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Frankreich

Desjourneys Moulin à Vent Styx rouge 2017

Rotwein · Moulin-à-Vent (Beaujolais) · Gamay

Gamay Moulin-à-Vent (Beaujolais-Cru) Cuvée Le Styx · Granit Reben Ø ~50 J. (bis 100+) · 3.601 Flaschen 2017

Der Moulin-à-Vent Le Styx 2017 der Domaine Jules Desjourneys (Fabien Duperray) ist ein reinsortiger Gamay von sehr alten Reben aus dem Beaujolais-Cru Moulin-à-Vent. Ätherisch, rotbeerig und transparent, mit Rosen, Veilchen, Schlehe, Sauerkirsche, Tabak und Rauch – eine Rarität von nur 3.601 Flaschen.


Le Styx – alter-Reben-Gamay aus Moulin-à-Vent

Moulin-à-Vent zählt zu den strukturiertesten und lagerfähigsten Crus des Beaujolais. Die Reben für den Styx stehen im an Chénas grenzenden Teil der Appellation; sie sind im Schnitt rund 50 Jahre alt, einzelne über hundert. Die Granitböden prägen den Stil und geben dem Wein Struktur und Spannung. Die Erträge bleiben sehr niedrig (um 30–35 hl/ha) bei hoher Pflanzdichte; gearbeitet wird biodynamisch.

Die Domaine Jules Desjourneys von Fabien Duperray – langjähriger Agent großer Burgunder-Güter, benannt nach dem Naturwein-Pionier Jules Chauvet – keltert ernsthafte, lagerfähige „Marathon-Weine" und zählt zur Spitze des Beaujolais.

Jahrgang 2017 – Beaujolais

2017 war im Beaujolais ein warmer, eher trockener Jahrgang mit gesunder, reifer Ernte.

Für die Crus steht 2017 für reife Frucht bei guter Struktur und Frische – die Grundlage für die ätherische, zugleich strukturierte Art dieses Styx.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2017, von sehr alten Reben; Gesamtproduktion: 3.601 Flaschen.

Vergoren als ganze Traube in offenen Holzbottichen (semi-karbonisch, Beaujolais-Stil) mit langer Maische von mindestens drei Wochen. Der Ausbau dauert mindestens 18 Monate in Demi-muids und Tanks; Duperray hat das Holz zugunsten neutraler Gefäße weitgehend zurückgenommen. Natürlicher, schonender Ausbau.

Im Glas

Strahlend und transparent, mit hellen violetten Reflexen. Rotbeerig und fein: Rosen, Veilchen, Schlehe, süß-saure Kirschen, dazu Tabak, Rauch und Stein. Am Gaumen ätherisch und doch mit granitischer Spannung, zupackender Säure und langem Nachhall.

Rosen, Veilchen und Sauerkirsche über granitischer Spannung – ätherisch, transparent und mit langem Nachhall.

Schon zugänglich, aber ein „Marathon-Wein" mit langem Reifepotenzial. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Federwild, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein ernsthafter, vielseitiger Gamay am Tisch.


Lage: Moulin-à-Vent (Beaujolais-Cru), Parzellen nahe Chénas; Granitböden; Reben Ø ~50 Jahre (teils 100+)
Klassifikation: Moulin-à-Vent AOC (Beaujolais Cru)
Ausbau: Gamay; Ganztraube, semi-karbonische Gärung, lange Maische; ≥18 Monate Demi-muid und Tank; biodynamisch

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2019

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 90–105 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.398 Flaschen · 2019

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2019 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 90 bis 105 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2019 – Rioja

2019 war an der Rioja ein trockener, hochwertiger Jahrgang, der konzentrierte, zugleich frische und fein strukturierte Weine hervorbrachte. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2019, trocken; von 90 bis 105 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.398 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 90 bis 105 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.398 Flaschen

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Weine

Weingut Keth Portugieser Rosé Liter BIO

Wein · Roséwein · Rheinhessen · Deutschland

Weingut Keth Portugieser Rosé zeigt sich herrlich unkompliziert und zugänglich. Ein frischer, biozertifizierter Schoppenwein mit sanfter, gut eingebundener Säure und saftiger Struktur – im Liter, ideal für entspannte Stunden auf der Terrasse.


