Extravertie Grand Cru Extra Brut ist ein Blanc de Blancs aus 100 % Chardonnay, dessen Trauben aus sieben herausragenden Lagen der Côte des Blancs stammen – fünf Grand Crus und zwei Premier Crus. Die Weinberge werden biodynamisch bewirtschaftet. Im Glas ein heller, klarer Goldton mit feiner Perlage.


Côte des Blancs

Die Trauben stammen aus den Grand-Cru-Dörfern Chouilly, Le Mesnil-sur-Oger, Oiry, Cramant und Oger sowie den Premier Crus Cuis und Villeneuve in der Côte des Blancs. Die kreidegeprägten Böden verleihen dem Wein seine kalkige Mineralität und Frische. Die Bewirtschaftung folgt biodynamischen Grundsätzen mit organischen Düngern, mechanischer Bodenbearbeitung und pflanzlichen Präparaten.

Assemblage und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay und basiert überwiegend auf dem aktuellen Jahrgang, ergänzt um rund 15 % Reserveweine. Verwendet wird ausschließlich die erste Pressung. Nach der Gärung bei 17 °C und vollständiger malolaktischer Gärung reift er zehn Monate auf der Feinhefe, teils im Edelstahltank, teils im Eichenfass, ohne Schönung und Filtration. Nach mindestens zweieinhalb Jahren Hefelager mit 3,5 g/l als Extra Brut abgefüllt.

Im Glas

Heller, klarer Goldton mit feinen Perlen. Der Duft erinnert zunächst an frisch gebackene Brioche, bevor sich Kreide, Grapefruit und grüne Äpfel entfalten. Am Gaumen frisch, saftig und zugleich cremig, mit fein integrierter Perlage; die zitronige Säure sorgt für Spannung, eine elegante, kalkige Mineralität trägt den Wein. Das Finale ist harmonisch, weich und präzise.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Chouilly, Le Mesnil-sur-Oger, Oiry, Cramant, Oger (Grand Cru) sowie Cuis & Villeneuve (1er Cru), Côte des Blancs
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Erstpressung, teils Edelstahl / teils Eichenfass, malolaktische Gärung, 10 Monate Feinhefe, mind. 2,5 Jahre Hefelager, 3,5 g/l

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Länder/Regionen

Zenato Santa Cristina Lugana Vigneto Massoni

Wein · Weißwein · Lugana · Italien

Zenato Lugana Santa Cristina Vigneto Massoni ist der Einzellagenwein der Familie Zenato vom Gardasee. Aus Trebbiano di Lugana besticht er durch seinen Blütenduft, leicht grasige Noten und elegante Kraft am Gaumen; im Geschmack gesellen sich Honigmelone und Kräuter hinzu – zur mediterranen Küche wie geschaffen.


Lugana / Gardasee

Seit fast 50 Jahren schreibt die Familie Zenato rund um den Gardasee eine Erfolgsgeschichte nach der anderen. Dieser Wein stammt aus der Einzellage „Massoni" in der Lugana DOC am südlichen Seeufer, auf lehmig-kalkhaltigen Böden. Zenatos Lugana-Weine zählen zu den besten ihrer Art und haben sich einen festen Platz in der gehobenen Gastronomie erarbeitet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Trebbiano di Lugana (lokal Turbiana), von der einzelnen Lage Vigneto Massoni. Die Gärung erfolgt im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur, gefolgt von einer Reife auf der Feinhefe, die dem Wein zusätzlichen Schmelz und Tiefe verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Blütenduft mit leicht grasigen Noten, dazu Honigmelone und feine Kräuter. Am Gaumen elegant und kraftvoll, mit feiner Säure, gutem Schmelz und langem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – wie geschaffen für die mediterrane Küche.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Risotto, Pasta mit Gemüse und hellem Fleisch.


Lage: Lugana DOC, Einzellage Vigneto Massoni, Gardasee (Italien); Azienda Zenato
Klassifikation: Lugana DOC – 100 % Trebbiano di Lugana (Turbiana), trocken
Ausbau: Edelstahltank, Reife auf der Feinhefe

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Spanien

Envinate Benje tinto 2021

Rotwein · Teneriffa · D.O. Ycoden-Daute-Isora · Listán Prieto

Listán Prieto mit etwas Tintilla D.O. Ycoden-Daute-Isora Santiago del Teide Envínate Vulkanboden · ~1.000–1.100 m Beton & gebrauchte Barriques 2021

Der Envínate Benje Tinto 2021 ist ein schlanker, eleganter Cool-Climate-Rotwein aus Vulkanhöhe bei Santiago del Teide – hauptsächlich aus der autochthonen Listán Prieto, mit etwas Tintilla. Leicht und doch fest und lang, mit prägnanter, vulkanisch tanzender Säure.


Benje – Cool-Climate-Rot aus Santiago del Teide

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff. „Benje" ist das Guanchen-Wort für den nahen Krater.

Die D.O. Ycoden-Daute-Isora liegt im Nordwesten Teneriffas; die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Die mit wurzelechten Reben bepflanzten Weinterrassen liegen spektakulär bis rund 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, werden täglich von straffen Atlantikwinden umweht und wurzeln auf steinigem Vulkangeröll. Der Benje stammt aus solchen alten, ungezogenen Buschreben rund um Santiago del Teide.

Jahrgang 2021 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die hohen Vulkanlagen prägen 2021 einen schlanken, frischen Cool-Climate-Rotwein mit klarer, fast unreif-roter Frucht, feiner Würze und lebendiger, prägnanter Säure. Die kühle Höhe hält den Alkohol moderat und betont die spannungsreiche, herkunftsgenaue Stilistik.

