The Izakaya Restaurant – Wachenheim – Deutschland

Die japanische Kneipe in der Pfalz

Die Welt ist ja bekanntlich im Wandel, dreht sich permanent um ihre eigene Achse und der Mensch hat es durch die Schaffung seiner unfassbar schnellen Mobilität geschafft, sich sehr schnell von A nach B bewegen zu können. Der durch diese Schnelligkeit begonnene Austausch der Kulturen ist auch in der beschaulichen Pfalz angekommen und so hat sich schon seit ein paar Jahren auch die japanische Küchenhochkultur im Herzen dieses lieblichen Anbaugebietes niedergelassen.

Der kulinarische Meisterkoch, der sich dahinter verbirgt, hört auf den Namen Benjamin Peifer. Dieser hat voller Elan und Begeisterung für die japanische Küche vor ein paar Jahren das hochgelobte Restaurant Intense in Kallstadt eröffnet, um dann in Wachenheim an der Weinstraße sein zweites Lokal The Izakaya Restaurant zu gründen.

Das Restaurant Intense ist nach überstandener Pandemie und langwieriger Renovierung des Alten Pfarrhauses auch nach Wachenheim umgezogen und befindet sich nun nur noch einen guten Steinwurf vom The Izakaya Restaurant entfernt.

Während das Intense der Hochküche aus dem Land der aufgehenden Sonne frönt, hat sich das Izakaya ein wesentlich lockeres Gesamtkonzept überlegt. In Japan steht Izakaya als eine Art Kneipe, in welcher Sake und andere Getränke gereicht werden und dazu kleine Happen bereitet und verspeist werden. Also ein typischer Treffpunkt, um die Grundbedürfnisse der Ernährung und die nötigen sozialen Kontakte für die Seele in jeder Beziehung zu befriedigen.

Ganz so einfach präsentiert sich das The Izakaya Restaurant natürlich nicht. Hier in Wachenheim, wo ausserhalb der Saison im Grunde genommen nicht wirklich etwa los ist, ist so eine Lokalität so oder so eine etwas exotische Erscheinung. Von einer normalen Kneipe kann auch nicht wirklich gesprochen werden, auch wenn das Team, das Innendesign und die Stimmung im Lokal durch und durch auf der lockeren Seite des Lebens spielen.

Auch das Essen kann nicht in die Schublade einer einfachen Kneipenkultur geschoben werden. Zumindest, wenn man unsere hiesige Kneipen- und Küchenkultur zum Vergleich heranzieht. Denn hier im The Izakaya Restaurant wird eine wirklich vorbildliche Performance abgeliefert. Gute und spannende Produkte werden mit japanischen Küchentechniken begeisterungsfähig bespielt und humorvoll und liebeswert an die „Kneipentische“ serviert. Das ganze wird mit druckvoller und moderner Musik untermalt und von einem glücklichen Publikum wohlwollend honoriert.

Hier im The Izakaya Restaurant scheint die gute Laune und der Spaß zu Hause zu sein, aber so ist die Pfalz eben. Weltoffen, modern und trotzdem immer ihren eigenen Wurzeln verpflichtet.

Forelle "Unagi-Style" und Rote Bete in verschiedenen Texturen und Meerrettich.
Lachsforelle "Ceviche" - Holunderblüten-Tigermilk, Zitronenbasilikum, Kohlrabi.
Beef-Tataki ...
... schwarzer Pfeffer und Knoblauch.
Shiitake-Mapo Tofu, Chawanmushi und Crispy-Chili.
Gintense Fizz - Yuzu, Ingwermarshmallowcreme, Zitrusmarmelade.
"Dirty" Dry Ramen - Knuspriger Schweinebauch, Moromi-Miso.
Mount Fluff - Luftiger Cheescake ...
... Shiso, Rhabarber.
Vanilleeis und geräuchertes Misokaramell.

The Izakaya Restaurant, Weinstraße 36, 67157 Wachenheim an der Weinstraße, Telefon: +496322 9593729, https://www.the-izakaya.com/

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Rebsorten

Tramin Gewürztraminer Alto Adige

Die Trauben für den Gewürztraminer stammen aus den Weingütern der Gemeinden Tramin und Montan. Sie gedeihen auf Hanglagen zwischen 300 und 450m Meereshöhe. Die kalkreichen, lehmigen bis schotterlehmigen, fruchtbaren Böden unterstützen das Wachstum und die gute Reifung dieser Weinsorte. Die Trauben wurden direkt nach der Anlieferung gerebelt und schonend gepresst. Die Vergärung erfolgte im Stahltank unter kontrollierter Temperatur (21°C). Der anschließende Ausbau, ebenfalls im Stahltank, erfolgte ohne biologischem Säureabbau.

