Raclette zu Weihnachten – nur mit der perfekten Weinbegleitung

Raclette zu Weihnachten – nur mit der perfekten Weinbegleitung

Raclette ist laut Definition ein Käsegericht aus der Schweiz und kommt dort aus dem Kanton Wallis, welcher im Süden der Alpenrepublik liegt. Die Bezeichnung Raclette kommt aus der französischen Sprache und bedeutet „schaben“ (französisch: racler). Man erwärmt bei dieser klassischen Zubereitung die Oberfläche eines Schweizer Bergkäselaibs über der Glut eines Holzkohlefeuers und schabt den zart geschmolzenen Käse dann über Kartoffeln, Bündnerfleisch, Perlzwiebeln und Cornichons. Die optimalen Käsesorten für das perfekte Raclette hören auf so klangvolle Namen wie Anniviers, Bagnes, Conches, Orsières oder Abondance. Es ist in jedem Fall sehr wichtig, einen aromatischen, halbharten und fetten Käse zu verwenden.

Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Welt des Raclettes natürlich deutlich geändert. Es wurden kleine Tischgeräte erfunden, auf denen die Familie oder Freunde in geselliger Runde kleine, mit Kartoffeln, Gemüse, Obst und anschließend Käse bestückte, teflonbeschichtete Pfannen unter eine Heizspirale schieben, um dort den Käse goldbraun zerfliessen zu lassen, um dann mit einem Holzschaber die Pfännchen von ihrer Leckerei zu befreien und zärtlich auf den eigenen Teller zu bugsieren. Parallel dazu brillieren die heutigen Raclettegeräte mit einem Grillfeld, auf dem die Speisenden diverse Fleischsorten, Fisch, Krustentiere und Gemüse knusprig braten können. Je nach Vorlieben wird hier auch alles einfach kunterbunt zusammen gegrillt. Je nach Spaß, Laune und Geschmack.

Das Raclette Essen ist somit ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem jeder in der Familie aktiv sein eigenes Pfännchen und seine persönliche Grill Performance nach eigenem Gusto gestalten kann. Nicht umsonst wird dieses interaktive und leckere Gericht auch immer beliebter, um ein perfektes Weihnachtsessen zu zelebrieren. Und für so ein tolles Festessen muss natürlich und selbstredend noch der perfekte Wein in die Gläser der Feiernden eingeschenkt werden.

Hier dann die perfekte Weinbegleitung zu finden ist gar nicht so einfach. Bei so vielen unterschiedlichen Zutaten in der Pfanne und auf dem Grill, jeder Menge fettigem, weichen Käse und einer doch recht starken Rauch- und Dampfentwicklung im Speiseraum, ist es sinnvoll, bei der richtigen Weinauswahl eher weniger als mehr zu „öffnen“.

Wie so oft lohnt es sich auch hier wieder, einen Blick auf das Wallis, sprich dem Ursprung des Raclettes zu werfen. So wird im Wallis traditionell ein Chasselas zum Raclette ausgeschenkt. Eine Rebsorte, die ihren Ursprung wohl vor über 5000 in Ägypten gefunden hat und heute als Wein- und auch als Tafeltraube einfacher Weißweine, besonders in der Schweiz, aber auch im Markgräflerland in Süddeutschland, sehr beliebt ist.

In Deutschland hört der Chasselas auf den Namen Gutedel, und viele Winzer im badischen Raum machen daraus einen sattelfesten und ehrlichen „Saufwein“. Der Gutedel ist relativ säurearm, hat nicht so viel Frucht an Bord, gehört in die Kategorie leichterer Weißwein und hat so den riesigen Vorteil, recht neutral ein Essen begleiten zu können. Somit ist dieser Wein, ganz traditionell, die perfekte Weinbegleitung zu unserem Raclette Weihnachtsessen.

Klar, werden jetzt viele sagen, ich möchte meinen besten Bordeaux, Burgunder oder Barolo aus dem Keller oder Weinklimaschrank holen und zum Weihnachtsfest geniessen. Aber es macht relativ wenig Sinn, solche Weine zum Raclette zu öffnen und damit zu „opfern“. Es ist nicht nur so, dass die meist extreme Rauchentwicklung beim Raclette Essen den Geruchssinn für Weine extrem stört und im wahrsten Sinne des Wortes vernebelt, auch ist Käse allgemein kein guter Begleiter solcher Weine.

Es macht daher schon viel mehr Sinn, einen hochwertigen Winzersekt oder Champagner vor dem Raclette Essen zu geniessen und sich einen wirklich großen Wein für nach dem Essen aufzuheben.

