> Die Familie Sumarroca bewirtschaftet seit mehreren Generationen über 400 Hektar Rebland im Penedes. In den 90ern des letzten Jahrhunderts erwarb man eine alte, charmante
> Der Weinminister zieht Konsequenzen aus dem tödlichen Biertrinker Gelage der vergangenen Woche: Weintrinker in ganz Deutschland werden mit Rieslingen und weiteren Topweinen aus deutschen
L'Olmo Risotto mit Steinpilzen ist ein piemontesisches Fertig-Risotto aus Carnaroli-Reis, verfeinert mit Steinpilzen – eine glutenfreie Spezialität, die in wenigen Minuten gelingt.
Herkunft
Das Risotto stammt von der Maggiorotto Group aus Agliano Terme in der Provinz Asti im Piemont – der Heimat des Carnaroli-Reises und einer bodenständigen, hochwertigen Küchentradition.
Zutaten und Herstellung
Basis ist Carnaroli-Reis – die „Königin" der Risotto-Reissorten, die selbst nach langem Garen bissfest bleibt und eine cremige Konsistenz entwickelt. Verfeinert mit Steinpilzen (Boletus edulis), Gemüsebrühe und Kräutern. Als praktische Trockenmischung schnell zubereitet und glutenfrei.
Geschmack
Cremig mit bissfestem Kern. Im Mittelpunkt steht das intensive, erdige Aroma der Steinpilze, untermalt von würzigen Kräuternoten – ein vollmundiges, herzhaftes Risotto.
In der Küche
3–4 Löffel natives Olivenöl extra in einem flachen, breiten Topf erhitzen, den Reis dazugeben und etwa eine Minute anschwitzen. Mit einem Glas Weißwein und etwas Noilly Prat ablöschen. Anschließend 3 Gläser (800 ml) heißes Wasser hinzugeben und unter ständigem Rühren garen, bis das Risotto fertig ist. Je nach Geschmack mit Butter oder Parmesan verfeinern.
Dazu passt: gebratene Waldpilze, ein Glas Weißwein oder gereifter Parmesan.
Domaine Sylvain Cathiard Nuits Saint Georges Aux Thorey 1er Cru 2023
Rotwein · Nuits-St-Georges 1er Cru · Pinot Noir
Pinot NoirNuits-St-Georges 1er CruCôte de Nuits2023Aux Thorey · 0,43 ha
Der Nuits-St-Georges 1er Cru Aux Thorey 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist ein eleganter, betont parfümierter Pinot Noir von alten Reben aus einer kühlen Höhenlage am Vosne-Ende von Nuits – seit jeher einer der Favoriten im Keller des Guts.
Aux Thorey – kühle Höhenlage am Vosne-Ende von Nuits
Aux Thorey liegt im nördlichen Teil von Nuits-St-Georges, nahe der Vosne-Grenze an der Mündung der Combe – eine südost-exponierte Lage, deren Ausrichtung mit dem berühmten Clos St-Jacques in Gevrey verglichen wird. Die höhere, kühlere und mineralischere Position gibt dem Wein ein markantes Parfüm und eine Eleganz, die man mit Nuits sonst seltener verbindet.
Cathiards Parzelle umfasst 0,43 Hektar mit Reben aus dem Jahr 1953. Die Familie bewirtschaftete sie lange en métayage für Moillard und kaufte den Weinberg 2006.
Jahrgang 2023 – Côte de Nuits
2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.
Sébastien Cathiard begann am 13. September zu lesen; die Weine kamen natürlich auf 12–13 % Alkohol. Ein Jahr für saftige, balancierte und frische Pinots mit feinem Tannin.
Vinifikation und Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.
Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, anschließend Spontangärung mit langer Maischestandzeit. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, beim 1er Cru mit 50 % neuem Holz und 50 % einjährigem Holz. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).
Im Glas
Helleres Karmesinrot. In der Nase reife Frucht, am Gaumen deutlich mehr Gewicht als bei den Village-Weinen, mit Tiefe an dunkler Erdbeere und Himbeere. Eine ausreichende Säure und gut gezähmte Tannine geben Struktur, ein markantes Parfüm und feine Eleganz prägen den Stil; guter, klarer Abgang.
Markantes Parfüm und feine Eleganz – Tiefe und Struktur aus einer kühlen Höhenlage.
Braucht etwas Zeit; Trinkfenster etwa 2030–2036. Bei 16 °C servieren.
Am Tisch
Reh, Ente, Wildgeflügel oder Gerichte mit Pilzen und dunklen Saucen. Ein eleganter Begleiter für die festliche Küche.