Er ist ein stroh- bis goldgelber, aromatischer und körperreicher Weißwein. Er hat ein ausgeprägtes Aroma nach Rosenblättern, Zimt und Nelken. Text: Tramin

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Spanien

Equipo Navazos Manzanilla Bota 55

Likörwein · Manzanilla Sherry · Sanlúcar de Barrameda · Spanien

Equipo Navazos La Bota de Manzanilla 55 ist eine herausragende, ungeschönte Manzanilla aus Sanlúcar de Barrameda. Eine nummerierte Einzelabfüllung (Saca November 2014) aus der Bodega Sánchez Ayala, rund sieben Jahre biologisch unter Flor gereift – tiefgründig, salzig und vielschichtig.


Sanlúcar de Barrameda

Equipo Navazos (Jesús Barquín und Eduardo Ojeda) wählt außergewöhnliche Sherry-Fässer (botas) aus und füllt sie nummeriert ab. Diese Manzanilla stammt aus der Bodega Miguel Sánchez Ayala im Barrio Bajo von Sanlúcar de Barrameda, wo das feuchte Atlantikklima die Flor besonders kräftig gedeihen lässt. Reinsortig aus Palomino.

Bereitung und Reifung

Trocken ausgebaut und leicht aufgespritet, reifte der Wein rund sieben Jahre biologisch unter dem Flor (velo de flor) in der Solera – aus derselben Solera wie frühere Abfüllungen der „Bota"-Reihe (Nr. 4, 8, 16, 22, 32, 42). Die biologische Reifung bringt die typischen, intensiven Hefe- und Acetaldehyd-Noten. Saca November 2014, auf 5.000 Flaschen limitiert.

Im Glas

Tiefes Gelb. In der Nase intensiv und maritim: Algen und Meeresbrise, dazu vegetale Noten von Aubergine und Gurke, Irish Moss, gegerbtes Leder und altes Holz. In Schüben treten immer neue Nussaromen hervor. Am Gaumen warm und nussig, vielschichtig; nach etwas Belüftung zeigen sich feste Säure und salzige Frische. Der Abgang ist enorm lang, mit feinen Salzkristallen, die minutenlang nachklingen.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 7–9 °C im Weißweinglas servieren – ideal als Aperitif und zu salzig-maritimer Küche. Nach etwas Luft zeigt der Wein noch mehr Tiefe.

Passt zu: Oliven, Mandeln, Sardellen, Meeresfrüchten, Jamón und gereiftem Käse.


Lage: Sanlúcar de Barrameda, Jerez (Spanien); Bodega Miguel Sánchez Ayala
Klassifikation: Manzanilla (Sherry), trocken – 100 % Palomino; Auswahl & Abfüllung Equipo Navazos „La Bota 55"
Ausbau: ~7 Jahre biologische Reifung unter Flor (Solera); Saca November 2014, 5.000 Flaschen

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Spanien

Tinto de Verano Canalla

Weinhaltiges Getränk · Tinto de Verano · Valencia

Tinto de Verano Basis: Bobal-Rotwein Weinhaltiges Getränk ca. 5 % vol. leicht prickelnd gut gekühlt servieren ohne Jahrgang

Der Antonio Arráez Tinto de Verano Canalla ist ein fertig gemischter spanischer Sommerklassiker auf Basis von Bobal-Rotwein. Tinto de Verano – wörtlich „Sommerrotwein" – ist in Spanien an heißen Tagen beliebter als Sangria: weniger süß, leichter im Alkohol und unkompliziert. Für den Canalla kombiniert das valencianische Weingut Antonio Arráez fruchtigen Bobal mit Zitruslimonade zu einem leichten, frischen Getränk mit etwa 5 % vol. Gut gekühlt, mit einer Zitronenscheibe und Eiswürfeln serviert, holt man sich damit ein Stück spanische Lebensart ins Glas.


Bobal aus dem Westen Valencias

Der Rotweinanteil basiert auf der autochthonen Rebsorte Bobal, die im Westen der Provinz Valencia auf rund 700 Metern Höhe wächst. Die Böden sind lehmhaltig, das Klima ist kontinental mit mediterranem Einfluss – kalte Winter, trockene Sommer. Diese Bedingungen lassen die Bobal-Trauben langsam und gleichmäßig reifen und geben ihnen ihre fruchtige, kräftige Art.

Assemblage und Ausbau

Antonio Arráez gilt als erster Erzeuger, der einen Tinto de Verano aus Bobal herstellt. Basis ist Rotwein der Bobal-Traube, ergänzt um Zitruslimonade und etwas Traubenmost. Das Ergebnis ist leicht prickelnd, mit gut eingebundener, frischer Säure aus dem Zitronenanteil. Hinter dem Produkt steht die seit den 1950er-Jahren tätige Familie Arráez, deren „Canalla"-Linie alte mediterrane Rebsorten modern interpretiert.

