El informal – Bilbao – Spanien

El informal – muy típico

Seit gut einem Jahr gibt es das Restaurant El informal in Bilbao nun schon. Wie in fast allen spanischen Restaurants gibt es im vorderen Bereich einen Barbereich, auf dem diverse Pintxos auf dem Tresen stehen sowie alle erdenklichen Sorten Alkoholika, die selbst an einem Montag Abend in großzügigen Mengen in die Gläser des darbenden Volkes geschüttet werden.

Im hinteren Bereich gibt es ein sehr modern designtes Restaurant, welches an diesem Montag Abend nicht ganz so gut wie die Bar frequentiert wurde, um nicht zu sagen, eigentlich leer war.

An der Qualität und Menge der Speisen kann diese gähnende Leere im Speisesaal eigentlich nicht gelegen haben. Typische spanische Speisen mit dem inzwischen obligatorischen asiatischen Einschlag und eine stets lächelnde Eigentümerin waren nicht verkehrt; was die Gerichte angeht, diese waren ziemlich schmackhaft.

Bellota-Schinken.
Anchovis mit Tomaten.
Lachs mit Avocadocreme.
Thunfisch.
Gambas a la plancha.
Pulpo mit Kartoffeln.

El Informal – María Díaz Haroko Kalea 7 – 48013 Bilbao – Spanien – Telefon: +34 683 26 74 73 – http://elinformalbilbao.com/en/

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Spirituosen

Faude feine Brände Gurkengeist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Gurkengeist ist ein ungewöhnlicher Gemüse-Geist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Die absolute Konzentration der „krummen Gurke" von der Insel Reichenau – knackig, frisch-grün und intensiv, wie der Biss in eine saftige Salatgurke.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden), bekannt für sortenreine, handwerkliche Edeldestillate. Die Gurken stammen von der Insel Reichenau im Bodensee, die dank ihres milden Mikroklimas im Untersee als traditionsreiches Gemüseanbaugebiet gilt.

Mazeration und Destillation

Da die Gurke zu wenig Zucker für eine Maische und Vergärung enthält, wird sie als Geist hergestellt: Das frische Gemüse wird in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die klaren, sauberen Aromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff, nicht kältefiltriert.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase intensiv-grün, geradezu wie eine frisch aufgeschnittene Gurke. Am Gaumen knackig, klar und intensiv, mit saftig-grüner Frucht und feinem Nachhall – ein vielschichtiges, zugleich leichtfüßiges Aroma.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas oder als ausdrucksstarke Basis für Longdrinks und Cocktails – ein Geist, der in der gehobenen Bar-Szene zu Hause ist.

Klassisch: pur, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Gurkengeist (Gemüse-Geist), Gurken von der Insel Reichenau
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff, nicht kältefiltriert

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Weine

Bico do Cabo Albarino

Weißwein · D.O. Rías Baixas · Val do Salnés

Albariño Val do Salnés 2025 Verwitterter Granit 50–150 m 4 Monate Hefelager Ohne malolaktische Gärung

Der Fento Bico do Cabo Albariño 2025 kommt aus dem Val do Salnés, der atlantischsten Subzone der D.O. Rías Baixas. Der Name verweist auf einen Strand der Küste, an der die Parzellen liegen. Eulogio Pomares vinifiziert ihn ohne Holz, ohne biologischen Säureabbau und mit vier Monaten Hefelager – ein Albariño, der auf Salzigkeit und Zug setzt statt auf Fülle.


Val do Salnés – Granitzersatz auf Meereshöhe

Die Parzellen liegen zwischen 50 und 150 Metern über dem Meer, wenige Kilometer von der Ría de Arousa entfernt. Der Untergrund besteht aus verwittertem Granit, in Galicien xabre genannt: ein grobkörniger, sandiger Zersatz, der Wasser rasch abführt und die Wurzeln zwingt, in die Klüfte des anstehenden Gesteins zu gehen. Diese Kombination aus armem Sand über hartem Fels ist die Grundlage der salzig-mineralischen Ader, die Albariño aus dem Salnés von den weicheren Weinen des Condado do Tea unterscheidet. Die Reben sind 15 bis 25 Jahre alt.

