Ikili – Donostia- San Sebastián – Spanien

Neuer Genuss-Hotspot in Donostia-San Sebastián: Ikili begeistert mit innovativer baskischer Küche

In der Fußgängerzone von Donostia-San Sebastián gibt es wenige Restaurants und Bars. Da ist es umso schöner, wenn es inmitten des geschäftigen und hektischen Einkaufstrubels Neuigkeiten zu vermelden gibt. Mit dem Ikili hat in der Calle San Marcial 7 eine schöne neue Genusswerkstatt eröffnet. Aitor Martín Alkiza, Absolvent des Basque Culinary Centers, begeistert hier mit Gerichten, die neben den Erfindern auch die Produzenten der Hauptzutaten auf den Speisekarten ausweisen. Einflüsse von der baskischen Küche seiner Großmutter, inzwischen berühmter Köche oder auch aus Aitors Zeit in Peru bestimmen hier die Bilder und den Geschmack der gereichten Teller. Wissen ist Macht, und das wird hier auf die leckerste Art und Weise sinnlich zelebriert. Was könnte man sich mehr wünschen?

Im Barbereich des Ikili gibt es beste Pintxos:

Im Speisebereich großartige Tellergerichte:

Patatas Bravas.
Rabas.
Tomatensalat.
Gegrilltes Salatherz, Oliventapenade, Anchovis.
Gemüse der Saison.
Käsekuchen.

Ikili, San Martzial Kalea 7, 20005 Donostia- San Sebastián, Spanien, Telefon: +34 843 93 30 00, https://ikili.eus/

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Weine

Domaine Guffens-Heynen Mâcon-Pierreclos 1er Cru Jus de Chavigne 2022

Weißwein · Mâcon-Pierreclos · Chardonnay

Chardonnay Mâcon-Pierreclos AOC Mâconnais 2022 Erste Säfte · alte Reben

Der Mâcon-Pierreclos Premiers Jus de Chavigne 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein kraftvoller, mineralischer Chardonnay aus den ältesten Reben der Lage Chavigne – ein klassischer, kompromissloser Weißwein, der die großen weißen Burgunder herausfordert.


Chavigne – steile Altreben über Kalk

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen stellen im Mâconnais Chardonnays her, die in Präzision und Spannung mit weit teureren Namen mithalten. Der Premiers Jus de Chavigne stammt von den ältesten Reben des Sektors Chavigne.

Die Parzellen liegen sehr steil, überwiegend nach Südwesten ausgerichtet, auf armen, steinigen Böden. In der Tiefe finden die Wurzeln im kalkhaltigen Untergrund Frische und mineralische Prägung – die Grundlage für die unverwechselbare Spannung dieses Weins.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten und erlebte danach lange Hitze und Trockenheit. Ein Saftstau bremste den Zuckeranstieg und erhielt so die Säure.

Der Premiers Jus de Chavigne zeigt sich dennoch klassisch und spiegelt den Jahrgang kaum wider – ein Wein, der nach Aussage des Erzeugers Jahrzehnte überdauern kann.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Für diese Cuvée werden ausschließlich die ersten, pH-niedrigen Säfte der ältesten Chavigne-Reben verwendet – schonend auf der modifizierten Coquard-Presse gewonnen. Diese strenge Selektion zielt auf die reinste, intensivste Frucht bei voller Säurespannung; der Ausbau erfolgte klassisch im Fass.

Im Glas

Intensiv und frisch: geröstete Haselnuss und getoastetes Brot, dazu Birne, weißer Pfirsich, Orangenzeste und feiner Honig, untermalt von floralen Noten und weißem Pfeffer. Am Gaumen texturreich, energiegeladen und vinös, mit Volumen, würziger Tiefe und einer salzig-mineralischen Länge.

Klassisch, kompromisslos, langlebig – ein Mâcon, der die großen weißen Burgunder herausfordert.