Wenn die Nebelschwaden des Grills den Raum verlassen haben, sich der Käse nebst Kartoffeln, Krustentieren, Ananasring und Champignons einträglich im Magen eine Ecke für Entspannung und Ruhe gesucht hat, wird es Zeit, das Weihnachtsfest mit einem großen, schmackhaften Weiß- oder Rotwein zu zelebrieren.

Aber die perfekte Weinbegleitung zum Raclette und Weihnachtsmahl ist und bleibt der Gutedel oder Chasselas eines guten Weinproduzenten. Versprochen!

Infos über die Rebsorte Gutedel

Wie so oft in der Wissenschaft sind Informationen über alte Rebsorten, wie zum Beispiel der Gutedel Traube, nicht zu 100 % verbürgt. Viele der Daten gründen auf Vermutungen von Historikern und Geologen und sind teils aus Legenden gestrickt, welche aus dem einen oder anderen Winzerkeller von Generation zu Generation weiter gegeben wurden.

Die Rebsorte Gutedel hat in jedem Fall sehr viele Verwandte und Namensvetter. Es gibt weit über 200 Synonyme. In der Schweiz nennt sie sich Chasselas, in Frankreich Valais Blanc, in Italien Chasselas Dorato oder Chasselas Bianco, in Kroatien Plemenka oder Praskava, in Spanien hört sie auf den hübschen Namen Elba Toro und in den USA etwas großspurig und sehr schwungvoll Golden Bordeaux. Die weltweite Verbreitung zeugt für ihr Alter und grandiose Anpassungsfähigkeit an fremde Regionen.

Über 5000 Jahre soll die Gutedel Rebe schon ihre Wurzeln in verschiedene Böden gewunden haben. Ausgehend vom Fluß Jordan in Ägypten hat sie ihren Siegeszug, insbesondere als essbare Tafeltraube, in die Welt angetreten. Die Phönizier haben die Traube dann wohl nach Griechenland und in das Römische Reich getragen. Diese erkannten natürlich sehr schnell das Potenzial dieser Rebsorte als Tafeltraube, merkten aber auch recht flott, dass ein daraus gewonnener Wein noch sehr viel besser mundet als nur die bloßen Trauben. Aus dieser Zeit sind wohl noch die heutigen Anbauflächen für diese Rebsorte erhalten geblieben. Im Wallis in der Schweiz, im Markgräflerland in Baden, und ein paar Rebstöcke werden auch noch im Elsaß in Frankreich kultiviert. In der restlichen Welt wird der Gutedel weiterhin als Tafeltraube angebaut.

Geschmacklich ist die Rebsorte Gutedel eher ein blasser Bursche. Recht säure- und geruchsarm gilt sie zurecht als einfache Rebsorte. Hier dominiert keine überbordende Frucht oder störende Gerbstoffe. Es sind in der Regel Weine, die sehr gut als Essensbegleiter und zur Vesper und natürlich zum berühmten Schweizer Raclette passen.

Dass die Rebsorte Gutedel auch zu großen Weinen fähig ist, beweisen allerdings so renommierte Winzer wie Henri Badoux aus dem Schweizer Kanton Waadt, die Domaine Louis Bovard aus Choully oder Gérald Besse aus Martigny. In Deutschland hat es Hans-Peter Ziereisen mit seinem Jaspis Gutedel 10 Alte Reben zu einem großen Meisterstück geschafft und die Rebsorte Gutedel damit auf ein neues, bisher unbekanntes Qualitätslevel gehoben. Enge Stockdichte, extrem niedrige Erträge, selektive Lese und schonender Ausbau haben hier einen wahren Gutedel Meilenstein geschaffen.

Jetzt Newsletter abonnieren und keinen Blog Beitrag mehr verpassen:

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Tagliatelle all uovo con limone Eiernudeln mit Zitrone

Feinkost · Pasta · Eiernudeln · Zitrone

Il Caruggiu Tagliatelle all'uovo con limone sind italienische Eiernudeln mit Zitrone vom ligurischen Familienbetrieb Il Caruggiu. Die Bandnudeln aus Hartweizengrieß und Ei sind mit Zitrone aromatisiert. Das gibt der Pasta eine frische, mediterrane Note.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, der neben Olivenöl auch typische italienische Spezialitäten anbietet. Die Zitrone ist im sonnenreichen Süden und an den Küsten Italiens fest verwurzelt und prägt diese aromatisierte Pasta.

