Zelai Txiki – Donostia-San Sebastián – Spanien

Zelai Txiki in Donostia-San Sebastián: Wo Tradition auf Kulinarik trifft

Manche Dinge ändern sich einfach nicht, und das ist auch gut so. Das Restaurant Zelai Txiki in Donostia-San Sebastián am Fuße des Berges Ulia ist eine dieser besonderen Institutionen, in der sich im Laufe der letzten beiden Dekaden eigentlich nichts verändert hat. Abgesehen von dem modern gestalteten Außenbereich am Eingang sind es tatsächlich immer noch die gleichen Gerichte, die es hier schon immer gegeben hat. Das Produkt ist und bleibt der Star. Der eigene Garten für den Anbau von Obst, Salat und Gemüse wurde inzwischen vergrößert, und auf die Teller kommt das, was die Saison gerade so hergibt, natürlich in bester Qualität und perfekt gekocht und gegrillt. Ganz getreu dem Motto der leidenschaftlichen Gastgeber Juan Carlos Caro und Eva Hernandez: „Wir haben immer gedacht, dass die großen Protagonisten die allerbesten Zutaten sind und dass es unsere Aufgabe ist, diese in der Küche nicht zu ruinieren.“

Foie mi-cuit mit Rote Beete Eis und rotem Pfeffer.
Gemüse und Krabben auf einer Romesco Sauce.
Tagliatelle aus Calamar auf Paprika Gemüse.
Seehecht, grüne Pimientos und Kartoffel Chips.
Käsekuchen mit Himbeereis.

Restaurant Zelai Txiki, Rodil Zeharkalea, 79, 20013 Donostia-San Sebastián, Spanien, Telefon:+34 943 27 46 22, https://www.restaurantezelaitxiki.com/es/

  • Punkte
85

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Rebsorten

Weinhof Mayer Grauburgunder

Wein · Weißwein · Deutschland

Weinhof Mayer Grauburgunder ist ein typischer Grauburgunder mit nussig-würzigen Anklängen. Die Frucht wird von Apfel- und Birnenaromen getragen – jung und frisch am Gaumen.


Herkunft

Der Wein stammt vom Weinhof Mayer. Grauburgunder ist eine der beliebtesten deutschen Weißweinsorten und steht für fruchtbetonte, zugängliche Weine mit feinem Schmelz und nussiger Würze.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der frische, fruchtbetonte Ausbau stellt die klare Frucht und die jugendliche Frische in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase nussig-würzige Anklänge, getragen von Apfel- und Birnenaromen. Am Gaumen jung und frisch, mit klarer Frucht, feinem Schmelz und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse.


Erzeuger: Weinhof Mayer (Deutschland)
Klassifikation: 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: frisch und fruchtbetont

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Whisky

Octomore Edition 06.1_167 Progressive Herbidean Distillers

Whisky · Single Malt · Islay · Octomore

Octomore Edition 06.1_167 ist ein super-stark getorfter Islay Single Malt der Bruichladdich Distillery. Octomore fordert seit 2008 die gängige Whisky-Weisheit heraus: fünf Jahre gereift, extrem hoch getorft und nahe der Fassstärke abgefüllt. Mit 167 ppm zählt diese Edition zu den am stärksten getorften Whiskys der Welt. Wegen seiner überraschenden Eleganz trotz dieser Wucht nennt Bruichladdich ihn „die unmögliche Gleichung".


Islay

Die Bruichladdich Distillery steht seit 1881 auf den Rhinns of Islay. Octomore ist nach einem ehemaligen Hofgut oberhalb von Port Charlotte benannt. Für diese „Scottish Barley"-Edition wird Gerste vom schottischen Festland verwendet; der außergewöhnlich hohe Torfgehalt entsteht beim Mälzen.

