Fuhrmann – Wien – Österreich

Fuhrmann – Aus Liebe zum Genuß

Das Restaurant Fuhrmann liegt im 8. Wiener Bezirk und ein ungeplanter und spontaner Mittagsbesuch begeisterte auf Anhieb.

In einem einfachen, kleinen und gemütlichen Ambiente wird schon beim Anblick der im Gastraum leeren Weinflaschen klar, dass hier Menschen mit viel Weinverstand am Werke sind. So stellt sich im Nachhinein auch heraus, dass der Gastgeber Hermann Botolen ein bekannter Sommelier ist und seinen Gäste seine offenen Weine bevorzugt aus Grossflaschen kredenzt.

Der hier agierende junge Küchenchef Sascha Hoffmann hat unter anderem bei den Wiener Institutionen Plachutta und Steirer Eck gearbeitet. Die Speisenkarte im Fuhrmann ist positiv reduziert. Eine moderne österreichische Küche mit lokalen und saisonalen Zutaten wird hier mit viel Liebe und recht flott aufgetischt. Die Aromen der Gerichte sind unheimlich warm, von den Zutaten her perfekt aufeinander abgestimmt und begeistern mit ihrer unaufgeregten Art.

Die hier gebotene Weinauswahl setzt dem ganzen noch die Krone auf. Wahrlich ein Ort zum genießen und schwelgen.

Spargelcreme Suppe.
Rehravioli mit Kohlsprossen, jungem Bärlauch, Mandeln, Sellerie und Preiselbeeren.
Gebratene Goldbrasse auf Bärlauch Risotto und roh marinierten Navetten.
Mascarponetörtchen mit Johannisbeeren Sorbet und Haselnuss.

Restaurant Fuhrmann – Aus Liebe zum Genuss – Fuhrmannsgasse 9 – 1080 Wien – Österreich – Telefon: +43 1 9444324 – www.restaurantfuhrmann.com

  • Punkte
175

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Weine

Wittmann Westhofen Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 Magnum BIO

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen Westhofener Kirchspiel VDP.Grosses Gewächs Bio (Demeter) Kalkstein Magnum 1,5 l 2023

Das Wittmann Westhofener Kirchspiel Riesling Großes Gewächs 2023 ist ein eleganter, frischer Bio-Riesling vom Kalkstein – mit Aromen gelber Früchte und einer klaren, leicht salzigen Mineralität. In der Magnum der ideale Wein für die große Reife.


Kirchspiel – VDP.Grosse Lage in Westhofen

Das Weingut Wittmann in Westhofen zählt zu den führenden Adressen Rheinhessens und arbeitet seit Langem konsequent biodynamisch (Demeter). Die VDP.Grosse Lage zeichnet die hochwertigsten Weinberge der Region aus – parzellengenau abgegrenzt; hier reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotenzial.

Das Kirchspiel mutet wie ein Amphitheater an, das sich zum Rhein hin öffnet; die Reben in Ost- bis Südostausrichtung sind vor kalten Westwinden geschützt – Grund für das hervorragende Kleinklima. Die Reben für dieses Große Gewächs fußen auf schwer durchwurzelbarem Kalkstein (Tonmergel mit Kalksteineinlagen, auch der tiefe Untergrund von Kalkstein dominiert). Genau dieser karge, kalkreiche Boden verleiht den Rieslingen des Kirchspiels ihre filigrane Eleganz und die klare, leicht salzige Mineralität.

Jahrgang 2023 – Rheinhessen

2023 brachte in Rheinhessen aromatische, reife Rieslinge mit guter Substanz und präziser Säure. Auf dem Kalkstein des Kirchspiels ergibt das einen besonders eleganten, geradlinigen Wein mit lebendiger Säure, klarer gelber Frucht und feiner, salziger Mineralität – Spannung und Finesse statt Opulenz. Die Magnum bietet dabei ideale Bedingungen für eine besonders langsame, harmonische Entwicklung.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Handlese, Ganztraubenpressung, Spontangärung mit eigenen Hefen und langer Ausbau auf der Vollhefe – überwiegend im traditionellen großen Holzfass und Edelstahl. Der zurückhaltende Ausbau lässt Frucht und die kalksteingeprägte Mineralität der Lage unverfälscht in den Mittelpunkt treten. Biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022.

