Riesling – trocken, Kabinett, lieblich – alle Geschmacksrichtungen

Der Riesling, ein deutscher Qualitätswein

Die Riesling Traube ist eine der vielseitigsten und bekanntesten Rebsorten Deutschlands und deswegen auch ein wichtigstes Aushängeschild. Fast 40% des Rieslings weltweit kommen aus Deutschland. Des Weiteren genießt Riesling aufgrund seiner sehr unterschiedlichen Stilistiken und Qualitäten ein sehr hohes Ansehen auf dem internationalen Markt.

Beste Voraussetzungen für die Riesling Traube

Aber warum ist das so? Um dies herauszufinden, müssen wir an den Anfang der deutschen Weingeschichte. Schon die Römer bauten Wein im damaligen „Germania“ an, um ihn selber zu trinken. Wein war, obwohl meistens mit Wasser verdünnt, ein Grundnahrungsmittel. 

Nun galt es herauszufinden, welche Rebsorten sich klimatisch in Deutschland am wohlsten fühlen. Aufgrund des kühlen Kontinentalklimas ist es für bestimmte Rebsorten sehr schwierig auszureifen, denn dafür brauchen sie genügend Sonne.

Für den Riesling sind die klimatischen Voraussetzungen in Deutschland ideal. Die Edelrebsorte mag es kühl und feucht, verträgt aber auch warme Sommertage gut. Sie ist eine sehr spätreifende Rebsorte und gedeiht optimal auf Steilhängen Richtung Süden. Nur so kann genügend Zucker in der Traube produziert werden, um dann im Herbst vollreif geerntet zu werden. Zudem ist der Riesling eine sehr frostresistente Rebsorte, die den kalten Wintern in Deutschland trotzt.

Riesling Geschmack: Wann ist er lieblich, wann ist er trocken?

Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie der Riesling letztendlich schmecken soll. Da bei dem Vorgang des Gärens durch Hefen Zucker in Alkohol umgewandelt wird, kann also jeder Wein lieblich ausgebaut werden. Der Winzer kann den Rebensaft (Most) sowohl komplett durchgären lassen und damit einen trockenen Wein vinifizieren, oder auch die Gärung durch Kühlung oder Schwefel frühzeitig stoppen und damit einen eher lieblichen Stil kreieren.

Merke: Ein Riesling kann sowohl trocken als auch süß schmecken.

Anders als in anderen Ländern Europas klassifiziert Deutschland seine Weine nach Grad Oechsle (kurz: ° Oechsle). So erzielt der Winzer verschiedene „Prädikate“ für seine Weine.
Laut deutschem Weingesetz von 1994 erhalten Weine ein höheres Prädikat, wenn Sie einen höheren Oechslewert aufweisen. Wir können uns folgende Regel merken:

Oechsle: Um den Zucker in der Traube bestimmen zu können, wurde die Einheit Oechsle festgelegt. ° Oechsle bestimmt also die Höhe des Zuckeranteils in der Traube.

Prädikate nach Deutschem Weingesetz:

  • • Kabinett: 70-82° Oechsle
  • • Spätlese: 76-90° Oechsle
  • • Auslese: 83-100° Oechsle
  • • Beerenauslese & Eiswein: 110-128° Oechsle
  • • Trockenbeerenauslese: ab 150° Oechsle

Leider kann aber nicht durch die Festlegung des Prädikats bestimmt werden, wie süß der Riesling ist. Wie oben beschrieben kann der Winzer selbst entscheiden, ob er die Gärung stoppt und so mehr Zucker im Wein bleibt.

Tipp: Falls Sie beim nächsten Einkauf eines Rieslings nicht genau wissen, ob dieser trocken oder lieblich ist, bietet sich folgende Faustregel an:

Hat der Wein weniger als 9 % Alkohol, so wird er mit großer Wahrscheinlichkeit einen höheren Zuckeranteil haben als jener der 12 % hat. 

Vom Kabinett Wein zur Trockenbeerenauslese: Wie unterscheiden sich die Weinprädikate?

