Daniel Vollenweider: DNA 100 % Riesling

Weingut Vollenweider – Traben-Trarbach – Mosel – Deutschland

Die Weinbergslagen in Graubünden oder im Burgund waren für den gebürtigen Schweizer Daniel Vollenweider unerschwinglich. Schon in jungen Jahren, nach einer Ausbildung als Winzer und einem anschließenden Studium der Önologie in der Weinbauschule Wädenswil in der Schweiz, wollte er beste und authentische Weine produzieren. Was lag da näher, als eine kleine Kellerei an der Mosel zu gründen? Die Rieslinge gehören hier ohne wenn und aber zu den größten und lagerfähigsten Tropfen der Welt. Die Rebanlagen waren bezahlbar und das Projekt Weingut Daniel Vollenweider konnte nach der Gründung im Jahr 1999 mit dem Jahrgang 2000 erstmals starten. Heute gehören insgesamt 6 Hektar Weinbergsfläche zu dem Weingut und je nach Jahrgang werden zwischen 20.000 bis 25.000 Flaschen produziert. Einzig und alleine dem Riesling wird hier gehuldigt. Die Weine werden ausgegoren, natürlich fruchtig- süss oder edelsüß ausgebaut. Dabei bedeutet ausgegoren, dass die Weine auch einmal nicht ganz so trocken ausfallen können. Wenn die Gärung stoppt, stoppt sie nun einmal, und wenn dann noch ein wenig mehr Restsüße im Wein verbleibt, dann ist das eben der Lauf der Natur. Die Lagen des Weinguts hören auf die Namen Wolfer Goldgrube, Schimbock und Kröver Steffensberg. Bei diesen, für die Mosel noch nicht so bekannten Weinlagen, handelt es sich um „kühlere“ Weinberge. Durch den Klimawandel genau die richtige Entscheidung, denn heute erbringen diese Lagen den „Stoff“, von dem man noch in vielen Jahren begeistert sein wird. Daniel Vollenweiders Weinstil ist dabei einzigartig. Karg, ungeschminkt, teilweise würzig, sehr puristisch und druckvoll kommen seine Rieslinge ins Glas und stehen dort wie ein Leuchtturm im tiefsten Sturm und geben so das Signal für unverfälschten, lebhaften Riesling Genuss.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2013

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah ist ein Kult-Syrah aus dem Walla Walla Valley im pazifischen Nordwesten der USA. Das von Christophe Baron gegründete Weingut Cayuse arbeitet biodynamisch auf den von Flusskieseln durchsetzten Böden des Rocks District. Die Einzellage En Chamberlin liefert einen mittelkräftigen bis kräftigen, seidigen Syrah. Im Glas dunkle Frucht, Würze und große Balance.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im Walla Walla Valley, genauer im „Rocks District of Milton-Freewater" – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden, die den Syrahs ihren unverwechselbaren, würzig-erdigen Charakter geben. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, bewirtschaftet die Lagen biodynamisch. En Chamberlin ist eine seiner Einzellagen.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein ist ein Syrah aus der Einzellage En Chamberlin. Nach der Gärung reift er im Holzfass, überwiegend in gebrauchten Fässern, die die Frucht und den unverwechselbaren „Rocks"-Charakter unterstreichen, ohne ihn zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Bing-Kirsche und Blaubeere, dazu Tabak, pfeffrige Kräuter, Eisen und ein erdiger Pilzton – der klassische Rocks-Stil. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, nahtlos und perfekt balanciert, mit feinen Tanninen. Der Abgang ist lang und ausdrucksstark.

Am Tisch

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über zwei Jahrzehnte; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm, Wild und Pilzgerichte.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Ausbau: Holzfass, überwiegend gebraucht; biodynamischer Weinbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Dominio del Bendito El Primer Paso BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro

Tinta de Toro DO Toro Alte Reben (40+ Jahre) Bio 6 Monate franz. Eiche 2024

Der Dominio del Bendito El Primer Paso 2024 ist ein wahrer Toro aus über 40 Jahre alten Tinto-de-Toro-Rebstöcken – eine wahre Fruchtexplosion aus Kirsche und Brombeere, mundfüllend und komplex, mit dezentem Holzeinsatz für Eleganz und Textur. Ein eleganter Gigant.


