2018 – der nächste Jahrhundertjahrgang?

2018 – der nächste Jahrhundertjahrgang?

Seit Anfang des Jahres sind die ersten Flaschen des 2018er Jahrgangs auf dem Markt und jeder ist gespannt, was er nun im Glas wieder findet. Nach und nach folgen nun auch die hochwertigeren Lagenweine, Ersten Lagen und die Großen Gewächse ab September.

2018 war ein sehr, sehr warmes und trockenes Jahr, und trotz dieser widrigen Wetterbedingungen haben die Winzer in Deutschland wie durch ein Wunder sehr hohe Erträge erwirtschaftet. Jedoch sollte man Quantität stets von Qualität unterscheiden.

Durch die vielen Sonnenstunden schmecken viele Weine sehr wuchtig, wenig elegant und unruhig. Dazu prägt dieser Jahrgang eine sehr dominante Frucht und viele untypischen Alterungstöne sorgen auch nicht immer für pure Freude.

Oft geht die Säure, die Frische und Länge bei den Weinen einfach unter und ist einfach nicht präsent. Viele Winzer mussten nachsäuern, um den Säuregehalt etwas zu puschen.

Noch ist auch nicht wirklich klar, ob sich dieser Jahrgang wirklich lange lagern lassen wird.

Trotzdem hängt nicht immer alles von Wetterumständen und dem Klima ab. Gute Winzer wissen was sie machen, um den Wein im Glas schmackhaft zu machen. Gerade in den warmen Jahrgängen ist es wichtig, eine gute Laubarbeit im Weinberg zu gewährleisten und auf den richtigen Lesezeitpunkt zu achten.

Obwohl die Charakteristik des 18er Jahrgang jetzt schon klar ist, schaffen es die besten Winzer, großartige Tropfen zu vinifizieren.

Trinkreife, weiche Weine mit moderaten Säurewerten und tolle Fruchtbomben sind das Ergebnis aus dem Jahrgang 2018 aus Deutschland!

Es wäre ja sowieso langweilig, wenn jeder Jahrgang gleich schmecken würde. Tolle Sommerweine, fruchtig-vollmundige Rotweine und cremige Weißweine machen diesen Jahrgang ziemlich interessant und die Natur bleibt unberechenbar! Am Ende ist und bleibt es immer noch Geschmackssache!

Ein Jahrhundertjahrgang war 2018 in Deutschland zumindest nicht wirklich. Text: Janus Fenske

Mit diesem „Wort zum Jahrgang“ verabschieden wir uns in die Blog Sommerpause. 🙂

Nur El oso alemán macht keine Sommerpause und erklärt uns in einer Einleitung und vier umfangreichen Teilen in seiner „Bären Sommer Schule“ Galiza.

El Oso Summer School 2019 – Galiza – Einleitung erscheint auf diesem Blog am 02.08.2019 um 11.00 Uhr.

Teil 1. Godello, eine galicische Wundertüte erscheint auf diesem Blog am 07.08.2019 um 11.00 Uhr.

Teil 2. Albariño, denn auch Galegos wollen gute Geschäfte machen erscheint auf diesem Blog am 14.08.2019 um 11.00 Uhr.

Teil 3. Galiza in Rot: noch immer eine Herausforderung erscheint auf diesem Blog am 21.08.2019 um 11.00 Uhr.

Teil 4. Galiza, ein Land der Cuvées? Vor allem um Ribeiro geht es hier, aber auch um die komplizierte Nachbarschaft mit Portugiesen. erscheint auf diesem Blog am 28.08.2019 um 11.00 Uhr.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kühling- Gillot Hipping Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Hipping VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein Rotliegendes (Urgestein) Spontangärung · 1.200-l-Stückfass BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Kühling-Gillot Niersteiner Hipping Riesling GG 2024 stammt aus einem der einzigartigsten Terroirs am Roten Hang. Ein vielschichtiger, finessenreicher Riesling, der saftige Frucht mit markanter Würze und der Schiefermineralik des Rotliegenden verbindet.


Niersteiner Hipping – Amphitheater am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Hipping wurde um 1550 erstmals als „Hupbuhl" urkundlich erwähnt – mundartlich „Ziegenhügel".

Wie ein Parabolspiegel vereinen sich die beiden Parzellen des Guts im höchsten Punkt des Hipping und erinnern mit Nord-Ost- und Süd-West-Hang an ein kleines, natürliches Amphitheater. Gelegen auf 80–170 Metern mit bis zu 60 % Hangneigung genießt die Lage volle Sonneneinstrahlung. Die rund 280 Millionen Jahre alten, kargen Urgesteinsböden des Rotliegenden speichern die Tageswärme, während die kühlen Nachtwinde des Seitentals die Säure erhalten.

