Frantzén – Stockholm – Schweden

Frantzén, im Königreich des besten Geschmacks

„Russische Kampfjets dringen in Schwedens Luftraum ein.“ Eine Schlagzeile einen Tag vor dem Abflug nach Stockholm löst nicht gerade Euphorie und Wohlbefinden aus. In einer Zeit, wo bei jeder Reise sowieso schon ein schlechtes Umweltgewissen im Gehirn herumspukt, wird hier noch einmal ordentlich einer drauf gesetzt. Und so geht es erstmalig in die schwedische Hauptstadt Stockholm, um einmal im Restaurant Franzén essen zu dürfen.

Aus unglaublichen 30.000 größeren und kleineren Inseln, Schären genannt, besteht die Stadt und der Großraum Stockholm. Da dieses einzigartige Gebilde einem großen Garten gleicht, wird es folgerichtig Stockholmer Schärengarten (Skärgården) genannt.

Auf der größten dieser Inseln liegt das Restaurant Franzén in unmittelbarer Nachbarschaft zur Stockholmer Innenstadt. Bis auf den Restaurantnamen, welcher auch der Name des Kochs Björn Frantzén ist, und eine goldene Ratte, die in einem kleinen Schaukasten den rechten Zeigefinger erhebt, deutet hier nicht besonderes viel darauf hin, dass man gerade vor einem der besten Restaurants der Welt steht. Der Gast muss hier die Klingel bedienen und wird dann freundlich in einen dunklen Empfangsraum herein gebeten. Die Garderobe wird verstaut, die in den großen offenen Kühlschränken hängenden Lebensmittel bewundert und schon geht es einen mit Leuchtstreifen blinkenden Gang entlang, um zu einem Aufzug zu gelangen. In diesem Aufzug geht es dann mit lauten Hardrock Gitarrenriffs, die aus den Lautsprechern scheppern, hinauf in den obersten Stock. Hier oben ist dann alles Licht durchflutet und mit behaglichen, bunten und gemütlichen Möbeln ausgestattet. Eine offene Anrichtküche, ein Kamin und ein unfassbar zuvorkommendes, nettes und lockeres Personal lassen den Gast direkt in eine bessere und schönere Blase wandern. Man fühlt sich wie daheim, nur sind die kleinen Köstlichkeiten, die hier als Appetizer kredenzt werden, deutlich schmackhafter als auf dem heimischen Sofa. Nach diesem kurzweiligen Intermezzo geht es noch an die Theke der Anrichtküche, die im Speisemenü eingesetzten Lebensmittel werden kundig erklärt, dann wird noch eine kleine Stärkung gereicht, um dann eine Etage höher in den Hauptspeiseraum zu gelangen. Dieser besteht aus ein paar Tischen und einer großen L-förmigen Theke, hinter der sich die offene Küche befindet. Während aus den Musikboxen The Clash, The Police und The Smith poltern, wächst die Gewissheit, dass man sich an diesem Ort pudelwohl fühlt. Das gereichte Menü zündete dann auch ein großes Geschmacksfeuerwerk und die Summe aller Speisen endet mit einem multiplen Gaumenorgasmus. Es bleibt die Erkenntnis, dass man kaum besser und lockerer als im Restaurant Frantzén essen kann, dass man an diesem Ort nicht mit einer verkopften, nordischen Küche konfrontiert wird, sondern das alles auf den perfekten, leckeren Geschmack abgestimmt ist.

Jakobsmuschel, Königskrabbe, Kohlrabbi-Dashi, Zitrusfrucht.
Langustine.
Chawanmushi (japanische Eierstichvariante), Nelkenöl, getrüffelter Kohl, Jerusalem Artischocke (Topinambur).
Steinbutt, Kaviar, Vin Jaune aus dem Jura, Miesmuschel, geröstete PInienkerne.
French Toast mit gegrilltem Aal, Seeigel und doppelt mariniertem Rindfleisch.
Zwiebelsuppe, Mandeln, Lakritze.
Rentier, Morcheln, Sanddorn.
Gefrosteter Limetten Marshmallow mit Sake, Kokosnuss und Matcha.
Rum-Rosinen Eiscreme mit Gänseleber und …
… Tonka Bohnen Waffeln.
Montelimar mit Pistazien, Mandeln und Haselnüssen; Weiße Schokolade mit Blaubeeren und Yuzu; Milchschokolade mit Pilzen und Walnuss; Karamellbonbon mit fermentiertem Knoblauch; Rübengummi mit Essig und Salz; Stachelbeermarmelade und Zitronengrass; Arktische Himbeere/Pfeffer Marshmallow.

