L’Auberge du Père Bise – Jean Sulpice – Talloires-Montmin – Frankreich

L’Auberge du Père Bise – Jean Sulpice – Landschaftlich der Garten Eden

Der junge Koch Jean Sulpice gehört zu den Shooting Stars der modernen französischen Küche. Mit gerade einmal 26 Jahren hat er als jüngster Koch aller Zeiten im Guide Michelin seinen ersten Stern erkocht. Fünf Jahre später folgte wieder als jüngster Koch aller Zeiten der zweite leuchtende Stern des bekanntesten Fressführers der Welt. Vorausgegangen waren viele Stationen und Lehrjahre bei bekannten und berühmten Köchen und der Aufbau seines eigenen Restaurants „Restaurant de Jean Sulpice“ in dem Skigebiet Val Thorens in den französischen Alpen.

Im Jahr 2016 folgte dann der Ruf der ehrwürdigen L’Auberge du Père Bise in der wundervollen Ortschaft Talloires direkt am See von Annecy. Dieser streckt sich über eine Länge von 42 Kilometern und ist an Schönheit und Wasserklarheit kaum zu übertreffen. Eingerahmt von Bergmassiven und grünen Wäldern fühlt man sich hier wie im Paradies und gerade neu entdecken Garten Eden. Auch das Anwesen der L’Auberge du Père Bise liegt direkt an diesem See, und vom Restaurantplatz kann man durch die große Fensterfront seine Blicke in die hier anscheinend noch intakte Natur schweifen lassen.

Das hier servierte kleine Mittagsmenü konnte dann allerdings die Erwartungen an die Küche nicht ganz erfüllen. Es glänzte beim Spargel-Ei und den Schnecken Ravioli dann doch zu sehr die Butterkeule. Geschmacklich sicher eine gute Butter, aber die eigentlichen Produkte dieser Gänge konnten sich hier nicht wirklich durchsetzen.

Geschmacklich in Ordnung, aber dann auch nicht mehr, schmeckte dann der Seehecht, der auf einer doch recht langweiligen Biersauce serviert wurde. Das Kaninchen durchaus zart und auch ganz gut, aber auf diesem Niveau hätte man in diesem Hause dann doch etwas anderes erwarten können.

Dass in diesen Gemäuern normalerweise viel mehr möglich ist, zeigte das abschließende Dessert auf. Verschiedene Früchte, Rhabarber, Vanillecreme und Sauerampfer überzeugten nicht nur mit viel Frucht und einem knackigen Säurebögen, sondern auch mit herrlichen Texturen im Mund. Hart, weich, knackig, schwammig … so macht die Hochküche dann wieder Spaß und auch Sinn. Der Garten Eden scheint hier dann doch noch irgendwo in der Nähe zu sein.

Geräucherter Seefisch – Karmellisierte Entenleber – Apfel.
Zwiebel/Thymian Cracker – Leber in Käsecracker mit Löwenzahn – Kräuter-Tarte.
Spargelei.
Schnecken Ravioli.
Seehecht in einer Biersauce.
Kaninchen.
Früchte in verschiedenen Texturen.
Früchte- Gemüse Tartelette.
Petit Fours.

L’Auberge du Père Bise – Jean Sulpice – 303 Route du Crêt – 74290 Talloires-Montmin – Telefon: +33 4 50 60 72 01 – www.perebise.com

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Spanien

Envinate Benje tinto 2021

Rotwein · Teneriffa · D.O. Ycoden-Daute-Isora · Listán Prieto

Listán Prieto mit etwas Tintilla D.O. Ycoden-Daute-Isora Santiago del Teide Envínate Vulkanboden · ~1.000–1.100 m Beton & gebrauchte Barriques 2021

Der Envínate Benje Tinto 2021 ist ein schlanker, eleganter Cool-Climate-Rotwein aus Vulkanhöhe bei Santiago del Teide – hauptsächlich aus der autochthonen Listán Prieto, mit etwas Tintilla. Leicht und doch fest und lang, mit prägnanter, vulkanisch tanzender Säure.


Benje – Cool-Climate-Rot aus Santiago del Teide

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs in der Ribeira Sacra, auf den Kanaren und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff. „Benje" ist das Guanchen-Wort für den nahen Krater.

Die D.O. Ycoden-Daute-Isora liegt im Nordwesten Teneriffas; die Böden sind vulkanischen Ursprungs. Die mit wurzelechten Reben bepflanzten Weinterrassen liegen spektakulär bis rund 1.100 Meter über dem Meeresspiegel, werden täglich von straffen Atlantikwinden umweht und wurzeln auf steinigem Vulkangeröll. Der Benje stammt aus solchen alten, ungezogenen Buschreben rund um Santiago del Teide.