Jahrgang 2024 – Roter Hang (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die strenge Handselektion und die wärmespeichernden Rotliegend-Böden sicherten reifes Lesegut, während die kühlen Nachtwinde für Frische und Säurespannung sorgten – Kraft und Eleganz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Hipping, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Urgestein des Rotliegenden.

Die Trauben werden streng selektiert von Hand gelesen, der Most spontan vergoren und behutsam im 1.200-Liter-Stückfass ausgebaut. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In sattem Gelb strahlend, duftet er nach Steinobst mit würzigen Akzenten, die an Sesam und grünen Tee erinnern. Die extraktreich reduzierte Frucht ist sofort präsent, die markante Säure agiert im Hintergrund. Am Gaumen baut er rasch enormen Druck auf und verbindet mit viskoser Haptik saftige Frucht und markante Würze: gelbe und rote Früchte sowie Orangennoten, engmaschig verwoben mit langem rotem Kampot-Pfeffer, Kräutern und der typischen Schiefermineralik des Rotliegenden. Ein vielschichtiger Typ mit kühlem Finish und frappanter Länge.

Steinobst mit Sesam und grünem Tee, gelbe und rote Früchte und Orangennoten, verwoben mit rotem Kampot-Pfeffer, Kräutern und Rotliegend-Mineralik – druckvoll und viskos, mit kühlem Finish und frappanter Länge.

Ein vielschichtiger, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Leitmotiv des Hipping ist die Verbindung von Frucht und Würze: zu würziger asiatischer Küche, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Hipping (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; 80–170 m, bis 60 % Hangneigung; Urgestein des Rotliegenden
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im 1.200-l-Stückfass; biologisch, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Sea Horse Winery Lennon 2018

Wein · Rotwein · Judäisches Bergland · Israel

Sea Horse Lennon 2018 ist ohne Zweifel der fruchtbetonteste Wein von Ze'ev Dunie. Reife Zwetschgen und Kirschen finden sich schon im Duft wieder und tragen auch am Gaumen. Die Gerbstoffe sind relativ soft, die Säure bestens eingebunden – der Abgang hat Zug und endet mit langem Finish.


Israel / Judäisches Bergland

Die Sea Horse Winery von Ze'ev Dunie liegt im Judäischen Bergland und zählt zu den eigenwilligsten, handwerklich geprägten Weingütern Israels. Dunie benennt seine Weine nach musikalischen Vorbildern – der Lennon steht für die fruchtbetonte, zugängliche Seite seines Schaffens.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Zinfandel, Petite Sirah und Mourvèdre. Zinfandel bringt reife, saftige Frucht, Petite Sirah Farbe und Struktur, Mourvèdre Würze und Tiefe. Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte Stilistik mit weichen Gerbstoffen und gut eingebundener Säure. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase reife Zwetschge und Kirsche. Am Gaumen fruchtbetont und saftig, mit soften Gerbstoffen, bestens eingebundener Säure und gutem Zug; der Abgang endet mit langem Finish.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein geselliger, vielseitiger Essensbegleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Pasta und mittelreifem Käse.


Lage: Judäisches Bergland (Israel); Sea Horse Winery (Ze'ev Dunie)
Klassifikation: Rotwein – Cuvée aus Zinfandel, Petite Sirah & Mourvèdre, trocken
Ausbau: fruchtbetont, mit weichen Gerbstoffen
Jahrgang: 2018

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Inopia rouge Cotes du Rhone Villages 2021

Rotwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Grenache · Syrah · Cinsault · Mourvèdre · Counoise Inopia rouge Côtes du Rhône Villages Orange · Rhône Rotem & Mounir Saouma Zementei & 500-l-Holz über 1 Jahr Ausbau 2021

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia rouge Côtes du Rhône Villages 2021 ist eine superspannende Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise. Ein Wein von ultrafeiner Machart, dem man die Handschrift eines Top-Burgunder-Winzers förmlich anschmeckt – die perfekte Mischung aus der Eleganz des Nordens und der Kraft des Südens.


Inopia – aus dem Nichts geschaffen

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. 2011 erwarben sie eine öde, verlassene Parzelle bei Orange – der minimalistische Ansatz und das Bild dieses ursprünglich kargen Landes inspirierten den Namen „Inopia", lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Auf Côtes-du-Rhône-Villages-Niveau folgt der Inopia derselben Philosophie wie die großen Weine des Guts: außergewöhnliches Terroir, hohe Qualität aus ertragsschwachen Reben und ein langer, ungestörter Ausbau nach der Gärung. So entsteht ein Wein, der weit über sein Appellations-Niveau hinausweist.

