Fuhrmann – Wien – Österreich

Fuhrmann – Aus Liebe zum Genuß

Das Restaurant Fuhrmann liegt im 8. Wiener Bezirk und ein ungeplanter und spontaner Mittagsbesuch begeisterte auf Anhieb.

In einem einfachen, kleinen und gemütlichen Ambiente wird schon beim Anblick der im Gastraum leeren Weinflaschen klar, dass hier Menschen mit viel Weinverstand am Werke sind. So stellt sich im Nachhinein auch heraus, dass der Gastgeber Hermann Botolen ein bekannter Sommelier ist und seinen Gäste seine offenen Weine bevorzugt aus Grossflaschen kredenzt.

Der hier agierende junge Küchenchef Sascha Hoffmann hat unter anderem bei den Wiener Institutionen Plachutta und Steirer Eck gearbeitet. Die Speisenkarte im Fuhrmann ist positiv reduziert. Eine moderne österreichische Küche mit lokalen und saisonalen Zutaten wird hier mit viel Liebe und recht flott aufgetischt. Die Aromen der Gerichte sind unheimlich warm, von den Zutaten her perfekt aufeinander abgestimmt und begeistern mit ihrer unaufgeregten Art.

Die hier gebotene Weinauswahl setzt dem ganzen noch die Krone auf. Wahrlich ein Ort zum genießen und schwelgen.

Spargelcreme Suppe.
Rehravioli mit Kohlsprossen, jungem Bärlauch, Mandeln, Sellerie und Preiselbeeren.
Gebratene Goldbrasse auf Bärlauch Risotto und roh marinierten Navetten.
Mascarponetörtchen mit Johannisbeeren Sorbet und Haselnuss.

Restaurant Fuhrmann – Aus Liebe zum Genuss – Fuhrmannsgasse 9 – 1080 Wien – Österreich – Telefon: +43 1 9444324 – www.restaurantfuhrmann.com

  • Punkte
175

Unsere Wertung: 175 von 365 Punkten *

Punkte 0

*Punktesystem 0 bis 365 Punkte

Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kaufmann Rheingau Pinot Noir ++ 2022 BIO

Rotwein · Rheingau · Pinot Noir (Spätburgunder)

Pinot Noir Rheingau Weingut Kaufmann „++" Selektion Bio (Demeter) trocken 2022

Der Kaufmann Rheingau Pinot Noir „++" 2022 ist ein feiner, biologischer Spätburgunder mit geschliffenem, präsentem Tannin – elegant und zugänglich, mit einem zarten Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.


Weingut Kaufmann – Pinot Noir mit Handschrift

Das VDP.Weingut Kaufmann in Eltville-Hattenheim zählt zu den Top-Adressen des Rheingaus. Die Quereinsteiger Urban Kaufmann (Schweizer Käsemeister) und Eva Raps (frühere VDP-Geschäftsführerin) übernahmen das traditionsreiche Bio-Gut Hans Lang und arbeiten konsequent biodynamisch – seit 2017 Demeter-zertifiziert. Dem Pinot Noir gilt dabei besondere Aufmerksamkeit; er gehört zu den Aushängeschildern des Guts.

Der Pinot Noir „++" ist eine gehobene Selektion aus Rheingauer Lagen – eine Stufe über dem Basis-Spätburgunder. Er bündelt die klare, präzise Stilistik des Hauses in einem zugänglichen, eleganten Wein, der die Handschrift des Guts schon unterhalb der Großen Gewächse zeigt.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der vollreife, fruchtbetonte und zugleich balancierte Spätburgunder hervorbrachte. Der Pinot Noir „++" zeigt sich entsprechend mit klarer roter und dunkler Frucht, geschliffenem Tannin und feiner Würze.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder) aus dem Jahrgang 2022, trocken.

Handlese und schonende Vinifikation im Stil des Hauses, mit behutsamem Holzeinsatz, der dem Wein Struktur und feine Würze gibt, ohne die Frucht zu überlagern. Biologischer Anbau (Demeter), DE-ÖKO-003.