Rheinhessen

Das Weingut Matthias Keth liegt in Rheinhessen und arbeitet biozertifiziert (DE-ÖKO-022). Der Portugieser Rosé gehört zur unkomplizierten Schoppenwein-Linie und stellt frischen, fruchtigen Trinkgenuss in den Vordergrund.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Portugieser, einer klassischen, fruchtbetonten Rotweinsorte. Nach kurzem Schalenkontakt zur Gewinnung der zarten Farbe wird der Most schonend vergoren, was die saftige Frucht und die sanfte Säure bewahrt. In der praktischen 1-Liter-Flasche.

Im Glas

Zartes Lachsrosa. In der Nase klare Aromen von reifer Himbeere und frischer Erdbeere, begleitet von einer dezenten floralen Note. Am Gaumen leichtfüßig und harmonisch, saftig und fruchtbetont, mit sanfter, gut eingebundener Säure und animierendem Trinkfluss.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als vielseitiger, milder Sommerwein.

Passt zu: Salaten, Antipasti, gegrilltem Gemüse, hellem Fleisch und leichter Sommerküche – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen (Deutschland); Weingut Matthias Keth
Klassifikation: Roséwein – 100 % Portugieser
Ausbau: kurzer Schalenkontakt, schonende Gärung (fruchtbewahrend); 1-Liter-Flasche

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Spanien

Matsu La Jefa blanco 2022

Die Bodega Matsu hat mit La Jefa ihren ersten Weißwein auf den Markt gebracht. Gewonnen wird dieser von alten Malvasia Rebstöcken, welche in der traditionellen Buscherziehung zwischen den Rotwein Reben des Weingutes schon vor Jahrzehnten gepflanzt wurden. Ergänzt wird La Jefa von vielen weiteren autochthonen Rebsorten. Diese Melange reift dann nach einer schonenden Pressung des Lesegutes über 14 Monate in Fässern aus französischer Eiche, die ein Fassungsvermögen von 600 Liter haben.

 

Im Glas ein strohgelbes Farbspiel. Vanille, reifes Kernobst, ein Hauch Rosine, Anis und die reife Traubenfrucht der Malvasia Trauben prägen das spannende Geruchsbild. Cremig, kraftvoll und stimmig folgt dann das Geschmacksgefühl. La Jefa, auf deutsch „die Chefin“, ist ein singulärer und expressiver Weißwein. Einfach anders und besonders. So wie eine Chefin eben auch ist …

 

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Feinkost

Cascina Venerìa Reis für Risotto - Riso Carnaroli

Feinkost · Reis · Carnaroli · Piemont

Cascina Venerìa Riso Carnaroli ist ein grobkörniger Risottoreis aus dem Piemont mit sehr hohem Stärkeanteil. Flüssigkeiten werden perfekt aufgenommen, sodass der Carnaroli sehr lange al dente bleibt. Perfekt für Risottogerichte, aber auch für Reisaufläufe.


Herkunft

Cascina Venerìa ist ein traditionsreiches Reisgut in der Po-Ebene rund um Vercelli im Piemont – dem Herzen des italienischen Reisanbaus und der Heimat des Risottos. Die wasserreichen Reisfelder dieser Region bieten ideale Bedingungen für hochwertige Risottoreissorten wie Carnaroli.

Anbau und Verarbeitung

Carnaroli gilt als der „König" der Risottoreissorten. Das großkörnige Korn hat einen hohen Stärkeanteil und einen festen Kern, der beim Kochen Flüssigkeit aufnimmt und dennoch lange bissfest bleibt.

Geschmack

Beim Kochen wird der Reis cremig, während die Körner schön al dente bleiben. Das Ergebnis ist ein gebundenes, sämiges Risotto mit Biss.

Am Tisch

Perfekt für Risotto in allen Varianten – etwa Risotto alla Milanese, mit Pilzen, Meeresfrüchten oder Gemüse – sowie für Reisaufläufe und gefüllte Gemüse. Die Brühe nach und nach zugeben und unter Rühren einkochen lassen.


Hersteller: Cascina Venerìa (Vercelli, Piemont)
Produkt: Riso Carnaroli (Risottoreis)
Sorte: Carnaroli
Herkunft: Piemont, Italien
Verarbeitung: Risottoreis, grobkörnig, hoher Stärkegehalt
Mindesthaltbarkeit (MHD): 16.08.2027

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Länder/Regionen

Fratelli Revello Barolo Vigna Gattera 2021

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Vigna Gattera (La Morra) Revello Fratelli sehr kalkhaltiger Boden Reben 1960–1995 24 Monate Großfass (slaw. Eiche) 2021

Der Revello Fratelli Barolo Vigna Gattera 2021 DOCG stammt aus der Menzione Gattera in der Annunziata bei La Morra. Die sehr kalkhaltigen Böden verleihen ihm eine typische Kreidenote – getragen von königlicher Dichte und nachhaltiger Tanninstruktur.


