Peter Jakob Kühn „Herbstbericht 2020“

„Nur den Mut nicht sinken lassen.“

Dieser Satz von meinem Urgroßvater hat im Laufe der Jahre schon so manchen hängenden Kopf wieder aufgerichtet. Zuversicht und Mut können wir gut gebrauchen, angesichts der Einschränkungen in vielen Bereichen unseres gewohnten Lebens. Wir teilen die Sorgen unserer Freunde und Weggefährten, die aufgrund der Beschränkungen ihren Berufen aktuell nicht nachgehen können, die vor großen Fragezeichen und ungewissen Perspektiven stehen. Das sind große Entbehrungen, doch wir wollen versuchen nicht zu vergessen, dass sie das Ziel haben, unsere Familien und Freunde zu schützen, sodass wir gesund durch diese Zeit kommen und im Rückblick gemeinsam stärker geworden sind.

Wir als Winzer haben das Glück, dass unser Beruf uns nach Draußen zieht. Dass wir nicht in den Ballungszentren der Gesellschaft leben, sondern auf dem Land. Dass wir durch die Verschiebung von Verkostungen, Messen und Geschäftsreisen viel Zeit haben, um im Weinberg zu sein. Und so war die Nähe zu den Reben im vergangenen Jahr sogar noch größer als sonst, die Beziehung noch stärker, und je mehr wir Draußen sind, desto gefestigter können wir entscheiden, was zu tun ist, um am Ende die schönsten Träubchen zu lesen. Unsere biologische Arbeit im Weinberg ist ein Prozess, der sich von Jahr zu Jahr entwickelt und befruchtet. Die Pflege der Böden mit unserem Kompost und die Einsaat von Begrünungsmischungen verlebendigen die Erde, stärken das Miteinander von Rebe und Terroir, und es entstehen mit der Zeit individuelle kleine Ökosysteme, die sich immer deutlicher und prägnanter zum Ausdruck bringen können. Wir sehen das, wenn wir die Pflanzen, Insekten, Tiere und Vögel beobachten, die dort leben. Wir können das aber auch schmecken, wenn wir die Weine aus den verschiedenen Parzellen verkosten. Und am wichtigsten: lebendige Böden sind besser in der Lage, Wasser zu speichern und gleichmäßig wieder abzugeben, was besonders in den letzten drei Jahren sehr wichtig war, wo der Regen im Sommer selten war.

2020 war das dritte Jahr in Folge, in dem es während des Sommers sehr trocken war. In dieser Hinsicht haben wir neue Facetten unserer Weinberge kennengelernt. Wir haben deutlich gesehen, wo es Wasseradern im Untergrund gibt, die von den Wurzeln der alten Rebstöcke erreicht werden. Wir haben auch gesehen, wo die Böden mehr Wasser speichern können, was den Pflanzen zur Verfügung steht, beziehungsweise wo sie durchlässiger sind, und es deshalb mehr Probleme mit Trockenheit gibt. Diese Unterschiede zu beobachten und darauf einzugehen war besonders wichtig. Daraus ergaben sich viele Fragen: Wie gehen wir mit der Begrünung zwischen den Reben um? – Halten wir sie kurz getrimmt, sodass sie gar nicht erst auf die Idee kommt Wasser zu verbrauchen? – Oder regt das ständige Mähen vielleicht sogar einen noch größeren Wasserverbrauch an, weil die Pflanzen ständig ums Überleben kämpfen und dafür unbedingt bis zu ihrer Blüte wachsen wollen? Könnte eine ausgewachsene Begrünung wie eine schattenspendende Decke auf dem Boden liegen und ihn kühlen, sodass insgesamt sogar weniger Wasser verbraucht wird? – Bringt das Ruhe ins Wachstum? Und was ist mit den Blättern, die wir sonst immer im Sommer in emsiger und mühsamer Handarbeit um die Trauben herum abgezupft haben, damit sie besser belüftet werden und Pilze es schwerer haben? – Wir haben all die verschiedenen Handgriffe, die wir im Jahresverlauf an der Rebe durchführen, neu überdacht, mit viel Empathie für die Pflanzen und unter Berücksichtigung der jeweiligen Standortfaktoren. Das gilt eigentlich jedes Jahr, doch manchmal wird es uns besonders bewusst. Jede sorgsame Hand, die die Rebe berührt, überträgt Qualität – das ist unsere Überzeugung. Mit den Jahren, die wir nun mit dieser Sensibilität arbeiten, hat sich das Wachstumsverhalten der Reben zusehends verändert, was sich auch auf die Reifeentwicklung auswirkt. Oft sind unsere Trauben etwas früher reif, haben aber eine andere Reifebalance entwickelt, mit strahlenden, explosiven Aromen und saftiger Frische bei relativ niedrigen Zuckergehalten. Es ist eine harmonische Reife – ohne Stress – die wir in den letzten Jahren immer wieder deutlich beobachten konnten, und die uns sehr gut gefällt, denn so sind unsere Weine voller lebendiger Intensität und gleichzeitig feingliedrig, elegant und tänzelnd.