Frantzén, Klara Norra kyrkogata 26, 111 22 Stockholm, Schweden, Telefon: +46 8 20 85 80, https://www.restaurantfrantzen.com/

Jetzt Newsletter abonnieren und keinen Blog Beitrag mehr verpassen:

  • Punkte
335

Unsere Wertung: 335 von 365 Punkten *

Punkte 0

*Punktesystem 0 bis 365 Punkte

Die Punkte stehen für die Tage eines ganzen Jahres. Je höher die Punktezahl ist, umso häufiger wünscht man sich an diesem Ort essen gehen zu können oder eben den beschriebenen Wein trinken zu dürfen.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Martin Waßmer Schlatter Spätburgunder SW 2021

Wein · Rotwein · Baden · Deutschland

Martin Waßmer Schlatter Spätburgunder SW ist ein im Barrique ausgebauter Spätburgunder aus dem Markgräflerland. Elegant und saftig, mit klarer Frucht und feiner Holzwürze.


Baden / Schlatt

Das Weingut Martin Waßmer ist im Markgräflerland in Baden beheimatet und zählt zu den führenden Erzeugern der Region. Die Trauben stammen aus Schlatt; das milde Klima und die kalk- und lössgeprägten Böden bringen elegante, fruchtbetonte Spätburgunder hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Spätburgunder. Der Barriqueausbau verleiht dem Wein feine Holz- und Röstwürze sowie Struktur, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Mittleres bis dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Kirsche und Waldbeeren, untermalt von feiner Holzwürze und dezenten Röstnoten. Am Gaumen elegant und saftig, mit klarer Frucht, feinem Tannin und einem ausgewogenen, langen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, gern auch leicht gekühlt – ein eleganter Speisebegleiter.

Passt zu: dunklem Fleisch, Geflügel, Wild, Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Baden, Markgräflerland – Schlatt (Deutschland); Weingut Martin Waßmer
Klassifikation: Ortswein – 100 % Spätburgunder, trocken
Ausbau: Barriqueausbau; elegant und fruchtbetont

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Joblot Givry Clos du Cellier aux Moines rouge 1er Cru 2021

Rotwein · Givry Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Givry · 1er Cru Clos du Cellier aux Moines Côte Chalonnaise Finesse · Intensität + Leichtigkeit 2021

Der Givry Clos du Cellier aux Moines 1er Cru 2021 der Domaine Joblot besticht durch seine Finesse und verbindet gekonnt Intensität mit spielerischer Leichtigkeit. Ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Lagen von Givry.


Cellier aux Moines – Premier Cru in Givry

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für seine Pinot Noirs bekannt. Der Clos du Cellier aux Moines geht auf einen historischen Klosterkeller zurück und zählt zu den renommiertesten Premier Crus der Appellation.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der die Mengen reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die finessenreiche, leichtfüßige Art dieses Cellier aux Moines.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Finesse und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Finessenreich und fein gezeichnet: rote Frucht und feine Würze verbinden sich mit einer spielerischen Leichtigkeit bei gleichzeitiger Intensität. Am Gaumen frisch, mit feinem Tannin und langem Abgang.

Finesse trifft Intensität und spielerische Leichtigkeit – ein fein gezeichneter, frischer Givry Premier Cru.

Schon zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein eleganter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Clos du Cellier aux Moines (1er Cru), Givry (Côte Chalonnaise); historischer Kloster-Clos
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Joblot Givry Le Empreinte 1er Cru 2020

Rotwein · Givry Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Givry · 1er Cru (Cuvée L'Empreinte) Cellier · Servoisine · Clos Marole · Bois Chevaux Côte Chalonnaise 2020

Der Givry L'Empreinte 1er Cru 2020 der Domaine Joblot ist eine neue Cuvée aus den vier besten Premier-Cru-Parzellen des Guts. Ein eher kantiger Pinot Noir, der viel Luft braucht – und dann Walderdbeeren, Lavendel, Veilchen und etwas Süßholz entfaltet. Lang und frisch im Abgang.


L'Empreinte – Assemblage der besten 1er Crus

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für seine Pinot Noirs bekannt. L'Empreinte ist eine neue Cuvée der Domaine Joblot, die die vier besten Premier-Cru-Parzellen des Guts vereint: Cellier (aux Moines), Servoisine, Clos Marole und Bois Chevaux.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2020 – Côte Chalonnaise

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der zur Struktur dieser Cuvée passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, eine Assemblage aus Cellier, Servoisine, Clos Marole und Bois Chevaux.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Ein eher kantiger Pinot Noir, der viel Luft zu seiner Entfaltung braucht. Nach und nach entströmen Aromen von Walderdbeeren, Lavendel, Veilchen und etwas Süßholz. Der Abgang ist lang und frisch.

Walderdbeere, Lavendel und Veilchen mit etwas Süßholz – kantig, lang und frisch, mit Luft immer ausdrucksvoller.