Dominio del Bendito – alte Reben in Toro

Dominio del Bendito ist das Projekt des Franzosen Antony Terryn, der 2003 nach Toro kam, vom Potenzial der alten Reben gefangen war und 2004 sein Weingut gründete. Seither entstehen hier handwerkliche, authentische Rotweine aus Tinta de Toro – aus eigenen und eng betreuten Parzellen, biologisch bewirtschaftet, ohne Pestizide und Kunstdünger.

El Primer Paso – „der erste Schritt" – ist der Einstieg in die Range und stammt aus einem Mix wurzelechter, alter Weinberge in den berühmten Toro-Lagen La Jara und in den Höhen von Valdefinjas, mit Rebstöcken von über 40 Jahren. Die sandig-steinigen Böden und das extreme Kontinentalklima mit heißen Tagen und kühlen Nächten geben dem Wein Struktur, Tiefe und Frische zugleich.

Jahrgang 2024 – Toro

Aus den alten Reben von Toro entsteht im Jahrgang 2024 ein kraftvoller, zugleich fruchtbetonter und frischer Rotwein. Die alte-Reben-Konzentration trifft auf den dezenten, bewusst zurückhaltenden Holzeinsatz – ein Wein mit überströmender Frucht und Eleganz, schon jung zugänglich.

Ausbau

Reinsortige Tinta de Toro aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Vinifikation nach handwerklicher Philosophie mit eigenen Hefen, anschließend rund 6 Monate Reife in Barriques aus französischer Eiche. Das Holz dient bewusst nicht der Aromatisierung, sondern der langsamen, harmonischen Reifung – es verschafft dem Wein Eleganz und Textur, ohne die Frucht zu überlagern. Aus biologischem Anbau (ES-ECO-002-CL).

Im Glas

Überströmende Aromen von Kirschen und Brombeeren – eine wahre Fruchtexplosion. Die intensive Frucht ist mundfüllend und komplex; man schmeckt den dezenten Holzeinsatz, der dem Wein eine schöne Eleganz und Textur verschafft. Im Abgang wieder fruchtige Anklänge, dazu Rauch und Cassis.

Ein eleganter Gigant – eine wahre Fruchtexplosion aus dem Herzen von Toro.

Schon jung ein Genuss, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: DO Toro, Lagen La Jara und Valdefinjas (Spanien); sandig-steinige Böden, wurzelechte alte Reben (40+ Jahre), extremes Kontinentalklima
Klassifikation: DO Toro, Tinta de Toro (trocken)
Ausbau: Tinta de Toro; ~6 Monate französische Eiche, Spontangärung; biologischer Anbau (ES-ECO-002-CL)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits Les Dames Huguette 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 Les Dames Huguette · 1,45 ha

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits Les Dames Huguette 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die straffste und mineralischste der drei Hautes-Côtes-Cuvées – ein linearer, spannungsreicher Pinot Noir von dünnen Kalksteinböden über Nuits-St-Georges.


Les Dames Huguette – dünne Kalksteinböden über Nuits

Der 1,45 Hektar große Weinberg liegt oberhalb von Nuits-St-Georges und bildet die Fortsetzung von Aux Chaumes, dort wo der Hang zu den großen NSG-Premiers-Crus abfällt. Die Böden sind ärmer, dünner und noch kalksteinreicher als bei Chaumes – Grundlage für die ausgeprägte mineralische Spannung und den linearen Stil. Die Reben sind 35 bis 55 Jahre alt.

Die Lage hält ihre Säure gut und reift ein bis zwei Tage später; sie ergibt die spannungsreichste der drei Hautes-Côtes-Cuvées. Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine vinifiziert sie seit 2019.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Gerade in warmen Jahrgängen spielt die kühlere Höhenlage ihren Vorteil aus: kühle Reife und erhaltene Frische bei klarer Linie.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; biologische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert).