Dieses Jahr sind wir am 27. und 28. August, mit den Parzellen für unsere Sektgrundweine, in die Lese gestartet – fast so früh wie in 2018. Sekt ist ein tolles Thema und macht uns großen Spaß. Es geht darum, geschmackliche Reife bei niedrigem Alkohol zu erreichen, sodass der fertige Sekt, dem während der zweiten Gärung ja in der Regel zusätzlich Zucker zugefügt wird, nicht zu schwerfällig wird. Neben Riesling haben wir dafür drei kleine Parzellen mit Weißburgunder, Auxerrois und Spätburgunder gelesen, die zu einer schönen Cuvée Blanc und Blanc de Noir werden. Genau wie bei unseren Weinen legen wir auch beim Sekt viel Wert auf Zeit und Ruhe im Ausbau, sodass wir die Ergebnisse aus 2020 erst in ein paar Jahren gemeinsam genießen können. Die Trauben haben gestrahlt und die Sonne ebenso, sodass wir uns auf ein sehr schönes Resultat freuen können.

Eine gute Woche später ging es mit den Spätburgundern aus unseren Lagen Klosterberg und Frühenberg weiter. Die Bedingungen waren bilderbuchmäßig, wobei es Tagsüber noch ziemlich warm war und wir vor allem in den kühleren Morgenstunden gelesen haben. Die kleinen roten Träubchen zauberten explosive Aromafeuerwerke auf die Zunge, sodass wir wussten, dass der Zeitpunkt perfekt war. Etwa zwei Drittel der Trauben wurden vorsichtig per Hand Entrappt und der Rest als ganze Trauben belassen. Nach 18 Tagen auf der Maische wurden die jungen Rotweine dann gepresst und in ihre kleinen Barriques gelegt, wo sie jetzt ein Jahr lang reifen. Sie zeigen schon jetzt eine aromatische Tiefe, die mich ein wenig an den druckvollen Jahrgang 2015 erinnert, doch haben sie eine etwas filigranere Figur. Wir lieben die Feinheit und die seidige Eleganz, die im Spätburgunder veranlagt ist und freuen uns auf die kommenden Monate, in der wir ihre Entwicklung begleiten werden.

Auch die Riesling-Lese war dieses Jahr ein Geschenk. Die Reife war sehr ausgewogen und die Träubchen schön saftig, sehr gesund mit festen Schalen. Besonders in Parzellen, die von Grundwasseradern aus dem Taunusgebirge durchzogen werden, wo der ausgedehnte Wald Regen sammelt, der unterirdisch zum Rhein fließt, haben die Trauben gestrahlt. Die Wurzeln unserer alten Reben sind tief genug, um diese Wasseradern zu erreichen. Wir nutzten das stabile Wetter und die gute Gesundheit der Trauben für eine präzise Vorlese, bei der wir etwa die Hälfte der Trauben selektiv gelesen haben. An den Reben blieben ausschließlich perfekte Träubchen hängen, die kerngesund und lockerbeerig waren, aber auch die Trauben der Vorlese hatten eine wirklich fantastische Qualität. Sie wurden kompromisslos und präzise selektiert und schmeckten geradezu elektrifizierend, perfekte Voraussetzungen für den Jacobus.

Nach der Vorlese konnten wir die Entwicklung der Trauben genau verfolgen und den Zeitpunkt der Lese punktgenau bestimmen. Jeweils bei Sonnenaufgang der Tage Mitte September waren wir im Weinberg und brachten unsere besten Parzellen nach Hause. Es waren Momente mit magischer Atmosphäre, ein Highlight nach dem anderen. Die Trauben transportierten die Energie des ganzen Sommers auf die Zunge. Wer sie probiert hat, wusste sofort, dass es ein wunderschöner Jahrgang werden wird.