Im Glas

Geschliffenes und feines, präsentes Tannin. Feiner Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer. Ein eleganter, klar gezeichneter Spätburgunder mit guter Struktur und Trinkfluss.

Geschliffenes, feines Tannin – mit zartem Duft von Himbeere, Cassis und schwarzem Pfeffer.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb, zu Wild und Wildgeflügel, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Rheingau (Deutschland); Rheingauer Lagen des Weinguts Kaufmann, „++"-Selektion
Klassifikation: Rheingau, Pinot Noir (Spätburgunder), trocken
Ausbau: Pinot Noir; Handlese, schonende Vinifikation mit behutsamem Holzeinsatz; biologisch (Demeter), DE-ÖKO-003

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Sine Qua Non Distenta III Syrah 2021

Rotwein · Central Coast · Syrah

Syrah-Cuvée Central Coast Kalifornien (USA) 2021

Der Sine Qua Non Distenta III Syrah 2021 ist ein kalifornischer Kult-Syrah von Manfred und Elaine Krankl – dicht und kraftvoll, zugleich elegant, weich und vielschichtig, aus einem milden Jahrgang, der laut Krankl an den großen 2019 erinnert.


Central Coast – die Lagen von Sine Qua Non

Sine Qua Non keltert seine Weine im eigenen Keller in Ventura nördlich von Los Angeles, mit Trauben von den estate-eigenen Rhône-Weinbergen an der kalifornischen Central Coast. Der Distenta III 2021 stammt zu 51 % vom The Third Twin Vineyard, zu 26 % vom Cumulus Vineyard und zu 23 % vom Eleven Confessions Vineyard – alle eigenständig angebaut.

Manfred und Elaine Krankl gründeten das Weingut 1994 und zählen heute zu den meistgesuchten Erzeugern Kaliforniens – kompromisslose Handarbeit, winzige Mengen, kaum Schönung oder Filtration. Jeder Jahrgang ist ein eigenständiger Wein mit eigenem Namen und eigenem Etikett; „Distenta" ist lateinisch und bedeutet „unbeschriftet".

Jahrgang 2021 – Central Coast

2021 brachte an den Sine-Qua-Non-Lagen Krankls bevorzugte Bedingungen: mildes Wetter mit konstantem Sonnenschein, aber ohne extreme Hitze – nur ein einziger Tag mit 100 °F, und das an nur einem der vier Weinbergstandorte.

Das Ergebnis erinnert an den Jahrgang 2019, vielleicht mit etwas mehr Reichhaltigkeit: viel Eleganz, Charakter und spielerische Würze mit vielen Schichten und Nuancen.

Cuvée und Ausbau

Eine Syrah-dominierte Cuvée: 81,7 % Syrah, 11,3 % Grenache, 3,3 % Mourvèdre, 2,1 % Petite Sirah sowie 1,6 % weiße Sorten (0,7 % Gelber Muskateller, 0,9 % Petit Manseng).

21 % der Trauben wurden als Ganztrauben mit den Stielen vergoren, 79 % entrappt. Ausgebaut über rund 23 Monate: 53,0 % in brandneuen französischen Eichenfässern, 43,1 % in gebrauchten Fässern (ein bis drei Jahre alt) und 3,9 % in Beton.

Im Glas

Sehr dunkle Farbe. In der Nase Kaffeesatz, Rhabarber, rote Pflaumen, Toffee, Boysenbeere, zerdrückte Erdbeerhäute, Zigarrenkiste sowie etwas Kreide und staubige Keksbrösel. Am Gaumen super weich, aber nicht schlaff, sondern strukturiert und weit aufgefächert – ähnlich dem 2019, mit einem Hauch mehr Fleisch. Die Tannine sind reichlich, doch breit und seidig, dazu milde asiatische Gewürze. Mit Luft wird der Wein zusehends üppiger und umhüllender. (Verkostungsnotiz: Manfred und Elaine Krankl.)