Im Glas

Kirschrote Farbe mit feiner, cremiger Perlage. In der Nase reife Kirschen, dazu Pfirsich und Orangenschale. Am Gaumen die typischen Bobal-Noten von saftiger Johannisbeere und frischen Zitrusfrüchten, getragen von einer ausbalancierten Säure. Der Eindruck bleibt leicht, fruchtig und frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren, klassisch mit einer frischen Zitronenscheibe und Eiswürfeln. Passt solo als unkomplizierter Aperitif ebenso wie zu Tapas, Oliven, gegrilltem Gemüse und leichten Vorspeisen. Ein süffiges Sommergetränk für heiße Tage und gesellige Runden.


Servieren: gut gekühlt, mit Zitrone & Eis

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USA

Saxum James Berry Vineyard 2018

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Beton & französische Eiche 2018

Der Saxum James Berry Vineyard 2018 ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, rein und vielschichtig, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins – aus einem herausragenden Jahrgang mit großem Reifepotenzial.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2018 – Paso Robles

2018 gilt an der kalifornischen Central Coast als herausragender, klassischer Jahrgang: Eine lange, gleichmäßige Vegetationsperiode brachte vollreife, zugleich frische und ausgewogene Weine mit großer Reinheit, Tiefe und Struktur. Auf dem kalkreichen Terroir des James Berry Vineyard ergibt das einen rotfruchtbetonten, vielschichtigen und langlebigen Wein, der Fülle mit mineralischer Spannung und großer Eleganz verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 64 % Grenache, 16 % Mataro (Mourvèdre), 14 % Syrah und 6 % Carignan, Jahrgang 2018, trocken.

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Carignan brombeerige Frucht und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mataro und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Frucht und Würze: rote und blaue Frucht wie Erdbeere, Himbeere und Blaubeere, dazu florale Anklänge von Veilchen, mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), Lakritz, frisches Leder und süße Gewürze, untermalt von einer rauchig-mineralischen Note. Am Gaumen vollgewichtig, rein und vielschichtig, mit einer geschliffenen, dichten Textur, feinem Tannin und einer lebendigen, mineralischen Frische, die in einen langen, präzisen Nachhall mündet.

Erdbeere, Himbeere und Blaubeere, Veilchen, mediterrane Kräuter und Lakritz – reich und rein, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Noch jugendlich; vor dem Genuss großzügig dekantieren. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 64 % Grenache, 16 % Mataro, 14 % Syrah, 6 % Carignan (trocken)
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mataro/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Schaumweine

Franck Bonvillle Millésime Champagner Grand Cru Blanc de Blancs 2018

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Franck Bonville Millésime 2018 ist ein eleganter, reifer Blanc de Blancs Grand Cru. Eine feine, frische Aromatik weißfleischiger Früchte trifft auf buttrige Nuancen, die der Nase Tiefe und Cremigkeit verleihen – ein Champagner, der mit subtiler Tiefe und strahlender Frische begeistert.


Champagne / Avize

Franck Bonville stammt aus Avize an der Côte des Blancs, dem Herzstück des Chardonnay-Anbaus. Das kalkreiche Grand-Cru-Terroir verleiht den Weinen ihre salzige Mineralität und Finesse. Der Jahrgang 2018 war atypisch: Auf einen kühlen, regenreichen Winter und Frühling folgte ab Mitte August eine warme, stabile Wetterlage, die dem Jahrgang die nötige Reife und Balance schenkte – ungewöhnlicherweise wurde der Chardonnay erst nach den Pinots gelesen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay (Blanc de Blancs) aus Grand-Cru-Lagen, als Millésime aus einem einzigen Jahrgang. Der Champagner entsteht in klassischer Flaschengärung mit langer Hefereife, die ihm seine reife, cremige Aromatik und Tiefe verleiht.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase weißfleischige Früchte, die sich um buttrige, cremige Nuancen entfalten. Am Gaumen zart und geschmeidig, mit samtiger Textur, weißem Pfirsich und reifer Aprikose sowie einem Hauch Brioche. Das Finale ist von kühler Frische, einem feinen Hauch Menthol und salziger Mineralität geprägt.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als großer Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel und feiner Küche.


Lage: Champagne, Côte des Blancs, Avize (Frankreich); Franck Bonville
Klassifikation: Champagne Grand Cru – Blanc de Blancs (Millésime), 100 % Chardonnay
Ausbau: klassische Flaschengärung, lange Hefereife
Jahrgang: 2018

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USA

Cayuse Camaspelo 2019

Rotwein · Bordeaux-Cuvée · Walla Walla Valley · USA

Cayuse Camaspelo ist eine seltene Bordeaux-Cuvée aus dem Walla Walla Valley im Nordwesten der USA. Sie stammt vom Kultweingut Cayuse, das Christophe Baron biodynamisch im Rocks District bewirtschaftet. Camaspelo ist überwiegend Cabernet Sauvignon, ergänzt um weitere Bordeaux-Sorten. Im Glas eine elegante, balancierte Cuvée mit Cassis, Würze und Tabak.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im Walla Walla Valley, im „Rocks District of Milton-Freewater" – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, bewirtschaftet die Reben biodynamisch und keltert daraus charaktervolle, eigenständige Weine.