Jahrgang 2021 – Teneriffa

Das subtropische Atlantikklima und die hohen Vulkanlagen prägen 2021 einen schlanken, frischen Cool-Climate-Rotwein mit klarer, fast unreif-roter Frucht, feiner Würze und lebendiger, prägnanter Säure. Die kühle Höhe hält den Alkohol moderat und betont die spannungsreiche, herkunftsgenaue Stilistik.

Assemblage und Ausbau

Hauptsächlich Listán Prieto, abgerundet durch eine kleine Coupage Tintilla, aus dem Jahrgang 2021, D.O. Ycoden-Daute-Isora, trocken.

Der Ausbau erfolgt zunächst in Zementtanks und danach über ein halbes Jahr in gebrauchten Barriquefässern – im minimal-invasiven Stil des Hauses.

Im Glas

Gewürze, Teer, laktische Noten und unreife rote Früchte begeistern im Geruchsbild. Leicht und doch fest und lang mundet dieser außergewöhnliche Rotwein. Die Säure ist prägnant und tanzt wie ein ausbrechender Vulkan im Mund auf und ab. Für alle Weintrinker, die einmal einen außergewöhnlichen „Cool Climate"-Wein erforschen möchten, ist dies genau der richtige Tropfen.

Leicht und doch fest und lang – Gewürz, Teer, rote Frucht und eine Säure, die wie ein Vulkan im Mund tanzt.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fisch und hellem Fleisch, zu Geflügel, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu Tapas und mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, D.O. Ycoden-Daute-Isora, Santiago del Teide (Kanaren, Spanien); ~1.000–1.100 m, steiniges Vulkangeröll; wurzelechte, ungezogene Altreben
Klassifikation: D.O. Ycoden-Daute-Isora; hauptsächlich Listán Prieto mit etwas Tintilla (trocken)
Ausbau: Gärung/Ausbau im Zementtank, anschließend ~6 Monate in gebrauchten Barriques; organischer Anbau

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Weine

Billecart-Salmon Champagner Le Réserve Extra Brut MAGNUM

Champagner · Marne · Extra Brut

Der Billecart-Salmon Le Réserve Extra Brut ist die jahrgangslose Standardcuvée des 1818 gegründeten Familienhauses Billecart-Salmon aus Mareuil-sur-Aÿ – hier in der Magnum (1,5 Liter). Die Assemblage vereint die drei klassischen Rebsorten Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier aus den besten Lagen der Marne, mit einem hohen Anteil Reserveweine aus vielen Jahrgängen. Als Extra Brut sehr trocken dosiert, zeigt er sich frisch, klar und mineralisch. Eine elegante Perlage trägt Noten von Zitrus, Nuss und Stein.


Marne – Mareuil-sur-Aÿ

Das Haus Billecart-Salmon hat seinen Sitz in Mareuil-sur-Aÿ und wird seit 1818 in Familienhand geführt. Die Trauben für Le Réserve stammen aus den besten Terroirs der Marne: Pinot Meunier aus dem Vallée de la Marne und den Südhängen von Épernay, Pinot Noir aus der Montagne de Reims und der Grande Vallée de la Marne, Chardonnay aus den besten Crus der Marne. Stilprägend ist die kühle, langsame Gärung des Hauses.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier mit einem hohen Anteil von über 50 % Reserveweinen aus rund 15 Jahrgängen. Die Gärung erfolgt bei niedriger Temperatur; anschließend reift der Champagner rund 50 Monate auf der Hefe – weit länger als von der Appellation gefordert. Das Großformat Magnum begünstigt eine langsame, harmonische Reife. Dosiert wird als Extra Brut (rund 3,9 g/l). Enthält Sulfite.

Im Glas

Zartgoldene Farbe mit feiner, langsam aufsteigender Perlage. In der Nase Zitrus, frische weiße Früchte und eine nussige, mineralische Note. Am Gaumen klar und präzise, frisch und mineralisch, mit feinem Schmelz. Der Abgang bleibt lang und trocken.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Sushi und gegrillter Fisch. Als Aperitif ebenso geeignet wie über ein ganzes Menü. Das Magnum-Format eignet sich besonders für größere Runden und Feste. Serviertemperatur 8–10 °C.


