Dattel Honig Rührei

Dattel Honig Rührei

Dieses Rezept stammt von Ramin Ghorbans Vater. Es handelt sich dabei um ein einfaches, recht süsses Frühstücksgericht. Lediglich ein paar Eier, getrocknete Datteln, Honig, Salz und Pfeffer und Olivenöl sind dafür nötig.

Drei, vier Eier in einer Schüssel aufrühren, leicht salzen und pfeffern. Fünf, sechs oder je nach Geschmack auch mehrere getrocknete Datteln in kleine Stücke schneiden. Das Ei in die mit Olivenöl erhitzte Pfanne geben und zu einem Rührei schlagen, die Datteln und den Honig dazu geben und fertig ist das nach einem French Toast schmeckende arabische Gericht. Guten Appetit!

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Rebsorten

Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Grosses Gewächs 2020

Weißwein · Wiltinger Gottesfuß (Saar) · Riesling

Riesling Wiltinger Gottesfuß Wiltingen · Saar Van Volxem roter & grauer Devonschiefer extrem steil · wurzelecht über 120 Jahre alte Reben Großes Gewächs · trocken · 2020

Der Van Volxem Wiltinger Gottesfuß Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 stammt von einer der steilsten und renommiertesten Lagen der Saar – von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben. Ein positiver Extremfall: ein vielschichtiger, würzig-salziger Riesling, dessen Bodenmineralität sich mit jedem Schluck in flüssiger Form erkunden lässt.


Wiltinger Gottesfuß – ein Terroir der Extreme

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, der zahlreiche in Vergessenheit geratene Spitzenlagen der Saar wiederbelebte – darunter den Wiltinger Gottesfuß. Dieser spektakuläre Weinberg zwischen Wiltingen und Kanzem liegt unmittelbar an der Saar: ein einem Amphitheater gleichender, extrem steiler Prachthang in südöstlicher Ausrichtung, gesegnet von der warmen Thermik des Flusses an seinem Fuß.

Über 120 Jahre alt sind die wurzelechten Riesling-Reben, die auf diesem extrem steilen Wingert ihre Heimat gefunden und gottlob auch bewahrt haben. Sie wurzeln in skelettreichen, eisenhaltigen roten und grauen Devonschiefer-Verwitterungsböden. Die extreme Pflanzdichte von über 11.000 Stöcken pro Hektar setzt die Reben starker Konkurrenz aus und zwingt sie, ihre Wurzeln tief in den Schiefer zu versenken – die Grundlage für die sagenhafte Mineralität und Komplexität dieses Weins.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem kargen, eisenhaltigen Schiefer des Gottesfuß ergibt das einen besonders kraftvollen, vielschichtigen Riesling, dessen reife Statur von der salzig-mineralischen Tiefe und der präzisen Säure der Lage getragen wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Wiltinger Gottesfuß, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von über 120 Jahre alten, wurzelechten Reben.

Aus spät gelesenen, geschmacksintensiven Minitrauben entsteht ein Wein von großer Konzentration. Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Gottesfuß spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Man kann diesen Wein eigentlich gar nicht in Worte kleiden, da er ein positiver Extremfall ist. Die Mineralität des Bodens ist mit jedem Schluck in flüssiger Form zu erkunden. Das Würzige und auch sehr Salzige verbindet sich wie bei einer Kettenreaktion mit Aromen von Aprikosen und Weinbergspfirsichen. Hier stellt sich nicht der eleganteste, aber sicherlich einer der vielschichtigsten Rieslinge vor. Kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

Würzig und sehr salzig, wie eine Kettenreaktion verwoben mit Aprikose und Weinbergspfirsich – kein Hundertmeterläufer, sondern ein Triathlet.

In diesem Trinkstadium unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Forelle und edlem Fisch, zu Meeresfrüchten und Krustentieren, zu Kalbsfilet mit Steinpilzen, Geflügel sowie zu Risotto und Vitello tonnato.