Herstellung und Reifung

Der Single Malt ist mit 167 ppm super-stark getorft und reifte fünf Jahre in American Oak (ehemalige Bourbonfässer). Abgefüllt wurde er ungefärbt und nicht kühlgefiltert nahe der Fassstärke als limitierte Auflage.

Im Glas

Helles Strohgelb, ölig und dicht im Glas. In der Nase Seeluft, Torfrauch und Malzsüße, dazu gelbe Frucht, Vanille, Mandel und Honig. Am Gaumen kräftig und zugleich erstaunlich weich, mit gerösteter Gerste, Apfel, Limette und großem, aber ausgewogenem Rauch. Der Abgang ist sehr lang und intensiv rauchig.

Zum Genuss

Pur in einem Nosing-Glas genießen; etwas Zeit im Glas lohnt sich, Wasser nur vorsichtig zugeben. Ein Whisky für Liebhaber super-rauchiger Islay-Malts.

Passt außerdem zu geräuchertem Fisch, kräftigem Hartkäse und dunkler Schokolade.


Herkunft: Islay, Schottland (Bruichladdich Distillery)
Art: Super-stark getorfter Islay Single Malt, 167 ppm
Reifung: 5 Jahre in American Oak (Bourbonfässer)

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Rebsorten

Domaine Guffens-Heynen Mâcon-Pierreclos En Crazy 2022

Weißwein · Mâcon-Pierreclos · Chardonnay

Chardonnay Mâcon-Pierreclos AOC Mâconnais 2022 Tank & Fass je 50 %

Der Mâcon-Pierreclos En Crazy 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein präziser, salzig-frischer Chardonnay aus dem Mâconnais – Kultwein eines Erzeugers, der seit Jahrzehnten beweist, dass großer Chardonnay keinen Grand-Cru-Status braucht.


En Crazy – Chardonnay aus Pierreclos

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen ließen sich 1976 in Vergisson nieder und erwarben 1979 ihre ersten Parzellen in Pierreclos. Seither stellen sie im Mâconnais Weißweine her, die in Präzision, Mineralität und Spannung mit weit teureren Namen der Côte de Beaune mithalten.

Der En Crazy stammt aus der Lage Chavigne, von den unteren Teilen des Weinbergs. Guffens arbeitet eigenwillig: kein Entblättern, kein Gipfeln, späte Lese reifer, kleiner Beeren in mehreren Durchgängen – ungewöhnlich für Burgund, aber prägend für den Stil des Hauses.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten, indem zweimal geschnitten wurde. Danach setzten Hitze und Trockenheit über lange Zeit ein. Ein Saftstau verhinderte das Wachstum der Trauben – bremste aber zugleich den Zuckeranstieg und erhielt so die Säure.

Der En Crazy vereint die ersten Säfte des unteren En-Crazy-Hangs mit den zweiten Pressungen der besseren Parzellen – eine jugendlich-zugängliche, klar gezeichnete Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Die Trauben werden leicht angequetscht und auf einer modifizierten Coquard-Presse schonend gepresst – die ersten, pH-niedrigen Säfte sind der Schlüssel zur typischen Säurespannung. Der Ausbau erfolgte je zur Hälfte im Edelstahltank und im Fass.

Im Glas

Ein reines, einladendes Bouquet aus weißem Pfirsich, Nektarine, weißen Blüten, Muskatnuss und frischem Brot, dazu ein Hauch geröstete Haselnuss. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, satinig und texturreich, getragen von feiner Säure und einer salzigen Note bis ins frische Finale.

Großer Chardonnay braucht keinen Grand-Cru-Status – präzise, salzig und voller Spannung.

Schon jung zugänglich, über Jahre lagerfähig (etwa 2024–2033). Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse oder eine feine Gemüseküche. Ein vielseitiger, animierender Speisebegleiter.