Anbau und Verarbeitung

Die Bandnudeln werden aus Hartweizengrieß und Ei hergestellt und mit Zitrone aromatisiert, anschließend getrocknet. Der Eieranteil gibt Biss und Farbe, die Zitrone sorgt für die frische Note.

Geschmack

Goldgelbe Bandnudeln mit feinem Eiergeschmack und einer frischen Zitrusnote. Al dente gekocht bleiben sie schön bissfest.

Am Tisch

Ideal zu leichten Saucen, Fisch und Meeresfrüchten, mit Olivenöl, Butter oder einer Zitronen-Sahne-Sauce. In reichlich Salzwasser al dente kochen.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Tagliatelle all'uovo con limone (Eiernudeln mit Zitrone)
Art: Bandnudeln aus Hartweizengrieß und Ei, mit Zitrone
Herkunft: Italien
Verarbeitung: getrocknete Eierteigwaren, mit Zitrone aromatisiert
Mindesthaltbarkeit (MHD): 20.06.2028

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Dönnhoff Oberhäuser Leistenberg Riesling Kabinett 2023

Weißwein · Oberhausen (Nahe) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Oberhäuser Leistenberg Kabinett · fruchtsüß Dönnhoff Nahe grauer Tonschiefer Süd-Ost-Steillage 2023

Der Dönnhoff Oberhäuser Leistenberg Riesling Kabinett 2023 stammt aus einer Süd-Ost-Steillage auf grauem Tonschiefer – der perfekten Lage für Kabinettweine. Ein filigraner, frischer und mineralischer Kabinett.


Oberhäuser Leistenberg – perfekte Lage für Kabinett

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Leistenberg gilt als ideale Lage für filigrane, fruchtsüße Kabinettweine.

Die Rebstöcke gedeihen in einer Süd-Ost-Steillage mit grauem Tonschieferboden. Die Morgensonne trocknet die Trauben, während die Nachmittagssonne weniger direkt einfällt – so bleiben die Trauben gesund und reifen sehr lange, ohne überreif zu werden. Ideale Voraussetzungen für einen leichten, frischen Kabinett.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure – ideale Voraussetzungen für einen filigranen, fruchtsüßen Kabinett mit klarer Balance aus Süße und Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus dem Oberhäuser Leistenberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von grauem Tonschiefer.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Säure des Kabinetts bewahrt.

Im Glas

Ein filigraner, fruchtsüßer Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salziger Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger, klarer Säure.

Ein filigraner, frischer Nahe-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Oberhäuser Leistenberg, Nahe; Süd-Ost-Steillage; grauer Tonschieferboden
Klassifikation: Riesling Kabinett, Nahe (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, kühle Gärung, herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Christian Ottenbreit Silvaner O wir fliegen 2025

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Silvaner Deutscher Qualitätswein Franken trocken · 12 % vol. Edelstahltank

Der Silvaner „O wir fliegen" 2025 ist der Gutssilvaner von Christian Ottenbreit aus Franken, ausgebaut zu 100 % im Edelstahltank. Der Wein balanciert klare Frucht und eine erdige Tiefe und präsentiert sich frisch, saftig und komplex, mit schwungvoller Säure. Leuchtende, strohgelbe Farbe, in der Nase eine feine, elegante Fruchtfülle. Trocken, mit Trinkfluss und eigenständigem Charakter.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein eingestuft, Herkunft Franken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Silvaner. Nach der Selektion wird der Wein zu 100 % im Edelstahltank ausgebaut, ohne Holz, was Frucht und Frische in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Leuchtende, strohgelbe Farbe. In der Nase eine feine, elegante Fruchtfülle. Am Gaumen deutlicher Druck, ohne opulent zu wirken, getragen von mineralischer Würze und herber Frucht. Die schwungvolle Säure gibt Spannung, der Abgang zeigt schöne Länge.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Spargel, gebratener Fisch, Geflügel, helle Saucen und frische Käse. Ein vielseitiger Esstischwein, der auch fränkische Küche begleitet. Jung und frisch genießen, am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren. Serviertemperatur 12–14 °C.


Lage Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Edelstahltank
Inhalt 0,75 l · Schraubverschluss

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Boris Champy Beaune 1er Cru Aux Coucherias AOP 2019 BIO

Rotwein · Beaune Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Aux Coucherias · 1er Cru Beaune 2019 Bio (FR-BIO-01)

Der Beaune 1er Cru Aux Coucherias 2019 Bio von Boris Champy ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer Premier-Cru-Lage der Côte de Beaune. Der warme Jahrgang 2019 gibt ihm reife, konzentrierte Frucht bei feiner Struktur – ein Wein aus biologisch zertifiziertem Anbau.