Wenn wir jetzt in den Keller gehen, blubbern die meisten Fässer noch leise flüsternd die zarte Melodie des neuen Jahrgangs. Es ist der intimste und gemütlichste Ort der Welt. Die eigenständigen Persönlichkeiten der einzelnen Fässer werden sich in den nächsten Wochen und Monaten zusehends entfalten. Sie auf diesem Weg zu begleiten ist jedes Jahr aufs Neue eine fantastische gemeinsame Reise. Text: Weingut Peter Jakob Kühn

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Italien

Lenotti Colle dei Tigli

Wein · Weißwein · Veneto IGT · Italien

Lenotti Colle dei Tigli ist ein körperreicher Weißwein vom Gardasee. Eine Cuvée aus Cortese und Garganega – strohgelb mit grünlichen Reflexen, mit sehr fruchtigem Bukett nach Pfirsich, reifen Äpfeln und Sommerblumen.


Gardasee / Veneto

Die Cantine Lenotti liegen mitten in Bardolino am Gardasee (Veneto); die Familie ist dort seit 1906 im Weinbau. Die Trauben für den Colle dei Tigli – benannt nach dem von Linden gesäumten Rebhügel – wachsen auf moränischen Hügeln mit steinigem Boden glazialen Ursprungs.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cortese und Garganega. Die Trauben werden leicht gepresst, die Schalen entfernt; die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert (15–16 °C) im Edelstahl. So bleibt der Wein frisch und fruchtbetont, mit klarer Struktur – jung zu genießen.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase sehr fruchtig, mit Pfirsich, reifem Apfel und Sommerblumen. Am Gaumen körperreich, saftig und harmonisch, mit guter Frische und feinem Schmelz.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–10 °C servieren – als Aperitif ebenso wie zum Essen.

Passt zu: Vorspeisen, Sushi, Fisch, Meeresfrüchten und hellem Fleisch.


Lage: Bardolino, moränische Hügel am Gardasee, Veneto (Italien)
Klassifikation: Veneto IGT Bianco – Cuvée aus Cortese und Garganega
Ausbau: temperaturkontrollierte Gärung im Edelstahl

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Weine

Pupitre Cava brut Magnum

Der Pupitre Brut Gold zeigt sich in einem leuchtenden Strohgelb mit zarten grünlichen Reflexen und einer feinen Perlage. In der Nase entfalten sich elegante Aromen von weißen Blüten, reifen Früchten und einem Hauch frischer Zitrusnoten. Am Gaumen präsentiert sich dieser Cava klar, frisch und ausgewogen. Seine feine Perlage verbindet sich harmonisch mit einer sanften Fruchtigkeit und einer dezenten Hefenote. Der Nachhall ist rund und lang und erinnert an weiße Früchte und feine Zitruszesten. Dieser Cava eignet sich hervorragend als frischer Aperitif, begleitet aber auch leichte Vorspeisen und feine Desserts mit müheloser Eleganz. Besonders an sonnigen Tagen entfaltet er seinen vollen Charme und sorgt für Momente purer Lebensfreude. Top- Preis Leistungsverhältnis! In der 1,50 Liter Magnum Flasche.

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Spanien

Rezabal Arri Txakoli

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

90 % Hondarrabi Zuri · 10 % Hondarrabi Beltza D.O. Getariako Txakolina Zarautz · Getaria · Aia Reben über 50 Jahre Maischestandzeit teils Barrique, teils Stahl

Rezabal Arri ist die Selección especial der Bodega Rezabal aus Zarautz: 90 % Hondarrabi Zuri und 10 % Hondarrabi Beltza von über 50 Jahre alten eigenen Reben, von Hand gelesen. Maischestandzeit und eine Gärung teils im Barrique, teils im Stahltank geben dem Txakoli mehr Körper und Schmelz als der klassische Rezabal, ohne die salzige Frische der baskischen Küste zu verlieren.