Kabinett: 70-82° Oechsle

Das wahrscheinlich bekannteste Prädikat „Kabinett“ kann sowohl trocken als auch süß vinifiziert werden. Kabinett Weine werden aus reiferen Trauben geerntet und sind wenn Sie feinherb ausgebaut werden sehr fein und filigran. Zudem ist ein Riesling Kabinett in den meisten Fällen sehr leicht, das heißt der Alkoholgehalt ist niedrig. Dazu kommen tolle erste Reifenoten. Wird er in einem fruchtig-süßen Stil produziert, kann er ein perfekter Essensbegleiter sein. Wichtig ist, dass man auf dem Etikett nicht sofort erkennen kann, ob es sich um einen trockenen oder halbtrockenen Kabinett handelt. In den meisten Fällen schreiben die Winzer es aber auf das Etikett.

Beispiele für Riesling Kabinett aus Deutschland: #kabinett

Schloss Lieser Riesling Kabinett

Spätlese: 76-90° Oechsle

Weine mit dem Prädikat Spätlese werden, wie der Name des Prädikats schon suggeriert, später geerntet als Kabinett Weine. Sie haben eine reife, elegante Note mit feiner Frucht. Aufgrund der kleinen Beeren des Rieslings und der Anfälligkeit für „Botrytis“, einem Pilz der die Traubenwand zerstört, eignet sie sich perfekt zum Ausbau von Spät- und Auslesen. Durch diesen Pilz wird der Zuckergehalt in der Traube höher und die Traube dadurch reifer. Er sorgt für einen speziellen Geschmack im fertigen Wein. Am besten beschreiben kann man die geschmacklichen Auswirkungen auf einen Riesling durch Botrytis wie folgt: Cremige- reife Noten, Dörrobst, getrocknetes Steinobst.

Beispiele für Riesling Spätlesen aus Deutschland: #spätlese

Willi Schäfer Riesling Spätlese

Auslese: 83-100° Oechsle

Weine des Prädikats Auslese werden aus vollreifen Trauben hergestellt – unreife Beeren werden dabei aussortiert. Daher sind Auslesen durchaus edle Tropfen. Bei einer Auslese ist der Befall des Pilzes Botrytis unumstritten. 83° Oechsle können nur mit Hilfe dieser Edelfäule erreicht werden. Da der Pilz mit seinen kleinen Poren, die sich in die Traube bohren bewirkt, dass diese Wasser verliert, steigt mit der Zeit auch der Zuckergehalt – die Traube konzentriert den Zucker.

Beispiele für Riesling Auslesen aus Deutschland: #auslese

Rober Weil Riesling Auslese

Beerenauslese & Eiswein: 110-128° Oechsle

Überreife bis edelfaule Beeren werden dazu genutzt, volle, fruchtige Weine hervorzubringen. Ab dem Prädikat Beerenauslese kann nur noch ein süßer Weinstil produziert werden. Es ist zu viel Zucker vorhanden, um ihn komplett zu vergären. Vollreife Noten, getrocknete Früchte und Honignoten begleitet von einer dezenten Säure weisen sofort auf eine solche Stilistik hin.

Beispiele für Riesling Beerenauslesen aus Deutschland: #beerenauslese

Willi Schäfer Riesling Beerenauslese

Das Besondere am Eiswein ist, dass die Beeren bei der Ernte gefroren sind und bei mind. -7° Celsius gelesen und gekeltert werden, sodass im Keller nur das Fruchtkonzentrat ausgepresst wird. Der Unterschied zur Beerenauslese ist, dass die Trauben gesund geerntet werden. Sie sind also nicht von der Edelfäule befallen. Daher bekommen wir am Gaumen einen tollen fruchtigen Charakter mit einer knackigen Säure.

Beispiele für Riesling Eiswein aus Deutschland: #eiswein

Egon Müller Riesling Eiswein

Trockenbeerenauslese: ab 150° Oechsle

Weine des Prädikats Trockenbeerenauslese werden aus rosinenartig zusammengeschrumpften, edelfaulen Beeren gewonnen. Sie haben einen sehr süßlichen Geschmack und weisen eine hervorragende Alterungsfähigkeit auf. Weine dieser Art bilden die Spitze der Qualitätspyramide. Sie schmecken sehr konzentriert mit einem hohen Zuckeranteil. Ein kleiner Schluck reicht schon für eine Explosion im Mund. Sie sind dicht, komplex und voll mit getrockneten Früchten. Honignoten, Brioche und Butter gesellen sich bei den besten TBA´s dazu.

