Naturwein – Wieviel Natur steckt im Wein?

Was ist Naturwein und was macht ihn aus? 

Der Naturwein oder auch Natural ist eine besondere Art von Wein – denn er unterscheidet sich von konventionell hergestellten Tropfen. Aber warum heißt er dann Naturwein – er ist doch auch aus Trauben gemacht? Das ist vollkommen richtig. Allerdings sind in Europa viele Zusatzstoffe und Methoden zur Weinbereitung erlaubt. Dies entstand durch die technische Entwicklung und die Modernisierung der Winzerbetriebe. Für eine möglichst effiziente Weinherstellung stehen insbesondere industrielle Betriebe vor Herausforderungen, die sie mit modernen Methoden meistern wollen.

Das Problem: Schädlinge oder natürliche Klimaeinflüsse wie Hagel können den Reben schaden.

Die Lösung: Pestizide, Plastikplanen und Vollernter. 

Da die Weinherstellung nicht mehr als ein chemischer Ablauf ist, war es oft ungewiss, ob der fertige Wein wirklich schmeckt. So griffen immer mehr Winzer auf Hilfsmittel zurück, was uns zum heutigen Stand der Weinwelt bringt – alles im Sinne der Fehlervermeidung bei der Vinifizierung. Viele Zusatzstoffe wie zum Beispiel Schwefel konservieren den Wein, Reinzuchthefen bei der Gärung helfen. Nach und nach entfernte sich der Winzer von den konventionellen Weinbereitungsmethoden. 

Dazu kommt, dass viele Zusatzstoffe und Produktionsabläufe nicht auf dem Etikett deklariert werden müssen. Das sorgt beim Endverbraucher für Unwissenheit.

Schon lange wird der Markt von Industrieweinen dominiert. Ziel hierbei ist es, möglichst große Mengen zu einem niedrigen Preis herzustellen und zu vermarkten. Dabei dürfen leider auch giftige Stoffe, Tierprodukte und chemische Substanzen zugesetzt werden – natürlich nur nach gesetzlichem Mindestmaß. 

Naturwein – ein Wein ohne Zusätze? 

„Weniger ist mehr“ hat sich die Naturweinszene als Ziel gesetzt. Da es aber keine gesetzlichen Regelungen für Naturweine gibt, ist es schwer zu definieren was ihn ausmacht. 

Die Idee des Naturweins ist es, einen Wein mit möglichst wenigen Eingriffen im Weinberg und im Keller herzustellen. Der Wein ist sich im Keller quasi selbst überlassen. Dafür wird auf Reinzuchthefen, Kohle, Klärung des Weines durch Eiweiße, chemische Hilfsmittel wie Pestizide etc. bei der Herstellung verzichtet. Er soll so naturgetreu wie möglich sein. 

Veränderung des Weins durch Hefen: 

Verwendet der Winzer bei der Weinbereitung sogenannte Zuchthefen, die für die Produktion von Wein im Labor hergestellt werden, kann der genaue Ablauf der Gärung kontrolliert werden. Hefen sorgen dafür, dass der Wein z.B. bestimmte Fruchtausprägungen hat. Bei der Naturweinherstellung wird auf „wilde Hefen“ gesetzt. Diese sitzen auf der Traube im Weinberg und auch in der natürlichen Umgebung des Kellers. 

Bei dieser Art von Hefen ist es oft ungewiss, wie sie sich auf den Traubenmost auswirken; geschweige denn, ob genug vorhanden sind. 

Veränderung des Weins durch Filtration:

Bei der Filtration wird der Wein durch Eiweiß oder mechanisch geklärt. Dabei ist es unumgänglich, dem Wein keine Stoffe zu entziehen. Schwebeteilchen und Aromastoffe bleiben auf der Strecke und entziehen dem Wein wichtige Geschmacksaromen. 

Naturwinzer geben dem Wein mehr Ruhe und Zeit, damit sich Festteile absetzten können. Sie klären den Wein absichtlich nicht, damit er seinen eigenen Charakter behält. 

Was haben Bio Weine und biodynamischer Weinbau damit zu tun? 