Lage: Mâcon-Pierreclos, Lage Chavigne (Mâconnais); Kalk-Ton-Untergrund
Klassifikation: Mâcon-Pierreclos AOC
Ausbau: Chardonnay; je 50 % Edelstahltank und Fass, Coquard-Presse

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Schaumweine

Egly-Ouriet Grand Cru Extra Brut

Der Egly-Ouriet Grand Cru Extra Brut ist das Herzstück des Hauses: 70 % Pinot Noir und 30 % Chardonnay, rund neun von zehn Trauben aus Ambonnay. Kein Jahrgang auf dem Etikett, aber der Charakter eines Millésime.

Im Glas

Birne, Pfirsich, Gebäck, Geißblatt und Orangenschale – dicht, aber nicht schwer. Im Mund kraftvoll, mit reifer Frucht und präziser Säure. Das Holz gibt Textur, ohne den Pinot zu überdecken. Lang und salzig im Abgang, mit viel Kreide.

Mach was draus

Kaninchen in Pilzrahm, Hummer, Perlhuhn, Taube oder gebratene Jakobsmuscheln. Auch gereifter Comté passt. Ein Champagner für ein festliches Menü, der vom ersten Gang bis zum Hauptgericht mitgeht. Kurz schwenken, dann öffnet sich das Bouquet. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Wer wissen will, warum Ambonnay so berühmt ist, sollte diesen Champagner probieren. Am besten zu einem Gericht mit Pilzen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum wirkt er wie ein Jahrgangschampagner? Rund die Hälfte stammt aus einem einzigen Basisjahr, der Rest aus nur zwei Vorjahren. So prägt das Jahr den Wein stärker als bei einem üblichen Brut.

Wie lange kann ich ihn lagern? Er ist trinkreif und hält bis etwa 2031. Noch zwei bis fünf Jahre im Keller machen ihn harmonischer.

70 % Pinot Noir, 30 % Chardonnay · rund 90 % aus Ambonnay, dazu Bouzy, Verzenay und teils Verzy · ein Basisjahr plus Reserve aus zwei Jahren · Spontangärung im Holz (ca. 10 % neu) · ohne biologischen Säureabbau · 48 Monate Hefelager · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1 g/l Restzucker · Champagne Egly-Ouriet, Ambonnay · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot Daunia IGT

Rotwein · Daunia IGT · Cuvée

Sangiovese & Merlot Daunia IGT Nordapulien Fantini by Farnese Ausbau im Stahltank trocken

Farnese Ortonese Sangiovese Merlot ist eine süffige Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Apulien. Die Komposition aus Sangiovese und Merlot (Daunia IGT) zeigt blitzsaubere, reife Kirschfrucht – weich und rund am Gaumen, getragen von frischer Primäraromatik. Ausgebaut im Stahltank, ohne Holz.


Daunia – der Norden Apuliens

Die Daunia ist der nördlichste Teil Apuliens, benannt nach den Daunern, einem der drei antiken Stämme der Region. Sie umfasst die Provinz Foggia mit dem Tavoliere delle Puglie, der nach der Po-Ebene zweitgrößten Ebene Italiens, und reicht im Westen bis an die Ausläufer des Apennin, im Osten bis an den Gargano.

Das Klima ist mediterran mit kontinentalem Einschlag: heiße, trockene Sommer, wenig Niederschlag, dazu der Wind, der von der Adria über die offene Ebene streicht und die Trauben nach Regen schnell abtrocknet. Die Böden sind überwiegend tonig-kalkhaltig und speichern Wasser für den Sommer. Reife Trauben sind hier die Regel; die Aufgabe im Keller besteht eher darin, Frische zu erhalten, als Reife zu erreichen.

Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens. Das Haus stammt aus den Abruzzen und arbeitet mit Partnerbetrieben in mehreren süditalienischen Regionen – daher auch der Name Ortonese, der auf die abruzzische Küstenstadt Ortona verweist.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese und Merlot. Der Sangiovese bringt Säure, Kirschfrucht und Saftigkeit, der Merlot weiche Gerbstoffe und Fülle – eine Kombination, die die kantige Seite des Sangiovese abpuffert, ohne ihm die Frische zu nehmen.