Bereits jetzt von hoher Klasse, idealerweise 5 bis 10 Jahre reifen lassen. Bei 12 °C servieren.

Am Tisch

Edelfisch, Hummer und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Hartkäse. Ein großer Weißwein für die festliche Küche.


Lage: Mâcon-Pierreclos, Lage Chavigne (Mâconnais); steile SW-Hänge, arme steinige Böden über Kalk, alte Reben
Klassifikation: Mâcon-Pierreclos AOC
Ausbau: Chardonnay; erste Säfte der ältesten Reben, Fassausbau, Coquard-Presse

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Spanien

Vega Sicilia Unico 2012

Rotwein · Ribera del Duero · Tinto Fino & Cabernet Sauvignon

95% Tinto Fino · 5% Cabernet Sauvignon Ribera del Duero 2012 ~10 Jahre Holz & Flasche 88.188 Flaschen

Der Vega Sicilia Único 2012 ist der Spitzenwein des gleichnamigen Guts in der Ribera del Duero – eine spanische Weinlegende. Eine Cuvée aus 95% Tinto Fino (Tempranillo) und 5% Cabernet Sauvignon, gereift rund zehn Jahre in Holz und Flasche. Der Jahrgang 2012 zeigt sich konzentriert, saftig und seidig gezeichnet.


Finca Vega Sicilia – Ribera del Duero

Das Gut Vega Sicilia erstreckt sich über fast 1.000 Hektar, von denen 210 Hektar dem Weinbau gewidmet sind. Die Reben stehen auf 700 bis 900 Metern Höhe, in einem Mosaik aus 19 Bodenarten und 64 kleinteiligen Parzellen, geformt vom Fluss Duero. Das Durchschnittsalter der Reben liegt 2012 bei rund 36 Jahren, bei einer Pflanzdichte von 2.222 Stöcken pro Hektar.

Für den Único werden rund 40 Hektar genutzt. Der Ertrag bleibt mit etwa 24,5–25,9 Hektoliter pro Hektar streng begrenzt, was Konzentration und Tiefe der Trauben sichert.

Jahrgang 2012 – Ribera del Duero

Auf einen eher trockenen Winter folgte ein Frühjahr mit moderaten Temperaturen und reichlich Niederschlag – rund 71 Liter fielen im April während des Austriebs, bis in den frühen Mai. Danach stiegen die Temperaturen deutlich und erreichten Ende Juni bis zu 42 °C. Spätfröste blieben aus, sodass sich die Reben regelmäßig entwickeln konnten.

Der Sommer war sehr trocken: im Juli kein Regen, im August nur 0,5 Liter, bei durchgehend hohen Temperaturen. Erst Niederschläge Ende September sicherten eine gelungene Reife. Gelesen wurde von 19. September bis 10. Oktober. Das Ergebnis: gesunde Trauben, dichte Farbe und sehr reife, lagerfähige Tannine – ein exzellenter Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95% Tinto Fino und 5% Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2012, mit 14,5 % vol.

Der Ausbau folgt dem Vega-Sicilia-Prinzip: insgesamt rund zehn Jahre in Holz und Flasche – einer der längsten Reifeprozesse der Weinwelt. Verwendet werden neue und gebrauchte 225-Liter-Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche sowie 22.000-Liter-Holztanks, gefolgt von langer Flaschenreife. Abgefüllt im Juni 2018. Die Auflage umfasst 88.188 Bordeaux-Flaschen, dazu 3.537 Magnum, 328 Doppelmagnum, 55 Imperial und 5 Salmanazar.

Im Glas

Ein Wein, der Zeit und Luft braucht: nach dem Öffnen wirkt er zunächst verschlossen, daher dekantieren. Aus einem anfangs subtilen Kellerton entwickelt sich eine feingliedrige Frucht nach dunklen Waldbeeren, unterlegt von Erd-, Würz- und Barriquetönen. Am Gaumen wie flüssige Seide, mit langem, druckvollem Abgang.