Beispiele für Riesling TBA aus Deutschland: #tba

Kaufamann Riesling TBA

Stilistiken des Rieslings

Riesling kann, je nachdem aus welchem der 13 Anbaugebiete er in Deutschland kommt, sehr unterschiedliche Stilistiken hervorbringen. Von großer Wichtigkeit ist hierbei auch die Lage und der Boden beim Anbau des Weins. Besonders mag der Riesling mineralische Böden und Steilhänge.

Beispielsweise sind Schieferböden, welche viel an der Mosel vorkommen, sehr wärmespeichernd und erzeugen meist einen sehr leichten, mineralischen Rieslingstil. Eine fast salzige, extrem elegante Stilistik ist hier keine Seltenheit und spricht für einen einzigartigen Charakter.

Kalkböden hingegen, wie sie oft in der Pfalz zu finden sind, sorgen für einen frischen und kräftigen Stil. Kalkgestein lässt Wasser gut durchsickern, weshalb diese Böden eine gute Wasserversorgung garantieren. Hier kann ein Riesling auch gerne mal etwas würziger schmecken, welches sich durch kräutrige und grüne Aromen widerspiegelt.

Am Mittelrhein munden die Rieslinge oftmals sehr fruchtig mit pikanten Pfirsich- und Zitrusnoten. Dies ist auch dem „reduktiven“ Ausbau geschuldet, was bedeutet, dass der Wein während der Gärung kaum Kontakt zur Luft hat. So bleiben die klaren Fruchtaromen erhalten.

In südlicheren Anbaugebieten werden sowohl der Wein als auch die Aromen voller und runder. Es können kräftige Noten von Orange, Nektarine, Grapefruit und Aprikose erzielt werden. Dies liegt daran, dass die Rieslingtrauben im Süden mehr Sonne abbekommen und daher eine voller und reifer Frucht entwickeln. Mehr Sonne begünstigt beim Riesling also die tropische Frucht Charakteristik. 

Merke: Der Stil eines Weins hat nicht unbedingt etwas mit seinem Geschmack zu tun. Der Winzer kann in allen Anbaugebieten auch einen lieblicheren Stil anregen.

Weshalb reift Riesling so gut?

Man fand sehr schnell heraus, dass Riesling gut reifen kann. Bei einem süßen Ausbau der Rebsorte kann der Wein 20+ Jahre alt werden. Aber auch ein hochwertiger trockener Riesling kann durchaus so ein Alter anstreben. Dies machte natürlich viele Weinliebhaber auf diese besondere Rebsorte aufmerksam, was dazu führte, dass sie bekannter und bekannter wurde.

Aufgrund des sehr hohen Säureanteils und des in süßeren Stilistiken hohen Zuckeranteils konserviert der Wein auf Dauer besser. Dies sorgt dafür, dass man ihn viele Jahre weglegen kann, ohne dass er an Trinkpotenzial verliert. Er wird oft sogar besser. Es entwickeln sich mit der Zeit weitere Aromenspektren. Die anfängliche Phase mit klaren Primärfruchtaromen vergeht und die sekundäre und tertiäre Phase folgt. In diesen Phasen entwickeln sich Aromen wie Petrol, Laub, Pilze und Honig. Es ist sehr spannend diesen Entwicklungsprozess zu verfolgen und erleben.

Unser Fazit zum Riesling

Die Vielfältigkeit des Rieslings lässt kaum Grenzen offen: So kann er lieblich oder trocken schmecken und auch halbtrockene Rieslinge lassen sich gut finden. Außerdem kann er für jedes Weinprädikat hergestellt werden, sodass er sowohl ein Kabinett Wein sein kann, als auch eine Trockenbeerenauslese. Für jeden Stil, Geschmack und jedes Portemonnaie kann der Riesling sich empfehlen. Stöbern Sie gern durch unser Angebot, ob in unserem Online Shop oder direkt im Laden in Wuppertal – wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Länder/Regionen

Aphrodis Banyuls Traditionnel

Süßwein · Banyuls · Vin Doux Naturel · Roussillon

Aphrodis Banyuls Traditionnel ist ein roter Vin Doux Naturel – ein Likörwein – aus dem Roussillon im Süden Frankreichs. Er wächst an den steilen Schieferhängen rund um Banyuls-sur-Mer, überwiegend aus Grenache. Während der Gärung bewahrt die Zugabe von Alkohol den natürlichen Zucker und das Traubenaroma. Anschließend reift er traditionell im Eichenfass.