Für biozertifizierte Weine gelten nach EU-Recht bestimmte Gesetze. Damit müssen Winzer Bedingungen erfüllen, um ihren Wein als „biologisch“ zu vermarkten. Der Erzeuger muss dann auf chemische Pflanzenschutzmittel, höhere Schwefelgehalte, Gentechnik und vieles weitere verzichten. Diese Maßnahmen fördern einen umweltschonenden Weinanbau. Zur Kontrolle werden diese Regeln von Ämtern überprüft, um die Sicherheit des Produktes zu gewähren. Biologischer Anbau schützt die Umwelt und führt zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft. 

Weingut Weinreich – Rheinhessen

Das Weingut Weinreich ist bio-zertifiziert. Winzer Marc Weinreich verzichtet auf Zusatzstoffe, hohe Schwefelgehalte und Gentechnik. Mit der Ambition, einzigartige Weine zu erzeugen, geht der hohe Anspruch an die Qualität und Natürlichkeit der Weine einher. Nur im Einklang mit den natürlichen und ursprünglichen Bedingungen der Böden, auf denen die Reben wachsen, lassen sich charakteristische Weine erzeugen. Ohne Schönungsmittel sowie größtenteils ohne Reinzuchthefen entstehen so die Weine, die am Ende die Handschrift des Winzers, aber auch der Herkunft tragen. Hier finden Sie unter anderem auch echte Naturweine von Marc Weinreich.


Als biodynamisch wirtschaftende Weinerzeuger bezeichnet man jene, die ihr Land und Hof als Teil eines Kreislaufes sehen. Der Boden nährt die Reben, diese wiederum die Trauben. Auch wird dabei auf natürliche Düngemittel gesetzt, wie z.B. Mist von Tieren. Trester (Trauben nach der Pressung) werden wieder in den Kreislauf gebracht, indem sie im Weinberg verteilt werden. Biodynamische Winzer achten also noch mehr auf Nachhaltigkeit als bio-zertifizierte.

Weingut Andres – Pfalz

Die beiden Brüder Michael und Thomas Andres bewirtschaften 15 Hektar Rebland rund um Deidesheim. Naturbelassenes arbeiten sowie ein absoluter Fokus auf Qualität steht bei den Arbeiten im Weinberg und Keller immer im Vordergrund. Sie arbeiten nicht nur ökologisch sondern auch biodynamisch. Dies bedeutet viel Arbeit und Beobachtung in den Weinbergen, um perfektes Traubenmaterial für die Ernte zu erlangen. Um den Boden fruchtbarer zu machen, gibt man Mist und Hornmistpräparate. Hier finden Sie Weine aus biodynamischem Anbau vom Weingut Andres.

Da diese Prinzipien dem des Naturweins schon sehr nahe kommen, arbeiten die meisten Winzer, die Naturweine produzieren, sowieso schon biologisch und biodynamisch. 

Wie schmeckt Naturwein? 

Aussehen: 

Naturwein ist meistens etwas trüb, da er als ungefilterter Wein auf den Markt kommt. Da er länger auf der Maische liegt, schimmern Weißweine oft orange bis hellrosa. Für viele Endverbraucher ist diese Farbe ungewohnt. 

Geruch: 

Naturweine riechen in den meisten Fällen muffig und etwas abgestanden – hefige Nuancen gesellen sich hinzu. Dieser Geruch kommt von dem Oxidationsprozess, den der Wein durchläuft. Die Aromen wirken demnach oft unklar. Je nach Rebsorte kann der Naturwein sehr aromatisch und fruchtig riechen. 

Geschmack:

Der Duft lässt sich sehr gut auf den Geschmack übertragen. Diese Art von Wein kann sowohl hohe als auch niedrige Säure- und Zuckerwerte haben. Gleichzeitig schmecken die Aromen oft nicht klar, sondern eher diffus. Nebenbei können erdige und bittere Aromen am Gaumen auftauchen. Die sogenannten Primärfruchtnoten gehen dabei oftmals verloren. 

Allerdings ist der Unterschied zwischen Naturweinen und konventionellen Weinen in den letzten Jahren immer geringer geworden, da viele Winzer die Produktion von gutem Wein ohne Zusatzstoffe perfektionieren. 