Zarautz, Getaria, Aia – Parral-Lagen über dem Golf von Biskaya

Die Bodega Rezabal ist ein Familienweingut in Zarautz, geführt von Ander Rezabal. Die Weinberge umfassen rund 24 Hektar an den Hängen von Zarautz, Getaria und Aia, allesamt der Meeresbrise ausgesetzt. Angebaut werden ausschließlich die beiden autochthonen Sorten der baskischen Küste, Hondarrabi Zuri und Hondarrabi Beltza.

Erzogen wird im traditionellen Parral, der hohen Pergola: Die Trauben hängen unter dem Laubdach, der Wind vom Meer zieht durch die Anlage und trocknet sie nach Regen rasch ab. Die Lese beginnt Anfang Oktober und dauert zehn bis fünfzehn Tage. Gelesen wird von den sonnigsten, früh reifen Parzellen hin zu den später reifenden.

Für Arri verwendet die Familie ausschließlich Trauben von über 50 Jahre alten eigenen Reben. Die geringeren Erträge dieser alten Stöcke liefern die Konzentration, die Arri von der leichteren Basis-Abfüllung unterscheidet.

Maischestandzeit, Barrique und Feinhefe

Arri ist eine Assemblage aus 90 % Hondarrabi Zuri und 10 % Hondarrabi Beltza. Die handverlesenen Trauben bleiben vor dem Pressen eine Zeit lang mit den Schalen in Kontakt. Diese Maischestandzeit löst Aromen aus den Beerenhäuten und gibt dem Wein einen weicheren Schmelz.

Anschließend gärt der Most bei niedriger Temperatur – ein Teil im Barrique, ein Teil im Edelstahltank. Die beiden Partien werden zusammengeführt und reifen gemeinsam auf der Feinhefe. Das Holz bringt Struktur, der Stahl bewahrt Frische und Frucht. Die feine, natürliche Kohlensäure des Txakoli bleibt erhalten.

Im Glas

Klares Hellgelb mit grünlichen Reflexen und feinem Perlen. In der Nase Ananas, Apfel und Aprikose über einer steinigen Note. Am Gaumen strukturiert und frisch, mit mehr Griff und Länge als leichter Standard-Txakoli, getragen von der küstentypischen Säure und einem salzigen Abgang.

Über 50 Jahre alte Reben, Maischestandzeit und teils Barrique: Txakoli mit Körper und Schmelz, ohne die salzige Frische der Küste zu verlieren.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Durch die zusätzliche Struktur verträgt Arri etwas mehr Kellerzeit und kräftigere Begleiter als die Basis-Cuvée.

Am Tisch

Aperitif, Meeresfrüchte, gegrillter Fisch und weißes Fleisch. Die Textur aus Maischestandzeit und Barrique trägt auch würzige Küche, Sushi und Pilzgerichte.


Produzent Bodega Rezabal, Zarautz (Gipuzkoa)
Rebsorte 90 % Hondarrabi Zuri · 10 % Hondarrabi Beltza
Lage Eigene Weinberge in Zarautz, Getaria und Aia, Baskenland · Hanglagen mit Meereseinfluss · Parral
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Handlese · Maischestandzeit · kühle Gärung teils im Barrique, teils im Edelstahltank
Ausbau Assemblage beider Partien auf der Feinhefe · natürliche Kohlensäure
Rebenalter über 50 Jahre
Trinktemperatur 8–10 °C

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Länder/Regionen

Metzger Rot

Rotwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Metzger Rot ist eine weiche Rotweincuvée aus Dornfelder, Dunkelfelder, Portugieser und Merlot vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Viele rote Beerenfrüchte prägen die weiche Aromatik. Ein unkomplizierter, fruchtbetonter Rotwein für jeden Tag.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Die heimischen Sorten Dornfelder, Dunkelfelder und Portugieser ergeben zusammen mit Merlot fruchtbetonte, zugängliche Rotweine.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Dornfelder, Dunkelfelder, Portugieser und Merlot. Der fruchtbetonte Ausbau stellt die rote Beerenfrucht und die weiche Aromatik in den Vordergrund.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase und am Gaumen viele rote Beerenfrüchte mit weicher Aromatik. Fruchtbetont und zugänglich, mit gutem Trinkfluss. Der Abgang ist saftig.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein unkomplizierter Begleiter für viele Gelegenheiten.