Banyuls

Banyuls liegt an der Mittelmeerküste des Roussillon, an steilen Terrassen rund um Banyuls-sur-Mer nahe der spanischen Grenze. Auf den kargen, trockenen Schieferböden wächst vor allem Grenache mit extrem geringen Erträgen. Sonne, Wind und Meeresnähe prägen den konzentrierten Stil.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein basiert überwiegend auf Grenache. Die fast rosinierten Trauben werden vergoren, dann wird die Gärung durch Zugabe von Alkohol gestoppt (Mutage), sodass natürlicher Zucker und Traubenaroma erhalten bleiben. Es folgt eine traditionelle Reifung im Eichenfass.

Im Glas

Tiefes, granatrotes Bild. In der Nase reife dunkle Frucht, Dörrpflaume und Rosine, dazu Kakao und feine Holzwürze. Am Gaumen süß, vollmundig und konzentriert, mit weicher Struktur. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren, als Dessertwein oder Digestif. Durch den hohen Zucker bleibt er auch nach dem Öffnen länger haltbar.

Klassische Begleitung: Schokoladendesserts, Blauschimmelkäse und Trockenfrüchte.


Lage: Banyuls-sur-Mer, Roussillon; Schieferterrassen
Klassifikation: Banyuls AOC – Vin Doux Naturel (Traditionnel)
Ausbau: Mutage mit Alkohol, traditionelle Reifung im Eichenfass

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Rebsorten

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos du Cailleret · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet · Ton-Kalk 12 Monate Feinhefe (Eiche) · 4 Monate Tank 2021

Der Puligny-Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2021 der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Montrachet und Chevalier-Montrachet. Ein gehaltvoller, eleganter Chardonnay mit Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck – großzügig, fein ausbalanciert und mit spürbarem Biss.


Clos du Cailleret – Nachbar der großen Grand Crus

Die Premier-Cru-Lage Clos du Cailleret der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Chevalier-Montrachet und Montrachet, die als die besten Weißweinlagen der Welt gelten. Die Reben gedeihen auf einem Ton-Kalkstein-Boden, der dem Wein Charakter und Komplexität verleiht.

Der Clos du Cailleret ist eine Monopol-Lage von Jean Chartron. Die Domaine ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – der die Fülle dieses Clos du Cailleret mit Spannung und Biss unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift 12 Monate auf der Feinhefe in Eichenfässern und verbleibt anschließend vier Monate im Tank. Das gibt ihm Fülle und Textur bei erhaltener Frische.

Im Glas

Beim ersten Schluck entfalten sich Noten von frischer Mandelcreme und warmem Gebäck. Der Wein präsentiert sich großzügig, mit Fülle und harmonischem Gleichgewicht; die reife Chardonnay-Frucht prägt den Charakter und verleiht seltene Eleganz. Biss und sinnliche Komplexität machen ihn zu einem herausragenden Vertreter seines Terroirs.

Mandelcreme und warmes Gebäck über reifer Frucht, Fülle und Biss – gehaltvolle Eleganz aus Puligny.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Steinbutt und edler Fisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos du Cailleret (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); grenzt an Montrachet & Chevalier-Montrachet, Ton-Kalkstein-Boden
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; 12 Monate Feinhefe in Eichenfässern, anschließend 4 Monate Tank

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Weine

Oropasso IGP Veneto Chardonnay Garganega

Wein · Weißwein · Venetien · Italien

Biscardo Oropasso IGP Veneto ist eine fruchtige Weißwein-Cuvée aus dem Veneto, aus 60 % Garganega und 40 % Chardonnay. Feines Bukett mit Aromen von Zitrusfrüchten, Aprikosen und Sommerblüten; frisch, klar und saftig am Gaumen mit spannender Mineralik.


Venetien / Italien

Der Wein stammt von Mabis (Biscardo), einem Familienbetrieb im Veneto bei Verona mit über 150 Jahren Weinbau-Erfahrung. Die Reben für den Oropasso wachsen knapp außerhalb der Soave-Zone auf durchlässigen Böden aus Lehm, Sand und Schluff. Oropasso ist der weiße Teil der „Passo"-Trilogie neben Neropasso (rot) und Rosapasso (rosé).

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 60 % Garganega und 40 % Chardonnay. Wie der Name „passo" verrät, kommt die Appassimento-Methode zum Einsatz: Ein Teil der Trauben wird vor dem Pressen angetrocknet, was Saft und Aromen konzentriert. Die Gärung erfolgt im Edelstahltank, gefolgt von mehreren Monaten Reife auf der Feinhefe. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase ein feines Bukett von Zitrusfrüchten, Aprikosen und Sommerblüten. Am Gaumen frisch, klar und saftig, mit konzentrierter Frucht und einer spannenden mineralischen Note im Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter zu leichten Gerichten.