Lage Marne – Montagne de Reims, Vallée de la Marne, Côte des Blancs (Mareuil-sur-Aÿ)
Klassifikation Champagne (AOC), jahrgangslos
Ausbau Gärung bei niedriger Temperatur, hoher Reserveweinanteil (ca. 15 Jahrgänge), rund 50 Monate Reife auf der Hefe

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne Derrière Le Mont Aigu Chouilly Grand Cru

Champagner · Chouilly Grand Cru · Chardonnay · Brut Nature

Pertois-Lebrun Derrière Le Mont Aigu Grand Cru ist die zweite Einzellagen-Cuvée des Hauses Pertois-Lebrun und zeigt die Vielfalt eines einzigen Crus – Chouilly. Die 0,59 Hektar große Parzelle wurde 1955 von Großvater Paul Pertois bepflanzt. Aus 100 % Chardonnay, ohne Schwefelzusatz und ohne Dosage erzeugt. Im Glas kalkig-cremig und lang.


Chouilly Grand Cru

Chouilly ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Côte des Blancs. Die 0,59 Hektar große Parzelle „Derrière le Mont Aigu" liegt rund 500 Meter von der Lage „Le Fond du Bateau" entfernt und war 2013 die erste Parzelle des Weinguts, die vollständig auf biologische Bewirtschaftung umgestellt wurde. Die reinen Kreideböden prägen die kalkige Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Nach der ersten Pressung erfolgt die Gärung bei 17 °C; der Grundwein reift zehn Monate auf der Feinhefe, zu 60 % in Eichenfässern und 40 % in Steingutgefäßen, ohne Schönung und Filtration. Nach mindestens fünf Jahren Hefelager wird er als Brut Nature (0 g/l), ohne Schwefelzusatz degorgiert.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase Honig, gebackener Apfel, gelbfleischige Früchte und feine Gebäckaromen, dazu ein zarter Hauch Rauch. Am Gaumen verbindet sich eine klare, frische Struktur mit einer dichten, kalkig-cremigen Textur, die in ein langes, intensives Finale übergeht.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas betont die Aromatik. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, edler Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel.


Lage: Derrière le Mont Aigu, Chouilly Grand Cru, Côte des Blancs (Champagne); Kreide
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Brut Nature, Blanc de Blancs (Einzellage)
Ausbau: 60 % Eichenfass / 40 % Steingut, 10 Monate Feinhefe, mind. 5 Jahre Hefelager, ohne Schwefel, 0 g/l

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Schaumweine

Domaine des Tuileries Les Crayères 2021 Brut Nature

Champagner · Venteuil · Pinot Noir / Chardonnay / Meunier

Pinot Noir / Chardonnay / Meunier Champagne Venteuil Brut Nature Bio-Umstellung 2021 12,50 % vol

Der Domaine des Tuileries Les Crayères 2021 Brut Nature ist ein ehrlicher, kompromissloser Winzerchampagner aus Venteuil – keine Dosage, kein Aufpolieren, nur Kreide, Holz und ein Jahrgang, der für sich selbst spricht.


Domaine des Tuileries – Bryan Marx in Venteuil

Bryan Marx hat sich etwas getraut. Mit seinem Domaine des Tuileries in Venteuil hat er ein Projekt gestartet, das anders ist: persönlicher, konsequenter, ehrlicher. Keine Dosage, kein Aufpolieren – ein Winzerchampagner der neuen Generation, der Fragen stellt und die Antworten im Glas liefert.

Die Cuvée wächst auf rund 1,5 Hektar Kreide- und Lehmböden in Südlage. Die Reben sind im Schnitt 30 bis 40 Jahre alt, der Weinbau befindet sich seit 2019 in biologischer Umstellung. Der Les Crayères reift anschließend in der eigenen Kreidekellergrube des Guts.

Jahrgang 2021 – Champagne

2021 war in der Champagne ein kühler, klassischer Jahrgang, der Weine mit ausgeprägter Frische, lebendiger Säure und klarer Mineralität hervorbrachte – genau die Spannung, die ein kompromissloser Brut Nature ohne jede Dosage braucht. Ein Jahrgang, der für sich selbst spricht.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 45 % Pinot Noir, 45 % Chardonnay und 10 % Meunier, Jahrgang 2021, Brut Nature, 12,50 % vol.

Vollständiger Ausbau im Eichenfass, anschließend Flaschenreife in der eigenen Kreidekellergrube des Guts. Ohne Dosage (Brut Nature) – der Wein wird nicht aufpoliert, sondern zeigt sich pur, getragen allein von Kreide und Holz.