Gerne empfehle ich Ihnen folgenden Naturwein als Einstieg: Heinrich Naked White

Heinrich Naked White

Das Weingut Heinrich aus dem Burgenland in Österreich ist spezialisiert auf Naturweine. Der Naked White ist eine der Einsteigercuvées aus den Rebsorten Muskat, Chardonnay, Grüner Veltliner, Neuburger, Weissburgunder und Welschriesling. Die Kellerei bewirtschaftet alle Weinberge organisch-biologisch und biodynamisch. Der Wein wurde spontan vergoren, durchlief einen biologischen Säureabbau und reifte dann in großen Holzfässern für 14 Monate auf der Feinhefe. Ungefiltert und ohne Zugabe von Schwefel wurde er dann abgefüllt und zeigt sich mit grasigen Aromen sowie einem Duft nach frischem Heu in der Nase.

Fazit – Lohnt es sich Naturwein zu probieren? 

Neugierige Weintrinker können sich nach Beratung im Fachgeschäft einen guten Überblick verschaffen. Jeder Naturwein kann anders schmecken, ist etwas besonderes und individuelles. Daher lohnt es sich in jedem Fall diese Erfahrung zu machen. Schauen Sie sich dazu gerne entweder in unserem Online Shop um oder besuchen Sie uns in unserem Ladengeschäft in Wuppertal. Wir freuen uns auf Sie!

Jetzt Newsletter abonnieren und keinen Blog Beitrag mehr verpassen:

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Deutschland

Dietrich ABC ... Buchstabensalat

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich ABC … Buchstabensalat ist eine Cuvée aus 70 % Riesling und 30 % Sauvignon Blanc. Vollreife, selektierte Trauben aus klimatisch bevorzugten Lagen der Pfalz, schonend vinifiziert und sorgsam cuvéetiert, lassen den Wein in seinen ganzen Facetten erstrahlen.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr sorgen für vollreife Trauben aus klimatisch bevorzugten Lagen – die Basis für diese ausdrucksstarke Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 70 % Riesling und 30 % Sauvignon Blanc. Der Riesling bringt klare Frucht und ein lebendiges Säurespiel, der Sauvignon Blanc krautig-fruchtige Würze und Aromatik. Schonend vinifiziert und sorgsam cuvéetiert.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klare Frucht nach Pfirsich und Zitrus, dazu krautig-würzige Anklänge und ein Hauch Stachelbeere vom Sauvignon Blanc. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit feinem Säurespiel und animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Salaten, Spargel, Geflügel und leichten Sommergerichten.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – Cuvée aus 70 % Riesling & 30 % Sauvignon Blanc
Ausbau: schonende Vinifikation, fruchtbetont

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Vanita Nero d' Avola Sicilia BIO

Rotwein · Bio · Nero d'Avola · Sizilien

Vanita Nero d'Avola ist ein trockener Bio-Rotwein der Fantini Group aus Sizilien. Reinsortiger Nero d'Avola mit komplexem Duft nach roten Früchten und floralen Noten – vielschichtig, mit dunklen Beeren, Eukalyptus und dezenten, harmonisch eingebundenen Tanninen.


Sizilien

Die Trauben stammen aus Sizilien, der größten Insel im Mittelmeer. Nero d'Avola ist die wichtigste autochthone Rotweinsorte der Insel. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese. Wein aus biologischem Anbau, IT-BIO-009.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Nero d'Avola aus ökologischem Anbau. Der fruchtbetonte Ausbau im Stahltank bewahrt die dunkle Frucht und sorgt für die harmonische, vollmundige Art des Weins.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase ein komplexer Duft nach roten Früchten und floralen Noten, dazu dunkle Beeren und ein Hauch Eukalyptus. Am Gaumen vollmundig, mit dezenten, harmonisch eingebundenen Tanninen und vollmundigem Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein vollmundiger, fruchtbetonter Sizilianer zu herzhafter, mediterraner Küche.

Klassische Begleitung: Gegrilltes, rotes Fleisch, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Sizilien (Italien)
Klassifikation: Sicilia DOC – Rotwein (trocken)
Ausbau: fruchtbetont, im Stahltank

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Huré Frères Champagne Instantanée Blanc de Noirs 2018

Champagner · Montagne de Reims · Blanc de Noirs · Jahrgang

Huré Frères Instantanée Blanc de Noirs ist ein Jahrgangschampagner, der den Charakter seines Jahres eindrucksvoll widerspiegelt – eine vinophile Momentaufnahme. Die Trauben stammen aus Ludes, Villedommange und Rilly-la-Montagne im Herzen der Montagne de Reims. Die Assemblage besteht aus 80 % Pinot Noir und 20 % Pinot Meunier. Im Glas fein, komplex und tief.