Super weich, doch strukturiert und aufgefächert – mit breiten, seidigen Tanninen.

Am Tisch

Zu Lammkeule, geschmortem Short Rib, gegrilltem Rind, Wild oder herzhaften mediterranen Gerichten. Ein intensiver Begleiter für kräftige, würzige Küche.


Lage: Estate-Weinberge The Third Twin (51 %), Cumulus (26 %) und Eleven Confessions (23 %), Central Coast, Kalifornien (USA)
Klassifikation: California (USA), Syrah-basierte Cuvée (trocken)
Ausbau: Syrah-Cuvée; 21 % Ganztrauben; 23 Monate Eiche/Beton (53,0 % neue französische Eiche, 43,1 % gebraucht, 3,9 % Beton)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Whisky

Ardbeg Ardbog

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 10 Jahre Bourbon- & Manzanilla-Sherryfässer non chill-filtered Sonderabfüllung Ardbeg Day 2013

Der Ardbeg Ardbog ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day im Juni 2013. Der Name spielt auf die Torfmoore (bogs) Islays an, die dem Whisky seinen Rauch geben. Für den Ardbog wurde rund zehn Jahre gereifter Ardbeg aus ehemaligen Bourbon-Fässern mit Partien aus spanischen Manzanilla-Sherryfässern vermählt – für Ardbeg eine ungewöhnliche Wahl, da sonst meist Oloroso- oder Pedro-Ximénez-Sherry zum Einsatz kommt. Abgefüllt non chill-filtered in kräftiger Stärke.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Namensgebend für den Ardbog sind die tiefen Torfmoore der Insel, deren Torf das Malz und damit den Rauch prägt. Atlantik, Torf und Meeresluft bestimmen den maritimen Stil.

Assemblage und Ausbau

Der Ardbog vereint zwei jeweils rund zehn Jahre gereifte Komponenten: Ardbeg aus ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche für die typische, torfrauchige Intensität und Partien aus Manzanilla-Sherryfässern aus spanischer Eiche, die trockene, salzig-würzige und fruchtige Noten beisteuern. Manzanilla ist ein eher leichter, trockener Sherry und gibt dem Ardbog seinen besonderen Charakter. Abgefüllt wird er ohne Kältefiltration und mit hoher Stärke.

Im Glas

Goldbernstein im Glas. In der Nase rauchiger Torf, Teer und Meeresbrise, dazu Orangen-Vanille-Fudge, Leder und herbe, dunkle Frucht aus dem Manzanilla-Fass. Am Gaumen ölig und kraftvoll: Rauch und Salz treffen auf Rosine, Dattel und Pflaume, Espresso und dunkle Schokolade sowie süße Gewürze. Der Nachhall ist lang und trocken, mit Torfrauch, Meersalz, Nelke und einem Hauch süßem Balsamico.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; wegen der hohen Stärke öffnen einige Tropfen Wasser die Aromen spürbar. Passt zu geräuchertem Fleisch, reifem Hartkäse, dunkler Schokolade und herzhaftem Trockenobst. Ein intensiver Begleiter zum Abschluss eines Essens oder zur Zigarre.


Produzent: Ardbeg Distillery
Rebsorte: gemälzte Gerste (getorft)
Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 10 Jahre (limitiert, Ardbeg Day 2013)
Dosage: non chill-filtered
Ausbau: ehemalige Bourbon- und Manzanilla-Sherryfässer, ca. 10 Jahre

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Zenato Santa Cristina Lugana Vigneto Massoni

Wein · Weißwein · Lugana · Italien

Zenato Lugana Santa Cristina Vigneto Massoni ist der Einzellagenwein der Familie Zenato vom Gardasee. Aus Trebbiano di Lugana besticht er durch seinen Blütenduft, leicht grasige Noten und elegante Kraft am Gaumen; im Geschmack gesellen sich Honigmelone und Kräuter hinzu – zur mediterranen Küche wie geschaffen.