Im Glas

Ein florales, elegantes Bouquet mit dem Eindruck weißer Steine und einer tiefen, reifen Erdbeerfrucht. Am Gaumen straffer und spannungsreicher als die beiden anderen Hautes-Côtes-Weine: kiesiger Grip und eine salzige Länge tragen die rote Frucht in einem deutlich mineralisch-linearen Stil. Das in der Jugend noch präsente Holz fügt sich mit Reife ein; der Abgang wirkt fast sinnlich.

Kiesiger Grip und salzige Länge – die mineralischste, linearste der drei Hautes-Côtes-Cuvées.

Trinkfenster etwa 2027–2033. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Federwild, Geflügel, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein präziser, mineralischer Begleiter für die feine Küche.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits „Les Dames Huguette"; oberhalb Nuits-St-Georges, dünne, kalksteinreiche Böden, 1,45 ha, Reben 35–55 Jahre
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · biologisch (nicht zertifiziert)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Deutschland

Baum-Barth Ingelheimer Chardonnay 2024

Weißwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Chardonnay

Chardonnay Ingelheim Baum-Barth Rheinhessen kalkhaltige Böden trocken französisches Eichenfass 2024

Der Baum-Barth Ingelheimer Chardonnay 2024 stammt aus einer der besten Lagen der Region, geprägt von kalkhaltigen Böden und mildem Klima. Ein deutscher Chardonnay mit harmonischer Balance, rundem Schmelz und tiefer mineralischer Präzision.


Ingelheimer Chardonnay – Kalk und mildes Klima

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim erzeugt Weine aus den kalkgeprägten Lagen rund um die Rotweinstadt am Rande Rheinhessens. Ingelheim gilt mit seinen kalkhaltigen Böden und dem milden Klima als hervorragende Herkunft für Burgundersorten.

Der Chardonnay wächst auf kalkhaltigen Böden, die zusammen mit dem milden Klima ideale Bedingungen für diese Rebsorte schaffen. Die Trauben werden von Hand gelesen, um eine sorgfältige Selektion zu gewährleisten – die Grundlage für Tiefe, Struktur und mineralische Präzision.

Jahrgang 2024 – Rheinhessen

2024 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die kalkgeprägten Böden und das milde Ingelheimer Klima bewahrten Frische, Schmelz und mineralische Präzision – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Chardonnay aus Ingelheim, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von kalkhaltigen Böden.

Nach der Handlese und einer sanften Pressung erfolgt der Ausbau in hochwertigen französischen Eichenfässern, die dem Wein zusätzliche Tiefe und Struktur verleihen, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Im Glas präsentiert er sich in einem klaren, leicht goldgelben Ton. Das Bukett ist geprägt von reifen Früchten, gelbem Apfel und feinen cremigen Holznuancen, dazu Würz- und geröstete Nussnoten. Am Gaumen zeigt sich eine harmonische Balance aus frischer Säure, rundem Schmelz und tiefer mineralischer Präzision. Der Abgang ist lang, elegant, weich und mineralisch, mit tollem Trinkfluss.

Reife Früchte, gelber Apfel und cremige Holznuancen, dazu Würze und geröstete Nuss – harmonische Balance aus frischer Säure, rundem Schmelz und tiefer mineralischer Präzision, mit langem, elegantem Abgang.

Ein eleganter, holzgereifter Chardonnay mit gutem Trinkfluss. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Herkunft: Ingelheim, Rheinhessen; kalkhaltige Böden, mildes Klima
Klassifikation: Chardonnay, Rheinhessen (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: Handlese, sanfte Pressung, Ausbau in französischen Eichenfässern

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Noon Reserve Shiraz 2019

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962) Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2019

Der Noon Reserve Shiraz 2019 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – ein vollmundiger, generös aromatischer Wein aus dem alten „20 Rows"-Block in Langhorne Creek, der dank seiner festen Gaumenstruktur eine ausgezeichnete Balance zeigt.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % vom „20 Rows"-Block des Borrett-Vineyards in Langhorne Creek. Die wurzelechten Reben (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2019 – Langhorne Creek

Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig. Der 2019er zeigt diese Handschrift mit großer Fülle, getragen von einer festen Gaumenstruktur, die ihm trotz seiner Größe eine ausgezeichnete Balance verleiht.