Montagne de Reims

Die Trauben stammen aus den Lagen von Ludes, Villedommange und Rilly-la-Montagne im Herzen der Montagne de Reims. Die kalkgeprägten Böden verleihen dem Champagner Struktur, Frische und Tiefe.

Assemblage und Ausbau

Die Assemblage besteht aus 80 % Pinot Noir und 20 % Pinot Meunier (Blanc de Noirs). Nach einer Reife von über 72 Monaten auf der Hefe hat der Champagner feine Komplexität und Tiefe entwickelt. Die Dosage liegt bei 2 g/l (Extra Brut).

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase elegante Aromen gelber Früchte mit feinen Zitrusnoten. Am Gaumen ausgewogen, reichhaltig und von beeindruckender Länge, mit harmonischer Verbindung aus Fülle und Frische. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte und gereifter Käse.


Lage: Ludes, Villedommange, Rilly-la-Montagne, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Blanc de Noirs, Jahrgang
Ausbau: Pinot Noir/Meunier, über 72 Monate Hefelager, 2 g/l Dosage

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

That Boutique-Y Gin Hernö Distillery

Gin · Hernö · Schweden

That Boutique-y Gin Company x Hernö Distillery ist eine Gin-Kooperation zwischen der schwedischen Hernö Distillery und der That Boutique-y Gin Company. Die Etiketten sind auffällig designt und handgemacht. Das Ergebnis ist ein heller, komplexer Gin mit üppiger Textur.


Schweden / Hernö

Die Hernö Distillery zählt zu den renommiertesten Gin-Brennereien Schwedens (High Coast). In Zusammenarbeit mit der That Boutique-y Gin Company – einer für ihre handgemachten, auffälligen Etiketten bekannten Abfüllerei – entstand dieser besondere Gin.

Herstellung und Botanicals

Der Gin verbindet klassische und florale Botanicals zu einem hellen, komplexen Stil mit üppiger, seidiger Textur. Wacholder bildet das Rückgrat, ergänzt um florale und beerige Noten.

Im Glas

In der Nase ein Blumenstrauß aus Rosen und Kiefernblütenhonig. Am Gaumen eine seidig-glatte Textur mit Aromen von Wacholder, frischen Beeren und Sahne. Im Finish ist schwarzer Pfeffer schmeckbar.

Zum Genuss

Pur, auf Eis oder im Gin & Tonic genießen; ein neutrales Tonic und etwas Beerenfrucht oder Pfeffer als Garnitur unterstreichen den Charakter.

Klassische Begleitung: Gin & Tonic, Martini und florale Cocktails.


Herkunft: Schweden (Hernö Distillery)
Art: Gin (Kooperation mit That Boutique-y Gin Company)
Botanicals: Wacholder, florale und beerige Noten

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc 2024

Weißwein · Chardonnay · Burgund

Jean-Philippe Fichet Bourgogne Blanc ist der Einstieg in das Weißwein-Sortiment einer der präzisesten Adressen von Meursault. Fichet arbeitet mit der Genauigkeit eines Feinmechanikers und behandelt diesen regionalen Wein mit derselben Sorgfalt wie seine Village-Lagen. Das Ergebnis ist ein straffer, geradliniger Weißwein, der die aromatische Reinheit der Frucht in den Mittelpunkt stellt.


Rund um Meursault

Der Bourgogne Blanc stammt aus kühlen Parzellen rund um Meursault an der Côte de Beaune. Die Reben wachsen auf kalk- und mergelreichen Böden, die dem weißen Burgund seine Mineralität und Frische geben. Im Weinberg setzt Fichet auf viel Handarbeit, verzichtet auf Herbizide und arbeitet biodynamisch, ohne Zertifizierung.

Assemblage und Ausbau

Bis zu zwölf Stunden Maischestandzeit und eine schonende Pressung stehen am Anfang; danach bleibt der Wein bis zur Füllung auf der Feinhefe. Ausgebaut wird er – wie Fichets übrige „kleinere" Weine – überwiegend in Demi-muids und gebrauchten Barriques mit sehr sparsamem Anteil neuen Holzes. Das lange Hefelager gibt Textur und Tiefe, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase Zitrus und weißfleischiges Steinobst, dazu eine dezente Mandel- und Feuersteinnote. Am Gaumen geradlinig und straff, mit zupackender Säure und einer feinen Stoffigkeit aus dem Hefelager. Der Abgang bleibt trocken, salzig-mineralisch und klar.