Passt zu: Pasta, Risotto, Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch und gereiftem Käse.


Lage: Venetien (Italien); Mabis (Biscardo), nahe Soave
Klassifikation: Veneto IGP – Cuvée aus 60 % Garganega & 40 % Chardonnay, trocken
Ausbau: Appassimento (teilweise angetrocknete Trauben), Gärung im Edelstahl, Reife auf der Feinhefe

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Spanien

Mar y Luna Sauvignon Blanc & Verdejo

Weißwein · Sauvignon Blanc & Verdejo · Spanien

Mar y Luna Sauvignon Blanc & Verdejo ist ein moderner spanischer Weißwein – eine Cuvée aus Verdejo und Sauvignon Blanc von Bodegas Campoameno. Eine vor fruchtiger Saftigkeit explodierende Aromabombe. Aufmachen, einschenken und spanische Lebensfreude im Glas genießen.


Spanien

Verdejo ist eine der prägenden weißen Rebsorten Spaniens, vor allem in Kastilien. In Kombination mit Sauvignon Blanc entsteht ein frischer, aromatischer Weißwein. Bodegas Campoameno keltert daraus diese fruchtbetonte Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sauvignon Blanc und Verdejo. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont, was das saftige, aromatische Fruchtsäurespiel in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen Pfirsich, Zitrusvariationen, etwas Stachelbeere und schwarze Johannisbeere. Sehr fruchtig und saftig, mit einem harmonischen Fruchtsäurespiel. Der Abgang ist frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate und Tapas.


Lage: Spanien (Kastilien)
Klassifikation: Weißwein-Cuvée (Spanien) – Sauvignon Blanc & Verdejo
Ausbau: Sauvignon Blanc/Verdejo, fruchtbetonter Ausbau

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Morgon 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Morgon · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Morgon Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Morgon 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Morgon zählt mit seinem Herzstück, dem Hügel Côte du Py, zu den struktur- und lagerstärksten Crus; sein verwitterter Schiefer und Vulkangestein („roche pourrie") verleihen dem Gamay Tiefe, dunkle Frucht und festes Tannin.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Morgon, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom verwitterten Schiefer und Vulkangestein des Morgon und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, würzig-steinige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen kraftvoll und konzentriert, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Gamay mit großem Reifepotenzial.

Dunkle Frucht und tiefe, würzig-steinige Mineralität – kraftvoll und konzentriert, mit festem Tannin und langer Länge.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Morgon (Frankreich); Herzstück Côte du Py, verwitterter Schiefer und Vulkangestein („roche pourrie"); einer der struktur- und lagerstärksten Crus
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Rebsorten

Weinhof Mayer Grauburgunder

Wein · Weißwein · Deutschland

Weinhof Mayer Grauburgunder ist ein typischer Grauburgunder mit nussig-würzigen Anklängen. Die Frucht wird von Apfel- und Birnenaromen getragen – jung und frisch am Gaumen.


Herkunft

Der Wein stammt vom Weinhof Mayer. Grauburgunder ist eine der beliebtesten deutschen Weißweinsorten und steht für fruchtbetonte, zugängliche Weine mit feinem Schmelz und nussiger Würze.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der frische, fruchtbetonte Ausbau stellt die klare Frucht und die jugendliche Frische in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase nussig-würzige Anklänge, getragen von Apfel- und Birnenaromen. Am Gaumen jung und frisch, mit klarer Frucht, feinem Schmelz und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse.


Erzeuger: Weinhof Mayer (Deutschland)
Klassifikation: 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: frisch und fruchtbetont

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Feinkost

Condimento Balsamico BIANCO dolce 0,250 Liter

Feinkost · Balsamico · Emilia-Romagna

Der Bertoni Condimento Balsamico Bianco dolce ist ein helles, liebliches Balsamico-Condimento der Acetaia del Casato Bertoni aus Reggio Emilia. Es entsteht aus konzentriertem Traubenmost und Weißweinessig und bleibt dabei hell-golden statt dunkel. Die Konsistenz zeigt eine feine Viskosität, der Geschmack ist süß-säuerlich mit dem passenden Essigsäuregehalt. Ein vielseitiger Begleiter für Salate, Marinaden und helle Gerichte.