Im Glas

In der Nase Zitrusschale, weißer Pfeffer und ein feines Toastaroma – komplex, aber nie überladen. Am Gaumen dann diese schöne Spannung: frisch, cremig, salzig, mit einem langen mineralischen Abgang, der noch bleibt, wenn das Glas schon lange leer ist.

Kein Champagner für jeden – aber für alle, die Champagner lieber verstehen als einfach nur trinken.

Bei 9–11 °C servieren; ein großzügiges Glas bringt die Aromatik besser zur Geltung als eine schmale Flöte.

Am Tisch

Als ausdrucksstarker Aperitif, zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Champagne, Venteuil (Frankreich); ~1,5 ha Kreide- und Lehmböden in Südlage, Reben im Schnitt 30–40 Jahre
Klassifikation: Champagne, Brut Nature (ohne Dosage); 45 % Pinot Noir, 45 % Chardonnay, 10 % Meunier
Ausbau: vollständig im Eichenfass, Flaschenreife in eigener Kreidekellergrube; Weinbau seit 2019 in Bio-Umstellung

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Frankreich

Domaine Duroche Gevrey Chambertin Champ 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC Lieu-dit En Champs · 0,71 ha Reben ab 1969 2022

Der Gevrey-Chambertin En Champs 2022 von Pierre Duroché ist ein noch junger Meilenstein des Guts. Aus einer 0,71 Hektar großen Parzelle mit alten Reben entsteht ein reinsortiger Pinot Noir voller Sinnlichkeit – mit Erde, Tiefgang, Kraft und formidabler Länge.


En Champs – Lieu-dit in Gevrey-Chambertin

Die Lage En Champs liegt in Gevrey-Chambertin, der größten Gemeinde der Côte de Nuits. Die 0,71 Hektar wurden zwischen 1969 und 1973 bepflanzt; der Boden aus Kalk und sandigem Mergel bietet ideale Voraussetzungen für fein strukturierte, tiefgründige Pinot Noirs.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Tiefgang dieses Gevrey Substanz gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von rund 50 Jahre alten Reben (ab 1969).

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Tiefe, inneren Extrakt und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Sinnlich und erdgeprägt, mit Tiefgang, Kraft und innerem Extrakt. Am Gaumen geschliffen und tief, mit klarer Frucht und einer formidablen Länge im Abgang.

Erde, Tiefgang und Kraft mit formidabler Länge – ein Pinot Noir zum Träumen und Weglegen.

In der Jugend bereits faszinierend, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: En Champs (Lieu-dit), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalk und sandiger Mergel, 0,71 ha, Reben ab 1969
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Feinkost

Giuliano Tartufi Crema Tartufata Trüffelcreme

Feinkost · Trüffelcreme · Italien

Giuliano Tartufi Crema Tartufata ist eine cremige Trüffelzubereitung mit 2 % Sommertrüffel – ein Klassiker der Trüffelküche. Aromatisch geprägt von schwarzen Oliven, Champignons und einem feinen Trüffelton, mit besonders cremiger Textur.


Herkunft

Giuliano Tartufi ist ein italienischer Trüffelspezialist mit Sitz in Pietralunga (Umbrien), einer Region mit langer Trüffeltradition. Die Tartufata gehört zu den klassischen Trüffelzubereitungen Italiens.

Zutaten und Herstellung

Basis sind Champignons und schwarze Oliven, verfeinert mit Sommertrüffel (Tuber aestivum, 2 %) und Olivenöl. Die Zutaten werden zu einer feinen, streichfähigen Creme verarbeitet.

Geschmack

Besonders feine, cremige Textur. Herzhaft und erdig, geprägt von schwarzen Oliven und Champignons, abgerundet von einem dezenten Trüffelton. Schon eine kleine Menge verleiht Gerichten eine elegante, trüffelige Note.

In der Küche

Vielseitig einsetzbar: als Aufstrich für Bruschetta und Toast, zur Veredelung von Pizza, Pasta oder Risotto oder zum Abrunden von Fleisch- und Eierspeisen. Sparsam dosieren – das Aroma ist intensiv.

Passt zu: Bruschetta, Pasta, Risotto, Fleisch und Eiergerichten.