Salnés ist die kühlste und feuchteste der fünf Subzonen. Über 1.200 Millimeter Jahresniederschlag und die ständige atlantische Brise halten die Nächte kühl und die Säure hoch, erzeugen aber zugleich hohen Pilzdruck. Die traditionelle Antwort darauf ist die Pergola-Erziehung auf Granitpfosten: Das Laub hängt in zwei bis drei Metern Höhe, die Trauben bleiben durchlüftet, und der Boden darunter trocknet ab.

Der Weinbau im Salnés ist kleinteilig. Historisches Erbrecht hat die Flächen über Generationen in Parzellen von wenigen Hundert Quadratmetern zerlegt, oft eingefasst von Trockenmauern aus Granit. Der Wein entsteht deshalb nicht aus einer Einzellage, sondern aus einer Vielzahl kleiner Lagen mit unterschiedlicher Exposition – die Handlese mit Vorselektion im Weinberg ist unter diesen Bedingungen keine Stilentscheidung, sondern Voraussetzung.

Jahrgang 2025 – Rías Baixas

Auf einen milden, niederschlagsreichen Winter folgte ein ebenso feuchtes Frühjahr, das einen frühen Austrieb auslöste. Die Fruchtbarkeit der Augen lag bei rund 90 Prozent bei 2,3 Trauben je Auge – die Anlage für einen mengenreichen Jahrgang stand damit früh fest. Blüte im Mai, Fruchtansatz im Juni, beides ohne nennenswerte Verrieselung. Der Sommer verlief stabil und thermisch ausgeglichen, ohne die Hitzespitzen der Vorjahre, was den Säureabbau in der Reifephase bremste. Der Pilzdruck des feuchten Frühjahrs ließ sich im trockeneren Sommer kontrollieren.

Die Lese in Rías Baixas begann am 20. August und lief bis zum 8. Oktober; die Hauptmenge im Val do Salnés wurde in der ersten Septemberhälfte geholt, zwischen den Niederschlägen, die den Monat zeitweise unterbrachen. Der Gesundheitszustand des Leseguts war durchgehend gut. Mit 47,5 Millionen Kilogramm (+12,7 Prozent) und einem Durchschnittsertrag von 9.881 kg/ha war 2025 einer der mengenreichsten Jahrgänge der Denominación; Val do Salnés stellte mit 65 Prozent den größten Anteil. Das Consejo Regulador stufte den Jahrgang als „muy buena" ein – hohe Menge bei erhaltener Säure, ein Jahr für präzise, straffe Weine statt für Opulenz.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Albariño aus dem Jahrgang 2025, von Hand gelesen und bereits im Weinberg selektiert. Die Gärung findet ausschließlich im Edelstahltank statt, temperaturkontrolliert und ohne Holzeinsatz – die Entscheidung zielt auf die primäre Sortenfrucht des Albariño: Apfel, Zitrus, Steinobst, Fenchel.

Der Wein bleibt anschließend vier Monate auf der Feinhefe und gewinnt daraus Textur und Bindung am Gaumen. Eine malolaktische Gärung findet nicht statt, die Apfelsäure des Jahrgangs bleibt vollständig erhalten. Vor der Füllung wird der Wein kaltstabilisiert und filtriert, um Frucht und Frische unverändert in die Flasche zu bringen.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Apfel, verhaltene Zitrusfrucht, Fenchel und ein exotischer Anklang, dazu grüne, kräuterige Noten. Am Gaumen zupackende Säure, die die Aromatik trägt statt sie zu überdecken; das Hefelager gibt der Mitte Griff, der Nachhall bleibt saftig und salzig.

Vier Monate Feinhefe geben die Textur, der ausgebliebene Säureabbau lässt den Granit ungebremst durch.