Vigna Gattera – Kreidenote aus kalkreichem Terroir

Die Einzellage Gattera in der Ortschaft Annunziata in La Morra hat als Rebuntergrund sehr kalkhaltige Böden, die dem Wein durch das Terroir eine typische Kreidenote verleihen. Die rund ein Hektar große Subzone ist nach Südosten (250 m) und Südwesten (240 m) ausgerichtet.

Die ausschließlich mit Nebbiolo bestockten Reben wurden zwischen 1960 und 1995 gepflanzt; die Erträge sind mit 5,6 bis 6,0 t pro Hektar bewusst niedrig gehalten. Der Kalk-Ton-Boden gibt dem Wein seine mineralische Spannung, Dichte und feste Struktur.

Jahrgang 2021 – Barolo

2021 gilt im Barolo als klassischer, hochwertiger Jahrgang: Ein kühleres, ausgeglichenes Jahr brachte Nebbioli mit klarer Frucht, feiner Säurespannung und präziser, fein gewobener Tanninstruktur. In einer kalkreichen La-Morra-Lage wie Gattera ergibt das einen dichten, mineralisch geprägten Barolo mit Tiefe, Spannung und großem Reifepotenzial. Die Lese erfolgte Anfang bis Mitte Oktober.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barolo DOCG, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa sechs bis acht Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 bis 15 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche – ein Ausbau im großen Holz, der die mineralische Kreidenote und die klassische Struktur des Weins bewahrt. Abfüllung im Juli des Jahres vor der Verkaufsfreigabe, Verkauf im März des vierten Jahres nach der Ernte.

Im Glas

Die Einzellage Gattera hat als Rebuntergrund sehr kalkhaltige Böden, was dem Wein durch das Terroir eine typische Kreidenote verleiht. Diesen Ton kann man nach ausgiebiger Belüftung des Weines nicht nur riechen, sondern auch schmecken. Hinzu gesellen sich Pflaumenkompott, Mokkatöne, Lakritze, Unterholz, Pilze und eingelegte Kirschen. Königliche Dichte und nachhaltige Tanninstruktur am Gaumen.

Kreidenote, Pflaumenkompott, Mokka, Lakritz und eingelegte Kirschen – königliche Dichte und nachhaltige Tanninstruktur.

Profitiert von ausgiebiger Belüftung; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Vigna Gattera, Subzone Gattera, Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); ca. 1 ha, Südost- (250 m) und Südwest-Ausrichtung (240 m); sehr kalkhaltiger Kalk-Ton-Boden; Reben 1960–1995
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (6–8 Tage), Gärung und Malo in Edelstahl (10–15 Tage); 24 Monate große Fässer aus slawonischer Eiche

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Puligny Montrachet Les Referts 1er Cru 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet 1er Cru (Côte de Beaune) · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet 1er Cru Les Referts Domaine Pierre Vincent Reben von 1949 · 0,15 ha Kalkmergel (argilo-calcaire) ~12 Mon. Fass + ~6 Mon. Tank 2024

Der Domaine Pierre Vincent Puligny-Montrachet 1er Cru „Les Referts" 2024 stammt aus einer winzigen Parzelle uralter Reben, gepflanzt 1949. Pierre Vincent – zuvor prägend bei der Domaine Leflaive und der Domaine de la Vougeraie – übersetzt dieses große Terroir in einen präzisen, tiefen und zugleich fülligen Puligny.


Les Referts – 1er Cru an der Grenze zu Meursault

Pierre Vincent zählt zu den angesehensten Winzern des Burgund: von 2006 bis 2016 Technischer Direktor der biodynamisch arbeitenden Domaine de la Vougeraie, danach bis Ende 2024 Kellermeister und Geschäftsführer der legendären Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. 2023 übernahm er mit Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses und benannte sie in Domaine Pierre Vincent um – ein kleines Gut von rund 5,7 Hektar über etwa zwanzig Appellationen, geprägt von alten Reben, biodynamischer Bewirtschaftung und minimalistischem Ausbau mit bewusst zurückhaltendem Neuholz.