Der Ausbau erfolgt im Stahltank, ohne Holz. Das ist bei diesem Weintyp die richtige Entscheidung: Fassaromen würden die klare Primäraromatik überdecken, auf der die Cuvée beruht. Gefüllt wird früh, damit die Frucht im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase blitzsaubere, reife Kirschfrucht, dazu rote Beeren und ein Hauch Pflaume. Am Gaumen weich und rund, saftig und süffig, von frischer Primäraromatik getragen, mit weichem Tannin und unkompliziertem Trinkfluss.

Sangiovese für die Säure, Merlot für die Rundung, Stahl statt Holz für die Frucht – mehr braucht dieser Wein nicht.

Bei 16–18 °C servieren. Dekantieren ist nicht nötig. Jung zu trinken, solange die Frucht im Vordergrund steht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Pizza, Pasta, Antipasti und Gegrilltes. Ebenso zu Tomatensaucen aller Art, Salami, gefülltem Gemüse und mittelaltem Pecorino – der Wein ist für den Alltagstisch gemacht, nicht für das Menü.


Produzent Fantini by Farnese
Rebsorte Sangiovese und Merlot
Lage Daunia, Provinz Foggia, Nordapulien · tonig-kalkhaltige Böden
Klassifikation Daunia IGT · trocken
Ausbau Stahltank, ohne Holz
Trinkempfehlung jung trinken

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Champ-Canet 1er Cru 2023 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Champ Canet · 1er Cru Puligny-Montrachet Sauzet-Parzelle 1 ha (1959) · 7.460 Flaschen 2023 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet Champ Canet 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet ist ein dichter, satter und facettenreicher Chardonnay aus einer 1959 bepflanzten Parzelle. Champ Canet bringt spannungsgeladene, frische und mineralische Weine hervor, die zu den besten ihrer Art zählen.


Champ Canet – Premier Cru im Norden von Puligny

Die Einzellage Champ Canet umfasst 5,6 Hektar im nördlichen Teil der Puligny-Montrachet-Appellation und liegt auf gleicher Höhenlinie wie das Perrières-Climat von Meursault. Der exponierte Premier-Cru-Weinberg bietet bröckeligen Kalkstein als Untergrund, bedeckt von einer dünnen Schicht steinigen Mergels – beste Voraussetzungen für spannungsgeladene, frische und mineralische Weine.

Die Familie Sauzet bepflanzte hier 1959 ein rund 1 Hektar großes Teilstück mit Chardonnay. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der zur dichten, mineralischen Art des Champ Canet passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, biologisch (FR-BIO-01). Gesamtproduktion: 7.460 Flaschen.

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Dicht, satt und facettenreich: Zitrus, weiße Blüten und Haselnuss treffen auf steinige Mineralität und feinen Schmelz aus dem Hefelager. Am Gaumen spannungsgeladen und frisch, mit fester Struktur und langem Abgang.

Zitrus, weiße Blüten und Haselnuss über steiniger Mineralität – dicht, spannungsgeladen und frisch.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Champ Canet (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); bröckeliger Kalkstein unter steinigem Mergel, Höhe wie Meursault Perrières; Sauzet 1 ha (1959), 5,6 ha gesamt
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Weine

Weinreich Mineral brut BIO

Der Weinreich Mineral Brut trägt seinen Namen nicht zufällig: Die Reben wachsen auf Löss-Lehm mit viel Kalkmergel. Die Hälfte der Cuvée ist Pinot Noir, dazu 30 % Meunier und 20 % Chardonnay. Der Sekt reift 30 Monate auf der Hefe und wird von Hand gerüttelt – ganz nach dem Vorbild der Champagne.