Zu den seltensten Champagnern der Welt gehört der Krug Clos d'Ambonnay 2006. Er stammt aus einem einzigen, Weinberg von gerade 0,68 Hektar im Grand-Cru-Dorf Ambonnay, eingefasst von Mauern aus dem Jahr 1766. Eine Lage, eine Rebsorte, ein Jahr – und 2006 erst der sechste Jahrgang überhaupt.
Im Glas
Die Farbe ist ein strahlendes Strohgold mit zartem Glanz, die Perlen sind sehr fein. Im Duft reife rote Früchte, Brioche, geröstete Haselnüsse, Gewürze und feine Holznoten. Am Gaumen intensiv und dabei schwerelos, kraftvoll gebaut, mit lebendiger Frische. Der Nachhall scheint kein Ende zu nehmen.
Mach was draus
Kalbsfilet, Steinbutt, Wolfsbarsch mit Fenchel oder gegrillter Oktopus. Oder ganz allein, für einen Moment, der in Erinnerung bleiben soll. Ideal sind 10 bis 12 °C und ein großes Glas – bitte nicht eiskalt. Er hat Reifepotenzial für viele Jahre.
Janus empfiehlt
„Ein Glas Clos d'Ambonnay erlebt man nicht oft im Leben. Teile es mit Menschen, die es zu schätzen wissen.“
Wie kam Krug zu diesem Weinberg? Rémi und Henri Krug suchten nach dem Clos du Mesnil eine Pinot-Noir-Lage. Sie fanden die Parzelle 1991, kauften sie 1994, und 1995 entstand der erste Jahrgang.
Wie viele Flaschen gibt es? Vom Jahrgang 2006 wurden 4.514 Flaschen und 800 Magnums gefüllt, jede einzeln nummeriert.
Rebsorte: Pinot Noir, weiß gekeltert · Lage: Clos d'Ambonnay (Montagne de Reims, Grand Cru), 0,68 ha, Mauer von 1766 · Jahrgang 2006, sechster Jahrgang der Lage · erste Gärung im kleinen Eichenfass · über 10 Jahre Hefelager · 4.514 Flaschen, 800 Magnums · Brut · Champagne Krug, Reims · Stand: Oktober 2026
Champagne La Closerie Jérôme Prévost Grand Cru LC23
Jérôme Prévost kennt man für Meunier aus Gueux. Mit dem Grand Cru geht er an die großen Adressen: Chardonnay aus Le Mesnil-sur-Oger an der Côte des Blancs, Pinot Noir aus Puisieulx in der Montagne de Reims. Im Burgunderfass vergoren, gefüllt als Extra Brut. LC23 steht für den Basisjahrgang 2023.
Im Glas
Hellgold, feine Perlen. Im Duft Zitruszeste, weiße Blüten und Birne, dahinter Marzipan, Minze und ein Hauch weißer Pfeffer. Im Mund straff und präzise: Le Mesnil bringt Kreide und Säure, Puisieulx Tiefe und Griff, 2023 saftige Frucht. Am Ende salzig, kreidig und lang.
Mach was draus
Jakobsmuscheln, Steinbutt in Beurre blanc, Hummer oder Bresse-Huhn mit Morcheln. Beim Käse gereifter Comté oder Beaufort. Servier ihn bei 10 bis 12 °C im großen Weißweinglas.
Janus empfiehlt
„Prévosts Handschrift funktioniert auch mit Chardonnay. Nicht zu kalt trinken und Zeit lassen – nach einer Viertelstunde wird es richtig spannend.“
Seit wann gibt es den Grand Cru? Seit dem Basisjahrgang 2019. Das Verhältnis von Chardonnay und Pinot Noir wechselt von Release zu Release.
Wie war 2023? Eine Rekordernte mit schweren Trauben. Der Chardonnay kam gesund und reif herein, beim Pinot Noir war genaue Auslese nötig. Das Ergebnis sind saftige, fruchtbetonte Grundweine.
Chardonnay, Pinot Noir · Le Mesnil-sur-Oger (Côte des Blancs) und Puisieulx (Montagne de Reims), Grand Cru · Basisjahrgang 2023 · Handlese · Spontangärung in Burgunderfässern · Extra Brut · Jérôme Prévost, La Closerie, Gueux · Stand: Oktober 2026
Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Olivenöl Cornicabra BIO
Feinkost · Olivenöl · Cornicabra · Murcia · Bio
Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Cornicabra ist ein natives Bio-Olivenöl extra aus der Cornicabra-Olive aus Murcia in Spanien. Die Frucht erinnert in ihrer Form an ein kleines Horn – daher der Name „Cornicabra" (spanisch für Ziegenhorn). Das Öl schimmert gold-gelb mit einem leichten Grünton.