Am Gaumen wie flüssige Seide, der Abgang lang und voller Druck – ein gereifter Ribera der absoluten Spitze.

Schon jetzt zugänglich, bei optimaler Lagerung (12–14 °C) aber über Jahrzehnte haltbar. Vor dem Servieren großzügig dekantieren; bei rund 18 °C ausschenken.

Am Tisch

Lamm, Rind und Wild, Schmorgerichte und Edelstücke vom Grill, dazu gereifter Hartkäse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Finca Vega Sicilia, Ribera del Duero (Spanien); 700–900 m, 19 Bodenarten / 64 Parzellen
Klassifikation: Ribera del Duero DO
Ausbau: 95% Tinto Fino, 5% Cabernet Sauvignon; ~10 Jahre Holz (225-l-Barrique + 22.000-l-Holztank) und Flasche, abgefüllt Juni 2018

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Weine

Domaine Bousquet Malbec Reserva BIO

Rotwein · Malbec · Mendoza · Reserva · Bio

Domaine Bousquet Malbec Reserva ist ein Bio-Rotwein aus Mendoza in Argentinien. Im Glas zeigt er eine dunkelviolette bis fast schwarze Farbe und eine intensive, würzige Frucht. Als Reserva mit Fassreife gewinnt er an Struktur und Tiefe.


Mendoza

Domaine Bousquet liegt in Tupungato im Uco Valley, einer hochgelegenen Weinregion in Mendoza am Fuße der Anden. Die Höhenlage verleiht den Malbec-Weinen Farbe, Frische und Tiefe. Das Gut zählt zu den Bio-Pionieren Argentiniens; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AR-BIO-154).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Malbec. Als Reserva reift er im Eichenfass, das ihm zusätzliche Struktur, Würze und eine feine Schokoladennote verleiht.

Im Glas

Dunkelviolette bis fast schwarze Farbe. In der Nase Cassis und schwarze Johannisbeeren mit Noten von schwarzem Pfeffer. Am Gaumen runden ein Hauch Schokolade und eine intensive Frucht das Bild ab; kraftvoll und vollmundig. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Grillfleisch, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Uco Valley / Tupungato, Mendoza (Argentinien); Höhenlage
Klassifikation: Mendoza – Malbec, Reserva
Ausbau: Malbec, Eichenfassreife

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Schaumweine

Bertrand-Delespierre Enfant de la Montagne

Champagner · Montagne de Reims · Extra Brut

Der Bertrand-Delespierre Enfant de la Montagne ist ein Champagner Premier Cru aus der Montagne de Reims, gekeltert aus den drei klassischen Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Bertrand-Delespierre ist ein Familienweingut (Récoltant-Manipulant) in Chamery, das ausschließlich Trauben aus eigenen Premier-Cru-Lagen verarbeitet. Als Extra Brut sehr trocken ausgebaut, zeigt er Feinheit, Frische und Klarheit. Eine feine Perlage und eine mineralisch klare Note prägen den Abgang.


Montagne de Reims – Chamery (Premier Cru)

Das Weingut Bertrand-Delespierre liegt in Chamery in der Montagne de Reims, zwischen Reims und Épernay. Die Reben stehen ausschließlich in Premier-Cru-Lagen der Dörfer Chamery, Écueil, Villedommange und Montbré, mit einem Durchschnittsalter von rund 30 Jahren. Geführt wird das Gut von der Familie Bertrand-Delespierre, heute in zweiter Generation durch Adrien und Clémence. Bewirtschaftet wird nach biologischen Prinzipien.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay aus verschiedenen Premier-Cru-Lagen, ergänzt um einen Anteil Reserveweine früherer Jahrgänge. Vergärung und Ausbau erfolgen im Edelstahltank, um die klare Frucht zu erhalten; anschließend reift der Champagner rund drei Jahre auf der Hefe. Dosiert wird als Extra Brut mit sehr niedriger Dosage. Enthält Sulfite.