Die Lage Les Referts ist ein Premier Cru von Puligny-Montrachet, der direkt an Meursault grenzt und daher als einer der fülligeren, runderen Puligny-Crus gilt. Auf kalkmergeligem Boden (argilo-calcaire) bewirtschaftet Vincent hier nur 0,15 Hektar – eine Parzelle, die bereits 1949 bepflanzt wurde. „Der Unterschied sind die alten Reben im Weinberg", sagt Vincent; ihr geringer Ertrag und ihre tiefe Verwurzelung schenken dem Wein Konzentration, Tiefe und mineralische Präzision.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgten früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost- und Hagelrisiko sowie hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel spät aus, mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen. Die Mostgewichte blieben moderat – die Weißweine zeigen sich klar und fein, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und lebendiger Säure.

Ausbau

Trockener Puligny-Montrachet 1er Cru aus der Lage Les Referts, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von 1949 gepflanzten Reben.

Im Sinne seines minimalistischen Ansatzes lässt Pierre Vincent Frucht und Terroir sprechen: schonende Pressung, Vergärung mit den eigenen Hefen und ein Ausbau von rund zwölf Monaten im Fass mit bewusst zurückhaltendem Neuholzanteil, gefolgt von etwa sechs Monaten im Tank zur Reife vor der Füllung. Die Reben werden biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein Puligny von großer Klarheit und zugleich fülliger Textur: Aromen von Zitrus und Pomelo, weißem Pfirsich und reifem Apfel, dazu weiße Blüten, ein Hauch Haselnuss und eine feine, kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht, aber nie schwer – präzise und energiegeladen, getragen von einer lebendigen Säure und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Zitrus, Pomelo und weißer Pfirsich über weißen Blüten, Haselnuss und kalkig-salziger Mineralität – dicht, aber nie schwer, präzise und energiegeladen, mit langem Nachhall.

Ein tiefer, langlebiger 1er Cru mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Les Referts, Puligny-Montrachet 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund); an der Grenze zu Meursault, Kalkmergel (argilo-calcaire); Parzelle 0,15 ha, Reben von 1949
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru, AOC (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: schonende Pressung, Vergärung mit natürlichen Hefen, ~12 Monate im Fass (zurückhaltendes Neuholz), danach ~6 Monate im Tank; biodynamische Bewirtschaftung

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Weine

Ruppert-Leroy Champagne Martin Fontaine Brut Nature BIO

Champagner · Côte des Bar · Chardonnay · Brut Nature · Bio

Ruppert-Leroy Martin Fontaine Brut Nature ist ein Einzellagen-Champagner aus 100 % Chardonnay aus Essoyes an der Côte des Bar. Bénédicte Ruppert und Emmanuel Leroy stehen für einen eigenständigen, handwerklichen Weg, fernab des standardisierten Champagnerstils. Ohne Dosage abgefüllt, zeigt er Präzision, Spannung und Tiefe. Im Glas klar, salzig und mineralisch.


Essoyes (Côte des Bar)

Ruppert-Leroy bewirtschaftet rund vier Hektar in Essoyes an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne, auf kalk- und mergelhaltigen Böden. Die Arbeit erfolgt konsequent biologisch und biodynamisch, mit intensiver Handarbeit, um die natürliche Bodenaktivität und gesunde Reben zu fördern, die ihr Terroir unverfälscht widerspiegeln.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Die Moste vergären spontan mit natürlichen Hefen, der Ausbau erfolgt überwiegend im Holz, gefolgt von langem Hefelager. Auf Schönung, Filtration und Dosage wird verzichtet; Schwefel kommt, wenn überhaupt, nur in minimalen Mengen zum Einsatz.

Im Glas

Helles Gold mit natürlicher, feiner Perlage. Die Aromatik zeigt eine klare, salzige Mineralität und eine kühle, feine Frucht. Am Gaumen stehen Struktur, Textur und Länge im Vordergrund – präzise, spannungsgeladen und tief statt vordergründig opulent. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Martin Fontaine, Essoyes, Côte des Bar (Champagne); Kalk/Mergel
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Blancs (Einzellage)
Ausbau: 100 % Chardonnay, Spontangärung, überwiegend Holz, langes Hefelager, ohne Dosage

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