Herkunft
Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).
Anbau und Verarbeitung
Das Öl wird aus der Cornicabra-Olive gewonnen, deren Frucht an ein kleines Ziegenhorn erinnert. Als natives Olivenöl extra wird es schonend kalt gepresst, was seine fruchtige Aromatik bewahrt.
Geschmack
Gold-gelb mit leichtem Grünton. Im Geschmack fruchtig und leicht süß, mit einer dezenten zartbitteren Note. Ausgewogen und harmonisch.
Am Tisch
Am besten roh und kalt verwenden, um die Aromatik voll zur Geltung zu bringen.
Klassische Verwendung: zu mediterranem Gemüse und Fisch, über Salate und Brot.
Tempranillo & ViuraEscondite del Ardacho · Las GuillermasSingle Parcel · 0,62 haDOCa Rioja (Alavesa)Tentenublo (Roberto Oliván)kalkhaltiger Lehm · 60+ J. Rebenungeschönt & unfiltriertnur 2.075 Flaschen · 2016
Der Tentenublo Escondite del Ardacho „Las Guillermas" 2016 ist ein Single-Parcel-Tempranillo von nur 0,62 Hektar in der Rioja Alavesa. Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein und salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider – sicherlich einer der speziellsten und großartigsten Tempranillos der Rioja.
Las Guillermas – 0,62 Hektar auf Lehmkalk
Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus dem Gebiet um Viñaspre in der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.
Die Einzellage Las Guillermas besteht aus lediglich 0,62 Hektar, bestockt mit 0,40 Hektar Tempranillo und 0,20 Hektar Viura. Die Reben haben inzwischen ein Alter von über sechzig Jahren erreicht, fußen auf kalkhaltigem Lehmgrund und sind einem stark atlantischen Klima ausgesetzt – die Grundlage für den kühlen, salzigen und mineralischen Charakter des Weins.
Jahrgang 2016 – Rioja
2016 war an der Rioja ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihrem stark atlantischen Einfluss und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische, Salzigkeit und die mineralische Prägung des Lehmkalkbodens. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.
Assemblage und Ausbau
Single-Parcel-Wein aus Tempranillo mit Viura (0,40 ha Tempranillo / 0,20 ha Viura), Jahrgang 2016, trocken; von über 60 Jahre alten Reben.
Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und – wie immer bei Tentenublo – ungeschönt und unfiltriert abgefüllt. So bleibt das große Terroir der kleinen Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 2.075 Flaschen.
Im Glas
Trotz seiner stattlichen Alkoholwerte ist dieser Wein kühl, fein, salzig und spiegelt ganz klar sein großes Terroir wider. Die Fruchtaromen sind vorhanden und brillieren mit Kirsche, Weichsel und feinem Kräuterduft. Diese Aromen unterstützen die Mineralik nuancenreich und münden in einen satten, langen Nachhall. Es gibt viele Einzellagenweine aus der Rioja, aber sicherlich keinen so speziellen und großartigen Tempranillo wie diesen.
Trotz stattlicher Alkoholwerte kühl, fein und salzig – Kirsche, Weichsel und feiner Kräuterduft stützen nuancenreich die Mineralik und münden in einen satten, langen Nachhall.
Ein terroirgeprägter Tempranillo in reifer Phase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.
Weinreich Bechtheim Riesling trocken ist ein charaktervoller, biozertifizierter Ortswein, der goldgelb im Glas leuchtet. Er vereint Tiefe und Ausdruck mit reifer Frucht und delikater Würze: Am Gaumen treffen saftiger Pfirsich und frischer Apfel auf eine feine Mineralität und sorgen für eleganten Schmelz.
Rheinhessen / Bechtheim
Das Weingut Weinreich liegt in Bechtheim in Rheinhessen. Die für die Bechtheimer Ortsweine selektierten Rieslinge stammen ausschließlich aus Spitzenlagen und stehen für Reife, Ausdruckskraft und eine klare Handschrift der Herkunft. Der Wein ist biozertifiziert (DE-ÖKO-022).
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau als Ortswein betont die mineralische, fruchtbetonte und ausgewogene Stilistik der besten Bechtheimer Lagen. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Leuchtendes Goldgelb. In der Nase reife Frucht und delikate Würze. Am Gaumen saftiger Pfirsich und frischer Apfel, getragen von feiner Mineralität und elegantem Schmelz; mineralisch, fruchtbetont und wunderbar ausgewogen, mit langem Abgang.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.
Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.