Im Glas

Helles Gold mit feiner, anhaltender Perlage. In der Nase Zitrusfrucht, zarte florale Noten und ein Hauch Brioche. Am Gaumen trocken, präzise und frisch, mit feinem Schmelz. Der Abgang bleibt mineralisch klar und lang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Sushi und gegrillter Fisch. Gut auch als Aperitif oder zu hellem Geflügel und mildem Käse. Serviertemperatur 8–10 °C.


Lage Chamery, Écueil, Villedommange, Montbré (Montagne de Reims, Premier Cru)
Klassifikation Champagne Premier Cru
Ausbau Vergärung und Ausbau im Edelstahltank, Anteil Reserveweine, ca. 3 Jahre Reife auf der Hefe

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Frankreich

Inopia rouge Cotes du Rhone Villages 2021

Rotwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Grenache · Syrah · Cinsault · Mourvèdre · Counoise Inopia rouge Côtes du Rhône Villages Orange · Rhône Rotem & Mounir Saouma Zementei & 500-l-Holz über 1 Jahr Ausbau 2021

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia rouge Côtes du Rhône Villages 2021 ist eine superspannende Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise. Ein Wein von ultrafeiner Machart, dem man die Handschrift eines Top-Burgunder-Winzers förmlich anschmeckt – die perfekte Mischung aus der Eleganz des Nordens und der Kraft des Südens.


Inopia – aus dem Nichts geschaffen

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. 2011 erwarben sie eine öde, verlassene Parzelle bei Orange – der minimalistische Ansatz und das Bild dieses ursprünglich kargen Landes inspirierten den Namen „Inopia", lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Auf Côtes-du-Rhône-Villages-Niveau folgt der Inopia derselben Philosophie wie die großen Weine des Guts: außergewöhnliches Terroir, hohe Qualität aus ertragsschwachen Reben und ein langer, ungestörter Ausbau nach der Gärung. So entsteht ein Wein, der weit über sein Appellations-Niveau hinausweist.

Jahrgang 2021 – südliche Rhône

2021 war in der südlichen Rhône ein kühlerer, klassischer Jahrgang mit später Reife. Nach anspruchsvollem Frühjahr und moderatem Sommer entstanden besonders frische, elegante und fein gezeichnete Rotweine mit lebendiger Säure und moderatem Alkohol – wie geschaffen für Mounir Saoumas Stil, der Transparenz und Finesse über pure Kraft stellt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise, Jahrgang 2021, trocken. Der Counoise bringt dabei Säure und Würze in den Wein.

Die Trauben werden nach der selektiven Lese über eine Woche lang natürlich vergoren. Anschließend gelangt der Most in ein Zementei und in 500-Liter-Holzfässer, um dort über ein Jahr weiter zu reifen. Dieser ruhige, burgundisch inspirierte Ausbau verleiht dem Wein seine feine Textur und seine vielschichtige Aromatik.

Im Glas

Der erste Duft wirkt unklar und merkwürdig, mit Sauerstoffzufuhr kommt eine feine pfeffrige Note hinzu. Der Wein duftet elegant und sinnlich: Kräuter der Provence, Veilchen und auch Weißer Tee erfreuen die Sinne. Auch der Geschmack ist ultrafein. Man schmeckt dem Wein die Handschrift eines „Top-Burgunder-Winzers" förmlich an. Eine perfekte Mischung von Eleganz des Nordens (Burgund) und Kraft des Südens (Rhône) mit langem Abgang und einem sich permanent verändernden Seelenleben!

Elegant und sinnlich: Kräuter der Provence, Veilchen und Weißer Tee, dazu feine Pfeffrigkeit – ultrafein, mit langem Abgang und einem sich permanent verändernden Seelenleben.

Mit Luft entfaltet sich der Wein zusehends – ruhig dekantieren und Zeit im Glas geben. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Gerichten sowie zu mittelkräftigem Käse.