Lage: Wiltinger Gottesfuß, Wiltingen an der Saar (Mosel); amphitheatralische, extrem steile Steillage in Südostausrichtung; skelettreicher, eisenhaltiger roter und grauer Devonschiefer; über 120 Jahre alte, wurzelechte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: späte Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Marsannay Les Longeroies 2023

Rotwein · Marsannay · Pinot Noir

Pinot Noir Marsannay AOC Les Longeroies · 1,10 ha Reben ~50 Jahre · 7.000 Flaschen 2023

Der Marsannay Les Longeroies 2023 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Lagen von Marsannay. Die südausgerichtete Parzelle gibt dem Wein eine geschmeidige Textur mit bereits gut eingebundenen Tanninen – zugänglich und schnell zu öffnen, mit klarer Terroir-Prägung.


Les Longeroies – Südhang in Marsannay

Les Longeroies ist nach Süden ausgerichtet und zieht sich den Hang entlang. Hier liegen reichlich kalkhaltige Schuttablagerungen auf tiefgründigen Böden – ein Terroir, das sich klar im Glas widerspiegelt und für Ausdruck und Komplexität sorgt. Die Parzelle umfasst 1,10 Hektar mit rund 50 Jahre alten Reben.

Marsannay ist die nördlichste Appellation der Côte de Nuits, das „Goldene Tor" südlich von Dijon, und die einzige Dorf-Appellation der Region für Rot, Weiß und Rosé. Die Rotweine zeigen einen eleganten, fruchtbetonten Stil. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von rund 50 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 7.000 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Klare, frische Frucht, die sich auf der Zunge entfaltet. Die Textur ist geschmeidig dank bereits gut eingebundener Tannine. Ein ausdrucksstarker, komplexer Wein, der sich schnell öffnet und die Essenz seiner Lage einfängt.

Geschmeidige Textur und gut eingebundene Tannine – ein zugänglicher Marsannay mit klarer Terroir-Prägung.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Les Longeroies (Lieu-dit), Marsannay (nördliche Côte de Nuits); Südhang, kalkhaltiger Schutt auf tiefem Boden, 1,10 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Marsannay AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Weine

Domaine Berthet-Bondet Cotes du Jura Tradition 2016 BIO

Weißwein · Côtes du Jura · Chardonnay & Savagnin

Chardonnay & Savagnin Côtes du Jura AOC 2016 Bio (FR-BIO-01) 2 Jahre sous voile (oxidativ)

Der Côtes du Jura Tradition 2016 Bio der Domaine Berthet-Bondet ist eine Cuvée aus Chardonnay und Savagnin, die über zwei Jahre unter einem Hefeschleier oxidativ reift – wie bei der Sherry-Produktion. Das gibt dem Wein gereifte, salzig-nussige Aromen, getragen von einer frischen Säurestruktur.


Côtes du Jura – Heimat von Chardonnay und Savagnin

Die Côtes du Jura liegen im Osten Frankreichs zwischen Burgund und der Schweiz. Auf den mergeligen Böden gedeihen vor allem Chardonnay und die regionale Sorte Savagnin, die Grundlage der oxidativ ausgebauten Jura-Weine.

Die Domaine Berthet-Bondet hat ihren Sitz in Château-Chalon und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-01). Die „Tradition" steht für den klassischen Ausbau unter Hefeschleier (sous voile).

Jahrgang 2016 – Jura

Der Jahrgang 2016 brachte im Osten Frankreichs nach Frostrisiken im Frühjahr eine gute Reife mit ausgewogenen Trauben. Bei einem über Jahre oxidativ unter Hefeschleier gereiften Wein tritt die Jahrgangssignatur jedoch zugunsten des Ausbaustils in den Hintergrund.

Entscheidend ist hier die oxidative Reife über zwei Jahre, die dem 2016er seine gereiften Aromen und zugleich die klare, frische Säure verleiht.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Chardonnay und Savagnin, von Hand und selektiv gelesen, Jahrgang 2016, biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Nach dem Abpressen vergärt der Wein im Edelstahltank und reift anschließend über zwei Jahre in kleinen Barriques unter einem Hefeschleier – wie bei der Sherry-Produktion. Dieser Ausbau bewirkt eine oxidative Alterung.