Bei 10 bis 12 Grad servieren, kälter verschließt sich die Frucht. Kein Dekantieren nötig, ein großes Glas hilft dem Fenchelton. Trinkreif ab sofort; die Säurestruktur des Jahrgangs 2025 trägt den Wein ohne Mühe bis 2030, wobei sich die Primärfrucht ab dem dritten Jahr in Richtung Kräuter und Nuss verschiebt.

Am Tisch

Der klassische Weg ist der kurze: Austern, Miesmuscheln in Weißwein, gegrillte Sardinen, Pulpo á feira mit Pimentón und Olivenöl. Ebenso gut zu Empanada mit Bacalao, zu gebratenem Wolfsbarsch, zu Sushi und Sashimi oder zu jungem Ziegenkäse. Auch zu Spargel mit Zitronenbutter, wo die Säure die Bitternoten auffängt.


Produzent Fento Wines (Eulogio Pomares), Meaño, Val do Salnés
Rebsorte 100 % Albariño
Lage Val do Salnés, Parzellen auf 50–150 m
Klassifikation D.O. Rías Baixas
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese mit Selektion im Weinberg · Gärung im Edelstahltank · ohne malolaktische Gärung
Ausbau 4 Monate auf der Feinhefe · kaltstabilisiert · filtriert
Trinkempfehlung 2026–2030
Boden Verwitterter Granit (xabre) über Granitfels
Rebenalter 15–25 Jahre

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Weine

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 trocken Magnum

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 spiegelt das Zellertal wie kaum ein anderer. Aus den selektierten Trauben dieser sehr kalkhaltigen Lage zaubern die Brüder Schwedhelm einen kargen, aber straffen Riesling, der nur so vor Mineralität strotzt – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Pfalz / Wotan Kalkfels

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Die Lage Wotan Kalkfels am Zeller Kreuzberg ist sehr kalkhaltig und prägt Rieslinge von kargem, straffem Charakter und ausgeprägter Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Aus selektierten Trauben spontan vergoren, was dem Wein seine karge, straffe Prägung und salzige Mineralität verleiht. In der 1,5-Liter-Magnum, die eine besonders harmonische Reifung begünstigt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klar und mineralisch. Am Gaumen karg und straff, mit salzigen Noten und einer knackigen Säure, die dem Wein das gewisse „Etwas" verleihen; langer, mineralischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen; die Magnum ist ideal für besondere Anlässe.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Zellertal, Wotan Kalkfels (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: Spontangärung; kalkgeprägt, karg und straff
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter
Jahrgang: 2021

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Rebsorten

Josef Dockner Grüner Veltliner Göttweiger Berg

Wein · Weißwein · Kremstal · Österreich

Josef Dockner Grüner Veltliner Göttweiger Berg ist ein typischer, fruchtintensiver Grüner Veltliner aus der Großlage Göttweiger Berg. In der Nase eleganter Duft nach grünem Apfel, unterlegt mit feinen Zitrusnoten und einem Hauch Wiesenkräuter. Am Gaumen leicht pfeffrig und zart würzig – ein frischer Veltliner für viele Anlässe.


Kremstal / Göttweiger Berg

Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Die Trauben für diesen Wein stammen aus der Großlage Göttweiger Berg rund um das Stift Göttweig, deren Löss- und Verwitterungsböden dem Grünen Veltliner Fülle und feine Würze verleihen. Grüner Veltliner ist die Leitsorte Österreichs.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grünem Veltliner. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank, um die klare Frucht, die Frische und das sortentypische Pfefferl zu bewahren. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase eleganter Duft nach grünem Apfel mit feinen Zitrusnoten und einem Hauch Wiesenkräuter. Am Gaumen saftig und fruchtig, leicht pfeffrig und zart würzig, mit klarer Frische und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Wiener Schnitzel, Fisch, Spargel, Gemüsegerichten und leichter Küche.