Lage: Parzelle bei Orange, südliche Rhône (Frankreich); Rotem & Mounir Saouma; ertragsschwache Reben, minimalistisch bewirtschaftet
Klassifikation: AOC Côtes du Rhône Villages; Cuvée aus Grenache Noir, Syrah, Cinsault, Mourvèdre und Counoise (trocken)
Ausbau: selektive Lese, ~1 Woche natürliche Gärung, danach über ein Jahr im Zementei und in 500-l-Holzfässern

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Weine

Hermann Ludes Mosel Riesling

Weißwein · Mosel · Riesling (feinherb)

Riesling Mosel · Thörnich feinherb 10 % vol Schieferböden

Der Mosel Riesling feinherb von Hermann Ludes ist der süffige, saftige Basis-Riesling des Guts – steinig, intensiv und von makelloser Frische. Ein Paradebeispiel für einen authentischen Mosel-Riesling, wie er sein sollte.


Mosel-Riesling – Steillagen rund um Thörnich

Es wird Zeit, mehr Werbung für die herausragenden Mosel-Rieslinge zu machen, die quasi um die Ecke wachsen. Was hier in mühevoller Handarbeit und in respekteinflößenden Steillagen den Schieferböden abgerungen wird, ist spektakulär lecker, unfassbar lagerfähig – und sollte von mehr Menschen wahrgenommen werden.

Der Basis-Riesling stammt aus Weinbergen der Gemarkung Thörnich und der Steillage Ritsch – Riesling von den typischen Schieferböden der Mittelmosel.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling von der Mosel, feinherb ausgebaut, mit gerade einmal 10 % Alkohol – damit angenehm leicht.

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Wie alle Ludes-Weine profitiert auch dieser stark von Luft: am besten einige Stunden, besser noch ein paar Tage vor dem Genuss öffnen.

Im Glas

Süffig, saftig, weinig und intensiv, mit makelloser Frische. Die vorhandene Restsüße wirkt durch die tragende Säurestruktur frisch und transparent – fast knackig, immer steinig und deutlich nach den Schieferböden der Mosel schmeckend. Leicht und animierend, ein perfekt gemachter Alltags-Riesling von echter Herkunft.

Steinig, knackig und makellos frisch – ein authentischer Mosel-Riesling, wie er sein sollte.

Vor dem Genuss unbedingt einige Stunden, besser ein paar Tage belüften. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Vielseitig zu hellem Fleisch, Fisch, würziger asiatischer Küche oder mild-würzigem Käse. Ebenso ein süffiger Aperitif.


Lage: Mosel (Gemarkung Thörnich, Steillage Ritsch); Schieferböden
Klassifikation: Mosel Riesling, feinherb
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung; 10 % vol

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Frankreich

François Bertheau Bonnes Mares Grand Cru 2020

Rotwein · Bonnes-Mares Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Bonnes-Mares · Grand Cru Chambolle-Musigny / Morey Côte de Nuits 2020

Der Bonnes-Mares Grand Cru 2020 der Domaine François Bertheau ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Bonnes-Mares bringt kräftigere, langlebigere Weine hervor als das benachbarte Musigny; in Bertheaus Händen verbindet sich diese Statur mit der seidigen Eleganz von Chambolle. Der Jahrgang 2020 gibt dem Wein Dichte und Frische zugleich.


Bonnes-Mares – Grand Cru zwischen Chambolle und Morey

Bonnes-Mares erstreckt sich über rund 15 Hektar am Mittelhang der Côte de Nuits. Der Großteil liegt in Chambolle-Musigny, ein kleinerer Teil von etwa 1,5 Hektar im benachbarten Morey-Saint-Denis; im Norden grenzt die Lage an den Clos de Tart. Bepflanzt ist sie ausschließlich mit Pinot Noir.

Die Böden unterscheiden sich deutlich: am Morey-Ende reicher und tiefer (strenger, gehaltvoller), am Chambolle-Ende feiner und kalkreicher (seidiger). Der Name geht auf die „Bonnes Mères", die Zisterzienserinnen der Abtei Notre Dame de Tart, zurück. Die Domaine François Bertheau zählt zu den klassischen Erzeugern von Chambolle-Musigny.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Bonnes-Mares mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020.