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Grillgerichte, Vesper und Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein-Cuvée
Ausbau: Dornfelder/Dunkelfelder/Portugieser/Merlot, fruchtbetont

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Weine

Domaine de Bichery Les Fontaines 2021 Rosé Brut Nature BIO

Der Domaine de Bichery Les Fontaines 2021 Rosé ist reiner Pinot Noir von der Côte des Bar, dem Pinot-Land im Süden der Champagne. Biologisch angebaut, ohne Dosage gefüllt – ein Rosé, der auf Frucht und Spannung setzt statt auf Süße.

Im Glas

Zartes Rosa, feine Perlen. Intensiv rotfruchtig, vor allem saftiger roter Apfel, dazu feine Gewürznoten. Im Mund vibrierend und klar, mit lebendiger Struktur und einem Mundgefühl, das Spaß macht. Lang im Nachhall, mit herber Würze.

Mach was draus

Geflügel, Lachs, Thunfisch, Garnelen oder würzige Gerichte, etwa aus der asiatischen Küche. Auch ein Stück Comté oder Charcuterie passt. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C, gern im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Fontaines ist ein Rosé mit Biss. Ich mag ihn besonders zu würzigem Essen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie trocken ist er? Komplett trocken: Brut Nature mit 0 g/l Restzucker.

Wie arbeitet die Domaine? Jede Cuvée stammt aus einer einzigen Ernte. Vergoren wird spontan mit natürlichen Hefen, teils in gebrauchten Burgunderfässern, teils im Edelstahl. Gefüllt wird ungeschönt, unfiltriert und mit sehr wenig Schwefel.

Aus welcher Rebsorte? Ausschließlich aus Pinot Noir. Die Côte des Bar ist vor allem für diese Sorte bekannt.

100 % Pinot Noir · Côte des Bar (Aube), Kalk und Mergel · Jahrgang 2021 · bio, FR-BIO-01 · Rosé · Restzucker 0 g/l (Brut Nature) · Domaine de Bichery, Neuville-sur-Seine · Stand: Oktober 2026

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Feinkost

Il Caruggiu Pesto Rosso

Feinkost · Pesto Rosso · Sauce · Ligurien

Il Caruggiu Pesto Rosso ist ein rotes Pesto des kleinen ligurischen Familienbetriebs Il Caruggiu. Im Gegensatz zum grünen Pesto Genovese steht hier die getrocknete Tomate im Mittelpunkt, abgerundet mit ligurischem Olivenöl. Ein vielseitiges Pesto für Pasta, als Aufstrich oder zum Aperitif.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, der seit über 100 Jahren Oliven anbaut und verarbeitet. Geschützt von den Seealpen herrscht hier ein mildes, sonniges Klima. Das hauseigene ligurische Olivenöl bildet die Grundlage der Pesto-Spezialitäten.

Anbau und Verarbeitung

Für das Pesto Rosso werden vor allem getrocknete Tomaten mit ligurischem Olivenöl verarbeitet. Die Zutaten werden zu einer streichfähigen, aromatischen Sauce verarbeitet, die sich vom klassischen grünen Pesto durch ihre rote Farbe und den intensiven Tomatengeschmack unterscheidet.

Geschmack

Kräftiges Rot. Im Geschmack intensiv und würzig, geprägt von der Süße und Säure getrockneter Tomaten, mediterran und vollmundig.

Am Tisch

Klassisch zu Pasta, ebenso als Aufstrich zu Weißbrot oder als Dip zum Aperitif. Auch zum Verfeinern von Saucen, Risotto oder gegrilltem Gemüse geeignet.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Pesto Rosso (rotes Pesto)
Art: Pesto auf Tomatenbasis
Herkunft: Ligurien, Italien
Verarbeitung: getrocknete Tomaten mit Olivenöl, streichfähig
Mindesthaltbarkeit (MHD): 03.08.2028

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Italien

Montevertine Pian del Ciampolo 2021

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Pian del Ciampolo Radda in Chianti Montevertine 12 Monate slawonische Eiche 2021

Der Montevertine Pian del Ciampolo 2021 ist der zugängliche, samtige Einstiegswein der Kult-Adresse aus Radda – aus 90 % Sangiovese mit Canaiolo und Colorino. Vollmundig, saftig und sehr fein, mit Veilchen und reifer Sauerkirsche. Ein „kleiner Montevertine" von großer Trinkfreude.