Hersteller: Giuliano Tartufi (Pietralunga, Umbrien)
Produkt: Trüffelcreme (Tartufata)
Sorte: Sommertrüffel, schwarze Oliven, Champignons
Herkunft: Italien (Umbrien)
Verarbeitung: feine, streichfähige Creme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 11.11.2028

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Rebsorten

Ziereisen Jaspis Bürgin Spätburgunder 2021

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Bürgin Spätburgunder 2021 ist ein Pinot Noir aus alten Reben, den das Weingut Ziereisen im Dreiländereck erzeugt. Hannes Ziereisen bewirtschaftet seine Lagen in Efringen-Kirchen am Hochrhein. Unfiltriert abgefüllt, mit straffer Struktur und mineralischem Zug.


Markgräflerland / Parzelle Bürgin

Efringen-Kirchen liegt im äußersten Südwesten Badens, unmittelbar am Rheinknick zum Dreiländereck D/F/CH. Die Parzelle Bürgin – ein alteingesessener Familienname der Region – steht auf verwitterten Muschelkalk- und Lössböden mit guter Wasserhaltung. Die Hanglage sorgt für Drainage und thermischen Ausgleich durch die Rheinnähe. Klassifiziert als Landwein Oberrhein. Die „Jaspis"-Linie umfasst die Einzellagen-Spitzenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder (Pinot Noir) von alten Reben, handgelesen. Traditionell ausgebaut und unfiltriert abgefüllt, was dem Wein Textur und Tiefe verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Das Bouquet zeigt reife Kirsche, Pflaume und etwas getrocknete Kräuter, unterlegt von einer feinen erdigen Note. Am Gaumen mittlerer Körper, straffe Struktur, präsente, aber nicht harsche Tannine. Der Abgang ist lang und würzig, mit einem leichten mineralischen Zug.

Am Tisch

Jetzt trinkbereit, entwickelt sich bis 2030 weiter. Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten dekantieren; kühl, liegend bei 12–14 °C lagern.

Passt zu: Wildgeflügel, Lammrücken, Pilzgerichten und Pinot-affinem Käse.


Lage: Markgräflerland, Parzelle Bürgin, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Spätburgunder (Pinot Noir, alte Reben), trocken
Ausbau: Handlese, traditioneller Ausbau, unfiltriert
Jahrgang: 2021

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Schaumweine

Billecart-Salmon Champagner Le Réserve Extra Brut

Champagner · Marne · Extra Brut

Der Billecart-Salmon Le Réserve Extra Brut ist die jahrgangslose Standardcuvée des 1818 gegründeten Familienhauses Billecart-Salmon aus Mareuil-sur-Aÿ. Die Assemblage vereint die drei klassischen Rebsorten Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier aus den besten Lagen der Marne, mit einem hohen Anteil Reserveweine aus vielen Jahrgängen. Als Extra Brut sehr trocken dosiert, zeigt er sich frisch, klar und mineralisch. Eine elegante Perlage trägt Noten von Zitrus, Nuss und Stein.


Marne – Mareuil-sur-Aÿ

Das Haus Billecart-Salmon hat seinen Sitz in Mareuil-sur-Aÿ und wird seit 1818 in Familienhand geführt. Die Trauben für Le Réserve stammen aus den besten Terroirs der Marne: Pinot Meunier aus dem Vallée de la Marne und den Südhängen von Épernay, Pinot Noir aus der Montagne de Reims und der Grande Vallée de la Marne, Chardonnay aus den besten Crus der Marne. Stilprägend ist die kühle, langsame Gärung des Hauses.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Pinot Noir, Chardonnay und Pinot Meunier mit einem hohen Anteil von über 50 % Reserveweinen aus rund 15 Jahrgängen. Die Gärung erfolgt bei niedriger Temperatur; anschließend reift der Champagner rund 50 Monate auf der Hefe – weit länger als von der Appellation gefordert. Dosiert wird als Extra Brut (rund 3,9 g/l). Enthält Sulfite.

Im Glas

Zartgoldene Farbe mit feiner, langsam aufsteigender Perlage. In der Nase Zitrus, frische weiße Früchte und eine nussige, mineralische Note. Am Gaumen klar und präzise, frisch und mineralisch, mit feinem Schmelz. Der Abgang bleibt lang und trocken.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Sushi und gegrillter Fisch. Als Aperitif ebenso geeignet wie über ein ganzes Menü. Serviertemperatur 8–10 °C.


Lage Marne – Montagne de Reims, Vallée de la Marne, Côte des Blancs (Mareuil-sur-Aÿ)
Klassifikation Champagne (AOC), jahrgangslos
Ausbau Gärung bei niedriger Temperatur, hoher Reserveweinanteil (ca. 15 Jahrgänge), rund 50 Monate Reife auf der Hefe

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