In der Jugend großzügig dekantieren; über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Rind und Wild, Ente, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein strukturierter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Givry (Côte Chalonnaise); Cuvée aus vier 1er-Cru-Parzellen (Cellier, Servoisine, Clos Marole, Bois Chevaux)
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Portugal

Niepoort Tawny Port

Wein · Portwein · Douro · Portugal

Niepoort Tawny Port ist ein mahagonibrauner Port, der mehrere Jahre im Eichenfass lagerte. Er ist ein Verschnitt verschiedener Grundweine und wird mitunter mit 30 oder 40 Jahre alten Ports assembliert. Wenn er auf den Markt kommt, ist er stets trinkreif – die Tannine sind weich und gut eingebunden.


Douro

Port stammt aus dem Douro-Tal in Portugal, einer der ältesten geschützten Weinbauregionen der Welt. Auf kargen Schieferböden gedeihen die autochthonen Rebsorten, aus denen der aufgespritete Süßwein entsteht. Niepoort zählt zu den traditionsreichsten und renommiertesten Portweinhäusern.

Rebsorten und Ausbau

Cuvée aus Touriga Nacional, Tinta Roriz, Touriga Franca, Tinta Cão, Tinta Francisca, Tinta Amarela und Sousão. Die Gärung wird durch Zugabe von Weinbrand gestoppt, wodurch die natürliche Restsüße erhalten bleibt. Die mehrjährige Reifung im Eichenfass gibt dem Tawny seine mahagonibraune Farbe und die oxidativen Aromen. Als Verschnitt verschiedener Jahrgänge stets trinkreif.

Im Glas

Mahagonibraun mit bernsteinfarbenen Reflexen. In der Nase Dörrobst (Feige, Dattel, Rosine), Walnuss, Karamell und feine Würze. Am Gaumen süß und samtig, mit Noten von Nuss, Toffee und getrockneten Früchten, weichen, gut eingebundenen Tanninen und langem Abgang.

Zum Genießen

Leicht gekühlt bei 12–14 °C servieren – als Dessert- oder Digestifwein.

Passt zu: Schokoladen- und Nussdesserts, Trockenfrüchten, reifem Hartkäse und Blauschimmelkäse – oder solo als Begleiter eines langen Abends.


Lage: D.O.C. Douro / Porto (Portugal); Niepoort
Klassifikation: Tawny Port – aufgespriteter Süßwein, Cuvée aus Touriga Nacional, Tinta Roriz, Touriga Franca, Tinta Cão, Tinta Francisca, Tinta Amarela & Sousão
Ausbau: mehrjährige Reifung im Eichenfass (Verschnitt verschiedener Jahrgänge)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling GG 2021

Weißwein · Piesporter Goldtröpfchen (Mosel) · Riesling

Riesling Piesporter Goldtröpfchen Piesport · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Grauschiefer · Blau- & Rotschiefer steiles Süd-Amphitheater Großes Gewächs · trocken 2021

Der Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling Großes Gewächs 2021 stammt aus einer der renommiertesten Einzellagen der Mittelmosel – einem steilen, südlich ausgerichteten Amphitheater über Piesport. Ein kühler, präziser und kraftvoller Riesling mit tiefgründiger Struktur, rauchiger Steinigkeit und langem, salzig-mineralischem Nachhall.


Piesporter Goldtröpfchen – das Amphitheater der Mosel

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Das VDP.Große Gewächs präsentiert die trockene Spitze des Portfolios: Aus acht Großen Lagen der Mittelmosel entstehen – nur wenige Kilometer voneinander entfernt – einzigartige Weine mit der eigenen Persönlichkeit des jeweiligen Terroirs. Naturnahe Bewirtschaftung und spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts.

Das Piesporter Goldtröpfchen ist als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südlich ausgerichtete Hang oberhalb von Piesport bildet ein natürliches Amphitheater, das durch die Reflexion der Mosel und den Schutz vor Nordwinden ein einzigartiges Mikroklima bietet. Der Boden besteht überwiegend aus tiefgründigem, verwittertem Grauschiefer mit Anteilen von Blau- und Rotschiefer – eine geologische Vielfalt, die den Weinen ausgeprägte Mineralität, Finesse und Komplexität verleiht. Schloss Lieser bewirtschaftet hier eine der jüngsten Parzellen seines Großen-Gewächs-Portfolios.