Im Glas

Im Bukett gereifte Aromen: Manzanilla-Sherry, Salz, gerösteter Nussmix und viel Erde. Am Gaumen kommen Dörrobst, Heu und Tee hinzu. Die Säurestruktur hält den Wein trotz seiner oxidativen Reife klar und frisch.

Manzanilla-Sherry, Salz und geröstete Nüsse über einer Säure, die den Wein gereift und doch frisch über die Zunge fließen lässt.

Trinkreif und zugleich lagerfähig. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Gereifter Comté und Hartkäse, Geflügel in Sahne- oder Morchelsauce, Pilzgerichte, helles Fleisch mit Curry oder Nüssen. Ein Wein für die kräftige, würzige Küche.


Lage: Côtes du Jura (Frankreich); Mergelböden; Domaine in Château-Chalon
Klassifikation: Côtes du Jura AOC; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay & Savagnin; 2 Jahre Barrique sous voile (oxidativ)

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #10 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #10 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#10) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo 2021

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben 1960–2000 24 Monate franz. Barrique 2021

Der Revello Fratelli Barolo 2021 DOCG ist der klassische Gemeinde-Barolo des Hauses – aus Nebbiolo-Reben in der Frazione Annunziata bei La Morra. Ein eleganter, fein strukturierter Barolo, der den parfümierten, harmonischen Stil von La Morra verkörpert.


Barolo aus La Morra – der Annunziata-Stil

Die Trauben stammen aus rund 2,3 Hektar Weinbergen in der Frazione Annunziata in La Morra – mit südöstlicher (250 m) und südwestlicher Ausrichtung (260 m). Die Nebbiolo-Reben wurden zwischen 1960 und 2000 gepflanzt und wurzeln in kalk- und tonhaltigen Böden, die in La Morra für besonders parfümierte, feingliedrige und elegante Baroli stehen.

La Morra gilt als die Gemeinde der zugänglicheren, aromatisch offenen und harmonischen Barolo-Stilistik – ein Kontrast zu den straffen, kraftvollen Weinen aus Serralunga oder Monforte. Der bewusst moderate Ertrag von 6,0 bis 7,0 t pro Hektar sorgt für Konzentration und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Barolo

2021 gilt im Barolo als klassischer, hochwertiger Jahrgang: Ein kühleres, ausgeglichenes Jahr brachte Nebbioli mit klarer, frischer Frucht, feiner Säurespannung und präziser, fein gewobener Tanninstruktur. Aus den Annunziata-Lagen in La Morra ergibt das einen eleganten, harmonischen Barolo mit Tiefe, Frische und großem Reifepotenzial. Die Lese erfolgte Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barolo DOCG, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs bis acht Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 24 Monate in französischen Barriques, davon 20 % neu und 80 % gebraucht. Abfüllung im Juli des Jahres vor der Verkaufsfreigabe, Verkauf im März des vierten Jahres nach der Ernte.

Im Glas

Aus den kalk-tonigen Annunziata-Lagen lebt dieser Barolo vom parfümierten La-Morra-Stil: rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, dazu die sortentypische florale Note von Rose und Veilchen, untermalt von Leder, Teer und feiner Würze. Der überwiegend gebrauchte Barrique-Ausbau bindet das Holz dezent ein und lässt der Frucht den Vortritt. Am Gaumen elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem, gut eingebundenem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, harmonischen Nachhall.

Rote Frucht, Rose und Veilchen, Leder und feine Würze – elegant und fein strukturiert, mit feinkörnigem Tannin und langem, harmonischem Nachhall.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Gutes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Weinberge in der Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 2,3 ha, Südost- (250 m) und Südwest-Ausrichtung (260 m); Kalk-Ton-Boden; Reben 1960–2000
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (6–8 Tage), Gärung in Edelstahl (10–15 Tage), Malo in Stahl; 24 Monate französische Barriques (20 % neu, 80 % gebraucht)

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Italien

Zabu Il Passo Nerello Mascalese

Rotwein · Cuvée · Appassimento · Sizilien

Zabù Il Passo Nerello Mascalese ist eine konzentrierte, halbtrockene Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Sizilien. Bereitet aus Nero d'Avola und Nerello Mascalese – rubinrot, mit dunklen Beerenfrüchten in der Nase, vollmundig und warm nach süßen Kirschen und Pflaumen.