Jahrgang 2021 – südliche Rhône

2021 war in der südlichen Rhône ein kühlerer, klassischer Jahrgang mit später Reife. Nach anspruchsvollem Frühjahr und moderatem Sommer entstanden besonders frische, elegante und fein gezeichnete Rotweine mit lebendiger Säure und moderatem Alkohol – wie geschaffen für Mounir Saoumas Stil, der Transparenz und Finesse über pure Kraft stellt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise, Jahrgang 2021, trocken. Der Counoise bringt dabei Säure und Würze in den Wein.

Die Trauben werden nach der selektiven Lese über eine Woche lang natürlich vergoren. Anschließend gelangt der Most in ein Zementei und in 500-Liter-Holzfässer, um dort über ein Jahr weiter zu reifen. Dieser ruhige, burgundisch inspirierte Ausbau verleiht dem Wein seine feine Textur und seine vielschichtige Aromatik.

Im Glas

Der erste Duft wirkt unklar und merkwürdig, mit Sauerstoffzufuhr kommt eine feine pfeffrige Note hinzu. Der Wein duftet elegant und sinnlich: Kräuter der Provence, Veilchen und auch Weißer Tee erfreuen die Sinne. Auch der Geschmack ist ultrafein. Man schmeckt dem Wein die Handschrift eines „Top-Burgunder-Winzers" förmlich an. Eine perfekte Mischung von Eleganz des Nordens (Burgund) und Kraft des Südens (Rhône) mit langem Abgang und einem sich permanent verändernden Seelenleben!

Elegant und sinnlich: Kräuter der Provence, Veilchen und Weißer Tee, dazu feine Pfeffrigkeit – ultrafein, mit langem Abgang und einem sich permanent verändernden Seelenleben.

Mit Luft entfaltet sich der Wein zusehends – ruhig dekantieren und Zeit im Glas geben. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Gerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Parzelle bei Orange, südliche Rhône (Frankreich); Rotem & Mounir Saouma; ertragsschwache Reben, minimalistisch bewirtschaftet
Klassifikation: AOC Côtes du Rhône Villages; Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise (trocken)
Ausbau: selektive Lese, ~1 Woche natürliche Gärung, danach über ein Jahr im Zementei und in 500-l-Holzfässern

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Beach breeze entalkoholisiert white

Entalkoholisiert · Weißwein · Mosel · Deutschland

Beach Breeze entalkoholisiert white ist ein alkoholfreier Weißwein mit 0,0 % vol. vom Weinhaus Gebrüder Steffen an der Mosel. Ausgesuchte Weine werden schonend entalkoholisiert, sodass der frische, fruchtige Charakter erhalten bleibt.


Mosel

Das Weinhaus Gebrüder Steffen liegt in Trittenheim an der Mittelmosel und wurde 1794 gegründet. Die Trauben für diesen alkoholfreien Weißwein stammen aus der Mosel- und Ruwer-Region.

Ausbau und Entalkoholisierung

Basis sind ausgesuchte Weine, die schonend entalkoholisiert werden. Das Verfahren entzieht den Alkohol bis auf 0,0 % vol. und bewahrt dabei Frucht und Frische des Grundweins.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase frische Zitrusnoten und gelbe Früchte. Am Gaumen fruchtbetont und saftig mit klarer Frische – alkoholfrei, mit dem typischen Geschmacksbild eines Weißweins.

Am Tisch

Gut gekühlt servieren – als alkoholfreie Alternative im Glas oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Geflügel, Salate und leichte Sommerküche.


Lage: Mosel/Ruwer (Deutschland)
Klassifikation: Alkoholfreier Weißwein (0,0 % vol.)
Ausbau: schonende Entalkoholisierung
Mindesthaltbarkeit (MHD): 03/2028

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Keller Riesling von der Fels 2024

Weißwein · Rheinhessen · Riesling

Riesling Rheinhessen von der Fels Kalkstein / Grosse Lagen trocken 2024

Der Keller Riesling von der Fels 2024 ist ein Musterbeispiel dafür, wie ein Riesling schmecken kann – und eigentlich auch schmecken sollte. Hier trifft Frische auf Rasse, Kraft auf Mineralität und feinste Spannung.


Von der Fels – Kalkstein aus den Grossen Lagen

Das Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim zählt unter Klaus-Peter Keller zu den weltweit gefeierten Adressen für trockenen Riesling – akribische Weinbergsarbeit, niedrige Erträge, Spontanvergärung und langes Hefelager sind die Grundlagen dieser Spitzenqualität.