Assemblage und Ausbau

Camaspelo ist eine Cuvée im Bordeaux-Stil, überwiegend Cabernet Sauvignon, ergänzt um Merlot und weitere Sorten. Nach der Gärung reift der Wein im Holzfass, das ihm Struktur und feine Würze gibt, ohne die Frucht zu überdecken.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase rote und schwarze Johannisbeere, geröstete Gewürze, blumiger Weihrauch und grüner Tabak. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, mit seidigen Tanninen und großer Balance, ätherisch und fein. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bereits zugänglich, gewinnt aber mit zwei bis vier Jahren Reife und trägt 15 bis 20 Jahre; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Steak, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Bordeaux-Cuvée
Ausbau: Holzfass; biodynamischer Weinbau

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Weine

Christian Ottenbreit Obernbreiter Chardonnay O wie schön ist Franken 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Chardonnay Qualitätswein Obernbreit · Franken trocken · 12,5 % vol. spontan vergoren Barrique

Der Obernbreiter Chardonnay „O wie schön ist Franken" ist der spontan vergorene Chardonnay von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken. Der Jahrgang 2024 wird selektiv gelesen und im kleinen Barriquefass ausgebaut. Stilistisch orientiert er sich am Burgund: kraftvoll und schmelzig, zugleich mineralisch und frisch. Trocken, mit nussigen Fasstönen und kreidig-salziger Mineralität.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf Muschelkalk- und Keuperböden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein, trocken, eingestuft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus selektiver Lese. Spontan vergoren und im kleinen Barriquefass ausgebaut, was dem Wein nussige und rauchige Fasstöne sowie eine schmelzige Textur gibt. 

Im Glas

In der Nase kühl und fein vegetabil, noch leicht hefig, mit Zitrus und Kernobst, dazu ein Hauch Pilze, gratinierte Auster und florale Spuren. Am Gaumen reife, geschliffene und saftige Frucht mit leichtem Schmelz, verhaltene nussige und rauchige Fasstöne, sehr feine Säure. Warme und kühle Elemente ohne Schwere, im Hintergrund kreidig-salzige Mineralität. Der Abgang ist lang und trägt einen klaren Zug.

Am Tisch

Klassische Begleitung: pochierter oder gebratener Fisch, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbraten, Hummer und gereifter Hartkäse. Die Fasstöne tragen auch cremige Risotti und Pilzgerichte. Trinkreif ab sofort, mit Reifepotenzial bis etwa 2029. Ein kurzes Schwenken im Glas öffnet das Bouquet. Serviertemperatur rund 11–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Spontangärung, kleines Barriquefass

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Weine

Bermont blanc Mont Baudile

Weißwein · Cuvée · Mont Baudile · Frankreich

Fonjoya Bermont Blanc Mont Baudile ist eine feinherbe, fruchtige Weißwein-Cuvée aus dem Languedoc in Südfrankreich. Die Komposition aus Sauvignon Blanc, Grenache Blanc und Colombard ist unkompliziert und zugänglich – mit reifem Pfirsich und knackigen Zitrusaromen, weich und mild am Gaumen.


Mont Baudile

Der Weinberg liegt am Fuße des Mont Baudile, am Vorgebirge der Terrasses du Larzac im Hérault. Hinter dem Wein steht das südfranzösische Winzerkollektiv Fonjoya, das in dieser sonnenverwöhnten Mittelmeerregion klassische und moderne Weine erzeugt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sauvignon Blanc, Grenache Blanc und Colombard. Der Ausbau im Edelstahltank bewahrt die frische, fruchtbetonte Aromatik. Mit feiner Restsüße ausbalanciert, bleibt der Wein weich und zugänglich.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase und am Gaumen reife Pfirsichnoten und knackige Zitrusaromen. Weich, geradezu mild am Gaumen, mit feiner Restsüße und unkompliziertem Trinkfluss. Frischer, fruchtiger Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – solo als Allrounder oder als Speisenbegleiter. Die feine Restsüße passt auch zu würziger Küche.

Klassische Begleitung: Aperitif, asiatische Küche, leicht Scharfes, Salate und Fisch.


Lage: Mont Baudile, Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: IGP Mont Baudile – Weißwein-Cuvée (feinherb)
Ausbau: Edelstahltank

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