Assemblage und Ausbau

Hauptsächlich Listán Prieto, abgerundet durch eine kleine Coupage Tintilla, aus dem Jahrgang 2021, D.O. Ycoden-Daute-Isora, trocken.

Der Ausbau erfolgt zunächst in Zementtanks und danach über ein halbes Jahr in gebrauchten Barriquefässern – im minimal-invasiven Stil des Hauses.

Im Glas

Gewürze, Teer, laktische Noten und unreife rote Früchte begeistern im Geruchsbild. Leicht und doch fest und lang mundet dieser außergewöhnliche Rotwein. Die Säure ist prägnant und tanzt wie ein ausbrechender Vulkan im Mund auf und ab. Für alle Weintrinker, die einmal einen außergewöhnlichen „Cool Climate"-Wein erforschen möchten, ist dies genau der richtige Tropfen.

Leicht und doch fest und lang – Gewürz, Teer, rote Frucht und eine Säure, die wie ein Vulkan im Mund tanzt.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und hellem Fleisch, zu Geflügel, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu Tapas und mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, D.O. Ycoden-Daute-Isora, Santiago del Teide (Kanaren, Spanien); ~1.000–1.100 m, steiniges Vulkangeröll; wurzelechte, ungezogene Altreben
Klassifikation: D.O. Ycoden-Daute-Isora; hauptsächlich Listán Prieto mit etwas Tintilla (trocken)
Ausbau: Gärung/Ausbau im Zementtank, anschließend ~6 Monate in gebrauchten Barriques; organischer Anbau

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Rebsorten

Angerville Volnay Champans 1er Cru 2020

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Champans · 3,98 ha Côte de Beaune 2020

Der Volnay Champans 1er Cru 2020 der Domaine Marquis d'Angerville stammt aus dem Tête de Cuvée von Volnay – ein reicher, vollmundiger Pinot Noir, der Finesse, Fülle und Länge mit einer ganz eigenen Großzügigkeit verbindet.


Champans – das Tête de Cuvée von Volnay

Volnay steht für elegante, feingliedrige Pinot Noirs. Champans liegt im Zentrum der Volnay Premiers Crus, direkt nördlich von Caillerets, und gilt historisch als Tête de Cuvée – der Archetyp des großen Volnay 1er Cru.

Angerville besitzt hier mit 3,98 Hektar seine größte Cru-Parzelle: zwei parallele Stücke mit 300 Meter langen Reihen, die südöstlich exponiert den gesamten Hang hinablaufen. Oben karger Kalkfels, weiter unten tiefere, lehmig-steinige Böden – diese Bandbreite gibt dem Wein Finesse und Körper zugleich.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

2020 war auf dem Papier einer der wärmsten und trockensten Jahrgänge überhaupt. Guillaume d'Angerville las sehr früh und wählte bewusst „Balance vor phenolischer Reife" – das Ergebnis sind feingliedrige, präzise und beautifully balancierte Weine.

Champans zeigt sich dabei etwas fester und strukturierter als Taillepieds – ein Wein, der etwas Geduld belohnt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, vom hauseigenen „Pinot d'Angerville"-Klon.

Vollständig entrappt, klassische Maischegärung mit zweimal täglichem Remontage – bewusst ohne Pigeage, um die Finesse zu wahren. Der Ausbau erfolgte im Fass mit rund 20 % neuem Holz. Das gesamte Gut wird seit 2006 biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Klares, helles Rubinrot. Ein opulentes Bouquet aus schwarzer Kirsche, Himbeercoulis, einem Hauch Feige und schwarzem Trüffel, dazu Orangenzeste, Kakao, Gewürze und Waldboden. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, reich und strukturiert, mit kreidig-feinem Tannin, salziger Frische und einem harmonischen, langen Finale.

Finesse, Fülle und Länge mit eigener Großzügigkeit – der Archetyp des großen Volnay.

Verdient 5 bis 10 Jahre Reife, um sich ganz zu entfalten. Bei 16 °C servieren, vorab dekantieren.

Am Tisch

Ente, Reh, Rind, Geflügel in feiner Sauce oder reifer Weichkäse. Ein großer Pinot Noir für die festliche Küche.


Lage: Volnay „Champans" (Côte de Beaune); SE-Hang, oben Kalkfels, unten lehmig-steinig, 3,98 ha
Klassifikation: Volnay 1er Cru (Tête de Cuvée)
Ausbau: Pinot Noir; ~20 % neues Holz, kein Pigeage · Biodynamie (seit 2006)

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Weine

Domaine Bousquet Malbec Reserva BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Reserva · Bio

Domaine Bousquet Malbec Reserva ist ein Bio-Rotwein aus Mendoza in Argentinien. Im Glas zeigt er eine dunkelviolette bis fast schwarze Farbe und eine intensive, würzige Frucht. Als Reserva mit Fassreife gewinnt er an Struktur und Tiefe.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt in Tupungato im Uco Valley, einer hochgelegenen Weinregion in Mendoza am Fuße der Anden. Die Höhenlage verleiht den Malbec-Weinen Farbe, Frische und Tiefe. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec. Als Reserva reift er im Eichenfass, das ihm zusätzliche Struktur, Würze und eine feine Schokoladennote verleiht.

Im Glas

Dunkelviolette bis fast schwarze Farbe. In der Nase Cassis und schwarze Johannisbeeren mit Noten von schwarzem Pfeffer. Am Gaumen runden ein Hauch Schokolade und eine intensive Frucht das Bild ab; kraftvoll und vollmundig. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Grillfleisch, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Uco Valley / Tupungato, Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec, Reserva
Ausbau: Malbec, Eichenfassreife

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