Im Glas

Ein elegantes, frisches Bukett von gelben Früchten – reifer Apfel, Birne, gelbe Zitrus –, ergänzt um weiße Blüten und feine Kräuter. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure und der für das Kirchspiel typischen klaren, leicht salzigen Mineralität, die den Wein trägt und ihm einen langen, animierenden Abgang verleiht.

Elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten – mit klarer, leicht salziger Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe – in der Magnum umso mehr; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Spargel sowie zu kräftigerem Hartkäse. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: Rheinhessen, Westhofener Kirchspiel (Deutschland); Ost-/Südostausrichtung, amphitheaterartig zum Rhein geöffnet, Tonmergel mit Kalksteineinlagen über kalksteindominiertem Untergrund; VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung, Reife auf der Vollhefe (großes Holzfass/Edelstahl); biodynamisch (Demeter), DE-ÖKO-022

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Weine

Anne Gros Clos Vougeot Le Grand Maupertui Grand Cru 2022

Rotwein · Clos Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Vougeot · Grand Cru Lieu-dit Le Grand Maupertui · 0,93 ha 2022 Zementei + Barrique, 40% neu

Der Clos Vougeot Le Grand Maupertui Grand Cru 2022 der Domaine Anne Gros stammt aus einer nur 0,93 Hektar großen Parzelle im oberen Teil des Clos de Vougeot, direkt unterhalb von Grands Echézeaux. Ein reinsortiger Pinot Noir von Kraft und Fülle, in der Jugend zurückhaltend, mit den Jahren samtig und vielschichtig.


Le Grand Maupertui – im oberen Clos de Vougeot

Le Grand Maupertui liegt im oberen, qualitativ besten Teil des Clos de Vougeot, unmittelbar unterhalb der Grand-Cru-Lage Grands Echézeaux. Die 0,93 Hektar wurden bereits 1905 bepflanzt und sind durch regelmäßige Nachpflanzung im Schnitt rund 70 Jahre alt. Der Name geht auf die Mönche von Cîteaux zurück und verweist wohl auf eine sanfte Mulde im Gelände.

Der Boden ist tief und lehmig, durchzogen von großen Steinen; die leichte Hangneigung sorgt für gute natürliche Entwässerung, die umgebende Mauer des Clos schützt vor Erosion. Die Parzelle ist ein Familienerbe – Louis Gros vermachte sie seinem Sohn François.

Der Clos de Vougeot wurde im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt und 1937 als Grand Cru klassifiziert. Mit rund 50 Hektar ist er nach Corton der zweitgrößte Grand Cru der Côte d'Or, aufgeteilt in 18 Lieux-dits und über 80 Eigentümer. Das Terroir ist uneinheitlich; die oberen, ostexponierten Hänge mit kiesigem Kalkstein gelten als die besten – hier liegt Le Grand Maupertui.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der der Kraft des Maupertui Struktur und Tiefe verleiht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, in mehreren Durchgängen von Hand selektiv gelesen.

Vergärung im Zementei, anschließend Ausbau über mehr als ein Jahr in Barriques aus französischer Eiche, davon 40% neu. Die Weinberge werden naturnah bewirtschaftet.

Im Glas

In der Nase reife Kirschen, Pflaumen und schwarze Johannisbeeren, dazu Gewürze wie Pfeffer, Nelke und Muskatnuss. Am Gaumen samtig, leuchtend und intensiv, mit Kraft, Fülle und langem Nachhall. Jung wirkt der Wein noch verschlossen.

Kraft und Fülle, samtig und leuchtend – ein Pinot Noir aus dem oberen Clos de Vougeot mit langem Nachhall.