Für den „von der Fels" – zu Deutsch „vom Fels" – verwendet Keller die jüngeren Reben (im Schnitt 20–25 Jahre) seiner besten Kalkstein-Parzellen, die allesamt als Grosse Lagen klassifiziert sind, allen voran rund um den Dalsheimer Hubacker. Diese Reben bilden gleichsam die Vorstufe zu den Großen Gewächsen eines jeden Jahrgangs. Die Parzellen bestehen aus Tonböden auf Kalkstein – die Quelle der salzigen Frische und mineralischen Spannung des Weins.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war ein kühlerer, klassischer Jahrgang, der Rieslinge von großer Frische und Präzision hervorbrachte. Auf den Kalkstein-Parzellen ergibt das einen besonders rassigen, mineralischen Wein mit lebendiger Säure und klarer Frucht – Spannung und Eleganz statt Opulenz.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Handlese, Ganztraubenpressung nach kurzer Maischestandzeit von einigen Stunden, anschließend Spontangärung mit eigenen Hefen – überwiegend im Holzfass (Fuder), zu kleinen Teilen im Edelstahl. Reife auf der Vollhefe, gefolgt von einer leichten Filtration vor der Füllung.

Im Glas

Ein nobles Bukett von Weinbergspfirsich, Quitte, Marille und reifem Apfel, dazu Wildkräuter, Zitronengras und ein Hauch Minze. Am Gaumen rassig und mit viel Substanz: Die Länge ist frappierend, die Säure wirbelt wie ein Sturm durch den Mund, und die Frucht bleibt stets präsent – getragen von einer herrlich erfrischenden, verführerischen Kalkstein-Mineralität.

Ein Musterbeispiel dafür, wie ein Riesling schmecken kann – und schmecken sollte.

Schon jung ein Genuss („der liebste Zechwein" des Winzers), zugleich über viele Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb, zu Spargel sowie zu mild-würziger asiatischer Küche.


Lage: Rheinhessen, Flörsheim-Dalsheim; jüngere Reben der besten Kalkstein-Parzellen (Grosse Lagen, u. a. Dalsheimer Hubacker), Tonböden auf Kalkstein
Klassifikation: Rheinhessen, Riesling trocken (Gutswein-Stufe aus Grosse-Lagen-Parzellen)
Ausbau: Riesling; Ganztraubenpressung, Spontangärung überwiegend im Fuder, Reife auf der Vollhefe, leichte Filtration

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Tramin Blauburgunder Pinot Nero

Rotwein · Südtirol · Blauburgunder

Kellerei Tramin Südtirol · Alto Adige DOC 350–450 m kalkreicher Lehm & Kies hell granatrot seidige Textur trocken · elegant

Der Tramin Blauburgunder Pinot Nero ist ein eleganter Rotwein aus dem Herzen Südtirols. Er wächst auf kalkreichen, lehm- und kieshaltigen Böden in 350 bis 450 Metern Höhe und zeigt eine saftige Frucht mit seidiger Textur und feinkörnigem Tannin.


Blauburgunder aus dem Herzen Südtirols

Die Reben wachsen auf kalkreichen, lehm- und kieshaltigen Böden in 350 bis 450 Metern Meereshöhe. Diese Kombination aus Kalk und durchlässigem Untergrund kommt dem anspruchsvollen Pinot Nero entgegen.

Die Kellerei Tramin zählt zu den renommiertesten Erzeugern Südtirols.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Blauburgunder. Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen. Ein kühl-feuchtes Frühjahr, ein heißer Sommer und ein regnerischer Herbst verlangten viel Fingerspitzengefühl – die selektierten Trauben zeigen sich in bemerkenswerter Qualität.

Der Wein ist trocken ausgebaut, auf Finesse, seidige Textur und gut eingebundenes Tannin ausgerichtet.

Im Glas

Helles Granatrot. In der Nase ein Bukett von Waldfrüchten, reifen Pflaumen, frischen Himbeeren und saftigen Kirschen. Am Gaumen saftige Frucht, seidige Textur und frische Säure; feinkörnige, gut eingebundene Tannine sorgen für Struktur und Tiefe. Das Finale ist ausgewogen, elegant und lang.

Waldfrucht, Pflaume und Kirsche, seidige Textur und feinkörniges Tannin – ein klassischer, charaktervoller Pinot Nero mit Finesse.

Bei 16 bis 18 °C servieren; vor dem Genuss rund eine Stunde dekantieren.