Lage: Kremstal, Großlage Göttweiger Berg (Niederösterreich); Winzerhof Familie Dockner
Klassifikation: Kremstal – 100 % Grüner Veltliner, trocken
Ausbau: Edelstahltank (fruchtbewahrend)

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Weine

Pupitre Cava brut Magnum

Der Pupitre Brut Gold zeigt sich in einem leuchtenden Strohgelb mit zarten grünlichen Reflexen und einer feinen Perlage. In der Nase entfalten sich elegante Aromen von weißen Blüten, reifen Früchten und einem Hauch frischer Zitrusnoten. Am Gaumen präsentiert sich dieser Cava klar, frisch und ausgewogen. Seine feine Perlage verbindet sich harmonisch mit einer sanften Fruchtigkeit und einer dezenten Hefenote. Der Nachhall ist rund und lang und erinnert an weiße Früchte und feine Zitruszesten. Dieser Cava eignet sich hervorragend als frischer Aperitif, begleitet aber auch leichte Vorspeisen und feine Desserts mit müheloser Eleganz. Besonders an sonnigen Tagen entfaltet er seinen vollen Charme und sorgt für Momente purer Lebensfreude. Top- Preis Leistungsverhältnis! In der 1,50 Liter Magnum Flasche.

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Rebsorten

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos du Cailleret · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet · Ton-Kalk 12 Monate Feinhefe (Eiche) · 4 Monate Tank 2021

Der Puligny-Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021 der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Montrachet und Chevalier-Montrachet. Ein gehaltvoller, eleganter Chardonnay mit Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck – großzügig, fein ausbalanciert und mit spürbarem Biss.


Clos du Cailleret – Nachbar der großen Grand Crus

Die Premier-Cru-Lage Clos du Cailleret der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Chevalier-Montrachet und Montrachet, die als die besten Weißweinlagen der Welt gelten. Die Reben gedeihen auf einem Ton-Kalkstein-Boden, der dem Wein Charakter und Komplexität verleiht.

Der Clos du Cailleret ist eine Monopol-Lage von Jean Chartron. Die Domaine ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – der die Fülle dieses Clos du Cailleret mit Spannung und Biss unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift 12 Monate auf der Feinhefe in Eichenfässern und verbleibt anschließend vier Monate im Tank. Das gibt ihm Fülle und Textur bei erhaltener Frische.

Im Glas

Beim ersten Schluck entfalten sich Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck. Der Wein präsentiert sich großzügig, mit Fülle und harmonischem Gleichgewicht; die reife Chardonnay-Frucht prägt den Charakter und verleiht seltene Eleganz. Biss und sinnliche Komplexität machen ihn zu einem herausragenden Vertreter seines Terroirs.

Mandelcreme und warmes Gebäck über reifer Frucht, Fülle und Biss – gehaltvolle Eleganz aus Puligny.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Steinbutt und edler Fisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos du Cailleret (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); grenzt an Montrachet & Chevalier-Montrachet, Ton-Kalkstein-Boden
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; 12 Monate Feinhefe in Eichenfässern, anschließend 4 Monate Tank

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Weine

Odinstal Riesling Muschelkalk 2021 BIO

Weißwein · Pfalz · Riesling

Riesling Pfalz · Wachenheim Monopollage Odinstal (bis 350 m) Muschelkalk Reben 1996 · Ostlage nur 1.115 Flaschen Biodynamie / Demeter (DE-ÖKO-022) 2021

Der Odinstal Riesling Muschelkalk 2021 ist ein kompakter, salziger Bio-Riesling aus der höchsten Lage der Mittelhaardt. Vom Kalkboden direkt vor dem Gutshaus – mit salzigem Charakter und weicher Frucht. Nur 1.115 Flaschen.


Odinstal – höchstes Weingut der Mittelhaardt

Das Weingut Odinstal thront auf rund 350 Metern hoch über Wachenheim, in der gutseigenen Monopollage Wachenheimer Odinstal – der höchsten Einzellage der Mittelhaardt. Seit 1998 in Händen der Familie Hensel, wird hier seit 2006 konsequent biodynamisch (Demeter) gearbeitet; Kellermeister Andreas Schumann zählt zu den ausgewiesenen Biodynamie-Experten Deutschlands. Die kühle Höhe lässt die Trauben „auf kleiner Flamme" ausreifen – das ergibt filigrane, subtile, langlebige Weine.