In der Jugend zurückhaltend, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Le Grand Maupertui (Lieu-dit), Clos de Vougeot; tiefer Lehmboden mit großen Steinen, 0,93 ha
Klassifikation: Clos de Vougeot Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Gärung im Zementei, über 1 Jahr Barrique (40% neu); naturnahe Bewirtschaftung

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USA

Verite La Joie 2012

Rotwein · Sonoma County · Cabernet-Sauvignon-Cuvée

Cabernet Sauvignon (dominierend) Merlot · Cabernet Franc · Petit Verdot Sonoma County Verité · La Joie Pierre Seillan 2012

Beim Verité La Joie 2012 dient ohne Frage das französische Anbaugebiet Pauillac im Bordeaux als Vorbild – Hauptrebsorte ist, wie bei den besten Weinen dieser Appellation, der Cabernet Sauvignon. Hier ist etwas ganz, ganz Großes entstanden.


Verité – Bordeaux-Geist aus Sonoma

Verité wurde 1998 vom legendären Jess Jackson gemeinsam mit dem französischen Vigneron Pierre Seillan gegründet, mit dem kompromisslosen Ziel, im kalifornischen Sonoma County Bordeaux-inspirierte Cuvées von Weltrang zu schaffen. Seillan, geprägt von Jahrzehnten in Bordeaux und an der Loire, gilt als Meister der Assemblage – Verité zählt zu den am häufigsten mit 100 Punkten bewerteten Weingütern überhaupt.

La Joie ist die Cabernet-Sauvignon-dominierte der drei Verité-Cuvées (neben dem Merlot-basierten La Muse und dem Cabernet-Franc-basierten Le Désir) und stilistisch dem Pauillac bzw. Médoc nachempfunden. Seillan komponiert ihn aus über 50 winzigen „Micro-Crus" in vier Sonoma-AVAs – Alexander Valley, Knights Valley, Chalk Hill und Bennett Valley –, die jeweils separat vinifiziert werden. Die warmen Täler fördern die Reife, die kühleren bewahren Säure und Frische.

Jahrgang 2012 – Sonoma County

2012 gilt als herausragender, „winning" Jahrgang in Sonoma – von Hitze, aber nie zu viel, mit perfekter Säure und Tanninstruktur; das Haus selbst vergleicht ihn mit Bordeaux 2005. Der La Joie 2012 verbindet daher große Kraft und Mächtigkeit mit klarer Struktur und einem enormen Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte.

Assemblage und Ausbau

Cuvée vorwiegend aus Cabernet Sauvignon, ergänzt um Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot, Jahrgang 2012.

Jeder der über 50 Micro-Crus wird einzeln gelesen und vergoren, anschließend in französischen Eichenfässern mit individuell abgestimmten Toasting-Graden ausgebaut. Aus diesen Hunderten von Bausteinen formt Pierre Seillan die finale Assemblage – technisch perfekt bereitet und voller dichter Frucht.

Im Glas

Eine dunkle und satte Farbe, die sofort ins Auge springt. Auf Anhieb begeistert der intensive Duft von schwarzen Johannisbeeren, Weichselkirsche, gegrillter Paprika und Grillkohle. Die Tannine sind im Geschmack noch omnipräsent und werden den La Joie noch über mehrere Jahrzehnte perfekt begleiten. Der mehrminütige Abgang deutet schon an, wohin die Reise geht.

Hier ist etwas ganz, ganz Großes entstanden.