Sizilien

Die Trauben stammen aus Sizilien, der größten Insel im Mittelmeer. Nero d'Avola und Nerello Mascalese sind zwei typische autochthone Rotweinsorten der Insel. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Nero d'Avola und Nerello Mascalese. Der Name „Il Passo" verweist auf das Antrocknen der Trauben (Appassimento), das Zucker und Aromen konzentriert. Das verleiht dem Wein seine warme, vollmundige Art und die feine Restsüße.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase fruchtige, dunkle Beerenfrüchte. Am Gaumen vollmundig, warm und recht kräftig, mit süßen Kirschen und Pflaumen. Mittelschwer und harmonisch, mit feiner Restsüße und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein kraftvoller, konzentrierter Rotwein zu herzhafter Küche – die feine Restsüße passt auch zu Würzigem.

Klassische Begleitung: Schmorgerichte, würziges Lamm, reifer Käse und dunkle Schokolade.


Lage: Sizilien (Italien)
Klassifikation: Terre Siciliane IGT – Rotwein-Cuvée (halbtrocken)
Ausbau: angetrocknete Trauben (Appassimento)

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Spanien

Tentenublo Los Corrillos Las Chicas de Oro tinto Rioja 2020

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo · Garnacha · Graciano

Tempranillo · Garnacha · Graciano Los Corrillos „Las Chicas de Oro" Ganztraubenvergärung DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 70–100 J. Reben gebrauchtes Barrique nur 510 Flaschen · 2020

Der Tentenublo Los Corrillos „Las Chicas de Oro" tinto 2020 bricht bewusst mit dem klassischen Rioja-System und versucht den gelungenen Spagat zwischen Kraft, Eleganz und bestechendem Terroir-Gedanken. Aus Tempranillo, Garnacha und Graciano von knorrigen alten Reben – ein Solitär zum Verlieben in nur 510 Flaschen.


Los Corrillos – Terroir statt System

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Mit den Los-Corrillos-Weinen bricht er bewusst mit dem klassischen Rioja-System und stellt den Terroir-Gedanken in den Mittelpunkt.

Die Trauben für „Las Chicas de Oro" gedeihen auf den Weinfeldern Pieza Naya, El Pino und La Quemada. Auf sandigen Kalkböden wachsen hier die siebzig bis hundert Jahre alten, knorrigen Reben – die Grundlage für eine frische Mineralität mit immensem Tiefgang.

Jahrgang 2020 – Rioja

2020 war in der Rioja ein Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders frische, ausgewogene Weine hervorbrachte. Die Höhenlagen mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Klarheit und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano, Jahrgang 2020, trocken; von 70 bis 100 Jahre alten Reben.

Die Trauben werden mit ihren natürlichen Hefen zusammen mit Stielen und Stängeln (Ganztraube) im großen offenen Fass vergoren, bevor der Wein weitere neun Monate in gebrauchten Barriquefässern ruht. Diese kompromisslos natürliche Machart sichert frische Mineralität und Tiefgang. Gesamtproduktion: nur 510 Flaschen.

Im Glas

Der Los Corrillos versucht den gelungenen Spagat zwischen Kraft, Eleganz und bestechendem Terroir-Gedanken. Die Frucht ist reif, satt, ungestüm und wild; nach genug Luftkontakt ist er jedoch von seidiger Struktur, und die mineralischen Aspekte lassen sich mit jedem Atemzug riechen und mit jedem Schluck auch schmecken. Ein Solitär zum Verlieben!