Lugana / Gardasee

Seit fast 50 Jahren schreibt die Familie Zenato rund um den Gardasee eine Erfolgsgeschichte nach der anderen. Dieser Wein stammt aus der Einzellage „Massoni" in der Lugana DOC am südlichen Seeufer, auf lehmig-kalkhaltigen Böden. Zenatos Lugana-Weine zählen zu den besten ihrer Art und haben sich einen festen Platz in der gehobenen Gastronomie erarbeitet.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Trebbiano di Lugana (lokal Turbiana), von der einzelnen Lage Vigneto Massoni. Die Gärung erfolgt im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur, gefolgt von einer Reife auf der Feinhefe, die dem Wein zusätzlichen Schmelz und Tiefe verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Blütenduft mit leicht grasigen Noten, dazu Honigmelone und feine Kräuter. Am Gaumen elegant und kraftvoll, mit feiner Säure, gutem Schmelz und langem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – wie geschaffen für die mediterrane Küche.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Risotto, Pasta mit Gemüse und hellem Fleisch.


Lage: Lugana DOC, Einzellage Vigneto Massoni, Gardasee (Italien); Azienda Zenato
Klassifikation: Lugana DOC – 100 % Trebbiano di Lugana (Turbiana), trocken
Ausbau: Edelstahltank, Reife auf der Feinhefe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Peachy Canyon Paso Robles "Incredible Red" 2021

Rotwein · Paso Robles · Zinfandel-Cuvée

Zinfandel · Grenache · Petite Sirah Paso Robles Central Coast, Kalifornien 20 % neue Barriques trocken

Peachy Canyon Incredible Red ist eine trockene Zinfandel-Cuvée aus Paso Robles an der kalifornischen Central Coast, abgerundet mit Grenache und Petite Sirah. Dunkle Beeren, Kirsche und Vanille treffen auf eine geschmeidige Textur und ein würzig-harziges Bouquet. Ein vielseitiger Rotwein, solo wie zum Essen – am besten zur italienischen Küche.


Paso Robles – Zinfandel zwischen Hitze und Pazifikluft

Die Peachy Canyon Winery wurde 1988 von Doug und Nancy Beckett gegründet und liegt in den Santa Lucia Mountains, rund zehn Kilometer westlich von Paso Robles und gut 20 Kilometer vom Pazifik entfernt. Heute führen die Söhne Jake und Josh das Familienweingut, das sich vor allem mit Zinfandel einen Namen gemacht hat.

Paso Robles liegt auf halbem Weg zwischen San Francisco und Los Angeles. Das Klima prägen extreme Temperaturschwankungen: Tagsüber steigt das Thermometer im Sommer auf über 38 °C, nachts fällt es auf unter 10 °C. Kühle Meeresluft strömt durch Lücken in der Küstenkette ins Landesinnere. Die kargen Böden halten die Erträge klein. Das Ergebnis sind kleine Beeren mit konzentriertem Aroma, deren Säure die kalten Nächte bewahren.

Zinfandel hat in Kalifornien eine lange Geschichte: Die Sorte kam im 19. Jahrhundert über die Ostküste in den Westen und fand zur Zeit des Goldrauschs eine neue Heimat. In Paso Robles gehört sie seit Jahrzehnten zu den prägenden Rotweinsorten.

Assemblage und Ausbau

Cuvée mit Zinfandel als Leitsorte, ergänzt um Grenache und Petite Sirah. Der Zinfandel-Anteil schwankt je nach Jahrgang, die Partnersorten werden jedes Jahr neu abgestimmt: Petite Sirah gibt Farbe und Tannin, Grenache Saftigkeit und rote Frucht.