Mit großem Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte; profitiert deutlich vom Dekantieren oder einigen Jahren Kellerreife. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Sonoma County (Kalifornien, USA); über 50 Micro-Crus in den AVAs Alexander Valley, Knights Valley, Chalk Hill und Bennett Valley
Klassifikation: Sonoma County, Bordeaux-Cuvée (Cabernet Sauvignon dominierend), trocken
Ausbau: Cabernet Sauvignon mit Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot; separate Vinifikation der Micro-Crus, Ausbau in französischer Eiche (individuelle Toasting-Grade)

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Spirituosen

Eden Mill Love Gin

Gin · Botanicals · Schottland

Eden Mill Love Gin ist ein schottischer Gin der Eden Mill Distillery in St Andrews. Neben Wacholder prägen rote Rosenblätter, Eibisch, Goji-Beeren und ganze Hibiskusblüten den Charakter. Das Ergebnis ist ein fruchtig-florales Profil mit Noten von roten Früchten und Zitrus. Im Glas zeigt sich ein zarter rosa Schimmer.


Herkunft

Die Eden Mill Distillery liegt in St Andrews an der schottischen Ostküste und vereint Brennerei und Brauerei unter einem Dach. Der Love Gin zählt zu den bekanntesten Abfüllungen des Hauses.

Botanicals und Destillation

Kernbotanicals sind Wacholder, rote Rosenblätter, Eibisch, Goji-Beeren und ganze Hibiskusblüten. Die Hibiskusblüten geben dem Gin seinen zart-rosa Ton. Abgefüllt mit 42 % vol.

Im Glas

In der Nase rote Früchte, Rosenblüte und ein Hauch Zitrus über klarer Wacholderbasis. Am Gaumen fruchtig und blumig, mit Beerennoten und feiner Zitrusfrische. Der Abgang ist weich und floral.

Im Drink

Spirituose ohne Flaschenreifung – kühl und dunkel gelagert über Jahre stabil. Gut gekühlt servieren, pur auf Eis oder im Gin & Tonic; mit hellem Tonic und einer Erdbeere oder Rosenblüte kommt der florale Charakter zur Geltung.

Klassische Begleitung: Tonic Water, rote Beeren, Rosé-Aperitifs und leichte Sommerküche. Auch als Basis fruchtiger Cocktails.


Herkunft: St Andrews, Schottland
Art: Gin
Botanicals: Wacholder, Rosenblätter, Eibisch, Goji-Beeren, Hibiskus
Alkohol: 42 % vol.

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Rebsorten

Jeff Carrel Un Jour je serai Une Icone Syrah

Wein · Rotwein · Languedoc · Frankreich

Jeff Carrel Un Jour je serai Une Icône Syrah zeigt ein kräftiges Rubinrot. Im Syrahbukett Aromen von Veilchen, Waldbeeren und Cassis. Vollmundig und stoffig am Gaumen, mit intensiver Länge und sehr, sehr langem Nachhall.


Languedoc / Südfrankreich

Jeff Carrel ist ein renommierter Winzer und Négociant aus dem Languedoc-Roussillon, bekannt für charaktervolle, handwerklich geprägte Weine aus dem Süden Frankreichs. Das mediterrane Klima mit viel Sonne bringt reife, würzige Syrah-Trauben hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Syrah. Der Ausbau betont die dunkle Frucht und die typische Würze der Sorte, mit dezentem Holzeinsatz für Struktur und Fülle. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Kräftiges Rubinrot. In der Nase Veilchen, Waldbeeren und Cassis, dazu die sortentypische Würze. Am Gaumen vollmundig und stoffig, mit reifer Frucht, feiner Tanninstruktur, intensiver Länge und sehr langem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein kraftvoller Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Wild und kräftigem Käse.


Lage: Languedoc-Roussillon (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Syrah, trocken
Ausbau: fruchtbetont mit dezentem Holzeinsatz

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Schaumweine

Clandestin Les Semblables Austral 2022

Champagner · Côte des Bar · Pinot Noir · Brut Nature

Clandestin Les Semblables Austral ist ein Blanc de Noirs aus 100 % Pinot Noir aus der Côte des Bar. Für diese Cuvée werden ausschließlich südlich ausgerichtete Lagen rund um Buxières-sur-Arce mit ähnlicher Exposition und Bodenstruktur ausgewählt. Komplett ohne Dosage abgefüllt, zeigt er sich puristisch, präzise und nahezu kristallin. Im Glas ein straffer, spannungsvoller Champagner.