Reife, satte, ungestüm-wilde Frucht, nach genug Luft von seidiger Struktur – die mineralischen Aspekte mit jedem Atemzug und jedem Schluck spürbar. Ein Solitär zum Verlieben!

Unbedingt großzügig dekantieren – er braucht Luft, um seine seidige Seite zu zeigen. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ibérico und gegrilltem Lamm, zu Schmorgerichten und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Weinfelder Pieza Naya, El Pino und La Quemada, Rioja Alavesa (Spanien); sandige Kalkböden; 70 bis 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano (trocken)
Ausbau: Ganztraubenvergärung mit natürlichen Hefen im großen offenen Fass, ~9 Monate in gebrauchten Barriquefässern; 510 Flaschen

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Rebsorten

Sottimano Pairolero Barbera d Alba 2023 Superiore DOC

Rotwein · Barbera d'Alba Superiore DOC · Barbera

Barbera Barbera d'Alba Superiore DOC Pairolero Sottimano Spontangärung · Holzfass 2023

Der Sottimano Pairolero Barbera d'Alba Superiore 2023 ist ein kraftvoller, zugleich eleganter Barbera mit außergewöhnlich samtigen Tanninen – offen und vielschichtig im Duft, am Gaumen dicht und saftig. Ein charakterstarker und zugleich sehr trinkfreudiger Wein.


Pairolero – Spitzen-Barbera von Sottimano

Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren biozertifiziert und minimal-invasiv: Spontangärung mit wilden Hefen, lange Maischestandzeiten, ungeschönt und ungefiltert. Neben den legendären Cru-Barbareschi gehört der Barbera fest zum Sortiment.

Der Barbera d'Alba Superiore „Pairolero" stammt aus ausgewählten Parzellen im Barbera-Herzen des Piemonts und wird ausschließlich aus der Rebsorte Barbera vinifiziert. Der Holzausbau hebt ihn als Superiore deutlich von einem einfachen Barbera ab und verleiht ihm zusätzliche Struktur und Tiefe.

Jahrgang 2023 – Barbera d'Alba

Der Jahrgang 2023 bringt im Pairolero einen kraftvollen, zugleich ausgewogenen Barbera mit klarer roter Frucht und lebendiger Säure. Die für die Sorte typische Frische bleibt erhalten, während der Holzausbau für Dichte, Tiefe und samtige Tannine sorgt.

Ausbau

Reinsortiger Barbera aus dem Jahrgang 2023, Barbera d'Alba Superiore DOC, trocken.

Nach sorgfältiger Handlese vergären die Trauben spontan, bevor der Wein auf den Schalen mazeriert. Die malolaktische Gärung erfolgt anschließend im Holzfass, wo der Wein zusätzlich an Struktur, Tiefe und Harmonie gewinnt.

Im Glas

In der Nase zeigt sich der Pairolero offen und vielschichtig, mit einer Fülle an Aromen von roten Früchten, Amarena-Kirsche und feinen Gewürznoten. Mit etwas Luft entwickeln sich dunklere Facetten von gebackener Pflaume und Brombeercoulis, die dem Duftbild zusätzliche Tiefe verleihen. Am Gaumen präsentiert sich der Wein kraftvoll und zugleich ausgewogen, mit einer dichten, leicht kernigen Textur und außergewöhnlich samtigen Tanninen. Der Abgang ist lang, saftig und geprägt von Frucht, Frische und Eleganz.

Kraftvoll und zugleich ausgewogen, mit außergewöhnlich samtigen Tanninen – charakterstark und sehr trinkfreudig.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Pasta mit kräftigem Fleischragout, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Salumi und Vitello sowie zu mittelreifem Hartkäse.


Lage: Barbera d'Alba Superiore DOC (Piemont, Italien); ausgewählte Parzellen im Barbera-Herzen des Piemonts (Neive/Langhe)
Klassifikation: Barbera d'Alba Superiore DOC, Barbera (trocken)
Ausbau: 100 % Barbera; Handlese, Spontangärung, Maischestandzeit auf den Schalen, Malo und Ausbau im Holzfass

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