Pian del Ciampolo – der zugängliche Montevertine

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Pian del Ciampolo ist der Einstiegswein des Guts – die jünger trinkbare, charmante Visitenkarte des Montevertine-Stils. Die Trauben stammen aus den Lagen des Hauses; in der Machart folgt der Wein konsequent denselben Prinzipien wie die großen Crus.

Jahrgang 2021 – Toscana

2021 gilt in der Toskana als klassischer, ausgewogener Jahrgang: ein gemäßigter Vegetationsverlauf brachte Sangiovese von feiner Frische, klarer Frucht und präziser Tanninstruktur. Im Pian del Ciampolo ergibt das einen besonders saftigen, samtigen Wein mit viel Trinkfluss und feiner Balance.

Assemblage und Ausbau

90 % Sangiovese mit kleinen Anteilen Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2021, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank (rund 25 Tage), danach Ausbau über 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, anschließend Reife in Beton und Flasche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Die Farbe begeistert durch ihr rubinrotes Kleid. Im Duft volle, dunkle Fruchtaromen; im Geschmack Veilchen und reife Sauerkirschen. Am Gaumen vollmundig, saftig, aber sehr fein. Als guter Essensbegleiter gewinnt der Wein noch an Struktur und Glanz.

Vollmundig, saftig, aber sehr fein – mit Veilchen und reifer Sauerkirsche.

Schon jung mit viel Trinkfreude; spielt am Tisch seine ganze Saftigkeit aus. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Fleischsugo, zu gegrilltem Fleisch und Geflügel sowie zu mittelreifem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Trauben aus den Lagen des Guts
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 12 Monate in slawonischer Eiche, Reife in Beton und Flasche, unfiltriert

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Weine

Weingut Andres Sauvignon Blanc BIO

Weißwein · Pfalz · Sauvignon Blanc

Sauvignon Blanc Gutswein Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres trocken · fruchtbetont Maracuja · Stachelbeere BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Sauvignon Blanc 2025 setzt gezielt auf Frucht: Neben grünen Noten schmeckt man auch reife Früchte wie Maracuja und Stachelbeere. So entsteht ein komplexer Sauvignon Blanc mit viel Druck – ein ausdrucksstarker, trockener Pfälzer aus biologischem Anbau.


Weingut Andres – Sauvignon Blanc aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Sauvignon Blanc ergänzt das burgunder- und rieslinggeprägte Sortiment um eine bewusst fruchtbetonte, ausdrucksstarke Rebsorte.

Die Böden der Mittelhaardt – von Buntsandstein bis Kalkmergel – und das minimalistische, herkunftsbetonte Arbeiten im Weinberg bilden die Grundlage für einen Sauvignon Blanc, der reife Fruchtfülle mit Spannung und Druck verbindet.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Sauvignon Blanc 2025 zeigt eine reife, ausdrucksstarke Frucht bei lebendiger Frische. Der auf Frucht ausgerichtete Stil und die schonende Arbeit im Keller bewahren die aromatische Vielfalt der Rebsorte – Fülle und Spannung im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Sauvignon Blanc aus der Pfalz, Jahrgang 2025; 100 % Sauvignon Blanc, gezielt auf Frucht ausgerichtet.

Der Wein wird schonend und herkunftsbetont ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der reifen, vielschichtigen Frucht und der druckvollen Struktur ausgerichtet. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein komplexer, fruchtbetonter Sauvignon Blanc: neben grünen Noten zeigen sich reife Früchte wie Maracuja und Stachelbeere, ergänzt um Anklänge von Zitrus und frischen Kräutern. Am Gaumen saftig und druckvoll, mit lebendiger Frische und guter Länge – aromatische Fülle und Spannung in Balance.

Grüne Noten treffen auf reife Maracuja und Stachelbeere – ein komplexer Sauvignon Blanc mit saftiger Frucht, lebendiger Frische und viel Druck.

Ein ausdrucksstarker, animierender Weißwein. Bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Ziegenkäse und Salaten, zu Spargel und Gemüsegerichten, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu würziger asiatischer Küche.


Lage: Pfalz (Mittelhaardt); Weingut Andres, Deidesheim
Klassifikation: Sauvignon Blanc, Pfalz (trocken); 100 % Sauvignon Blanc
Ausbau: schonende, herkunftsbetonte Vinifikation; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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