Aux Coucherias – Premier Cru in Beaune

Aux Coucherias ist eine Premier-Cru-Lage von Beaune in der Côte de Beaune, im oberen Hangbereich in Richtung Savigny-lès-Beaune. Die kalkhaltigen Böden bringen strukturierte und zugleich elegante Pinots hervor.

Boris Champy führt eine biologisch zertifizierte Domaine (FR-BIO-01) mit Sitz in Nantoux und arbeitet mit wenig Eingriffen und Sorgfalt im Weinberg.

Jahrgang 2019 – Côte de Beaune

2019 war im Burgund ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen. Die Reben lieferten reife, konzentrierte Trauben, die dennoch Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2019 für Tiefe und reife Frucht bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der dem Aux Coucherias Substanz gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, aus biologischer Bewirtschaftung (FR-BIO-01).

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Der Ausbau ist auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Reife rote und dunkle Frucht mit feiner Würze. Am Gaumen konzentriert, aber elegant, mit feinem Tannin, frischer Säure und gutem Zug im Abgang.

Reife Frucht und feines Tannin im Gleichgewicht – ein konzentrierter, eleganter Beaune Premier Cru aus dem warmen 2019er.

In der Jugend zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Ente und Federwild, Rind, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer bis gereifter Käse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Aux Coucherias (1er Cru), Beaune (Côte de Beaune); Kalkböden, Oberhang
Klassifikation: Beaune Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau; biologische Bewirtschaftung

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

L´ Olmo Risotto mit Steinpilzen

Feinkost · Risotto · Piemont · Italien

L'Olmo Risotto mit Steinpilzen ist ein piemontesisches Fertig-Risotto aus Carnaroli-Reis, verfeinert mit Steinpilzen – eine glutenfreie Spezialität, die in wenigen Minuten gelingt.


Herkunft

Das Risotto stammt von der Maggiorotto Group aus Agliano Terme in der Provinz Asti im Piemont – der Heimat des Carnaroli-Reises und einer bodenständigen, hochwertigen Küchentradition.

Zutaten und Herstellung

Basis ist Carnaroli-Reis – die „Königin" der Risotto-Reissorten, die selbst nach langem Garen bissfest bleibt und eine cremige Konsistenz entwickelt. Verfeinert mit Steinpilzen (Boletus edulis), Gemüsebrühe und Kräutern. Als praktische Trockenmischung schnell zubereitet und glutenfrei.

Geschmack

Cremig mit bissfestem Kern. Im Mittelpunkt steht das intensive, erdige Aroma der Steinpilze, untermalt von würzigen Kräuternoten – ein vollmundiges, herzhaftes Risotto.

In der Küche

3–4 Löffel natives Olivenöl extra in einem flachen, breiten Topf erhitzen, den Reis dazugeben und etwa eine Minute anschwitzen. Mit einem Glas Weißwein und etwas Noilly Prat ablöschen. Anschließend 3 Gläser (800 ml) heißes Wasser hinzugeben und unter ständigem Rühren garen, bis das Risotto fertig ist. Je nach Geschmack mit Butter oder Parmesan verfeinern.

Dazu passt: gebratene Waldpilze, ein Glas Weißwein oder gereifter Parmesan.


Hersteller: Maggiorotto Group s.r.l., Agliano Terme (Piemont, Italien)
Produkt: Fertig-Risotto mit Steinpilzen (Carnaroli-Reis), glutenfrei
Zutaten: Carnaroli-Reis, Steinpilze (Boletus edulis), Gemüsebrühe, getrocknetes Gemüse, Kräuter
Herkunft: Piemont (Italien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 16.01.2028

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine de Montlong Monbazillac BIO

Süßwein · Monbazillac · Sud-Ouest · Bio · 0,375 l

Domaine de Montlong Monbazillac ist ein edelsüßer Bio-Weißwein aus dem Herzen der Appellation Monbazillac im Südwesten Frankreichs – eine perfekte Alternative zum berühmten Sauternes aus Bordeaux. Das Gut wird in dritter Generation von der Familie Lambert geführt. Hier in der 0,375-Liter-Flasche, mit Aromen getrockneter und karamellisierter Früchte.


Monbazillac (Sud-Ouest)

Die Domaine de Montlong liegt in Pomport im Herzen der Appellation Monbazillac, südlich des Bergerac-Gebiets, auf ton- und kalkhaltigen Lehmböden. Feuchtigkeit und Wind im Herbst fördern die Edelfäule (Botrytis cinerea), die Voraussetzung für edelsüße Weine. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-16).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus 70 % Sémillon, 20 % Muscadelle und 10 % Sauvignon Blanc. Durch die Edelfäule (Botrytis cinerea) konzentrieren sich Zucker und Aromen, woraus die kraftvolle, edelsüße Stilistik entsteht.