Im Glas

Hellgold, sehr zarte und ausdauernde Perlen. In der Nase frisch und duftig wie Meeresgischt, mit Walderdbeere und ein wenig Brioche. Im Mund elegant und mineralisch, mit feinem Salz und einem geraden, knackigen Ende. Der Nachhall ist klar und lang.

Mach was draus

Austern, Jakobsmuscheln, Seezunge, Geflügel oder ein feines Fingerfood-Buffet. Ein Sekt für besondere Anlässe und für alle, die Champagner lieben. Serviere ihn bei 6 bis 8 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Mineral Brut ist mein Tipp für Champagner-Fans. Dieselben Sorten, dieselbe Methode – und echt Rheinhessen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Ganze Trauben werden gepresst, der Most gärt langsam mit den Hefen der Trauben. Der Grundwein liegt auf der Hefe im Tonneau, danach folgen Flaschengärung und 30 Monate Hefelager.

Was ist ein Tonneau? Ein großes Holzfass, meist mit rund 500 Litern. Es gibt dem Wein Textur, ohne viel Holzgeschmack.

50 % Pinot Noir, 30 % Meunier (Schwarzriesling), 20 % Chardonnay · Rheinhessen, Bechtheim · Löss-Lehm mit Kalkmergel · bio (DE-ÖKO-022) · ganze Trauben gepresst, spontan vergoren · Grundwein auf der Hefe im Tonneau · traditionelle Flaschengärung · 30 Monate Hefelager · Handrüttelung · brut · Weingut Weinreich, Bechtheim · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits 2022

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2022 mehrere Parzellen · Villers-la-Faye

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits 2022 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die Haupt-Cuvée des Guts aus den Höhenlagen über der Côte – ein lebendiger, saftiger und vielschichtiger Pinot Noir mit der reinen Frucht und Präzision, für die diese Vosne-Mikro-Domaine berühmt ist.


Hautes Côtes de Nuits – Höhenlage über der Côte

Die Cuvée stammt aus mehreren Parzellen in der Gemeinde Villars (Villers-la-Faye) oberhalb der Côte de Nuits. Diese Höhenlagen liegen rund 1 bis 1,5 °C kühler als die Côte, was den Weinen Frische und Spannung verleiht; Kalkstein prägt den Untergrund.

Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine erwarb ab 2019 mehrere Hektar vor allem in den Hautes Côtes; rund zwei Drittel ihrer Fläche entfallen heute auf Regional-Appellationen.

Jahrgang 2022 – Hautes Côtes de Nuits

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Sébastien Cathiard begann bereits am 2. September zu lesen – früher als üblich –, was klassisch proportionierte Weine mit moderatem Alkohol ergab; dieser Wein erreichte natürliche 13,6 %, für die Höhenlagen ein bemerkenswerter Wert.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Sorgfältige Selektion, vollständige Entrappung und eine lange Maischestandzeit von rund 20–30 Tagen. Der Ausbau erfolgt 15–18 Monate im Fass (überwiegend Tonnellerie Rémond), mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes von etwa 20–25 % auf Regional-Niveau. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Aromen von Kirsche und rauchigen Beeren, dazu eine etwas fülligere Himbeerfrucht. Am Gaumen mittelkräftig, lebendig und vielschichtig, mit fairer Länge und saftigem Kern; eine noch junge Holznote integriert sich mit etwas Reife. Ein klassisch proportionierter Hautes-Côtes mit Cathiard-Handschrift.

Lebendig, saftig und vielschichtig – reine Frucht aus den Höhenlagen über der Côte.

Bereits jung zugänglich; Trinkfenster etwa 2025–2030. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel, Schweinebraten, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein unkomplizierter, vielseitiger Begleiter für die Alltagsküche auf hohem Niveau.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits; mehrere Parzellen um Villers-la-Faye, Höhenlage über der Côte, Kalksteinböden
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, 20–30 Tage Maischestandzeit, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

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