Côte des Bar

Die Lagen liegen rund um Buxières-sur-Arce in der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne. Es werden gezielt Parzellen mit vergleichbarer südlicher Exposition und Bodenstruktur ausgewählt, sodass sich die kühle, kalkige Charakteristik der Region harmonisch im Glas widerspiegelt.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Jede Parzelle wird separat spontan vergoren und in großen, neutralen französischen Eichenfässern ausgebaut. Auf Filtration und Schönung wird verzichtet; nach zwei Jahren Flaschenreife wird er ohne Dosage abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase wild und doch fein nuanciert: zarte helle rote Frucht, kühle kalkige Mineralität, ein Hauch Kräuter und zitrische Frische. Am Gaumen straff, energiegeladen und geradlinig, mit langem, trockenem Finale, das die Herkunft betont.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Buxières-sur-Arce, Côte des Bar (Champagne); Südlagen, Kalk
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Noirs
Ausbau: parzellenweise Spontangärung, neutrales französisches Holzfass, unfiltriert, 0 g Dosage, 2 Jahre Flaschenreife

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Länder/Regionen

Soil Therapy Le Geste blanc 2023

Weißwein · Elsass (Vin de France) · Cuvée (Sylvaner)

Sylvaner-Cuvée Pinot Blanc · Auxerrois · Pinot Gris Elsass / Vin de France Soil Therapy Stahl & Holz · Hefelager 2023

Der Soil Therapy Le Geste blanc 2023 fängt die Vielfalt des Elsass ein – jung zugänglich und doch vielschichtig. Eine Sylvaner-geführte Cuvée, trocken, rein und mit schöner Konzentration. Ein ausdrucksstarker Elsässer mit Charakter und Eleganz.


Soil Therapy – neue Welle aus dem Elsass

Soil Therapy ist das Label von Thomas Schertz, einem autodidaktischen Winzer, der sein Handwerk im Austausch mit Elsässer Winzern lernte (zuvor im Vertrieb der renommierten Domaine Ostertag). Der Name ist Programm: biodynamische „Therapie" für den Boden, Wein als Therapie für die Seele. Statt der üblichen AOC-Logik setzt er auf instinktives Arbeiten, Field-Blends direkt im Weinberg, organisch-biodynamisches Lesegut und langsame Entwicklung – in winzigen Mengen.

Der „Le Geste" ist seine Sylvaner-geführte Cuvée und ein idealer Einstieg in seinen Stil. Die Assemblage besteht überwiegend aus Sylvaner (40 %), ergänzt durch Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris. Gewürztraminer und Muscat wurden bewusst weggelassen, um eine klare, präzise Stilistik zu erhalten.

Jahrgang 2023 – Elsass

Der Jahrgang 2023 bringt im Le Geste einen frischen, präzisen Weißwein mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Balance. Die Sylvaner-Basis sorgt für Trinkfluss und mineralische Klarheit, während die Burgundersorten Textur und Tiefe beisteuern.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus überwiegend Sylvaner (40 %), ergänzt um Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris, aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Ausbau über rund 9 Monate, etwa zu einem Viertel im Holzfass und zu drei Vierteln im Edelstahltank, mit Hefelagerung. Das bewahrt die Frische der Frucht und verleiht dem Wein zugleich Textur und Tiefe. Etikettiert als Vin de France.

Im Glas

Frische Aromen von Apfel- und Birnenschalen, unterlegt mit feinen Zitrusnoten, prägen das Bouquet. Am Gaumen zeigt er sich trocken, rein und mit schöner Konzentration. Subtile mineralische Anklänge verweben sich harmonisch mit der Frucht. Die feine Textur und der Einfluss der Hefelagerung verleihen Tiefe, während der Wein stets seine Frische bewahrt.

Trocken, rein und konzentriert – feine Textur, mineralische Tiefe und stets bewahrte Frische.