Jahrgang 2021 – Mosel

Das Jahr 2021 hat ein klassisches, moseltypisches Rieslingjahr beschert. Nach einem kühlen, langgezogenen Frühjahr und wechselhaftem Sommer war der September von viel Sonne geprägt und förderte mit seinen kühlen Nächten eine tolle Aromenentwicklung. Die hoch selektive Ernte startete Mitte Oktober in vielen Durchgängen und belohnte die intensive Handarbeit mit perfekt gesundem Lesegut bei geringen Erträgen. Die Rieslinge zeichnen sich in 2021 durch enorme Mineralität mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt aus.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Piesporter Goldtröpfchen, Jahrgang 2021; 100 % Riesling.

Die Trauben werden ausschließlich per Hand gelesen und mit großer Sorgfalt vinifiziert. Der Ausbau erfolgt traditionell und spontan vergoren, meist im Edelstahltank, um die charakteristische Klarheit und Mineralität der Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen. So entsteht ein terroirgeprägter, langlebiger Riesling mit großem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Aus dem vielschichtigen Grauschiefer des Goldtröpfchens lebt dieser Riesling von Kühle und Präzision: feine Zitrusnoten, reifer Pfirsich und grüner Apfel, dazu florale und kräuterwürzige Nuancen, untermalt von einer rauchigen Steinigkeit und salziger Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und kraftvoll, mit tiefgründiger Struktur und knackiger, klarer Säure – markant, geradlinig und mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Feine Zitrus, reifer Pfirsich und grüner Apfel über rauchiger Steinigkeit und salziger Mineralität – kühl, präzise und kraftvoll, mit langem, salzigem Nachhall.

Ein terroirgeprägter Mosel-Riesling mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Piesporter Goldtröpfchen, Piesport an der Mittelmosel; steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater; tiefgründiger, verwitterter Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditioneller Ausbau meist im Edelstahltank

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos de la Pucelle 1er Cru Monopole 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos de la Pucelle · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet Côte de Beaune 2022

Der Puligny-Montrachet Clos de la Pucelle 1er Cru 2022 der Domaine Jean Chartron ist ein feiner, eleganter Chardonnay aus einer ummauerten Monopol-Lage. Steinobst, Quitte, Grapefruit und Mandarine prägen das Aroma; nicht ganz so kraftvoll wie ein Montrachet, aber mit viel Druck im langen Nachhall.


Clos de la Pucelle – Monopol-Premier-Cru in Puligny

Der Clos de la Pucelle ist eine ummauerte Premier-Cru-Lage und eine Monopol-Lage der Domaine Jean Chartron im Herzen von Puligny-Montrachet, in unmittelbarer Nähe der großen Lagen. Die kalksteinreichen Böden geben dem Chardonnay feine Mineralität und feste Struktur.

Die Domaine Jean Chartron ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der dem Druck und der Struktur dieses Clos de la Pucelle entgegenkommt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Struktur, Mineralität und Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Fein und elegant, mit Aromen von Steinobst, Quitte, Grapefruit und Mandarine. Nicht ganz so kraftvoll wie ein Montrachet Grand Cru, aber in diese Richtung weisend – mit viel spürbarem Druck und Länge im Nachhall.

Steinobst, Quitte und Grapefruit, fein und elegant, mit viel Druck im Nachhall – simplement magique.

Sollte noch einige Jahre reifen, um sich voll zu entfalten; über viele Jahre lagerfähig. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos de la Pucelle (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Tramin Moriz Pinot Bianco

Frisch-fruchtiger Pinot Bianco mit Aromen von grünem Apfel, Laub und Nüssen. Sehr harmonisch und ausgewogen.

 

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Mar y Luna Sauvignon Blanc & Verdejo

Weißwein · Sauvignon Blanc & Verdejo · Spanien

Mar y Luna Sauvignon Blanc & Verdejo ist ein moderner spanischer Weißwein – eine Cuvée aus Verdejo und Sauvignon Blanc von Bodegas Campoameno. Eine vor fruchtiger Saftigkeit explodierende Aromabombe. Aufmachen, einschenken und spanische Lebensfreude im Glas genießen.


Spanien

Verdejo ist eine der prägenden weißen Rebsorten Spaniens, vor allem in Kastilien. In Kombination mit Sauvignon Blanc entsteht ein frischer, aromatischer Weißwein. Bodegas Campoameno keltert daraus diese fruchtbetonte Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Sauvignon Blanc und Verdejo. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont, was das saftige, aromatische Fruchtsäurespiel in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase und am Gaumen Pfirsich, Zitrusvariationen, etwas Stachelbeere und schwarze Johannisbeere. Sehr fruchtig und saftig, mit einem harmonischen Fruchtsäurespiel. Der Abgang ist frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate und Tapas.


Lage: Spanien (Kastilien)
Klassifikation: Weißwein-Cuvée (Spanien) – Sauvignon Blanc & Verdejo
Ausbau: Sauvignon Blanc/Verdejo, fruchtbetonter Ausbau

Mehr erfahren ...