Drew Noon selbst sagt zum 2019er: „Der 2019 Reserve Shiraz stammt vollständig vom ‚20 Rows'-Block der Familie Borrett in Langhorne Creek. Er ist groß und aromatisch im Stil des Jahrgangs, besitzt aber dank seiner festen Gaumenstruktur eine ausgezeichnete Balance." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Ein großer, generös aromatischer Shiraz: tiefdunkle Frucht (Brombeere, Zwetschge), ergänzt um würzige Noten, etwas Mokka und feine Röstaromen vom gut eingebundenen Barrique. Am Gaumen vollmundig und konzentriert, dabei keineswegs überladen – die feste, reife Gaumenstruktur gibt dem Wein Halt, Balance und großes Reifepotenzial.

Groß und aromatisch im Stil des Jahrgangs – mit ausgezeichneter Balance dank fester Struktur.

Schon jetzt zugänglich, aber für die lange Reife über viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Steak vom Grill, zu Wild und Schmorgerichten, zu würzigen BBQ-Spezialitäten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962), Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Faude feine Brände Blutorangen aus Sizilien / Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Blutorange aus Sizilien ist ein vollaromatischer Blutorangengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus der biologisch angebauten Sorte Tarocco di Catania – die Blutorange im Glas, umspielt von floralen Noten und einer Ahnung von Vanille.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Blutorangen der Sorte Tarocco di Catania stammen aus biologischem Anbau in Sizilien, von Florians Erzeuger Giancarlo – vollreif und intensiv im Aroma.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die vollreifen Blutorangen werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase vollfruchtig nach reifer Blutorange, mit feinen floralen Noten und einer Ahnung von Vanille. Am Gaumen saftig-fruchtig und duftig-fein, mit klarer Zitrusfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Blutorangengeist (Zitrus-Geist), Bio-Blutorange Sorte Tarocco di Catania aus Sizilien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Huber Malterdingen Spätburgunder Qba 2023

Rotwein · Malterdingen (Baden) · Spätburgunder

Spätburgunder Malterdingen (Ortswein) Bernhard Huber Baden · Breisgau Muschelkalk-Verwitterung · Lösslehm traditionelle Maischegärung gebrauchtes Barrique · unfiltriert 2023

Der Bernhard Huber Malterdinger Spätburgunder 2023 ist der Ortswein eines der besten Pinot-Erzeuger Deutschlands. Auf Muschelkalk gewachsen, zeigt er sich burgundisch: elegant, würzig und dicht, mit feiner dunkler Frucht.


Malterdingen – badisches Burgunderterroir

Das VDP-Weingut Bernhard Huber in Malterdingen (Breisgau, Baden) zählt zu den führenden Spätburgunder-Erzeugern Deutschlands; nach dem frühen Tod Bernhard Hubers 2014 führt Sohn Julian mit seiner Mutter Barbara das Gut auf höchstem Niveau. Schon vor über 700 Jahren brachten Zisterziensermönche den Spätburgunder aus dem Burgund nach Malterdingen, weil sie hier dasselbe Terroir vorfanden: verwitterten Muschelkalk.

Der Malterdinger ist der Ortswein des Guts, zu 100 % aus Malterdinger Parzellen. Die Reben stehen auf Muschelkalk-Verwitterungsböden mit dünner Lösslehm-Auflage – ideal für einen mineralisch geprägten, herkunftsklaren Pinot Noir.

Jahrgang 2023 – Baden

2023 war in Baden ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Bei Huber wurden die Trauben 2023 komplett entrappt; eine sorgfältige Extraktion sorgte für Dichte und ein feines Gerbstoffgerüst. So entstand ein eleganter, saftiger Spätburgunder mit klarer Malterdinger Herkunft.