Der Wein reift im Holzfass, im klassischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Bonnes-Mares zeigt sich kraftvoll und strukturiert: reife dunkle und rote Frucht, florale Noten und feine Würze. Bei Bertheau verbindet sich diese Statur mit seidiger Eleganz; das Tannin ist fest und zugleich fein, der Abgang lang.

Dichte Kraft und Struktur, getragen von seidiger Eleganz – ein Bonnes-Mares für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Bonnes-Mares, Chambolle-Musigny / Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Mittelhang, ~15 ha
Klassifikation: Bonnes-Mares Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Schaumweine

Domaine des Tuileries Les Crayères 2021 Brut Nature

Champagner · Venteuil · Pinot Noir / Chardonnay / Meunier

Pinot Noir / Chardonnay / Meunier Champagne Venteuil Brut Nature Bio-Umstellung 2021 12,50 % vol

Der Domaine des Tuileries Les Crayères 2021 Brut Nature ist ein ehrlicher, kompromissloser Winzerchampagner aus Venteuil – keine Dosage, kein Aufpolieren, nur Kreide, Holz und ein Jahrgang, der für sich selbst spricht.


Domaine des Tuileries – Bryan Marx in Venteuil

Bryan Marx hat sich etwas getraut. Mit seinem Domaine des Tuileries in Venteuil hat er ein Projekt gestartet, das anders ist: persönlicher, konsequenter, ehrlicher. Keine Dosage, kein Aufpolieren – ein Winzerchampagner der neuen Generation, der Fragen stellt und die Antworten im Glas liefert.

Die Cuvée wächst auf rund 1,5 Hektar Kreide- und Lehmböden in Südlage. Die Reben sind im Schnitt 30 bis 40 Jahre alt, der Weinbau befindet sich seit 2019 in biologischer Umstellung. Der Les Crayères reift anschließend in der eigenen Kreidekellergrube des Guts.

Jahrgang 2021 – Champagne

2021 war in der Champagne ein kühler, klassischer Jahrgang, der Weine mit ausgeprägter Frische, lebendiger Säure und klarer Mineralität hervorbrachte – genau die Spannung, die ein kompromissloser Brut Nature ohne jede Dosage braucht. Ein Jahrgang, der für sich selbst spricht.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 45 % Pinot Noir, 45 % Chardonnay und 10 % Meunier, Jahrgang 2021, Brut Nature, 12,50 % vol.

Vollständiger Ausbau im Eichenfass, anschließend Flaschenreife in der eigenen Kreidekellergrube des Guts. Ohne Dosage (Brut Nature) – der Wein wird nicht aufpoliert, sondern zeigt sich pur, getragen allein von Kreide und Holz.

Im Glas

In der Nase Zitrusschale, weißer Pfeffer und ein feines Toastaroma – komplex, aber nie überladen. Am Gaumen dann diese schöne Spannung: frisch, cremig, salzig, mit einem langen mineralischen Abgang, der noch bleibt, wenn das Glas schon lange leer ist.

Kein Champagner für jeden – aber für alle, die Champagner lieber verstehen als einfach nur trinken.

Bei 9–11 °C servieren; ein großzügiges Glas bringt die Aromatik besser zur Geltung als eine schmale Flöte.

Am Tisch

Als ausdrucksstarker Aperitif, zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Champagne, Venteuil (Frankreich); ~1,5 ha Kreide- und Lehmböden in Südlage, Reben im Schnitt 30–40 Jahre
Klassifikation: Champagne, Brut Nature (ohne Dosage); 45 % Pinot Noir, 45 % Chardonnay, 10 % Meunier
Ausbau: vollständig im Eichenfass, Flaschenreife in eigener Kreidekellergrube; Weinbau seit 2019 in Bio-Umstellung

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