Die bodenspezifischen Rieslinge vom Basalt, Buntsandstein und Muschelkalk werden im Keller gleich behandelt und unterscheiden sich allein durch ihr Terroir. Der Muschelkalk-Weinberg wurde 1996 gepflanzt, liegt direkt vor dem Haus und ist leicht nach Osten geneigt. Der Kalkboden bietet eine optimale Wasser- und Nährstoffverfügbarkeit – das führt zu sehr kompakten Weinen mit salzigem Charakter und weicher Frucht.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 gilt in der Pfalz als klassischer, kühler Riesling-Jahrgang mit lebendiger Säure, großer Präzision und klarer Mineralität. In der hochgelegenen Monopollage Odinstal ergibt das auf Muschelkalk einen besonders kompakten, salzig-mineralischen Wein mit weicher, reifer Frucht.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, trocken; Pfälzer Landwein, Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022).

Im puristischen, naturnahen Stil des Hauses: Handlese, Spontangärung, langes Hefelager und minimaler Schwefeleinsatz – ohne moderne Kellertechnik, ohne Gärführung oder Temperaturkontrolle. Biodynamische Bewirtschaftung (Demeter).

Im Glas

Ein kompakter, vom Kalk geprägter Riesling: salziger Charakter trifft auf weiche, reife Frucht. Am Gaumen dicht und zugleich saftig, mit einer feinen, zupackenden Mineralität und kühler, präziser Frische, die lange anhält. Ein eigenständiger, terroirgenauer Wein mit Tiefe.

Kompakt und vom Kalk geprägt – salziger Charakter, weiche Frucht und eine feine, zupackende Mineralität.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur würzig-asiatischen Küche sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Wachenheim, Monopollage Wachenheimer Odinstal (bis 350 m, höchste Einzellage der Mittelhaardt); Muschelkalk; Ostlage, gepflanzt 1996
Klassifikation: Pfälzer Landwein, Riesling (trocken); Wein aus biologischem Anbau (DE-ÖKO-022); nur 1.115 Flaschen
Ausbau: Riesling; Handlese, Spontangärung, langes Hefelager, minimaler Schwefel; biodynamisch (Demeter)

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Länder/Regionen

Le Moine Clos Vougeot Grand Cru 2021

Rotwein · Clos de Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de Vougeot Grand Cru Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Clos de Vougeot Grand Cru 2021 stammt aus einer der historischsten Grand-Cru-Lagen des Burgunds, im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos de Vougeot – historischer Grand Cru der Mönche

Der Clos de Vougeot wurde erstmals im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt; die umgebende Mauer („Clos") und das Schloss kamen später hinzu. Mit rund 50 Hektar ist er einer der größten Grand Crus der Côte d'Or und heute auf über 80 Eigentümer aufgeteilt – vollständig mit Pinot Noir bepflanzt. Die Grand Crus Musigny, Échézeaux und Grands-Échézeaux bilden an den Hängen darüber seine westliche Grenze.

Das Terroir ist vielfältig: Der höchste Teil mit dränierendem, kieseligem Kalkstein und sanfter Ostausrichtung gilt als bestes Terroir; zum Mittelhang steigt der Tonanteil bei noch guter Drainage, während die untersten Parzellen nahe der Straße deutlich mehr Wasser halten. Aus den besseren, gut dränierten Parzellen entsteht ein Pinot Noir, der Kraft und Fülle mit Eleganz verbindet.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einem strukturreichen Grand Cru wie Clos de Vougeot ergibt das einen kraftvollen, zugleich eleganten Pinot Noir mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Clos de Vougeot Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Vom kalk- und tongeprägten Hang des Clos lebt dieser Grand Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und vielschichtig, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Kraftvoll und vielschichtig – dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und festes, feinkörniges Tannin mit langer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Clos de Vougeot Grand Cru, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); ~50 ha, vielfältiges Terroir – kieseliger Kalkstein oben (sanfte Ostlage), höherer Tonanteil zum Mittel-/Unterhang
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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