Ausbau

Trockener Spätburgunder (VDP.Ortswein) aus Malterdingen, Jahrgang 2023; 100 % Spätburgunder vom Muschelkalk-Verwitterungsboden.

Traditionelle Maischegärung, 2023 komplett entrappt; der Ausbau erfolgt in gebrauchten Barriquefässern, sodass Holz nur dezent stützt und die Frucht im Vordergrund bleibt. Unfiltrierte Füllung.

Im Glas

Ein burgundisch geprägter Spätburgunder: dunkle Beeren und rote Kirsche, dazu Cassis, feine Würze und ein Hauch Holz. Am Gaumen mittelkräftig, saftig und elegant, mit feinem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und einem salzig-mineralischen, frischen Nachhall von guter Länge.

Dunkle Beeren, rote Kirsche und Cassis über feiner Würze – saftig und elegant, mit feinem, leicht würzigem Tannin, lebendiger Säure und salzig-mineralischem, frischem Nachhall.

Ein eleganter, herkunftsklarer Pinot mit gutem Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Herkunft: Malterdingen, Breisgau (Baden); Muschelkalk-Verwitterungsboden mit dünner Lösslehm-Auflage
Klassifikation: Spätburgunder, VDP.Ortswein (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: traditionelle Maischegärung, komplett entrappt, Ausbau in gebrauchten Barriquefässern, unfiltrierte Füllung

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Sylvain Bzikot Bourgogne blanc 2024

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC Lagen um Puligny & Meursault 2024 50% Stahl · 50% Barrique (gebraucht)

Der Bourgogne Blanc 2024 von Sylvain Bzikot ist ein ausdrucksstarker burgundischer Chardonnay. Die Trauben stammen aus mehreren selektiven Lesegängen in renommierten Lagen rund um Puligny-Montrachet und Meursault. Am Gaumen cremig, mineralisch klar und frisch – mit einer Preis-Leistung, die im Burgund selten ist.


Chardonnay aus dem Herzen der Côte de Beaune

Bourgogne ist die regionale Appellation des Burgunds. Dieser Wein bezieht seine Frucht aus Lagen rund um Puligny-Montrachet und Meursault – das Herz der großen weißen Côte de Beaune. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet.

Aus dieser Herkunft entsteht ein regionaler Bourgogne, der von der Handschrift einer Weißwein-Spitzenadresse profitiert und über sein Etikett hinausweist.

Jahrgang 2024 – Burgund (Côte de Beaune)

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich, der Sommer brachte stabilere, trockenere Tage; spät kehrte noch einmal Regen zurück, bevor sich zur Lese eine freundlichere Phase einstellte.

Die Ernte begann spät, mit sorgfältiger Selektion; die Mengen waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei gemäßigten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 zeigen sich klar, fein strukturiert und von pikanter Frische mit kühler Eleganz.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, aus mehreren selektiven Lesegängen.

Der Ausbau erfolgt zu gleichen Teilen im Edelstahltank und in mehrjährigen 225-Liter-Barriques aus französischer Eiche. Der gebrauchte Holzanteil gibt Textur, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase feine, vielschichtige Aromen von Zitrusfrüchten, gerösteten Nüssen und Steinobst, dazu ein Hauch frisch gebackenes Sauerteigbrot und zarte Vanille. Am Gaumen cremig, mineralisch klar und frisch, mit einem tiefen, weichen und zugleich frischen Finish.

Zitrus, geröstete Nüsse und ein Hauch Sauerteigbrot über einem cremig-mineralischen Gaumen – ein Burgunder mit Aha-Effekt.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger weißer Allrounder.


Lage: Lagen rund um Puligny-Montrachet und Meursault (Côte de Beaune)
Klassifikation: Bourgogne AOC
Ausbau: Chardonnay; zu gleichen Teilen Edelstahl und mehrjährige Barriques (225 l)

Mehr erfahren ...