Schon jung mit viel Trinkfreude; profitiert von etwas Luft. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Flammkuchen und elsässischer Küche, zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Quiche sowie zu frischem bis halbreifem Käse.


Lage: Elsass (Frankreich), etikettiert als Vin de France; organisch-biodynamisches Lesegut
Klassifikation: Vin de France, Weiß-Cuvée (trocken); überwiegend Sylvaner mit Pinot Blanc, Auxerrois, Pinot Gris
Ausbau: ~9 Monate, ca. 25 % Holzfass / 75 % Edelstahl, Hefelagerung

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USA

Paradigm Cabernet Sauvignon 2014

Rotwein · Oakville · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Oakville AVA Napa Valley Estate · Bio Heidi Barrett 20 Monate franz. Eiche 2014

Der Paradigm Cabernet Sauvignon 2014 aus dem Herzen von Oakville zeigt ein verführerisches Potpourri aus roten Beeren, reifen süßlichen Kirschen und Zartbitterschokolade. Ein kleines Meisterwerk mit großem Reifepotenzial – man schmeckt förmlich die kalifornische Sonne.


Paradigm – Estate-Cabernet aus Oakville

Paradigm Winery ist ein Familiengut von Ren und Marilyn Harris, beide mit tiefen Wurzeln im Napa Valley. 1976 erwarben sie die Lage im Oakville AVA – dem Herzen von Napas Cabernet-Country, mit Nachbarn wie Harlan, Dominus und Opus One. Seit dem ersten Jahrgang 1991 werden die Weine von der legendären Napa-Winzerin Heidi Barrett (u. a. Screaming Eagle) vinifiziert; die estate-eigene Lage ist biozertifiziert und wird mit minimalem Eingriff bewirtschaftet.

Der Name „Paradigm" bedeutet „Muster der Perfektion" – das Gut erzeugt seine Weine ausschließlich aus den eigenen, rund 50 Hektar großen Rebflächen rund um die Kellerei. Jede Flasche wird auf dem Anwesen angebaut, vergoren, ausgebaut und gelagert.

Jahrgang 2014 – Oakville, Napa Valley

2014 war im Napa Valley ein warmer, trockener Jahrgang, der vollreife, konzentrierte und zugleich balancierte Cabernets hervorbrachte. In der estate-eigenen Oakville-Lage ergibt das einen dichten, reifen Wein mit satter Frucht – sonnengereift, aber in keiner Trinkphase breit oder plump.

Ausbau

Überwiegend Cabernet Sauvignon, ergänzt um kleine Anteile Merlot, Petit Verdot und Cabernet Franc, Jahrgang 2014.

Reife über 20 Monate in kleinen Fässern aus französischer Eiche (nur etwa ein Drittel neu), anschließend weitere rund 20 Monate Flaschenreife, bevor der Wein in den Verkauf kommt. Der Holzeinsatz ist meisterhaft in die Frucht der Trauben eingearbeitet.

Im Glas

In der Nase ein verführerisches Potpourri aus roten Beeren, reifen süßlichen Kirschen und Zartbitterschokolade. Im Mund finden sich auch Aromen von Gewürzen und Pflaumen wieder. Der Einsatz über 20 Monate in kleinen Eichenfässern ist meisterhaft in die Frucht eingearbeitet. Man schmeckt förmlich die kalifornische Sonne, wobei der Wein jedoch in keiner Trinkphase breit oder plump wirkt.

Ein kleines Meisterwerk mit großem Reifepotenzial!

Schon jetzt ein Genuss, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Oakville AVA, Napa Valley (Kalifornien, USA); estate-eigene Lage, biozertifiziert; Nachbarn u. a. Harlan, Dominus, Opus One
Klassifikation: Oakville AVA, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: Cabernet Sauvignon mit Merlot/Petit Verdot/Cabernet Franc; 20 Monate franz. Eiche (~⅓ neu) + ~20 Monate Flaschenreife; Winzerin Heidi Barrett

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