Tempranillo · ca. 1 % GarnachaDOCa RiojaSonsierra · Rioja AlavesaKalk mit Mergel und Sand100 % Wildhefen2022
Der Macán Clásico 2022 ist der zweite Wein der Bodegas Benjamin de Rothschild & Vega Sicilia und kommt stets ein Jahr vor dem großen Macán auf den Markt. Tempranillo mit einem kleinen Anteil früh gelesener Garnacha aus Ábalos, Labastida, Navaridas und San Vicente de la Sonsierra, erstmals vollständig mit Wildhefen vergoren. Im heißen Jahrgang 2022 früh gelesen, zeigt er Kirschfrucht, Würze und ein saftiges, mundfüllendes Profil.
Sonsierra und Rioja Alavesa – Kalk am Fuß der Sierra de Cantabria
Die Bodega entstand 2004 als Partnerschaft von Tempos Vega Sicilia und der Compañía Vinícola Barón Edmond de Rothschild. Nach fünf Jahren Bodenstudien und Weinbergskäufen entstand 2009 der erste Jahrgang. Nach Bordelaiser Vorbild gibt es zwei Weine: Macán als ersten, Macán Clásico als zweiten Wein. Die Kellerei nordöstlich von Samaniego ist seit 2016 in Betrieb.
Die rund 100 Hektar Weinberge liegen an den Südhängen der Sierra de Cantabria, zu großen Teilen in San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta. Der Bergrücken schützt die Reben vor kalten Nordwinden, das Klima ist atlantisch beeinflusst und kühler als im Südosten der Rioja. Für den Jahrgang 2022 stammen die Partien aus Ábalos, Labastida und Navaridas in der Rioja Alavesa sowie aus San Vicente de la Sonsierra.
Die Trauben für den Clásico wachsen auf kalkhaltigen Böden mit mergelig-sandigem Profil, meist in den tiefer gelegenen Parzellen. Die ältesten Reben auf Kalk mit gelbem Ton gehen in den Macán. Die endgültige Aufteilung entscheidet die Klassifizierungsverkostung: Die zugänglichsten, ausdrucksstärksten Partien werden zum Clásico.
Jahrgang 2022 – Rioja
Der Austrieb fand 2022 bei guten Wasserreserven statt. Ab Mai setzten jedoch hohe Temperaturen ein, die bis zum Ende der Vegetationsperiode anhielten, und bis August fiel kaum Regen. Die Rebentwicklung lief extrem schnell, die Stadien zwischen Blüte, Farbumschlag und Reife verkürzten sich. Die Trockenheit hielt die Wüchsigkeit moderat. Pilzkrankheiten blieben nahezu aus, die Trauben waren außergewöhnlich gesund.
In der DOCa Rioja begann die Lese bereits am 10. August und zog sich über 88 Tage. Für den Macán Clásico begann die Bodega am 11. September – zehn Tage früher als 2021 und so früh wie nie zuvor –, um Frische vor Dichte zu stellen. Der Consejo Regulador bewertete 2022 als „Muy Buena“, mit einer ausgeprägten Herkunftsprägung je nach Zone.
Assemblage und Ausbau
Tempranillo mit rund 1 % Garnacha, in einzelnen Partien bis zu 6 %. Die Garnacha wird bewusst sehr früh gelesen und bringt zusätzliche Frische. 2022 ist der erste Jahrgang, der vollständig mit wilden Hefen vergoren wurde.
Anschließend reifte der Wein rund 10 Monate, überwiegend in Barriques aus französischer Eiche, mit nur 5 % amerikanischer Eiche. Etwa ein Viertel des Weins blieb im Edelstahltank, wegen des heißen Jahrgangs kamen mehr große Foudres zum Einsatz als üblich. So bleibt das Holz gut eingebunden und die Frucht im Vordergrund. Abgefüllt wurde im Juni 2024, insgesamt 236.067 Flaschen und 2.110 Magnums.
Im Glas
In der Nase feine Kirschfrucht, frisch gemahlener Kaffee und ein Hauch Lakritz, dazu rote Frucht und eine dezente Vanillenote. Am Gaumen noch ganz in der Fruchtphase, kompakt und sehr mundfüllend, dabei frisch und mit feinem Tannin. Der Abgang ist lang und klar.
Tempranillo aus der Sonsierra, früh gelesen im heißen Jahr 2022 und mit Wildhefen vergoren: Kirsche, Kaffee und saftige Frische.
Bereits zugänglich, eine kurze Belüftung im Dekanter öffnet ihn. Bei guter Lagerung entwickelt er sich über zehn bis fünfzehn Jahre weiter. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Lammkoteletts vom Rebholz, Schmorgerichte, Wild, Iberico-Schwein und gereifter Manchego.
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