Die Trauben werden über mehrere Wochen in den frühen Morgenstunden gelesen und entrappt. Während der Gärung wird der Most zweimal täglich umgepumpt, nach rund zwei Wochen sanft gepresst. Der Wein reifte zu 20 % in neuen Barriques aus amerikanischer, ungarischer und französischer Eiche, der Rest in alten 500-Liter-Puncheons. So bleibt die Frucht im Vordergrund, das Holz stützt nur dezent. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle Beeren und Kirsche, dazu Vanille und eine würzig-harzige Note. Am Gaumen saftig, rund und geschmeidig, mit reifer Frucht, weichen Tanninen und langem Abgang.

Zinfandel aus Paso Robles, gestützt von Grenache und Petite Sirah, dezent in drei Eichensorten gereift: dunkle Frucht mit weichem Tannin.

Jung zugänglich. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Pasta und Pizza, gegrilltes Fleisch, Burger, Schmorgerichte und mittelreifer Käse.


Produzent Peachy Canyon Winery, Paso Robles
Rebsorte Zinfandel, Grenache, Petite Sirah
Lage Paso Robles, Central Coast, Kalifornien, USA
Klassifikation Paso Robles · trocken
Vinifikation Morgenlese · entrappt · zweimal tägliches Umpumpen · Pressung nach ca. zwei Wochen
Ausbau 20 % neue Barriques (amerikanische, ungarische, französische Eiche) · Rest in alten 500-l-Puncheons

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #05 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#05) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Envinate Táganan Margalagua tinto 2024

Rotwein · Teneriffa · Táganan (Anaga) · Field Blend

Negramoll · Listán Negro · Listán Blanco Teneriffa · Anaga Parcela Margalagua Envínate roter Basalt · eisenhaltig 100 % Ganztraube · ohne Schwefel nur 1.800 Flaschen 2024

Der Envínate Táganan Parcela Margalagua 2024 ist der zurückhaltendste Jahrgang der Margalagua-Serie – leichter, subtiler, präziser. Ein Einzellagen-Rotwein von ätherischem Charakter aus dem Anaga-Massiv: vergoren ohne Eingriff, ausgebaut ohne Schwefel, nur 1.800 Flaschen.


Margalagua – Einzellage auf rotem Basalt

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez. Auf Teneriffa arbeitet das Team seit Jahren konsequent im Anaga-Massiv im Nordosten der Insel, einer der ältesten und steilsten Weinregionen der Kanaren – steil, feucht, vulkanisch geprägt, mit uralten, wurzelechten Reben.

Die Einzelparzelle Margalagua steht auf rotem Basalt mit hohem Eisengehalt und sandiger Textur. Die Kombination aus mineralreichem Untergrund und atlantischem Klima erklärt den Charakter des Weins: Dichte ohne Schwere, Struktur ohne Tannin-Druck. Das Feldgemisch besteht überwiegend aus Negramoll und Listán Negro sowie rund 10 % Listán Blanco – allesamt auf unveredelten alten Reben, gemeinsam gelesen und vergoren, ganz in der traditionellen Inselpraxis.

Jahrgang 2024 – Teneriffa

2024 ist der zurückhaltendste Jahrgang der Margalagua-Serie: leichter als 2023, subtiler in der Aromatik und präziser im Aufbau. Das atlantische Klima und die Vulkanböden des Anaga prägen einen Rotwein von ätherischer Frische, klarer Linie und tiefer Mineralität.

Assemblage und Ausbau

Field Blend aus überwiegend Negramoll und Listán Negro sowie rund 10 % Listán Blanco, aus dem Jahrgang 2024, Teneriffa (Anaga), trocken.

2024 fermentierte Envínate zu 100 % als Ganztraube in Betontanks ohne Temperaturkontrolle, mit einer Maischestandzeit von 25 bis 28 Tagen. Der anschließende Ausbau erfolgte über neun Monate in neutralen 228-Liter-Fässern – ohne Abstich, ohne Schwefelzusatz; die malolaktische Gärung verlief ungesteuert im Fass. Abfüllung Juli 2025, 1.800 Flaschen.