Am Tisch

Zu hellem Fleisch, Geflügel und Kalb, zu Wild und Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Herz Südtirols, 350–450 m; kalkreicher Lehm mit Kies
Klassifikation: Südtirol/Alto Adige DOC, trocken
Ausbau: selektive Handlese, trocken

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Domaine Francois Raveneau Chablis Premier Cru Forêt 2018

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Forêts linkes Serein-Ufer (Montmains) Kimmeridgium 2018

Der Chablis 1er Cru Forêts 2018 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der gesuchtesten Adressen von Chablis. Les Forêts am linken Serein-Ufer bringt straffe, mineralische und lagerfähige Weine hervor – Raveneau zählt zu den legendären Erzeugern der Region.


Les Forêts – Premier Cru am linken Serein-Ufer

Chablis im nördlichen Burgund, geformt vom Fluss Serein, steht für trocken ausgebaute Chardonnays mit markanter Säure. Den Untergrund bilden Kalkstein und Mergel aus dem Kimmeridgium. Les Forêts ist ein Premier Cru am linken Ufer und gehört zum Verbund der Lage Montmains; die Lage gilt als besonders straff, mineralisch und langlebig.

Die Domaine François Raveneau zählt – neben Dauvissat – zu den ikonischen Adressen von Chablis; ihre Weine sind gesucht, rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2018 – Chablis

2018 blieb in Chablis von Frostschäden verschont. Die Vegetationsperiode begann normal, wurde dann sehr trocken und heiß; trotz der Hitze sorgten gute Fruchtansätze für eine ausgewogene Reife. Leichte Sommerregen weckten die durch Trockenstress träge gewordenen Reben und führten zu einer reichen Ernte. Die Lese begann am 30. August und dauerte rund sieben Tage – bei ausgesprochen sauberem Lesegut.

Statt der erwarteten rund 50 hl/ha lag der Ertrag im Schnitt bei etwa 75 hl/ha. Die potenziellen Alkoholwerte waren mit rund 13 % hervorragend; die Trauben zeigten sich unerwartet saftig und ergaben trotz sehr leichter Pressung viel Most. Das Ergebnis sind energiegeladene, verführerische Weine.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2018.

Der Wein reift im Stil des Guts in gebrauchten Holzfässern auf der Hefe; das gibt Textur und Tiefe, ohne die salzig-mineralische Linie zu überdecken.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und verführerisch, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen, verführerisch und mit großem Reifepotenzial.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Les Forêts (1er Cru), Chablis; linkes Serein-Ufer (Montmains), Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau (gebrauchte Fässer) auf der Hefe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Vasse Felix Syrah 2021

Wein · Rotwein · Margaret River · Australien

Vasse Felix Syrah ist ein moderner, eleganter Syrah im Cool-Climate-Stil. Wildhefe-Gärung mit beträchtlichem Ganztraubenanteil und einem kleinen Teil Kohlensäuremaischung ergeben einen sehr aromatisch-würzigen, komplexen und zugleich fein ziselierten Syrah – handwerklich aufwendig und ohne künstliche Intervention.


Margaret River / Western Australia

Vasse Felix ist das Gründungsweingut von Margaret River (Western Australia), einer durch maritimes, relativ kühles Klima geprägten Spitzenregion. Diese Bedingungen bringen einen Syrah von Eleganz, Würze und Frische hervor – fernab üppig-warmer Shiraz-Stile.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Syrah. Die Vinifikation erfolgt mit Wildhefen, einem beträchtlichen Ganztraubenanteil und einem kleinen Teil Kohlensäuremaischung (carbonic maceration), die für frische Frucht und lebendige rote Farbe sorgt. Diese aufwendige, eingriffsarme Methode braucht mehr Zeit, ergibt aber besondere Komplexität. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Lebendiges, helles Rot. In Nase und Mund viel Kräuter, reichlich Brombeere und Schlehe, balsamische Noten, dazu süße Schlehe, Eukalyptus und Minze. Noch jung, mit genügend süßer Frucht, um die Würze auszubalancieren, und einer feinen Leichtigkeit im Hintergrund; hochklassiger, fein ziselierter Ausklang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter, würziger Begleiter.

Passt zu: Lamm, Wild, gegrilltem Fleisch, kräuterbetonten Schmorgerichten und reifem Käse.


Lage: Margaret River (Western Australia, Australien); Vasse Felix
Klassifikation: Margaret River – 100 % Syrah, trocken
Ausbau: Wildhefe-Gärung, hoher Ganztraubenanteil, teils Kohlensäuremaischung; eingriffsarme Vinifikation

Mehr erfahren ...