Am Tisch

Ein Allrounder am Tisch: zu Meeresfrüchten, gebratenem Fisch, hellem Geflügel und mittelreifem Hartkäse. Jung bereits zugänglich, in den ersten drei bis fünf Jahren am besten; kühl und liegend lagern.

Klassische Begleitung: Austern, gebratener Zander, Geflügel in heller Sauce. Bei 11–12 °C servieren.


Lage: Rund um Meursault, Côte de Beaune
Klassifikation: AOC Bourgogne (regionale Appellation)
Ausbau: Demi-muids und gebrauchte Barriques, langes Feinhefelager, wenig neues Holz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg

Wein · Rotwein · Südburgenland · Österreich

Kopfensteiner Blaufränkisch Eisenberg ist ein Rotwein, mit dem Weintrinken richtig Spaß macht – ob pur genossen oder zum Essen. Sortentypisch würzig und mineralisch, mit feiner, saftiger Frucht.


Südburgenland / Eisenberg

Das Weingut Kopfensteiner liegt am Eisenberg im Südburgenland. Die eisenhaltigen Schiefer- und Lehmböden der DAC-Lage Eisenberg sind berühmt für besonders würzige, mineralische und langlebige Blaufränkisch-Weine mit unverwechselbarer Handschrift.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Blaufränkisch, der Leitsorte des Eisenbergs. Der Ausbau betont die saftige Frucht, die feine Würze und die typische mineralische Struktur der Lage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Mittleres bis tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle Beerenfrucht mit feiner, pfeffriger Würze. Am Gaumen saftig und animierend, mit klarer Frucht, mineralischem Zug und fein eingebundenem Tannin; sauberer, würziger Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter, geselliger Speisebegleiter.

Passt zu: einem ordentlichen Teller Pasta, gebackenem oder gebratenem Geflügel, hellem Fleisch und mittelreifem Käse – oder einfach pur.


Lage: Südburgenland, Eisenberg (Österreich); Weingut Kopfensteiner
Klassifikation: 100 % Blaufränkisch, trocken
Ausbau: frucht- und mineralitätsbetont (Eisenberg-Stilistik)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Metzger Filet Noir

Rotwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Metzger Filet Noir ist eine fruchtbetonte, tiefdunkle Rotweincuvée aus klassischen und internationalen Rebsorten vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Mit einem Hauch schwarzer Johannisbeere, Schokolade und etwas Graphit. Im Mund rotbeerige Fruchtfülle und spannendes Tannin.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Das warme Klima bringt reife, fruchtbetonte Rotweine hervor und eignet sich auch für internationale Rebsorten.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée aus klassischen und internationalen Rebsorten wird fruchtbetont ausgebaut. Das stellt die dunkle und rotbeerige Frucht in den Vordergrund und sorgt für ein spannendes Tanningerüst.

Im Glas

Tiefdunkles Rot. In der Nase ein Hauch schwarzer Johannisbeere, Schokolade und etwas Graphit. Am Gaumen rotbeerige Fruchtfülle und spannendes Tannin. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: würzige Lammkoteletts, marinierte Rindersteaks und Grillgemüse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Rotwein-Cuvée
Ausbau: Cuvée (klassische & internationale Sorten), fruchtbetont

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Brouilly 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Brouilly · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Brouilly Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Brouilly 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Dieser Brouilly stammt aus dem südlichsten und größten der Beaujolais-Crus, dessen Granit- und blaue Diorit-Böden („pierre bleue") dem Gamay Tiefe, Struktur und Mineralität verleihen.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Brouilly, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom granitisch-blausteinigen Brouilly-Boden und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine feine, steinige Würze. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und konzentriert, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Dunkle Kirsche, florale und steinige Würze – saftig und konzentriert, mit feinem Tannin und langer, mineralischer Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Brouilly (Frankreich); südlichster und größter der Beaujolais-Crus, Granit- und blaue Diorit-Böden („pierre bleue")
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

Mehr erfahren ...