Im Glas

Die Nase öffnet sich mit Luft zu trockenen Rosenblättern, schwarzem Pfeffer und nassem Bimstein – die charakteristische Aromatik der Táganan-Linie, 2024 in besonders subtiler Ausprägung. Am Gaumen zeigt sich eine fast transparente Textur mit feiner Würze und klarer Linie. Der Abgang trägt vulkanische Mineralität und eine ruhige, ausdauernde Länge. Im Glas entwickelt sich der Wein kontinuierlich – wer Geduld hat, erfährt mehr.

Ätherisch und präzise – trockene Rosenblätter, schwarzer Pfeffer, nasser Bimstein und vulkanische Mineralität.

Kein Wein für den sofortigen Konsum: wer jetzt öffnet, sollte mindestens 30–45 Minuten dekantieren. Optimales Fenster 2026–2028, kühl und dunkel, idealerweise liegend lagern. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ziegenfrischkäse, zu gegrilltem Fisch mit Haut sowie zu Papas arrugadas con mojo. Funktioniert mit genügend Zeit im Glas auch als Solist.


Lage: Teneriffa, Táganan/Anaga, Parcela Margalagua (Kanaren, Spanien); roter, eisenhaltiger Basalt mit sandiger Textur, steil; uralte wurzelechte Reben
Klassifikation: Rotwein (Field Blend), Teneriffa; überwiegend Negramoll und Listán Negro, ~10 % Listán Blanco (trocken); nur 1.800 Flaschen
Ausbau: 100 % Ganztraube, Gärung in Betontanks ohne Temperaturkontrolle (25–28 Tage Maische), 9 Monate in neutralen 228-l-Fässern, ohne Abstich und ohne Schwefelzusatz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine Bretaudeau Statera 2023 BIO

Rotwein · Loire · Pinot Noir

Pinot Noir Loire (Vin de France) Quarzgranit-Böden 2023 · Bio (FR-BIO-01) Eichenfass · 35 hl/ha

Der Statera 2023 Bio von Jérôme Bretaudeau ist ein Pinot Noir der Sonderklasse – von der Loire. Die Reben wurzeln auf Böden aus weißem und rosa Quarzgranit, was dem Wein seine Frische und Mineralität gibt. Biodynamisch angebaut, fein und ausgewogen, mit finessenreicher Länge.


Loire – Pinot Noir auf Quarzgranit

Der Statera wächst an der Loire auf Böden aus weißem und rosa Quarzgranit. Diese mineralische Unterlage verleiht dem Pinot Noir seine Frische und seine klare mineralische Linie. Die Reben haben ein Durchschnittsalter von rund 18 Jahren, der Ertrag liegt bei niedrigen 35 Hektoliter pro Hektar.

Jérôme Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01). Pinot Noir ist an der Loire ungewöhnlich – der Wein wird daher als Vin de France geführt.

Jahrgang 2023 – Loire

2023 brachte an der Loire einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für die roten Weine steht 2023 für reife Frucht bei tragender Säure – eine gute Grundlage für die Frische und Finesse dieses Pinot Noir.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen und vollständig entrappt, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Der Ausbau erfolgt im Eichenfass. Der niedrige Ertrag von 35 Hektoliter pro Hektar sorgt für Konzentration, ohne die feine Linie zu überdecken.

Im Glas

Eine sehr blumige Nase mit Pfingstrose, Veilchen und Walderdbeeren. Am Gaumen rote Früchte wie Kirsche und Himbeere; der Wein ist sehr fein und ausgewogen, mit finessenreicher Länge und einem langen Nachhall.

Pfingstrose, Veilchen und Walderdbeere über roter Frucht – ein feiner, mineralischer Pinot Noir mit langem Nachhall.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für die feine Küche.


Lage: Loire; Böden aus weißem und rosa Quarzgranit
Klassifikation: Vin de France (Loire); Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Pinot Noir; vollständig entrappt, Eichenfass; 35 hl/ha

Mehr erfahren ...