Herkunft

Die Acetaia del Casato Bertoni liegt in Casalgrande in der Provinz Reggio Emilia, im Herzen der Emilia-Romagna. Seit 1936 stellt die Familie Bertoni hier in drei Generationen Balsamico-Essige und Condimenti her, heute geführt von Lelio Bertoni mit seinen Söhnen Milo und Roberto. Für den Bianco wird konzentrierter Traubenmost mit Weißweinessig vermählt; durch die schonende Verarbeitung behält das Condimento seine helle Farbe.

Anbau und Verarbeitung

Konzentrierter Traubenmost wird mit Weißweinessig kombiniert. Anders als der dunkle Nero wird der Most hier schonend verarbeitet, sodass die helle, goldene Farbe erhalten bleibt. Zutaten: Weißweinessig, konzentrierter Traubenmost. Enthält Sulfite.

Geschmack

Hell-goldene Farbe mit feiner Viskosität. Im Geschmack süß-säuerlich ausbalanciert, fruchtbetont und mild, mit dem passend abgestimmten Essigsäuregehalt. Der Abgang bleibt fein und sauber.

Am Tisch

Klassisch für Salate und Marinaden. In Marinaden hebt er den Geschmack von Wild und Geflügel hervor und harmoniert mit süßen, aromatischen Gewürzen. Ebenso gut zu hellem Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst. Kühl und dunkel lagern.


Hersteller Acetaia del Casato Bertoni, Casalgrande (Reggio Emilia, Italien)
Produkt Condimento Balsamico Bianco dolce (helles, liebliches Balsamico-Condimento)
Zutaten konzentrierter Traubenmost, Weißweinessig (enthält Sulfite)
Herkunft Reggio Emilia, Emilia-Romagna (Italien)
Verarbeitung konzentrierter Traubenmost mit Weißweinessig, schonend verarbeitet
Mindesthaltbarkeit (MHD) 11.2029

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Feinkost

Il Caruggiu Olio al Tartufo - Olivenöl mit scharzem Trüffel

Feinkost · Olivenöl · Trüffel · Ligurien

Il Caruggiu Olio al Tartufo ist ein ligurisches Olivenöl mit schwarzem Trüffel. Es stammt vom kleinen Familienbetrieb Il Caruggiu im Hinterland von Imperia, der seit über 100 Jahren Oliven anbaut. Bewusst wird kein natives Öl extra verwendet, damit der Trüffel im Vordergrund bleibt. Ein dezentes, elegantes Trüffelöl für die feine Küche.


Herkunft

Il Caruggiu liegt in Ligurien, im Hinterland der Provinz Imperia. Geschützt von den Seealpen herrscht hier ein mildes, sonniges und regenarmes Mikroklima – ideal für den Olivenbaum. Charakteristisch für die Region ist die Olivensorte Taggiasca, die nur in Ligurien angebaut wird. Der schwarze Trüffel (Tuber aestivum) stammt aus Alba im Piemont.

Anbau und Verarbeitung

Die Oliven werden in Ligurien geerntet und schonend gepresst. Für dieses Trüffelöl wird bewusst kein natives Olivenöl extra verwendet, damit der Eigengeschmack des Öls den Trüffel nicht überdeckt. Das Öl wird mit schwarzem Trüffel (Tuber aestivum) aromatisiert; jeder Flasche wird ein kleines Stück Trüffel beigegeben.

Geschmack

Goldgelbes Olivenöl mit feinem, elegantem Trüffelaroma. Der Geschmack ist dezent und ausgewogen – die erdig-würzige Trüffelnote bleibt im Vordergrund, ohne aufdringlich zu wirken.

Am Tisch

Ideal zum Verfeinern von Pasta, Risotto, Pilzgerichten, Spargel und Eierspeisen. Am besten erst nach dem Garen über die fertigen Speisen träufeln, damit das Trüffelaroma erhalten bleibt.


Hersteller: Il Caruggiu (Civezza, Imperia)
Produkt: Olivenöl mit schwarzem Trüffel
Sorte: Olive Taggiasca; schwarzer Trüffel (Tuber aestivum)
Herkunft: Ligurien, Italien
Verarbeitung: schonend gepresst, mit Trüffel aromatisiert
Mindesthaltbarkeit (MHD): 21.07.2027

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