Im Glas

Goldgelb bis bernsteinfarben. In Duft und Geschmack getrocknete und karamellisierte Früchte, Honig und feine Würze. Am Gaumen eine kraftvolle, aber sehr elegante Süße, getragen von feiner Säure. Der Nachhall ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Klassische Begleitung: Gänse- oder Entenpastete, Foie gras, Blauschimmelkäse und Schokoladendesserts.


Lage: Pomport, Monbazillac, Sud-Ouest (Frankreich); Ton-/Kalk-Lehmböden
Klassifikation: Monbazillac AOC – edelsüß (Botrytis)
Ausbau: 70 % Sémillon / 20 % Muscadelle / 10 % Sauvignon Blanc, Edelfäule; 0,375 l

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Chateau La Fagnouse St. Emilion Grand Cru 2018

Rotwein · St-Émilion Grand Cru · Bordeaux · Frankreich

Château La Fagnouse St-Émilion Grand Cru ist ein reifer, voller Rotwein aus dem Bordeaux – eine Cuvée aus Cabernet Franc und Merlot. Er bietet viel Extrakt bei großer Fruchtfülle und ist zugleich ein stattlicher Gaumenschmeichler. Warme, etwas erdige Töne prägen den Wein. So passt dieser St-Émilion Grand Cru perfekt zu Wildgerichten.


St-Émilion Grand Cru

St-Émilion liegt am rechten Ufer der Dordogne im Bordeaux. Die Appellation Grand Cru steht für gehaltvolle, Merlot- und Cabernet-Franc-geprägte Weine; die kalk- und lehmhaltigen Böden geben ihnen Struktur, Tiefe und Reifepotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Franc und Merlot. Der Ausbau im Eichenfass verleiht dem Wein Struktur, feine Tannine und seine warmen, würzigen Noten – appellationstypisch für einen St-Émilion Grand Cru.

Im Glas

Dichtes Rubinrot. In der Nase reife dunkle Beeren und Pflaume, dazu würzige, etwas erdige Töne und feines Holz. Am Gaumen voll und extraktreich, mit großer Fruchtfülle, reifem Tannin und langem, warmem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; vor dem Genuss dekantieren. Gut gelagert reift der Wein weiter.

Klassische Begleitung: Wild, Reh, Lamm, Rinderbraten und gereifter Hartkäse.


Lage: St-Émilion, Bordeaux (Frankreich)
Klassifikation: AOC St-Émilion Grand Cru
Ausbau: Cabernet Franc & Merlot, Eichenfass

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

A Torna dos Pasas Escolma

Den A Torna dos Pasás Escolma gibt es nur in ausgezeichneten Jahren, die Jahrgänge zwanzig dreizehn und zwanzig vierzehn entfielen komplett. Brancellao ist sowohl für Frucht als auch für Eleganz zuständig; Ferról bringt Säure, Caiño erneut eher Frucht, insbesondere Blaubeeren. Auch hier werden alle Trauben gemeinsam gelesen, Brancellao bestimmt den Erntezeitpunkt.


Der Ausbau dieses Weines hat sich im Laufe der Jahre ebenfalls verändert. Anfangs reifte der Wein nur in kleinen Barricas, doch da geriet das Holzaroma zu intensiv. Größere Barricas waren unpraktisch, sie passten nicht ins Lager. Daher kaufte Luis Ánxo einen dreitausend Liter fassenden Holztank, in dem der Wein seit dem Jahrgang zwanzig siebzehn ausgebaut wird. So es denn genug Trauben für diesen Wein gibt, das Tankvolumen ist schon etwas großzügig kalkuliert. Im Jahr zwanzig achtzehn war die Ernte zu knapp, die alten Barricas kamen wieder zum Einsatz. Die Fassreifedauer war früher auf ein Jahr begrenzt, inzwischen ist diese Ziffer variabel, sie hängt vor allem von dem Ernteverlauf des Folgejahres ab: so die Menge zu gering ausfällt, bleibt der Vorgänger etwas länger im Holztank, um diesen nicht zu lange leerstehen zu lassen. Auf die Gesamtreifezeit wirkt sich dies nicht aus, da der rote Escolma auch erst vier Jahre nach der Lese auf den Markt kommt. Auch dieser Wein braucht Zeit zum Reifen. Text: El oso aleman

 

Mehr erfahren ...